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Wie lange dauert es bis Nahrungsmittel in der Muttermilch sind?

10. Mai 2016 um 14:09

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10. Mai 2016 um 14:35

Hallo
Nahrungsmittel kommen gar nicht in die Muttermilch, da diese aus dem Blut der Mutter in den Milchdrüsen gebildet wird . Es gibt keine Verbindung zum Verdauungstrakt der Mutter. Die einzigen Stoffe, die in die Muttermilch übergehen sind die, die im Blut der Mutter landen ( Koffein, bestimmte Medikamente, Alkohol,...) Diese sind in der Muttermilch in gleicher Konzentation enthalten, wie im Blut der Mutter.
In der Stillzeit kann man sowohl blähende Nahrungsmittel als auch säurehaltige essen. Es ist keine spezielle Diät nötig

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10. Mai 2016 um 16:23

Wie lang genau es dauert kann dir wahrscheinlich
keiner sagen... Ich würde mal auf 2/3/4h tippen.
Mein jüngerer Sohn hatte ganz ganz schlimme Probleme wenn ich Zitrusfrüchte gegessen habe.
Da hat er ganz schnell schlimmen, juckenden Ausschlag bekommen

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10. Mai 2016 um 16:24

Du nun wieder

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10. Mai 2016 um 17:18

Ich denke
das ist Zufall und man sucht sich eine Erklärung und so entsteht dann so ein Ammenmärchen...

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10. Mai 2016 um 17:55

Hallo
die Stillberaterin schreibt dazu dies

* Nahrungsmittelspuren können die mütterliche Darmwand passieren, ins Blut gelangen und auf diese Weise auch in die Milch. Dies spielt bei hochallergischen Babys eine Rolle, da diese auch auf diese winzigen Spuren allergisch reagieren können. Normalerweise müssen Mütter, deren Babys nachgewiesen allergisch auf z.B. Kuhmilchproteine reagieren, Kuhmilchprodukte NICHT meiden.

* Starke Aromen passieren ebenfalls die mütterliche Darmwand. Nach Knoblauchgenuss z.B. riecht ja mitunter die Haut nach Knoblauch usw., d.h. irgendwie ist das Aroma offensichtlich vom Magendarmtrakt in andere Organe gelangt. Entsprechend können Aromen wie Knoblauch, Zwiebel, Lakritz, Vanille usw. auch in die Milch gelangen. Man weiß aus Untersuchungen, dass Baby diese aromatisierte Milch lieber(!) trinken und später ein abwechslungsreicheres, aufgeschlosseneres Essverhalten zeigen. Entsprechend kann abwechslungsreiche, geschmacksintensive mütterliche Nahrung nur als empfehlenswert betrachtet werden.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "wunder Po durch (Kohlen-)Säure", sei es durch Sprudeltrinken oder saures Obst essen. Säure wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert (die Magensäure ist ohnehin viiiel stärker als Säure aus Südfrüchten oder Erdbeeren - von daher MUSS eine Neutralisation stattfinden, wenn die Mutter nicht innerlich verätzt werden will ). Nach Obstgenuss ist weder das Blut noch die Muttermilch saurer. Entsprechend ist es UNMÖGLICH, dass das Baby "durch die Säure" einen wunden Po bekommt, ausgeschlossen.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "Baby-Blähungen durch Mamas blähende Lebensmittel". Es gibt Lebensmittel, die bei deren Verstoffwechselung eine erhöhte Produktion von Darmgasen bei der Mutter(!) verursachen (das sind bestimmte Kohlenhydrat-Sorten wie Rhamnose und Raffinose). Diese Gase können aus dem Darm nur auf einem Wege heraus - in die Milch können diese Gase nicht gelangen. Die Muttermilch enthält nach Zwiebel- und Knoblauchgenuss nicht mehr "Gase" als sonst, entsprechend sind kausale Blähungsreaktionen des Babys überhaupt nicht plausibel.

* Die meisten Babys reagieren auf geringe Mengen mütterlich konsumiertes Koffein nicht. In seltenen Fällen können Unruhezustände bei jungen bzw. neugeborenen Babys ausgelöst werden.

* Geringer Alkoholkonsum ist mit dem Stillen vereinbar.

* Die Neigung zu atopischen Reaktionen scheint vererbbar zu sein. Wenn die Eltern Allergien, Neurodermitis usw. haben, ist das Risiko beim Baby ebenfalls erhöht.

* Aussagekräftiges "Austesten" hinsichtlich (Un-)Verträglichkeiten beim Baby ist hinsichtlich der Durchführung NICHT EINFACH. Oft werden viel zu wenig Daten genommen. Hier ist fachkundige Begleitung z.B. durch KiA, Stillberaterin oder Ernährungsberaterin unbedingt sinnvoll.


Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=165289&p=2955485#p2955158

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10. Mai 2016 um 18:12
In Antwort auf elisabennet

Hallo
die Stillberaterin schreibt dazu dies

* Nahrungsmittelspuren können die mütterliche Darmwand passieren, ins Blut gelangen und auf diese Weise auch in die Milch. Dies spielt bei hochallergischen Babys eine Rolle, da diese auch auf diese winzigen Spuren allergisch reagieren können. Normalerweise müssen Mütter, deren Babys nachgewiesen allergisch auf z.B. Kuhmilchproteine reagieren, Kuhmilchprodukte NICHT meiden.

* Starke Aromen passieren ebenfalls die mütterliche Darmwand. Nach Knoblauchgenuss z.B. riecht ja mitunter die Haut nach Knoblauch usw., d.h. irgendwie ist das Aroma offensichtlich vom Magendarmtrakt in andere Organe gelangt. Entsprechend können Aromen wie Knoblauch, Zwiebel, Lakritz, Vanille usw. auch in die Milch gelangen. Man weiß aus Untersuchungen, dass Baby diese aromatisierte Milch lieber(!) trinken und später ein abwechslungsreicheres, aufgeschlosseneres Essverhalten zeigen. Entsprechend kann abwechslungsreiche, geschmacksintensive mütterliche Nahrung nur als empfehlenswert betrachtet werden.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "wunder Po durch (Kohlen-)Säure", sei es durch Sprudeltrinken oder saures Obst essen. Säure wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert (die Magensäure ist ohnehin viiiel stärker als Säure aus Südfrüchten oder Erdbeeren - von daher MUSS eine Neutralisation stattfinden, wenn die Mutter nicht innerlich verätzt werden will ). Nach Obstgenuss ist weder das Blut noch die Muttermilch saurer. Entsprechend ist es UNMÖGLICH, dass das Baby "durch die Säure" einen wunden Po bekommt, ausgeschlossen.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "Baby-Blähungen durch Mamas blähende Lebensmittel". Es gibt Lebensmittel, die bei deren Verstoffwechselung eine erhöhte Produktion von Darmgasen bei der Mutter(!) verursachen (das sind bestimmte Kohlenhydrat-Sorten wie Rhamnose und Raffinose). Diese Gase können aus dem Darm nur auf einem Wege heraus - in die Milch können diese Gase nicht gelangen. Die Muttermilch enthält nach Zwiebel- und Knoblauchgenuss nicht mehr "Gase" als sonst, entsprechend sind kausale Blähungsreaktionen des Babys überhaupt nicht plausibel.

* Die meisten Babys reagieren auf geringe Mengen mütterlich konsumiertes Koffein nicht. In seltenen Fällen können Unruhezustände bei jungen bzw. neugeborenen Babys ausgelöst werden.

* Geringer Alkoholkonsum ist mit dem Stillen vereinbar.

* Die Neigung zu atopischen Reaktionen scheint vererbbar zu sein. Wenn die Eltern Allergien, Neurodermitis usw. haben, ist das Risiko beim Baby ebenfalls erhöht.

* Aussagekräftiges "Austesten" hinsichtlich (Un-)Verträglichkeiten beim Baby ist hinsichtlich der Durchführung NICHT EINFACH. Oft werden viel zu wenig Daten genommen. Hier ist fachkundige Begleitung z.B. durch KiA, Stillberaterin oder Ernährungsberaterin unbedingt sinnvoll.


Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=165289&p=2955485#p2955158

Ich hätte gern ein Küsschensmiley

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10. Mai 2016 um 18:24
In Antwort auf elisabennet

Hallo
die Stillberaterin schreibt dazu dies

* Nahrungsmittelspuren können die mütterliche Darmwand passieren, ins Blut gelangen und auf diese Weise auch in die Milch. Dies spielt bei hochallergischen Babys eine Rolle, da diese auch auf diese winzigen Spuren allergisch reagieren können. Normalerweise müssen Mütter, deren Babys nachgewiesen allergisch auf z.B. Kuhmilchproteine reagieren, Kuhmilchprodukte NICHT meiden.

* Starke Aromen passieren ebenfalls die mütterliche Darmwand. Nach Knoblauchgenuss z.B. riecht ja mitunter die Haut nach Knoblauch usw., d.h. irgendwie ist das Aroma offensichtlich vom Magendarmtrakt in andere Organe gelangt. Entsprechend können Aromen wie Knoblauch, Zwiebel, Lakritz, Vanille usw. auch in die Milch gelangen. Man weiß aus Untersuchungen, dass Baby diese aromatisierte Milch lieber(!) trinken und später ein abwechslungsreicheres, aufgeschlosseneres Essverhalten zeigen. Entsprechend kann abwechslungsreiche, geschmacksintensive mütterliche Nahrung nur als empfehlenswert betrachtet werden.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "wunder Po durch (Kohlen-)Säure", sei es durch Sprudeltrinken oder saures Obst essen. Säure wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert (die Magensäure ist ohnehin viiiel stärker als Säure aus Südfrüchten oder Erdbeeren - von daher MUSS eine Neutralisation stattfinden, wenn die Mutter nicht innerlich verätzt werden will ). Nach Obstgenuss ist weder das Blut noch die Muttermilch saurer. Entsprechend ist es UNMÖGLICH, dass das Baby "durch die Säure" einen wunden Po bekommt, ausgeschlossen.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "Baby-Blähungen durch Mamas blähende Lebensmittel". Es gibt Lebensmittel, die bei deren Verstoffwechselung eine erhöhte Produktion von Darmgasen bei der Mutter(!) verursachen (das sind bestimmte Kohlenhydrat-Sorten wie Rhamnose und Raffinose). Diese Gase können aus dem Darm nur auf einem Wege heraus - in die Milch können diese Gase nicht gelangen. Die Muttermilch enthält nach Zwiebel- und Knoblauchgenuss nicht mehr "Gase" als sonst, entsprechend sind kausale Blähungsreaktionen des Babys überhaupt nicht plausibel.

* Die meisten Babys reagieren auf geringe Mengen mütterlich konsumiertes Koffein nicht. In seltenen Fällen können Unruhezustände bei jungen bzw. neugeborenen Babys ausgelöst werden.

* Geringer Alkoholkonsum ist mit dem Stillen vereinbar.

* Die Neigung zu atopischen Reaktionen scheint vererbbar zu sein. Wenn die Eltern Allergien, Neurodermitis usw. haben, ist das Risiko beim Baby ebenfalls erhöht.

* Aussagekräftiges "Austesten" hinsichtlich (Un-)Verträglichkeiten beim Baby ist hinsichtlich der Durchführung NICHT EINFACH. Oft werden viel zu wenig Daten genommen. Hier ist fachkundige Begleitung z.B. durch KiA, Stillberaterin oder Ernährungsberaterin unbedingt sinnvoll.


Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=165289&p=2955485#p2955158

Das mit dem Alkohol find ich aber krass...
Selbst in geringen Mengen wäre mir das zu heikel

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10. Mai 2016 um 18:57
In Antwort auf elisabennet

Hallo
die Stillberaterin schreibt dazu dies

* Nahrungsmittelspuren können die mütterliche Darmwand passieren, ins Blut gelangen und auf diese Weise auch in die Milch. Dies spielt bei hochallergischen Babys eine Rolle, da diese auch auf diese winzigen Spuren allergisch reagieren können. Normalerweise müssen Mütter, deren Babys nachgewiesen allergisch auf z.B. Kuhmilchproteine reagieren, Kuhmilchprodukte NICHT meiden.

* Starke Aromen passieren ebenfalls die mütterliche Darmwand. Nach Knoblauchgenuss z.B. riecht ja mitunter die Haut nach Knoblauch usw., d.h. irgendwie ist das Aroma offensichtlich vom Magendarmtrakt in andere Organe gelangt. Entsprechend können Aromen wie Knoblauch, Zwiebel, Lakritz, Vanille usw. auch in die Milch gelangen. Man weiß aus Untersuchungen, dass Baby diese aromatisierte Milch lieber(!) trinken und später ein abwechslungsreicheres, aufgeschlosseneres Essverhalten zeigen. Entsprechend kann abwechslungsreiche, geschmacksintensive mütterliche Nahrung nur als empfehlenswert betrachtet werden.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "wunder Po durch (Kohlen-)Säure", sei es durch Sprudeltrinken oder saures Obst essen. Säure wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert (die Magensäure ist ohnehin viiiel stärker als Säure aus Südfrüchten oder Erdbeeren - von daher MUSS eine Neutralisation stattfinden, wenn die Mutter nicht innerlich verätzt werden will ). Nach Obstgenuss ist weder das Blut noch die Muttermilch saurer. Entsprechend ist es UNMÖGLICH, dass das Baby "durch die Säure" einen wunden Po bekommt, ausgeschlossen.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "Baby-Blähungen durch Mamas blähende Lebensmittel". Es gibt Lebensmittel, die bei deren Verstoffwechselung eine erhöhte Produktion von Darmgasen bei der Mutter(!) verursachen (das sind bestimmte Kohlenhydrat-Sorten wie Rhamnose und Raffinose). Diese Gase können aus dem Darm nur auf einem Wege heraus - in die Milch können diese Gase nicht gelangen. Die Muttermilch enthält nach Zwiebel- und Knoblauchgenuss nicht mehr "Gase" als sonst, entsprechend sind kausale Blähungsreaktionen des Babys überhaupt nicht plausibel.

* Die meisten Babys reagieren auf geringe Mengen mütterlich konsumiertes Koffein nicht. In seltenen Fällen können Unruhezustände bei jungen bzw. neugeborenen Babys ausgelöst werden.

* Geringer Alkoholkonsum ist mit dem Stillen vereinbar.

* Die Neigung zu atopischen Reaktionen scheint vererbbar zu sein. Wenn die Eltern Allergien, Neurodermitis usw. haben, ist das Risiko beim Baby ebenfalls erhöht.

* Aussagekräftiges "Austesten" hinsichtlich (Un-)Verträglichkeiten beim Baby ist hinsichtlich der Durchführung NICHT EINFACH. Oft werden viel zu wenig Daten genommen. Hier ist fachkundige Begleitung z.B. durch KiA, Stillberaterin oder Ernährungsberaterin unbedingt sinnvoll.


Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=165289&p=2955485#p2955158

So kenne ich das auch!
Hier wird ja ständig verbreitet, man solle dies und jenes vermeiden, damit dass Baby nicht zu viel pupst, nicht wund wird und und und.
Ich habe, nachdem wir seit einer Weile nur noch nachts stillen, auch hin und wieder ein Radler getrunken.

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10. Mai 2016 um 21:12

.
Genau, wenn Mutti nach nem Bier 0,2 Promille hat, trinkt Baby Muttermilch mit 0,2 Promille = 1/10 der alkoholmenge eines radlers. Vermutlich vergleichbar mit dem Alkoholgehalt von Früchten.

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10. Mai 2016 um 21:23
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Genau, wenn Mutti nach nem Bier 0,2 Promille hat, trinkt Baby Muttermilch mit 0,2 Promille = 1/10 der alkoholmenge eines radlers. Vermutlich vergleichbar mit dem Alkoholgehalt von Früchten.

Du musst nur bedenken
Dass das Baby den Alkohol noch nicht so abbauen kann, die Enzyme fehlen noch.
Ich würde es halt nicht übertreiben.
LG

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10. Mai 2016 um 21:26
In Antwort auf elisabennet

Hallo
Nahrungsmittel kommen gar nicht in die Muttermilch, da diese aus dem Blut der Mutter in den Milchdrüsen gebildet wird . Es gibt keine Verbindung zum Verdauungstrakt der Mutter. Die einzigen Stoffe, die in die Muttermilch übergehen sind die, die im Blut der Mutter landen ( Koffein, bestimmte Medikamente, Alkohol,...) Diese sind in der Muttermilch in gleicher Konzentation enthalten, wie im Blut der Mutter.
In der Stillzeit kann man sowohl blähende Nahrungsmittel als auch säurehaltige essen. Es ist keine spezielle Diät nötig

Nahrungsmittel
Gehen schon über.
Gemûse enthält auch viele mineralstoffe wie Kalium, natürlich gehen die ins Blut über, Mumi wird aus Blut gebildet.
LG

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10. Mai 2016 um 21:28
In Antwort auf elisabennet

Hallo
die Stillberaterin schreibt dazu dies

* Nahrungsmittelspuren können die mütterliche Darmwand passieren, ins Blut gelangen und auf diese Weise auch in die Milch. Dies spielt bei hochallergischen Babys eine Rolle, da diese auch auf diese winzigen Spuren allergisch reagieren können. Normalerweise müssen Mütter, deren Babys nachgewiesen allergisch auf z.B. Kuhmilchproteine reagieren, Kuhmilchprodukte NICHT meiden.

* Starke Aromen passieren ebenfalls die mütterliche Darmwand. Nach Knoblauchgenuss z.B. riecht ja mitunter die Haut nach Knoblauch usw., d.h. irgendwie ist das Aroma offensichtlich vom Magendarmtrakt in andere Organe gelangt. Entsprechend können Aromen wie Knoblauch, Zwiebel, Lakritz, Vanille usw. auch in die Milch gelangen. Man weiß aus Untersuchungen, dass Baby diese aromatisierte Milch lieber(!) trinken und später ein abwechslungsreicheres, aufgeschlosseneres Essverhalten zeigen. Entsprechend kann abwechslungsreiche, geschmacksintensive mütterliche Nahrung nur als empfehlenswert betrachtet werden.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "wunder Po durch (Kohlen-)Säure", sei es durch Sprudeltrinken oder saures Obst essen. Säure wird im mütterlichen Verdauungstrakt neutralisiert (die Magensäure ist ohnehin viiiel stärker als Säure aus Südfrüchten oder Erdbeeren - von daher MUSS eine Neutralisation stattfinden, wenn die Mutter nicht innerlich verätzt werden will ). Nach Obstgenuss ist weder das Blut noch die Muttermilch saurer. Entsprechend ist es UNMÖGLICH, dass das Baby "durch die Säure" einen wunden Po bekommt, ausgeschlossen.

* Es gibt kein Erklärungsmodell für das Phänomen "Baby-Blähungen durch Mamas blähende Lebensmittel". Es gibt Lebensmittel, die bei deren Verstoffwechselung eine erhöhte Produktion von Darmgasen bei der Mutter(!) verursachen (das sind bestimmte Kohlenhydrat-Sorten wie Rhamnose und Raffinose). Diese Gase können aus dem Darm nur auf einem Wege heraus - in die Milch können diese Gase nicht gelangen. Die Muttermilch enthält nach Zwiebel- und Knoblauchgenuss nicht mehr "Gase" als sonst, entsprechend sind kausale Blähungsreaktionen des Babys überhaupt nicht plausibel.

* Die meisten Babys reagieren auf geringe Mengen mütterlich konsumiertes Koffein nicht. In seltenen Fällen können Unruhezustände bei jungen bzw. neugeborenen Babys ausgelöst werden.

* Geringer Alkoholkonsum ist mit dem Stillen vereinbar.

* Die Neigung zu atopischen Reaktionen scheint vererbbar zu sein. Wenn die Eltern Allergien, Neurodermitis usw. haben, ist das Risiko beim Baby ebenfalls erhöht.

* Aussagekräftiges "Austesten" hinsichtlich (Un-)Verträglichkeiten beim Baby ist hinsichtlich der Durchführung NICHT EINFACH. Oft werden viel zu wenig Daten genommen. Hier ist fachkundige Begleitung z.B. durch KiA, Stillberaterin oder Ernährungsberaterin unbedingt sinnvoll.


Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=165289&p=2955485#p2955158

Blut
Ist ja ein natürlicher Säure Puffer.
Vermutlich sind es eher kleine unverträglichkeiten.
LG

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10. Mai 2016 um 21:43

Also nach Knoblauch
haben meine Babys vielleicht nicht mehr gepupst, aber man hat es doller gemerkt.
Die haben den nächsten Tag nämlich immer ganz fürchterliche Stinker fabriziert. Alleine deshalb kam es mir mehr vor als sonst

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10. Mai 2016 um 22:58
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Genau, wenn Mutti nach nem Bier 0,2 Promille hat, trinkt Baby Muttermilch mit 0,2 Promille = 1/10 der alkoholmenge eines radlers. Vermutlich vergleichbar mit dem Alkoholgehalt von Früchten.

Jo, normalerweise stillt man
ja dann nicht unmittelbar nach dem Radler.
Nach 2 Stunden hat die gute Milch wieder einen astreinen Gehalt von 0,0 Promille! Besser als jeder Apfelsaft.

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11. Mai 2016 um 17:22

Ich...
hab jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber Nahrungsmittel gehen durchaus in die Milch. Und das ziemlich schnell. Warum auch immer... mein Sohn reagiert auf kuhmilch, milchprodukte, Eier und Tomaten. Ich hab mal Nudeln mit Tomatensauce gegessen, gleich danach gestillt und konnte zusehen, wie seine Haut fleckig wurde. Er hat Neurodermitis, die mit den genannten Lebensmittel verstärkt wird.

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