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Wie stillt man eigentlich ab??

Letzte Nachricht: 2. Februar 2015 um 19:50
02.02.15 um 14:09

Klingt vielleicht ein bisschen doof, aber ich habe echt keine Ahnung, wie ich es anstellen soll.
Ich muss dazu sagen, dass meine Tochter inzwischen 19 Monate alt ist. Ich wollte zwar gerne stillen, aber eigentlich nicht so lange... Ich dachte damals an maximal ein Jahr.
Das "Problem" ist, dass ich schon recht bald angefangen habe, sie in den Schlaf zu stillen und das nach wie vor die einzige Methode ist, sie zum Schlafen zu bringen. Schnuller wollte sie nie, auch Milchfläschchen mit abgepumpter Milch nimmt sie nicht.
Momentan stille ich sie abends in den Schlaf, dann meldet sie sich in der Nacht und ich nehme sie mit in unser Bett, wo sie dann auch nochmal kurz "andockt". Morgens ist es momentan ziemlich nervig, da würde sie, wenn ich sie ließe, stundenlang von einer Brust zur anderen wechseln
Mittags schläft sie, wenn wir unterwegs sind, oft im Auto ein, aber wenn wir zu Hause sind, wird gemeckert und geweint, bis ich sie an die Brust nehme. Ablenken lässt sie sich nicht, vielmehr steigert sie sich immer mehr rein, wenn ich sie nicht stille.
Familie und Freunde können mir nicht wirklich weiterhelfen: Laut meiner Mutter habe ich selbst mit 9 Monaten die Brust verweigert, habe mich also selbst abgestillt. Dachte in meiner Naivität, meine Tochter würde das bestimmt auch so machen, aber sie denkt gar nicht daran. Von Freunden kommen so hilfreiche Tipps wie "dann lass sie einfach schreien und ignoriere sie" oder "Du hättest sie schon viel früher abstillen sollen, jetzt wird es immer schwieriger".
Auf meinen Mann kann ich auch nicht zählen. Er zieht sich bei diesem Thema komplett raus, versucht nicht, sie ins Bett zu bringen und hat schon durchklingen lassen, dass ich das Abstillen doch bitte unter der Woche versuchen möge, wenn er bei der Arbeit ist, damit er sich das Gemecker unserer Tochter nicht anhören muss.

Langer Rede kurzer Sinn: Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich meine Tochter schonend von der Brust kriege und ihr zudem beibringen kann, ohne Brust einzuschlafen? Vielen Dank für Eure Hilfe.

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02.02.15 um 14:54

Bei mir von heute auf morgen
Als meine Tochter 18 Monate alt war, hab ich auch gedacht, allmählich wird es Zeit, dass sie endlich ohne brust einschläft.
Wollte auch nie länger als 12 Monate stillen. Naja dann hab ich mir selbst gesagt, okay bis Ende der Woche noch und dann versuche ich mal, nen Becher mit Wasser. Also so einen, wo sie schon dran saugen muss.

Dann habe ich ganz langsam angefangen, ihr erst den Becher zu geben und dann, wenn sie extrem nölig war, durfte sie noch kurz an die Brust.
Nach etwa einer Woche etwa, hat sie dann abends ihr wasser getrunken, wollte ihren Schnuller und hat sich dann hingelegt zum schlafen

Ab da war es dann wirklich von heute auf morgen vorbei, ohne weinen und murren.
Ich weiß nicht, ob das für euch ne Option ist, aber vielleicht kann man es mal mit Wasser probieren.

Ich muss sagen, ich hatte auch echt Glück...

Lg und viel Glück

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02.02.15 um 15:07

Hallo
Was genau stört dich denn? Das Einschlafstillen? Das nachts stillen? Oder Unruhe am Morgen? Stört es DICH oder denkst du nur " man sollte. .." bzw. sind es die Anderen, die damit ein Problem haben?

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02.02.15 um 15:27

Bei uns klappte es nur mit konsequenz und ersatzdroge
Als mein Sohn 13 Monate alt war, musste ich aus beruflichen Gründen abstillen.

Ich versuchte es erst sanft und langsam (nach Gordon). Aber er roch die Lunte und hing dann permanent an der Brust.
Also musste die radikale Methode her. Dazu holze ich meine Mutter eine Woche zu uns. Sie lenkte das Kind den ganzen Tag ab und wenn er seine Milch verlangte, gab sie ihm das Fläschen mit einer für meinen Sohn sauleckeren Milch (mit echter Vanille verfeinert ). Am ersten Tag gab es viel Geheule. Ich bin dann immer raus und lies ihn bei meiner Mama. Nach zwei Tagen trank er lieber die "Vanillemilch" als Muttermilch und nach ein paar weiteren Tagen war die Brust komplett vergessen. Nach zwei weiteren Wochen nahm er auch Nachts keine Flasche mehr und schlief mit Schnuller ein.

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02.02.15 um 15:46
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Hallo
Was genau stört dich denn? Das Einschlafstillen? Das nachts stillen? Oder Unruhe am Morgen? Stört es DICH oder denkst du nur " man sollte. .." bzw. sind es die Anderen, die damit ein Problem haben?

Hmmm
Was mich stört, ist das ständige Seitenwechseln, und dass es abends dadurch ewig dauert, bis sie eingeschlafen ist. Unter einer halben Stunde ist es selten, oft eher eine Stunde.
Dann dass sie sich, wenn sie müde ist, oft nicht anders beruhigen lässt. Zuhause ist das nicht so das Problem, aber unterwegs finde ich es mittlerweile ziemlich unangenehm.
Außerdem würde ich auch gerne mal wieder abends weggehen, aber die Personen, die dafür in Frage kommen, würden erst auf sie aufpassen, wenn sie ohne Brust einschläft. Wobei das natürlich noch lange nicht heißt, dass sie das dann auch bei ihnen macht...

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02.02.15 um 17:10
In Antwort auf

Hmmm
Was mich stört, ist das ständige Seitenwechseln, und dass es abends dadurch ewig dauert, bis sie eingeschlafen ist. Unter einer halben Stunde ist es selten, oft eher eine Stunde.
Dann dass sie sich, wenn sie müde ist, oft nicht anders beruhigen lässt. Zuhause ist das nicht so das Problem, aber unterwegs finde ich es mittlerweile ziemlich unangenehm.
Außerdem würde ich auch gerne mal wieder abends weggehen, aber die Personen, die dafür in Frage kommen, würden erst auf sie aufpassen, wenn sie ohne Brust einschläft. Wobei das natürlich noch lange nicht heißt, dass sie das dann auch bei ihnen macht...

Hallo
Das tut mir aber leid für dich. Da machen diese Personen es sich aber ganz schön leicht. Bei uns klappte es bei der Großen mit Tragen zum Einschlafen, wenn ich nicht da war und die Kleine ist noch unkomplizierter, Papa kuschelt nur mit ihr und pustet in die Hand. Bei der großen Schwester schläft sie manchmal auf dem Bauch ein. Bei mir gestillt.
Mmn ist das nur eine faule Ausrede, dass sie nicht betreuen wollen und echt fies dir gegenüber.

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02.02.15 um 17:10

Also
Vom einschlafstillen sind wir mit Hilfe von dem Buch schlafen statt schreien weggekommen.

Nachts stille ich aber auch noch ziemlich oft und möchte jetzt abstillen. Meine maus ist 15 Monate und ich stille eigentlich gerne, aber sie schläft so schlecht und ich hab das gefühl dass sie ständig auf die Brust wartet. Haben es dann mit Gordon versucht, also bekommt sie inzwischen vor mitternacht die Brust nicht mehr.

Ich glaube ich muss einfach konsequent sein und mir llar werden was ich will, aber hier sind schon ein paar gute Beiträge dabei

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02.02.15 um 18:29
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Hallo
Das tut mir aber leid für dich. Da machen diese Personen es sich aber ganz schön leicht. Bei uns klappte es bei der Großen mit Tragen zum Einschlafen, wenn ich nicht da war und die Kleine ist noch unkomplizierter, Papa kuschelt nur mit ihr und pustet in die Hand. Bei der großen Schwester schläft sie manchmal auf dem Bauch ein. Bei mir gestillt.
Mmn ist das nur eine faule Ausrede, dass sie nicht betreuen wollen und echt fies dir gegenüber.

Naja
die einen haben selbst zwei kleine Kinder und das dritte kommt in sechs Wochen. Dass sie da überhaupt anbieten, meine Tochter mal zu nehmen, finde ich schon sehr nett und kann verstehen, dass sie dann nicht noch Stunden ins Einschlafen investieren wollen.
Die andere Möglichkeit ist meine Mutter, die wir etwa einmal im Monat besuchen. Sie hat
es auch schon ein oder zweimal versucht,
aber meine Tochter hat lautstark protestiert. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich die
Wohnung verlassen hätte.
An dieser Stelle aber schonmal Danke für die Tipps. Ich werde mir mal Gedanken dazu machen und entscheiden, womit ich es versuchen werde.

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02.02.15 um 19:50


Bei mir war es ganz ähnlich, meine Tochter ist auch lange Zeit nur an der Brust eingeschlafen.

Der erste Versuch sie abzustillen ist auch kläglich gescheitert, da brauchte sie anscheinend die Brust noch sehr. Sie war damals ungefähr genaus alt wei deine Tochter und ist nachts noch ca 3 mal aufgewacht und durch Stillen wieder eingeschlafen. Mich selbst hatte das Stillen nicht so sehr gestört, ich habe mir eher selbst Druck gemacht, dass Abstillen langsam überfällig ist...

Letztendlich habe ich auch viel im Internet gelesen, das hat ein wenig den Druck genommen. Das Abstillen an sich ging dann ein paar Monate später fast von alleine.

Tagsüber hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr gestillt. Nur noch zum Einschlafen, nachts und ich glaube morgens.

Zuerst habe ich morgens gestrichen, da gabs dann Kaba...

Nachts wurde sie auch nur noch 1 mal wach. Dadurch hatte ich pro Tag nur noch 2mal gestillt. Mein Glück war, dass mein Mann das ins Bett bringen übernommen hat. Das war anfangs nicht einfach, nach 2 oder 3 Tagen ging es. Allerdings dauerte es am Anfang lange (mind 1 Stunde!), bis sie in den Schlaf gefunden hat.

Nachts hatte ich noch einige Zeit weitergestillt. Dadurch, dass sie nur noch 1 mal pro Tag an die Brust kam kam allerdings bald keine Milch mehr. Das hat noch ein paar mal zu Tränen geführt, mit einem Wassernuckelfläschen hat sie sich trösten lassen. Und nach ein paar Nächten war auch das kein Thema mehr.

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