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Wie viel Trinkgeld bei Feierlichkeit?

1. Juni 2015 um 11:32

Wir müssen heute eine Rechnung in Höhe von ca 610 zahlen. Wie viel Trinkgeld ist angemessen?
Es war eine Bedienung für uns zuständig , einmal beim Essen auftischen hat eine zweite kurz mitgeholfen, aber in der Regel gab es eine fest Bedienung für uns.

Diese war 2,5 Std für uns zuständig. Den Tisch haben wir am Vorabend selbst dekoriert und auch wieder aufgeräumt verlassen. Also unsere Freunde haben alles Geschirr gestapelt zusammengestellt und Deko gleich abgeräumt und ins Auto getragen.

Wie viel würdet ihr bei 2,5 Std Bedienung geben? Oder geht man nach Gesamtsumme und rundet irgendwohin auf?

Danke

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1. Juni 2015 um 11:39

Ich
Würde wenn sie auch nett und höflich wart und ihr zufrieden wart so zwischen 20-40 geben.

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1. Juni 2015 um 11:43

Ich glaube...
Man sagt so pauschal 10%. Allerdings wären das ja Minimum 60 , was mir glaube ich etwas zu viel ist.
Zufrieden waren wir auf jeden Fall und wären wir da den halben Tag gesessen, sähe es auch nochmal anders aus. Aber es waren halt doch "nur" ca 2,5 Stunden. Ich möchte natürlich auch nicht knausrig wirken usw.

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1. Juni 2015 um 11:45


An unserer Hochzeit bekamen die beiden Servicekräfte je 25 Euro auf die Hand. Bitte gebe das Trinkgeld seperat ab. Das riet uns auch die Eventmanagerin die mit uns plante, da der Gesamtrechnungsbetrag an den Chef geht und das Trinkgeld dann auf alle umgelegt wird.

LG

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1. Juni 2015 um 11:46

Ich..
Würde 30,- geben,

LG

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1. Juni 2015 um 11:48

Ich würde
30 geben

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1. Juni 2015 um 11:52

Die werden ja schon bezahlt
dann noch mal 40-60 euro find ich echt zuviel. ich find 10 bis max 20 euro absolut ok.
wenn das trinkgeld höher ausfällt als die entlohnung...von 10-15 stundenlohn geh ich jetzt mal aus... ist ne bedienung sicher mehr als zufrieden. also max 20 euro!

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1. Juni 2015 um 12:02


Wir hatten am samstag taufe und die rechnung belief sich auf 730
Wir haben 800 gegeben, weil die bedienung gut und nett war und sie zudem 2 std länger da blieb

Ich finde das gerechtfertigt und für uns hats gepasst

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1. Juni 2015 um 12:02
In Antwort auf xxmaybexx1


An unserer Hochzeit bekamen die beiden Servicekräfte je 25 Euro auf die Hand. Bitte gebe das Trinkgeld seperat ab. Das riet uns auch die Eventmanagerin die mit uns plante, da der Gesamtrechnungsbetrag an den Chef geht und das Trinkgeld dann auf alle umgelegt wird.

LG

Ja,
an der Hochzeit haben wir insgesamt auch einiges an Trinkgeld gelassen. Da sitzt man aber auch deutlich länger. Daher bin ich glaube ich diesmal nicht bereit ganz so viel zu geben. Danke für eure Anhaltspunkte

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1. Juni 2015 um 12:03

20 sind standard bei so einer bewirtung
Kommt aber auch auf die Leute an und wie gut sie betucht sind. Als Normalverdiener sind 20 Euro der Durchschnitt.
Immer daran denken, dass man der Bedienung das Geld in die Hand drückt. Entweder noch vor der Abrechnung oder wenn man gehen will. Nie beim bezahlen, denn in den wenigsten Fällen landet es dann bei der Person, die es bekommen soll. Das steckt sich dann gern der Chef ein.

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1. Juni 2015 um 12:20

Also wir haben
bei einer Summe von 1300 , 50 Trinkgeld auf die Hand gegeben

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1. Juni 2015 um 12:40

So sieht es aus
Der Verdienst einer Kellnerin ist ein Witz. Ich hatte damals als gelernte Restaurantfachfrau nicht mal nen Tausender raus und man buckelt täglich ohne Ende Überstunden, die nicht bezahlt werden und abfeiern geht auch nicht, da es einfach nicht machbar ist. Die verfallen dann einfach und man wird mit einem Hungerlohn abgespeist. Ich habe überwiegend vom Trinkgeld gelebt und da haben die Gäste auch nie bei gespart, weil wir überwiegend Stammgäste im Hotel hatten und diese Gäste wussten, was man verdient oder eben nicht verdient für diesen Service. Das war mein Glück.
Ansonsten ist das Trinkgeld ein Witz, weil mit der Küche auch noch geteilt wird und die Leute davon ausgehen, dass man für den Service genug Gehalt bekommt.

Deswegen habe ich den Job an den Nagel gehangen, als ich schwanger wurde. Als alleinerziehende Mutter weder zeitlich noch finanziell machbar. Mit dem Gehalt kann man sich nicht mal nen Kitaplatz leisten.

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1. Juni 2015 um 12:57

Also wir waren nun dort...
Es waren 617 und ich habe auf 650 aufgerundet, also 33 Trinkgeld gegeben. Der Chef hat es gleich in eine extra TrinkgeldKasse gelegt. So bekommt die Küche sicher auch was davon ab. Aber ganz gerecht ist es auch wiederum nicht, da uns ja nur eine Bedienung betreuut hat und nicht alle. Also den Tipp, es hinterher gleich hat wir die Hand zu geben, werde ich beim nächsten Mal beherzigen. Wir gehen da abundzu mal zum Essen und dann bekommt sie das nächste Mal noch nen zusätzlichen 5er auf die Hand. Hoffe damit hab ich einen guten Mittelweg gefunden.

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1. Juni 2015 um 13:01
In Antwort auf sinchenlinchen

Also wir waren nun dort...
Es waren 617 und ich habe auf 650 aufgerundet, also 33 Trinkgeld gegeben. Der Chef hat es gleich in eine extra TrinkgeldKasse gelegt. So bekommt die Küche sicher auch was davon ab. Aber ganz gerecht ist es auch wiederum nicht, da uns ja nur eine Bedienung betreuut hat und nicht alle. Also den Tipp, es hinterher gleich hat wir die Hand zu geben, werde ich beim nächsten Mal beherzigen. Wir gehen da abundzu mal zum Essen und dann bekommt sie das nächste Mal noch nen zusätzlichen 5er auf die Hand. Hoffe damit hab ich einen guten Mittelweg gefunden.

Das sollte heißen
Den Tipp, es hinterher gleich bar in die Hand zu geben, werde ich beim nächsten Mal beherzigen.

Wenn man Essen geht, ist das ja klar. Aber bei Feierlichkeiten, war mir das nicht so bewusst.

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1. Juni 2015 um 18:02

33
Find ich in ordnung, ich finde es auch gut das die küche was bekommt, die machen immerhin das leckere essen und bekommen meist nix.

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1. Juni 2015 um 18:23

..
Wenn ich hier lese, wie Andere denken, bin ich froh, dass ich nicht mehr kellner.
Der Verdienst ist ein Witz! Keine Servicekraft der Welt arbeitet für den Lohn, sondern nur fürs Trinkgeld.
Bei einer Rechnung von über 600 Euro nur 10 oder 20 Euro Trinkgeld zu geben, finde ich sehr sehr gering.
Die Kellnerin hat so einen krass anstrengenden Job, auch wenn das vielleicht keiner glauben mag.
Am Ende des Tages tut dir alles weh.
Außerdem wird das Trinkgeld noch geteilt mit der Theke und der Küche. Also bleiben ihr davon im Endeffekt ein paar Euro.

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1. Juni 2015 um 20:05

Ich hätte wahrscheinlich 650- 670 Euro gegeben.
Trinkgeld generell ja, aber ich finde, man muss es nicht übertreiben.
Ich finde das Thema Trinkgeld schwierig, weil man nicht allen Dienstleistern Trinkgeld gibt und ich das ungerecht finde.

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1. Juni 2015 um 20:09

Genau so!!
Genau so hätte ich es gemacht! In der Gastronomie lebt man vom Trinkgeld, weil der Verdienst zu viel zum Sterben, aber zu wenig zum Leben ist. Traurig, wenn man dann seinen Job macht, sich freundlich lächelnd den Popo aufreißt, und Service macht, halbtot mit dicken Beinen ins Bett fällt und dann nur einen feuchten Händedruck bekommt, weil man ja immerhin Gehalt bekommt. Traurig...

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1. Juni 2015 um 21:46

Dafür
Hat sie in ihrem vorherigen Thread nochmal geantwortet

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1. Juni 2015 um 22:05
In Antwort auf pupsigel

Ich hätte wahrscheinlich 650- 670 Euro gegeben.
Trinkgeld generell ja, aber ich finde, man muss es nicht übertreiben.
Ich finde das Thema Trinkgeld schwierig, weil man nicht allen Dienstleistern Trinkgeld gibt und ich das ungerecht finde.

Super,
dann lag ich mit meinen 650 ja scheinbar doch halbwegs im Schnitt. Einige meinten 20 für 2 Stunden wären ok, andere 10% wären die Regel. Dann liege ich wohl irgendwo dazwischen. Nicht allzu großzügig, aber als geizig wird man mich hoffentlich auch nicht abstempeln .

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1. Juni 2015 um 22:16

So haben wir es...
an unserer Hochzeit auch gemacht.
Da saßen wir aber auch bis nachts an den Tischen , hatten mehrere Bedienungen etc, da fand ich 10% einer sehr großen Summe durchaus angemessen.

Aber diesmal waren es "nur" max 2,5Std, eher weniger. Wir haben vorher selbst dekoriert, auch die gesamte Deko selbst mitgebracht. Hinterher diese auch gleich wieder eingepackt und mitgenommen. Der Service beschränkte sich also auf 2 Std bedienen. Mir ist bewusst, dass das kein leichter Job ist und wir waren auch zufrieden. Aber dennoch bin ich bei einer kurzen Feierlichkeit nicht bereit genauso üppig Trinkgeld zu geben, wie bei einem riesigen Fest.

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1. Juni 2015 um 22:38

Da gebe ich dir vollkommen Recht...
aber in unserem Fall glaube ich nicht, dass jemand wegen uns früher angefangen hat ( im Lokal haben schon 1-2 Std vor uns Leute gesessen und getrunken/ gegessen) , also da wurde bereits regulär gearbeitet. Und als wir gingen waren auch noch einzelne, wenn auch wenige Tische besetzt. Also wir saßen quasi zur typischen MittagsEssenszeit , nicht früher, nicht länger.
Ich zweifele nicht an, wie anstrengend dieser Beruf ist und ich streite nicht ab, dass eine Feierlichkeit vielleicht mehr Aufmerksamkeit fordert, also einzelne kleine Tische.
Aber: man muss dennoch unterscheiden, ob man 2 Std oder 10 Std Service in Anspruch genommen hat und in welchem Umfang die Bedienung gefordert war ( bspw wurde selbst dekoriert , hinterher aufgeräumt usw).

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2. Juni 2015 um 8:43
In Antwort auf sinchenlinchen

Da gebe ich dir vollkommen Recht...
aber in unserem Fall glaube ich nicht, dass jemand wegen uns früher angefangen hat ( im Lokal haben schon 1-2 Std vor uns Leute gesessen und getrunken/ gegessen) , also da wurde bereits regulär gearbeitet. Und als wir gingen waren auch noch einzelne, wenn auch wenige Tische besetzt. Also wir saßen quasi zur typischen MittagsEssenszeit , nicht früher, nicht länger.
Ich zweifele nicht an, wie anstrengend dieser Beruf ist und ich streite nicht ab, dass eine Feierlichkeit vielleicht mehr Aufmerksamkeit fordert, also einzelne kleine Tische.
Aber: man muss dennoch unterscheiden, ob man 2 Std oder 10 Std Service in Anspruch genommen hat und in welchem Umfang die Bedienung gefordert war ( bspw wurde selbst dekoriert , hinterher aufgeräumt usw).

Es ging gar nicht um dein trinkgeld
Es ging um die Ansichten bei diesem Beruf.
Dieses "Dafür werden sie doch bezahlt." war ein schlag in die Magengrube für jeden, der schon in der Gastro gearbeitet hat, weil es eben nicht gerecht entlohnt wird. Da bekommt jeder Hilfskellner mehr, als eine gelernte Fachkraft, die auch 3 Jahre gelernt hat. Für manche Menschen ist man eben nur ein Tellertäger und mehr nicht...da ist es nicht so schlimm, aber Koch und Restaurantfachfrau sind 2 harte Berufe, die wenig geschätzt werden.
Ich muss immer lächeln, wenn ich hier die Threads lese mit "Ich muss so viel arbeiten.", "Sind so viele Überstunden rechtens?" oder "Wer muss Ostern auch arbeiten? " lese, denn das sind, aus der Sicht einer Kellnerin oder einer Köchin, Luxusprobleme, weil es für Menschen aus der Gastronomie Alltag ist und da auch nichts zu diskutieren gibt. Ich kann die freien Tage, die ich am Wochenende hatte, an einer Hand abzählen...nicht in einem Jahr...in 7 Jahren. An Feiertagen habe ich generell Doppelschichten geschoben und habe teilweise im Hotel geschlafen, weil sich der Weg nach Hause nicht gelohnt hat.
Da ist es einfach hart, wenn man lesen muss, was manche für eine Einstellung zu dieser Arbeit haben, denn man ackert um die 260 Stunden im Monat und hat am Ende des Monats dafür, in manchen Regionen, nicht ganz 900 Euro auf dem Konto. Das ist ein Stundenlohn von nicht mal 3,50 Euro. Dafür würde kaum noch einer aufstehen.
Den Mindestlohn gibt es erst seit Januar und selbst das beisst sich, weil man die Überstunden (in den meisten Betrieben) nicht bezahlt bekommt. Da kommt man auch nur noch auf einen Stundenlohn von 5 Euro, wenn man die Überstunden mit berechnet. Deswegen will auch jetzt keiner diese Arbeit machen, weil man nicht gerecht bezahlt wird.

Das kam nicht von dir, aber es wurde in deinem Thread geschrieben und deswegen diese Reaktion hier. Tut mir leid für dich und du musst dich auch nicht angesprochen fühlen, aber mir platzt der Popo, wenn ich hier einige Dinge lese.

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2. Juni 2015 um 9:36

Theoretisch...
Praktisch habe ich noch in keinem Gastronomie-Job Überstunden bezahlt bekommen oder konnte die abfeiern. Gut; ich war auch keine gelernte Kraft, allerdings kenne ich auch keine Restaurantfachkraft oder Koch, die jemals vollständig ihre Überstunden bezahlt bekommen hat oder abfeiern konnte.
Selbst beim Mindestlohn jetzt gibt es unzählige Schlupflöcher. Dann werden weniger Stunden aufgeschrieben, der Rest soll auf die Hand gegeben werden; es sprießen die befristeten Monatsverträge aus dem Boden usw usw

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2. Juni 2015 um 10:36

Das ist in der theorie so,
aber in der Praxis sieht es oft anders aus. Das funktioniert vielleicht in grösseren Unternehmen, aber oft nicht in kleineren.
Ich habe in kleineren Hotels gearbeitet, die 160-200 Plätze in den Gasträumen hatten (ohne Biergarten gerechnet). Da war es fast täglich voll, weil hier ganzjährig viel Tourismus ist. Im Service sind hier 4 Leute der Standard...insgesamt. 2 arbeiten aber nur. Da kommt die eine um halb 10/10Uhr, macht die Mittagstischvorbereitung allein und hat um 23/23.30Uhr Feierabend. Die 2. kommt um 11Uhr und arbeitet bis zum bitteren Ende...das ist meist 2/3 Uhr, weil auch noch das Frühstück vorbereitet werden muss. Zum Frühstück ist weder Koch noch Refa da...das machen die Hauswirtschafter, die sich eigentlich um die Zimmer kümmern. Die Köche kommen um halb 10 und geschlossen wird die Küche um 21.30...sie sind frühstens um 22.00/22.30Uhr aus der Küche raus.

Es fehlt einfach das Personal. Die Überstunden verfallen einfach, weil man die Masse gar nicht abbummeln kann.
Die Köche sind noch schlimmer dran. Hier arbeiten sie 6 Tage in der Woche, weil das Personal fehlt. Hier hast du einen Koch für 2 Baustellen und das ist schon der Notfallplan, wenn einer krank wird oder eben den einen Tag frei hat. Die Refa's haben 2 freie Tage...einen davon haben sie aber Bereitschaft und ich wurde regelmässig gerufen.
Da schreibt man schon gar nicht mehr die Überstunden auf, weil 13h ein normaler Arbeitstag ist. Klar hat man Rechte, aber in der Gastro heisst es "Entweder du ziehst mit oder du gehst.".
Ich beneide auch keinen Azubi. Die müssen hier ab dem 1. Tag selbstständig arbeiten und auch ihre Überstunden machen. Hier stehen die volljährigen Azubis schon in den ersten 1-2 Monaten nachts allein hinter dem Tresen.
In den ersten Wochen im September sieht man mindestens 2-3 Azubis, im Service und in der Küche, kommen und gehen, weil sie die Wahl haben zwischen kompromisslos arbeiten und Ausbildubgsabbruch. Die meisten gehen freiwillig nach nur wenigen Tage.

Es ist auch nicht so, dass der Chef immer ein Arsch ist. Viele haben keine andere Wahl. Die wollen mehr Personal, aber es will keiner arbeiten, wenn sie von den Arbeitszeiten und das Gehalt hören. Spätestens bei der Probearbeit springen die letzten Leute ab.
Mein Chef, bei dem ich am längsten gearbeitet hatte, der war geizig. Der hatte das Geld für die Überstunden, aber es gab die Regel, dass man die Stunden nur abbummeln kann. Bei 4-5 Stunden pro Tag, kann man das ganze Jahr Urlaub nehmen. Selbst wenn man sich von den Stunden 7 Tage frei genommen hat, hat man davon eh keinen freien Tag gehabt, weil man gerufen wurde, da nur noch eine Person im Gastraum stand. In der Küche war das gar nicht möglich, weil man sonst die Hälfte der Karte streichen konnte.
Klar, man könnte rebellieren und einfach daheim bleiben, aber man lässt das Team nicht im Stich, denn die können nichts dafür.

Arbeitsrechtlich sieht das alles ganz gut aus, aber bei der Durchführung hapert es leider.
Wer das länger als 1-2 Jahre macht, der hat entweder ne super Stelle oder liebt diesen Beruf. Es ist ein ganz toller Beruf, wenn man die negativen Seiten streicht, aber die überwiegen leider oft.
Ich würde in dem Beruf auch wieder arbeiten, aber nur mit vernünftigen Arbeitszeiten (damit meine ich nicht "nur" 8h täglich), dem Mindestlohn und bezahlte Überstunden. Dann könnte man sich auch einen Kitaplatz leisten. Teilzeit gibt es in der Gastro kaum.
Also entweder in ganz grossen Betrieben oder in einem Mini-Gasthaus...da ist der Stress wenigstens nicht so enorm.

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2. Juni 2015 um 23:07

Meist aushilfen die keine steuern zahlen
und dann für 2 h mindestens 30-40 euro trinkgeld kriegen sollen?? wie schon die threaderstellerin schrieb , wärs ne hochzeit die mal locker 10h dauert ok...aber bei 2 h sind 20 euro sehr gutes trinkgeld.
ich weiss ja nicht wo hier manche in der gastro arbeiten??
aber wenn da 50 euro trinkgeld für 2 h selbstverständlich sind bzw erwartet werden...sorry mädels...in anderen jobs verdienen viele auch nur wenig zb friseusen ...die sind ganz happy, wenn sie mal 1-2 euro kriegen. zeitarbeit ist auch schlecht bezahlt, da gibts in der regel auch kein trinkgeld... wer in der gastro arbeitet , entscheidet sich meist freiwillig dafür, oft eben wegen dem trinkgeld ...welches auch nicht versteuert wird. überhaupt wird in der gastro soviel gemauschelt , wie wohl in keinem anderen job.
mein mann hat vor über 10 jahren als kellner gejobbt, stundenlohn damals 8 euro...trinkgeld gabs nur einmal 20 euro. bei uns hier ist es eher wenig , in städten wie düsseldorf können viele kellner locker nur vom trinkgeld leben.

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