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Wie Mann einbeziehen...

5. Juli 2005 um 16:10

...in Kinderpflege und -erziehung?

Ich frage mich manchmal, wie ich es schaffe, meinen Mann mehr an der Kinderpflege zu beteiligen? Er wechselt Windeln, er spielt total lieb mit der Kleinen - aber eben nur, wenn er will.

Nachts stehe fast immer nur ich auf, das Essen für die Kleine bereite ich stets frisch zu, das Essen für uns auch, alles Organisatorische (Kindergeld o.ä. beantragen) ist auch meine Sache. Für mich selbst bleibt sehr wenig Zeit, wie kann ich ihn mehr "motivieren"?

Freue mich auf Anregungen, Sophistox

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5. Juli 2005 um 16:34

Freu dich doch,
so wie's aussieht, tut dein Mann doch sehr viel - ich höre noch so viel von Freundinnen, deren Mann nicht Windeln wechseln will und auch sonst lieber sein Motorrad putzt.
Sei froh, dass dein mann Spass daran hat - wirklich!
am Anfang habe ich auch gedacht, er könnte mehr machen, aber da war die Situation ja auch neu für mich - jetzt erkenne ich, dass mir nicht soviel Zeit bleibt, dass ich alles gut organisieren + planen muss, um alles halbwegs in den Griff zu kriegen.
Wenn dein Mann verdient, ist das auch viel Wert.
Ich arbeite auch (aber nur 15 h/Woche), und dennoch arbeitet mein Mann auch viel und ich lasse ihn auch, wenn er möchte, nachts am Wochenende durchschlafen. Er macht mal Frühstück am Wochenende, aber auch nicht aus Zwang, sondern weil er's o.k. findet.
Ich finde: ihr könnt es besser durchplanen:
z.B. wer einkaufen geht für's Wochenende usw..
Kochen? Kann man sich teilen - am Wochenende er/oder essen gehen .
Organisatorisches mache ich auch alles, weil mein Mann viel vergisst, also LSJ-Ausgleiche , Rechnungen usw..
Schreib einen Plan, wo du schreibst, wo du Hilfe brauchst, was dir zu viel wird.
Mein Mann und ich hatten mal an eine Putzhilfe gedacht - kostet doch nicht die Welt - aber jetzt geht's so.
Mein Kleiner ist übrigens gerade 5 Monate alt.

Zur Kinderpflege: Frag ihn doch einfach, ob er nicht das Baby mal baden möchte! Ansonsten finde i c h persönlich es gar nicht so schlecht, dass ich meinem Kleinen alles gebe (wie die Fluorid-Tabletten z.B.), da habe ich alles im Auge
Hat auch seinen Vorteil, oder?

Liebe Grüsse (wie alt ist deine Kleine, denn) +

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5. Juli 2005 um 20:22
In Antwort auf mica_12372715

Freu dich doch,
so wie's aussieht, tut dein Mann doch sehr viel - ich höre noch so viel von Freundinnen, deren Mann nicht Windeln wechseln will und auch sonst lieber sein Motorrad putzt.
Sei froh, dass dein mann Spass daran hat - wirklich!
am Anfang habe ich auch gedacht, er könnte mehr machen, aber da war die Situation ja auch neu für mich - jetzt erkenne ich, dass mir nicht soviel Zeit bleibt, dass ich alles gut organisieren + planen muss, um alles halbwegs in den Griff zu kriegen.
Wenn dein Mann verdient, ist das auch viel Wert.
Ich arbeite auch (aber nur 15 h/Woche), und dennoch arbeitet mein Mann auch viel und ich lasse ihn auch, wenn er möchte, nachts am Wochenende durchschlafen. Er macht mal Frühstück am Wochenende, aber auch nicht aus Zwang, sondern weil er's o.k. findet.
Ich finde: ihr könnt es besser durchplanen:
z.B. wer einkaufen geht für's Wochenende usw..
Kochen? Kann man sich teilen - am Wochenende er/oder essen gehen .
Organisatorisches mache ich auch alles, weil mein Mann viel vergisst, also LSJ-Ausgleiche , Rechnungen usw..
Schreib einen Plan, wo du schreibst, wo du Hilfe brauchst, was dir zu viel wird.
Mein Mann und ich hatten mal an eine Putzhilfe gedacht - kostet doch nicht die Welt - aber jetzt geht's so.
Mein Kleiner ist übrigens gerade 5 Monate alt.

Zur Kinderpflege: Frag ihn doch einfach, ob er nicht das Baby mal baden möchte! Ansonsten finde i c h persönlich es gar nicht so schlecht, dass ich meinem Kleinen alles gebe (wie die Fluorid-Tabletten z.B.), da habe ich alles im Auge
Hat auch seinen Vorteil, oder?

Liebe Grüsse (wie alt ist deine Kleine, denn) +

Danke für die Tipps,
einen Plan zu machen, finde ich sehr gut, dann ist es konkret und ich "maule" ihn nicht an, dass mir "alles zuviel ist". Ist, denke ich, sehr fair.

Meine Kleine ist 11 Monate und das "Thema" ist, dass ich seit 1 Monat wieder arbeite (30 Stunden) und mein Mann noch zuhause ist. Daher auch mein Anspruch an ihn, doch etwas mehr für die Kleine oder zumindest für mich zu tun. Ich denke, wenn ich mich um die Kleine kümmere und um ihr Essen, kann er sich gerne dafür um mich kümmern

Nun ja, mal sehen. Übrigens, eine Putzhilfe wollte ich auch schon, fand er nicht so prickelnd, jetzt hilft er in dieser Hinsicht stark mit. Ich glaube, Männer brauchen einfach länger, um mit der "neuen" Situation zurecht zu kommen (Kind) und Frauen sind auch besser im Organisieren.

In diesem Sinne, schönen Abend,
Sophistox

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9. Juli 2005 um 19:38

Auszeiten für Dich
Mein Freund übernimmt super viel was unseren Kleinen angeht, ist total vernarrt in ihn. Aber gerade bei etwas komlizierteren Dingen wie alleine Baden, Nägel schneiden etc. drückt er sich etwas. Einfach aus Angst was falsch zu machen.Was für mich super angenehm ist: Samstags morgens geht er mit unserem Sohn auf den Markt (gleich 2 Fliegen mit einer Klappe), er macht den Einkauf und ich hab Zeit für mich. Versuch doch auch so was bei Euch einzurichten, einfach feste Zeiten, wo Dein Mann sich um euer Kind kümmert. Dadurch haben sie keine Möglichkeit, da Kind bei Problemen abzugeben sondern müssen einfach mal durch. Ist halt oft einfacher, das schreiende / müde Kind abzugeben.
Ich wünsch Euch viel Glück.

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