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Wie glücklich seid ihr als alleinerziehender Elternteil?

15. Juli um 13:21 Letzte Antwort: 26. August um 22:08

Hallo und ein lieben guten Tag, 

mich würde mal interessieren wie es anderen alleinerziehenden so ergeht? Ich würde mich gern austauschen und vielleicht noch ein paar wertvolle Tipps erhalten? 

Meine Tochter wird nächsten Monat 4 und ich bin seit November letzten Jahres alleinerziehend. Zum Erzeuger besteht kein Kontakt mehr, da er eine einstweilige Verfügung erhalten hat. Es war schlimm, eine schlimme Beziehung aber ich würde sagen, dass ich allein glücklich bin.

Klar fehlt oft eine helfende Hand. Grad der Spagat zwischen Arbeit und Kind ist enorm. Man merkt, dass alles an einem selbst hängen bleibt. Kein Tag frei aber ich bereue es nicht und liebe meine Tochter. Mir tut es nur leid, dass sie so ein schlimmen Erzeuger haben muss. Das sie nicht so wie andere Trennungskinder auch mal ein paar Tage Zeit mit Papa verbringen kann... Ich habe oft Angst, dass es ihrer Entwicklung schadet weil ich finde, dass ein Vater schon wichtig ist. 

Aber da er leider psychisch krank ist und Dinge gemacht hat, die man niemals vergessen und verzeihen kann und es unsere Tochter nicht weiter bringt, kann ihr ihr leider keinen Vater bieten. 

Das ist so meine Hauptsorge. Man sagt Väter prägen die Töchter fürs Leben und das die Töchter später eine bessere Beziehung führen, wenn sie ein Papa haben. Sie verbringt viel Zeit mit meinem Vater und mir dem Mann meiner Mutter. Da merk ich schon, dass ihr eine männliche Bezugsperson fehlt. 

Bekommt ihr alles unter einen Hut? Ich rede wirklich von komplett allein erziehenden ohne Familiennetzwerk. 

Liebe Grüße und bleibt schön gesund. 

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19. Juli um 19:32

Du hast alles richtig gemacht! Hast Dich getrennt von einem Typ, der Dich und Deine Tochter kaputt gemacht hätte. Das schaffen so viele nicht, weil sie nicht an sich glauben und bis ins Grab hoffen, daß er sich ändert (was natürlich nicht passiert).
Wenn Du an Dich glaubst (und das tust Du ja) kannst Du alles schaffen!!
Ich bin seit fast 14 Jahren AE und habe es noch keine Sekunde bereut! 
Wichtig ist ein funktionierendes Netzwerk. Das muß nicht unbedingt Deine Familie sein, wenn das eher schwierig ist. 
Es gibt z.B. in vielen Städten Leihgroßeltern. Das ist eine gute Sache, wenn es paßt auf beiden Seiten. Dann Freunde, Kollegen, andere Mütter/Väter, die man durch die Kita kennenlernt usw...
Du mußt für Dich DEINEN Weg finden. Das klappt nicht von heute auf morgen, aber ganz sicher mit der Zeit. 
Deine Sorge bzgl. dessen, daß Du Deiner Tochter keinen Vater bieten kannst, ist zwar nachvollziehbar, aber in Deinem sowie sehr vielen anderen Fällen völlig unbegründet.
Meine Tochter kennt ihren Vater nicht einmal und es ist für sie absolut kein Problem. 
Sie hatte eben immer viele Bezugspersonen (auch männliche), ihr Vater ist für sie ganz weit weg. 

Ich wünsche Dir viel Glück und: Du schaffst das schon!!
 

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19. Juli um 22:14

Ach du schon wieder wie ich dich und deine wertvollen Kommentare vermisst habe 

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19. Juli um 22:15
In Antwort auf kassandra_07

Du hast alles richtig gemacht! Hast Dich getrennt von einem Typ, der Dich und Deine Tochter kaputt gemacht hätte. Das schaffen so viele nicht, weil sie nicht an sich glauben und bis ins Grab hoffen, daß er sich ändert (was natürlich nicht passiert).
Wenn Du an Dich glaubst (und das tust Du ja) kannst Du alles schaffen!!
Ich bin seit fast 14 Jahren AE und habe es noch keine Sekunde bereut! 
Wichtig ist ein funktionierendes Netzwerk. Das muß nicht unbedingt Deine Familie sein, wenn das eher schwierig ist. 
Es gibt z.B. in vielen Städten Leihgroßeltern. Das ist eine gute Sache, wenn es paßt auf beiden Seiten. Dann Freunde, Kollegen, andere Mütter/Väter, die man durch die Kita kennenlernt usw...
Du mußt für Dich DEINEN Weg finden. Das klappt nicht von heute auf morgen, aber ganz sicher mit der Zeit. 
Deine Sorge bzgl. dessen, daß Du Deiner Tochter keinen Vater bieten kannst, ist zwar nachvollziehbar, aber in Deinem sowie sehr vielen anderen Fällen völlig unbegründet.
Meine Tochter kennt ihren Vater nicht einmal und es ist für sie absolut kein Problem. 
Sie hatte eben immer viele Bezugspersonen (auch männliche), ihr Vater ist für sie ganz weit weg. 

Ich wünsche Dir viel Glück und: Du schaffst das schon!!
 

Dankeschön für deine wahnsinnig liebe Antwort. 

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22. Juli um 10:24

Ich bin bzw war, mittlerweile lebt mein neuer Partner bei uns, als Alleinerziehende auch sehr glücklich. Die Beziehung davor hat mich zum Ende hin schon sehr belastet, mehr als ich mir eingestehen wollte, und auch wenn mein Ex und ich noch supergut befreundet sind, so waren wir als Paar einfach am Ende. Es wäre natürlich schon irgendwie weitergegangen, aber so richtig glücklich wäre dabei keiner von uns gewesen. So sind wir jetzt beide wieder glücklich und unsere Kinder haben auch zwei glückliche Elternteile. Ich wehre mich auch gegen den Vorwurf, dass ich meinen Kindern den Vater weggenomemn habe - weil es einfach nicht stimmt. Mein Ex verbringt seit der Trennung viel mehr Zeit mit ihnen, alleine dafür hat es sich schon gelohnt. Auch organisationsmäßig habe ich alles gut untergebracht, ich war vorher schon viel alleine und für mich hat sich nicht viel geändert. 
Wir haben uns aus ganz anderen und viel banaleren Gründen getrennt als du, vor solchen Frauen wie du es bist habe ich großen Respekt. Viele bleiben aus Scham oder falsch verstandenem Familiengefühl beim Partner und verstehen gar nicht, was sie dem Kind und sich selbst antun. Es bedarf großen Mutes und viel Kraft, aus sowas rauszukommen und dass du es geschafft hast, macht dich zu einem größeren Menschen und einer besseren Mutter. 
Meine Mutter war selbst alleinerziehend und mein Vater lebte im Ausland, für mich war immer mein Großvater mein Vaterersatz und auch ein besserer Vater, als es meiner jemals gewesen wäre. Ich habe zwar mittlerweile wieder Kontakt und mein Vater ist ein cooler Typ, aber eben auch ein typischer Lateinamerikaner. Als Erwachsene kann ich gut damit umgehen, aber als Kind doer Jugendliche wäre das nichts gewesen.

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23. Juli um 21:40

ich bin sehr zufrieden mit dem Leben. Ja es ist manchmal schwer und ich bin auch teilweise selber schuld das ich alleinerziehend bin. Aber ich bekomme beruf und Kinder unter einem  Dach. Besonder stolz bin ich auf meinen ältesten der mit seinen 11 Jahren den Mann hier im Haus voll ersetzt hat und sich total liebevoll um seine jüngeren Geschwister kümmert wenn ich mal nicht da bin. Ich hab ihm schon oft gesagt er soll mehr Kind sein aber er macht es gerne.

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18. August um 9:15
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo und ein lieben guten Tag, 

mich würde mal interessieren wie es anderen alleinerziehenden so ergeht? Ich würde mich gern austauschen und vielleicht noch ein paar wertvolle Tipps erhalten? 

Meine Tochter wird nächsten Monat 4 und ich bin seit November letzten Jahres alleinerziehend. Zum Erzeuger besteht kein Kontakt mehr, da er eine einstweilige Verfügung erhalten hat. Es war schlimm, eine schlimme Beziehung aber ich würde sagen, dass ich allein glücklich bin.

Klar fehlt oft eine helfende Hand. Grad der Spagat zwischen Arbeit und Kind ist enorm. Man merkt, dass alles an einem selbst hängen bleibt. Kein Tag frei aber ich bereue es nicht und liebe meine Tochter. Mir tut es nur leid, dass sie so ein schlimmen Erzeuger haben muss. Das sie nicht so wie andere Trennungskinder auch mal ein paar Tage Zeit mit Papa verbringen kann... Ich habe oft Angst, dass es ihrer Entwicklung schadet weil ich finde, dass ein Vater schon wichtig ist. 

Aber da er leider psychisch krank ist und Dinge gemacht hat, die man niemals vergessen und verzeihen kann und es unsere Tochter nicht weiter bringt, kann ihr ihr leider keinen Vater bieten. 

Das ist so meine Hauptsorge. Man sagt Väter prägen die Töchter fürs Leben und das die Töchter später eine bessere Beziehung führen, wenn sie ein Papa haben. Sie verbringt viel Zeit mit meinem Vater und mir dem Mann meiner Mutter. Da merk ich schon, dass ihr eine männliche Bezugsperson fehlt. 

Bekommt ihr alles unter einen Hut? Ich rede wirklich von komplett allein erziehenden ohne Familiennetzwerk. 

Liebe Grüße und bleibt schön gesund. 

Ich halte nichts von der aktuellen Vorstellung  von Armtern und haeufig aich Richtern, dass ein Kind unbedingt  Kontakt zum Vater haben MUSS, egal, was der gemacht hat.

Wenn der Umgang mit ihm gefaehrlich oder gefaehrdend ist, ist es besser, wenn das unterbunden bleibt.

Behalte es bei, dass sie viel Zeit mit den Maennern aus Deiner Familie verbringt.
Damit machst Du alles richtig

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26. August um 22:08
In Antwort auf elita_20654865

ich bin sehr zufrieden mit dem Leben. Ja es ist manchmal schwer und ich bin auch teilweise selber schuld das ich alleinerziehend bin. Aber ich bekomme beruf und Kinder unter einem  Dach. Besonder stolz bin ich auf meinen ältesten der mit seinen 11 Jahren den Mann hier im Haus voll ersetzt hat und sich total liebevoll um seine jüngeren Geschwister kümmert wenn ich mal nicht da bin. Ich hab ihm schon oft gesagt er soll mehr Kind sein aber er macht es gerne.

Du lässt einen 11Jährigen alleine mit mehreren, jüngeren Geschwistern????
Ich finde das nicht wirklich verantwortungsvoll und eine grosse B¨urde f¨ur den Kleinen, auch wenn er es "gern macht". Was ist, wenn etwas passiert? Das verzeihst du dir im Leben nicht!

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