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Wie soll ich meiner Tochter erklären dass unser Hund eingeschläfert werden Muss?

16. Februar 2018 um 19:21

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

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16. Februar 2018 um 19:39

Meine Eltern haben mir es vorher nicht gesagt und ich kann mich noch immer erinnern wie fürchterlich wütend ich deswegen war. Ich würde es auf jeden Fall vorher sagen, damit sie sich verabschieden kann. Ihr könntet auch ein paar Fotos mit dem Hund machen, die sie sich dann immer anschauen kann, wenn sie den Hund vermisst.

Vielleicht kann ja einer von euch dann mit dem Hund zum Tierarzt und mit dem Anderen kann sie sich ein Programm für den Tag wünschen?

Mitnehmen würde ich sie auch nicht, das könnte sie schon sehr erschrecken - zur Not würde ich sagen, dass das nicht erlaubt ist und das Elternteil, das den Hund hinbringt auch draußen bleiben muss.

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17. Februar 2018 um 9:03
In Antwort auf schlumpfiiine

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

Mensch, das tut mir leid für euch.

Wir waren vor 2 Jahren in der gleichen Situation. Zu dem Zeitpunkt war der Große 5 Jahre alt und hing an unserem Hund. Sie sind quasi zusammen aufgewachsen. 
Wir haben ess unserem Sohn vorher gesagt und ich würde es immer wieder so machen. Unser Sohn hat sich dann eine Weile zu unserem Hund auf den Fußboden gesetzt und sich verabschiedet. Das hat ihm, denke ich, unheimlich geholfen das ganze zu verarbeiten. Ob er mit zum Tierarzt darf stand bei uns gar nicht zur Diskussion. 
Was das angeht würde ich ihr einfach erklären, dass Kinder da nicht mit dürfen, aber dass Mama oder Papa den Hund begleiten und in dieser Zeit bei ihm sind.
Dass auch Erwachsene nicht mitgehen dürfen würde ich nicht erzählen. So denkt sie sonst ihr geliebtes Tier muss diesen Weg ganz allein gehen und macht sich vielleicht noch mehr Sorgen.

So schwer solche Situationen mit Kindern auch sind, ich finde es trotzdem wichtig die Kinder nicht außen vor zu lassen. Der Tod gehört zum Leben dazu und je offener man damit umgeht um so weniger ungewiss und angstbehaftet ist das Thema.

Ich wünsche euch viel Kraft.

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17. Februar 2018 um 19:05

Der Prozess des Einschläferns ist doch eigtl ruhig. WEnn sie 6 ist, würde ich sie schon mitnehmen. Du kannst ja vorher den Tierarzt vorwarnen, damit er extra viel beruhigungsmittel vorher spritzt, bevor die Einschläferspritze kommt, damit es zu keinen fiesen Zuckungen etc kommt.

Ich, und auch soooo viele andere Kinder in dem Alter, jetzt Erwachsene, werden dir sicher erzählen, dass sie, auch mit dem heutigen Wissen, lieber dabeigewesen wären.
Klar ist das supertraurigfür das Kind, aber das ist ja auch traurig die Sache, da ist nix dran zu ändern und man kann sich gemeinsam trösten und ihn kuscheln, etc. Ich würde sie da nicht ausschliessen...

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17. Februar 2018 um 19:35
In Antwort auf vanessaworth

Der Prozess des Einschläferns ist doch eigtl ruhig. WEnn sie 6 ist, würde ich sie schon mitnehmen. Du kannst ja vorher den Tierarzt vorwarnen, damit er extra viel beruhigungsmittel vorher spritzt, bevor die Einschläferspritze kommt, damit es zu keinen fiesen Zuckungen etc kommt.

Ich, und auch soooo viele andere Kinder in dem Alter, jetzt Erwachsene, werden dir sicher erzählen, dass sie, auch mit dem heutigen Wissen, lieber dabeigewesen wären.
Klar ist das supertraurigfür das Kind, aber das ist ja auch traurig die Sache, da ist nix dran zu ändern und man kann sich gemeinsam trösten und ihn kuscheln, etc. Ich würde sie da nicht ausschliessen...

Ich war ca. 9 als ich dabei war als mein Kaninchen eingeschläfert wurde - er ist zwar ruhig eingeschlafen aber mich haben diese Bilder wochenlang verfolgt und ich war auch dort in der Praxis total fertig und hab geweint und geschrien.
Ist sicher nicht bei allen Kindern so und Charaktersache. Aber ich hab ja davor schon ein Haustier verloren und auch alle meine Großeltern und eine Tante - aber anzusehen wie mein Kaninchen stirbt, das war tausendmal schlimmer.

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18. Februar 2018 um 2:05
In Antwort auf schlumpfiiine

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

Wie es ist.das der hund krank ist und schmerzen hat.und das es für ihn immer schlimmer wird und das man bei kranken tieren die erlösen kann beim tierarzt.das die mit 2 spritzen einschlafen.der tod gehört zum leben.sei ehrlich.und sie kann ja dem hund im himmel bilder malen.die zb auf den fenstersims legen.wenn sie schläft nimmst du die.oder sie kann einen luftballon für ihn steigen lassen.toi toi

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18. Februar 2018 um 2:06
In Antwort auf schlumpfiiine

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

Sie muss sich verabschieden können.mitnehmen zum tierarzt würde ich mein kind.alles erklären.geheim ist das schlimmste

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18. Februar 2018 um 12:16
In Antwort auf schlumpfiiine

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

Das tut mir sehr leid. 

Eine Idee wäre noch den Hund hinterher einäschern zu lassen und mit nach Hause zu nehmen, wo er einen schönen Platz bekommt und die Familie Platz und Raum zum Trauern hat. Dann ist der Hund nicht gänzlich weg, sondern hat nur eine andere Form. 

Ich habe das mit dem Hund meiner Mama gemacht. Er ist nach langer Krankheit zu Hause verstorben, ich habe ihn abgeholt, in ein Tierkrematorium gebracht und drei Tage später wieder abgeholt. Er liegt jetzt in einer sehr hübschen Steinkugel in der Vitrine meiner Mama, wo er nun schläft. 

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18. Februar 2018 um 15:01
In Antwort auf schlumpfiiine

Meine Tochter  (6Jahre) liebt unseren Hund, der nun leider an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist sehr. Sein Zustand verschlechtert sich täglich so dass wir ihn morgen erlösen wollen. Aber wie bringen wir ihr das am Besten bei? Wenn wir ihr es vorher sagen damit sie sich veraschieden kann will sie sicher unbedingt mit-das möchten mein Mann und ich aber nicht. Sie danach vor vollendete Tatsachen zu stellen finde ich aber auch falsch!? Ach Mensch, vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich

Erstmal: Es tut mir so Leid für euch. Das ist furchtbar und ich wünsch euch ganz viel Kraft. Ich finde es sehr wichtig das man ihr die möglichkeit lässt sich zu verabschieden und auch zu trauern. Das ist ein wichtiger und guter prozess, denn sie verliert ja jemanden den sie liebt. Ich weiß nicht ob ihr gläubig seid, aber ich finde das Konzept von "Susi lebt dann weiter im Himmel und passt auf dich auf" ganz gut. Ich bin selbst nicht gläubig aber als Kind hat mir das immer viel trost gegeben zu wissen das geliebte Menschen nicht wirklich "weg" sind und ich noch mit ihnen "reden" kann. Man weiß das sie an einem besseren Ort sind und es ihnen gut geht. Das finde ich hilft mit dem Schmerz. Ich denke ich würde es ihr zeitnah sagen, am besten mit dem Papa zusammen und ihr alle Fragen beantworten. Auch wie das beim Arzt von statten geht, in Kinderversion halt. Ich würde ihr auch freistellen mitzugehen an dem Tag und wenn es geht vllt. eine kleine Ecke auf einem Tisch oder Kommode einrichten wo ihr ein Bild aufstelt und die Leine dazulegt. So hat sie etwas wo sie hingehen kann, vllt. eine Kerze anzünden und trauern/sich erinnern. Und ihr natürlich auch. Zeigt ihr ruhig das ihr Traurig seid. Ich wünsch euch alles nur erdenklich gute, ihr trefft die richtige Entscheidung!

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