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Wie der Tochter sagen, dass sie adoptiert ist?

11. August 2011 um 2:05

Unsere Tochter ist jetzt 11 Jahre alt. Da sie mit zwei Mamas aufgewachsen ist, war ihr bisher schon klar, dass da was nicht stimmen kann. Dass sie adoptiert ist, haben wir ihr aber noch nicht gesagt. Sie war 6 Jahre alt als meine Frau Julia durch eine Samenspende schwanger wurde. Ich will nur nicht, dass sie irgendwie verwirrt ist, sollte ich mich demnächst auch künstlich befruchten lassen.
Bisher waren wir beide ihre Mami, aber durch eine Schwangerschaft könnte vielleicht die Frage entstehen wer denn die "richtige" Mami ist. (Wir haben sie nach der Einschulung aufgeklärt, wie ein Baby entsteht und wie ihre Mamis eins bekommen haben. Über Samenspende weiß sie auf kindliche Art bescheid). Wie sollen wir ihr sagen, dass sie adoptiert ist?

mfg
Caro

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14. August 2011 um 10:43

Hallo
Ich würde ihr einfach alles genau so erzählen wie es ist. Ohne irgendwelche Geschichten.

Ich habe nichts gegen Homosexuellen ( meine beste Freundin ist auch mit eine Frau zusammen) aber ich denke ein Kind sollte in eine "normalen" Umgebung aufwachsen. Wo Mama und Papa da sind un solche Situationen wie deine zu vermeiden.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr beiden die besten Mamis seid die sich deine Tochter vorstellen kann. Aber was soll die kleine sagen wenn sie in der Schule gefragt wird "Wo ist dein PAPA?"

Ich denke du solltest ihr alles so erklären wie es ist.
Dass zwei Mamis zusammen keine Baby bekommen können und nun ihr habt euch sehr ein Baby gewünscht und dann habt ihr sie adoptiert, um ihr ein liebevolles zu Hause zu geben.


Lg

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2. September 2011 um 9:50

Huhu
Ich denke mal das sie schon etwas ahnt....Ich würde mir einen ruhigen Moment suchen es ihr frei herraus erklähren wie es war. Blos nicht rum herum reden und ausschmücken. Mit ehrlichkeit kommen die Kinder besser zurecht.
Ich war 16 J. als meine Eltern es mir sagten. Ich war erst ein mal geschockt und wollte meine ruhe, aber dann wollte ich alles wissen. Und wenn du anstrebst dich auch befruchten zulassen, wäre ja die Gelegenheit mit ihr darüber zureden.
Da sie ja weiß wie ein Baby entsteht, kann man daran anknüpfen...Man muss ihr halt erklähren das vor dem Gesetz nur Mann und Frau Eltern sein können. Und das wenn zwei Frauen ein Kind haben das die eine es adoptieren muss...oder so..........???
hmm....ja heikles Thema....

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.........
VG Nicole

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2. September 2011 um 17:19
In Antwort auf satu_12468714

Hallo
Ich würde ihr einfach alles genau so erzählen wie es ist. Ohne irgendwelche Geschichten.

Ich habe nichts gegen Homosexuellen ( meine beste Freundin ist auch mit eine Frau zusammen) aber ich denke ein Kind sollte in eine "normalen" Umgebung aufwachsen. Wo Mama und Papa da sind un solche Situationen wie deine zu vermeiden.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr beiden die besten Mamis seid die sich deine Tochter vorstellen kann. Aber was soll die kleine sagen wenn sie in der Schule gefragt wird "Wo ist dein PAPA?"

Ich denke du solltest ihr alles so erklären wie es ist.
Dass zwei Mamis zusammen keine Baby bekommen können und nun ihr habt euch sehr ein Baby gewünscht und dann habt ihr sie adoptiert, um ihr ein liebevolles zu Hause zu geben.


Lg


.. wie viele Männer lassen ihre Frau mit Kind sitzen? Da hat das Kind gar keinen Vater.

Und die Kleine hat halt zei Mamis- ich finde es völlig ok und super das es heutzutage soetwas gibt!

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3. September 2011 um 17:40

Hii
Also ich würde auch adoptiert. meine eltern haben mir es auch in einem ruhigen moment erklärt! meine leibliche schwester haben sie mit mir adoptiert. ich habe ziemlich neugierig darauf reagiert ich mein ich war 4. sie haben mir erklärt warum und das viele kinder adoptiert werden das ich aber trotzdem nicht anders bin wie die anderen und das sie meine eltern sind je älter ich wurde desto mehr fragen hatte ich natürlich aber meine elter haben mir von vornerein alles gesaqt was sie wussten und warum sie uns adoptieren wollten ich liebe meine eltern trotzdem aber natürlich kam i.wann die fraqe wer mein papa ist denn meine mama hat sich das leben genommen. und sie haben mich trotzdem bei allem unterstützt.

scheu dich nicht davor es deiner tochter zu saqen auch wenn es einfacher klingt als es ist . aber sie wird dich nicht abstoßen das glaucube ich nicht . du bist und bleibt ja trotzdem ihre mama und anders kennt sie dich ja auch nicht . hab mut !! sie wird es vielleicht auch nicht sofort alles verstehen und viell auch ein bisschen durcheinander sein und fraqen haben und saq ihr alles viell wenn auch nur auf kindliche art so das sie es versteht .
aber ich denke sie kennt dich als mama und dann wirst das auch so bleiben!
ich drücke dir die daumen und wie gesaqt hab mut!

Grüße Ani

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14. September 2011 um 16:55


Es gibt ganz tolle Bücher wie z.B. "das grüne Küken" in denen sehr liebevoll auf das Thema eingegangen wird. Ich selber hatte als Kind auch ein derartiges Buch, erinnere mich aber nicht an den Titel. Meine Eltern haben aber ohnehin nie ein Geheimnis draus gemacht, bzw. hat meine Mama auf die frage "Mama komm ich eigentlich aus deinem Bauch?" ganz lässig mit "Nein" geantwortet. Aber ich denke bei einem Heterosexuellen Elternpaar ist das nochmal einfacher. Aber die Art, mit einem Buch da ran zu gehen, erscheint mir sinnvoll und kindgerecht.
Alles Gute für euch

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29. September 2011 um 10:08

Ehrlichkeit
Mein Mann und ich haben unsere Tochter (4) adoptiert und haben es ihr sofort gesagt. Sie war unsere Pflegetochter und sie sieht auch nach der Adoption in geregelten Treffen ihre leibliche Mutter. Unsere Kleine hat den ganzen Adoptionsprozess (Psychologische Gutachten, etc.) mitbekommen, d.h. wir haben mit ihr ganz offen darüber gesprochen, wie wir ihr auch für sie verständlich erklärt hatten weshalb sie ein Pflegekind war.
Wir haben ihr gesagt, dass sie ein Adoptivkind ist und das bedeute, dass wir sie so sehr lieb haben, dass wir sie für immer bei uns haben wollen. Wir haben sie auch gefragt, ob sie denn wolle, dass wir ihre Mami und ihr Papi sein sollten. Sie war überglücklich darüber und hat uns von da an auch nur noch mit Mami und Papi angesprochen (vorher nannte sie uns beim Namen). Sie weiß auch, dass ihre leibliche Mutter ihre Bauchmami ist und ich ihre Herzmami.
Unsere Kleine wünscht sich sehr, dass "in meinem Bauch ein Baby reinkommt."
Deine Tochter ist ja schon viel älter aber ich denke wie du schon geschrieben hast wird sie sich bereits ihre Gedanken gemacht haben, vielleicht glaubt sie ja, dass sie auch aus einer künstlichen Befruchtung stammt.
Ich denke, dass die Wahrheit das Beste ist.

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