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Wie sind eure männer?

25. September 2007 um 8:21

seit wir unseren kleinen haben,läuft es so lala.er kümmert sich zwar um ihn(wenn er mal da ist)aber zu mir ist er oft einfach taktlos und ich fühle mich so alleine und auch allein gelassen mit allem.ich mache den haushalt,er hat nur ein,zwei aufgaben.mal müll rausbringen oder so.selbst das vergisst er immer.er erzählt nur von seiner arbeit.abends ist er müde und soo kapputt,hatte ja einen soo anstregenden tag(ich etwa nicht?).wies mir geht fragt er zwar,aber ich glaube nicht,das es ihn kümmert.habe schon milionen mal mit meinem mann gesprochen und gesagt,das ich mich ungeliebt und alleine fühle.er sagt,er ändert sich,aber er tut es nicht!

kennt jemand das?fühlt ihr euch manchmal auch so alleine und ungeliebt?hat die beziehung noch eine chance?manchma ist alles wieder gut,aber dann gehts wieder los!

lg puppy

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25. September 2007 um 8:54

Guten Morgen
War dein Mann denn vorher schon so? Hat er denn kein Bedürfnis nach der Arbeit sein Baby so oft wie möglich zu nehmen? Ich würde da ein richtig ernstes Gespräch führen, du schreibst ja du hast schon öfter mit ihm gesprochen? Hast du ihm auch gezeigt wie sehr dich das wirklich belastet und hast ihm wirklic ernsthaft gesagt was nicht stimmt? Ich hoffe das klingt jetzt nicht böse oder so das bezwecke ich nicht aber ich finde es für euch beide (du und der kleine) einfach sehr schade.

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25. September 2007 um 9:06

Guten Morgen!
Hier ein paar Theorien:

Wie ist denn dein Mann so im Umgang mit eurem Kleinen? Ich denke, viele Männer fühlen sich total überfordert und unsicher, wenn es darum geht, wie sie mit den Kleinen umgehen sollen. Und viele Frauen verunsichern ihre Männer auch noch mehr, indem sie alles besser wissen...

Dann könnte es natürlich auch so sein, dass dein Mann meint, jetzt ganz viel arbeiten zu müssen, weil er ja die Familie ernähren muss. Das setzt auch einige unter Druck.

Wie stehts mit eurem Sex vor und nach der Entbindung? Vielleicht fühlt er sich vernachlässigt. Die meisten Männer verbinden Sex mit Liebe...
Überrasch ihn vielleicht mal mit einem Abend nur ihr Zwei - hast du einen Babysitter?

Auf die Fragen musst du jetzt nicht antworten. Sie sind nur Denkanstöße.

Ich fürchte, solange du nicht weißt, was ihn wirklich belastet, oder was er denkt, kannst du nicht viel dagegen tun...

Viele liebe Grüße
microstone

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25. September 2007 um 9:18
In Antwort auf muke3

Guten Morgen
War dein Mann denn vorher schon so? Hat er denn kein Bedürfnis nach der Arbeit sein Baby so oft wie möglich zu nehmen? Ich würde da ein richtig ernstes Gespräch führen, du schreibst ja du hast schon öfter mit ihm gesprochen? Hast du ihm auch gezeigt wie sehr dich das wirklich belastet und hast ihm wirklic ernsthaft gesagt was nicht stimmt? Ich hoffe das klingt jetzt nicht böse oder so das bezwecke ich nicht aber ich finde es für euch beide (du und der kleine) einfach sehr schade.

Also
er geht mit dem kleine sehr liebevoll und sicher um.von anfang an war das so und es ist nach wie vor so.der sex war schon vor der ss nicht mehr soo viel.nach der arbeit nimmt er mir ihn auch ab,aber eher halbherzig.also wenn er spielen soll(vorm essen)dann sieht er dabei etwas fernsehrn.das reden hat nicht geholfen.habe ihm oft gesagt,das es so nicht weitergehn kann,er weiss eigenltich,wie sehr mich das belastet.er sagt,er wird sich ändern,aber er tut es nicht.wie gesagt,eine woche oder so,ist es wieder besser,dann "vergist" es alles wieder und fällt in alte muster.oft ist er so lieblos.ich achte halt auf kleine gesten,aber ihm fällt das nicht auf.er ist eh ein ruhiger mensch.ist schnell überanstrengt(er ist postbote ).wir lachen kaum noch zusammen.ich komme mir vor,wie ein dienstmädchen.ausserdem nervt es mich,das ich alles sagen muss,er sieht doch selbst,wenn der müll überquillt!!

ich weiss echt nicht weiter!!

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25. September 2007 um 10:40

Hallo =)
Also ich bin mit meinem Freund jetzt schon über 1 Jahr zusammen und haben bereits ein 2 monate altes Baby. Nach der Geburt hat sich bei uns auch so einiges geändert - leider hatte sich auch sein umgang mit mir geändert und er war aufeinmal ziemlich faul.
Haben 1 Woche vor der Geburt noch einen Umzug gehabt in eine große Wohnung und als ich dann nach Hause gekommen bin vom Krankenhaus sah es zwar noch schön aus aber man merkte das er nichts gemacht hatte, ich mein klar, er war fast den ganzen tag bei mir und den kleinen aber wir frauen müssen ja schließlich auch die Hausarbeit schaffen - egal was wir den ganzen Tag gemacht haben!
Gut - das war ja noch nicht alles, wenn freunde bei uns waren - dann war nur eins wichtig - Playstation (da wir ja noch sehr jung sind 19 und er 20)
er kümmerte sich nichts um den kleien - hatte nur mehr den fernseher in sicht ... bis ich dann mal übergekocht bin.
Ich mein ich liebe ihn zwar wirklich sehr aber ich habe ihm dann auch gesagt - wenn wir uns schon geeinigt haben das wir ein kind bekommen (wunschkind übrigens) dann soll er sich auch endlich wie ein Vater benehmen und nicht wie ein Vollidiot! Ich hab ihm gesagt, falls das nicht besser wird sehe ich keine Zukunft mehr mit ihm!
-Jetzt läuft alles bestens, er hat sich entschuldigt (er meinte er kam mit der neuen situation nicht so ganz zurecht) er hilft voll mit im haushalt, lässt mich fast nichts mehr machen weil er will das ich mich ausruhe weil ich eh an ganzen tag den kleinen hatte!

Ich weiß nicht wie es bei dir ist - kann sein das deiner vollkommen anders reagiert aber rede viel mit ihm!

Liebe Güße =)

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25. September 2007 um 10:45

Jep
ich kann mich Mara da nur anschließen!

Männer sehen es einfach nicht auch wenn ich es wohl nie verstehen werde . Was bei uns geholfen hat sind klare Regeln aufzustellen. Wenn er nach Hause kommt kurz ausruhen, dann ab auf den Boden mit dem Kleinen spielen. Später wickeln, Sack anziehen und mir zum Zähne putzen bringen. Das geht jeden Abend so und wird *immer* eingehalten.

Den Müll stell ich ihm vor die Tür, da müsste er schon drüber fallen um raus zu gehen .

Sag was du von ihm willst und das direkt! Alles andere wird er nicht verstehen.

lg
Stefanie

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25. September 2007 um 17:36
In Antwort auf runa_12850644

Jep
ich kann mich Mara da nur anschließen!

Männer sehen es einfach nicht auch wenn ich es wohl nie verstehen werde . Was bei uns geholfen hat sind klare Regeln aufzustellen. Wenn er nach Hause kommt kurz ausruhen, dann ab auf den Boden mit dem Kleinen spielen. Später wickeln, Sack anziehen und mir zum Zähne putzen bringen. Das geht jeden Abend so und wird *immer* eingehalten.

Den Müll stell ich ihm vor die Tür, da müsste er schon drüber fallen um raus zu gehen .

Sag was du von ihm willst und das direkt! Alles andere wird er nicht verstehen.

lg
Stefanie

Lach
das zhab ich auch mal gemacht mit dem müll,bei meinen damaligen freund, der jetzige ist nicht so.

hab den mül auch vor die tür gestellt, weil er der erste ist der morgens raus musste,was macht der idiot ??? steigt drüber!!! nicht zu fassen.
also bei jedem hilft sowas auch ncht.

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25. September 2007 um 18:15

Najaaaaa...
...nicht so ganz

Ignoranz funktioniert in beide Richtungen ganz gut *lach*
Meine Freundin z.B. vermag es auch mich mit Kleinigkeiten wie DIREKT N E B E N dem Papierkorb abgestelltem Müll (statt hineingeworfenem) oder AUF statt in die Spülmaschine gestelltem schmutzigen Geschirr fassungslos bis total angenervt zu machen... Aber: Unabhängig davon lieb' ich sie heiß und innig

...zum Thema...

Aus der Warte eines Mannes betrachtet:
Manchmal ist der Einschnitt mit einem Kind im Leben eines Mannes auch recht drastisch.
Plötzlich ist er nimmer -"Kind"- Nummer eins.
Plötzlich hat er Verantwortung für eigen -hilfloses- Fleisch und Blut. Und in aller Regel -anfangs- auch für seine Partnerin. Plötzlich ist der Euro nur noch 30 Cent wert...
Er muss für den Lebensunterhalt sorgen, will dies, setzt sich selbst unter Druck, weil er dies bestmöglich möchte ("Sie/er solls mal besser haben...").
Manchmal kommen Existenzängste hinzu ("was, wenn ich nun plötzliche meine Stelle verlöre...?") gepaart damit, daß seiner Partnerin nun einiges an ihm -scheinbar?- mehr als früher auffällt. Und sei es nur, daß sie nun angesichts der eigenen Verantwortung, ihres Eingebundenseins, es eher und deutlicher artikuliert (denn auch die Versorgung des Nachwuchses zehrt an den Nerven... beider .
Nicht umsonst stürzen viele junge Väter in Depressionen, müssten eigentlich behandelt werden... -Achtung: immer noch existentes Rollenklischee- ...lassen dies aber nicht, denn "ein Mann hat doch keine Depression"! ...was natürlich Blödsinn ist.

Und natürlich ist es Balsam für die Seele, lieb gefragt zu werden und nach getaner Arbeit ein Dankeschön zu bekommen, selbst wenn es Selbstverständlich ist, was man macht... ist doch umgekehrt eigentlich genauso (OK.. DA könnten wir Männer mal öfter Danke sagen etc. .

Auf jeden Fall, denke ich auch, daß Ihr reden solltet (Achtung: für manch' Mann ist es leichter, den Mount Everest zu erklimmen, als über seine Gefühle oder gar seine Ängste zu reden!). Nehmt Euch dafür Zeit. Und bitte: keine Schuldzuweisungen und ähnliches... geht 's ruhig an!

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