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Wie viel / wie intensiv Kontakt zu anderen Mama?

22. Mai 2015 um 12:50 Letzte Antwort: 22. Mai 2015 um 20:12

Ich habe mal eine Frage: wie hat es sich bei euch nach der Schwangerschaft mit neuen Bekanntschaften / Freundschaften, also andere Mamas aus der Ortschaft etc entwickelt? Habt ihr dort gut Anschluss gefunden und wie intensiv pflegt ihr die Kontakte zu anderen Mamas aus dem Wohnort?

Ich habe zu meinen 3 sehr guten / besten Freundinnen weiterhin Kontakt. Sie haben noch keine eigenen Kinder und da sie weiter wegwohnen und ich mit Kind nicht mehr so flexibel sind, war ich anfangs doch manchmal einsam. Sie gingen ihrem geregelten Berufs- und Alltagsleben nach und ich musste mich in der Mama-Rolle erstmal zurecht finden.

Im Ort habe ich nun Anschluss zu anderen Mamas gefunden. Anfangs traf man sich einmal wöchentlich zur Krabbelgruppe oder verabredete sich zum Spaziergang. Anfangs fand ich das Super , aber mittlerweile entsteht ein regelrechter Gruppenzwang.

Viele Mamas treffen sich nun täglich ( manchmal sogar Vor- und Nachmittags) und man schnell Außenvor ist, wenn man da nicht mitmacht. Es ist blöd zu erklären: ich möchte gerne dazugehören, schließlich gehen unsere Kinder später in den KiGA/ Schule gemeinsam und Sozialkontakte sind ja auch schön und gut. Aber ganz ehrlich: ich bin nicht der Typ, der täglich bei anderen im Haus oder Garten rumsitzt oder bis zu 10 Mann ( plus Kinder) bei sich selbst einlädt und verpflegt. Da gibt's hier einen Sekt, da ein Radler ( auch am frühen Morgen usw)

Manchmal funktioniert es, dass man in der Kleingruppe was hinbekommt, ( so waren mal 2 Mamas mit Kind bei uns und wir bei ihnen), aber in der Regel heißt es dann: wir gehen zu xy, komm halt auch da hin, dann sehen wir uns da alle.

Ich halte es jetzt momentan so, dass wir einmal wöchentlich im Musikgarten sind ( dort sind 2 Mamas aus unserem Wohnort auch). Und ansonsten schaue ich beim Spaziergang mal auf dem Spielplatz vorbei, ob da jemand ist und mache Halt. Oder schreibe eine Mama gezielt an, ob wir mal gemeinsam hingehen wollen.

Genauso genieße ich es aber, wenn mein Mann Frühschicht hat und um 14.30 nach Hause kommt, den Nachmittag mit meiner kleinen Familie zu verbringen. Oder einfach mal alleine daheim zu werkeln oder zu chillen, wenn die Maus auf der Terrasse spielt.

Dadurch, dass ich mich teils ausklinke, werde ich natürlich generell weniger gefragt, ob ich mitkommen möchte. Ich möchte nicht zum Außenseiter werden und dennoch bin ich einfach nicht der Typ Mama, der ständig in der Gang ( so nennt mein Mann die Mütter liebevoll ) rumhängt. Versteht ihr, was ich meine?

Ich denke, wenn die Elternzeitjahre vorbei sind und jeder wieder seinem Job nachgeht, legt sich das auch wieder. Dann werden Kontakte rarer und spontaner. Die Kinder suchen sich selbst aus, wenn sie am Nachmittag treffen möchten usw. Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken.

Wie haltet ihr es mit Kontakt(en)? Wie oft und wie intensiv?

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22. Mai 2015 um 13:11

Hallo,
Hab mich irgendwann aus Krabbelgruppe ausgeklingt.
Mir war der Druck der Gruppe einfach zu groß.
Mein Großer ist leider durch sein Handycap nicht beliebt.
Man sieht es ihm nicht an. So wird man automatisch zum Außenseiter. Die anderen Klassenmamas sehen sich oft und tratschen. Mir reichen zwei, nit denen ich mich unterhalte.
Mein Kleiner ist sehr sozial. Ich fange da gerade an, Kontakte zu knüpfen, damit er andere Kinder auch privat trifft. Das habe ich bis jetzt etwas versäumt (er ist 4)
Eine Mama hab ich schon mal fest, sie ist sehr umgänglich
Ansonsten:
Ich persönlich bräuchte absolut keinen Kontakt zu anderen Mamas. Es ist viell.strange, aber mir genügt meine Familie.
Ich treff mch, wenn auch selten mit anderen meiner Kinder zuliebe,

LG

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22. Mai 2015 um 13:11

Ich habe
Nur mit meiner Nachbarin viel zu tun, ihr Sohn und meine Tochter sind in einer kiga Gruppe und mögen sich. Ich mag meine Nachbarin, wir reden nicht zu viel über die Kids und haben wirklich eine Menge Spaß wenn wir zu viert unterwegs sind. Im Sommer sitzen wir abends oft allein vor der Tür, trinken ein kühles Bier und quatschen. Meinen einzig freien Vormittag in der Woche verbringe ich überwiegend mit ihr Mit den anderen Müttern hab ich nichts zu tun, andere Ansichten komplett andere Welten. Ansonsten hab ich noch eine Freundin, seit Ewigkeiten, sie wohnt 50 km weiter weg. Ich liebe sie, wir sehen uns nicht oft aber telefonieren viel. Ihre Kinder haben das selbe alter wie meine, sie verstehen sich auch blendend... Ich muss zugeben ich brauch nicht wirklich viel Kontakte, ich hab meine zwei auf die ich mich verlassen kann die Kids können auch mit anderen Kindern spielen ohne das ich mich mit der Mutter groß unterhalten muss

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22. Mai 2015 um 13:35

Danke schonmal,
da bin ich ja froh, dass ich nicht die Einzige bin, die sich nicht ständig in Sippenhaft aufhält

Ich mag einige der Mamas gerne, aber ich muss euch auch zustimmen, dass manche auch völlig andere Ansichten haben und einen eigentlich nichts verbindet außer das Kind. Meiner Tochter (2) zuliebe gehe ich eben in den Musikgarten, auf den Spielplatz etc. Da sie Einzelkind ist, sind Sozialkontakte noch wichtiger und nur daheim ist ja auch langweilig. Aber ich brauche eben nicht ständig andere Mamas um mich , schon gar nicht täglich. Hatte aber mittlerweile echt das Gefühl, dass ich die Einzige bin, der es so geht.

Im September geht meine Maus täglich 3 Std in die Krippe, dann sind unsere Vormittage ohnehin verplant bzw ich habe einen guten Grund. Gerade kommt es mir nämlich manchmal nach einem Ausreden suchen vor. Wenn ich sage, dass wir heute mal "nur" daheim sind, werde ich nämlich schief angeschaut.

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22. Mai 2015 um 13:57

Mütter sind mir suspekt
Mein Kontakt beschränkt sich auf Hallo und Tschüss beim Tagesvater und kurzer Smaltalk beim Eltern- oder Bastelabend...so 3x im Jahr.
Kontakt habe ich nur auf dem Spielplatz. Das reicht mir aber auch 1-2x in der Woche...häufiger muss es auch nicht sein.
Entweder kommen Kinder allein zu uns oder mein Sohn geht allein hin. Ab und an kommen 2 Mütter zu uns in den Garten oder man trifft sich irgendwo auf dem Spielplatz oder die Kinder kommen allein.
Da ist aber nie eine Regelmässigkeit. Wenn man Lust hat, dann meldet man sich und wenn nicht, dann nicht. Ist ja auch nicht so, dass das innige Freundschaften sind. Den Umgang pflege ich lieber mit kinderlosen Menschen. Das ist mir angenehmer und ich bin auch mal froh, wenn ich meine Ruhe habe.

Im Babyalter bis etwa 2 Jahre hatte ich noch weniger Kontakt zu Müttern, weil die Kinder nie ohne Mutter kommen konnten. Das wäre mir zu viel gewesen. Kinder gern, aber bitte ohne Anhang. Ab und an ein Kaffee, aber dann ist auch gut.
Deswegen mag ich Gofem. Wenn man die Schnauze voll hat, dann legt man das Handy weg. Daheim müsste man alle rauswerfen, aber das ist nicht nett. Da lasse ich es lieber ganz.

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22. Mai 2015 um 14:24

Hmm
ich bin zwar auch nicht gern in der Rolle als Außenseiter, weil das auch neu für mich ist, aber anders wäre es mir wiederum zu viel.
Wir sehen uns einmal in der Woche beim turnen (eventuell gehen dann alle noch gemeinsam auf den Spielplatz) und wenn Geburtstage anstehen oder eben wenn man gezielt etwas ausmacht.
Ich mag dieses ständige aufeinander gehocke nicht und dass es dann eben irgendwann regelrecht zum Zwang wird.
Ich bin auch gerne mal alleine, arbeite ja auch noch usw.....
Und ich bin auch einfach so jemand, dem es dann auch nach maximal drei Stunden ( besser sind zwei) zu viel wird.
Es sind eben keine wirklichen Freunde von mir.....

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22. Mai 2015 um 20:12

Vielen Dank
ihr habt es teilweise auf den Punkt gebracht und verstehe mich offensichtlich ! Hab schon gedacht , mit mir stimmt was nicht! Aber dann bin ich ja beruhigt.

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