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Wie mit Frühchen umgehen???

23. Januar 2006 um 20:14

Hallo,
na ihr?
Ich hab da mal eine wichtige Frage...ich werde anfang bis mitte April Frühchen bekommen (Drillinge) sie werden wohl zwischen der 30 und 34.SSW geboren.
Ich habe zwar schon 16-jährige Drillinge, damals hatte ich aber ein schlechtes Gewissen weil ich mich zu wenig um die kleinen gekümmert habe! (sie wurden in der 30 SSW. geboren)Jetzt möchte ich wissen, wie seid ihr noch im Krankenhaus mit euren Früchen umgegangen?

Mfg Mysteria

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23. Januar 2006 um 21:19

Kann dir leider nicht helfen.....
bin aber mal neugierig.

Zweimal Drillinge???

Und die ersten mit 20? Respekt!
Wie schafft man das bloß? Ich könnte mir (meine Kleine ist 6 Monate) kein zweites/drittes in dem gleichen Alter vorstellen. Meine Kleine brauch meine volle Aufmerksamkeit. Wir haben einen relativ guten Tagesablauf aber kann man mit drei Kindern überhaupt irgendwas planen?

Ich kann mir das wirklich schlecht vorstellen. Aber ich denke, das es schon schön ist.

Sind die Drillinge auf natürlichen Wege entstanden oder wurde nachgeholfen?

Als ich es das erste Mal gelesen habe, habe ich erst gedacht, das du ein Fake bist.

Vielleicht beantwortest du mir ja meine Fragen.

Bin echt neugierig.

Lg Madlen

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23. Januar 2006 um 21:54

Hab Frühchen mit 34.SSW
Hallo Mysteria,

mein Sohn Matthäus kam im Oktober 2005 6 Wochen zu früh auf die Welt. Er wog 1900g und war 42 cm "lang". Er lag 3 Wochen auf der Frühchen-Intensivstation.

Heutzutage wirst Du sehr stark in die Pflege Deiner Babys mit einbezogen. So durfte ich am zweiten Tag ihn versuchen zu wickeln (gar nicht so einfach in einem Inkubator!!), am dritten Tag durfte ich ihm die Flasche geben (mit ganzen 5 ml!!), am vierten durfte ich ihn alleine sondieren, d.h. ihm die Nahrung durch die Magensonde geben, danach ihn alleine waschen, wiegen etc. Am zweiten Tag durfte er das erste mal in meinem Arm kuscheln, dick eingepackt in ein Lammfell und Handtücher. Am Anfang waren es einmal am Tag 10 Minuten, zum Schluß 1,5 Stunden zweimal am Tag. Nach 8 Tagen kam er in ein Wärmebettchen, mit 11 Tagen hatte er das erste mal Sachen an. Dann konnte man alles ganz normal "draußen" machen. Also auf dem Wickeltisch.

Ich war 12 Stunden am Tag auf der Intensivstation, saß neben dem Inkubator und habe auf meinen Spatz "aufgepaßt", habe ihn getröstet, wenn sie ihm 2x am Tag Blut abgenommen haben(schrecklich...), habe mit ihm geredet, ihm durch die Luken am Inkubator was vorgesungen, ihn gestreichelt. Du kannst ganz viel machen, kannst ihnen zeigen, dass Du da bist!! Ich habe trotzdem bis heute ein schlechtes Gewissen, dass er solch einen schweren Start hatte... Er ist bis heute mit 14 Wochen sehr unruhig, schreit viel, schläft nur auf meinem Bauch ein oder im Tragetuch. Er hat keinen Rhythmus, trinkt Tag wie Nacht alle 2 Stunden. Stillen klappt nicht, er ist zu faul, weil er die Flasche kennt. Ich habe alles versucht. Ich pumpe alle 2 Stunden Muttermilch ab, damit er sie wenigstens bekommt.
Er tankt einfach jetzt die Nähe, die ihm fehlte. Das ist sehr anstrengend, aber es lohnt sich. Mit 11 Wochen, am Heiligen Abend hat mein Kleiner mich das erste mal angelacht. Ich hab voll geheult. Da weißt Du warum Du das alles tust!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, vor allem viel Kraft und Menschen, die Dich unterstützen (die hatte ich leider nicht).

LG von Kleinebiene25 und Matthäus Alexander

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24. Januar 2006 um 9:37
In Antwort auf toni_12481053

Kann dir leider nicht helfen.....
bin aber mal neugierig.

Zweimal Drillinge???

Und die ersten mit 20? Respekt!
Wie schafft man das bloß? Ich könnte mir (meine Kleine ist 6 Monate) kein zweites/drittes in dem gleichen Alter vorstellen. Meine Kleine brauch meine volle Aufmerksamkeit. Wir haben einen relativ guten Tagesablauf aber kann man mit drei Kindern überhaupt irgendwas planen?

Ich kann mir das wirklich schlecht vorstellen. Aber ich denke, das es schon schön ist.

Sind die Drillinge auf natürlichen Wege entstanden oder wurde nachgeholfen?

Als ich es das erste Mal gelesen habe, habe ich erst gedacht, das du ein Fake bist.

Vielleicht beantwortest du mir ja meine Fragen.

Bin echt neugierig.

Lg Madlen

Hallo
Bin zwar keine Frühchenmama, hab aber lange auf einer Frühchenstation gearbeitet.
So kann ich dir leider nur sehr einseitige Infos geben.

Erstmal vorweg: Es wird diesmal für dich und deine Kinder (dafür übrigens meinen Respekt!) ganz anders werden.

Die Medizin ist viel sanfter geworden. Es wird versucht, so wenig wie möglich an den Kindern rumzudoktorn und alles so natürlich wie möglich zu machen.
Wenn möglich, solltest du oft und lange zu Besuch da sein oder dich gleich mit aufnehmen lassen.
Dir werden die Kinder nackt auf den Bauch gelegt, und das Stillen wird mit dir geübt.
Du wirst von Anfang an viel selbst mit deinen Kindern machen, um eine Beziehung aufbauen zu können. Nutze jede Gelegenheit für Körperkontakt!

Am Besten ist es aber, wenn du dir vielleicht vor der Geburt schon mal anschaust, wo deine Mäuse landen werden. Du wirst feststellen, dass sich da viel getan hat.

Die Schwestern werden dich aber auch sicher gut beraten. Anleitung der Eltern hat nämlich inzwischen einen sehr hohen Stellenwert in der Klinik.

Alles Gute
Flauschi

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