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Wie lief bei euch die eingewöhnung eurer 2jährigen?

16. August 2015 um 12:46

Hallo! Seit dem 3.8. geht meine Tochter zur Eingewöhnung in die Kita. Die erste Woche lief echt gut, Montag bis Mittwoch sind wir gemeinsam dort gewesen und sie hat sich super beschäftigt, während ich beobachtend in einer Ecke saß. Auch die erste Trennung am Donnerstag lief super, sie hat sich schnell trösten lassen und nach einer Stunde wurde ich wieder dazu geholt. Am Freitag ging es so toll weiter, diesmal bin ich nicht kurz da geblieben sondern hab sie nur kurz verabschiedet und sie abgegeben - auch da ließ sie sich schnell trösten und nach 1,5 Stunden holte ich sie wieder ab. Bis dahin lief wirklich alles super, aber die zweite Woche war eine echte Katastrophe.. am Montag gleiches Spiel wie Freitag, nur das sie diesmal absolut nicht ins Spiel fand, alle paar Minuten hat sie bitterlich geweint und musste getröstet werden. Am Dienstag haben wir die Zeit deswegen nicht gesteigert, also wieder nach 1,5h abgeholt und auch da weinte sie immer wieder bitterlich nach mir und fand nur seeeeehr schwer ins Spiel und auch nur ganz kurz, wie die Erzieherin mir berichtete. Am Mittwoch weinte sie dann schon bevor wir die Kita betreten haben, und nach 2 Stunden holte ich sie ab. Auch diesmal war es genauso schwer für sie wie die Tage zuvor. Donnerstag und Freitag konnte sie nicht hin aufgrund einer Bindehautentzündung, wegen der Ansteckung.. also geht es morgen mit der dritten Woche weiter und ich hab echt Bauchweh, wenn ich daran denke... wir haben nur noch diese eine Woche Zeit, ab dem 24.8. gehe ich in Vollzeit arbeiten und meine Tochter wird ab da 10 Stunden in der Kita verbringen müssen! Wie sollen wir das jetzt in der einen Woche noch schaffen, zum einen ist es eine negative Assoziation für sie und zum anderen war sie noch nicht länger als knappe 2 Stunden dort alleine.. die nächste Sache, die mich da echt ins Stutzen bringt.. ich bringe meine Tochter dann jeden Tag ab 7 Uhr hin, allerdings gebe ich sie dazu in die Kindergartengruppe - also andere Erzieher - zum Frühstück und ab halb 8 geht's dann in die Krippe zu den eingewöhnenden Erziehern. Das ist doch totaler Mist, das Frühstück wird die ganze Eingewöhnung über abgelehnt, sprich ab nächsten Montag wenn ich arbeiten gehe, kommt sie jeden Morgen zu ihr total fremden Erziehern muss dort frühstücken und verweilen bis die Krippe "öffnet".. das wird die totale Qual für meine Tochter und entspricht für mich keiner richtigen Eingewöhnung.. die Eingewöhnung beinhaltet für mich die Gewöhnung der künftig regulären Abläufe in der Kita, da gehört doch nunmal besonders der Start in den Tag mit dem Frühstück und den bisher noch unbekannten Erziehern dazu

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16. August 2015 um 13:02

Wir sind momentan auch in der eingewöhnung...
Hatten jetzt die ersten 3 tage hinter uns. Mein sohn ist 2,5 und ist mometan noch von allem so begeistert das er sich nicht veraschied sonder kaum ist er durch die tür ist er auch schon weg...
Mir graut es davor wenn er mal anfangen sollte zu weinen...
Ich kann deine sorge total nachvollziehen, eine woche noch zeit zur eingewöhnung und dann auf 10 std hoch... Pihh das finde ich heftig! Ich bin noch bis dezember in elternzeit damit wir aufjedenfall genug zeit für die eingewöhnhng haben. Kannst du nicht doch noch kurzfristig stunden reduzieren oder so? Mir würde das herz brechen...

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16. August 2015 um 13:26
In Antwort auf zuckerwaffel87

Wir sind momentan auch in der eingewöhnung...
Hatten jetzt die ersten 3 tage hinter uns. Mein sohn ist 2,5 und ist mometan noch von allem so begeistert das er sich nicht veraschied sonder kaum ist er durch die tür ist er auch schon weg...
Mir graut es davor wenn er mal anfangen sollte zu weinen...
Ich kann deine sorge total nachvollziehen, eine woche noch zeit zur eingewöhnung und dann auf 10 std hoch... Pihh das finde ich heftig! Ich bin noch bis dezember in elternzeit damit wir aufjedenfall genug zeit für die eingewöhnhng haben. Kannst du nicht doch noch kurzfristig stunden reduzieren oder so? Mir würde das herz brechen...

Nein das geht leider nicht
Es handelt sich um eine Ausbildung und da kann ich leider nix verschieben oder kürzen, zumal ja auch noch die 3 Monate Probezeit bevorstehen.. das ist alles totaler Mist, ich hätte am liebsten einen größeren Zeitpuffer gehabt aber mit Mühe und Not hab ich den Krippenplatz ab August bekommen, eher wäre nix machbar gewesen und dann hätte meine Ausbildung auf Kippe gestanden, bin ja auch heil froh deswegen den Platz bekommen zu haben Aber es zerreißt mir echt das Herz sie da so lange alleine zu lassen, mit dem Wissen das es ihr echt nicht "gut tut" (noch nicht zumindest).. da habt ihr echt Glück, das es bei euch so gut läuft!

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16. August 2015 um 15:45
In Antwort auf jungemami2013

Nein das geht leider nicht
Es handelt sich um eine Ausbildung und da kann ich leider nix verschieben oder kürzen, zumal ja auch noch die 3 Monate Probezeit bevorstehen.. das ist alles totaler Mist, ich hätte am liebsten einen größeren Zeitpuffer gehabt aber mit Mühe und Not hab ich den Krippenplatz ab August bekommen, eher wäre nix machbar gewesen und dann hätte meine Ausbildung auf Kippe gestanden, bin ja auch heil froh deswegen den Platz bekommen zu haben Aber es zerreißt mir echt das Herz sie da so lange alleine zu lassen, mit dem Wissen das es ihr echt nicht "gut tut" (noch nicht zumindest).. da habt ihr echt Glück, das es bei euch so gut läuft!

Klar das geht vor
Tut mir leid das ich nichts kostruktives beittagen konnte. Ich drücke euch die daumen das es doch noch gut klappt und sie sich schnell eingewöhnt

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16. August 2015 um 19:11

Ja da habt ihr recht
meine Einstellung übermittel ich natürlich auch meiner Tochter, aber das ist glaube ich nicht das Problem. Ich war von Anfang an optimistisch, dass sie das gut meistern wird - sie konnte schon immer gut mit anderen Kindern und hatte da nie Probleme (neulich umarmte sie ein völlig fremdes Kind aus der Nachbarschaft, welches sie noch nie zuvor gesehen hatte) und auch wenn ich sie mal stundenweise abgeben musste wurde es nicht problematisch, auch wenn es teilweise ihr fremde Personen waren. Sie hat einen sehr offenen Charakter, zeigt anderen Spielkameraden auch gerne "wo es lang geht" oder wie etwas funktioniert. Mir war auch wichtig, dass sie bereits vor der Kita das Sozialverhalten gegenüber anderen Kindern lernt, deswegen gingen wir seit ihrem ersten Geburtstag zweimal wöchentlich in eine Krabbelgruppe, auch damit ihr der Einstieg in die Krippe später mit all den vielen Kindern nicht zu viel wird. Aufgrund des Umzugs seit August sind die ihr bekannten Kinder aus der Krabbelgruppe nun aber leider nicht in der selben Kita, was es ihr sicherlich angenehmer gemacht hätte. Allerdings ist ein anderes Mädchen ca im gleichen Alter zur gleichen Zeit in der Eingewöhnung, ihre Mutter und ich waren uns direkt sympathisch und wollen uns auch privat öfters mal treffen - aus Zeitgründen kam es bis jetzt aber noch nicht dazu. Die Eingewöhnung verlängern funktioniert leider auch nicht, ich bin alleinerziehend - der Papa fällt also weg und ansonsten habe ich hier bislang nur eine gute alte Freundin (Erzieherin) und meine beiden Schwestern, alle drei gehen aber arbeiten, eine meiner Schwestern hatte bis Freitag erst ihren Urlaub, sie fällt also weg. Und die andere hat gerade eben erst selbst zurück ins Berufsleben gefunden und würde es aus Zeitgründen auch gar nicht schaffen, da sie ihre Kids ja selbst in die Kita schaffen muss usw.. alles bisschen blöd gerade, wegen dem zeitlichen Druck Meine positive Einstellung hat sich natürlich durch die zweite Woche etwas getrübt, ich versuche das aber meiner Tochter gegenüber nicht zu zeigen. Ich hoffe wirklich das sich das Blatt in der kommenden Woche noch wendet, meine Hoffnung ist auch, dass sie vielleicht "nur" etwas angeschlagen war.. die Laufnase bekam sie schon recht zeitig und dann halt noch die Bindehautentzündung obendrauf.. vielleicht hat das ja damit zu tun.. ich hoffe das Beste für morgen!

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21. August 2015 um 10:02

Kleine Rückmeldung
Hallo,
ich dachte mir, evtl. interessiert es ja jemanden von euch

Heute ist der letzte Tag der Eingewöhnung und nachdem ich in Woche zwei echt nicht mehr dran geglaubt habe, ging es in dieser Woche von Tag zu Tag bergauf und heute hat sie beim Verabschieden weder geweint noch ein trauriges Gesicht verzogen - sie hat mir glücklich lächelnd zurück gewunken und ist freiwillig zur Erzieherin gegangen Ich bin so wahnsinnig stolz auf sie und mir fällt ein echter Stein vom Herzen, sodass ich ab Montag beruhigt auf Arbeit gehen kann

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