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Wie seht ihr das? grosser kinderwunsch aber zu wenig geld...

28. November 2011 um 9:36 Letzte Antwort: 29. November 2011 um 11:21

Hallo,

ich habe mich gestern mit meinem mann unterhalten und irgendwie sind wir auf das thema gekommen.

Wir sind uns beide einig, dass es nicht richtig ist den staat "auszunutzen". Aber stellt euch mal folgende situation vor:
Ein ehepaar mit normalen berufen (also keine grossverdiener) wuenscht sich nicht nur 1-3 kinder, fuer die das geld reichen wuerde sondern wuenscht sich eine grossfamilie (also zb. 4-6 kinder).

Das gehalt vom mann wuerde nicht reichen, also es waere schon bei der kinderplanung klar dass man mit hartz 4 oder wohngeld aufstocken muesste. Die frau kann ja denke ich bei so vielen kindern auch nicht arbeiten gehen.

Wie seht ihr das?
Den wunsch nach einer grossfamilie zurueckstecken weil der mann halt leider den falschen beruf hat?
Oder die kinder die man sich wuenscht bekommen, denn irgendwann werden sie wenn sie aelter sind und selbst arbeiten ja auch mehr in die staatskasse einzahlen, als zb. nur 1-2 kinder.

Bitte bleibt sachlich. Das soll kein thread werden in dem es um das fuer und wieder von hartz 4 geht sondern um den kinderwunsch in so einem fall...

Danke!

Lg catsy

Ps: Achja bevor die frage kommt. Es geht nicht um uns oder so. Wir sind einfach nur so auf das thema gekommen

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28. November 2011 um 9:45

Hähhh??
Da steht oben "1 antwort" aber ich sehe nichts. Wurde da jmd gemutet?

Lg catsy

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28. November 2011 um 9:46
In Antwort auf tzufit_12675656

Hähhh??
Da steht oben "1 antwort" aber ich sehe nichts. Wurde da jmd gemutet?

Lg catsy

Ach jetzt seh ich es doch...
Hat wohl nur kurz gedauert...

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28. November 2011 um 10:09

Ja daran hab ich auch schon gedacht.
die dürften ja dann eigentlich gar kein kind kriegen ...

hm schwieriges thema

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28. November 2011 um 10:12

Kinderwunsch
Ist nicht egoistisch, sondern ein art- und gesellschaftserhaltendes vorgehen! Eltern sind generell leistungsfähiger, werden seltener krank als andere Arbeitnehmer! Und auch wenn sie in der zeit deskleinkindalters den Staat mehr kosten, zahlen die Kinder ein vielfaches von dem an steuern und sonstigen abgaben! Durch eine kinderanzahl über zwei könnte man langfristig eine Senkung der lohnnebenkosten erreichen! Ich finde es ungeheuerlich und egoistisch was andere behaupten!

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28. November 2011 um 11:08

@matomasi
Ja das mit dem guten erziehen sehe ich auch so. Also i h meine damit nicht die "assi-familien" die nur wegem kindergeld nachwuchs bekommen.

Sondern wie ja schon geschrieben mein ich es auf ein normales ehepaarbezogen dass sich eben mehr als 2 kinder wuenscht und diese dann auch gut erziehen moechte und bereit ist dafuer selbst auf manches zu verzichten.

Lg catsy

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28. November 2011 um 11:52

Ich kann einige Ansichten
nicht ganz teilen.

Ich bin der Meinung alles was über 3 Kinder geht muss man sich auch leisten können.Natürlich hat jedes Paar ein Recht auf Kinder,aber ob man ohne Geld eine Großfamilie gründen muss ist fraglich.

Tatsache ist,man kann sich absolut nicht sicher sein,das die vielen Kinder dann überhaupt einmal etwas an Steuern und Sozialabgaben an den Staat zurückzahlen.Vielleicht gefällt ihnen das Vorbild der Eltern so gut,das sie auch von Sozialleistungen leben wollen.

Bei 4 Kindern oder mehr ist es auch schwieriger bei allen Hausaufgaben und Schulschwierigkeiten helfen zu können.
Was ja den Bildungsweg zusätzlich erschwert.

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28. November 2011 um 12:22

Natürlich
Geld ist nicht alles,aber ich persönlich finde es sehr blauäugig,viele Kinder zu bekommen und dann jeden Monat knapp bei Kasse zu sein.
Wenn ich wüßte,ich muss H4 beantragen,wenn ich noch ein Baby bekommen würde,mir würde es vergehen....
LG

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28. November 2011 um 12:50

@ winterzauber
Ich weiss leider (oder eher zum glück) nicht wie hoch hartz 4 ist.

Ichdenke dass man so einigermassen davon leben kann, sich oder den kindern ab und zu was gönnt aber fuer teurere geschenke muss gespart werden. Und natuerlich im alltaeglichen muessen hartz 4 empfaenger denke ich auch aufs geld schauen (beim einkaufen, moeglichst wenig auto fahren,..)

Lg catsy

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28. November 2011 um 13:18

Ich kenne auch "gegen"beispiele
eine befreundete familie hat 8 kinder, der mann geht arbeiten, die frau blieb (weitesgehend) daheim und kümmerte sich um kind und kegel.
Finanziell kamen sie zwar immer knapp, aber dennoch über die runden!
das kindergeld half dabei übrigens sehr und bringt eher jetzt probleme, wo die kinder fast alle kein kindergeld mehr beziehen und es dadurch einfach an geld fehlt...

eine weitere familie die ich kenne hat 5 kinder, er ist lehrer, sie ist gelernte krankenschwester und jetzt heilpraktikerin und haben beide immer gearbeitet (die mutter während der babypausen nicht, ist dann immer später wieder eingestiegen) und alle kinder studieren und mussten weder an geld noch an liebe etwas missen

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28. November 2011 um 22:09

Finde
die antworten sehr interessant aber merke auch dass es, zumindest fuer mich, kein leichtes thema ist das man einfach mit ja oder nein beantworten kann.

Und dass die gleichung "grossfamilie = wenig geld = schlechte bildung u. erzirhung" nicht stimmt zeigen ja viele gegenbeispiele. Allerdings sehe ich es auch so, dass kinder mit nichtarbeitenden eltern selbst auch eher arbeitslos werden. Aber um die ging es mir ja hiernicht sondern um normale familien bei denen mind 1 elternteil arbeitet aber das geld trotzdem nicht reicht fuer eine grossfamilie.

Lg catsy

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29. November 2011 um 11:21

Ich
finde das Thema auch spannend.
Also für uns ist ganz klar, dass wir nur so viele Kinder bekommen wie wir uns auch leisten können.
Das Argument "Soll ich NUR zurückstecken, weil ich es mir nicht leisten kann" finde ich in Bezug aufs Kinderkriegen schlecht, denn im Endeffekt geht es doch immer um die Frage, ob ich mir was leisten kann. Sei es Kinder, ein größeres Auto, ein Haus.....
Natürlich kann man Materielles NICHT mit Kinder (kriegen) gleichsetzen, das ist mir schon klar, aber ich finde das Prinzip ist dasselbe.

Ich leiste mir soviel wie ich mir leisten kann.

Außerdem glaube ich persönlich auch nicht daran, dass wir glücklich wären, wenn wir zwar viele Kinder hätten, denen aber sehr wenig Materielles bieten könnten. Aber wie alles im Leben ist das auch wieder streitbar.

Lg
Pupsigel

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