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Wie läuft das bei euch ab, Folgerezepte Logopädie - hab da mal einige Fragen

20. September 2017 um 20:29

Wie einige vielleicht schon wissen, ist meine Tochter (4) seit einem Jahr in logopädischer Behandlung. Die Rezeptverlängerungen gab es bisher problemlos nach dem Empfehlungsschreiben der Logopädin, also ohne das ich sie vor Ausstellung des neuen (Folge)Rezeptes der Kinderärztin vorstellen musste. 

Jetzt hieß es letzte Woche (von der Schwester, als ich mal wieder ein Folgerezept abholte), das wir künftig vor jedem Folgerezept vorstellig werden müssen, d.h. es entspricht ca einem 3-4 Wochen Intervall. Es sei ja schließlich auch alles teuer und muss deshalb geprüft werden. Dazu kommt folgende Aussage "vielleicht warten wir mit dem nächsten Rezept auch einfach die Sprachheilkur ab". Da wäre ich fast aus allen Wolken gefallen  Meine Tochter hat noch immer stark ausgeprägte sprachliche Defizite, laut Logopädin haben wir noch einen langen Weg vor uns (auch ich sehe das nicht anders) und die Sprachheilkur, also Kimderreha, wurde schließlich nicht umsonst genehmigt. 

Nun befürchte ich, dass wir kein weiteres Rezept ausgestellt bekommen, um Kosten zu sparen. Sozusagen das wir die Sprachheilkur haben werden und damit der Rest nicht mehr nötig   Dabei dient die Kur UNTERSTÜTZEND zur logopädischen Behandlung, mal davon abgesehen gibt es dort Wartezeiten von rund 6-9 Monaten! Würde bedeuten das ca. 5-8 Monate ausgesetzt wird.
Nächste Sorge ist, dass wenn nicht um Kosten zu sparen, dann aus Fehleinschätzung der Ärztin kein weiteres Rezept ausgestellt wird. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, wir sind also nicht immer bei der gleichen Ärztin. Alle bis auf eine Ärztin haben sich damals geweigert ein (Erst)Rezept für die Logopädie auszustellen "Wir haben doch noch Zeit" "Das kommt schon noch von alleine" usw durfte ich mir dort anhören, dabei hatte meine Tochter mit ihren 3 Jahren mit Mühe und Not Zweiwortsätze gebracht und überwiegend in Babysprache gesprochen. Die sind nicht kompetent genug, um einzuschätzen inwieweit meine Tochter (noch) sprachliche Defizite hat, haben sie ja damals schon nicht, als es noch offensichtlicher war - mittlerweile gab es ja immerhin schon Fortschritte.

Wenn wir also wirklich kein Folgerezept mehr bekommen, kann ich mich irgendwie dagegen wehren? Krankenkasse zB? Ein anderer Arzt wird es sicher nicht ausstellen, ohne das Kind zu kennen... 
Weiß das jemand vielleicht?  
Wie ist es bei euch, müsst ihr immer nach jedem Rezept mit Kind nochmal vorstellig werden? Bitte sagt mir, dass ich im schlimmsten Falle irgendwas dagegen machen kann..

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20. September 2017 um 20:56

Ich würde deine Tochter in einem SPZ vorstellen. Dort sitzen kompetente Ärzte, die sich genau auskennen. Leider sind dort die Wartezeiten in der Regel lang, und auch dorthin brauchst du eine Überweisung, diese zu bekommen sollte aber kein Problem darstellen. Eventuell hast du ja Glück und bei euch ist die Wartezeit weniger lang... wir haben damals 1 Jahr gewartet sind aber nun gut betreut.

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20. September 2017 um 23:13
In Antwort auf jungemami2013

Wie einige vielleicht schon wissen, ist meine Tochter (4) seit einem Jahr in logopädischer Behandlung. Die Rezeptverlängerungen gab es bisher problemlos nach dem Empfehlungsschreiben der Logopädin, also ohne das ich sie vor Ausstellung des neuen (Folge)Rezeptes der Kinderärztin vorstellen musste. 

Jetzt hieß es letzte Woche (von der Schwester, als ich mal wieder ein Folgerezept abholte), das wir künftig vor jedem Folgerezept vorstellig werden müssen, d.h. es entspricht ca einem 3-4 Wochen Intervall. Es sei ja schließlich auch alles teuer und muss deshalb geprüft werden. Dazu kommt folgende Aussage "vielleicht warten wir mit dem nächsten Rezept auch einfach die Sprachheilkur ab". Da wäre ich fast aus allen Wolken gefallen  Meine Tochter hat noch immer stark ausgeprägte sprachliche Defizite, laut Logopädin haben wir noch einen langen Weg vor uns (auch ich sehe das nicht anders) und die Sprachheilkur, also Kimderreha, wurde schließlich nicht umsonst genehmigt. 

Nun befürchte ich, dass wir kein weiteres Rezept ausgestellt bekommen, um Kosten zu sparen. Sozusagen das wir die Sprachheilkur haben werden und damit der Rest nicht mehr nötig   Dabei dient die Kur UNTERSTÜTZEND zur logopädischen Behandlung, mal davon abgesehen gibt es dort Wartezeiten von rund 6-9 Monaten! Würde bedeuten das ca. 5-8 Monate ausgesetzt wird.
Nächste Sorge ist, dass wenn nicht um Kosten zu sparen, dann aus Fehleinschätzung der Ärztin kein weiteres Rezept ausgestellt wird. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, wir sind also nicht immer bei der gleichen Ärztin. Alle bis auf eine Ärztin haben sich damals geweigert ein (Erst)Rezept für die Logopädie auszustellen "Wir haben doch noch Zeit" "Das kommt schon noch von alleine" usw durfte ich mir dort anhören, dabei hatte meine Tochter mit ihren 3 Jahren mit Mühe und Not Zweiwortsätze gebracht und überwiegend in Babysprache gesprochen. Die sind nicht kompetent genug, um einzuschätzen inwieweit meine Tochter (noch) sprachliche Defizite hat, haben sie ja damals schon nicht, als es noch offensichtlicher war - mittlerweile gab es ja immerhin schon Fortschritte.

Wenn wir also wirklich kein Folgerezept mehr bekommen, kann ich mich irgendwie dagegen wehren? Krankenkasse zB? Ein anderer Arzt wird es sicher nicht ausstellen, ohne das Kind zu kennen... 
Weiß das jemand vielleicht?  
Wie ist es bei euch, müsst ihr immer nach jedem Rezept mit Kind nochmal vorstellig werden? Bitte sagt mir, dass ich im schlimmsten Falle irgendwas dagegen machen kann..

Bei uns war es ähnlich. Wurden vom Arzt nicht ernst genommen. Trotz der Meinung von der Logopädie Dame und unserem pädaudiologen.
Kinderarzt zeigte desinteresse. Nach 3 rezepten verweigerte er weitere. Hab mich dann bei unserem pädaudiologen ausgeweint. Der gab uns dann alle weiteren rezepte. 
Nach einem jahr logo (2x die woche) ging umser kind dann 2 jahre in den sprachheilkindergarten und 2 jahre in die sprachheilgrundschule. Auch mit einsatz des pädaudiologen. Die 4 Jahre waren das beste was uns passieren konnte. 

Der kinderarzt hat ums nie wieder gesehen. Das beste war ja noch sein spruch damals... "Wozu soll ich ihnen logorezept geben, ihr kind spricht doch sowieso nicht" 

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21. September 2017 um 6:16
In Antwort auf emmasmamma

Bei uns war es ähnlich. Wurden vom Arzt nicht ernst genommen. Trotz der Meinung von der Logopädie Dame und unserem pädaudiologen.
Kinderarzt zeigte desinteresse. Nach 3 rezepten verweigerte er weitere. Hab mich dann bei unserem pädaudiologen ausgeweint. Der gab uns dann alle weiteren rezepte. 
Nach einem jahr logo (2x die woche) ging umser kind dann 2 jahre in den sprachheilkindergarten und 2 jahre in die sprachheilgrundschule. Auch mit einsatz des pädaudiologen. Die 4 Jahre waren das beste was uns passieren konnte. 

Der kinderarzt hat ums nie wieder gesehen. Das beste war ja noch sein spruch damals... "Wozu soll ich ihnen logorezept geben, ihr kind spricht doch sowieso nicht" 

Emma, das ist ja auch krass. Sowas inkompetentes

 wir sind zwar im spz, allerdings ist unsere Kinderärztin dennoch gut. Sie sagt ganz offen das sie bei unserer Diagnose (Autismusspektrumstörung) einfach nicht genug Ahnung hat. Man merkt es meinem Sohn auch nicht  sofort an. Rezepte hat sie uns trotzdem noch nie verweigert.... allerdings läuft nun auch alles über das spz. Man sollte da auf jeden Fall dran bleiben....es dauert nicht lange und plötzlich soll das Kind zur Schule und dann kommt das "böse Erwachen" - und das baden dann Kind und Eltern aus, nicht der Kinderarzt....

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21. September 2017 um 18:56

Das kenne ich irgendwie. 

Colin bekam mit 4 Logopädie.  Nach ein Jahr waren fast alle Baustellen weg. Aber unser Kinderarzt weigert dich bis heute ein Rezept auszustellen. 

Seit dem Sommer geht er wieder zur logopädie.  Wir sind auf raten des horterziehers zu einen HNO. 

Nach einer Untersuchung bekamen wir ohne Probleme ein Rezept.  Waren aber bei einen stimmenarzt zusätzlich auch die sagte er braucht dringend die Therapie. 

Er hatte statt k t genommen und ststt g d.

Nach 3 Monaten zeigt es auch schon das es hilft. 

Lasse dich nicht abwimmeln.  Gehe notfalls zum HNO. 

Ich bereue es das ich mich so lange abwimmeln gelassen hatte. Colin ist jetzt 9 Jahre.

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