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Wie kann ich mein kind selbstbewusster erziehen?

1. März 2012 um 21:35 Letzte Antwort: 2. März 2012 um 12:35

hallo....

ich hatte heute ein gespräch mit der erzieherin meiner tochter. wir hatten uns erst über ihre sprachentwicklung ausgetauscht und dann ging es über ihr verhalten. sie ist in der gruppe sehr zurückhaltend und sie lässt sich sehr schnell entmutigen dinge zu machen. also sie gibt sehr schnell auf. auch das sie sich von ihren gefühlen nicht richtig hinreissen lässt. also sie ist schon gut gelaunt, aber seit fast 2 jahren ist sie ncoh nie aus ihrer haut gefahren. (so ganz genau hatte ich es nun auch nicht verstanden)...
und wir sind alle der meinung, das meine tochter kaum selbstbewusstsein hat. gibt es irgendwelche tipps bzw anregungen, wie ich es evtl. ändern könnte?

ich hoffe ihr könnt mir bisschen helfen...

lg jessi mit mausi (2 jahre und fast 10 monate alt)

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2. März 2012 um 10:46


ich schieb einfach mal...

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2. März 2012 um 11:20


Hallo Jessi,

erstmal muss man klar sagen, dass jedes Kind verschieden ist. Somit gibt es nun einmal Kinder, die ruhiger sind oder nicht so dominant in einer Gruppe auftreten. Solange du nicht den Eindruck hast, dass dein Kind leidet, würde ich erstmal keine Panik machen.

Aber natürlich kann man was tun, um das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl zu steigern. Was genau, meinst du, fehlt ihr wirklich? SelbstBEWUSSTsein oder eher SelbstWERTgefühl?? Beides hängt zusammen, ist aber nicht das gleiche. Selbstbewusstsein kann man fördern, indem man gemeinsam mit dem Kind entdeckt, wer bin ich, was will ich, was kann ich, was macht mir Spaß? Also sich ausprobieren, Stärken und Schwächen entdecken, das Kind auch mal alleine etwas machen lassen. Was macht dein Kind denn gerne? Bestärke es darin. Nur wenn man sich selbst bewusst ist, kann man sich wirklich aktiv einbringen, sich durchsetzen usw.

Wenn es eher ein Gefühl mit dem Selbstwert ist, hilft vor allem viel loben. Und zwar konkret (z.B. "Das Haus auf diesem Bild hast du ganz toll gemalt" oder "Deine Schuhe hast du heute sehr schnell alleine angezogen, klasse!") und auch bei Kleinigkeiten. Vielleicht traut sich deine Kleine nicht so viel zu und braucht das permanente Feedback.

Wenn du allerdings das Gefühl hast, das dein Kind irgendwie leidet, keine richtigen Kontakte knüpfen kann oder so, solltest du es vielleicht mal einem Psychologen vorstellen. Es gibt nämlich auch psychologische Störungen, die sich so äußern könnten. Aber das ist eher selten so.

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2. März 2012 um 12:30
In Antwort auf ume_12553983


Hallo Jessi,

erstmal muss man klar sagen, dass jedes Kind verschieden ist. Somit gibt es nun einmal Kinder, die ruhiger sind oder nicht so dominant in einer Gruppe auftreten. Solange du nicht den Eindruck hast, dass dein Kind leidet, würde ich erstmal keine Panik machen.

Aber natürlich kann man was tun, um das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl zu steigern. Was genau, meinst du, fehlt ihr wirklich? SelbstBEWUSSTsein oder eher SelbstWERTgefühl?? Beides hängt zusammen, ist aber nicht das gleiche. Selbstbewusstsein kann man fördern, indem man gemeinsam mit dem Kind entdeckt, wer bin ich, was will ich, was kann ich, was macht mir Spaß? Also sich ausprobieren, Stärken und Schwächen entdecken, das Kind auch mal alleine etwas machen lassen. Was macht dein Kind denn gerne? Bestärke es darin. Nur wenn man sich selbst bewusst ist, kann man sich wirklich aktiv einbringen, sich durchsetzen usw.

Wenn es eher ein Gefühl mit dem Selbstwert ist, hilft vor allem viel loben. Und zwar konkret (z.B. "Das Haus auf diesem Bild hast du ganz toll gemalt" oder "Deine Schuhe hast du heute sehr schnell alleine angezogen, klasse!") und auch bei Kleinigkeiten. Vielleicht traut sich deine Kleine nicht so viel zu und braucht das permanente Feedback.

Wenn du allerdings das Gefühl hast, das dein Kind irgendwie leidet, keine richtigen Kontakte knüpfen kann oder so, solltest du es vielleicht mal einem Psychologen vorstellen. Es gibt nämlich auch psychologische Störungen, die sich so äußern könnten. Aber das ist eher selten so.

Hallo
klar sind kinder verschieden. das weiss ich auch. ich mache mir nur sorgen, weil es bei ihr immer schlimmer wird. sie entwickelt sich nicht so wie die anderen kinder in der kita. sie hängt sprachlich sehr zurück. wir haben ein jährige kinder in der gruppe, die sind weiter. was mich aber nicht allzu sehr beunruhigt. weil der grosser knall kann ja immer noch kommen. ich veruch es positiv zu sehen.

ich würde sagen es fehlt ihr an beides. ich habe sie nun für donnerstag zum kinderturnen angemeldet. auf diesem weg hoffe ich, das sie durch die wahrnehmung von ihrem körper ein besseres selbstwert gefühl aufbauen kann. wir waren früher schon mal beim turnen, aber das hatte einfach keinen sinn gehabt.
sie wird viel gelobt. selbst wenn sie sich mal selber eine hose anzieht und die dann verkehrt herrum ist...hauptsache sie merkt:"hey...ich kann es, das hab ich ganz alleine gemacht." und ich lasse sie dann auch so rum laufen.
in der kita ist es genau anders herrum. wenn sie dort gelobt wird, weiss sie nicht damit anzufangen und verzieht sich lieber oder sie schämt sich sogar. sie ist absolut kein mensch der im mittelpunkt stehen mag. das will ich auch gar nicht ändern.und genau das respektieren wir auch. aber ich würde mir wünschen, das sie sich einfach mehr zu traut...das sie sich mitteilt. sie kann es ja ganz bestimmt, das bezweifel ich gar nicht.
was mich nur sehr traurig macht ist es, das sie keinen anhang findet bzw. nur sehr sehr schwer. sie hat jetzt ein mädchen in der gruppe mit der sie was macht. und das hatte fast zwei jahre gedauert.

aber meine maus ist leider auch nicht gerade offen für neue dinge. sie ist sehr schnell enmutigt, wenn etwas nicht klappt.das ist alles sehr schwer...

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2. März 2012 um 12:35

Sie bekommt von uns
auch sehr viel anerkennung. ich lobe sie viel. selbst wenn sie ein bild gemalt hat und mein fussboden dannach bunt ist (ist ein beispiel). denn es geht nur um das gemalte bild. ich sage ihr auch, wenn sie was richtig toll gemacht hat. daran soll es nicht liegen.

es geht ja jetzt auch wirklich nur darum, das wir irgendwie was finden sollten, das wir ihr helfen oder was womit wir sie unterstützen können.

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