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Wie managt ihr Mamis den Alltag???

22. Juli 2008 um 13:27

Hallo zusammen

Ich bin Mutter eines 6 Wochen alten Sohnes, und fühle mich einfach überfordert, mit der Betreuung des Babys und dem Haushalt.
Kennen andere Mütter das auch, resp wie managen die Mamis welche nicht gestresst sind so ihren Alltag?
Eigentlich hab ich ja nicht viel zu tun, nur Haushalt und Baby.
Mein Sohn schreit auch nicht speziell viel, er will ca alle 2 Stunden gestillt werden, zwischendurch Windeln wechseln und dann stelle ich ihn halt nicht gleich in die Ecke, sondern kuschel noch ein Bisschen mit ihm usw. Aber ich schaffe trotzdem kaum meinen Haushalt, so ab 16 Uhr wenn der Mann nach Hause kommt bin ich nur noch erledigt vom herumrennen und hab keine Nerven mehr um etwas mit dem Mann zu unternehmen. Die Beziehung leidet auch schon darunter weil ich eigentlich froh bin wenn der Mann, wenn er Heimkommt, sich um den Sohn kümmert und mich in Ruhe lässt.
Ich fühle mich ziemlich furchtbar weil ich mit so wenig überfordert bin... andere Mütter haben schliesslich noch Arbeit, mehrere Kinder oder sind alleinerziehend und schaffens auch!

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22. Juli 2008 um 13:44

Hallo
Ich kenne das auch. Hab auch nur eine 72 qm-Wohnung und meine kleine Maus, die auch relativ wenig weint, aber viel beschäftigt werden möchte. Und da ist mir meine Maus natürlich wichtiger als der Haushalt. Und wenn sie sich dann mal eine halbe Stunde auf ihrer Spieldecke allein beschäftigt, habe ich direkt ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, sie links liegen zu lassen, obwohl das ja eigentlich quatsch ist. Fühl mich auch manches Mal überfordert und frag mich, wie andere das machen. Obs bei anderen pico bello ist? Ich weiß es nicht. Dazu kommt ja auch noch Einkaufen und anderer Kram, den man außerhalb der Wohnung erledigen muss.

Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden, dass unsere Wohnung eben nicht mehr so sauber sein kann, wie vor der Geburt unserer Maus. Und ich würde bestimmt niemals den Haushalt vor mein Kind stellen.

LG

Kerstin + Lena (*12.02.2008)

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22. Juli 2008 um 13:51

Ich kann dich auch beruhigen
das ist eine enorme umstellung und es schlaucht unheimlich ein kind den ganzen tag zu versorgen. ich hatte anfangs auch richtig probleme das alles unter einen hut zu bekommen und wurde hier im forum teilweise doof angemacht als ich dies äußerte
aber jetzt ist der kleine 6 monate alt und es ist alles viiiel einfacher geworden der kleine kann sich auch mal mit sich beschäftigen, der mittagschlaf ist fester und geregelter und ich kann einfach mehr mit ihm unternehmen was mir natürlich kraft und energie für die anderen arbeiten gibt. glaub mir das geht vorbei und wenn der haushalt nun ich so funktioniert wie du es gewohnt bist, egal! bald wird die zeit dafür kommen wo du wieder lust darauf hast, du machst es richtig! kümmer dich in erster line um dein kind
lg, miri

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22. Juli 2008 um 13:51

Kenne ich
vor allem sieht es bei uns zuhasue immer schlimm aus, obwohl wir beide echt immer am machen sind.

na gut, ich arbeite zwar auch dreiviertel, aber in der zeit ist mein freund zuhause, später wechseln wir dann, es ist also quasi wie wenn einer immer zuhause wäre.

wir haben auch einen hund und wenn man morgens saugt siehts abends wieder schlimm aus, aber trotzdem frage ich mich oft wie andere es hinkriegen, dass es immer so ordentlich ist

ich bin froh wenn wir das alltägliche wie saugen, blumen gießen, aufräumen, fläschchen auskochen, spülmaschine usw. hinkriegen, aber meine fenster sind zum beispiel eine katastrophe und staubwischen ist auch schon ein weilchen her.

weiß gar nicht wie das wird wenn mausi anfängt zu krabbeln...

lg,

mausala + fenja (16 wochen)

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22. Juli 2008 um 18:55

.........
Oh ja, ich kann das verstehen!
An manchen Tagen hab ich heute noch machmal Probleme, es sieht aus als hätte ne Bombe eingeschlagen und ich komm zu nichts und krieg die Krise-
ABER
jetzt ist die Maus 1 Jahr alt und ich komm nun meistens ganz gut klar damit, alles unter einen hut zu bekommen. Es wird immer besser.

Man muss sich eben erst hineinarbeiten, sich an die neue Situation gewöhnen.
Bei manchen klappt das schneller, bei manchen langsamer, hängt von Mama und Baby ab

LG
Kathrin


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23. Juli 2008 um 16:52

Alltag
Hallo,

meine Kleine ist jetzt 3 Monate alt und braucht aus mir nicht erklärbaren Gründen den halben Tag einen Entertainer.

Da kannst du dir sicher vorstellen, daß so manchens liegen bleibt.
Habe dann meine Arbeiten einfach tageweise eingeteilt: freitags waschen, donnerstags einkaufen, mitwochs bügeln....
Kleinigkeiten kaufe ich dann unter der Woche noch beim Spazierengehen.
So funktioniert's eigentlich ganz gut. Ich bin nicht ständig am rumrotieren und muss nicht vom Mülleimer zum Bügeleisen und dann zum Herd und zur Waschmaschiene flitzen.

Zum Kochen findet sich dann tagsüber immer etwas Zeit. Ich schäle dann die Kartoffeln halt schon mal 2 Stunden vor dem Kochen oder brate eben mal die Zwiebeln an und mache später weiter....

Aber Kopf hoch, das wird schon. Und zum morgendlichen in Schwung kommen, empfehle ich kaltes Duschen

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23. Juli 2008 um 18:51

Weißt...
was meine Hebamme immer gesagt hat?
Putzen kannst auch noch wenns Kind ausgezogen ist!
Das ist wohl ein völlig normales Phänomen aller jungen Mütter, das anscheinend mit jedem Kind besser wird obwohl man meinen möchte es wird schlimmer. Mach dir keinen Stress und genieß die besondere Zeit mit deinem Kind. Irgendwann kriegst das schon wieder alles so hin wie du eigentlich möchtest. Denk dran - dein Baby ist erst sechs Wochen da - das ist wirklich nicht lang!

Liebe Grüße
Katrin (mit Lukas 11 Wochen)

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24. Juli 2008 um 7:41

Es wird wieder anders!
Als mein Sohn ein paar Wochen alt war ging es mir ähnlich. Auch jetzt (er ist mittlerweile 8 Mo) habe ich so Tage, wo ich am Ende gar nicht weiß, wo die Zeit geblieben ist. Ich wollte so viel schaffen und die ist Hälfte ist geworden. Und wenn der Zwerg abends schläft bin ich zu ko um noch die Welt aus den Angeln zu reißen.

Ach, ich ärger mich dann!
Aber was hilfts?! Meistens nehme ich mir zu viel vor - völlig unrealistisch. Soviel Zeit bleibt nämlich gar nicht "nebenbei" zum Kind.

Naja anfangs jedenfalls ist gar nichts im Haushalt geworden. Mach dich nicht verrückt und nimm ohne schlechtes Gewissen jede Hilfe an! Mann, Mutter, Geschwister... und wenn es ein Einkauf ist. Wirst mal sehen, mit der Zeit kommt mehr Routine rein und man richtet sich den Alltag praktischer ein.

Mütter die Arbeiten oder mehrere Kinder haben, wie du schreibst, müssen aus der Not heraus einfach schneller ihren Alltag in den Griff kriegen. Die haben sicher anfangs alle ganz schön gerudert.

Diese ganze Veränderung "Mutter sein" geht nicht so spurlos an einem vorüber. Dazu noch die psychische Belastung, denn man will ja alles richtig machen und macht sich dauernd über irgendwas Gedanken und Sorgen. Wirst mal sehen, in einem halben Jahr lachst du darüber! Dann geht man viel vertrauter mit den Würmchen um und Stück für Stück hat man dann Nerven für anderes!

Wenn du dir Sorgen wegen eurer Beziehung machst, dann sprich mit deinem Mann darüber!

Mir hat damals geholfen, das ich mir Sonntags für die kommende Woche kleine Aufgaben aufgeschrieben habe. zB
Mo: Wäsche sortieren und Zettel drauflegen (mein Mann hat das dann gewaschen)
Di: Treppe fegen und wischen
Mi: Küche aufräumen
Do: Bad aufräumen
usw.
Halt KLEINE Aufgaben, die realistisch sind. Abends war ich froh, wenn ich es erledigt hatte und dachte irgendwie gar nicht mehr an die 100 anderen Dinge, die noch zu erledigen gewesen wären.

Genieß die Zeit, mein Sohn fängt grad an zu krabbeln. Die Zeit vergeht soo schnell! Jetzt muss ich fast immer ein Auge auf ihn haben, weil er sich überall hochzieht und dann aber hinfällt!

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24. Juli 2008 um 10:39

Mein sohn ist
jetzt fast 10 wochen alt und am anfang ging es mir auch so. jetzt mittlerweise ist es schon etwas besser. er wechselt zwar immer wieder seinen schlafrhythmus untertags, aber kaum ist er eingeschlafen, mache ich den haushalt, aber nicht alles auf einmal. nur zimmer für zimmer oder arbeit für arbeit, dann raste ich mich wieder aus.
ich stille auch immernoch alle 2 stunden, auch nachts. seit einer protestphase in der 6.-8. woche ist unser 3-4 stunden rhythmus leider dahin.

das mit dem mann ist aber bei mir immer noch so. wenn er heimkommt freue ich mich wenn er das baby nimmt und ich zeit für mich habe. lust auf sex hab ich leider auch im moment gar keine. unsere beziehung leidet auch sehr darunter. aber mein mann ist gott sei dank sehr verständnisvoll.

glg johanna

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24. Juli 2008 um 10:57

Hallo
Das ist normal, es braucht einfach einige Zeit, bis man sich ans Mami-sein gewöhnt hat und alles unter einen Hut kriegt. Ging mir damals auch so, kam irgendwie zu nichts und war völlig verwirrt dabei war mein Kleiner auch völlig locker drauf. Es wird sich bessern und du findest wieder einen gewissen Ablauf im Alltag. Nicht verzweifeln und deinem Mann erklären, dass du halt etwas durcheinander bist und dich erst neu positionieren musst.
Kopf hoch
Niski

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24. Juli 2008 um 11:51

Hey,
bin echt froh, deinen Beitrag zu lesen, könnte von mir sein. Bei mir ist zwar meistens alles Tip Top aber dafür bin ich an manchen Tagen so fertig , dass ich grad losheulen könnte. Hab gestern schon zu meinem Mann gesagt, dass ich mich voll schlecht dabei fühle mit dem Haushalt und einem Kind schon so überfordert zu sein. Meine Maus ist jetzt 5 Wochen alt und hat gerade voll den besch... Rhytmus, weswegen ich teilweise vor um elf noch gar nicht angezogen bin, da ich versuche so viel Schlaf wie möglich rauszuschlagen (meistens sinds dann aber doch nur 4-5 Stunden). Kann eigentlich für Vormittags überhaupt nichts planen, weil ichs einfach nicht auf die Reihe kriegen würde

Ich sag mir immer: diese wahnsinnig stressige Zeit geht vorbei, fünf Wochen hab ich schon geschafft)

Liebe Grüße

Biene

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25. Juli 2008 um 15:55
In Antwort auf biene0882

Hey,
bin echt froh, deinen Beitrag zu lesen, könnte von mir sein. Bei mir ist zwar meistens alles Tip Top aber dafür bin ich an manchen Tagen so fertig , dass ich grad losheulen könnte. Hab gestern schon zu meinem Mann gesagt, dass ich mich voll schlecht dabei fühle mit dem Haushalt und einem Kind schon so überfordert zu sein. Meine Maus ist jetzt 5 Wochen alt und hat gerade voll den besch... Rhytmus, weswegen ich teilweise vor um elf noch gar nicht angezogen bin, da ich versuche so viel Schlaf wie möglich rauszuschlagen (meistens sinds dann aber doch nur 4-5 Stunden). Kann eigentlich für Vormittags überhaupt nichts planen, weil ichs einfach nicht auf die Reihe kriegen würde

Ich sag mir immer: diese wahnsinnig stressige Zeit geht vorbei, fünf Wochen hab ich schon geschafft)

Liebe Grüße

Biene

Hallo
Ja, die Zeit geht vorbei, ist zwar stressig aber auch ganz schön. Jedenfalls jetzt wo meiner zu lachen beginnt find ich ihn total süss! Solche Sachen machens einem auch wieder etwas leichter...
Versuche meinen Rhytmus dem Kleinen anzupassen, funktionniert meistens schon ganz gut. Dies bedeutet halt das ich zeitweise Gewisse Dinge sogar nachts erledige wenn er nicht schlafen will und ich dann dafür tagsüber schlafe.

Ich wünsch dir alles Gute!

Gruss

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25. Juli 2008 um 16:03
In Antwort auf niski1

Hallo
Das ist normal, es braucht einfach einige Zeit, bis man sich ans Mami-sein gewöhnt hat und alles unter einen Hut kriegt. Ging mir damals auch so, kam irgendwie zu nichts und war völlig verwirrt dabei war mein Kleiner auch völlig locker drauf. Es wird sich bessern und du findest wieder einen gewissen Ablauf im Alltag. Nicht verzweifeln und deinem Mann erklären, dass du halt etwas durcheinander bist und dich erst neu positionieren musst.
Kopf hoch
Niski

Danke an alle
welche mir hier so aufmunternd geantwortet haben!
Es ist ein grosser Trost zu sehen dass ich nicht die Einzige bin die Mühe mit der neuen Situation hat. Ich kenne viele Mamis aber keine hatte je über sowas gejammert wie ich jetzt, ist scheinbar ein Tabuthema, oder meine Bekannten sind alles übermütter.
Ihr habt mich alle wieder sehr motiviert, habe einige Tipps aufgegriffen und momentan hab ich das Ganze ziemlich im Griff. (Muss nur aufpassen dass ich nicht wieder die Perfektionistin raushänge)

Wünsche euch allen alles Gute mit euren Kleinen!

Liebe Grüsse

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