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Wie führt man eine schöne Ehe?

11. August 2014 um 22:53

Ich glaub bei uns läuft etwas schief, deswegen die Frage :

Wie führt man eine schöne Ehe? Kann es wirklich so
schwer sein?
Woran erkennt ihr das eure Ehe gut verläuft?

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11. August 2014 um 23:00

Ja
die Frage mag komisch sein, aber ich habe wirklich manchmal das Gefühl das es sau schwer ist eine Ehe zu führen .... So viele Gefühle, negative wie positive, so viele Dinge die man beachten muss.

Ach, ich hätte einfach nicht gedacht das ne Ehe nach noch net mal einem Jahr so grau aussehen kann

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11. August 2014 um 23:23

Nie ...
im Streit einschlafen, sondern vor dem Schlafen gehen ausfechten und dann wieder vertragen
Kleine nette Aufmerksamkeiten füreinander in den Alltag einbauen - ein spontaner Kuss, eine Tasse Tee, ein Stück Schokolade ...

Übrigens finde ich die Frage gar nicht merkwürdig. Das hängt halt sehr vom Verständnis ab, das man von einer Ehe hat. "In guten wie in schlechten Zeiten" gilt für mich nur in der Ehe, davor aber nicht - wenn es in einer nicht-ehelichen Beziehung lange schlechte Zeiten gegeben hätte, hätte ich mich wahrscheinlich recht bald getrennt. Klar lassen sich auch viele Leute scheiden - aber die Verpflichtung ist für mich persönlich (! also: nicht angegriffen fühlen einfach stärker.

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11. August 2014 um 23:36

Ich
weiß ehrlich gesagt nicht ob es ohne Trauschein nun anders aussehen würde.

Es läuft iwie alles aus dem Ruder.
Mein Mann hat mir heute gesagt das er sich von mir vernachlässigt fühlt,ich nichts mit ihm mache und mich nur die Kinder interessieren.
Er hat sich in den letzten 3 Monaten sehr verändert, ist kalt und unerträglich geworden.
Er schreit viel, ist öfters genervt.
Er ist unzufrieden mit mir,mit meinen Launen und meinen Plänen.
Wir sind sehr verschieden,das haben wir schon am Tag unseres Kennenlernens festgestellt.
Er sieht fast alles positiv,hat Hoffnung und glaubt an das gute,jedenfalls war er mal so.
Ich seh alles schwarz.
Wir unternehmen nichts zu zweit, da wir keinen für die Kinder haben.
Er ist viel arbeiten,das stresst ihn.
Ich komme beruflich nicht voran,habe Angst vor meiner beruflichen Zukunft, das stresst mich innerlich sehr doll.

Wir haben schon so viel Sche*ße erlebt und sind erst 4,5 Jahre zusammen.

Vielleicht sind wir für eine Ehe noch zu jung?

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11. August 2014 um 23:38
In Antwort auf queeny57

Nie ...
im Streit einschlafen, sondern vor dem Schlafen gehen ausfechten und dann wieder vertragen
Kleine nette Aufmerksamkeiten füreinander in den Alltag einbauen - ein spontaner Kuss, eine Tasse Tee, ein Stück Schokolade ...

Übrigens finde ich die Frage gar nicht merkwürdig. Das hängt halt sehr vom Verständnis ab, das man von einer Ehe hat. "In guten wie in schlechten Zeiten" gilt für mich nur in der Ehe, davor aber nicht - wenn es in einer nicht-ehelichen Beziehung lange schlechte Zeiten gegeben hätte, hätte ich mich wahrscheinlich recht bald getrennt. Klar lassen sich auch viele Leute scheiden - aber die Verpflichtung ist für mich persönlich (! also: nicht angegriffen fühlen einfach stärker.

Diese
Nacht ist die zweite hintereinander wo wir im Streit schlafen gehen.

Er pennt schon und ich stell mir zig Fragen ...

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12. August 2014 um 9:51

.....
Ihr beide habt ja doch die letzten 2 Jahre viel durch gemacht das zerrt auch an einer Ehe.
Ihr solltet schon versuchen mal zeit für euch als paar zu finden. Wenn ihr keinen babysitter findet dann setzt euch doch abends mal gemeinsam auf die Couch und redet über Gott und die Welt.
Mein mann ist wie du ein Pessimist und hat ständig angst vor der Zukunft das ist schon manchmal sehr anstrengend gerade wenn man selber immer eher optimistisch eingestellt ist, das zerrt einem an den Nerven und man ist dann irgendwann total genervt wenn es sich ständig um die sorgen und Ängste des Partners dreht. Dein mann vermisst bestimmt einfach auch deine unbeschwerte Seite.
Ihr müsst jetzt versuchen aufeinander zu zu gehen und.
Ich wünsche euch dabei viel Glück!!!

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12. August 2014 um 12:57

Als ich mit meinem mann mal eine
ähnliche kriesenzeit hatte, haben wir etwas eigentlich blödes, aber doch irgendwie sinnvolles eingeführt... wir haben uns jede woche für ein "date" verabredet. im wechsel haben wir diese organisiert... diese "dates" haben immer zuhause stattgefunden, wenn unsere tochter im bett war und sie waren im grossen und ganzen sehr unspektakulär. der organisierende hat sich halt was ausgedacht: ein spiel spielen, gemeinsam fotos sortieren, urlaub besprechen oder einfach mal wieder eine kerze anzünden und ein glas wein trinken u.s.w. wenn man solche dinge bewusst gemeinsam macht, dann kommen die gespräche ganz von alleine wieder... uns hat das damals echt geholfen, wahrscheinlich auch einfach, weil wir die wichtigkeit von der gemeinsamen zeit wieder bewusster wahrgenommen haben...

wäre es für dich vorstellbar, ihm das vorzuschlagen? ich denke, so könntest du ihm auch zeigen, dass du ihn ernst nimmst in den von ihm geässerten kritikpunkten...

ansonsten: strebe nicht zu fest danach "eine gute ehe zu führen". die ehe ist auch nur teil vom ganzen und wenns euch einzeln nicht gut geht, verläuft auch die ehe nicht reibungslos... irgendwie ja logisch, auch wenns ein blöder reufelskreis ist. und ihr habt ja wirklich eine sehr schwere zeit hinter euch... setze deinen fokus darauf von grund auf wieder glücklich zu werden, aber setz dich nicht zu fest unter druck, mach schritt für schritt... ich hoffe, du verstehst wie ich das meine. ich wünsche euch alles gute, und dass es bald aufwärts geht!

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12. August 2014 um 21:28

Ich
kann mir momentan gar nicht mehr vorstellen, dass das ueberhaupt mieglich ist.

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12. August 2014 um 21:41

Mhm,
was ist eine "schöne Ehe"?

Wie oft wird sie beschrieben, die glückliche, harmonische Ehe...
Prinzipiell ist mir die Ehe total egal in Bezug auf den Trauschein. Der wird eh überbewertet...
Eine "gute" Beziehung ist nicht immer nur schön.
Ich will es nicht nur harmonisch, aber ich will schon Glück zusammen erleben und die schönen Momente genießen.
Und ich glaube, dass man auch mal richtige Tiefpunkte braucht, um die schönen Momente genießen zu können.
D. h. die Abgründe einer Beziehung gehören dazu, um wahrhaftiges Glück empfinden zu können.
Man muss, darf, soll auch mal ein paar Schritte in verschiedene Richtungen gehen. Hauptsache, man verliert sich nicht dabei und findet zueinander zurück.
Ich brauch nicht 365 Tage Sonnenschein im Jahr. Das ewige "Schatzi, Mausi, Bärle, Bussi"-Getue ist für mich kein Indikator.
Wichtig sind die intensiven Momente und wenn die richtig intensiv sind, dann machen die auch ganz viele Unterschiede wett.
Wer will schon liebliches Geplänkel? Wir brauchen doch alle echte Leidenschaft, auch wenn die bedeutet, dass die eigene Seele manchmal ordentlich leidet.
Aber dafür feiern wir dann wiederum auch wahre Hochfeste unserer Beziehung.
Ist doch mir egal, ob wir uns jeden Tag einig sind. Ich nehme in Kauf, dass wir auch richtig üble Tage mit gegenseitigem auf dem Mond wünschen, haben. Dafür gibt es dann die tollen Momente, in denen man weiß, dass man trotz allem nicht ohneeinander kann, auch wenn es miteinander manchmal schwierig ist.
Man darf konträr sein, das bereichert sogar und wenn man das begreift, dann bleibt eine Ehe spannend und auch schön.
Ich glaube nicht an die ewige Liebe. Ich bin überzeugt davon, dass sie immer wieder erneuert werden muss, damit sie "schön" bleibt.
Eine Garantie gibt es nie, aber ginge es uns nur darum, dass wir eine "schöne Ehe" führen, dann wäre diese längst gescheitert.
Ich will FEUER!!!!

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12. August 2014 um 22:12

Danke!
Das finde ich schön!!!
Also nicht nur, weil du mir damit ein Kompliment machst, sondern weil ich nicht alleine bin mit meiner Weltanschauung

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12. August 2014 um 22:20


ich muss ehrlich gesagt mittlerweile schon etwas schmunzeln, wenn hier im forum die ein oder andere schreibt, dass sich der Partner vernachlässigt fühlt, weil man selbst sich ja nur um die Kinder kümmert
aber was tun denn die männer dafür, um das zu ändern? Sie fordern aufmerksamkeit, aber wie äußert sich das denn? oder warten sie nur einfach darauf, dass Frau sich ihnen nähert, soweit die Kinder im Bett sind?
Für mich klingt das immer danach, als wären die männer selbst noch kleine kinder, die nicht in der lage sind, etwas selbständig zu machen...
So, die Männer wollen also aufmerksamkeit... Ist da denn auch mal einer auf die Idee gekommen, sich der Frau zu nähern, statt zu warten?

Ich muss dabei oft an meinen Mann denken... Gerade so die ersten 3 Monate war es nicht ganz so einfach mit unserer kleinen.. Sie hatte immer nur auf mir geschlafen, den ganzen tag... Irgendwann jammerte mein mann dann ein wenig (ohne vorwürfe) dass wir zu wenig Sex haben... Ok.. Ich konnte da erstmal nicht viel machen.. Mit Baby aufm Bauch gehts halt schlecht... Als die kleine dann soweit war, dass ich sie Abends ins Beistellbett legen und ich wieder allein ins Wohnzimmmer gehen konnte, saß mein Mann vor dem PC.. Ich habe ihm gezeigt "Hallo, HIER BIN ICH" aber nein.. der PC war dann doch wichtiger... Irgendwann bin ich dann halt ins bett... Er kam erst min. 2 Stunden später nach ins Bett... irgendwann jammerte er wieder wegen zu wenig sex.. ja, aber war das meine Schuld?! Ich war da, ich habe ihm gezeigt, dass ich für ihn da bin, aber am PC zocken war wichtiger....
wir haben dann irgendwann geredet, denn irgendwann hatte ich dann auch keine lust mehr auf sex.. Mittlerweile hat es sich gebessert...
Erst heute wieder saßen wir gemeinsam mit unserer Tochter auf dem boden und haben gespielt.. Also, wir verbringen jetzt gemeinsam Zeit mit unserer Tochter und in folge dessen natürlich auch miteinander.. Und jetzt läuft es alles auch wieder viel viel besser.

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13. August 2014 um 12:31


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13. August 2014 um 12:37

@momo
doch, ich glaube das Männer sich vernachlässigt fühlen können, nämlich dann, wenn Mutter und Kind eine innige Beziehung haben, aber alles um sich herum abschotten, sprich der Vater wird, etwa aus Sorge ob der Vaterqualitäten, gar nicht ans Kind herangelassen, bzw. Frau findet auch nach Wochen und Monaten keinerlei Zeit, mal ein Gespräch mit dem Mann zu führen zwecks Revue passieren lassen, Gedankenaustausch.
In solchen Fällen kann ich nachvollziehen, wenn der Mann, dessen Kind es ja auch ist, sich wie das 5. Rad am Wagen fühlt.
Das soll jetzt keine Anspielung auf jemanden hier sein, habe einen vergleichbaren Fall im Bekanntenkreis mitbekommen.

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13. August 2014 um 14:20
In Antwort auf waldmeisterin1

@momo
doch, ich glaube das Männer sich vernachlässigt fühlen können, nämlich dann, wenn Mutter und Kind eine innige Beziehung haben, aber alles um sich herum abschotten, sprich der Vater wird, etwa aus Sorge ob der Vaterqualitäten, gar nicht ans Kind herangelassen, bzw. Frau findet auch nach Wochen und Monaten keinerlei Zeit, mal ein Gespräch mit dem Mann zu führen zwecks Revue passieren lassen, Gedankenaustausch.
In solchen Fällen kann ich nachvollziehen, wenn der Mann, dessen Kind es ja auch ist, sich wie das 5. Rad am Wagen fühlt.
Das soll jetzt keine Anspielung auf jemanden hier sein, habe einen vergleichbaren Fall im Bekanntenkreis mitbekommen.

Natürlich
Dass es auch solche fälle gibt, möchte ich ja auch gar nicht abstreiten...
Ich bezozog mich mit meinem text eher auf die beispiele hier im forum. Wie oft hat man hier schon gelesen, dass frau den ganzen tag mit den kindern zusammen ist und der mann nach feierabend 3mal die woche für mehrere stunden ins fitnessstudio geht, einen abend nur am pc hockt und den nächsten abend mit kumpels trinken geht...
solche männer beschweren sich dann gerne, dass die frau ihn nicht mehr beachtet und es kaum noch sex gibt.
Aber wen wundert es denn da? Der mann geht seinen hobbys nach und lässt die frau im prinzip links liegen.
Wundert es da wen, wenn die frau keine lust auf sex hat?

Und genau deswegen hatte ich auch meinen mann als beispiel genommen. Weil er eben auch nach Feierabend nur seinem hobby nachging und dann jammerte, dass ich keine lust auf sex hatte.

versteht man jetzt besser, was ich sagen wollte?

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