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Wie sage ich meine 5 jährigen Stieftochter das ich nicht ihr biologischer Vater bin

16. August 2007 um 17:08

Ich habe jetzt seit 3 Jahren eine Stieftochter. Bisher haben meine Lebensgefährtin und ich uns nicht getraut den Schritt zu machen und der Kleinen zu sagen das sie noch einen anderen Papa hat. Ich habe Angst nicht die richtigen Worte zu finden und dadurch die Kleine zu Verletzten. Nun bin ich auf der Suche nach Fachliteratur. Ich denke an ein paar kindsgerechte Geschichten anhand der ich es erklären kann. Vieleicht kann mir sogar jemand weiterhelfen imdem er mir sagen kann wo ich solche Literatur finde. Es ist vieleicht sogar nicht verkehrt wenn man sich Hilfe dazu von einem Kinderpsychologen holt?!

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17. August 2007 um 16:41

...einfach erzählen...
Hallo!!
Also, mach es nicht so kompliziert. Nicht so lange auf eine günstige Gelegenheit warten, sondern gleich heute beim Abendbrot raus mit der Sprache. Vielleicht hat sie auch eine Freundin mit zwei Papas? Aber ehrlich, so ein fünfjähriges Ding kann nicht so wirklich was mit "leiblich" anfangen. Der Papa ist der, der bei ihr lebt, mit der Mama zusammen ist. Einfach raus mit der Wahrheit, du wirst dich dann besser fühlen. Wenn man mit Geheimnissen durchs leben geht, wird man komisch und krank. Und ein "Stiefpapi" ist doch heute ziemlich normal. Vielleicht ist sie sogar stolz. Meine Tochter, die ich vor kurzem wiedergefunden habe sagte mir, sie habe immer stolz berichtet, zwei Mütter zu haben. Meinen kleinen Kindern habe ich vor kurzem auch mitgeteilt, daß sie noch eine große Halbschwester haben. Mann, war ich aufgeregt. Und da kamen keine schwierigen Fragen oder Vorwürfe. Es ist viel unkomplizierter als man vermutet. Nur nichts dramatisieren, damit das Kind es auch so einfach aufnimmt. Und dann erst würde ich das Thema vertiefen oder bebildern mit Filmen und Büchern, damit es erkennt, daß es vielen so geht.
ich selbst habe meinen leiblichen Vater nie kennengelernt, weiß gar nicht mal mehr, wann ich erfahren habe, daß mein Vati nicht mein Erzeuger ist. War und ist mir auch egal, weil mein leiblicher Vater ein gemeiner Kerl war und meiner Mutti damals sehr weh getan hat.
So, und nun nicht weiter vor dich herschieben. Ich mach das auch immer so, warte auf günstige Gelegenheiten...das ist nicht gut! Und berichte mal...
Lieben Gruß. Mamanke

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15. Oktober 2007 um 14:32
In Antwort auf kailee_12484843

...einfach erzählen...
Hallo!!
Also, mach es nicht so kompliziert. Nicht so lange auf eine günstige Gelegenheit warten, sondern gleich heute beim Abendbrot raus mit der Sprache. Vielleicht hat sie auch eine Freundin mit zwei Papas? Aber ehrlich, so ein fünfjähriges Ding kann nicht so wirklich was mit "leiblich" anfangen. Der Papa ist der, der bei ihr lebt, mit der Mama zusammen ist. Einfach raus mit der Wahrheit, du wirst dich dann besser fühlen. Wenn man mit Geheimnissen durchs leben geht, wird man komisch und krank. Und ein "Stiefpapi" ist doch heute ziemlich normal. Vielleicht ist sie sogar stolz. Meine Tochter, die ich vor kurzem wiedergefunden habe sagte mir, sie habe immer stolz berichtet, zwei Mütter zu haben. Meinen kleinen Kindern habe ich vor kurzem auch mitgeteilt, daß sie noch eine große Halbschwester haben. Mann, war ich aufgeregt. Und da kamen keine schwierigen Fragen oder Vorwürfe. Es ist viel unkomplizierter als man vermutet. Nur nichts dramatisieren, damit das Kind es auch so einfach aufnimmt. Und dann erst würde ich das Thema vertiefen oder bebildern mit Filmen und Büchern, damit es erkennt, daß es vielen so geht.
ich selbst habe meinen leiblichen Vater nie kennengelernt, weiß gar nicht mal mehr, wann ich erfahren habe, daß mein Vati nicht mein Erzeuger ist. War und ist mir auch egal, weil mein leiblicher Vater ein gemeiner Kerl war und meiner Mutti damals sehr weh getan hat.
So, und nun nicht weiter vor dich herschieben. Ich mach das auch immer so, warte auf günstige Gelegenheiten...das ist nicht gut! Und berichte mal...
Lieben Gruß. Mamanke

Nicht leicht...
hallo du,

hab mir deine geschichte durchgelesen u bin gleich wieder mit meiner geschichte konfrontiert worden.
irgendwie hatte ich schon immer den gedanken das mein dad nicht mein dad ist obwohl ich ihm irgendwie ähnlich sehe und dann weiß ich noch das ich im kindergartenalter ein adoptionspapier gefunden hab obwohl ich nicht einmal noch lesen konnte u dann mit 15 hatte ich einen heftigen streit mit meiner mutter u da hat sie es mir gesagt, dass mein vater nicht mein erzeuger ist.

puuhh das war hart... heute 7 jahre später kann ich damit noch immer nicht umgehen da ich nicht weiß wer er ist und ich ja meinen vater liebe. er ist der beste vater auf der welt u für mich zählt es nicht das man blutsverwandt sein muss. das herz muss zusammenpassen.

sags deiner tochter am besten selber und zu dem zeitpunkt wo du es am besten findest. mit 5 vl zu früh? keine ahnung ich glaube das weiß man nicht wann die richtige zeit ist, nur lass es nicht in einer streitsituation dazu kommen es zu sagen.

sie wird dich trotzdem lieben so wie ich meinen vater und irgendwann wird sie es wirklich verstehen und dankbar sein...

lg

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