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Wie viel Umgang kann erwartet werden?

8. Februar 2017 um 17:12

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?

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Top 3 Antworten

14. Februar 2017 um 9:39
In Antwort auf fusselbine1

Ich weiß gar nicht warum du das nicht nachvollziehen kannst?!

Er hat mir großspurige Versprechungen gemacht - gehalten hat er nichts! Man verlässt sich doch auf Zusagen! Ich darf doch darauf vertrauen können! 

Wie viele Kinder hast du? Eins? Ich habe zwei. Ich muss beiden gerecht werden. Dazu gehören auch Termine. Ich muss regelmäßig zu Elterngesprächen bezüglich der Therapien (1 x die Woche), ich muss zu Elternabenden in der Schule (4 x im Jahr), ich muss hin und wieder zum Arzt mit dem Kind. Mich mit einer Therapeutin zusammen zu setzen und wichtige Dinge zu besprechen und aufmerksam zu sein, während mein Baby den Raum umkrempelt, alles durchwühlen will und kein Bock hat auf dem Schoß zu bleiben, anfängt zu schreien und sich zu winden ist besonders geil. Da kann man sich prima konzentrieren, kriegt alles mit  Eine Zumutung, durch die ich durch muss, weil er mir das Baby nie abnimmt bzw. nur dann, wenn er will. Und das ist extrem selten, dass das auf diese Termine der Therapiegespräche fällt. Kam in 8 Monaten bisher lediglich einmal vor! Und dann geht's um qualitative Zeit mit der Großen. Die habe ich nicht. Für mich habe ich ebenso wenig bis keine Zeit. Und Edward anders vereinbart! 

Normalerweise würden wir jetzt zusammen wohnen. Dann wäre er morgens da, zwischendrin immer mal ein halbes Stündchen da (sein Büro liegt in seinem Wohnhaus, er muss nicht mal auf die Straße gehen), abends da und auch immer dann, wenn er auf der Couch rumgammelt. Auch WENN er 6 Tage die Woche arbeiten würde, so käme er mit zeitlich ähnlich wie ein normaler Vollzeitarbeitender, der 5 Tage arbeitet. Er hat keine Wegezeiten und keine festgeschriebenen Pausen. Wäre er in dem geplanten Umfang da, dann hätte ich Entlastung, mental und tatsächlich. Er wäre täglich nur wenige Meter entfernt, wenn was ist kommt er hoch in die Wohnung. Jetzt muss er immer mit dem Auto zu mir juckeln, das macht man im Regelfallbicht mal eben zwischendurch für ein Stündchen. 

Fakt ist - es war anders abgesprochen und geplant. Es ist nichts vorgefallen, was diese Planung durcheinander bringt oder kaputt gemacht hätte. Er will dieses und jenes nicht mehr und fertig. Und ich soll das schlucken und mich nicht aufregen. Man kan keine Versprechungen machen, auf die der andere zählt und aus heiterem Himmel "ätschi bätschi, reingefallen!" sagen. Und du bringst dann auch noch Verständnis für ihn auf  und sagst, das wärenormsk, da müssten alle Frauen durch? 

>>>Man kan keine Versprechungen machen, auf die der andere zählt und aus heiterem Himmel "ätschi bätschi, reingefallen!" sagen.<<< 

Ich finde schon, dass man das kann, und auch sollte, wenn man denn - wieder - klar bei Verstand ist. Insbesondere, wenn dem anderen doch auch klar gewesen sein muss, dass bei den ganzen Versprechungen und der ganzen "Planung" eine gewaltige Schieflage herrschte.

Er hat versprochen
- dass Ihr zusammenzieht, in eine größere Wohnung
- (vielleicht noch, dass er diese Wohnung nebst sämtlichen Nebenkosten alleine finanziert?)
- dass er arbeiten geht, und Euren gemeinsamen Lebensunterhalt erwirtschaftet, und zwar er alleine
- dass Du Elternzeit nehmen kannst
- dass er im Haushalt hilft, 
- dass er schwere Einkäufe erledigt
- dass er die Kleine mit versorgt und betreut
- dass er sich mit um Deine große Tochter kümmert
- dass Du Zeit für Deine Termine hast
- dass Du Freizeit für Dich hast
- dass Du Zeit für die Große hast
....

Da hatte der gute Mann aber echt eine Menge Pflichten auf seiner Soll-Seite stehen; die wäre pickepacke voll gewesen.
Nur was genau stand denn, tatsächlich wie in Deiner Vorstellung, eigentlich auf seiner Haben-Seite? Was genau hätte ER von all diesen Pflichten denn gehabt? Oder für all diese Pflichten, die teilweise wirklich nicht in seine Verantwortung gefallen wären? Was hätte er zurückbekommen? Ich sehe da nichts!

Also worauf genau hast Du vertraut?
Darauf, dass der Mann für obige Nummer gutmütig, naiv und dämlich genug ist? Und er nicht rafft, dass er - und zwar er alleine - bei dieser tollen Planung die Zeche zahlt?

Weißt Du, was ich hier am Thread wirklich schlimm finde?
Dass Du überall nur von Dir schreibst.
Du hast keine Zeit für Deine Termine
Du hast keine Freizeit für Dich
Du musst jetzt alleine nach einer größeren Wohnung schauen
Du hast keine Zeit für Termine Deiner großen Tochter
Du hast keine Zeit für Unternehmungen mit Deiner großen Tochter
usw. usf.

Deine Kleine kommt gar nicht vor.
Aber eigentlich sollte doch SIE und nicht Du hier in dem Umgangsproblem mit dem Vater das Wichtigeste sein.
Dass er sie als Vater lieben sollte, sich für sein Kind, dessen Entwicklung, dessen Belange interessieren sollte, er Teil ihres Leben sein sollte. Die Kleine sollte in der Gewissheit seiner Liebe und Unterstützung groß werden können; in dem Wissen, dass Papa immer da ist, wenn sie ihn braucht, dass sie immer zu ihm gehen und immer auf ihn bauen kann. 
Dass Du den Umgang des Vaters, ein Einbringen des Vaters wünschst, damit ALL DAS für die Kleine in Erfüllung gehen kann.
DAS hätte hier stehen sollen, wenn Du über seine Unzuverlässigkeit schimpfst, Du Dir vermehrten Umgang wünschst. Nichts davon habe ich hier gelesen.

Das ein Einbringen des Vater in größerem Umfang eine zeitliche Entlastung für Dich mit sich bringen würde, wäre ein schöner, positiver Nebeneffekt für Dich und die Große.
NEBEN-effekt! Das kann doch aber nicht ernsthaft das Hauptanliegen sein, wenn sich eine Mutter über den umgangsfaulen Vater ihres Kindes beschwert.

 

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8. Februar 2017 um 20:52
In Antwort auf fusselbine1

Nein, wir wohnen nicht zusammen. Das war geplant, ist von ihm jetzt aber nicht mehr erwünscht und komplett hinfällig. Da gab es schon zig Gespräche, mehr als Ausreden kommen da nicht. Ich hab es jetzt begraben.

Ich erinnere ihn jedes Mal, mehrfach die Woche daran, was wir abgesprochen hatten und dass er mich hängen lässt. Ich sage ihm auch, dass andere Väter zumindest abends noch ein bisschen Zeit für ihre Kinder haben und eben das Wochenende (er hat einen Bürojob bei sich zu Hause, hat zwar auch mal kurze Außentermine, aber nichts mit Übernachtung oder weiter Entfernung, alles in der Stadt). Alles was ich zu hören bekomme ist "Ich muss arbeiten". Aber er ist frei in der Zeiteinteilung, nimmt sich für seine Eltern ja auch ständig Zeit, obwohl die schon erwachsen und mobil sind und sich selbst gegenseitig als Paar helfen können. Ich hab hier niemanden, weder für die schweren Einkäufe noch als Babysitter. Er kapiert das alles aber nicht. Teilweise hat er Zeit, sitzt auf der Couch und WILL sein Kind trotzdem nicht abholen oder dass ich sie ihm rumbringe.  

Das er alle Zeit der Welt hat ist wahrscheinlich deine Sicht. Aus seiner Sicht bist wahrscheinlich du diejenige, die nicht arbeitet und außer ein bisschen einzukaufen und ein,zwei Termine wahrzunehmen nichts gebacken bekommt. Das ist der klassische Kampf, hier im Forum in jedem 3. thread zu finden. Redet mal vorwurfsfrei miteinander oder lasst ein Gespräch moderieren. 

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11. Februar 2017 um 20:45
In Antwort auf fusselbine1

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?
 

Nein, Du musst das selbstverständlich nicht dulden.
Ich würde auch empfehlen, hier verbindliche Termine festzulegen.
Wenn Du das mit ihm persönlich so nicht klären kannst, dann mach das Ganze über das JA. So wie das üblicherweise vereinbart wird - jedes zweite Wochenende; vielleicht noch einen Tag in der Woche, damit Du auch Termine für Dich und die Große planen und wahrnehmen kannst.

Ansonsten kann ich mich nur dem anschließen, was hier etliche schon gesagt haben - lass Dich nicht drängen. Wenn er eine Zeitvorgabe macht, ist es SEIN Problem, wenn er sie nicht einhält und Du dann eben zu seiner geänderten Zeit nicht kannst. Da würde ich ihn auch stehen und warten lassen. Lass ihn einfach mal auflaufen, vielleicht merkt er es dann. Die Kleine dann irgendwo auf dem Bürgersteig oder vor dem Haus "auszusetzen", DAS wird er ja wohl nicht bringen.


Was ich aber noch zu bedenken geben möchte - Du schreibst hier nicht sehr nett über ihn. Ich kenne Euch beide nicht, kann also nicht beurteilen, was hier jetzt stimmt oder nicht stimmt.
Aber wenn Du schreibst, Ihr wolltet mal zusammenziehen, und jetzt wäre er seit 4 Monaten so blöde - hm, ich erinnere mich an einen Thread von Dir, in welchem Du fragtest, ob man ein Baby und einen Teenager in ein Zimmer einquartieren könnte. Und den hattest Du nicht erst in den letzten 4 Monaten gestellt, sondern einige Zeit vorher (ich bin nicht ganz sicher, aber der muss irgendwo so Ende August, Anfang September gewesen sein).

Da warst Du doch sehr eifrig am Planen, wie Du Deine Wohnung umbaust, eine zusätzliche Wand einziehst, Dir neue Möbel für Dein neues Schlafzimmer anschaffst, etc. 
Da war in Deinen Überlegungen gar nichts von dem Mann zu bemerken, der hatte da gar keinen Platz.
Würde mein Freund gänzlich ohne mich einzubeziehen, solche Pläne machen, wäre ich extrem angepisst, und würde die Beziehung auch in Frage stellen. (Wenn ich hier jetzt lese, dass er eine größere Wohnung genommen hat - das war ja dann wohl erst NACH Deinen hier vorgestellten Plänen, oder?

Und sicher, es ist nicht toll, wenn ein Vater sein Kind vernachlässigt. 
Aber - wenn man ihm erklärt, er kriegt kein Sorgerecht, er müsse erst beweisen, dass er ein guter Vater ist - da kann ich schon irgendwie nachvollziehen, dass er keinen Bock hat. Ich meine, Pflichten soll er gefälligst übernehmen, aber an Rechten kriegt er nur das, was Du ihm gnädigerweise zugestehst? 

Es läuft sicherlich nicht optimal bei Euch; und er verhält sich unterirdisch, ohne Frage.
Aber Deinen Anteil solltest Du nicht so ganz außen vor lassen, in der Betrachtung, denke ich.

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8. Februar 2017 um 20:17
In Antwort auf fusselbine1

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?
 

Lass es doch übers jugendamt regeln. 

Wobei ich ihn schon an eure Absprachen von vor der Geburt erinnern würde. 
Je nachdemJe nachdem , wie es aber abgesprochen war, würde ich aber nicht sagen, dass es zuwenig ist. 

Sicher ist es für dich blöd, die kurze überall mit hin zu nehmen, aber da bist du nicht die einzige, der es so geht. Viele väter können einfach nicht so spontan sein und tagsüber2, 3 stunden freinehmen um das kind zu beaufsichtigen.  Beziehung hin oder her. 

Das ist eben das los desjenigen, der elternzeit nimmt. 
 

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8. Februar 2017 um 20:23
In Antwort auf blaueskrokodil3

Lass es doch übers jugendamt regeln. 

Wobei ich ihn schon an eure Absprachen von vor der Geburt erinnern würde. 
Je nachdemJe nachdem , wie es aber abgesprochen war, würde ich aber nicht sagen, dass es zuwenig ist. 

Sicher ist es für dich blöd, die kurze überall mit hin zu nehmen, aber da bist du nicht die einzige, der es so geht. Viele väter können einfach nicht so spontan sein und tagsüber2, 3 stunden freinehmen um das kind zu beaufsichtigen.  Beziehung hin oder her. 

Das ist eben das los desjenigen, der elternzeit nimmt. 
 

Aber sie sagte doch, dass er in der Zeiteinteilung frei ist. Under selbst wenn, win bisschen Planbarkeit, grade in Bezug auf die Große, wird such immer wichtiger, denn z.B. einen Lauflernling wird sie nur schwer unter Kontrolle halten können, wenn sie zu Beratungsgesprächen oder zum Arzt muss. Zumal er die treibende Kraft für das Kind war, aber jetzt soll alles an ihr hängenbleiben?

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8. Februar 2017 um 20:36
In Antwort auf waldmeisterin1

Aber sie sagte doch, dass er in der Zeiteinteilung frei ist. Under selbst wenn, win bisschen Planbarkeit, grade in Bezug auf die Große, wird such immer wichtiger, denn z.B. einen Lauflernling wird sie nur schwer unter Kontrolle halten können, wenn sie zu Beratungsgesprächen oder zum Arzt muss. Zumal er die treibende Kraft für das Kind war, aber jetzt soll alles an ihr hängenbleiben?

Das sage ich ja nicht. 
Trotzdem hat man als nicht-arbeitendes Elternteil die goldene Arschkarte und darf sich zwischen den Bedürfnissen der Kinder aufreiben. 
Ich habe auch einen selbstständigen Mann, der sich theoretisch die Zeit frei einteilen kann. 
praktisch organisiere ich alles. Wirklich alles. 
und da liegt es nicht am fehlenden willen von uns beiden oder fehlendem druck meinerseits.

ich arbeite weniger stunden, also bin ich diejenige welche. 
der andere sorgt für den hauptteil des lebensunterhaltes bzw. hier in dem fall für den unterhalt. 

wenn man mal hinter die fassade schaut, dann kann man meistens mehr erkennen, als das ewige vorurteil, dass der Vollzeit-Arbeitende ständig zeit für kumpels, shopping, party und alles andere hat. 

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8. Februar 2017 um 20:38

Nein, wir wohnen nicht zusammen. Das war geplant, ist von ihm jetzt aber nicht mehr erwünscht und komplett hinfällig. Da gab es schon zig Gespräche, mehr als Ausreden kommen da nicht. Ich hab es jetzt begraben.

Ich erinnere ihn jedes Mal, mehrfach die Woche daran, was wir abgesprochen hatten und dass er mich hängen lässt. Ich sage ihm auch, dass andere Väter zumindest abends noch ein bisschen Zeit für ihre Kinder haben und eben das Wochenende (er hat einen Bürojob bei sich zu Hause, hat zwar auch mal kurze Außentermine, aber nichts mit Übernachtung oder weiter Entfernung, alles in der Stadt). Alles was ich zu hören bekomme ist "Ich muss arbeiten". Aber er ist frei in der Zeiteinteilung, nimmt sich für seine Eltern ja auch ständig Zeit, obwohl die schon erwachsen und mobil sind und sich selbst gegenseitig als Paar helfen können. Ich hab hier niemanden, weder für die schweren Einkäufe noch als Babysitter. Er kapiert das alles aber nicht. Teilweise hat er Zeit, sitzt auf der Couch und WILL sein Kind trotzdem nicht abholen oder dass ich sie ihm rumbringe.  

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8. Februar 2017 um 20:52
In Antwort auf fusselbine1

Nein, wir wohnen nicht zusammen. Das war geplant, ist von ihm jetzt aber nicht mehr erwünscht und komplett hinfällig. Da gab es schon zig Gespräche, mehr als Ausreden kommen da nicht. Ich hab es jetzt begraben.

Ich erinnere ihn jedes Mal, mehrfach die Woche daran, was wir abgesprochen hatten und dass er mich hängen lässt. Ich sage ihm auch, dass andere Väter zumindest abends noch ein bisschen Zeit für ihre Kinder haben und eben das Wochenende (er hat einen Bürojob bei sich zu Hause, hat zwar auch mal kurze Außentermine, aber nichts mit Übernachtung oder weiter Entfernung, alles in der Stadt). Alles was ich zu hören bekomme ist "Ich muss arbeiten". Aber er ist frei in der Zeiteinteilung, nimmt sich für seine Eltern ja auch ständig Zeit, obwohl die schon erwachsen und mobil sind und sich selbst gegenseitig als Paar helfen können. Ich hab hier niemanden, weder für die schweren Einkäufe noch als Babysitter. Er kapiert das alles aber nicht. Teilweise hat er Zeit, sitzt auf der Couch und WILL sein Kind trotzdem nicht abholen oder dass ich sie ihm rumbringe.  

Das er alle Zeit der Welt hat ist wahrscheinlich deine Sicht. Aus seiner Sicht bist wahrscheinlich du diejenige, die nicht arbeitet und außer ein bisschen einzukaufen und ein,zwei Termine wahrzunehmen nichts gebacken bekommt. Das ist der klassische Kampf, hier im Forum in jedem 3. thread zu finden. Redet mal vorwurfsfrei miteinander oder lasst ein Gespräch moderieren. 

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8. Februar 2017 um 21:00

dann such den kontakt zur oma und guck mit ihr zwecks termine.

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8. Februar 2017 um 21:25

ich und mein ex haben anfangs jeden monat aufgeschrieben, wer wann zeit hat. Das klappte ganz gut. Die Dauer des Aufenthaltes unseres Kindes bei ihm/bei mir varrierten immer je nachdem welche Termine und Arbeitszeiten wir hatten. Es gab auch spontane Veränderungen (von beiden seiten) nicht ohne grummeln- aber das gehört irgendwie dazu,solange das nicht dauernd so ist.

vielleicht wäre das für euch was. vordergründig gehts auch hier nicht darum, was gerecht ist, sondern, dass ihr feste Zeiten habt, so dass beide im vorraus planen können und sich an vereinbarungen halten können
( ob das Kind dann bei der Oma ist, oder dass der Ex in seiner "freien"Zeit sich mit Freunden trifft ist erstmal unwichtig- wie blaueskroko schreibt- vorurteilsfrei rangehen)

 

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8. Februar 2017 um 21:55
In Antwort auf ano100

dann such den kontakt zur oma und guck mit ihr zwecks termine.

Die Oma ist nicht der Vater
​Und eine Oma kann den VAter nicht ersetzen .

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8. Februar 2017 um 22:19

Nein, nicht mehr.

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8. Februar 2017 um 22:30

Mir wäre vollkommen egal, was er in seiner Freizeit macht, WENN er sich vernünftig um sein Kind kümmern würde. Aber feiern zu gehen oder 40 Prozent seiner Zeit mit seinen Eltern zu verbringen, aber dafür nur 10 Prozent mit seinem Kind, geht für mich einfach nicht. 

Zeiten im Voraus zu planen geht mit ihm überhaupt nicht. 1. ist er extrem spontan und zeitlich unzuverlässig (wenn er sagt, dass er um 13 Uhr kommt und ich nach Hause hetze, damit er nicht warten muss, dann schreibt er mir um 13:15 Uhr eine Nachricht, dass er um 14 Uhr kommt. Da ist er dann erst um 14:20 Uhr - zum   und 2. kann er mir heute noch nicht mal sagen, wann er sie morgen abholt (Zeit) - er vertröstet mich dann auf den nächsten Tag, sagt, dass er mir das erst morgen oder später sagen kann; oft erfahre ich erst wenige Stunden vorher, wann er zeitlich da sein wird. Das nervt, ich kann so nichts planen. Das habe ich aber alles schon angesprochen und es ändert sich nix, die Standardantwort ist "Ich muss arbeiten".

Mit der Oma, also seiner Mutter, kann ich nix klären. Hab ich schon versucht. Die will sich nicht einmischen und sagt gar nix dazu. Und ich werde den Teufel tun und sie um Termine bitten, die ihren Sohn betreffen.

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8. Februar 2017 um 22:46

Was man an Umgang erwarten kann, hängt von dem ab, von dem man den Umgang erwartet....

 Ich kann da vom Vater meiner Kinder nicht viel erwarten, und habe meinen Frieden damit gemacht. Er ist psychisch krank (Depression), war sogar 6 Wochen stationär Ende letzten Jahres. Er ist nicht in der Lage sich alleine um seine Kinder zu kümmern. Er kommt uns besuchen, je nach Verfassung mehr oder weniger oft. Es ist wie es ist... Ich verstehe dich gut. Ich habe meine Kinder immer bei mir. Außer wenn ich arbeiten bin und sie in der Kita sind. Der kleine ist noch zu klein und bei Oma (väterlicherseits) zu schlafen, bzw. es klappt einfach nicht da er nachts noch stillt. Beide Kinder zu haben ist für sie auch anstrengend, da der große ja nicht einfach ist. Joa, was soll ich sagen. Ich erwarte nichts mehr, und damit geht es mir besser. Zeit für mich habe ich keine, ich kann dir so sehr nachfühlen....Glaub mir. Ändern kann ich es aber nicht, ich weigere mich aber nur noch frustriert deswegen zu sein. Ich bin glücklich unsere Kinder aufwachsen zu sehen. Er tut mir da eher leid, er verpasst so viel...

Der Papa deiner kleinen ist offenbar auch jemand von dem man nichts erwarten kann. Allerdings heißt das nicht, das du nicht versuchen kannst, ihn zumindest dazu zu bringen feste Zeiten einzuhalten, das was er da abzieht, von wegen spontan und die Zeiten nur nach seinem Gusto zu legen, da würde ich auf feste Absprache bestehen. Das Risiko das er dann komplett verzichtet wäre es mir wert, zugunsten meines stolzes.

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8. Februar 2017 um 22:54

ich meinte jetzt nicht,das sie die termine von ihrem sohn mit dir absprechen soll. ruf sie doch einfach mal an und frag,ob sie kleine nimmt,waehrend du zu einem termin musst.
ich glaube kaum,das es dir was bringen wuerde,wenn er die kleine nur am sonntag nehmen wuerde.das ist ja
sonst der uebliche  umgangstag von vaetern.naja puenktlichkeit ist uebrigens bei suedlaendern ein sehr dehnbarer begriff...
alles in allem kuemmert er sich,ganz im gegensatz zum vater der grossen. vielleicht solltest versuchen,seine macken zu akzeptieren,einfach um nicht irgw wieder voellig allein dazu stehen. bind die oma mehr ein,omas lieben doch in der regel zeit mit ihren enkelkindern.bin mir sicher,das sie nicht nein sagt. du musst natuerlich auf die frau zugehen.

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8. Februar 2017 um 22:54

ich meinte jetzt nicht,das sie die termine von ihrem sohn mit dir absprechen soll. ruf sie doch einfach mal an und frag,ob sie kleine nimmt,waehrend du zu einem termin musst.
ich glaube kaum,das es dir was bringen wuerde,wenn er die kleine nur am sonntag nehmen wuerde.das ist ja
sonst der uebliche  umgangstag von vaetern.naja puenktlichkeit ist uebrigens bei suedlaendern ein sehr dehnbarer begriff...
alles in allem kuemmert er sich,ganz im gegensatz zum vater der grossen. vielleicht solltest versuchen,seine macken zu akzeptieren,einfach um nicht irgw wieder voellig allein dazu stehen. bind die oma mehr ein,omas lieben doch in der regel zeit mit ihren enkelkindern.bin mir sicher,das sie nicht nein sagt. du musst natuerlich auf die frau zugehen.

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9. Februar 2017 um 22:48

Und ihn auflaufen lassen? Ich würde ihm sagen, ich bin dann und dann zuhause, ihm maximal eine halbe Stunde Luft geben und wenn er nicht kommt, ausgehen.  

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9. Februar 2017 um 23:03

Hi, da hast du aber eine schwierige Situation!
Wie ist es denn geregelt? Wenn ihr weder zusammen wohnt, noch zusammen seid...
Zahlt er also Unterhalt und hat dann nur "Umgang" oder ist es eigtl eher geteiltes Sorgerecht(weil du ja so "viel" erwartest ( und auch schriebst, das was abgesprochen war) ???

Ich w¨urde dir in der Konstellation auch zum geregeltem Umgang übers Jugendamt raten, vielleicht alles mit einem freundlichem Gespräch beginnen... Lass ihn feste Tage seine Tochter nachmittags abholen (dass du sie mit Sack und Pack auch noch ihm bringst, finde ich echt zu viel Aufwand für dich), wenn er da nicht kommt, hat er Pech. Entweder strengt er sich dann bald an, pünkltich zu kommen, oder er wird das Interesse verlieren. 
Er macht es halt auch immer wieder so, weil du es ja wohl zulässt. 

ICh würde ja wenn er nochmal um 13.15h schreibt (und eigtl um 13h kommen sollte), dass er um 14h kommt, ihm antworten: "Sorry, da sind wir dann schon woanders. Ein andermal vielleicht, melde dich".   Bäm! Sei nicht so verfügbar für seine Sperenzchen.


Ich hab das jetzt seit 3 Jahren durch, mit "geteiltem Sorgerecht" (dass ich nicht lache).
Seit ich nicht mehr nach seiner Pfeife tanze, ist der Gute ganz schon aggro und fies geworden, da kommt dann der wahre Charakter zutage...Leider. Das Ganze geht jetzt vor Gericht. Lass es also nciht soweit kommen, kann ich dir nur raten.
 

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10. Februar 2017 um 7:12

Wir haben kein geteiltes Sorgerecht. Bei meinem älteren Kind hatte ich geteiltes und der Vater hat sich NIE gekümmert (es gab 0,0 Kontakt), ich musste ihm wegen jeder Unterschrift hinterher rennen. Letztendlich habe ich das alleinige Sorgerecht mühevoll vor Gericht eingeklagt und nach 1,5 Jahren Hickhack mit Mediation und Co. auch bekommen. Das wollte ich kein zweites Mal durchmachen müssen und habe bereits in der SS gesagt, dass er das geteilte Sorgerecht gern haben kann, WENN er sich kümmert und mir über einen gewissen Zeitraum zeigt, dass er ein guter Vater ist, der das Sorgerecht auch wirklich verdient hat. Geteilt ist es zu jeder Zeit schnell, aber das alleinige zurück bekommen ist dann wahnsinnig schwer. Und nur weil man auf dem Papier Vater (oder Mutter) wird, ist man noch lange kein gutes Elternteil. Wer sich kaum kümmert und einbringt braucht in meinen Augen kein Sorgerecht. Er leistet höchstens 10 %, darf mit Sorgerecht aber zu 100 % entscheiden. Das funktioniert in meinen Augen nicht, schon gar nicht wenn es NUR Streit gibt. Deshalb bin ich heute gottfroh, dass ich ch mich bezüglich des Sorgerechtes so entschieden habe.

 Abgesprochen war also, dass ersichtlich gut kümmert und er dann das geteilte Sorgerecht haben kann. Anfangs, als sie noch winzig war, klappte das auch echt gut. Er kümmerte sich fast täglich, kam zumindest immer wieder für ein paar Stunden vorbei, schlief hier bei uns und war ein toller Vater. Kaum wurde sie älter, wacher, mobiler und damit auch anstrengender/fordernder, hatte er plötzlich immer weniger Zeit, bis wir nun bei alle 6 bis 8 Tage sind.

Die beschriebene Situation mit den Zeiten (13 Uhr vereinbart, 13:15 Uhr gesagt gegeben und erst 14 Uhr da sein) war die Bring-Situation. Er wollte sie mir da also zurück bringen. Ihn da auflaufen lassen ist schwer möglich, er hat ja das Mäuschen dabei. Wir hatten schon eine Situation, da hat er mir vorab nicht gesagt, wann er sie zurück bringt und ich habe auch nicht danach gefragt. Nach dem Motto: Es ist seine Zeit, er wird schon was sagen. Tut er das nicht, ist es ok für ihn. Ich war damals den nächsten Tag unterwegs, hatte Termine. Plötzlich ruft er mich an, wo ich denn stecke, er stehe vor meiner Tür und will das Kind zurück bringen. Ich ihm gesagt, dass ich noch länger unterwegs bin. Da blafft er mich extrem an, er hätte mir ja eine SMS geschickt (hab ich nicht gesehen, hatte zu tun) und wenn ich die nicht lesen würde, dann hätte ich halt Pech. Er bestand extrem unfreundlich darauf, dass ich sofort nach Hause komme, um ihm das Kind abzunehmen. Mit Hetzen und Weglassen meiner weiteren Vorhaben für den Tag schaffte ich es dann etwa 35 Minuten später da zu sein. Er motzte, fluchte und die Stimmung war eine Katastrophe. Und so läuft das ständig, sodass ich jetzt immer frage, wann er kommt, um so ein Theater nicht nochmal zu haben.

Warum ich das mitmache... Weil ich eigentlich an seine Vernunft appelliere und keinen Streit will. Weil ich mich über Entlastung freue. Weil ich Stress ums Kind vermeiden will. Das Jugendamt würde ich ungern einschalten, aber ihm ab sofort feste Tage und Zeiten vorgeben wäre mir lieb. Allerdings glaube ich nicht, dass er das mitmacht. Es wäre für mich viel stressfreier und alles besser zu planen, aber ihn wird es zu Tode nerven. Vielleicht kümmert er sich dann gar nicht mehr.

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10. Februar 2017 um 8:05

Erklär uns die Welt und wie das so mit der korrekten Reihenfolge geht...So macht man also glückliche Kinder, ja?  
Krank ist hier deine engstirnige 50'er Jahre Einstellung, aber sicher nicht der Umstand, dass die beiden Kinder unterschiedliche Väter haben! 

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10. Februar 2017 um 8:13

Sehe ich auch so. Dann gehst Du halt ab 13:30 für ne Stunde zum Friseur und er hat das Nachsehen.

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10. Februar 2017 um 8:16

Das Kind war ungeplant und er war die treibende Kraft und wollte es behalten Soviel dazu, sieht man ja jetzt wie ernst er es meinte, und Fusselbine ist jetzt die gelackmeierte.

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10. Februar 2017 um 8:25

Ach herrje... na das hilft ja ungemein weiter   Mein älteres Kind ist schon groß und getestet haben wir auch viel, lief alles super. Wir haben nur noch nicht offiziell zusammen gewohnt, er war aber ständig hier bei uns, wir sind sehr viel zusammen verreist und haben alles in der Freizeit zusammen gemacht - natürlich auch mit dem großen Kind. Das Baby war nicht geplant, aber ja, natürlich hätte ich abtreiben können. Wollte ich aber nicht. Und er ebenso wenig, er wollte das Kind explizit haben. Er hat sich in meiner Schwangerschaft dann sehr stark verändert, Stück für Stück. Erst war er Feuer und Flamme und das ließ dann Stück für Stück nach. Er ließ mich immer öfter allein, wurde öfter eklig zu meinem großen Kind und brachte sich immer weniger ein. Es gab zunehmend Streit. Nach der Geburt war er wieder Feuer und Flamme, was dann wieder nachließ. Wir sind von täglichem Sehen und beieinander übernachten nun bei alle 6 bis 8 Tage sehen und 0 Übernachtungen beieinander, wobei es nun nur noch um sein Kind und nicht mehr um uns geht. Unternehmen tun wir auch nichts mehr zusammen. Das liegt nicht an mir, sondern an ihm. Er will nicht und wenn ich Gespräche suche, dann heißt es "Ich muss arbeiten".

Das Leben funktioniert eben nicht immer wie im Bilderbuch. Auch, wenn man sich vorher absolut sicher ist, dass das Gegenüber ein verantwortungsvoller Mensch ist, auf den man sich immer verlassen kann, der es rundherum gut mit einem meint, so kann man enttäuscht werden. Ich hätte ihm das NIE zugetraut und ich kenne ihn seit 5 Jahren. Aber ich stecke nicht in seinem Kopf. 

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10. Februar 2017 um 8:44

Natürlich steht beiden Kindern Umgang und Unterhalt zu. Und glaub mal nicht, dass ich nichts gemacht hätte.

Mein großes Kind ist ein Teenager! Ich war Jahre dran, Klagen über Klagen beim Familiengericht zum Unterhalt, mir liegt auch ein Titel vor, er zahlt trotzdem nicht. Gerichtsvollzieher kannst du vergessen, schon probiert, der konnte nichts ausrichten, weil alles angeblich seiner Freundin oder Mutter gehört. Er betreibt Jobhopping, sein Arbeitgeber und Gehalt wechselt permanent. Da kommt keine Behörde mehr hinterher. Kaum ist bei einem Arbeitgeber was bezüglich Unterhalt geklärt ist das auch schon wieder hinfällig, weil er wieder woanders arbeitet. Die Beistandschaft vom Jugendamt hat auch nichts erreicht. Das war ein Witz, mehr als ein paar Briefchen schreiben und drohen haben die nicht hingekriegt. Ich hab die Beistandschaft damit beendet, kam ja 5 Jahre nix bei rum außer Papierkram mit "Du, du böser". Ich bin aktuell schon wieder dabei zu klagen, obwohl es wohl aussichtslos ist. Ich probiere es trotzdem. Zum Umgang kann ich ihn nicht zwingen. Er verweigert diesen völlig. Mein Kind ist inzwischen in einem Alter, wo ich ganz offen mit ihr darüber reden kann. Sie findet es traurig, akzeptiert es aber. 

Und beim zweiten Kind bekomme ich neben dem Elterngeld aufstockende Hilfe vom Amt. Das Amt ist mehr als hinterher sich die Kohle von ihm wieder zu holen. Er hat bereits einen bevorstehenden Gerichtstermin. Mir ist das Recht. Das Amt streckt meinen Unterhalt vor und holt es sich von ihm zurück, ohne Wenn und Aber. Ich muss nicht bitten, betteln und klagen, das machen die für mich. Und zwar mit viel mehr Druck als ich ihn je aufbauen könnte. Da muss ich aktuell gar nix regeln, es geht nur um den Umgang. Den hat er ja, aber eben nach seinem Gusto. Er sagt mir auch offen ins Gesicht, dass er nicht so zahlen könne wie ich es bräuchte, weil er selbstständig ist und kein festes, regelmäßiges Einkommen hätte. Aber angeblich so viel arbeiten müssen wir eine Hafenn*tte. 

Leider ist es oft so: Männer und Väter wollen viel und wenn sie es dann haben und feststellen, dass es doch zu viel Arbeit ist, sie sich das anders vorgestellt haben oder die Gefühle zur Mutter schwinden, dann drehen sie plötzlich frei. Das hätte ich bei ihm aber dennoch nie erwartet, weil er ein sehr verantwortungsvoller Mensch war und ich ihn auch nicht erst seit drei Monaten kenne.

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10. Februar 2017 um 9:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Das Kind war ungeplant und er war die treibende Kraft und wollte es behalten Soviel dazu, sieht man ja jetzt wie ernst er es meinte, und Fusselbine ist jetzt die gelackmeierte.

Das Problem ist ja, dass er mit zu Beginn der SS tausend Dinge zugesagt und versprochen hat. Ich werde nie wieder alleinerziehend sein (war eine Bedingung von mir), wir ziehen komplett zusammen, ich kann in Elternzeit gehen und er erwirtschaftet in der Zeit unseren gemeinsamen Lebensunterhalt. Nichts davon hat er gehalten. Ich bin zu 90 % mit den Kindern allein, um die Große kümmert er sich überhaupt nicht mehr, er will nicht mehr zusammen ziehen und ist allein in eine größere Wohnung (Eigentum seiner Eltern) gezogen, während er mich komplett allein nach einer neuen Wohnung für mich und die Kinder suchen lässt. Er unterstützt und entlastet mich gar nicht.

Das alles kam schleichend. Noch vor 14 Monaten tönte er groß rum und versprach mir das alles und heute (schon seit 4 Monaten) ist plötzlich alles für die Tonne. Gehalten hat er gar nichts, Gespräche bringen nichts als Streit. Ich allein kann nichts mehr ausrichten, weil er komplett dicht macht und sich raus redet. Seine Eltern wollen sich nicht einmischen, enthalten sich und suchen nur über ihren Sohn Kontakt zu ihrem Enkelkind.

Warum das alles so ist und er sich so verändert hat (auch von seinem Wesen, er ist inzwischen kalt, distanziert, kurz angebunden und desinteressiert) weiß ich nicht. Meine Türen standen immer offen, ich habe immer versucht zu klären und Kompromisse einzugehen. Er aber will seinen Willen durchdrücken, für ihn muss es passen, ob es das für mich tut ist ihm offensichtlich egal. 

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11. Februar 2017 um 12:47

Doch, das kann er leider. Er ist komplett selbstständig und arbeitet so, wie er Lust und Zeit hat. Da werden auch mal Kunden warten gelassen (und verärgert) oder Termine verschoben, wenn seine Eltern mal wieder herum kutschiert werden müssen. Er macht eben auf "der Arbeit" was er will, weil er bis auf seinen Kunden niemandem Rechenschaft ablegen muss. Und mit guten Ausreden kann er sich überall durchmogeln und Zeit verschaffen. Nur eben für sein Kind nicht.

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11. Februar 2017 um 13:14

So viel Be- und Verurteilung, wenn man die Situation und Umstände nicht genauer kennt, regt mich wahnsinnig auf. Wie kommen manche dazu, sich Urteile zu erlauben, weil sie GLAUBEN zu wissen, wie es war?
einfach mal bisschen mehr leben und leben lassen.

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11. Februar 2017 um 13:20
In Antwort auf fusselbine1

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?
 

Ich würde mich an Jugendamt wenden...Mein Ex sieht die drei Kleinen vorerst nur durch einen betreuten Umgang ca alle 10 Tage...Wenn er wieder alleine Umgang haben wird,wird es.alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag sein,das Baby bis zum 3 Lebensjahr,immer Freitags 2-3 Stunden

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11. Februar 2017 um 13:36
In Antwort auf fusselbine1

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?
 

Es tut mir leid, aber was er macht - geht dich nichts an und mündliche Absprachen haben sowieso keinerlei Gültigkeit .

​Er macht das weil er es KANN - Fusselbine und er demonstriert dir dadurch Macht und nicht mehr und nicht weniger . Im Prinzip tut er mir leid .

An seine Vernunft kannst du nicht appellieren -  ein Umdenken wird - wenn überhaupt erst später stattfinden .

​Lass den Umgang regeln - dann ist er eben sauer . Es steht deinem Kind zu - zu wissen wann es seinen Vater sieht (das jetzt noch nicht so akutell ist - weil sie es noch nicht versteht, so lautet aber die gesetzliche Grundlage) und es ist dein Recht zu wissen, wann er sie abholt - weil damit ARbeit verbunden ist .

​Lass dich nciht auf so was ein - regle das Besuchsrecht, ob er mag oder nicht - er hat dich auch nicht gefragt und wird es auch nicht tun .

LG

 

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11. Februar 2017 um 20:45
In Antwort auf fusselbine1

Mein Baby ist fast 8 Monate alt, wird seit zwei Monaten nicht mehr gestillt und ist bereits sehr mobil (krabbeln, stehen, sitzen), ist sehr offen, fremdelt nicht und ist kein Stück mamabezogen.

Der Vater (38) ist selbstständig, kann sich seine Zeit frei einteilen. Er hat einen festen Kundenstamm und ist schon länger im Geschäft. Er kümmert sich alle sechs bis acht Tage für nicht mal 24 Stunden (mit Übernachtung) um sein Kind. NIE am Wochenende, immer nur unter der Woche an verschiedenen Tagen (mal Montag, mal Dienstag, mal Mittwoch, mal Freitag - wie es ihm gefällt). Den Tag sucht er sich freiwillig und recht spontan aus. Bisher habe ich dem
immer zugestimmt und es eingerichtet, dass er sie an den von ihm gewünschten Tagen hat. Er holt sie ab und bringt sie auch wieder. An diesem einen Tag ist er auch IMMER zeitweise bei seiner Mutter, die sich dann natürlich auch ums Kind (mit-) kümmert, teilweise geht sie auch allein mit Baby spazieren. Kontakt zu mir hält sie nicht.

Mich regt das schon länger auf, wir haben nur Streit. Ich kann nix planen, weil er sich die Tage selbst aussucht. Mal kommt er um 13 Uhr, mal um 15 Uhr und mal um 17 Uhr, holt sie ab und bringt sie spätestens am nächsten Tag gegen Mittag zurück. Meine eigenen Termine kann ich kaum wahrnehmen, weil ich keine festen freien Zeiten habe und der Abhohl- sowie der Zurück-bring-Tag mitten am Tage liegen, ich dafür natürlich auch zu Hause sein muss. Ich finde auch, dass nicht mal 24 Stunden viel zu wenig sind. Ich hab noch ein weiteres Kind (nicht von ihm) und habe weder für das, noch für mich wirklich Zeit. Ich schleppe meine kleine Maus überall hin mit, sogar zu den Schul- und Therapiegesprächen meines großen Kindes, weil er keine Zeit hat. Er entlastet mich null, hilft mir nicht beim Einkaufen oder im Haushalt, obwohl das alles ursprünglich vor der Geburt geplant und abgesprochen war. Er gammelt teilweise am Wochenende auf der Couch vor dem Fernseher, geht freitags feiern oder trifft sich unter der Woche mit Kumpels. Seine Eltern sieht er fast täglich, kutschiert sie von Arzt zu Arzt oder geht mit ihnen neue Autos kaufen (beide sind mobil, haben jeweils ein Auto und könnten sich auch ohne Sohnemann selbst oder vom
Partner hin- und herfahren lassen). Das kriege ich zufällig mit. Wenn ich mich beschwere, dann heißt es immer "Es gibt halt Leute, die arbeiten müssen". Aber kein Mensch arbeitet 24 Stunden an 6 Tagen die Woche - schon gar nicht er! Für alles und jeden hat er privat Zeit, nur für sein Kind nicht. Das Kind war übrigens aktiv von ihm gewollt, er hat sich selbst dafür entschieden!

Ich könnte jedes Mal explodieren. Wie seht ihr das? Wie viel Umgang kann ich erwarten? Muss ich diesen immerzu wechselnden und recht spontanen Umgang dulden?
 

Nein, Du musst das selbstverständlich nicht dulden.
Ich würde auch empfehlen, hier verbindliche Termine festzulegen.
Wenn Du das mit ihm persönlich so nicht klären kannst, dann mach das Ganze über das JA. So wie das üblicherweise vereinbart wird - jedes zweite Wochenende; vielleicht noch einen Tag in der Woche, damit Du auch Termine für Dich und die Große planen und wahrnehmen kannst.

Ansonsten kann ich mich nur dem anschließen, was hier etliche schon gesagt haben - lass Dich nicht drängen. Wenn er eine Zeitvorgabe macht, ist es SEIN Problem, wenn er sie nicht einhält und Du dann eben zu seiner geänderten Zeit nicht kannst. Da würde ich ihn auch stehen und warten lassen. Lass ihn einfach mal auflaufen, vielleicht merkt er es dann. Die Kleine dann irgendwo auf dem Bürgersteig oder vor dem Haus "auszusetzen", DAS wird er ja wohl nicht bringen.


Was ich aber noch zu bedenken geben möchte - Du schreibst hier nicht sehr nett über ihn. Ich kenne Euch beide nicht, kann also nicht beurteilen, was hier jetzt stimmt oder nicht stimmt.
Aber wenn Du schreibst, Ihr wolltet mal zusammenziehen, und jetzt wäre er seit 4 Monaten so blöde - hm, ich erinnere mich an einen Thread von Dir, in welchem Du fragtest, ob man ein Baby und einen Teenager in ein Zimmer einquartieren könnte. Und den hattest Du nicht erst in den letzten 4 Monaten gestellt, sondern einige Zeit vorher (ich bin nicht ganz sicher, aber der muss irgendwo so Ende August, Anfang September gewesen sein).

Da warst Du doch sehr eifrig am Planen, wie Du Deine Wohnung umbaust, eine zusätzliche Wand einziehst, Dir neue Möbel für Dein neues Schlafzimmer anschaffst, etc. 
Da war in Deinen Überlegungen gar nichts von dem Mann zu bemerken, der hatte da gar keinen Platz.
Würde mein Freund gänzlich ohne mich einzubeziehen, solche Pläne machen, wäre ich extrem angepisst, und würde die Beziehung auch in Frage stellen. (Wenn ich hier jetzt lese, dass er eine größere Wohnung genommen hat - das war ja dann wohl erst NACH Deinen hier vorgestellten Plänen, oder?

Und sicher, es ist nicht toll, wenn ein Vater sein Kind vernachlässigt. 
Aber - wenn man ihm erklärt, er kriegt kein Sorgerecht, er müsse erst beweisen, dass er ein guter Vater ist - da kann ich schon irgendwie nachvollziehen, dass er keinen Bock hat. Ich meine, Pflichten soll er gefälligst übernehmen, aber an Rechten kriegt er nur das, was Du ihm gnädigerweise zugestehst? 

Es läuft sicherlich nicht optimal bei Euch; und er verhält sich unterirdisch, ohne Frage.
Aber Deinen Anteil solltest Du nicht so ganz außen vor lassen, in der Betrachtung, denke ich.

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12. Februar 2017 um 0:21

Ich will hier natürlich nciht für Fussel sprechen aber mir scheint doch, dass sie psychisch so ein bisschen dasselbe Problem trifft wie mich.

Das ist alles garnicht so einfach, sich gegen den Ex zu wehren, man will doch eigtl ein gutes Verhältnis zum Ex und dass das Kind seinen Vater sieht ( ich unterstelle das jetzt einfach mal jeder guten Mutter).  Das ist doch supertypisch für uns Frauen, dass wie einknicken und uns fügen, damit das Kind nicht leidet oder eben -und sei es auch nur sehr sporadisch und mit viel Aufwand für die Mama verbunden- vom Vater profitiert.
Daher will man dem Vater bloss alles recht machen und es ihm sogar einfach machen, damit es ihm eben einfach fällt, was für sein Kind zu tun (hinbringen, warten und all sowas).

Klar, dass sich mit der Zeit ein Riesen Ballast an runtergeschlucktem Ärger aufstaut und irgendwann hat mal halt genug und will endlich auch mal, dass der Vater was tut. Endlich einmal pünktlich sein, mal das Kind freiwillig abnehmen, eine regelmässigkeit einführen...
Wenn das dann nciht klappt, läuft das Fass bei einem über.

Da dann aber ne komplette Verhaltensänderung zu starten (auflaufen lassen, nicht reagieren, regeln aufstellen), ist wirklich sehr sehr schwer. Das muss man sich nach so eingefahrenen Mustern auch erstmal "trauen". Zumal diese Verhaltensänderung beim Anderen ziemlich übel aufstösst, weil es nicht der Erwartung entspricht. 
Abgesehen davon, dass jemand aggresiv - uns sei es auch nur mit Worten- werden kann, erzeugt man damit ja oft leider nur das Gegenteil, von dem, was man eigtl wollte. Widerstand und Bockingkeit und noch weniger KOlaboration.

Man kennt den Ex ja und weiss, es wird nurnoch schlimmer...

WENN man sich aber endich mal traut, und das auch ein paar Tage durchzieht! Merkt die andere Seite: Oje, die meints ernst und dann tut sich was - oder auch nicht. So zumindest meine Erfahrung. Leider musste der Leidensdruck sich da erst aufs Kind übergehen, damit man als Mutter die Reissleine zieht und es voll durchzieht, egal wie hart es wird. Wenn man einmal angefangen hat, ist weitermachen einfacher. Aller Anfang ist eben schwer.


 

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12. Februar 2017 um 11:52

Nochmal zu meiner Eingangsfrage zurück: Wie viel Umgang darf ich denn von einem (wie auch immer tatsächlich) arbeitenden Mann verlangen? Für ein 8 Monate altes Kind, was noch nicht in die Kita geht, keine Ferien, Urlaube und Zeiten kennt? Ist ein Tag die Woche schon ausreichend? Sollten es zwei sein? Jeweils 8, 12 oder 24 Stunden? Was ist völlig okay und normal und was ist schon dreist zu fordern?

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12. Februar 2017 um 11:55
In Antwort auf fusselbine1

Nochmal zu meiner Eingangsfrage zurück: Wie viel Umgang darf ich denn von einem (wie auch immer tatsächlich) arbeitenden Mann verlangen? Für ein 8 Monate altes Kind, was noch nicht in die Kita geht, keine Ferien, Urlaube und Zeiten kennt? Ist ein Tag die Woche schon ausreichend? Sollten es zwei sein? Jeweils 8, 12 oder 24 Stunden? Was ist völlig okay und normal und was ist schon dreist zu fordern?

Ach ja, das Wechselmodell (er drei Tage die Woche, ich vier) - ich hatte es mal angesprochen - kommt für ihn nur in Frage, wenn er dann keinen Unterhalt mehr zahlen muss. Da ich aber Aufstocker bin und das Amt sich um die Eintreibung des Unterhaltes kümmert, kann und darf ich über Geld, was er zahlt (oder nicht zahlt) nicht entscheiden. 

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12. Februar 2017 um 12:07

Ein tag find ich schon recht viel. Die meisten vaeter sehen ihre kinder, alle 2 wochen.oft dann auch nur 1-2 tage(wochenende), viele auch nur ein paar stunden.
hier gabs schon zig threads, wo muetter fragten, ob sie ihr baby unbedingt ueber nacht abgeben muessen.oft waren viele der ansicht, das ein paar stunden reichen. Ganz ehrlich? Da du grad nicht arbeitest, versteh ich nicht das du mit einem tag nicht klarkommst. Ich mein, ich geh jetzt nicht nur von mir aus... aber die meisten muetter haben ihr kind 24h/7t an der backe, zumindest das erste jahr.

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12. Februar 2017 um 12:28
In Antwort auf fusselbine1

Nochmal zu meiner Eingangsfrage zurück: Wie viel Umgang darf ich denn von einem (wie auch immer tatsächlich) arbeitenden Mann verlangen? Für ein 8 Monate altes Kind, was noch nicht in die Kita geht, keine Ferien, Urlaube und Zeiten kennt? Ist ein Tag die Woche schon ausreichend? Sollten es zwei sein? Jeweils 8, 12 oder 24 Stunden? Was ist völlig okay und normal und was ist schon dreist zu fordern?

Also ich sage:

Mind. 2 Tage in der Woche kannst du Umgang verlangen.  FInde ich ok und in seinem Fall angemessen. ( er ist kein LKW Fahrer und arbeitet nicht von 7-19 Uhr)

Wechselmodell und gleichzeitig Unterhalt geht nicht, das ist ungerecht. Aber da könnt ihr doch sicher mit dem Amt reden. Haben wir damals auch gemacht, schriftlich bestätigt, dass ich aufgrund von Wechselmodell auf den Unterhalt verzichte.

 

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12. Februar 2017 um 12:40
In Antwort auf fusselbine1

Ach ja, das Wechselmodell (er drei Tage die Woche, ich vier) - ich hatte es mal angesprochen - kommt für ihn nur in Frage, wenn er dann keinen Unterhalt mehr zahlen muss. Da ich aber Aufstocker bin und das Amt sich um die Eintreibung des Unterhaltes kümmert, kann und darf ich über Geld, was er zahlt (oder nicht zahlt) nicht entscheiden. 

Seit wann bestimmt denn das Amt, wie die Eltern eines Kindes dessen Versorgung und Betreuung unter einander regeln?

In welcher Form Unterhalt gewährt wird, regelt ja in erster Linie erst einmal das Gesetz - und an dieses haben sich auch Jobcenter und Sozialamt zu halten.

Und das Gesetz ist da recht eindeutig - Unterhalt ist zwar grundsätzlich in Geld zu leisten, bestehen aber Umstände, die dagegensprechen, dann kann verlangt werden, auf Barunterhalt zu verzichten. Etwa wenn Unterhalt in anderer Form gewährt wird.

Wie Eltern nun die Betreuung und Versorgung ihres Kindes gestalten, DAS geht ja kein Amt etwas an. Und wenn das Kind, nach einvernehmlicher Regelung der Eltern, eben hälftig beim Vater und ebenso hälftig bei der Mutter betreut wird, dann leisten hier grundsätzlich beide erst einmal Unterhalt in Form von Naturalunterhalt.

Wie will da ein Amt dagegensprechen?
Indem es sich in die - allein den Eltern zustehenden - Erziehungsrechte einmischt und sagt "Nein, DAS dürfen Sie nicht. Ihr Kind darf NICHT die Hälfte der Woche beim Vater wohnen und dort verpflegt, untergebracht, ernährt, gekleidet, versorgt, betreut werden."?



Was Du "verlangen" kannst, an Umgang vom Vater?
Warum besprichst Du das nicht mit dem Amt?

Oder noch besser, nimmt Dir einen Anwalt.
Allein die Unterhaltsregelung, die da jetzt wohl besteht - Dir ist schon klar, dass Dein Kind laut Düsseldorfer Tabelle einen höheren Unterhaltsanspruch hat, als das Amt als Vorschuss gewährt, oder? Dass die Differenz zwischen Vorschuss und Tabellenbetrag aber eben nicht vom Amt eingefordert wird, sondern es dazu eines gesonderten Titels gegenüber dem Unterhaltsverpflichteten bedarf? Eines Titels des Unterhaltsberechtigten, d.h. des Kindes, vertreten durch Dich? 


 

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12. Februar 2017 um 18:19
In Antwort auf ano100

Ein tag find ich schon recht viel. Die meisten vaeter sehen ihre kinder, alle 2 wochen.oft dann auch nur 1-2 tage(wochenende), viele auch nur ein paar stunden.
hier gabs schon zig threads, wo muetter fragten, ob sie ihr baby unbedingt ueber nacht abgeben muessen.oft waren viele der ansicht, das ein paar stunden reichen. Ganz ehrlich? Da du grad nicht arbeitest, versteh ich nicht das du mit einem tag nicht klarkommst. Ich mein, ich geh jetzt nicht nur von mir aus... aber die meisten muetter haben ihr kind 24h/7t an der backe, zumindest das erste jahr.

Ich denke Sie wird in absehbarer Zeit wieder arbeiten, dann werden die Karten bezüglich ihres Einkommens und der verfügbaren Zeit eh neu gemischt. Wechselmodell fänd ich gar nicht so unpassend, da so mehr Zeit für die Große zur Verfügung steht, wie Rebecca bereits anmerkte.

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12. Februar 2017 um 19:07
In Antwort auf wachsperle3

Seit wann bestimmt denn das Amt, wie die Eltern eines Kindes dessen Versorgung und Betreuung unter einander regeln?

In welcher Form Unterhalt gewährt wird, regelt ja in erster Linie erst einmal das Gesetz - und an dieses haben sich auch Jobcenter und Sozialamt zu halten.

Und das Gesetz ist da recht eindeutig - Unterhalt ist zwar grundsätzlich in Geld zu leisten, bestehen aber Umstände, die dagegensprechen, dann kann verlangt werden, auf Barunterhalt zu verzichten. Etwa wenn Unterhalt in anderer Form gewährt wird.

Wie Eltern nun die Betreuung und Versorgung ihres Kindes gestalten, DAS geht ja kein Amt etwas an. Und wenn das Kind, nach einvernehmlicher Regelung der Eltern, eben hälftig beim Vater und ebenso hälftig bei der Mutter betreut wird, dann leisten hier grundsätzlich beide erst einmal Unterhalt in Form von Naturalunterhalt.

Wie will da ein Amt dagegensprechen?
Indem es sich in die - allein den Eltern zustehenden - Erziehungsrechte einmischt und sagt "Nein, DAS dürfen Sie nicht. Ihr Kind darf NICHT die Hälfte der Woche beim Vater wohnen und dort verpflegt, untergebracht, ernährt, gekleidet, versorgt, betreut werden."?



Was Du "verlangen" kannst, an Umgang vom Vater?
Warum besprichst Du das nicht mit dem Amt?

Oder noch besser, nimmt Dir einen Anwalt.
Allein die Unterhaltsregelung, die da jetzt wohl besteht - Dir ist schon klar, dass Dein Kind laut Düsseldorfer Tabelle einen höheren Unterhaltsanspruch hat, als das Amt als Vorschuss gewährt, oder? Dass die Differenz zwischen Vorschuss und Tabellenbetrag aber eben nicht vom Amt eingefordert wird, sondern es dazu eines gesonderten Titels gegenüber dem Unterhaltsverpflichteten bedarf? Eines Titels des Unterhaltsberechtigten, d.h. des Kindes, vertreten durch Dich? 


 

Bitte nicht vergessen, dass er MIR auch zu Unterhalt verpflichtet ist (1615I BGB) - und davon kann er sich nicht freisprechen, auch mit Wechselmodell nicht. Das Wechselmodell würde nur den Kindesunterhalt überflüssig machen. So zumindest würde es mir gesagt, weil ich in Elternzeit bin. Und das sieht er ja nicht ein. 

Allerdings würde ich in Teilzeit (max. 3 volle Tage die Woche, also 24 Stunden) niemals so viel verdienen, dass ich auf den Unterhalt verzichten könnte. Dann wäre ich definitiv wieder Aufstocker, sobald das Elterngeld wegfällt (im Juli). Dazu käme, dass es extrem schwer ist in meinem Job SO eine Anstellung zu finden, die Teilzeit auf 3 volle Tage verteilen. Und wenn er sie dann Samstag bis Montag nimmt, dann kann ich auch nur einen Tag die Woche voll arbeiten. 

UND ich müsste mich zu 100 % auf ihn verlassen können, dass er die Tage dann auch übernimmt und ihm nicht wieder irgendein Mist dazwischen kommt. Bis jetzt hat er raushören lassen, dass SEIN Job wichtiger als meiner wäre, weil er selbstständig ist und mehr verdienen würde als ich. Er erwartet somit auch (wörtlich!), dass ich jegliche Krankentage des Kindes übernehme. Das sich ein Arbeitgeber damit schwertut, noch dazu in der Probezeit, ist absolut abzusehen und erschwert es mir sehr. 

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12. Februar 2017 um 19:11

Was fuer ein unsinn... als wuerden sich das andere muetter auch staendig erlauben koennen. Ihr tut ja so, als waer das die regel das eine  mutter jede woche einen ganzen tag fuer sich und ihre termine hat + noch einen weiteren tag wo sie dann einen spieletag mit dem aelteren kind geniessen kann.sagt mal in welcher welt lebt ihr? zumindest von dir rebecca weiss ich, das du 2:kinder hast und ich mir recht sicher bin, das du diesen "luxus" dir in den ganzen jahren nicht goennen konntest. Fusselbine ist seit 12jahren oder auch laenger alleinerziehend, ohne jegliche hilfe des vaters! Sie kann sich glücklich schaetzen wenn er die kleine einen tag in der woche nimmt. Die meisten vaeter wuerden sich weigern, ist nun mal die realitaet. Sie kann ihn auch nicht unter druck setzen, da wird weder jugendamt noch anwalt viel aendern, wenn die anfangen druck auszuueben. Hoechstens das er sich gaenzlich zurueckzieht. Und glaubt mal nicht, das es jugendamt und anwalt dann noch gross interessiert ob sie zum zahnarzt mit oder ohne baby geht.
es gibt auch genug threads hier zu lesen, wo muetter beklagen, das sich der vater null interessiet, kind noch nie gesehen hat, kein unterhalt zahl ... und jugendamt und anwalt koennen nichts ausrichten. Meine meinung dazu hab ich schon die tage geschrieben... sie soll gucken, 
die oma mehr einzubinden. Anders wird das nichts... wobei ich denke, das es besser wird, wenn die kleine etwas groesser ist. Ist ja auch kein geheimnis , das maenner mit so babys nicht viel anfangen koennen.

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12. Februar 2017 um 19:23
In Antwort auf ano100

Was fuer ein unsinn... als wuerden sich das andere muetter auch staendig erlauben koennen. Ihr tut ja so, als waer das die regel das eine  mutter jede woche einen ganzen tag fuer sich und ihre termine hat + noch einen weiteren tag wo sie dann einen spieletag mit dem aelteren kind geniessen kann.sagt mal in welcher welt lebt ihr? zumindest von dir rebecca weiss ich, das du 2:kinder hast und ich mir recht sicher bin, das du diesen "luxus" dir in den ganzen jahren nicht goennen konntest. Fusselbine ist seit 12jahren oder auch laenger alleinerziehend, ohne jegliche hilfe des vaters! Sie kann sich glücklich schaetzen wenn er die kleine einen tag in der woche nimmt. Die meisten vaeter wuerden sich weigern, ist nun mal die realitaet. Sie kann ihn auch nicht unter druck setzen, da wird weder jugendamt noch anwalt viel aendern, wenn die anfangen druck auszuueben. Hoechstens das er sich gaenzlich zurueckzieht. Und glaubt mal nicht, das es jugendamt und anwalt dann noch gross interessiert ob sie zum zahnarzt mit oder ohne baby geht.
es gibt auch genug threads hier zu lesen, wo muetter beklagen, das sich der vater null interessiet, kind noch nie gesehen hat, kein unterhalt zahl ... und jugendamt und anwalt koennen nichts ausrichten. Meine meinung dazu hab ich schon die tage geschrieben... sie soll gucken, 
die oma mehr einzubinden. Anders wird das nichts... wobei ich denke, das es besser wird, wenn die kleine etwas groesser ist. Ist ja auch kein geheimnis , das maenner mit so babys nicht viel anfangen koennen.

Aber mal ehrlich - ich hätte weniger Stress, wenn er sich gar nicht kümmern würde. Ich müsste - Stand aktuell - nicht jedes Mal nach Hause hetzen müssen, weil er das Kind grade holen oder bringen möchte und müsste mich mit ihm weder auseinander setzen noch mich über ihn ärgern. Ich habe aktuell zwei halbe Tage die Woche babyfrei. Oft nicht mal 24 Stunden, wovon ich 8 Stunden schlafe. Wenn er sie um 17 Uhr holt ist der Tag gelaufen, da krieg ich keine Termine mehr gebacken. Wenn er sie nächsten Tag um 14 Uhr zurück bringt, dann schaff ich auch nicht viel. Mein Baby geht um 20 Uhr schlafen und steht gegen 8 Uhr nächsten Tag wieder auf. Macht 3 Stunden plus 6 Stunden, also 9 Stunden tatsächlich babyfrei. Die 9 Stunden wiegen den ganzen derzeitigen Stress nicht auf. 

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12. Februar 2017 um 19:29
In Antwort auf fusselbine1

Aber mal ehrlich - ich hätte weniger Stress, wenn er sich gar nicht kümmern würde. Ich müsste - Stand aktuell - nicht jedes Mal nach Hause hetzen müssen, weil er das Kind grade holen oder bringen möchte und müsste mich mit ihm weder auseinander setzen noch mich über ihn ärgern. Ich habe aktuell zwei halbe Tage die Woche babyfrei. Oft nicht mal 24 Stunden, wovon ich 8 Stunden schlafe. Wenn er sie um 17 Uhr holt ist der Tag gelaufen, da krieg ich keine Termine mehr gebacken. Wenn er sie nächsten Tag um 14 Uhr zurück bringt, dann schaff ich auch nicht viel. Mein Baby geht um 20 Uhr schlafen und steht gegen 8 Uhr nächsten Tag wieder auf. Macht 3 Stunden plus 6 Stunden, also 9 Stunden tatsächlich babyfrei. Die 9 Stunden wiegen den ganzen derzeitigen Stress nicht auf. 

Davon ab habe ich damit kaum Zeit für die große Tochter, die nun mal ein Teenie ist und gänzlich andere Bedürfnisse hat. Die ist aber bis 15 Uhr in der Schule. Das heißt mir bleiben abends drei Stunden, um mit ihr zusammen was zu machen. Von 17 bis 20 Uhr, danach ist Zeit zum Abendessen und bettfertig machen. Hat meine Große an einem Umgangstag Therapie, dann ist sie auch erst um 17:30 Uhr zu Hause, isst dann, macht Schulaufgaben und Zack ist es 18:30 Uhr. Dann bleiben 1,5 Stunden Zeit mit ihr, bis es 20 Uhr ist. Und am nächsten Tag ist sie wieder in der Schule und wenn sie nach Hause kommt, dann ist das Baby schon wieder zurück.

Ich habe IHM oft genug gesagt, dass ich mir mehr Zeit mit der Großen wünsche. Er weiß das alles. 

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12. Februar 2017 um 19:29
In Antwort auf fusselbine1

Aber mal ehrlich - ich hätte weniger Stress, wenn er sich gar nicht kümmern würde. Ich müsste - Stand aktuell - nicht jedes Mal nach Hause hetzen müssen, weil er das Kind grade holen oder bringen möchte und müsste mich mit ihm weder auseinander setzen noch mich über ihn ärgern. Ich habe aktuell zwei halbe Tage die Woche babyfrei. Oft nicht mal 24 Stunden, wovon ich 8 Stunden schlafe. Wenn er sie um 17 Uhr holt ist der Tag gelaufen, da krieg ich keine Termine mehr gebacken. Wenn er sie nächsten Tag um 14 Uhr zurück bringt, dann schaff ich auch nicht viel. Mein Baby geht um 20 Uhr schlafen und steht gegen 8 Uhr nächsten Tag wieder auf. Macht 3 Stunden plus 6 Stunden, also 9 Stunden tatsächlich babyfrei. Die 9 Stunden wiegen den ganzen derzeitigen Stress nicht auf. 

Was erwartest du denn bitte mit baby und einem getrennt lebenden vater? Das ist so ueblich, willkommen in der realitaet. Wobei es in vielen intakten familen, also wo das paar gluecklich zusammen ist, auch nicht anders laeuft.was spricht denn dagegen sich mit der oma abzusprechen? Also so, das sie die kleine nimmt, wenn du termine hast. 

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12. Februar 2017 um 19:50
In Antwort auf ano100

Was fuer ein unsinn... als wuerden sich das andere muetter auch staendig erlauben koennen. Ihr tut ja so, als waer das die regel das eine  mutter jede woche einen ganzen tag fuer sich und ihre termine hat + noch einen weiteren tag wo sie dann einen spieletag mit dem aelteren kind geniessen kann.sagt mal in welcher welt lebt ihr? zumindest von dir rebecca weiss ich, das du 2:kinder hast und ich mir recht sicher bin, das du diesen "luxus" dir in den ganzen jahren nicht goennen konntest. Fusselbine ist seit 12jahren oder auch laenger alleinerziehend, ohne jegliche hilfe des vaters! Sie kann sich glücklich schaetzen wenn er die kleine einen tag in der woche nimmt. Die meisten vaeter wuerden sich weigern, ist nun mal die realitaet. Sie kann ihn auch nicht unter druck setzen, da wird weder jugendamt noch anwalt viel aendern, wenn die anfangen druck auszuueben. Hoechstens das er sich gaenzlich zurueckzieht. Und glaubt mal nicht, das es jugendamt und anwalt dann noch gross interessiert ob sie zum zahnarzt mit oder ohne baby geht.
es gibt auch genug threads hier zu lesen, wo muetter beklagen, das sich der vater null interessiet, kind noch nie gesehen hat, kein unterhalt zahl ... und jugendamt und anwalt koennen nichts ausrichten. Meine meinung dazu hab ich schon die tage geschrieben... sie soll gucken, 
die oma mehr einzubinden. Anders wird das nichts... wobei ich denke, das es besser wird, wenn die kleine etwas groesser ist. Ist ja auch kein geheimnis , das maenner mit so babys nicht viel anfangen koennen.

Moment mal, es war doch sein Argument, beim Wechselmodell weniger Unterhalt zu zahlen, er hatte sich also im ersten Anlauf nicht explizit dagegen ausgesprochen, nur das hatte ich aufgegriffen. Und bloß weil andere getrennte Väter es nicht auf die Reihe kriegen, kann das doch nicht heißen, ihr das jetzt als Argument gegen dieses Modell aufzutischen. Zumal ihr dieses Modell bei der Jobsuche und auch ihrer Stundenzahl sicherlich behilflich wäre. 
In einem Punkt gebe ich Dir aber recht: Fusselbiene sollte mit seinen Eltern klären, ob sie die Kleine im Krankheitsfall betreuen können, das hilft ihr sicherlich beim beruflichen Wiedereinstieg.

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12. Februar 2017 um 20:43
In Antwort auf fusselbine1

Bitte nicht vergessen, dass er MIR auch zu Unterhalt verpflichtet ist (1615I BGB) - und davon kann er sich nicht freisprechen, auch mit Wechselmodell nicht. Das Wechselmodell würde nur den Kindesunterhalt überflüssig machen. So zumindest würde es mir gesagt, weil ich in Elternzeit bin. Und das sieht er ja nicht ein. 

Allerdings würde ich in Teilzeit (max. 3 volle Tage die Woche, also 24 Stunden) niemals so viel verdienen, dass ich auf den Unterhalt verzichten könnte. Dann wäre ich definitiv wieder Aufstocker, sobald das Elterngeld wegfällt (im Juli). Dazu käme, dass es extrem schwer ist in meinem Job SO eine Anstellung zu finden, die Teilzeit auf 3 volle Tage verteilen. Und wenn er sie dann Samstag bis Montag nimmt, dann kann ich auch nur einen Tag die Woche voll arbeiten. 

UND ich müsste mich zu 100 % auf ihn verlassen können, dass er die Tage dann auch übernimmt und ihm nicht wieder irgendein Mist dazwischen kommt. Bis jetzt hat er raushören lassen, dass SEIN Job wichtiger als meiner wäre, weil er selbstständig ist und mehr verdienen würde als ich. Er erwartet somit auch (wörtlich!), dass ich jegliche Krankentage des Kindes übernehme. Das sich ein Arbeitgeber damit schwertut, noch dazu in der Probezeit, ist absolut abzusehen und erschwert es mir sehr. 

Mag sein, aber das Amt kümmert sich mit Sicherheit nicht um Deinen Betreuungsunterhalt, bzw. zahlt Dir diesen an seiner Statt.
Und ob bei einem vollständigen Wechselmodell der Betreuungsunterhalt noch, zumindest in vollem Umfang, zu gewähren wäre, dürfte auch fraglich sein. Der wird ja gezahlt, weil der Unterhaltsberechtigte wegen der Betreuung des Kindes nicht arbeiten geht. Die Betreuung des Kindes liegt ja aber beim Wechselmodell eben bei BEIDEN, und nicht nur bei einem Elternteil.

Und was spricht dagegen, dann eben Vollzeit zu gehen? Ich meine, beim Wechselmodell müsste doch eine solche eh her; auch er würde sich ja nicht immer frei machen können, für das Kind, sondern müsste sicherstellen, dass die Kleine während seiner Arbeitszeit betreut wird,.

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12. Februar 2017 um 20:51

Also ich glaube, dass sie eher mal davon geschrieben hätte, dass das Ganze mit dem Kindsvater eher so eine friends-with-benefits-Nummer war, als eine "normale" Beziehung.

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12. Februar 2017 um 20:58
In Antwort auf ano100

Was erwartest du denn bitte mit baby und einem getrennt lebenden vater? Das ist so ueblich, willkommen in der realitaet. Wobei es in vielen intakten familen, also wo das paar gluecklich zusammen ist, auch nicht anders laeuft.was spricht denn dagegen sich mit der oma abzusprechen? Also so, das sie die kleine nimmt, wenn du termine hast. 

Sorry, aber ich erwarte, dass dieser Mann Verantwortung übernimmt und sich an Absprachen und Versprechen hält. Das ist nichts besonderes. Als Selbstständiger muss er sich auch anständig um seine Kunden kümmern und in seinem Job auch verantwortungsvoll arbeiten, weil er sonst Menschenleben gefährden kann. Das kriegt er ja auch hin. Auch um seine Eltern kann er sich aufopferungsvoll kümmern, sogar täglich. Aber bei seinem Kind schafft er das alles nicht? Er hat einfach nur kein Bock, ist ihm scheinbar zu anstrengend oder nervig. Das geht aber nicht, er hat ein Kind gezeugt und dann wollen. Und ich muss ebenso Verantwortung übernehmen - das ist für dich selbstverständlich, hm? Nur beim Vater nicht?

Es spricht eine Menge dagegen es mit seiner Mutter abzusprechen. Erstens ist sie krank und gehbehindert. Sie wird einem kleinen Baby grade noch so gerecht, meinem nicht mehr, weil es mobil (krabbeln) und damit schneller ist als sie. Zweitens verbringt sie viel Zeit bei Ärzten, drittens muss ich die Kleine IMMER bringen und holen (bei mir waren die Eltern noch nie) und viertens sehe ich null ein, warum die Oma den Umgang stellvertretend für ihren Sohn wahrnehmen sollte. Sie könnte auch darauf verzichten sich ständig von ihrem Sohn herumkutschieren und wegen jedem Furz helfen zu lassen und dafür ihren Mann einspannen - die sind nämlich zu zweit, beide erwachsen und mobil. Und wenn ihr Sohn weniger für sie springen müsste, hätte er vielleicht auch mehr Zeit für sein Kind. Sofern er überhaupt Bock drauf hat. 

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12. Februar 2017 um 21:04
In Antwort auf fusselbine1

Sorry, aber ich erwarte, dass dieser Mann Verantwortung übernimmt und sich an Absprachen und Versprechen hält. Das ist nichts besonderes. Als Selbstständiger muss er sich auch anständig um seine Kunden kümmern und in seinem Job auch verantwortungsvoll arbeiten, weil er sonst Menschenleben gefährden kann. Das kriegt er ja auch hin. Auch um seine Eltern kann er sich aufopferungsvoll kümmern, sogar täglich. Aber bei seinem Kind schafft er das alles nicht? Er hat einfach nur kein Bock, ist ihm scheinbar zu anstrengend oder nervig. Das geht aber nicht, er hat ein Kind gezeugt und dann wollen. Und ich muss ebenso Verantwortung übernehmen - das ist für dich selbstverständlich, hm? Nur beim Vater nicht?

Es spricht eine Menge dagegen es mit seiner Mutter abzusprechen. Erstens ist sie krank und gehbehindert. Sie wird einem kleinen Baby grade noch so gerecht, meinem nicht mehr, weil es mobil (krabbeln) und damit schneller ist als sie. Zweitens verbringt sie viel Zeit bei Ärzten, drittens muss ich die Kleine IMMER bringen und holen (bei mir waren die Eltern noch nie) und viertens sehe ich null ein, warum die Oma den Umgang stellvertretend für ihren Sohn wahrnehmen sollte. Sie könnte auch darauf verzichten sich ständig von ihrem Sohn herumkutschieren und wegen jedem Furz helfen zu lassen und dafür ihren Mann einspannen - die sind nämlich zu zweit, beide erwachsen und mobil. Und wenn ihr Sohn weniger für sie springen müsste, hätte er vielleicht auch mehr Zeit für sein Kind. Sofern er überhaupt Bock drauf hat. 

Und der Opa? Könnte der im Notfall betreuen?

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12. Februar 2017 um 21:07
In Antwort auf wachsperle3

Mag sein, aber das Amt kümmert sich mit Sicherheit nicht um Deinen Betreuungsunterhalt, bzw. zahlt Dir diesen an seiner Statt.
Und ob bei einem vollständigen Wechselmodell der Betreuungsunterhalt noch, zumindest in vollem Umfang, zu gewähren wäre, dürfte auch fraglich sein. Der wird ja gezahlt, weil der Unterhaltsberechtigte wegen der Betreuung des Kindes nicht arbeiten geht. Die Betreuung des Kindes liegt ja aber beim Wechselmodell eben bei BEIDEN, und nicht nur bei einem Elternteil.

Und was spricht dagegen, dann eben Vollzeit zu gehen? Ich meine, beim Wechselmodell müsste doch eine solche eh her; auch er würde sich ja nicht immer frei machen können, für das Kind, sondern müsste sicherstellen, dass die Kleine während seiner Arbeitszeit betreut wird,.

Doch, das Amt holt sich jeden Cent, den ich von ihnen bekomme, von IHM wieder! Und das übersteigt aufgrund meines nicht so üppigen Elterngeldes definitiv bei Weitem den Kindesunterhalt. Ich musste auch einen Zettel ausfüllen, wo ich den Unterhaltspflichtigen benenne - und da stand explizit drin, dass dieser auch für mich wegen Schwangerschaft und Geburt greift, ergo Betreuungsunterhalt umfasst.

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12. Februar 2017 um 21:16
In Antwort auf wachsperle3

Also ich glaube, dass sie eher mal davon geschrieben hätte, dass das Ganze mit dem Kindsvater eher so eine friends-with-benefits-Nummer war, als eine "normale" Beziehung.

Was wir für eine Beziehung hatten spielt doch gar keine Rolle. Wichtig ist rein moralisch, dass er das Kind haben wollte, ich ihn nicht übergangen oder beschissen habe, er mir Versprechungen gemacht hat, auf die ich mich verlassen habe und mit mir zusammen ziehen wollte - und zwar nicht vor 10 Jahren, sondern noch vor 6 Monaten. Und plötzlich hat er auf all das keinen Bock mehr. Seine Versprechungen waren der Motor mich für das Kind zu entscheiden. Ich hatte Angst davor wieder alleinerziehend zu sein, meine Große ist nicht nur aus dem Gröbsten raus, sondern in wenigen Jahren volljährig. Ich habe aufgrund seiner Versprechen, auf die ich glaubte mich aufgrund seines bisher kennengelernten Charaters absolut verlassen zu können, nochmal ganz von vorn mit einem Säugling angefangen. Und nun ist nur wenige Monate nach der Geburt alles geplatzt. Ich fühle mich von ihm extrem getäuscht, belogen und hintergangen. 

Stell dir mal vor ich als Mutter würde mich so verhalten wie er, was dann wohl los wäre?! 

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12. Februar 2017 um 21:20
In Antwort auf waldmeisterin1

Und der Opa? Könnte der im Notfall betreuen?

Nein, der Opa kann mit Babys und Kleinkindern nichts anfangen, möchte sie nicht mal auf den Arm nehmen. Ist ihm nix. 

Außerdem ist er ein Sexist und möchte dem Baby Honig- und Bierschnuller geben, damit es ruhig ist. Außerdem unterstützt er das "Lass sie schreien, das stärkt die Lungen"-Modell. Das kann und will ich nicht verantworten. 

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12. Februar 2017 um 21:35

Für Notfälle habe ich MEINE Mutter. Die war mir schon mit dem ersten Kind eine Hilfe. Auf die ist Verlass, sie kommt auch zu mir und macht den Kontakt nicht von von einer intakten Beziehung mit dem anderen Partner abhängig. Sie meldet sich regelmäßig bei mir und nicht über Dritte.

SEINE Eltern haben mit mir keinen Kontakt. Sie machen den Kontakt zu ihrer Enkelin von ihrem Sohn abhängig, melden tun sie sich nie bei mir. Wenn ER sein Kind nun 6 Monate nicht sehen würde, dann würden seine Eltern das Enkelkind ebenso wenig sehen. Sie sagen zwar sie wollen sich nicht einmischen, aber neutral sind sie auch nicht. Kontakt wollen sie nur über ihren Sohn, obwohl wir sonst, wenn wir uns mal gesehen haben, ein recht gutes Verhältnis hatten. 

Ich kenne den Mist vom Vater meiner Großen, da waren die Eltern haargenauso. Die haben ganz genauso argumentiert. Und weil ihr Sohn (Vater des ersten Kindes) sein Kind seit Jaaaaahren nicht gesehen hat, haben seine Eltern das "natürlich" auch nicht, obwohl auch da zu Beziehungszeiten ein herzliches Verhältnis bestand. Aber die haben an ihrem Enkelkind auch nur Intetesde, wenn der Vater des Kindes das auch hat. Sonst nicht. Und die Großeltern der Kleinen benehmen sich ganz genauso. 

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12. Februar 2017 um 21:39

Warum soll ich mir jetzt für mein BABY eine Kita suchen und wieder arbeiten gehen? 

Übernimmt der Vater damit mehr Verantwortung? Habe ich damit mehr Zeit für mein großes Kind? Mehr Zeit für Termine? Darf ich keine Elternzeit für mein 8 Monate altes Baby nehmen? Wo liegt der Vorteil in Kita und Job bei meinem jetzigen Problem? 

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