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Wie kann man so überfordert sein?

20. März 2015 um 9:24 Letzte Antwort: 20. März 2015 um 21:55

In der Familie ist seit 4 Wochen ein neues Baby. Das schläft bisher super (4-5h am Stück), weint etwas wegen blähungen. Sonst alles gut.

Die Mutter ist nur am rumheulen. Wie anstrengend, das Stillen ist so furchtbar (sehr Öko eigentlich und will unbedingt stillen), der schlafentzug (wtf bei 5h am Stück), und überhaupt alles schrecklich. Sie kommt nicht mehr zum duschen (ach ne, wobei, bei dem schlafen), aber wenn man 1,5h braucht.. kein Wunder

Ich bin echt genervt, nur geheule bei einem echt pflegeleichten Kind. Ja ich hatte ein schreikind und war völlig überfordert, aber das ist echt
Ständig denkt sie, das kind wäre krank. Osteopath und kia sagen, alles ist gut. Ist übervorsichtig, wenn man einmal hustet oder niest gibt's Hausverbot.

Jetzt müssen ständig Leute anreisen, weil sie nicht klar kommt (obwohl der Mann arbeitslos ist!).

Sorry fürs unsinnige Rummeckern. Aber eben dachte ich, ich platze.
Jetzt ist es besser....

Einfach überlesen, wenn es nervt

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20. März 2015 um 9:39

Mhm... ich kann schon verstehen, dass dich
das nervt und grade weil du auch andere Erfahrungen gemacht hast was das betrifft.

Dennoch bin ich persönlich hier immer vorsichtig.
Nicht jeder Mensch hat ein gleich starkes Nervenkostüm und fühlt sich durch etwas schneller an seine Grenzen gebracht als jemand anderes. Ich denke auch, dass sie durchaus jammern darf. Sie muss auch erstmal in ihrer neuen Rolle ankommen. Sie ist ängstlich und unsicher, vielleicht hängt ihr die Geburt noch nach oder sie hat ein kleines Gefühlstief...

Mein Sohnemann war auch ein anspruchsvolleres Baby im Vergleich zu manch anderen und ich kenne das Extrem, auch wenn er kein "Schreibaby" war, wie andere es beschreiben. Dagegen war mein Sohn dann doch nicht mehr so anstrengend Dennoch brachte es mich zeitweise an meine Grenzen.

Du weißt natürlich was du durch gemacht hast und betrachtest es von einer anderen Seite... Ich tröstete mich an den Schreiabenden immer damit, dass jeder das zugemutet bekommt was er leisten kann.

Sei nicht so streng mit ihr, auch wenn du ihr gejammer nicht mit deiner Situation gleichsetzten kannst. Sie kommt wohl trotz vermeintlich "einfachem" Baby an ihre Grenzen. Die erste Zeit ist eben nie so leicht.

Blicke einfach positiv zurück, mit dem was du aushalten konntest und geleistet hast. Da darfst du schon stolz drauf sein

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20. März 2015 um 9:48

Du musst aber auch beachten, dass nicht jeder Mensch gleich ist
Ich denke mir bei vielen Threads hier "Wo ist das Problem? Es ist ein Kind mit normaler Entwicklung.". Die Mutter macht sich aber Sorgen, weil sie eben die Erfahrung noch nicht gemacht hat. Entweder sage ich ihr dann, dass alles ok ist oder ich ignoriere es.

Ich kann mir vorstellen, dass es dich nervt, aber dann sei ehrlich und sage es ihr, dass sie dich damit in Ruhe lassen soll oder wende dich ab. So musst du dich ja auch nicht unnötig aufregen.
Menschen sind nunmal unterschiedlich. Der eine verträgt mehr und der andere verträgt weniger. Das ist doch ganz normal. Der eine geht nach 2 durchwachten Nächten am Stock und der andere macht das schon 3 Jahre und kann trotzdem noch lächeln. Der eine kann Babygeschrei mehr ertragen und der andere eben weniger.

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20. März 2015 um 9:51

Kann halt
Ein leichtes Depressiönchen sein...
LG

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20. März 2015 um 9:58

Das ist halt DEINE Sicht der Dinge.
Jeder hat zB ein anderes Schlafbedürfnis. Das von meinem Mann ist viel größer als meines, der würde da auch schnell am Stock gehen.

Du würdest die Zeit mit ihrem Baby wahrscheinlich auf einer Pobacke absitzen, aber sie ist nicht du und für sie ist das schon anstrengend. Meine Kinder sind im Vergleich zu anderen auch total pflegeleichte Babies gewesen, trotzdem hab ich gejammert, weil meine Belastungsgrenze eine andere ist.

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20. März 2015 um 11:24

Wenn man erst seit vier wochen mama ist,
Ist alles noch neu. Sie ist noch im Wochenbett und mit ihren Hormonen und allem zusätzlich beschäftigt. Ihr Leben ist jetzt anders, und damit muss man erst mal klar kommen. Man hat die Verantwortung für einen kleinen Menschen, und sie weiss vermutlich noch nicht wie damit umgehen.
Ich hatte auch ein Schreibaby und denoch kann ich verstehen, wenn es andere mit einfachen Babys auch nicht einfach finden.

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20. März 2015 um 11:25

Dein Genervtsein kann ich verstehen
und ich seh es auch so wie Mandel.

Oft sind es die Menschen, die uns dermaßen nerven, denen wir nicht offen sagen können was uns nervt. Es fehlt das direkte "Ventil".

Sowas sehe ich auf mich zukommen, wenn meine Schwägerin mal ihr erstes Kind bekommt. Das Mädel (22 Jahre) ist jetzt schon so mit ihrem Prinzessinenleben überfordert, dass sie psychologische Unterstützung braucht, weil ihr Papa sich nicht immer so verhalten hat wie Prinzessin es gerne gehabt hätte
Wenn die mal ein Kind hat, müssen dann sicher auch alle parat stehen weil Prinzesschen ihren ausgiebigen Schönheitsschlaf braucht und sich schon vor Pipiwindeln ekelt.
Ihr kann man leider auch nicht die Meinung offen sagen, weil man dann genau weiß, dass man Thema in ihrer nächsten Therapiesitzung sein wird.

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20. März 2015 um 11:52

Bitte keinesfalls falsch verstehen
So sollte es wirklich nicht rüber kommen.

Ich habe auch ein paar Freunde, die unter echten Depressionen leiden. Und bei ihnen ist es auch notwendig und gut.

Meine Schwägerin kenne ich seit ihrer Kindheit. Und bei ihr kann ich es wirklich einschätzen, dass sie durch und durch eine "Prinzessin auf der Erbse" ist und aus jedem kleinen Pups ein riesen Drama macht. Die Frau hat wirklich keine Depressionen. Sie wechselt auch ständig ihren Therapeuten. Warum wohl? Weil es bei ihr nichts zu therapieren gibt!

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20. März 2015 um 12:02

Wow
Da versteh ich deinen Einwand.

Wie schon erwähnt ist meine Schwägerin ein ganz spezieller Fall. An ihr sehe ich deutlich, dass es falsch ist Kinder in einer ungesunden Weise zu verwöhnen und ihnen den ganzen Tag Zucker in den Hintern zu blasen. Ich bin so froh, dass mein Mann sehr oft von seiner Oma und nicht von seiner Mutter betreut wurde.

Oft ist es schwer hier im Forum alle Hintergrundinfos gleich in den Ausgangspost zu schreiben. Da würden die eigenen Beiträge explodieren.

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20. März 2015 um 12:24

Man kann ja nicht sagen
"die Situation x ist für alle menschen in gleichem Maße stressig". Das ist immer individuell verschieden, da die Stressanfälligkeit ja variiert.
In dem Fall stellen die Ängste sicherlich einen zusätzlichen Stressfaktor dar.
Also nicht die äußeren Umstände sind entscheidend, es gibt bestimmt auch Situationen, die für Dich stressiger sind als für viele andere, weil du in diesem Bereich einfach empfindlich bist.

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20. März 2015 um 12:35

Also
Ich glaube bis dato nicht, dass es eine Depression ist. Es ist echt gejammert.
Ich bin vorhin mal wieder angerufen worden, wie schlimm alles ist. Die kleine schläft so schlecht (von 21-4 durchgeschlafen heute Nacht) und keiner hilft ihr im Haushalt (ihr Mann macht alles).
Sie möchte jetzt dauerhafte Unterstützung von einer Oma, die ihr ihre viele Arbeit abnimmt.
Was sage ich da? Nicht das, was ich denke, ist klar, aber was???

Sie war ähnlich wie diese bekannte von claire(richtig?). Immer ist alles am allerschlimmsten bei ihr. Ihre Eltern trennten sich als sie 22 war freundschaftlich (Trauma Scheidungskind), sie trennte sich nach 5 Jahren Beziehung von ihrem Freund, den sie mit dem jetzigen betrogen hatte (Sie hat natürlich ein Trennungstrauma). Alles ist sofort das schlimmste... Kopfweh ist ein Tumor, ein Pickel ist akne, usw.

Sorry, aber ich mag es nicht mehr hören. Am besten ich geh nicht mehr ans Telefon, sonst sag ich was doofes.

Natürlich verstehe ich die Umstellung, die Hormone,etc. Ich hab das selbst durch. Ich hasse nur dieses oberdramatisieren von allem. Ich bekomme das nur gerade so mit, weil ich als zweifache Mama immer Tipps parat haben soll...

Wie gesagt, ich musste es hauptsächlich mal loswerden. Wenn ich wüsste, dass es was ernstes wäre, würde ich anders handeln...

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20. März 2015 um 13:02

Aber
Du kannst mich ausschalten

Glückwunsch dazu

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20. März 2015 um 13:07
In Antwort auf pixidust82

Also
Ich glaube bis dato nicht, dass es eine Depression ist. Es ist echt gejammert.
Ich bin vorhin mal wieder angerufen worden, wie schlimm alles ist. Die kleine schläft so schlecht (von 21-4 durchgeschlafen heute Nacht) und keiner hilft ihr im Haushalt (ihr Mann macht alles).
Sie möchte jetzt dauerhafte Unterstützung von einer Oma, die ihr ihre viele Arbeit abnimmt.
Was sage ich da? Nicht das, was ich denke, ist klar, aber was???

Sie war ähnlich wie diese bekannte von claire(richtig?). Immer ist alles am allerschlimmsten bei ihr. Ihre Eltern trennten sich als sie 22 war freundschaftlich (Trauma Scheidungskind), sie trennte sich nach 5 Jahren Beziehung von ihrem Freund, den sie mit dem jetzigen betrogen hatte (Sie hat natürlich ein Trennungstrauma). Alles ist sofort das schlimmste... Kopfweh ist ein Tumor, ein Pickel ist akne, usw.

Sorry, aber ich mag es nicht mehr hören. Am besten ich geh nicht mehr ans Telefon, sonst sag ich was doofes.

Natürlich verstehe ich die Umstellung, die Hormone,etc. Ich hab das selbst durch. Ich hasse nur dieses oberdramatisieren von allem. Ich bekomme das nur gerade so mit, weil ich als zweifache Mama immer Tipps parat haben soll...

Wie gesagt, ich musste es hauptsächlich mal loswerden. Wenn ich wüsste, dass es was ernstes wäre, würde ich anders handeln...

Ich kann dich verstehen, ich kenne solche Leute und sie
machen mich auch manchmal verrückt.
Die spannende Frage ist aber, warum es dich so nervt.
Warum regt dich das Rumgejammere auf und du kannst es nicht einfach zum einen Ohr rein und zum anderen raus lassen?
Klär diese Frage mal für dich, ich glaube, wenn du diese Antwort hast kannst du besser reagieren bzw. daran arbeiten, dass es dich nicht so sehr berührt.

LG
Pupsigel

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20. März 2015 um 13:10
In Antwort auf pupsigel

Ich kann dich verstehen, ich kenne solche Leute und sie
machen mich auch manchmal verrückt.
Die spannende Frage ist aber, warum es dich so nervt.
Warum regt dich das Rumgejammere auf und du kannst es nicht einfach zum einen Ohr rein und zum anderen raus lassen?
Klär diese Frage mal für dich, ich glaube, wenn du diese Antwort hast kannst du besser reagieren bzw. daran arbeiten, dass es dich nicht so sehr berührt.

LG
Pupsigel

Ja
Da hast du recht. Erklären kann ich mir das nicht...

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20. März 2015 um 13:25

Versteh ich
Dass du genervt bist. Wäre ich vermutlich auch.
Aber sei so fair, das nicht ihr gegenüber zu zeigen.
Ihr habt beide ein Recht auf eure Gefühle und jede für sich hat irgendwie Recht.
Ich hab auch so ein Exemplar in der Familie, ich reg mich noch viel zu oft drüber auf, aber schon weniger als sonst

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20. März 2015 um 14:08
In Antwort auf pupsigel

Ich kann dich verstehen, ich kenne solche Leute und sie
machen mich auch manchmal verrückt.
Die spannende Frage ist aber, warum es dich so nervt.
Warum regt dich das Rumgejammere auf und du kannst es nicht einfach zum einen Ohr rein und zum anderen raus lassen?
Klär diese Frage mal für dich, ich glaube, wenn du diese Antwort hast kannst du besser reagieren bzw. daran arbeiten, dass es dich nicht so sehr berührt.

LG
Pupsigel

Ich für meinen teil kann die frage schnell beantworte
warum mich das Getue meiner Schwägerin so derart nervt.

Da steckt ein großer Teil Neid dahinter. Wenn bei Prinzessin ein Pups quer steht, dann müssen alle rennen. Und Schwiegermutti machts auch noch mit ganz viel Engagement. Wenn aber mein Mann, oder wir als Eltern, mal ein klein wenig Unterstützung brauchen, dann müssen wir schon lange bitten, teilweise regelrecht betteln, wenn wir sonst niemanden finden. Und auch dann bekommen wir, wenn, dann überhaupt nur ein Minimum an Hilfe.

Und dann, obwohl ich weiß, dass es wahnsinnig dämlich ist, auch der Neid auf ihr Leben an sich. Ich wäre auch gerne mal eine Prinzessin, der von früh bis abends Zucker in den Arsch geblasen wird

Neid ist schon ein ganz fieses ... den man nicht so schnell los wird Ich arbeite aber an mir

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20. März 2015 um 18:10

Ach mann
Irgendwie ist mir zum heulen zumute.
Meine Tante war heute da. Das Kind schreit nicht, schläft, trinkt und schläft wieder. Die Mutter quengelt umso mehr.

So ein Glück mit einem solchem Kind und weiß es nicht zu würdigen.

Vielleicht ist es ja das, was mich stört... so ein Glück und weiß es nicht zu würdigen

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20. März 2015 um 18:59

Pixi
Was willst du denn jetzt hören bzw. lesen?

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20. März 2015 um 19:04

Ich
Sag ja zu ihr nichts, auch wenn es auf der Zunge brennt. Ich schreibe das hier nur, zum mal Luft ablassen, weil mir das Getue jetzt seit 11 Monaten (inkl Schwangerschaft) auf den Wecker geht. Habe meine Hilfe auch trotz zweier Kleinkinder und genug eigener Probleme angeboten, was nicht angenommen wird.

Natürlich ist das Wochenbett kein Wettstreit, allerdings gibt es halt auch wirklich Menschen, die übertreiben in jeder Lebenslage. Ihre Schwangerschaft war natürlich ebenfalls die Hölle auf Erden, der Hausbau war der stressigste der Welt und ihre Beziehung ist die einzig wahre. Und das Ganze wird sich auch nach dem Wochenbett nicht ändern.

Mir ging es darum, es mir von der Seele zu reden. Meine Therapeutin meinte mal, ich solle das tun, da ich sonst regelrecht zerfressen werde, von meinen Gefühlen. Und zwar Gefühlen jeder Art.
Also danke fürs lesen und überhören

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20. März 2015 um 21:55

Siehs doch so
TROTZ pflegeleichtem kind, guter ss etc geht es ihr schlecht..oder zumindest sucht sie aufmerksamkeit/anerkennung...was ist also los mit ihr? Das ist doch auch für sie selbst nicht schön...vllt wirklich depri? vllt auch nur ein mensch der immer jammert? Jdf nicht glücklich u darum solltest du versuchen drüber hinwegzusehen...

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