Home / Forum / Mein Baby / Wie lange schmerzt die Brust noch beim stillen

Wie lange schmerzt die Brust noch beim stillen

17. Dezember 2008 um 18:05

Hallo Zusammen,

mein Kleiner Mann ist jetzt 22 Tage alt und stille voll. Alle 4 Stunden lege ich ihn an. Es tut soooooooo weh!!! In Nacht habe ich richtig Angst ihn anzulegen. Ich glaube das merkt er auch, denn er spielt erst mit der Brust rum und greift mit den Händen nach der Brust. Ich werde dann auch richtig ungeduldig und würde das ganze am liebsten abbrechen. Aber das kann ich ja nicht machen. Ich beisse dann die Zähne zusammen und halte durch. Ich muß aber trotzdem ihn dann kurzfristig unterbrechen wenn es dann garnicht mehr geht. Was kann ich tun? Ich möchte gerne stillen, aber so schmerzt es zusehr.

Danke für eure Tipps.

Lg

Mehr lesen

17. Dezember 2008 um 18:27


hollo. ich hatte am anfang ganz schlimme schmerzen. Entzundungen, risse, man konnte das Fleisch innen sehen. ich habe geweint vor schmerzen. Aber meine Hebamme hat mir mut gemacht, hat geholfen wo es nur ging. Ich war immer kurz davor die flasche zu geben. Wie gesagt hat sie mir immer geholfen , hausmittelchen , globulis, salben.......Ich war kurz vor einer ganz schlimmen Depression hat meine FÄ mir damals gesagt,weil ich dauernd am heulen war.

Jetzt ist meine Maus 16 Mon. alt, ich stille sie noch nachts wenn sie aufwacht!!! Und mir geht es super. Stillen hat auch sehr viele vorteile für dein Baby und für DICH.

Was ich sagen will, man braucht richtig viel unterstützung vom Mann, umgebung und HEBAMME

Es wird auf jeden Fall besser, wenn ich es geschafft habe schafft es jede

Viel Glück

Suzi + Dilara

Gefällt mir

17. Dezember 2008 um 18:29

Die Brustwarze schmerzt so
ja die ist es

lg

1 LikesGefällt mir

17. Dezember 2008 um 18:57

Du arme,
das tut sooooo weh.
Wenn die BW weh tut, ist daran oft falsche anlegetechnik schuld - laß deine Hebi oder eine Stillebraterin mal zuschauen, vielleicht kann man da was verbessern. ansonsten gilt:
- Kind auf höhe der Brust positionieren, damit er den kopf/hals nicht drehen muß. er muss den mund weit öffnen, dabei ziehst du ihn zur brust, damit er richtig viel brust im mund hat. ansonsten nuckelt er nur vorne an der BW, die dann wund wird. lass dir evtl.andere Stillgriffe zeigen, in denen anlegen einfacher ist
- wechsel die psotitionen ab, dann wird die BW nicht so einseitig belastet, also mal rückengriff, mal wiegegriff, mal liegen
- mach vorher Brustmassage oder lege feuchte wärme auf, um den Milchspendereflex zu fördern - oft ist das schnelle nuckeln der ersten minuten am unangenehmsten, das kannst du damit abkürzen
- lege bei den frühen hungerzeichen an und nicht erst, wenn dein kleiner schreit, dann zieht er nämlich extra stark
- bei einer offenen stelle an der Brustwarze kannst du nach dem stillen lansinoh draufschmieren, hilft gut
- vermeide einen drückenden BH, denn wenn die BW abgedrückt wird wird sie schlechter durchblutet und heilt nicht
- guck deine BW nach dem stillen an, wenn sie dabei oder danach weiss aussieht, frage eine stillberaterin nach dem sogenannten "vasospasmus"
- halte durch!!!!
julia

Gefällt mir

17. Dezember 2008 um 19:40

Durchhalten...
... es lohnt sich. Ich hatte die ersten 8 Wochen höllische Schmerzen, anfangs auch eine blutige Brustwarze. Komischerweise war nur meine linke Brust betroffen. Habe die erste Zeit mit einem Stillhütchen gestillt, dass hat mir schon etwas Linderung verschafft. Die rechte Seite hat keine Probleme gemacht.
Ich habe durchgehalten und nicht abgestillt. Nach knapp 8 Wochen war der Spuk von heute auf morgen vorbei. Keine Ahnung woran es gelegen hat.
Meine Tochter ist jetzt gute 5 Monate alt und wird noch voll gestillt und ans Abstillen ist gar nicht mehr zu denken.

Beiß die Zähne zusammen, es lohnt sich. Nach Wenn du keine Beschwerden mehr hast, dann wirst du das Stillen und die Verbundenheit zwischen dir und deinem Sohn genießen. Es ist wirklich toll. Denk immer daran, jedes Speckröllchen hat dein Sohn dir und deiner guten Milch zu verdanken.

Gefällt mir

17. Dezember 2008 um 19:55

Bei mir...
lags - nachdem die Anlegeschwierigkeiten auf beiden Seiten (also mir und Baby sich gelegt hatten, noch eine ganze Weile daran, dass sich die Milchgänge zusammengezogen haben (laut Hebi), genannt "Spasmen". Das hat sich nach ein paar Wochen aber zum Glück irgendwann gegeben. Kann mich aber noch gut daran erinnern, dass das höllisch weh getan hat und ich meinen Kleinen immer am liebsten gleich wieder abgedockt hätte... Hast also mein tiefstes Mitgefühl!!

Habe aber auch gehört, dass es sein kann, dass das Baby Soor (Pilzinfekt im Mund) hat und die Brust sich ebenfalls infiziert hat. Dann kann es auch stark schmerzen beim Anlegen. Soor erkennst du beim Baby daran, dass es weißliche Beläge im Mund hat (Zahnfleisch, Gaumen, Backentaschen), die aussehen, als hätte es gerade Quark gegessen. Einfach mal drauf achten und ansonsten darauf vertrauen, dass es WIRKLICH mit der Zeit besser wird.

lg,
Suzi.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers

Geschenkbox

Teilen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen