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Wie soll ich mich verhalten?

23. Januar 2016 um 16:34

Ich habe eine Frage zu einem Thema, von dem ich nicht weiß wie und ob ich mich richtig verhalte. Ich weiß nur, das ich nicht beleidigt werden möchte. Aber neutrale Personen können unsere Situation wahrscheinlich einfach besser beurteilen als ich es kann..
Ich bin seit ein paar Jahren mit meinem Mann verheiratet und wir sind nie das klassische Liebespaar gewesen. Bei uns knallt es auch mal desöfteren, aus Kleinigkeiten werden Elefanten gemacht - das ist z.b etwas, von dem wir wissen, dass wir das ändern müssen. Aber ich komme mir immer mehr aufs Abstellgleis gestellt vor.
Wir haben zwei entzückende, aber auch ziemlich anstrengende Kinder, zwei Söhne. 4 und 2 Jahre alt.

Ich bin im Moment noch zu Hause, was mir selbst nicht so gut gefällt aber ich finde im Moment keine Arbeit und auch der einzige Kindergarten den ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen könnte, ist im Moment voll. Bedeutet also, ich selbst bin ziemlich frustriert, was mit Sicherheit auch zu unserer blöden Situation führt.

Mein Mann hat zwei Hobbys. Fußball und Freunde. Der gute Fußball belegt knapp 4 Tage die Woche, 3x Training und 1x am Wochenende ein Fußballspiel wo er dann von ich sag mal 11 Uhr - 18 Uhr weg ist. Je nachdem wo er spielt. Er arbeitet im Schichtsystem, hat jeden dritten Tag eine andere Schicht. Wochenenden inbegriffen. Wir, die Kinder und ich sind oft alleine. Ich weiß das es von mir undankbar ist, mich einsam zu fühlen. Er bringt schließlich das Geld nach Hause. Und das lässt er mich spüren..."Du bist nur eine Hausfrau, du arbeitest nicht mal richtig." "Das ist mein Geld und wenn ich mein Geld ausgeben will, dann ist das so!"."Du bist halt unfähig dich um Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder zu kümnern um dir mal ein eigenes Hobby zu suchen." So und so ähnlich läuft das im Moment hier ab. An Tagen, die er mal frei hat, ist er morgens schon weg und kommt erst abends wieder. Er hat sich jetzt einen Partyurlaub gebucht in einer Großstadt, danach geht er auf ein Konzert. Und dann auf ein Festival. Und ich sitz natürlich zu Hause und passe auf die Kinder auf. Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Kindern, aber ich möchte auch irgendwo mal solche Freiheiten haben.

Wenn ich aber mal irgendetwas für mich organisiere, kommt nach zwei Stunden spätestens eine Nachricht in der steht "Wo bist du, wo bleibst du?" Ich hab so oft versucht ihm klar zu machen, das auch ich mal Bedürfnisse habe, das mir die Decke auf den Kopf fällt. Aber ich werde direkt angegangen, das ich ja gar keine Ahnung habe wie anstrenged so ein Job ist und das wir sowieso kein Geld haben. Geld genug ist aber für Festivals, Konzerte, Partyurlaube (500Euro!) und Saufgelage mit den Freunden. Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender werde ich.
Wir sind beide gleich alt, 27 Jahre alt. Wir haben beide keinen Kontakt mehr zu unseren Eltern und wohnen auch weit weg von diesen.

Ich frag mich einfach, wie man eine konstruktive Diskussion schaffen kann, wenn es doch eh immer auf ein und das selbe hinaus läuft - Ich hab einfach kein Job, der mir diese Freiheiten quasi ermöglicht. Ich bin nur eine Hausfrau, die Tag und Nacht alles mögliche erledigt. Ich mache sogar seinen Papierkram, weil er es nicht schafft.

Was kann ich an mir verändern? Ich meine, er ist ein guter Vater und diese schwierige Phase haben wir jetzt seit knapp einem Jahr. Da fing aber auch meine Frustation über meine eigene Situation an.. Ich hoffe, ich kann ein paar Erfahrungsberichte von euch bekommen. Lieben Dank dafür!

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23. Januar 2016 um 16:53

Ich denke...
dass er ein gutes Stück Verantwortung für deine Frustration trägt. Bei uns ist es insofern ähnlich, dass mein Mann seinen Hobbys nachgeht, ich mir aber keine freien Wochenenden oder Abende gönne. Aber mit dem Unterschied, dass ich das im Moment so möchte. Würde ich es anders wollen, würde ich das auch einfordern.
Wenn bei uns mal eine Diskussion ansatzweise in die Richtung geht, dass er ja das Geld nach Hause bringt, werde ich gleich wütend und mache ihm klar, wie entspannt eigentlich sein 40-h-Job ist Ich bin rund um die Uhr für meinen Sohn da, momentan hat ihn seit letztem Sonntag ein heftiger Infekt erwischt, seitdem bin ich jede Nacht mehrmals wach, um Nase abzusaugen, trinken anzubieten usw. Inzwischen hat es mich selbst auch noch erwischt mit Schnupfen und Halsweh und dazu bin ich noch im 7. Monat schwanger. Also mach dich nicht so klein - wir leisten auch einen Job, und dazu noch einen verantwortungsvollen, denn wir wollen unsere Kinder gut erziehen!!
Sprich mit ihm, ohne Vorwürfe, aber sag ihm, dass du wieder ausgeglichener wärst, wenn du auch ab und an mal Zeit für dich haben kannst und dir auch mal etwas Luxus gegönnt sein muss, da dein Job nun mal nicht mit Geld bezahlt wird und sein Geld für die ganze Familie ist.
Liebe Grüße
Sunshine

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23. Januar 2016 um 16:59

Puh
auf alle Fälle das Gespräch suchen.Du arbeitest genauso,sogar mehr als er.Warum kümmert er sich denn nicht um einen Betreuungsplatz ?Würde ihn mal fragen ob ihm überhaupt bewusst ist,dass er ohne dich sich seine Hobbys in die Haare schmieren kann.Bei einer Trennung z.b muss er seinen Kindern und auch dir Unterhalt zahlen,da könnte er seine Hobbys vergessen. Ich würde ihm da jetzt die Pistole auf die Brust setzen,entweder es ändert sich was oder man geht getrennte wege

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23. Januar 2016 um 17:02

Wieso seid ihr zusammen?
Wo ist der Respekt, den man einem geliebten Menschen entgegenbringt?
Wo ist die Partnerschaft? Für solche Geldsachen habe ich gar kein Verständnis. Nach dem Motto: Das ist meins, verdien dir selber was...
Genau so, die Freizeitgestaltung.
Das ist reiner Egoismus und der hat mMn nichts in einer Ehe mit Kindern verloren.

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23. Januar 2016 um 17:17

Also
Hat ER mal überlegt, dass er das alles nur machen kann weil DU da bist und auf EURE Kinder aufpasst.....?
Ich finde ihn ganz schön unverschämt.
Mein Freund arbeitet auch sehr viel. Ich bin auch oft alleine mit unserer Tochter.
Richtig merken werde ich das erst, wenn meine Eltern weggezogen sind. Hatte den Luxus, das ich meine Tochter immer mal wieder rüber bringen konnte, wenn ich was vor hatte und er noch nicht von der Arbeit zurück war.....
Aber auch das mit Geld finde ich mehr als gemein.
Meiner geht auch gerne mal weg. Aber das er ständig alleine am Wochenende unterwegs ist und das von morgens bis abends und da so viel Geld auf die Kante haut.... Ich würde auflippen.
Du brauchst gar nix an dir ändern!
Ich wünsche mir für sich, das du einen Job bekommst und so schnell wie möglich unabhängig von ihm wirst.
Dann kommst du auch mal raus!

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23. Januar 2016 um 17:19

Danke für die Antworten!
In erster Linie war es natürlich nicht immer so, und es ist auch nicht so, das wir jeden Tag dieses Theater haben. Manchmal kann man mit ihm gut reden. Aber dann auf einmal ist er wieder so wie oben beschrieben. Das ist jedes Mal wie ein Schlag ins Gesicht, weil ich mir immer dachte "Ah super, er hat es verstanden." Dann ist die Enttäuschung natürlich groß, wenn er auf einmal wieder eine ganz andere Sicht der Dinge hat.
Ich weiß, dass diese Problematik auch bei ihm aus der Familie kommt.

Respektvolles Miteinander finde ich sehr wichtig, nicht nur weil wir Kinder haben. Aber ich bin auch nur ein Mensch und komme immer wieder an diese Punkte, an denen es mir einfach reicht. Anstatt mich dann mal anzuhören oder mal zu verstehen was ich sage, verdreht er alles. Im Moment ist es sehr sehr schwierig und ich werde das Gefühl nicht los, das er eventuell eine Midlife Crises hat. Ich meine, so etwas gibt es doch oder?
Wenn ich mal mit Freundinnen telefoniere, trösten sie mich, können ihn nicht verstehen, ich meine das tue ich ja auch nicht.

Vielleicht ist er so respektlos und verletztend weil ich mich ja selbst so sehe. Nur als einfache Hausfrau. Aber was mich so stört ist dieses "Du musst dankbar sein, weil ich die Miete zahle. Du musst dankbar sein weil ich den Strom bezahle." Ich meine das ist doch vollkommen irrelevant wenn man zusammen lebt? Da gibt es doch keine Jahresendabrechnung, das sind doch gemeinsame Kosten, die wir beide stemmen. Wenn auch nicht zu gleichen Teilen, das stimmt.

Ich weiß einfach nicht, wie ich an ihn ran kommen soll, er ist so verschlossen im Moment und ich kriege immer mehr das Gefühl das sich das alles entzweit. Was mir wirklich sehr leid tun würde, denn natürlich liebe ich ihn. Doch ich frage mich immer öfter, wieviel Liebe für mich da ist, wenn es an einfachsten Sachen scheitert..

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23. Januar 2016 um 17:27

Danke!
Vielleicht sind es harte Worte die eher ankommen. Zumindest bei mir.

Ja, ich denke mir auch oft, dass dieser Repekt einfach weg ist. Wodurch frage ich mich natürlich auch ständig. Oder aber, er hatte nie welchen und mir ist es nie aufgefallen weil ich bis zu einem gewissen Part nicht so frustriert war wie jetzt.

Das was du schreibst mit Wohnung, Job und wegziehen habe ich mir auch erst durch den Kopf gehen lassen. Zu meiner Schande gestehe ich aber auch, das ich Angst vor diesem Schritt habe. Nicht nur, weil die Kinder und ich dann "komplett" alleine sind,sondern auch weil ich Angst habe, den Rest meines Lebens alleine zu bleiben.
Das hört sich vielleicht egoistisch an, gegenüber meinen Kindern aber ich bin ja auch nur eine Frau..

Wie sieht es denn mit dem Sorgerecht aus? Ich meine mich zu erinnern, das ich nur einen gewissen Radius habe um wegzuziehen. Weißt du da irgendetwas?

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23. Januar 2016 um 18:07

Kann jetzt nichts konstruktives beitragen...
wurde ja auch schon viel gesagt und diverse tips gegeben...

wollt nur nochmal sagen, dass mich so kerle stören.
denen sollte man mal vorrechnen was ihr leben so kosten würde, wären die frauen nicht da.

-kinderfrau für die rundumbetreuung der kinder
-haushaltshilfe die täglich kommt und das heim sauber hält, den einkauf erledigt usw.
-köchin, die jeden tag 2-3 mal kommt um dem mann und den kindern essen zuzubereiten
-eine frau für gewisse stunden, ca. 1-2 mal pro woche


du leistet doch auch was. ja gut, er geht halt arbeiten, aber du doch im grunde auch. du lässt doch nicht die kinder und das heim verwahrlosen. du bist rund um die uhr im einsatz.
hoffe einige exemplare der gattung mann sehen das auch so. deiner ja anscheinend nicht.

kopf hoch, brust raus, krönchen richten...

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23. Januar 2016 um 18:28

Hey
Schon viele der Vorrednerinnen haben das geschrieben, was mir aus der Seele spricht. Ich wollte nur noch etwas anmerken. Wenn du selbst unzufrieden damit bist, dass du zuhause bist und es vielleicht auch seinem Selbstwertgefühl helfen würde wieder zu arbeiten, könnte euch eine Tahesmutter helfen. Wenn der Kindergarten voll ist, gibt es vielleicht trotzdem noch bei einer Tagesmuttet einen freien Platz. Das Jugendamt und Tagesmütter-Vereine helfen bei der Suche. Manche würden deinen Zwerg vielleicht auch abholen, oder es gibt auch Kinderfrauen (auch Tagesmütter mit anderer Bezeichnung), die zu euch ins Haus kommen, dann hättest du das Problem mit der Fahrerei nicht. Das ist auch oft viel günstiger als man denkt, denn das Jugendamt/Landratsamt über nimmt einen Teil der Kosten.
Wenn du noch Fragen hast, kannst ja gerne antworten.

Liebe Grüße

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23. Januar 2016 um 18:46

Ja, er hat tatsächlich LSK 3
Und ich gehe von meinem Geld einkaufen und halt so was für den Kindergarten an Kosten anfallen für den Großen. Letztens wollte ich einen Trockner haben, weil mir die Wäscheständer auf die Nerven gehen und mir tatsächlich einiges an Arbeit erspart würde. Das sollte ich mir zusammen sparen und alleine bezahlen weil wir ja nicht wirklich viel Geld haben. Ich hab keine 500euro mal eben so. Und mit Ratenzahlungen hab ich mich schon mal übernommen, seitdem kommt das für mich nicht mehr in Frage.

Ich möchte ihn halt nicht nur schlecht machen, er denkt auch mal an mich und bringt mir Blumen mit oder eine Tafel Schokolade...Aber ich liege oft nachts neben ihm und frage mich, wieso es so unharmonisch geworden ist.

Als allererstes kümmere ich mich jetzt mal um einen Betreuungsplatz. Danach arbeite ich weiter an meinem Führerschein, den habe ich nämlich nicht weiter gemacht weil ich das mit zwei Kindern schlecht gestemmt bekam. Aber vielleicht hab ich auch zu früh aufgeben. Ich bin jetzt motiviert etwas zu tun. Hab aber auch Angst, das ich nicht mal das noch schaffe.

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23. Januar 2016 um 20:15

Danke für eure Antworten!
Ich hab sie mir alle zu Herzen genommen.
Nun, es kommt wie es muss oder? Er rief an und wird wohl heute nicht mehr nach Hause kommen. Er schien angetrunken zu sein, dementsprechend aggressiv. Ich war eben sehr motiviert und dachte mir - so, das wars jetzt. Ich will kein Mensch zweiter Klasse mehr sein. Weil seine Kollegen dabei standen als er anrief, schien er noch respektloser als sonst zu sein. Ich hab ihm jetzt eine Wäschebox voll mit seinen Klamotten gepackt, vor die Tür gestellt und alles zugemacht. Ich weiß, das ich mich damit gesetzlich gesehen wohl nicht beliebt mache, aber das ist mir für heute egal. Er kann ja weiter Party machen gehen. Für mich reicht es.
Montag fahre ich mal zum Arbeitsamt und Jugendamt. Irgendwie brauch ich wohl schnell eine Wohnung?... Okay, jetzt sitze ich hier und weine, weil ich dachte er sei alles was ich nie hatte. Ich dachte, wir würden zusammen alt.

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23. Januar 2016 um 21:55

Kommt mir bekannt vor....
Mein Exmann war genau so. Er leistete sich alles. Seine Comic Sammlung die jeden Monat bis 200 verschlang, ein neues Fahrrad für 2000, neues Handy usw.

Wenn ich mal was wollte sollte ich es mir zusammen sparen. Mußte ewig betteln als ich ein Roller wollte. Wohlgemerkt für auf Arbeit zu kommen, da der Herr das Auto brauch. Das dann den ganzen Tag vor der Firma stand, weil die mit firmenautos zur Baustelle sind.

Das schlimme an der Sache war. Ich verdiente mein eigenes Geld. Aber er ja mehr. Also zählt ja mein verdienst nix. Haben uns jeden Monat Taschengeld gegeben, mit dem jeder machen konnte was er wollte. Er bekam 200, ich 150, da er ja mehr verdient. Was hab ich von meinem Geld gekauft, alles nur nix für mich. Ständig hieß es kein Geld. Also ich bezahlt.

Wenn ich es mal ansprach, hieß es nur bist ja selber schuld, wenn du dein Geld dafür ausgibst.

Oh man, wenn ich das so schreibe bin ich mal wieder froh diesen ar*** los zu sein.
Jetzt muss ich keinem mehr Rechenschaft ablegen oder wenn ich was will betteln.

Alles Gute!!!

Lg

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23. Januar 2016 um 22:43

Puh
Dein Mann ist ja ein krasser Egoist. Und das nicht nur, was die Finanzen betrifft, sondern sein gesamtes Verhalten. Er gönnt sich Hobbies und diverse Auszeiten, geht nicht nur vier Mal die Woche (!) Fußball spielen, sondern zieht auch noch mit Kollegen um die Häuser.

Und wo bleibst du? Du "arbeitest" 7 Tage die Woche 24 Stunden lang. Dein Mann hat Pausen, er hat auch Feierabend. Und mindestens 24 Tage Urlaub im Jahr. Und du? Du hast weder geregelte Pausen, noch Feierabend. Und Urlaub hast du auch nicht.

Ich hätte meinem Mann schon längst eine mega Ansage gemacht! Wenn das nicht fruchten würde, dann würde ich erstmal "zarte" Konsequenzen ziehen. Ich würde als erstes den Haushalt vernachlässigen, sprich ich würde aufhören seine Klamotten zu waschen, Essen für ihn zu kaufen und zu kochen, sein Geschirr stehen lassen und generell nichts anzufassen, was mit ihm zu tun hat. Wenn das auch nichts bringt oder er dafür kein Verständnis hat, dann würde ich weiter gehen: Ich würde das Hais verlassen, sobald er von Arbeit kommt - ohne Kinder. Das Handy würde ich ausschalten. Und dann würde ich Stunden lang wegbleiben. Soll er sich um die Kinder kümmern - sind ja immerhin auch seine. Und wenn auch dieser Schritt nichts bringt, dann würde ich tatsächlich erstmal ein paar Nächte ausziehen. Zu einer Freundin, zu den Eltern, notfalls ins Hotel - muss er halt zahlen vom Gemeinschaftskonto. Wenn du es ganz drastisch machen willst, dann lässt du die Kinder bei ihm und überlässt ihm auch mal ein paar Tage die GESAMTE Verantwortung. Dann kann er eben nicht arbeiten gehen, muss sich krank melden und kümmern. Und seinen Hobbies kann er eben auch nicht mehr frönen. Vielleicht begreift er dann, was Kinder und Haushalt für Arbeit machen. Oder du nimmst die Kids mit, damit er allein ist und Zeit hat nachzudenken. Aber ob er das tut? Und in letzter Instanz kannst du dir dann immer noch eine eigene Wohnung suchen. Vielleicht helfen aber bereits ein paar "Schocker", damit dein mann Einsicht zeigt. Ein Versuch ist es bestimmt wert.

Fakt ist: Du musst etwas tun. Reden bringt nichts, du musst handeln. Und zwar sofort.

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23. Januar 2016 um 23:11


Er kam eben auch betrunken nach Hause und hat hier gewütet. Er ist richtig ausgerastet und hat mich unterster Schublade beleidigt. Wirklich unterstes Niveau..Ich bin noch total geschockt. Ich glaube ich begreife gar nicht was das jetzt für mich bedeutet.

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23. Januar 2016 um 23:34
In Antwort auf golda_11948914


Er kam eben auch betrunken nach Hause und hat hier gewütet. Er ist richtig ausgerastet und hat mich unterster Schublade beleidigt. Wirklich unterstes Niveau..Ich bin noch total geschockt. Ich glaube ich begreife gar nicht was das jetzt für mich bedeutet.

Ich denke mal der pennt schon und du sitzt da wie ein häufchen elend
tut mir echt leid . aber du solltest deine kinder nehmen und gehen. morgen wird er nach dem aufstehen , sich fertigmachen und zum sport gehen . redebedarf haben solche typen null oder sich gar zu entschuldigen kommt auch nicht in frage. keine ahnung ob du in ein frauenhaus kannst , ich denke schon , ist immerhin seelische gewalt. im frauenhaus kannst du erst mal bleiben , bis du ne wohnung hast. mit 2 kleinen kindern musst du nicht mal arbeiten , du kriegst finanzielle unterstützung vom amt und natürlich muss er dir auch unterhalt zahlen. tut mir echt leid, wie deine beziehung grad den bach runtergeht, aber ich seh da keine hoffnung mehr.wenn einmal der respekt weg ist... er kann sich zwar sicher ne zeitlang zusammenreissen , aber in der regel kommt sein wahres gesicht wieder hervor...
keine ahnung was er dir vorhin alles an den kopf geknallt hat...aber an dem sprichwort"betrunkene und kleine kinder sagen immer die wahrheit" ist schon was dran...also es ist das was er wirklich über dich denkt...vergeude nicht deine zeit . lieber ein ende mit schrecken als schrecken ohne ende.es wird nicht besser....

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23. Januar 2016 um 23:35

Also
Die Kinder sind bei mir, er ist in der nächstgrößeren Stadt und trinkt weiter. Ich bin definitiv in Sicherheit.

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24. Januar 2016 um 9:26

Es sind aber auch seine Kinder
Und die TE schreibt ja, dass er ein guter Vater sei. Also warum kann man die Kinder nicht mit ihm allein lassen? Der wird sich schon um sie kümmern und ihnen nichts tun.

Auf Spielchen haben die wenigsten Lust. Aber bevor man eine ganze Ehe hinschmeißt und mit Sack und Pack auszieht, würde ich doch das ein oder andere "Spielchen" empfehlen - es ist im Grunde nichts anderes als ihm die Augen zu öffnen. Wenn das fruchtet, dann war es das definitiv wert. Besser als eine Scheidung und der Status alleinerziehend.

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24. Januar 2016 um 9:53

Wenn du dich trennst stehen dir hilfen zu geh am besten
mal zum Jugendamt und auch zum Arbeitsamt.Dein mann muss euren Kindern Unterhalt zahlen (weißt du wieviel er netto verdient?dann kann ich dir sagen was er ca zahlen müsste ) und he nachdem wieviek er verdient muss er auch dir Trennungsunterhalt zahlen

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24. Januar 2016 um 12:33
In Antwort auf fusselbine1

Es sind aber auch seine Kinder
Und die TE schreibt ja, dass er ein guter Vater sei. Also warum kann man die Kinder nicht mit ihm allein lassen? Der wird sich schon um sie kümmern und ihnen nichts tun.

Auf Spielchen haben die wenigsten Lust. Aber bevor man eine ganze Ehe hinschmeißt und mit Sack und Pack auszieht, würde ich doch das ein oder andere "Spielchen" empfehlen - es ist im Grunde nichts anderes als ihm die Augen zu öffnen. Wenn das fruchtet, dann war es das definitiv wert. Besser als eine Scheidung und der Status alleinerziehend.

Die wenige zeit die er mit den kindern verbringt...
da kann man nicht von einem guten vater sprechen. ich find ein vater der lieber seinen hobbies nachgeht(4mal wöchentlich zum fussball) kann gar nicht soviel an seinen kindern gelegen sein. überhaupt wann verbringt er denn mal zeit mit seinen kindern ....unter der woche arbeitet er,abends geht er zum fussball...wenn er nach hause kommt,sind die kinder in der regel im bett. den sonntag ist er den ganzen tag unterwegs... wann hat er das letzte mal einen tag mit seiner familie was unternommen?? es findet doch gar kein familienleben statt. klar er ist sicher lieb zu seinen kindern ... wie ein onkel der mal zu besuch kommt.

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