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Wie mit Schreibaby überleben?

5. Januar 2016 um 20:34

Hallo!

Meine zweite Tochter ist jetzt 5 Wochen alt und seit sie geboren ist, schreit sie. Wirklich. Eigentlich ist sie nur ruhig, wenn sie schläft (was sie leider nur 1 Stunde am Tag und gestückelt 6 Stunden in der Nacht tut), ansonsten schreit sie oder ist zumindest ziemlich unruhig. Ich habe sie fast 24 Stunden am Tag bei mir, entweder auf dem Arm oder im Tragetuch. Es ist so anstrengend
Ich laufe mittlerweile echt am Stock, vor allem da ich alleinerziehend bin und noch ein weiteres Kind habe, um das ich mich kümmern muss. Ich stehe ständig unter Strom, bin unkonzentriert, dauermüde und kann mich gar nicht mehr entspannen. Es strengt mich wirklich an. Hilfe bekomme ich von meinen Eltern, aber die sind berufstätig und können mir auch nicht immer helfen. Zum Vater herrscht kein Kontakt mehr. Mein Kinderarzt meint nur, wir sollen abwarten, meisten legt sich das nach der 12. Lebenswoche.
Wie habt ihr euch durch diese Phase geschleppt? Was hat euch geholfen, das zu ertragen? Wie kann ich es ihr angenehmer machen?

Liebe Grüße Carolin

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5. Januar 2016 um 20:40

Ohje
Hört sich anstrengend an.
Uns hat osteopathie geholfen. Sie hatte ne Blockade. Jetzt ist alles supi. Vielleicht ist das bei euch ja auch der Grund des weinens.

Durchhalten du schaffst das. Wünsche dir viel Kraft.

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5. Januar 2016 um 21:11

Den
Fön probiere ich mal aus. Vielleicht hilft ihr so ein monotones Geräusch zum Beruhigen.
Pucken habe ich mal probiert aber huiii, das mag sie gar nicht, das strampelt und schreit sie so lange, bis sie sich befreit :/ Schade, denn ihre Schwester hat pucken geliebt..

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5. Januar 2016 um 21:12
In Antwort auf schnupiii

Ohje
Hört sich anstrengend an.
Uns hat osteopathie geholfen. Sie hatte ne Blockade. Jetzt ist alles supi. Vielleicht ist das bei euch ja auch der Grund des weinens.

Durchhalten du schaffst das. Wünsche dir viel Kraft.

Oh, Osteopathie
hört sich interessant an. Da werde ich mal einen Termin machen. Danke!!

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5. Januar 2016 um 21:49

Akzeptieren
hört sich kacke an, aber sobald uch akzeptiert habe, dass es nun mal so ist, ging es mir besser. ich hab aufgehört immer alles tun zu wollen, damit sie aufhört zu schreien sondern sie irgendwann einfach nur gehalten,und ihr "zugehört". davor bin ich im storchenschritt durch die Wohnung getigert, habe gesungen,geredet,auf dem pezziball geschaukelt,gepuckt, weißes rauschen, zig verschiedene griffe probiert...aber es half nicht,oder kaum...also hab ich es mir gemütlich gemacht abends mit ihr und sie schreien lassen...sie dabei gestreichelt und habe versucht trotz des lärms,irgendwie selber zu entspannen. denn irgendwann gerät man in einen teufelskreis,man ust selbst so angespannt von der schreierei, das merkt auch das kind,und schreit noch mehr...das muss man irgendwie unterbrechen. ich kann mir vorstellen, dass du gerade eine ganz,ganz üble zeit durchmachst, deswegen nimm jede hilfe an,die du kriegen kannst und denk auch ab und zu an dich, versuch immer erholungsphasen einzubauen, mach eventuell feste tage mit den großeltern aus, damut du da eine auszeit hast, auf die du dich freuen kannst. ich drück dich mal ganz doll...es wird besser werden

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5. Januar 2016 um 23:18

Schmerzen
Mich würde stutzig machen, dass deine Tochter nur 7 Stunden täglich schläft. Das ist für einen so kleinen Säugling viiiiiiel zu wenig! Grade deshalb würde ich wohl etwas vermuten, was sie vom Schlafen abhält. Wahrscheinlich Schmerzen. Entweder wirklich dolle Blähungen oder aber Blockaden der Halswirbelsäule. Ein Ostheopath oder Heilpraktiker kann da weiterhelfen.

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5. Januar 2016 um 23:26

Ach herrje...
wo ist deine Nachsorgehebamme? Was sagt sie?

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6. Januar 2016 um 0:05

Beruhigt sie sich im Tragetuch?
Das klingt wirklich anstrengend. Unsere Tochter hat auch viel geschrien und sehr schlecht geschlafen, uns hat das Tragetuch immer sehr gut geholfen. Eingebunden und ewig draußen rumgelaufen konnte sie schlafen und ich mich etwas erholen.
Wie bereits geraten, mach dir auf jeden Fall nen Termin beim Osteopathen und trag deine Kleine im Tuch. Mamas Herzschlag und Nähe helfen meistens. Und falls du stillst, leg sie oft an.
Alles Liebe!

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6. Januar 2016 um 1:58

Stillst du vielleicht?
hast du wirklich genügend milch? meine tochter hing damals ne halbe stunde an der brust und trank im anschluss trotzdem noch ne ganze flasche pre. beim abpumpen kam auch meist nur 30-60ml raus, viel zu wenig für meine raupenimmersatt.dementsprechen d war sie oft unruhig und am weinen,bis ich dann komplett auf flaschenmilch umgestellt hab.

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6. Januar 2016 um 8:31
In Antwort auf mockingjay01

Den
Fön probiere ich mal aus. Vielleicht hilft ihr so ein monotones Geräusch zum Beruhigen.
Pucken habe ich mal probiert aber huiii, das mag sie gar nicht, das strampelt und schreit sie so lange, bis sie sich befreit :/ Schade, denn ihre Schwester hat pucken geliebt..

Für den Föhn
gibt es auch ne App. Die hat eine Freundin von mir benutzt. Sie stellt sich nach ner gewissen Zeit selbst aus. Glaube 30 Minuten oder so.

Bei uns half etwas die Schaukel von Fischer price. Darin kam sie besser zur Ruhe und dann konnte ich sie umlegen.

Ich wünsche dir viel Kraft.

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6. Januar 2016 um 9:30

Ohje
Da kommen errinnerungen hoch- mein sohn( jetzt 5,5) hat das erste jahr fadt nur an oder auf mir verbracht.geschlafen wurde nur im tuch, auf meinem bauch oder mit brust im mund.nachts war er alle halbe stunde wach und hat dann wieder 1-2 stunden gebraucht um in den schlaf zu finden.wir haben von ostheopathen bis hin zu bigaia alles durch- nix half wirklich.also hab ich mich durchgeschleppt von " ach, er muss erstmal ankommen" zu " die zähne schießen ein" und " schon wieder ein schub".
Ich war nach wenigen monaten soweit das ich sofort angefangen hab zu heulen, wenn mir jemand verständnis entgegen gebracht hat.also alles in allem war es echt ein beschissenes jahr. Aber ich kann dich dennoch aufbauen- auch wenn es dir jetzt unmöglich vorkommt, es wird besser und in 1, 2 jahren wirst du zirück denken und dich fragen ob es wirklich so schlimm war.es wird besser.wenn nicht nach den berühmten 3 monaten, dann halt etwas später.bei uns wurde es mit jedem entwicklungsschritt ein kleines bisschen besser.
Schau am besten mal, ob es bei dir in der nähe eine schreiambulanz gibt- auch wenn die das schreien nicht abschalten können, hilft es ungemein darüber zu reden und zu wissen, das du nichts dafür kannst.ich war das erste halbe jahr davon überzeugt, das mein kind mich hassen muss, so wie es den ganzen tag brüllt...
Lass dich nicht unterkriegen und versuch um himmels willen nicht das allein zu wuppen. Lass den haushalt liegen und nutz jede möglichkeit schlaf die du kriegen kannst .

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6. Januar 2016 um 11:21

Lichtblick Federwiege
Hallo,

Ich verstehe dich zu gut und auch wenn diese Situation bei mir Gott sei dank doch schon einige Zeit her ist, die Gefühle sind nicht vergessen. Auch meine Tochter war ein richtiges Schreibaby. Was hab ich nicht alles versucht um sie zu beruhigen.... Von der Hebamme Windsalbe,Körnerkissen und pucken empfohlen bekommen. Beim Kinderarzt gewesen. Den Osteophaten aufgesucht. Es half alles nichts. Stundenlang bin ich mit meinem schreienden Kind durchs Haus gelaufen bzw. auf dem Gymnastikball gesessen und sie geschaukelt. Aus dem Haus hab ich mich gar nicht mehr getraut. All die mitleidigen Blicke der Mitmenschen. "Ach, die Kleine hat bestimmt Hunger"?? oder "Die ist bestimmt müde"??Da bin ich lieber zu Hause geblieben. Meine Familie lebte leider zu weit weg um mich zu entlasten und mein Mann war beruflich bedingt selten zu Hause. Ich hätte durchdrehen können!!!!Es kommt ein schrecklicher Gefühlsmix in einem hoch. Auch das es besser wird mit der Zeit bzw. nach 12 Wochen konnte mich nicht trösten. "Es ist jetzt schlimm und wir brauchen JETZT Hilfe". Im Internet bin ich dann auf DIE Rettung gestoßen. Eine Federwiege!!! Diese hab ich mir gemietet ( war auch sehr praktisch, den der ganze Spuk war wirklich nach drei Monaten vorbei ) Meine Tochter hat sie geliebt. Weinendes Baby reingelegt, Motor angestellt und sie ist tatsächlich eingeschlafen. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Aber es war meine Rettung. Einfach einmal in Ruhe duschen, einmal kurz aufräumen damit ich nicht komplett im Chaos versinke, der große Luxus ein Nickerchen auf der Couch zu halten...Herrlich!!! Ich möchte dir diesen Tipp gerne weitergeben. Denn gerade wenn du alleine bist und schon ein Kind hast, brauchst du deine Kraft um gut durch den Tag zu kommen. Probier es mit der automatischen Federwiege aus. Ich denke es wird euch bestimmt schnell helfen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und eine hoffentlich entspanntere Zeit mit deinem Baby

Alles liebe
Leonie

Ach ja, bevor ich es vergesse!! Ich hab nochmal schnell im Internet geschaut. Dort kannst du die Federwiege mieten:
http://www.swing2sleep.de/28-tipps-um-dein-schreibaby-zu-beruhigen/

Viel Glück

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6. Januar 2016 um 21:12

Danke euch
also Blähungen etc hat sie nicht und sie bekommt auch genug beim Stillen, sie nimmt kontinuierlich zu und trinkt auch gut. Ich pumpe auch teilweise echt viel ab.
Die Geburt war recht einfach, ich hatte einen geplanten, komplikationslosen Kaiserschnitt. Aber die Schwangerschaft war wirklich anstrengend und schwer, der Vater hat sich wie gesagt aus dem Staub gemacht und das hat alles schon etwas verkompliziert. Ich habe schon befürchtet, dass der daraus resultierende Stress Nachwirkungen haben wird und scheinbar schon
Eine Nachsorgehebamme habe ich leider nicht, es fand sich einfach keine.
Im Tuch beruhigt sie sich ein wenig, ist aber dennoch unzufrieden bzw unruhig und immer am meckern.
Die Osteopathin hier im Ort hat leider noch Urlaub, aber sobald sie wieder da ist, werde ich mich um einen Termin bemühen. Nach einer Federwiege schaue ich mal.
Heute habe ich es mal mit einem Föhn bzw White Noise probiert. Aber das hat ihr wirklich gar nicht gefallen und nur noch unruhiger gemacht. Naja, wenigstens habe ich es probiert

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6. Januar 2016 um 21:35

Meine war genauso
Sie hat echt nur geschriehen, ruhe war nur wenn sie getrunken hat und geschlafen hat sie auch so gut wie gar nicht. Wenn sie viel geschlafen hat dann sind wir am Tag auf 8 Stunden gekommen. Sie war fertig und eir auch. Meine Kinderärztin hat uns dann zu einer ganz tollen Osteopathin geschickt. Da war sie 7Wochen...und was soll ich sagen....schon nach dem ersten Besuch hatten eir ein anderes Baby!
Bei ihr war der erste Halswirbel verschobrn und irgendwtwas mit den Hirnhäuten. Ich habs mir nicht genau gemerkt.

Aber das war echt der Hammer, sie drückte am Baby rum und ich hab sie zum erdtenmal entspannt gesehen!

Jetzt ist sie 13 Wochen alt und das entspannteste Kind überhaupt! Sie schläft super und ist fröhlich und lacht super viel!

Die Osteopathin war echt unsere Rettung! Ach ja, ich hatte auch einen ganz komplikationslosen Kaiserschnitt!

Frag echt mal beim Arzt oder der Krankenkasse nach Osteopathen die auf Babys spezialisiert sind und je nach dem bei welcher Krankenkasse du bist werden die kosten auch zum teil oder ganz übernommen!

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6. Januar 2016 um 21:39

Meine osteopathin
Meinte besonders bei kaiserschnitten gibt es sowas. Also gerade dann würde ich erst recht hin. Schau aber dass.sie speziell ausgebildet ist für Babies.

Drück dir die Daumen, dass es hilft.

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2. Februar 2016 um 19:52

Nach knapp 4 Wochen wollte ich euch mal berichten, wie es weiterging...
also: wir waren bei der Osteopathin, sie hat der Kleinen einige Blockaden gelöst und was soll ich sagen - zumindest tagsüber und in der ersten Nachthälfte schläft sie besser! Tagsüber macht sie nun einen 2,5stündigen Mittagsschlaf, von 19-23 Uhr schläft sie am Stück. danach wacht sie zwar immer wieder auf, aber nicht mehr stündlich, sondern nur noch ca. jede 2 Stunden, das lässt sich aushalten.
Außerdem lässt sie sich jetzt auch pucken und überstreckt sich auch nicht mehr so oft, was z. B. Tragetuch usw angenehmer für uns beide macht. Die Kleine hatte wohl ziemliche Schmerzen durch die Blockaden.
Sie ist zwar immer noch ein sehr unruhiges und zappeliges Baby, aber zumindest kommen wir wieder mehr zur Ruhe

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2. Februar 2016 um 21:18

Das hört sich doch super an
Freut mich für euch. genieße es.
Und dass sie noch häufiger wach wird ist denke ich vollkommen normal.

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2. Februar 2016 um 22:57

Super
so ähnlich war es bei uns auch. Unsere süße bezeichne ich immer noch gerne als "Baby für Fortgeschrittene " aber wenn man mal alle Vergleiche zu anderen weg lässt kommen wir ganz gut klar. Ich würde zwar schon gerne mal wieder etwas weiter mit dem Auto fahren (oder sogar im dunkeln) oder den Kinderwagen benutzen, aber was soll's. ich sehe es positiv. Echte Freunde warten auch auf einen Besuch,oder kommen her. Benzin sparen wir so auch. Und mit Tragetuch verbrenne ich gleich noch ein paar Kalorien mehr. Wenn man mal gewohnt ist im Sitzen zu schlafen ist auch das kein Problem mehr.

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