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Wie "gut" "muss" ein 4-jähriger malen können?!

10. Dezember 2014 um 12:43

Hallo die Damen..

mein Kleiner (4) "malt" immer nur irgendein Gekritzel! Ich bin mir sicher, er kann mehr, aber iwie fehlt ihm die Lust?!

Er "malt" gerne so Spiralen oder einfach ein ZickZack!

Hat er einfach keinen Bock auf malen?!

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10. Dezember 2014 um 13:23

Hallo,
mein 4 Jähriger Sohn kann und will auch nicht malen.Er hält jedoch auch den Stift nicht richtig und weiß gar nicht wie er anfangen soll wenn man sagt er soll ein Haus malen.
Laut Kinderarzt müssen Kinder in dem Alter gewisse Dinge malen können,da sie sonst Probleme beim schreiben lernen haben.
Tja...und nun bekommt mein Sohn Ergotherapie wegen einer "graphologischen Entwicklungsstörung".

Liebe Grüße
Antonella

Ps: Habe mir extra noch eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt,da ich eine Therapie für nicht notwendig hielt. Die Ärzte waren jedoch anderer Meinung...

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10. Dezember 2014 um 13:25
In Antwort auf sibel_12827334

Hallo,
mein 4 Jähriger Sohn kann und will auch nicht malen.Er hält jedoch auch den Stift nicht richtig und weiß gar nicht wie er anfangen soll wenn man sagt er soll ein Haus malen.
Laut Kinderarzt müssen Kinder in dem Alter gewisse Dinge malen können,da sie sonst Probleme beim schreiben lernen haben.
Tja...und nun bekommt mein Sohn Ergotherapie wegen einer "graphologischen Entwicklungsstörung".

Liebe Grüße
Antonella

Ps: Habe mir extra noch eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt,da ich eine Therapie für nicht notwendig hielt. Die Ärzte waren jedoch anderer Meinung...

Sorry
ich meinte graphomotorische Entwicklungsstörung!

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10. Dezember 2014 um 13:34

Meiner
wird im März 4 und er kann überhaupt nicht malen. Nicht mal nen Kreis. Dafür konnte er mit 2 1/2 150 Teile Puzzle machen. Ich denke jedes Kind ist da anders. Allerdings bringt mich Antonellas Antwort doch dazu bei der U8 mal nachzufragen...

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10. Dezember 2014 um 13:37

Die malentwicklung verläuft bei kindern
ganz unterschiedlich und hat in den wenigsten Fällen etwas mit unausgereifter Feinmotorik oder der Wahrnehmung zu tun. Das sage ich, weil dass meist die Größte Sorge der Eltern ist. Manche Kinder malen sehr gerne und haben großes Interesse daran sich intensiv zu verweilen. Diese Malen dann häufig früher detailreich. Die meisten Kinder, malen mit 4 Jahren allerdings noch nicht gegenständlich. Das kann ich dir aus Erfahrung berichten. Viele entwickeln erst im Vorschulalter großes Interesse daran und legen einen Spurt in der Malentwicklung hin.

Wenn dein Sohn sich gerne anderweitig feinmotorisch beschäftigt (z.B.: Puzzeln, Bauen etc.) und im Alltag differenzieren kann ist das kein Grund zur Sorge.

Diese Phase in der dein Sohn sich grade befindet ist wichtig als eine Vorstufe zum späteren Schreiben lernen. Schwungvolle Linien und Spiralen, Knäuel und Hiebstriche differenzieren sich mit der Zeit. Die Malbewegungen verlagern sich von Schulter- zu Ellenbogen zu Handgelenk und Fingerbewegungen. Damit verändert sich dann auch die Stifthaltung. Wie hält dein Sohn den Stift? Erst mit dem Dreipunktgriff, gelingt auch Gegenständliches Darstellen.

LG

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10. Dezember 2014 um 13:42
In Antwort auf sibel_12827334

Hallo,
mein 4 Jähriger Sohn kann und will auch nicht malen.Er hält jedoch auch den Stift nicht richtig und weiß gar nicht wie er anfangen soll wenn man sagt er soll ein Haus malen.
Laut Kinderarzt müssen Kinder in dem Alter gewisse Dinge malen können,da sie sonst Probleme beim schreiben lernen haben.
Tja...und nun bekommt mein Sohn Ergotherapie wegen einer "graphologischen Entwicklungsstörung".

Liebe Grüße
Antonella

Ps: Habe mir extra noch eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt,da ich eine Therapie für nicht notwendig hielt. Die Ärzte waren jedoch anderer Meinung...

Ja die lieben ärzte...
Da wird rein auf das Endergebnis geschaut und nicht auf die Gesamtentwicklung. In den wenigsten Fällen liegt tatsächlich ein Entwicklungsdefizit vor... Dafür müsste die Diagnostik viel weitreichender untersucht werden.

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10. Dezember 2014 um 13:46

MUSS ein Kind denn malen können und wollen
ich hab mich damit nie befasst, weil malen so zum Kindsein dazu gehört und meine Tochter leidenschafltich gerne malt und sich auch den ganzen Tag damit beschäftigt. Aber wenn man Malen/Zeichnen usw anders betrachtet, ist es nicht mehr als ein einfaches Hobby wie musizieren.

Und wenn man aus dem Malen einige Fähigkeiten fördern kann, wie die Motorik, so kann man doch mit Sicherheit aus etwas anderen genauso die Motorik fördern zB beim Werkeln. Ich würde da jetzt nicht unbedingt ein Defizit raus sehen.

Allerdings ist das jetzt nur mein Gedankengang und der kann natürlich komplett falsch sein, aber logisch kommt es mir schon vor.

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10. Dezember 2014 um 14:08

Meiner ist 4 jahre...
Und beim Malen bei der U8 mit Pauken und Trompeten durchgefallen...

Nun gibts Ergotherapie.... Aber nicht von mir

Es kommt natürlich auch auf das Interesse des Kindes an.... Wenn es nie Spass am malen hatte wird sich das durch Statistiken nicht ändern und es fehlt ganz einfach die Übung...

Nun ist es bei uns aber so das ihm das räumliche Sehen anscheinend fehlt und sein Blickfeld eingeschränkt ist und das soll jetzt bei der Ergo mit ihm trainiert werden bzw. Adaptionsmöglichkeiten damit er zurecht kommt.

Aber ich soll mit ihm kein Malen üben, auch im kiga soll er an den Angeboten nur teilnehmen wenn er Lust drauf hat, damit er nicht frustriert wird da es ihn ärgert das man sein Gekritzel nicht erkennt....

Lg

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10. Dezember 2014 um 14:30
In Antwort auf sindy_12327660

Meiner
wird im März 4 und er kann überhaupt nicht malen. Nicht mal nen Kreis. Dafür konnte er mit 2 1/2 150 Teile Puzzle machen. Ich denke jedes Kind ist da anders. Allerdings bringt mich Antonellas Antwort doch dazu bei der U8 mal nachzufragen...

Zur U 8
mein Sohn musste malen:
ein Haus
ein Baum
ein Mensch

Abmalen bzw.nachmalen musste er:
ein Kreis
ein Dreieck
ein Kreuz

Nichts von All dem hat er gemalt. Den Stift hielt er komplett mit geschlossener Faust.
Wir bekamen dann 4 Wochen Zeit zum üben und mussten dann erneut kommen.
Außer das Kreuz malen konnte er wieder nichts.

Ich kann ihn Zuhause in keinster Weise motivieren mit Stiften zu malen. Bei der Ergotherapie hingegen ist er sehr motiviert,hat Spaß und macht gut mit.

Nächstes Jahr im Sommer steht bei ihm mit knapp 5 Jahren die Schuleingangsuntersuchung an. Bis dahin soll er wohl zumindest den Stift richtig halten (auch wenn jetzt schon feststeht dass er erst mit 7 eingeschult wird.

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10. Dezember 2014 um 15:21


ich sags mal so...
ich bin 36 jahre alt und kann eine ente nur mit viel phantasie erkennbar malen. brauch ich eine ergotherapie? ich denke nicht
ich bin, genau wie mein bald 4-jähriger sohn, ein auditiver mensch. ich kann dir in einem komplizierten musikstück jedes instrument raushören.
malen hingegen kann und will ich auch nicht. genauso wenig, wie mein bald 4-jähriger sohn

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10. Dezember 2014 um 19:11

...
...deswegen ja das muss in ""! Müssen tut er klar nichts!

Und ja, man wird ja heutzutage mit genau solch simplen Dingen verrückt gemacht! Klar, die U-Untersuchungen sind eine super Sache, allerdings wer sagt denn, was ein "Standartkind" wann zu tun hat?!

Zwingen kann ich ihn ja schlecht..

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10. Dezember 2014 um 19:18

Meiner
Ist im juni 4 geworden und malt auch nicht viel mehr.. wir machen oft solche kindergartenblöcke u d rätzeln da, alles was jedoch mit (aus)malen zu tun hat findet er uninteressant...er kann, wenn er will, malen( auch männlein usw) aber er hat da halt keinen bock drauf...
Das kommt schon irgendwann von allein( oder auch nicht, aber dann ists auch nicht so wild)

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10. Dezember 2014 um 19:23


Ich find ja MUSS sowieso nicht
Meine ist 4,5 Jahre alt seit sie etwa 4 Jahre alt ist kann man ansatzweise erkennen was es darstellen soll, wenn sie sich viel Mühe gibt.
Aber sie sagt auch ganz klar, das malen doof sei, nimmt ein Stift und schreibt.
Also ich muss sagen, ich find es nicht schlimm, dass sie nicht malen kann bzw es ungerne macht. Denn so wichtig find ich malen jetzt nicht.

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11. Dezember 2014 um 8:29

Maybe
meine tochter hält den stift immer noch falsch mit 8 jahren,das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. trotzdem malt und schreibt sie gut und gern. man muss natürlich interesse haben, mit 4 jahren kann das noch fehlen. ich find es nicht schlimm...ihre falsche stifthaltung war auch kein grund sie nicht einzuschulen , ganz im gegenteil sie wurde sogar früher eingeschult.
ich kann mich noch erinnern , das in der kita ein mädchen war, welches mit 4oder 5 jahren keine finger und ohren malte... die mutter machte sich voll die sorgen.
die kleine ist mittlerweile in der 3.klasse...

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11. Dezember 2014 um 10:48
In Antwort auf ano100

Maybe
meine tochter hält den stift immer noch falsch mit 8 jahren,das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. trotzdem malt und schreibt sie gut und gern. man muss natürlich interesse haben, mit 4 jahren kann das noch fehlen. ich find es nicht schlimm...ihre falsche stifthaltung war auch kein grund sie nicht einzuschulen , ganz im gegenteil sie wurde sogar früher eingeschult.
ich kann mich noch erinnern , das in der kita ein mädchen war, welches mit 4oder 5 jahren keine finger und ohren malte... die mutter machte sich voll die sorgen.
die kleine ist mittlerweile in der 3.klasse...

Hallo ano
Das deine Tochter trotz falscher Stifthaltung gut schreiben und malen kann ist prima. Dennoch würde ich dir ans Herz legen, sie zu unterstützen den Stift immer mehr im "Dreipunktgriff" zu halten.

Mit zunehmender Schreibtätigkeit kann eine falsche Stifthaltung zu Druckstellen an den Fingern, sowie Finger- und Handgelenksschmerzen und Nackenschmerzen führen. Auch hier gilt alles kann nichts muss... Es gibt auch Kinder und Erwachsene die keine Probleme bekommen. Der Dreipunktgriff ist jedoch die korrekte physiologische Stifthaltung, bei der auch die größte Effizients nachgewiesen wird.

LG

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11. Dezember 2014 um 10:49
In Antwort auf xxmaybexx1

Hallo ano
Das deine Tochter trotz falscher Stifthaltung gut schreiben und malen kann ist prima. Dennoch würde ich dir ans Herz legen, sie zu unterstützen den Stift immer mehr im "Dreipunktgriff" zu halten.

Mit zunehmender Schreibtätigkeit kann eine falsche Stifthaltung zu Druckstellen an den Fingern, sowie Finger- und Handgelenksschmerzen und Nackenschmerzen führen. Auch hier gilt alles kann nichts muss... Es gibt auch Kinder und Erwachsene die keine Probleme bekommen. Der Dreipunktgriff ist jedoch die korrekte physiologische Stifthaltung, bei der auch die größte Effizients nachgewiesen wird.

LG

Effinzienz

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11. Dezember 2014 um 10:49
In Antwort auf xxmaybexx1

Effinzienz

Ohhhh doffes tablet

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11. Dezember 2014 um 13:01

Meine Große (5 Jahre alt) ist ne
absolute Grobmotorikerin. Rennt, spielt Fußball, schwimmt ohne Hilsmittel, fährt seit Ewigkeiten Fahrrad, war mit 2 komplett Windelfrei.
Malen war lange nicht ihr Ding, bis sie 3 wurde und ich wieder schwanger. Dann hat es urplötzlich klick gemacht und sie malte mich als richtiges "Männchen", viel mehr noch...sie malte einen recht großen bauch und ein Mini-Männchen darin. Dann schenkte sie mir das Bild und ich musste plötzlich heulen! Ihr erstes richtiges gemaltes Bild und dann dieses Motiv...schwärm!
Manchmal fehlt wohl nur ein Anlass, um das kind zum malen zu bewegen!

ikkebins

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11. Dezember 2014 um 13:07
In Antwort auf xxmaybexx1

Hallo ano
Das deine Tochter trotz falscher Stifthaltung gut schreiben und malen kann ist prima. Dennoch würde ich dir ans Herz legen, sie zu unterstützen den Stift immer mehr im "Dreipunktgriff" zu halten.

Mit zunehmender Schreibtätigkeit kann eine falsche Stifthaltung zu Druckstellen an den Fingern, sowie Finger- und Handgelenksschmerzen und Nackenschmerzen führen. Auch hier gilt alles kann nichts muss... Es gibt auch Kinder und Erwachsene die keine Probleme bekommen. Der Dreipunktgriff ist jedoch die korrekte physiologische Stifthaltung, bei der auch die größte Effizients nachgewiesen wird.

LG

Das glaub ich dir wohl
ich hab es auch schon probiert, aber sobald ich nicht hinschaue , hält sie ihn wieder zwischen daumen und zeigefinger. dies gummi, was um den bleistift rumkommt oder dickere 3kantstifte helfen auch nicht... man redet da gegen eine wand.

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11. Dezember 2014 um 14:20
In Antwort auf ano100

Das glaub ich dir wohl
ich hab es auch schon probiert, aber sobald ich nicht hinschaue , hält sie ihn wieder zwischen daumen und zeigefinger. dies gummi, was um den bleistift rumkommt oder dickere 3kantstifte helfen auch nicht... man redet da gegen eine wand.

Ja, wenn man erstmal drin ist...
Ich habe auch eine falsche Stifthaltung und genau diese Probleme damit... Und ich schaffe es auch nicht wirklich mich umzugewöhnen

Deshalb ist die Gewöhnung ab Vorschulalter so wichtig. Aber wer weiß, vielleicht gehört deine Tochter zu den Menschen die keine Schwierigkeiten damit haben.

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11. Dezember 2014 um 19:00

Nicht nur wegen dem Schreiben!
Hallo,

bei diesen "Maltests" bei Kindergartenkindern geht es nicht nur um die Motorik - das auch...
Aber es geht auch darum, ob sie z. B. etwas Gesehenes (z. B. Haus) bildnerisch darstellen können. Also nicht ob das ein schönes Bild ist, sondern ob das Kind das dreidimensionale Etwas irgendwie annäherd zweidimensional abbilden kann...
Und gerade beim Malen von Menschen ist es ja auch so, dass man nach dem wie ein Kind einen MEnschen zeichnet erkennen kann, inwieweit es den menschlichen Körper "versteht"... Also ob es ein Kopffüßler ist, das ist üblicherweise die erste Stufe, weil dem Kind erstmal nur der Kopf und die Beine als wichtig erscheinen. Später wird die Zeichnung immer detaillierter, angefangen von einem Rumpf oder Armen oder GEsicht - später dann Finger, Zehen und teilweise auch innere Organe (Herz, Magen, oder eben auch das ungeborene BAby). DAraus lassen sich durchaus der Entwicklungsstand des Kindes ablesen....

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11. Dezember 2014 um 20:20

...
Um auch hier noch meinen Senf dazuzugeben... Ein Kind lernt in der REgel besser lesen und schreiben, wenn es mit der Hand schreibt als mit der TAstatur. Durch das mechanische SChreiben erfasst es viel besser die Form der Buchstaben und somit eben auch die Unterschiede zwischen den ähnlichen Buchstaben...
Zusätzliches Üben am PC kann sinnvoll sein, aber komplett auf das Schreiben zu verzichgten wäre überhaupt nicht empfehlenswert!

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