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Wie ist das denn in der krippe

7. Februar 2012 um 14:59

Mein sohn geht ab sommer in die krippe, er ist dann ca. 1jahr und 3 monate alt. Sagen wir mal er ist muede und laesst sich aber nicht zum mittagsschlaf bewegen. Die werden ihn dann ja sicher nicht rumtragen wie ich es machen wuerde. Aber was ist dann mit ihm? Muss er dann quengelig sein und weinen und keiner kann ihn richtig troesten
Oh gott, es zerreist mir jetzt schon das herz
Oder waa ist wenn er was nicht darf? Schimpfen die dann mit ihm? Oder erklaeren sie das es nocht geht? Ich wuenschte ich koennte laenger mit ihm zuhause sein

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7. Februar 2012 um 15:44

...
genau die sorgen hatte ich auch, meine tochter wird mit 17 monaten in die krippe kommen und das über 9 stunden,mir blutet jetzt schon das herz.ich war dann vor zwei wochen in der einrichtung( ich hab selber mal gearbeitet, sodaß ich zumindest schon das personal kenne) und hab mir den u3 bereich zeigen laßen,ich war anfangs sehr sekptisch, doch eigentlich konnten all zweifel aus dem weg geräumt werden. die kinder haben einen schönen ruhe raum und werde, wenn sienicht alleine einschlafen können, auf dem arm getragen und im notfall können sie auch auf dem arm schlafen. im kindergarten alltag sind die immer zu dritt bei 15 kindern,davon 5 u3. wenn ein kind weint, wird es eigentlich immer sofort getröstet und wenns nicht anders geht getragen.
schau dir die einrichtung doch mal an, dann können die dir bestimmt einen großteil der ängste nehmen, aber dieses ungute gefühl bleibt doch irgendwie, ich hätte meine tochter lieber noch länger bei mir, aber da ich alleinerziehend bin muß ich wirklich wieder arbeitenl
lg

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7. Februar 2012 um 16:04


Also meist ist es so, dass die Kinder die Ruhepause mittag brauchen weil so ein Krippentag echt anstrengend ist. Meine Große ist die ersten tage in der Krippe immer schon vor dem Mittagessen eingeschlafen weil sie einfach fertig war von den ganzen Eindrücken und so.
Ich habe in dieser Zeit kein Kind kennengelernt, welches nicht zumindest eine halbe Stunde mittags geschlafen oder gedöst hat. Die Große hatte am Anfang so eine Art Hundekorb in dem sie geschlafen hat und sich schön einkuscheln konnte. Später ist sie dann auf eine Matratze umgezogen, wo sie neben ihrer Freundin geschlafen hat - das ging aber nur solange bis die beiden Quatschtanten alle anderen Kinder aufgeweckt haben mit ihrem Gelaber!

Weinen tun die Kleinen schon mal, gerade am Anfang, aber es gibt ja die Bezugs-Erzieherin, die sich ganz besonders um "ihre" Kinder kümmert und auch tröstet.

Bei der Großen hatten wir vor der Eingewöhnung ein langes Gespräch mit genau der Erzieherin, wo sie uns nach allem möglichen gefragt hat wie z.B. Schlafen und Essen und Beruhigen und Lieblings-Spielzeug!

Bei meinem Kleinen geht die Eingewöhnung am 16.8. los und da gabs einen elend langen Fragebogen, wo man diese ganzen wichtigen Sachen eintragen muß!

Wenn es sowas nicht gibt würde ich mir Sorgen machen! Die Erzieherinnen müssen vorher schon möglichst viel über das Kind wissen!!

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7. Februar 2012 um 16:16

Hey Du!
Ich glaube das kommt ganz auf die Krippe an, wie da solche Sachen gehandhabt werden. In der einen Krippe, die wir angeschaut haben, hatten die Erzieher Tragesysteme, um die kleineren Kinder in den Schlaf zu tragen. Die haben aber gemeint, dass das normalerweise bei allen Kindern gut klappt mit dem einschlafen, was ich mir nicht vorstellen kann, bei 8-10 Kleinkindern in einem Raum.... aber sie werden es schon wissen.
Die Krippe, für die wir uns dann entschieden haben ist nur halbtags, das Schlafproblem fällt also weg. Aber wie mit den Kindern umgegangen wird, war uns bei der Entscheidung am allerwichtigsten. Ein Kind das weint, wird auf den Schoß genommen und getröstet. Ein "Nein" sollte ein Kind natürlich schon irgendwann akzeptieren, aber es gibt keine Strafen oder Drohungen. Das Kind wird aus der Situation genommen, ihm wird erklärt, warum es das nicht darf, evtl wird es ein bisschen von den anderen distanziert, wenn es gerade total rumspinnt. D.h. das Kind und ein Erzieher gehen z.B. in den Toberaum, wenn die anderen gerade basteln oder so. Die Erzieherinnen sind sehr kompetent, ruhig und liebevoll.

Wichtig finde ich immer den Austausch zwischen Erziehern und Eltern. Rede mit den Erziehern, frag sie, wie sie was machen, sag ihnen, was dein Sohn braucht, wenn er nicht schlafen kann. Auch wenn sie ihn nicht stundenlang rumtragen können, findet ihr vielleicht zusammen einen anderen guten Weg.

Außerdem ist es eh oft so, dass sich die Kinder den Erziehern gegenüber ganz anders verhalten, als den Eltern gegenüber. Ist ja auch klar. In der Kita isst mein Sohn z.B. schon länger Obst, das macht er zu Hause (abgesehen v. Apfel) nie. Weder ich noch die Erzieher drängen ihn dazu, es ist einfach das gemeinsame Essen mit den andern Kinder, die Gemeinschaft in der Gruppe etc. So funtkioniert das wahrscheinlich auch beim Schlafen.

@mandel und zum Thema Kinder, die in die Krippe gehen können: Ich halte das für totalen Quatsch, dass nur liebe, folgsame, ruhige Kinder in die Krippe gehen können. Von den Erziehern erwarte ich selbstverständlich, dass sie auch mit wilden, willensstarken Kindern zurechtkommen. So einer ist mein Sohn, Dickkopf und nur Quatsch drin Aber er geht sehr gerne in die Krippe und die Erzieherinnen mögen ihn total und sind schon traurig, dass er im Herbst in den Kindergarten geht. Sie meinen, dass solche Kinder anstrengender sind, aber auch viel interessanter.

Grüße!

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7. Februar 2012 um 17:23

So wars doch gar nicht gemeint, Mandel...
Das war eher ein Zuspruch für Leute, die meinen, ihr Kind sei nicht krippengeeignet, es vielleicht doch mal zu probieren. Die Erzieher sind im Normalfall ja genau dafür ausgebildet, dass sie mit Kindern, evtl auch "schwierigeren" Kindern, gut zurecht kommen und evtl sogar ausgleichend wirken.

Aber natürlich muss man selbst individuell für sich und das Kind entscheiden, ob man das will und ob das geht. Ich wollte dich nicht angreifen oder deine Entscheidung in Frage stellen, sorry, falls das so rüberkam.

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7. Februar 2012 um 18:29

Hallo
Natürlich ist jede Krippe anders, aber ich habe folgende Erfahrung gemacht: Mein Sohn, der nur im Tragetuch, beim Stillen oder im Auto einschläft zu Hause schläft in der Krippe problemlos ein. Meist schunkelt ihn eine Erzieherin kurz in den Schlaf und dann kann er auch schon ins Bett gelegt werden.

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7. Februar 2012 um 19:23

Oh,diese Sorgen hat ich auch
Natürlich ist der Tag schon sehr aufregend ,so dass man fast davon ausgehen kann,dass die Zwerge völlig erschöpft in den Mittagsschlaf fallen. So war es bei unserem Sohn.

Bei uns in der Kita sitzt immer eines der Kleinen auf deren Schoss oder wird getragen,das seh ich wirklich oft,das beruhigt natürlich!

Bei der Eingewöhnung habe ich damals klipp und klar gesasgt,dass es groß Probleme geben wird,sollte ich einmal mit bekommen,dass er angeschrien wird. Das war mir irgendwie ein Bedürfnis klarzustellen
Zur Beruhigung; die Erzieherinnen geben schon ihr Möglichstes,sprich über dein Sorgen/Ängste.

Alles Gute

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8. Februar 2012 um 10:35


ich danke euch für die vielen antworten!
ich habe ja noch keine zusage, wenn ich diese aber bekomme, werde ich mir die krippe mal ganz genau anschauen (habe ihn bei 5 angemeldet).
ihr habt mich echt ein wenig ebruhigen können, sicher wird alles gut klappen
danke!

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