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Wie veränderte die Geburt des Kindes euer Leben?

17. Juli 2010 um 17:38 Letzte Antwort: 17. Juli 2010 um 22:20

Hey, ich selber habe noch kein Kind. Ist jedoch in Planung.

Mir ist klar, dass die Antworten subjektiv und situationsabhängig sind, aber ich wollte gern mal wissen, was sich bei euch nach der Geburt des Kindes verändert hat?
Beispielsweise in Bezug auf die Partnerschaft (also zwischen Vater und Mutter, aber auch im Dreiergespann), mögliche Ängste wegen dem Kind ( Fühlt ihr euch Überlastet?...) und auch körperlich: Tendiert ihr mehr zum Keisserschnitt oder eher zur natürlichen Geburt? Hat sich euer Essverhalten geändert während und dann nach der Schwangerschaft?

Gibt es auch einige Mütter, die sehr schnell danach wieder arbeiten gegangen sind? Wenn auch nur halbtags/ stundenweise oder sogar Vollzeit...

Würde mich über eure Erfahrungen freuen. Natürlich auch auf Fragen, die ich nicht gestellt habe.

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17. Juli 2010 um 18:43

Jede Mama verändert sich durch die Geburt ihres Kindes
ich muss sagen bei mir war das zum positiven, ausser das ich eine Heulsuse geworden bin

Aber ich bin wahnsinnig gelassen worden, weiss wo ich meine Prioritäten setzten muss.
Klar habe ich die normalen Mama-Ängste, wenn mein Kind krank ist oder sich weh getan hat.
Die erste Zeit war echt anstrengend, weil mein Kleiner Kolliken hatte, ewig nicht durchgeschlafen hat usw.
Aber je älter er wird umso eingespielter sind wir. Ich liebe es Mama zu sein
Nein überlastet bin ich nicht.
Klar gibt es Abende wo ich fertig bin und mich aufs Sofa freue, aber nicht so das ich denke, es wird mir zuviel.

Uns als Paar sehr gut, klar muss man mit der Zeit jonglieren, vorallem wenn man ein Mann hat der sehr viel arbeitet. Aber wir haben uns sehr gut damit arangiert. Die normalen Zickereien sind natürlich immer noch ab und an da.

Ich hatte eine Wassergeburt und würde es auf jeden Fall wieder so machen, sofern es gesundheitlich geht.
Ich hatte bei der Geburt eine Beleghebamme, das schafft Vertrauen.
Sie kommt voher vorbei und hat bei mir Akupunktur gemacht, die Nachuntersuchungen von mir und dem Kleinen hat sie dann auch wieder gemacht.

hmm, Essverhalten.
naja, ich koche jetzt natürlich immer zeitig und gesund, früher habe ich für mich alleine eher ein Brot gemacht anstatt gross zu kochen.
Aber dass ist ja kein Problem, wenn ich mal gar keine Lust habe, gehen wir auch mal essen.

Ich arbeite einen Tag in der Woche, bei der Firma von meinem Schatz. Unser Kleiner ist dann bei meiner Mama oder wenn sie im Urlaub ist, nehmen wir Ihn mit.

Überhaupt ist der beste Tipp den ich dir geben kann, alles entspannt auf dich zukommen zu lassen.
Und dich und deinen Mann nicht als einzelne Personen zu vergessen.
Ich gehe gerne mal mit meinen Mädels weg, dann schaut der Papa und umgekehrt.
Ausserdem nehmen wir den Kleinen immer mit, er ist es sich gewohnt unterwegs zu sein, geniesst es mit vielen Leuten zusammen zu sein.
Er ist gerne mit uns auf dem Boot, kommt eben mit uns zur Arbeit, hat keine Probleme im Restaurants zu essen.
Er ist sich gewohnt überall dabei zu sein, dass macht es um vieles einfacher.

LG Natascha & Lennox (18.5 Monate)


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17. Juli 2010 um 22:20

Einiges hat sich verändert, Anderes nicht
natürlich ändert sich das Leben insofern grundlegend, dass auf einmal eine Person da ist, die ständig versorgt werden muss und das Wichigste im Leben gewordeb ist...

Beispielsweise in Bezug auf die Partnerschaft (also zwischen Vater und Mutter, aber auch im Dreiergespann),
Noch weniger Zeit zu zweit, das zehrt echt... Ansonsten nicht viel, zu dritt nehmen wir uns am WE schon Zeit
mögliche Ängste wegen dem Kind ( Fühlt ihr euch Überlastet?...)
Ängste... hmmm, eher, dass dem Kind etwas zustösst oder einem selbst. Überlastung: habe ich keine Angst vor, kommt aber immer wieder mal vor
und auch körperlich: Tendiert ihr mehr zum Keisserschnitt oder eher zur natürlichen Geburt?
natürliche Geburt, ich musste dadurch bspw. nicht wirklich mit dem Sport aufhören (hatte insgesamt nur 8-10 Tage Pause) und war generell sehr fit nach der Geburt, auch wenn diese an sich nicht gerade das Angenehmste war. Generell bin ich gegen KS aus nicht-medizinischen Gründen
Hat sich euer Essverhalten geändert während und dann nach der Schwangerschaft?
Nein

Gibt es auch einige Mütter, die sehr schnell danach wieder arbeiten gegangen sind? Wenn auch nur halbtags/ stundenweise oder sogar Vollzeit...
Ja, die ganze Zeit, das erste Jahr 20 Stunden, dann 30 und mit 1,5 Jahren dann Vollzeit (allerdings flexible Arbeitszeiten), meine Arbeit hat aber an Priorität verloren.

Ich muss sagen bei uns ist es so, dass Beide Vollzeit arbeiten und auch noch mal etwas alleine machen wollen (Hobbies, Sport, Freunde treffen etc.), dadurch kann ist Vieles ähnlich wie zuvor. Aber bei jedem Schritt ist das Kind in Gedanken dabei, was man plant wird immer so geplant, dass das Bestmögliche für das Kind berücksichtigt wird usw....

LG

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