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Wie Kleinkind beibringen, dass der Papa operiert wird?

19. Oktober 2012 um 21:30

Es steht nun fest, mein Mann muss noch einige Male operiert werden, das heisst, er wird im KH sein, klar, ich hab Angst um ihn, die OPs sind nicht ohne und dann auch noch mehrere.

Wie bring ich das unserem Zwerg bei, der flippt schon total aus, wenn der Papa nur aus der Tür geht, wie soll das denn werden, wenn er nun wieder Tage und vielleicht Wochenlange nicht da ist?

Auf Krankenhäuser ist der Kleine auch nicht sonderlich gut zu sprechen, er ist Ärzten gegenüber skeptisch und ganz ehrlich, mir gbehagt der Gedanke, dass er all das, was in so nem Militärkrankenhaus zu sehen ist, mitbekommt, ich hab noch Alpträume von dem, was ich gesehen habe.

War wer in ner ähnlichen Situation?
Wie erklaere ich das Kindgerecht, dass der Papa weg ist und was da eventuell alles zu sehen sein wird in dem KH?
Wie erklaere ich, dass Papa Schläuche an sich dran hat und später ne weile nicht mit ihm Toben oder raumlaufen kann?
Wie erklaer ich ihm das, dass Papa ne Weile im Rollstuhl sein wird?

Ich hab grad echt Angst und bin total überfordert von der Situation.

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19. Oktober 2012 um 22:33

Der Zwerg wird im Januar zwei
und er hängt wahnsinnig am Papa, wenn er nur sieht, dass der Papa aus der Tür geht, dreht er total durch, ist kaum zu beruhigen.

In in nem KH besuchen, wo mein Mann nicht aufstehen kann, er vielleicht nicht mal zu ihm aufs Bett darf oder so, der dreht mir komplett ab.




was anders ist am Militärkrankenhaus: es sind Kriegsverletzungen da, Granatenopfer, böse böse Verletzungen, ich bin hart im Nehmen, ich hab die Bilder noch vom letzten Mal im Kopf.
Man ist ja mit den Leuten in einem Zimmer, sieht sie auf den Gängen etc.
Gerade im Post OP Bereich und so.

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19. Oktober 2012 um 22:47

Hallo moccha,
erstmal tut es mir total leid um deinen Mann; ich habe nicht mitbekommen was passiert ist, aber ich hoffe das alles bald wieder gut wird. Fühl dich fest umarmt!

Falls dein Mann wirklich noch nicht ansprechbar ist und Drainagen haf würde ich es vlt noch rauszögern mit dem Kleinen zu Besuch zu gehen. Er wird die Situation, dass er nicht mit Papa rumtoben kann nur schwer verstehen.

Ich weiß nicht, ob es möglich ist einem Kleinkind die Dinge so zu erklären, wie sie sind. Ich denke, dass sie das einfach noch nicht begreifen können.
Ich an deiner Stelle(auch so eine blöde Formulierung!!) würde ihm immer wieder sagen, dass Papa bald(du musst ja nicht die "Wahrheit"sagen, Kinder haben eh ein anderes Zeitgefühl) wieder mit ihm spielen wird, dass Papa das und jenes machen wird und das alles gaaaaaanz toll werden wird. Verstehst du was ich
meine?
Wiederhole dich ganz ganz oft, denn in dem Alter vergessen sie Dinge binnen Minuten. Immer wieder vom Papa reden, nach vorne schauen und natürlich auch ablenken, klar.

Sobald dein Mann dann wieder stabiler ist und er genug Kraft hat um Besuch zu empfangen, kann er ja auch mal mit dem Kleinen reden und ihm genau zeigen wo Papa verletzt ist und warum es einige Zeit dauern wird, bis er wieder auf den Beinen ist.

Sorry, ich weiß ich bin keine große Hilfe.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Optimismus!
LG

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19. Oktober 2012 um 22:50
In Antwort auf julesandco

Hallo moccha,
erstmal tut es mir total leid um deinen Mann; ich habe nicht mitbekommen was passiert ist, aber ich hoffe das alles bald wieder gut wird. Fühl dich fest umarmt!

Falls dein Mann wirklich noch nicht ansprechbar ist und Drainagen haf würde ich es vlt noch rauszögern mit dem Kleinen zu Besuch zu gehen. Er wird die Situation, dass er nicht mit Papa rumtoben kann nur schwer verstehen.

Ich weiß nicht, ob es möglich ist einem Kleinkind die Dinge so zu erklären, wie sie sind. Ich denke, dass sie das einfach noch nicht begreifen können.
Ich an deiner Stelle(auch so eine blöde Formulierung!!) würde ihm immer wieder sagen, dass Papa bald(du musst ja nicht die "Wahrheit"sagen, Kinder haben eh ein anderes Zeitgefühl) wieder mit ihm spielen wird, dass Papa das und jenes machen wird und das alles gaaaaaanz toll werden wird. Verstehst du was ich
meine?
Wiederhole dich ganz ganz oft, denn in dem Alter vergessen sie Dinge binnen Minuten. Immer wieder vom Papa reden, nach vorne schauen und natürlich auch ablenken, klar.

Sobald dein Mann dann wieder stabiler ist und er genug Kraft hat um Besuch zu empfangen, kann er ja auch mal mit dem Kleinen reden und ihm genau zeigen wo Papa verletzt ist und warum es einige Zeit dauern wird, bis er wieder auf den Beinen ist.

Sorry, ich weiß ich bin keine große Hilfe.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Optimismus!
LG

Doch das hilft schon sehr danke
ich bin total überfordert und hab einfach Angst.

Stimmt, Papa ist bald wieder da, bald spielen wir wieder zusammen, das ist wahrscheinlich das beste.

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19. Oktober 2012 um 22:59

Das letzte Mal
hab ich mit auf dem Zimmer und auf den Fluren mehr gesehen, als mir lieb ist, wir waren allerdings auch wochenlange im KH.

Aber auf dem Weg zur Reha, oder auch so auf dem Flur begegnen einem üble Verletzungen, Kriegsverletzungen halt, wie gesagt, Granatenopfer, Verbrennungen und so weiter. Die Klinik ist ja auf so Kram spezialisiert.

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19. Oktober 2012 um 23:06

Stimmt schon
ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich wirklich Angst hab, ob der Zwerg das wegsteckt, oder einfach Angst hab, dass ich da nicht stark genug bin

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19. Oktober 2012 um 23:10
In Antwort auf moccha2012

Doch das hilft schon sehr danke
ich bin total überfordert und hab einfach Angst.

Stimmt, Papa ist bald wieder da, bald spielen wir wieder zusammen, das ist wahrscheinlich das beste.

Och
Gott, ich kann dich so verstehen; wer wäre nicht überfordert!?
Mir ist noch etwas eingefallen: mein Sohn liebt seinen Opa über alles, er vergöttert ihn,obwohl Opa nur ganz ganz selten bei uns sein kann!
Wir haben einige Bilder auf dem Ipad, die wir ihm täglich zeigen und mittlerweile kommt er(17Monate) immer mit dem Pad angewackelt und ruft "Opa,Opa", dann sag ich ihm immer "erzâhl doch jetzt mal dem Opa was du heute so gemacht hast" oder "wenn der Opa wiederkommt geht er mit dir einen Traktor kaufen, oder Ball spielen oder oder oder" whatever. DAS verstehen Kinder!
Vlt kann dein Mann, wenn es ihm besser geht ein kleines Video mit dem Handy aufnehmen mit einer Message für ihn und das er schon die Tage zählt bis er ihn wieder in die Luft werfen kann. Irgendwas.

Süße, lass erst einmal die schlimme Situation sacken; du wirst sehen es geht auf jeden Fall weiter und es wird Tag für Tag einfacher werden, damit umzugehen.
Du schaffst das!!!! Und der Zwerg wird es auch verstehen, das es im moment eine besondere Situation ist.

Alles Liebe

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19. Oktober 2012 um 23:13

Hallo Moccha,
oh, da habt ihr noch eine schwere Zeit vor euch
Dein Kleiner ist doch noch gar nicht so alt, oder würde er es schon verstehen, wenn er Verletzte sieht?
Ich kenne mich damit nur gar nicht aus, aber wie wäre es mit dem üblichen pädagogschen Weg: Ein Buch kaufen, in dem die Erkrankung eines Elternteils thematisiert wird?
Sowas gibts doch ganz bestimmt auch bei euch drüben?!

Und ansonsten würde ich vorbereitend überlegen, welche Spiele er alternativ mit dem Papa machen kann. Vielleicht mehr auf Bücher anschauen ausweichen...

Hab jetzt unten gelesen, dass er schon fast zwei ist...mmhh..ich denke, kurze Erklärungen reichen da völlig und er ist ja noch nicht in dem Fragealter, wo alle Details ausgefragt werden Viel verstehen wird er da wahrscheinlich nicht..also es wird ihm schon auffallen, dass manche anders aussehen, aber was alles damit verbunden ist, wird er noch nicht begreifen. So habe ich das von unserer Tochter in Erinnerung....

LG

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