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Wie haben Eure Kinder das (Durch)schlafen gelernt?

8. November 2016 um 11:03

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

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8. November 2016 um 11:50

Ich weiß nicht ob ich dich richtig verstehe, absr ich finde es ganz normal einem Baby beim Einschlagen Nähe zu geben, auch einem fadt 1jährigen. Meine Tochter hatte die ersten Monate auch einen "komischen" Rhytmus, sie schlief erst gegen  1 Uhr nachts ein und dafür bis 11 Uhr vormittags (natürlich nicht durch und ja - wenn sie wach wurde/wird und stillen will, dann mach ich das auch)

ich halte garnichts davon ein Baby allein einschlafen zu lassen  WENN es das offensichtlich nicht will. Nur weil es jeden Tag weniger "quängelr", heißt das nicht, dass es die Nähe nicht mehr braucht und will, nur dass er eh nicht mehr damit rechnet, dass jemand kommt... sehr traurig wie ich finds.

Und natürlich ändert sich ALLES, auch das geselllscgaftliche Leben. Es gibt eben Frauen, die möchten die erste Zeit (und wie lang das ist ist doch jeden selbst überlassen) einfach fürs Baby da sein und brauchen nicht sofort ihr altes Leben zurück. Andere Frauen nehmen sich mehr Freiraum und das ist auch total i.O. Eben jeder wie er mag.

Klingt natürlich sehr oberfürsorgloch deine Frau, aber vielleicht resultiert das auch daher, dass du sie nicht unterstützt und bestärkst? Für mich klingt es als wärs bei euch einer kleiner Machtkampf geworden (eher von deiner Seite - nicht böse gemeint)

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8. November 2016 um 12:01

Achja es ist ganz normal, dass Kinder sehr lange nicht durchschlafen bzw alleine einschlafen. Das würd ich mir auch wünschen  wir sollten unseren Kindern aber einfach die nötige Zeit geben (soweit das für uns möglich ist)

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8. November 2016 um 12:11

Servus,

also zum Thema Unterstützung nur ganz kurz, meine Frau hat eine Angststörung.

Und dass alles ganz anders wird, ist ja wohl klar. Aber bei uns sieht das aktuell so aus (ich nehme meine Tätigkeiten mal außen vor)

09:00 - Beide stehen auf, wickeln.
09:15 - Kind kommt in sein Krabbelgitterdings, sie macht sich im Bad fertig
09:30 - Ich gehe aus dem Haus, sie spielt mit dem Kind, wäscht ein paar Sachen (eigene und vom Kind), füttert ihn und sitzt dann in der Küche, schreibt vielleicht mails
13:00 - Knödelchen geht schlafen, sie geht mit, stillt und lässt ihn auf dem Arm einschlafen
13:30 - Er ist eingeschlafen, sie geht raus, weil sie nicht schlafen kann mittags
14:00 - Er wacht wieder auf und will unterhalten werden
17:00 - Sie füttert ihn wieder, kocht (für sich selbst)
18:00 - Ich komme nach Hause und übernehme den Knödel, sie tut irgendwelche Dinge, ich bin ja nicht ständig dabei
19:00 - Er wird umgezogen, gefüttert, bissl kuscheln mit Papa
19:30 - Sie geht mit ihm noch etwas rum, kuscheln und bettschwer machen
20:00 - Er wird ins Bett gelegt, schläft nach etwa fünf Minuten ein, sie isst etwas, schaut fünf Minuten in ihr Telefon
21:30 - Er wird wach, sie springt sofort rein und nochmal an die Brust und wieder einschlafen lassen mit ihr
22:00 - Sie ist fertig, kommt raus und geht ins Gästezimmer schlafen
24:00 - Er wacht auf, macht einmal mäh und sie wankt wie ein Zombie ins Kinderzimmer, wieder rausnehmen, stillen, einschlafen lassen. Danach schläft sie im Kinderzimmer ein, weil sie eh nicht schlafen kann, solange er außerhalb ihrer Sichtweite ist.

Wenn ich jetzt erwähne, daß sie für mich keinen Strich tut, dann sage ich das nicht, um sie zu verurteilen. Vielmehr kann sie einfach nicht, sondern ist gesundheitlich nur noch fähig, für sich selbst etwas zu tun.

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8. November 2016 um 12:42

Der wievielte Thread ist das jetzt eigentlich, in dem du an deiner Frau rumzweifelst und hier die gefühlte Absolution für deine Ansichten einheimsen willst?

Sorry, aber mich regt wirklich auf, was ich (immer wieder von dir) lese. Ja, deine Frau lässt Energie. Sie geht - wie ich finde - richtig und liebevoll mit eurem Knödel um. Ich behaupte, weitere Energie wird durch euch Erwachsene aus ihrem Umfeld abgesaugt. Denn NIE macht sie es richtig. Ihr Instinkt als Mutter wird ihr - so wie du es beschreibst - ständig abgesprochen. Helft ihr, indem ihr lernt SIE zu verstehen und ihr zu vertrauen! Manche Babys sind eben nähebedürftiger als andere. Hinterfragt euch doch bitte, was euer Knödel mit 11 Monaten lernen soll:
- Mama und Papa sind nicht verlässlich da, wenn ich sie brauche und nach ihnen rufe? ??!!!

Vielleicht könnt ihr an anderer Stelle optimieren, damit es ihr und damit dir besser geht. Z.b. dass der kleine im Familienbett schläft. Deine Frau müsste zum Stillen nicht mehr aufstehen und bekommt gesünderen und mehr Schlaf. Außerdem wirkt sich mentale Stärke auf ihre Physis aus. Bestärke sie doch bitte in ihrem Mutterinstinkt und erde sie, wenn sie ihre Taktik aus Unsicherheit gleich wieder ändern will. Lass sie vorschlagen, welche Rolle und Aktionen du übernehmen kannst (z.b. könntest du sie beim Stillen streicheln oder ihr einen Tee machen... oder...)

Wichtig ist: Lasse dich auf einen Kompromiss ein und vertraue IHR! Mit Nörgeln, ständigem verbessern und zweifeln an ihrer Kompetenz machst du es niemals besser.

Ich wünsche mir, dass nun nicht gleich dein Beißreflex angeht und du wirklich darüber nachdenkst, welchen Anteil DU und alle, die es immer besser wissen, daran haben.


Zu deiner Frage: Mütter, die sowas gut schaffen, haben sicher eine stabile(re) Persönlichkeit und auch Umfeld. Aber: Jede Frau ist müde, die ein Baby betreut. Ich kenne keine, die nie weint oder sich fertig fühlt. Bitte setze deine Frau nicht damit auch noch unter Druck, dass andere das ja auch easy schaffen. Es ist eine enorme Belastung für jede Mutter und für manche eben auch etwas mehr. Es reden nur nicht alle drüber.

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8. November 2016 um 13:07

Hallo riri, die anderen beiden nehme ich nicht für voll. Wie gesagt, das ist nicht alles meine persönliche Meinung, sondern ein vom Arzt diagnostizierter Zustand. Egal, will ja wie gesagt nicht über meine Frau diskutieren.

Geht mir wirklich nur darum, wie das andere Frauen so auf die Reihe bekommen, daß sie angeblich das Kind 24h durch die Gegend jonglieren und trotzdem alles so super hinbekommen.

 

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8. November 2016 um 13:20
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Hallo riri, die anderen beiden nehme ich nicht für voll. Wie gesagt, das ist nicht alles meine persönliche Meinung, sondern ein vom Arzt diagnostizierter Zustand. Egal, will ja wie gesagt nicht über meine Frau diskutieren.

Geht mir wirklich nur darum, wie das andere Frauen so auf die Reihe bekommen, daß sie angeblich das Kind 24h durch die Gegend jonglieren und trotzdem alles so super hinbekommen.

 

Diese Aussage komplettiert mein Bild von dir

Ich sage nicht, dass eure Probleme nicht hausgemacht sind. Ich sage nicht, dass deine Frau alles richtig macht. Aber - und damit WILLST du dich gar nicht auseinander setzen - mit deiner Art der Schuldzuweisung und Überheblichkeit wirst du die Probleme mit ihr nicht lösen können.

Nochmal: Frauen, die sowas schaffen sind in sich stabil und haben ein gutes Umfeld, aus dem sie Kraft schöpfen können.

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8. November 2016 um 13:50

Ohne jetzt alle Antworten gelesen zu haben oder deine ganze Geschichte zu kennen, möchte ich dir was von mir erzählen:

Wir haben eine 2-jährige Tochter und ich muss zugeben, ich wäre nicht in der Lage sie alleine zu versorgen. Ich habe auch eine lange Krankheitsgeschichte hinter mir, mit einer Zwangsstörung. Daher (und auch da ich kein "Muttertier" bin) wollte ich lange Zeit keine Kinder. Mein Mann war da immer anders. Er wollte Kinder, hätte es aber auch anders akzeptiert. Wir haben immer eine sehr innige Beziehung geführt in der der andere immer gewusst hat wie es dem Partner geht, was der so den ganzen Tag macht und was ihn beschäftigt.

Als wir entschieden, dass wir ein Kind bekommen war schnell klar, dass wir die Rollen tauschen, schon alleine deshalb, damit ich meine Zwangsstörung nicht auf mein Kind übertrage (bzw. sich diese nicht verschlimmert, da ich in Zeiten in den ich arbeitslos war, bzw. nicht gearbeitet habe immer wesentlich mehr dem Zwang verfallen war, als wenn ich arbeiten ging. Auch war mein Mann immer der häusliche Typ, ich nie.

Daher bin ich arbeiten gegangen und er ist zuhause.


Auf was ich hinaus will: Vielleicht hätte deine Frau von Anfang an mehr Unterstützung und Verständnis gebraucht von dir (warst du in Elternzeit, wie lange warst du zuhause nach der Geburt.....????)

Ich sage nicht, dass du einen Fehler gemacht hast oder so, aber wie offen redet ihr miteinander, wie viel Verständnis hast du für ihre Krankheit????

Zum Thema schlafen: Unsere Tochter war schon immer eine gute Schläferin (mit 6 Wochen schon 6 - 7 Std am Stück, mit 3 Monaten 10 - 12 Std.), auch heute noch schläft sich nahezu durch. Woran das liegt???? Keine Ahnung? Ich kann nur Vermutungen anstellen: sie wurde nur kurzzeitig gestillt und dann bekam sie die Flasche, aber auch die nie zum Einschlafen, sie hatte schnell einen "5-Mahlzeiten-Rhythmus" und bekam mit wenigen Monaten nachts nur noch Wasser, wenn sie mal wach wurde (z. B. im Sommer, wenn es heiß war und sie Durst hatte). Der Papa bringt sie abends ins Bett (zwischen 19:30 und 21 Uhr, je nachdem), dann legt er sich 10 Minuten daneben und da kann es sein, dass sie ein bischen "meckert und diskutiert" aber dann schläft sich schnell ein (bei uns ist der Schlafsack sehr wichtig, nach wie vor braucht sie den zum schlafen) und wird höchstens ein oder zweimal wach wenn sie Durst hat.) und dann wecken wir sie Morgens gegen 07:30 Uhr (Wochenende schläft sie auch mal bis 9 Uhr durch).

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8. November 2016 um 13:50

Ohne jetzt alle Antworten gelesen zu haben oder deine ganze Geschichte zu kennen, möchte ich dir was von mir erzählen:

Wir haben eine 2-jährige Tochter und ich muss zugeben, ich wäre nicht in der Lage sie alleine zu versorgen. Ich habe auch eine lange Krankheitsgeschichte hinter mir, mit einer Zwangsstörung. Daher (und auch da ich kein "Muttertier" bin) wollte ich lange Zeit keine Kinder. Mein Mann war da immer anders. Er wollte Kinder, hätte es aber auch anders akzeptiert. Wir haben immer eine sehr innige Beziehung geführt in der der andere immer gewusst hat wie es dem Partner geht, was der so den ganzen Tag macht und was ihn beschäftigt.

Als wir entschieden, dass wir ein Kind bekommen war schnell klar, dass wir die Rollen tauschen, schon alleine deshalb, damit ich meine Zwangsstörung nicht auf mein Kind übertrage (bzw. sich diese nicht verschlimmert, da ich in Zeiten in den ich arbeitslos war, bzw. nicht gearbeitet habe immer wesentlich mehr dem Zwang verfallen war, als wenn ich arbeiten ging. Auch war mein Mann immer der häusliche Typ, ich nie.

Daher bin ich arbeiten gegangen und er ist zuhause.


Auf was ich hinaus will: Vielleicht hätte deine Frau von Anfang an mehr Unterstützung und Verständnis gebraucht von dir (warst du in Elternzeit, wie lange warst du zuhause nach der Geburt.....????)

Ich sage nicht, dass du einen Fehler gemacht hast oder so, aber wie offen redet ihr miteinander, wie viel Verständnis hast du für ihre Krankheit????

Zum Thema schlafen: Unsere Tochter war schon immer eine gute Schläferin (mit 6 Wochen schon 6 - 7 Std am Stück, mit 3 Monaten 10 - 12 Std.), auch heute noch schläft sich nahezu durch. Woran das liegt???? Keine Ahnung? Ich kann nur Vermutungen anstellen: sie wurde nur kurzzeitig gestillt und dann bekam sie die Flasche, aber auch die nie zum Einschlafen, sie hatte schnell einen "5-Mahlzeiten-Rhythmus" und bekam mit wenigen Monaten nachts nur noch Wasser, wenn sie mal wach wurde (z. B. im Sommer, wenn es heiß war und sie Durst hatte). Der Papa bringt sie abends ins Bett (zwischen 19:30 und 21 Uhr, je nachdem), dann legt er sich 10 Minuten daneben und da kann es sein, dass sie ein bischen "meckert und diskutiert" aber dann schläft sich schnell ein (bei uns ist der Schlafsack sehr wichtig, nach wie vor braucht sie den zum schlafen) und wird höchstens ein oder zweimal wach wenn sie Durst hat.) und dann wecken wir sie Morgens gegen 07:30 Uhr (Wochenende schläft sie auch mal bis 9 Uhr durch).

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8. November 2016 um 15:59

Nochmal: Ich habe NICHT darum gebeten, daß mir jemand von Euch Tips zur Therapie meiner Frau gibt, SONDERN dass mir jemand verrät, wie diese Supermamies es schaffen, 24h pro Tag die milchgebende Bespaßungsmaschine mit Einschlaffunktion zu spielen und das ganze mit drei Kindern gleichzeitig.

Dass giftspeiende Einzelfälle hier verbal losprügeln, um ihren Frist abzubauen ist traurig, aber sollte hier nicht weiter thematisiert werden.

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8. November 2016 um 16:00

Wenn ich fragen darf, aber WAS genau hast Du durchgehalten? Wie lief Dein Tag ab?

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8. November 2016 um 16:13
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

Schreien lassen ist auch mit fast 1 Jahr der falsche weg. geht gar nicht!
Ich habe mein ssosohsohsohn bis er 13 monate war auf meinem Arm einschlafen lasseb und ihn dann ins bett gebracht.
Der richtuge weg wäre eine SSchrittweise Entwöhnung.
1. Statt ihn im arm zu haben, nur daneben liegen und Händchen halten.
2. Wenn Nr.1 klappt, neben dem Bett sitzen und Händchen halten.
Danach nur noch ins bett legen und raus. 
Ein Abendritual einführen. Nach dem essen schlafi an, Zähne putzen ins Bett mit einer Spieluhr oder gute Nacht Geschichte. 
Jeden Aend der selbe ablauf und am besten die selbe zeit. 

Quengeln ist eine Sache, aber du kannst dein Kind nicht schreien lassen.
Es resigniert nur und schläft deshalb ein und aus erschöpfung..
So verliert er vetrauen in euch, weil keiner ihm "hilft" wenn er schreit.
 

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8. November 2016 um 16:15

Grüß Dich,

gleich mal als Kommentar darauf, daß ich unglücklich bin: Ja, bin ich. Sehr sogar. Es geht mir aber wesentlich besser, seit ich den Grund weiß, wieso das alles so ist. Wenn Dir jemand von früh bis spät nichts anderes sagt, als "Du weisst nicht was Du machst, Du kannst doch überhaupt nichts richtig, Du darfst nicht mit ihm alleine sein, ich verbiete es, ich mache alles wie ich will und was Du denkst ist mir egal", bist Du nach einem halben Jahr auch am Ende. Jetzt kenne ich den Hintergrund und kann es mit einem "Ich weiss ja, daß Du das eigentlich nicht so sagen würdest, wenn..." wegstecken. Mich würde mal interessieren, was die Damen, die sich da so freundlich über mich äußern in der Situation tun würden...

Unser Problem liegt definitiv in der Angst. Logisch, sie lässt das Kind ja keine Sekunde aus den Augen. Wenn er im Wohnzimmer seinen Teddy anquakt sprintet sie schon quer durch die Wohnung, weil ja was passiert sein könnte.

Aber wie gesagt, das sind jetzt Probleme bei uns. Was ich nicht verstehe ist, wieso andere Frauen das angeblich mit drei Stunden Schlaf schaffen, morgens mit einem Salto aus dem Bett zu springen.

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8. November 2016 um 20:57

Ganz ehrlich, wenn ich wieder einmal einen Tag habe an dem ich total übermüdet und k.o. bin, bekommt das zu 99% mein Freund ab. Obwohl er mich in vielen Dingen unterstützt. Es ist zwar nicht fair aber er versteht es. 

Und ich "springe" (Familienbett) nachts auch wenn die Kleine wach wird und nicht mehr schlafen kann. 

Würde mein Freund alles hinterfragen - ich würde ausflippen... ganz besonders wenn er weiß, dass es mir psychisch nicht gut geht...

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8. November 2016 um 21:54
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

Also ich finde deine Frau macht das gut. Vielleicht nicht in deinem Sinne, aber im Sinne eures Kindes. 
Was allerdings womöglich eine Verbesserung bringen würde, wäre wenn sie neben dem kleinen schläft. Ich wäre irgendwann umgefallen, wenn ich jedes mal zum stillen aufgestanden wäre. Nebeneinander schlafen viele Baby bzw Kleinkinder besser! Meine grosse hat 3 Jahre bei uns geschlafen und wurde 2,5 Jahre lang mehrfach wach auch als sie nicht mehr gestillt wurde. Heute mit fast 5 schläft sie sehr gut und allein in ihrem Zimmer. Sie brauchte die Nähe! Ihr Bruder hingegen ist das ganze Gegenteil. Er schläft lieber allein ein und schläft trotz stillens gut. 

Es kommt ganz auf das Kind an und deine Frau möchte eurem Kind das beste geben. Ehre sie dafür! Gib ihr Kraft und Unterstütze sie in dem was sie macht. Irgendwann wird es besser für euch beide. Es braucht seine Zeit für alles. Man merkt, wenn das Kind Dinge nur auf Trotz macht und nicht weil es etwas braucht. 
Gebt eurem Kind Liebe, Nähe und Nahrung. Das zählt.

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9. November 2016 um 21:47
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus,

also zum Thema Unterstützung nur ganz kurz, meine Frau hat eine Angststörung.

Und dass alles ganz anders wird, ist ja wohl klar. Aber bei uns sieht das aktuell so aus (ich nehme meine Tätigkeiten mal außen vor)

09:00 - Beide stehen auf, wickeln.
09:15 - Kind kommt in sein Krabbelgitterdings, sie macht sich im Bad fertig
09:30 - Ich gehe aus dem Haus, sie spielt mit dem Kind, wäscht ein paar Sachen (eigene und vom Kind), füttert ihn und sitzt dann in der Küche, schreibt vielleicht mails
13:00 - Knödelchen geht schlafen, sie geht mit, stillt und lässt ihn auf dem Arm einschlafen
13:30 - Er ist eingeschlafen, sie geht raus, weil sie nicht schlafen kann mittags
14:00 - Er wacht wieder auf und will unterhalten werden
17:00 - Sie füttert ihn wieder, kocht (für sich selbst)
18:00 - Ich komme nach Hause und übernehme den Knödel, sie tut irgendwelche Dinge, ich bin ja nicht ständig dabei
19:00 - Er wird umgezogen, gefüttert, bissl kuscheln mit Papa
19:30 - Sie geht mit ihm noch etwas rum, kuscheln und bettschwer machen
20:00 - Er wird ins Bett gelegt, schläft nach etwa fünf Minuten ein, sie isst etwas, schaut fünf Minuten in ihr Telefon
21:30 - Er wird wach, sie springt sofort rein und nochmal an die Brust und wieder einschlafen lassen mit ihr
22:00 - Sie ist fertig, kommt raus und geht ins Gästezimmer schlafen
24:00 - Er wacht auf, macht einmal mäh und sie wankt wie ein Zombie ins Kinderzimmer, wieder rausnehmen, stillen, einschlafen lassen. Danach schläft sie im Kinderzimmer ein, weil sie eh nicht schlafen kann, solange er außerhalb ihrer Sichtweite ist.

Wenn ich jetzt erwähne, daß sie für mich keinen Strich tut, dann sage ich das nicht, um sie zu verurteilen. Vielmehr kann sie einfach nicht, sondern ist gesundheitlich nur noch fähig, für sich selbst etwas zu tun.

Warum schläft sie denn nicht beim Kind? Oder das Kind bei ihr? 

Mein Sohn hat vllt 3x im Kinderzimmer geschlafen und dann hab ich ihn zu mir ins Beistellbett geholt. Da schläft er auch heute noch (10,5 Monate). Das ist viel praktischer! 
Wenn er nachts wach wird, dann stille ich teilweise im Schlaf und wache nicht mal dabei auf
Das Ergebnis: Beide ausgeruht und zufrieden. Alle Bedürfnisse (seine UND meine) wurden befriedigt und allen geht es gut

Warum "muss" er denn unbedingt alleine (ein-)schlafen? 

Und noch etwas! Ein festes Ritual Abends erleichtert einiges. Mein Sohn wird nach dem Waschen und Massieren automatisch ruhiger. Selbst wenn er danach noch 5 Min spielen darf dreht er nicht mehr auf, weil er ja weiß, dass wir jetzt gleich kuscheln, stillen, nochmal kuscheln und dann schlafen 

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10. November 2016 um 14:06
In Antwort auf cannababe7

Warum schläft sie denn nicht beim Kind? Oder das Kind bei ihr? 

Mein Sohn hat vllt 3x im Kinderzimmer geschlafen und dann hab ich ihn zu mir ins Beistellbett geholt. Da schläft er auch heute noch (10,5 Monate). Das ist viel praktischer! 
Wenn er nachts wach wird, dann stille ich teilweise im Schlaf und wache nicht mal dabei auf
Das Ergebnis: Beide ausgeruht und zufrieden. Alle Bedürfnisse (seine UND meine) wurden befriedigt und allen geht es gut

Warum "muss" er denn unbedingt alleine (ein-)schlafen? 

Und noch etwas! Ein festes Ritual Abends erleichtert einiges. Mein Sohn wird nach dem Waschen und Massieren automatisch ruhiger. Selbst wenn er danach noch 5 Min spielen darf dreht er nicht mehr auf, weil er ja weiß, dass wir jetzt gleich kuscheln, stillen, nochmal kuscheln und dann schlafen 

Sie schläft bei ihm, das ist ja genau das Problem. Klar, wenn das alles so funktionieren würde wie Du das schilderst, kein Problem. (ich gehe mal nicht auf das Eheleben ein)

Nur läuft das halt bei ihr nicht so ab. Da liegt er in seinem Bett und schläft, atmet einmal zu tief ein und dann steht meine Holde kerzengerade im Bett vor Sorge. Anschließend liegt sie eine Stunde wach und hört zu, ob er nochmal zu tief einatmet.

Du siehst das Problem?

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10. November 2016 um 15:30

Das mit den Ruheinseln ist schon eine gute Idee. Nur, wie macht man das, wenn sie jedesmal Zitterkrämpfe bekommt, sobald das Kind mehr als drei Minuten außerhalb ihrer Sichtweite ist?

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10. November 2016 um 15:36

Und wie soll ich dabei sein, wenn ich der einzige bin, der mit ihm wenigstens ein bisschen länger alleine sein kann?

Nebenbei, er war einmal alleine bei seiner Oma, da wurde sie so aggressiv, daß ich schon dachte sie springt gleich aus dem Auto und läuft zu Fuß die 5km durch den Stau. So einfach ist das alles nicht...

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10. November 2016 um 15:38

Ich glaube er spielte eher darauf an, dass er den kleinen zum Spaziergang mitnimmt und sie dich daheim ausruht.

@TE: Bitte um eine gesprächsstunde beim Therapeuten mit ihr. Dann kann der Therapeut dir näherbringen, wie du auf sie eingehen kannst. Das scheint mir nämlich das Hauptproblem: du kannst dich nicht in sie reinversetzen.

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10. November 2016 um 17:01
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

Ich glaube, da kommen weit mehr Dinge zusammen, als man so einfach in Verbindung bringt. 

Sie hat eine Angststörung, das ist eine schwerwiegende Einschränkung auch für Deine Frau. Gut fühlen wird sie sich damit sicher nicht. Aber um aus so einer Problematik heraus zu kommen braucht es tatsächlich wie schon angesprochen ein Umfeld, das die betreffende Person stärkt in ihrer Eigenwahrnehmung, ihr Sicherheit gibt, ihr Rückendeckung bei Angriffen auf ihre Person gibt, ein Umfeld, das sich auch mal schützend vor sie stellt, wenn sie sich gerade nicht selbst schützen kann. Aber nicht vor Dingen, bei denen jenes Umfeld meint sie brauche Schutz (das ist keine Hilfe sondern Bevormundung), sondern bei dibgen? Bei denen SIE Hilfe möchte und das auch erstmal zu ihren Bedingungen, bis sie Vertrauen gefasst hat. Denn meiner Meinung nach fehlt es ihr genau an Vertrauen: in sich selbst, in Dich, in das Leben. Natürlich sind viele ihrer ängste unrealistisch. Aber ich bin sicher, auch Du hast ängste, die nur bedingt realistisch sind. Trotzdem möchtest Du darin sicher ernst genommen werden. Deine Frau braucht Menschen, die sie trotz allem (oder gerade deswegen!) respektvoll behandeln. Und nicht sie ständig bevormunden und klein machen. Sie braucht ermutigende Stimmen, nicht Kritiker, ich wette ihr innerer Kritiker ist laut genug. 
Es gibt zwei Sprüche, die ich sehr gerne mag: "Frauen muss man nicht verstehen, sie zu lieben reicht völlig."
und der zweite ist: "liebe mich dann am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe." 

Natürlich kannst Du weiterhin "erwarten", dass sie mit Eurem Sohn so umgeht, wie Du es für richtig hältst. Dann nimm vllt in kauf, dass sie daran zerbricht, weil dieses Vorgehen gegen ihre Werte und gegen ihr Herz geht. Sofern sie das kann, ich hätte es nicht gekonnt und hätte da definitiv das schutzbedürftige Kind höher priorisiert als den erwachsenen Mann. 

Euer kleiner ist gerade mal 1 Jahr alt. Wo liegt denn deiner Meinung nach genau die Grenze zwischen "Baby darf Mama brauchen" und "Baby muss können"? 

Unsere Große ist mittlerweile 8. und Du wirst es nicht glauben, sie schläft heute noch nicht zuverlässig durch. In ganz schlechten Zeiten bin ich stündlich zu ihr.

 Unsere kleine ist jetzt 11 Monate alt. Die hälfte der Nacht schläft sie in ihrem Zimmer, die andere hälfte der Nacht schlafe ich bei ihr. Je nach Nacht. Und das ist ok. Das ist ein kleiner Mensch, der sich noch nicht ausdrücken kann, Tag für Tag enorme Dinge lernt. Das muss so ein Zwerg meiner Meinung nach nicht alleine verarbeiten können, und die Verarbeitung von neu gelernten Dingen geschieht eben überwiegend nachts. Durchschlafen ist ein Reifeprozess im Gehirn, darauf Einfluss nehmen ist am besten möglich indem das Kind lernt: "ja, meine Vertrauensperson ist für mich da." 

Wenn ich mich richtig erinnere hat Deine Frau niemanden in der nähe, Familie etc.? Auch das ist belastend, wenn man umgeben ist von Menschen, denen man nicht gut genug zu sein scheint, da niemand ist, der sagt: Du bist toll, genau so wie Du bist.

empfindet sie all das überhaupt so, wie Du es empfindest? Oder ist es für sie in ihrer Wahrnehmung gar nicht so schlimm? 

Wenn Du sie liebst und ihr helfen willst Rede mit ihr über IHRE Vorstellungen von unterstützung. Nicht über Deine. Frag sie nach ihren Empfindungen. Ein "Schatz, ich liebe Dich und mache mir Sorgen. Ich habe das Gefühl, Du bist sehr müde. Ich möchte Dir gerne helfen, wenn Du das möchtest." ist weit versöhnlicher als: "Du bist ständig müde, ich nehm jetzt mal das Kind."

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11. November 2016 um 10:42

Ja das stimmt. Mein Freund schläft auch sehr sehr schlecht, wenn er bei uns schläft.
Aber anscheinend macht sie das fertig, weil sie ja bei jedem pups rübergeht. Wenn man aus dem Schlaf gerissen wird, aufstehen und gehen muss ist man (bzw. ich!) wieder so munter, dass das Wiedereinschlafen echt schwer geht. 

Ich konnte das erst auch nicht. Eines Tages bin ich mit offenem BH und ohne Stilleinlagen aufgewacht

Du du hast schon recht. Ich darf nicht von mir auf andere schließen. wollte nur meine Situation schildern. Vllt können die beiden ja etwas davon übernehmen. 
 

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11. November 2016 um 10:43
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Sie schläft bei ihm, das ist ja genau das Problem. Klar, wenn das alles so funktionieren würde wie Du das schilderst, kein Problem. (ich gehe mal nicht auf das Eheleben ein)

Nur läuft das halt bei ihr nicht so ab. Da liegt er in seinem Bett und schläft, atmet einmal zu tief ein und dann steht meine Holde kerzengerade im Bett vor Sorge. Anschließend liegt sie eine Stunde wach und hört zu, ob er nochmal zu tief einatmet.

Du siehst das Problem?

Oje! 

Ja dann wäre es vllt doch besser das Kind ins eigene Zimmer umziehen zu lassen :/

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11. November 2016 um 11:52
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

ich hab jetzt nicht viele antworten gelesen. ich kenn aber auch deine anderen threads.

zum schlafen würd ich sagen, ist das eigentlich normal, was deine frau macht. ein kind sollte nicht allein gelassen werden, wenn ihm dabei nicht wohl ist - es quengelt oder schreit. ich sehe kein problem darin, das kind in den schlaf zu begleiten. wenn das kind nachts häufig aufwacht, ist es wirklich das entspannteste, wenn das kind im familienbett schläft, dann muss man als mutter nicht aufstehen, das spart einem eine menge energie. deine eigentliche frage ging ja ums schlafen/einschlafen/durchschlafen. ich kann dir berichten, wies bei unseren kindern ist:
unsere tochter schlief immer in ihrem eigenen bett, schlief aber wohl immer begleitet ein. also ich hatte meistens ihren bauch gestreichelt, bis sie schlief. jetzt ist sie 3.5 und mein mann oder ich legen uns meistens immer noch zu ihr, bis sie schläft. jetzt hat sie ja ein normales bett, also ist das für uns recht entspannt. sie braucht meistens auch nicht lange. manchmal sagt sie aber auch, dass sie will, dass wir rausgehen. also das ist so der anfang jetzt so ab 3 würd ich sagen, bei uns, dass sie wirklich komplett für sich alleine daliegen möchte, bis sie schläft. mit durchschlafen hatte sie nie grosse probleme. es gab aber auch bei ihr manchmal phasen, wo sie nachts wach wurde und da waren - und sind, denn solche phasen gibt es auch jetzt immer mal wieder - wir immer sofort zur stelle.

unser sohn ist erst 1.5, aber er hat erst im beistellbett neben mir geschlafen, so bis 5 monate, und dann im familienbett, weil er nach 4 monaten auf einmal nicht mehr durchschlief, sondern alle 1.5-3 stunden wach wurde. obwohl ich kein glühender liebhaber des familienbetts bin, wars dann doch halt einfach die kräftesparendste methode für uns. zum einschlafen abends, haben wir ihn immer in sein bett gelegt im kinderzimmer (ab 6 monaten), damit er sich daran gewöhnt. einfach nach dem ersten aufwachen, haben wir ihn dann ins familienbett geholt. so mit 14/15 monaten wurde es dann auf einmal besser. ich hab abgestillt (als ich ne magendarmgrippe hatte) und seither schläft er wieder durch. klar, auch er wird mal nachts wach, dann sind wir auch direkt zur stelle, meistens sucht er dann einfach seinen schnuller. einschlafen ist bei ihm total unproblematisch, wir legen ihn ins bett, und dann will er keinen körperkontakt mehr. wenn ich ihn dann noch streichle, schiebt er meine hand weg, dreht sich um und schläft. 

aber diese ganze schlafgeschichte bei babys und kleinkindern ist enorm dynamisch. was gestern galt, muss heute längst nicht mehr gelten. da muss man einfach flexibel bleiben und drauf eingestellt sein.

ein guter und stabiler tagesrhythmus und schlafen-geh-rhythmus scheint mir aber schon sehr wesentlich. als meine tochter noch keinen bruder hatte, ging sie jeden tag mit wenigen ausnahmen um 19 ins bett. jetzt sind wir etwas weniger robust. die kinder werden einfach zwischen 19 und 20 uhr bettfertig gemacht und schlafen gelegt. 

also so viel mal zum schlafen.

aber das scheint mir bei euch eigentlich gar nicht der haken zu sein. in keinem einzen eurer threads, kam es für mich so rüber, als ob ihr wirklich ein liebespaar seid. sie scheint dir gegenüber sehr lieblos zu sein und umgekehrt. ok, sie ist krank. aber da spielt sich zwischen euch eigentlich gar nichts mehr ab, oder? sie schläft im gästezimmer?! wäscht nur für sich? für dich dann mitzuwaschen, wäre ja eigentlich, wenn ihr ne waschmaschine habt, wovon ich sehr ausgehe, kein mehraufwand.... das kommt mir sehr seltsam vor.

ich finde es auch echt nicht ok von dir, ihr deine schwester oder schwägerin und deine mutter "auf den hals zu hetzen" um ihr zu zeigen, wie es richtig geht. sie ist die mutter und sie soll auf ihr gefühl hören. ich wäre an ihrer stelle sehr wütend und enttäuscht. zumal ich rein davon ausgegangen, was ich gelesen hab, mit der methode deiner schwägerin null einverstanden bin - erziehrin hin oder her. find das nicht gut. und deine frau wohl auch nicht. kommt noch dazu, dass deine frau aus einer anderen kultur kommt, das darf man auch nicht vergessen. bloss weil sie es anders macht, als du es kennst, ist es lange noch nicht falsch.

was du machen kannst, ist, versuchen sie dahingehend zu entlasten, dass ihr einige abende/nächte vereinbart, an und in denen nur du dich um das kind kümmerst, damit sie schlafen kann. du hast dann deine eigenen methoden und das ist legitim - solange das kind nicht leiden muss. kinder schlafen bei den eltern und grosseltern oft unterschiedlich, das ist nicht ungewöhnlich. vielleicht schläft das kind bei dir besser, wenn es merkt, dass du es nicht stillen kannst. du kannst ihm stattdessen eine flasche anbieten, zum beispiel. bei meinem sohn wäre das nicht möglich gewesen, weil er 14 monate lang keine flasche akzeptiert hat, noch nicht mal mit abgepumpter muttermilch... aber falls dein sohn es akzeptiert, wäre das vielleicht ein weg. 

ansonsten würd ich mir mal überlegen, was bei euch in der paarbeziehung grad schief läuft und wie ihr daran mal arbeiten könnt, damit das aus der schieflage wieder gerade rückt.

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11. November 2016 um 13:57

Also ich erzähle mal etwas von mir. Ich bin alleinerziehend mit zwei Jungs. Der große ist 5 Jahre, Asperger autist und oft dadurch anspruchsvoll, und der Kleine ist 16 Monate alt. Ich Stille ihn noch. Er schläft bei mir im Bett. Da sist das einfachste und völlig stressfrei. Er doxkt ab und zu an, trinkt etwas und schläft weiter. er hat noch nie durchgeschlafen. Sein Bruder schlief damals fast seit Geburt im eigen Bett und Zimmer. Das war viel anstrengender obwohl er früher durchschlief! Denn oft ging ich gucken, er verlor den Nuckel und ich bin hin....etc PP. 

ich gehe seit zwei monaten Teilzeit arbeiten.

so, wie ich das schaffe? erstmal das wichtigste, ich bin psychisch gesund! Das war und Ist der Vater meiner kinder nicht und das ist der eigentliche Hauptgrund warum ich alleinerziehend bin. Er war dem Alltag einer Familie nicht gewachsen. Auch heute noch nimmt er die kinder nie alleine.

Klar bin ich oft müde, oft gehe ich in 21 Uhr ins Bett. Aber ich wiederhole mich, ich bin psychisch stabil. Ich nehme es mit Humor und organisiere meinen Alltag konsequent. Das ist der springende Punkt. 

Egal welche Antworten d huer bekommst, undwelxe Tipps, die psychische Instabilität deiner frau muss behandelt werden, dazu mussse aer bereit sein. sie muss die Hilfe annehmen wollen, und zwar mit dem Gefühl das man ihr helfen will, ohne ihr ständig das Gefühl zu geben unzulänglich zu sein!

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11. November 2016 um 15:25
In Antwort auf wrzlbrmpft41

Servus die Damen,

ich möchte mit einer kurzen Vorgeschichte zu uns/mir anfangen: Unser Sohn ist vor 11 Monaten zur Welt gekommen und ein echter Sonnenschein. Nie hat er irgendwelche großen Probleme gemacht, war bis dato nur einmal krank, immer lieb und brav, sitzt allein glücklich in seiner Spielecke und bearbeitet seine Rasseln und andere Spielzeuge, jetzt kann er krabbeln und es ist mehr Action angesagt. Aber grundsätzlich ein Traumkind. Meine Frau hat(te) Riesenprobleme mit dem Kind, weil sie überängstlich ist und ihn nicht loslassen kann. Vielleicht deswegen war sie immer sehr abgeneigt gegenüber jeder Sache, die dem Kind auch nur die geringste Verstimmung zufügen kann. Sobald er auch nur in der falschen Tonart gehustet hat, ist sie schon da. Aber das ist nicht meine Frage, denn dieses Problem wird sich hoffentlich bald bessern.

Bis August war die Methode so, daß sie gemeinsam mit dem Kind viel zu spät ins Bett gegangen ist, weil sie wohl dachte, daß er dann besser einschläft, je müder er ist. Ging nach hinten los... Dann ist sie mit ihm zusammen ins Bett und hat ihn im Arm gehalten, bis er eingeschlafen ist. Im Durchschnitt wurde er alle 2-3 Stunden wach, dann sofort raus und an die Brust. Ende August war sie dann wie gesagt total am Ende. Meine Schwester kam vorbei und hat ihr erstmal gezeigt, wann er richtig müde wird und wie er am besten einschläft. Um halb neun rieb er die Augen und hing in meinem Arm wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Dann ab in die Heia, gute Nacht sagen und raus. Erster Tag Gebrüll und Wut ohne Ende, zweiter Tag bissl grantig, dritter Tag wurde noch fünf Minuten gemeckert und dann einschlafen.

Danach gings so weiter, konnte/wollte aber ordentlichen Rhythmus in die Sache bringen. Mal ging er um acht ins Bett, dann um halb zehn. "Er entscheidet selbst, wann er ins Bett gehen will" und "Plusminus halbe Stunde macht gar nichts aus" waren ihre Leitsätze. Einmal wurde er gefüttert, umgezogen, durfte kuscheln und dann ins Bett, das andere Mal von seiner Spieldecke weg ins Bett verfrachtet. Resultat war immer mehr oder weniger langes Meckern und Quengeln

Es ging so weiter, bis er zum ersten Mal fieberte. Dann musste er selbstverständlich sofort wieder bei Mama einschlafen. Eine Woche später war es wieder fast so wie vorher...

Mittlerweile ist sie wieder total ko. Vor einer Woche konnte die Oma dann mit viel viel Geduld nochmal bewirken, daß sie ihn alleine ins Bett bringt. Ergebnis: Nach vier Tagen schläft er jetzt nach 4 Minuten Quengeln friedlich und lieb in seinem Bett. Reaktion meiner Frau: Viel zu viel Streß, ich halte das nicht mehr aus.

Also wegen dieser Situation, die ich jetzt hier nicht diskutieren will, habe ich ein bissl im Netz rumgelesen und dabei Sachen gesehen, die mich doch sehr verwundert haben.

Da ist die Rede von Müttern, die drei Jahre lang ihr Kind jede Nacht 12 Stunden auf ihrem Bauch liegen haben und es alle drei Stunden Stillen. Das Kind muß immer bekommen, was es will. Und nach drei Jahren legt es sich dann aus eigenem Antrieb in sein eigenes Bett und schläft durch. Bitte, wie machen die das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die alle 12 Stunden daliegen, fünf Stunden lang dem Kind Essen machen, kuscheln, spielen etc. und in den restlichen sieben Stunden heiter den Haushalt schmeißen, ein Sozialleben führen und noch halbtags arbeiten gehen.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Fan der "Wir legen einen drei Monate alten Säugling in sein Bett und lassen ihn drei Stunden brüllen"-Methode. Aber mein Knödel ist jetzt fast ein Jahr alt und die Ansicht meiner Frau, daß das ja alles noch Instinkt ist und er Geborgenheit braucht, deckt sich nicht mit seiner Schreimethode "Ich bin leise, bis mich Mama ins Bett bringt, dann schrei ich los, brülle stocksauer wenn sie nicht gleich kommt und lege mich dann halt irgendwann hin, wenn mir die Luft ausgeht"

Wie bekommen diese Mütter das bitte auf die Reihe?

Jedes Kind braucht Liebe und Nähe... stell dir mal vor, dich steckt abends jemand in irgendeinen doofen Raum und erwartet, dass du sofort einschläfst oder wenigstens sofort die Klappe hältst. 

Führt doch ein Ritual ein, dass Mama oder Papa abends nach dem Zähne putzen und umziehen, noch etwas vorlesen... und bisschen kuscheln und dann könnt ihr rausgehen. Wenn man das so macht, dann wird euch das Kind manchmal später sogar raus schicken und an anderen Abenden geniest es das Ritual. 

Genießt die Zeit mit eurem Kleinen! 

Und vor allem, steh zu deiner Frau, stärke ihr den Rücken! Klärt diese Dinge alleine unter euch und hetz ihr nicht deine Schwester und Mutter auf den Hals, die ihr zeigen sollen, dass sie eine schlechte Mutter ist. Sie macht das schon gut, sie bringt Geduld und Liebe mit. Unterstütze sie und dann wird auch alles entspannter und besser klappen...

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