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Wie wichtig ist der Vater?

16. Januar 2018 um 0:53

Ich würde mir gerne mal die Meinung von den ein oder anderen anhören. Bin zur Zeit noch Schwanger und die Entbindung steht an. Momentan oder bisher habe ich alles alleine durchgezogen (mehr oder weniger weil ich es so wollte.)
Mir geht es jetzt auch nicht um rechtliche Ratschläge, denn ich weiß was meine Rechte, aber auch Pflichten sind.
Desweiteren es ist eine KANN Situation, ich will daher nicht zu viel ins Detail gehen. Daher denkt euch euren Teil und gebt bitte ernstgemeinte Ratschläge, denn mir ist dieses Thema sehr wichtig!
Eventuell mache ich mir auch zu viele Gedanken und er wird sich gar nicht interessieren oder alles wird super, wer weiß?
Aber mir geht es um Meinungen von Müttern, Vätern, aber auch in erster Linie Kindern(sind wir ja schliesslich alle)!

Folgendes...

Wie gesagt ich befinde mich momentan noch in der Schwangerschaft (31.SW) und der Termin rückt näher.
Nun war ich in der Schwangerschaft ohne Partner, was mich persönlich nicht stört. Doch nun werde ich bald ein Kind in meinen Armen halten, was es gilt zu beschützen und der potentielle Vater, ist weder der zuverlässigste, noch ehrlichste. Er hat mich selbst schlecht behandelt und daher habe ich mich von ihm distanziert.

Nun möchte ich aber meinem Kind eine gute Kindheit bereiten und stelle mir immer wieder diese Frage, soll ich ihn in das Leben meines Kindes lassen?
Ich weiß er wird wahrscheinlich nicht der Beste Vater sein und unserem Kind kein gutes Weltbild bieten. Aber er wird sich sicherlich die Liebe, vorallem wenn das Kind álter ist erschleichen wollen.
Daher hier bitte euren Rat zu abgeben. Ich kann mutmaßen, dass er mit der Pszche meines noch ungeborenen Kindes spielen wird und es wahrscheinlich unter psychischen Störungen leiden wird.
Aber genauso ist es wichtig, dass Kinder selber Erfahrungen machen sollten und sich selbst ein Bild, allein für die Identitätsfindung machen sollten.
Ich habe nun Angst a) mein Kind möglichen psychischen Gefahren auszusetzen, die es durch den Umgang mit ihm bekommen könnte oder b) mein Kind in einer Identitätsfindungskrise stecken würde, weil ich den Kindsvater verschweige und somit mein Kind bewusst anlügen würde.
Was von beiden schlimmer ist, ich weiß es nicht!
Fest steht es raubt mir beides den Verstand!

Ich weiß es sind Eventualitäten die auftreten könnten! Eine Garantie kann mir niemand geben, aber mal so pauschal an die Allgemeinheit gefragt, was würdet ihr schlimmer finden?
Belogen zu werden oder einen Vater zu haben, der euch psychisch kaputt macht?

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16. Januar 2018 um 10:43

nein ich bin nicht mit ihm zusammen, wir leben auch komplett getrennt.

und anlügen müssen hört sich so zwanghaft an. die alternative wäre halt, um es zu schützen nicht zu sagen wer es ist. sodass es sich eine andere vaterrolle suchen kann. aber da ich nicht weiß was ist und wer noch in mein leben kommen wird oder eben nicht ist das ja alles nur pauschal zu sagen.
es kann sein, dass er sein eigenes kind viel besser behandelt als mich , das weiß ich eben alles nicht.

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16. Januar 2018 um 14:10
In Antwort auf kleinesxo

Ich würde mir gerne mal die Meinung von den ein oder anderen anhören. Bin zur Zeit noch Schwanger und die Entbindung steht an. Momentan oder bisher habe ich alles alleine durchgezogen (mehr oder weniger weil ich es so wollte.)
Mir geht es jetzt auch nicht um rechtliche Ratschläge, denn ich weiß was meine Rechte, aber auch Pflichten sind.
Desweiteren es ist eine KANN Situation, ich will daher nicht zu viel ins Detail gehen. Daher denkt euch euren Teil und gebt bitte ernstgemeinte Ratschläge, denn mir ist dieses Thema sehr wichtig!
Eventuell mache ich mir auch zu viele Gedanken und er wird sich gar nicht interessieren oder alles wird super, wer weiß?
Aber mir geht es um Meinungen von Müttern, Vätern, aber auch in erster Linie Kindern(sind wir ja schliesslich alle)!

Folgendes...

Wie gesagt ich befinde mich momentan noch in der Schwangerschaft (31.SW) und der Termin rückt näher.
Nun war ich in der Schwangerschaft ohne Partner, was mich persönlich nicht stört. Doch nun werde ich bald ein Kind in meinen Armen halten, was es gilt zu beschützen und der potentielle Vater, ist weder der zuverlässigste, noch ehrlichste. Er hat mich selbst schlecht behandelt und daher habe ich mich von ihm distanziert.

Nun möchte ich aber meinem Kind eine gute Kindheit bereiten und stelle mir immer wieder diese Frage, soll ich ihn in das Leben meines Kindes lassen?
Ich weiß er wird wahrscheinlich nicht der Beste Vater sein und unserem Kind kein gutes Weltbild bieten. Aber er wird sich sicherlich die Liebe, vorallem wenn das Kind álter ist erschleichen wollen. 
Daher hier bitte euren Rat zu abgeben. Ich kann mutmaßen, dass er mit der Pszche meines noch ungeborenen Kindes spielen wird und es wahrscheinlich unter psychischen Störungen leiden wird. 
Aber genauso ist es wichtig, dass Kinder selber Erfahrungen machen sollten und sich selbst ein Bild, allein für die Identitätsfindung machen sollten.
Ich habe nun Angst a) mein Kind möglichen psychischen Gefahren auszusetzen, die es durch den Umgang mit ihm bekommen könnte oder b) mein Kind in einer Identitätsfindungskrise stecken würde, weil ich den Kindsvater verschweige und somit mein Kind bewusst anlügen würde. 
Was von beiden schlimmer ist, ich weiß es nicht!
Fest steht es raubt mir beides den Verstand!

Ich weiß es sind Eventualitäten die auftreten könnten! Eine Garantie kann mir niemand geben, aber mal so pauschal an die Allgemeinheit gefragt, was würdet ihr schlimmer finden?
Belogen zu werden oder einen Vater zu haben, der euch psychisch kaputt macht?
 

Ich und mein Bruder sind ohne unseren leiblichen Vater aufgewachsen. Mir persönlich hat er als Kind auch nie gefehlt. Ich habe ihn mit etwas über 20 kennengelernt und mochte seine Art nicht. Er suchte dann den Kontakt zu mir. Zu meinem Bruder allerdings nicht. Das war für mich auch ein Grund warum ich den Kontakt wieder einstellte. Denn entweder möchte man beide Kinder kennen lernen oder keine. In meiner Wunschvorstellung hätte ich natürlich auch als Erwachsene gern einen starken Papa an meiner Seite,  aber ich kam und komme gut ohne einen zurecht. Wohingegen mein Bruder einer fehlte und immer noch einer fehlt. Ich denke allerdings, dass ihm eher das Desinteresse Probleme macht als der fehlende Vater. 
Wir hatten auch 2 "Ersatz"Väter als Kinder/Jugendliche. Die waren allerdings eher bescheiden. Als Erwachsene und selbst Mutter muss ich sagen, dass es für uns sicher besser war ohne ihn aufzuwachsen.
ICh muss aber auch sagen, dass unsere Mutter mit dem Thema, vorallem im Nachhinein gut gehandhabt hat. Wir wussten, dass sie ihn nicht für einen super Typen hält, hat das aber nicht oft kundgetan und sie war immer "ehrlich". Natürlich hat sie uns nicht alles gesagt,  aber das nötigste und immer auf neutralere Art. z.B.  dass sie sich nicht verstanden haben und er eine neue Frau hatte... 
Hätten wir ihn unbedingt kennenlernen wollen, dann hätte sie es zugelassen damit wir unsere Erfahrung machen konnten. 
Wirklich interessant wird das Mama-Papa Thema aber erst mit 4/5 und dann eher später. Je nachdem wie so die Konstellation bei Freunden ist... und wie so die Bindung zur Mutter ist.

Im Idealfall haben Kinder Mutter und Vater. Aber ich bin.mir sicher ein Vater zeichnet sich nicht durch Erbgut aus sondern durch Qualität. Finde Einen Partner, der zu euch passt. Hast du denn noch andere Männer in der Familie, die eine Bindung aufbauen können? 

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16. Januar 2018 um 14:14
In Antwort auf sfsp

Ich und mein Bruder sind ohne unseren leiblichen Vater aufgewachsen. Mir persönlich hat er als Kind auch nie gefehlt. Ich habe ihn mit etwas über 20 kennengelernt und mochte seine Art nicht. Er suchte dann den Kontakt zu mir. Zu meinem Bruder allerdings nicht. Das war für mich auch ein Grund warum ich den Kontakt wieder einstellte. Denn entweder möchte man beide Kinder kennen lernen oder keine. In meiner Wunschvorstellung hätte ich natürlich auch als Erwachsene gern einen starken Papa an meiner Seite,  aber ich kam und komme gut ohne einen zurecht. Wohingegen mein Bruder einer fehlte und immer noch einer fehlt. Ich denke allerdings, dass ihm eher das Desinteresse Probleme macht als der fehlende Vater. 
Wir hatten auch 2 "Ersatz"Väter als Kinder/Jugendliche. Die waren allerdings eher bescheiden. Als Erwachsene und selbst Mutter muss ich sagen, dass es für uns sicher besser war ohne ihn aufzuwachsen.
ICh muss aber auch sagen, dass unsere Mutter mit dem Thema, vorallem im Nachhinein gut gehandhabt hat. Wir wussten, dass sie ihn nicht für einen super Typen hält, hat das aber nicht oft kundgetan und sie war immer "ehrlich". Natürlich hat sie uns nicht alles gesagt,  aber das nötigste und immer auf neutralere Art. z.B.  dass sie sich nicht verstanden haben und er eine neue Frau hatte... 
Hätten wir ihn unbedingt kennenlernen wollen, dann hätte sie es zugelassen damit wir unsere Erfahrung machen konnten. 
Wirklich interessant wird das Mama-Papa Thema aber erst mit 4/5 und dann eher später. Je nachdem wie so die Konstellation bei Freunden ist... und wie so die Bindung zur Mutter ist.

Im Idealfall haben Kinder Mutter und Vater. Aber ich bin.mir sicher ein Vater zeichnet sich nicht durch Erbgut aus sondern durch Qualität. Finde Einen Partner, der zu euch passt. Hast du denn noch andere Männer in der Familie, die eine Bindung aufbauen können? 

Der Smiley ist falsch . Mein Handy hängt grad ziemlich auf der Seite hier...

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16. Januar 2018 um 15:18
In Antwort auf sfsp

Der Smiley ist falsch . Mein Handy hängt grad ziemlich auf der Seite hier...

Naja da wäre mein Vater und natürlich mein Opa. Aber beide auch nicht so geeignet.
Also ich habe beide sehr lieb und bin Ihnen dankbar für alles was sie getan haben. Aber die Idealsten Vorbilder sind sie nicht.

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16. Januar 2018 um 16:42

vielleicjt mache ich mir einfach zu viele und auch unnötige Gedanken ...
ich weiß es nicht
ich suche quasi nach einer Antwort die mir den richtigen Weg zeigt. Aber das wird mir niemand geben können.
bin sehr verunsichert und stehe das ja allein durch.
evtl wird der leibliche Vater auch besser als erwartet... ich weiß es nicht 

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16. Januar 2018 um 20:30

Hallo!

Habe meinen Vater nie kennengelernt. Und mir geht es Gut, habe ihn nie vermisst und werde ihn aktuell und auch in Zukunft nicht kennenlernen wollen.

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17. Januar 2018 um 1:34

Es ist halt eben dieses psychische. Ich selber habe schon ein Problem mich emotional von ihm zu lösen. Er spielt, er ist geistig nicht reif eine Bindung einzugehen, egal mit wem (Freunde eingeschlossen).
Er spielt mit seinen Mitmenschen und nutzt sie für sich und seine Bedürfnisse aus. Werden sie lästig, lässt er sie gehen... Aber wieso auch immer mich nicht...
Habe mich schon oft genug distanziert auch über Kontaktverbot oder so, aber findet halt mittel und wege an mich zu kommen.
Es ist halt wirklich dieses emotionale mit dem er mich psychisch fertig macht. Also was für ein Bild wird er dann meinem Kind vermitteln?
Wird es genauso und mit den Menschen spielen oder lässt es sich genauso ausnutzen und spielen, wie mit mir?
Das weiß ich eben alles nicht, evtl wird es auch ganz anders, das kann mir halt keiner sagen und das verunsichert mich.
Mein Großvater und Vater sind ihm in gewisser Weise ähnlich. 
Sie nutzen zwar nicht aus, aber ich habe diese väterliche Akzeptanz und Liebe nie erhalten, evtl bin ich deswegen in diesem Thema so emotional und ängstlich, weil ich selbst so etwas nie Erfahren habe und noch auf der Suche bin?
Genau deshalb macht es mir aber auch Angst ihn auszuschließen, ich habe den Kindsvater  mit anderen Kindern gesehen und weiß wie gut er mit ihnen kann. Evtl kann er meinem Kind auch genau das geben, was ich nie hatte. 
Das ist halt alles sehr kompliziert.
Habe mir aufjedenfall nochmal einen Termin zu Beratung geben lassen, denn das ist ein Thema das mich innerlich zerreist.

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17. Januar 2018 um 8:56

Meinen leiblichen Vater habe ich mit 2 Jahren das letzte Mal gesehen. Wirklich gefehlt hat er mir nicht, meine Mama hat sich aber auch nie gegen einen möglichen Kontakt gesperrt. Als ich älter wurde, durfte ich selbst entscheiden, ob ich ihn sehen möchte. Auch hat sie nie schlecht über ihn geredet, als ich klein war. Erst mit knapp 16~ hat sie mir dann alles erzählt, auf meine Nachfrage hin. 

Suche dir einen lieben Mann, der dich und dein Kind liebt. Dieser wird mehr Papa sein, als der leibliche Vater es sein kann. War bei mir genauso.  

Viel Erfolg!

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17. Januar 2018 um 11:01

ich finde du solltest mit dem jugendamt darüber reden... die können dir dann doch bestimmt sagen wie du es am besten anstellst ... da du ein kontaktverbot hattest/hast auf das er keine Rücksicht nimmt kannst du ihn anzeigen das weist du auch oder ? wie gesagt würde ich dies so dem Jugendamt erzählen... "der kindsvater macht mich psychsich fertig ,trotz kontaktverbot sucht er mich auf und und und ..." ich kann mir nicht vorstellen das da auch nur ein richter/ jugenamdtmitarbeiter sagen wird tja Pech er ist aber der Vater... die entscheiden dann zum Kindeswohl was maximal betreutes Besuchsrecht sein dürfte... (sind alles Vermutungen meiner seits)

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17. Januar 2018 um 14:47
In Antwort auf miya1997

ich finde du solltest mit dem jugendamt darüber reden... die können dir dann doch bestimmt sagen wie du es am besten anstellst ... da du ein kontaktverbot hattest/hast auf das er keine Rücksicht nimmt kannst du ihn anzeigen das weist du auch oder ? wie gesagt würde ich dies so dem Jugendamt erzählen... "der kindsvater macht mich psychsich fertig ,trotz kontaktverbot sucht er mich auf und und und ..." ich kann mir nicht vorstellen das da auch nur ein richter/ jugenamdtmitarbeiter sagen wird tja Pech er ist aber der Vater... die entscheiden dann zum Kindeswohl was maximal betreutes Besuchsrecht sein dürfte... (sind alles Vermutungen meiner seits)

Ja ich weiß, dass ich damit anzeige erstatten könnte. Aber ich denke mir, dass dann wieder die Fragen los gehen, wieso haben sie sich überhaupt mit ihm getroffen etc.

Ich werde mich auf jedenfall nochmal professionell beraten lassen und mir ist durch eure ganzen Antworten noch deutlicher bewusst, dass es auch jemand anderes sein kann.
Es ist, dass ich nur ehrlich zu meinem Kind sein möchte und mir nicht eines Tages vorwerfen lassen möchte, warum durfte ich ihn nie sehen und mir mein eigenes Bild machen.
Jeder ist da ja verschieden. Aber naja ich warte den Termin ab und werde aufjedenfall auch alles anbringen was war und was mich beschäftigt.

Aber DANKE euch für die mentale Unterstützung!

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18. Januar 2018 um 20:33

Nein, eine männliche Bezugsperson könnte gut sein, muss aber keine Vaterfigur sein. 

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28. Februar 2018 um 5:33
In Antwort auf kleinesxo

Ja ich weiß, dass ich damit anzeige erstatten könnte. Aber ich denke mir, dass dann wieder die Fragen los gehen, wieso haben sie sich überhaupt mit ihm getroffen etc.

Ich werde mich auf jedenfall nochmal professionell beraten lassen und mir ist durch eure ganzen Antworten noch deutlicher bewusst, dass es auch jemand anderes sein kann.
Es ist, dass ich nur ehrlich zu meinem Kind sein möchte und mir nicht eines Tages vorwerfen lassen möchte, warum durfte ich ihn nie sehen und mir mein eigenes Bild machen.
Jeder ist da ja verschieden. Aber naja ich warte den Termin ab und werde aufjedenfall auch alles anbringen was war und was mich beschäftigt.

Aber DANKE euch für die mentale Unterstützung!

Spätestens wenn er den Kontakt möchte, bekommt er ihn auch. Von dem her vermute ich, sind Deine Wünsche da eher zweitrangig. Vor Gericht gilt, auch ein gewalttätiger Vater kann ein guter Vater sein.
Ich würde versuchen, ihn aus meinem Leben fernzuhalten, solange Du noch die Chance dazu hast. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, daß Du das schaffst.

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28. Februar 2018 um 13:26
In Antwort auf kleinesxo

Ich würde mir gerne mal die Meinung von den ein oder anderen anhören. Bin zur Zeit noch Schwanger und die Entbindung steht an. Momentan oder bisher habe ich alles alleine durchgezogen (mehr oder weniger weil ich es so wollte.)
Mir geht es jetzt auch nicht um rechtliche Ratschläge, denn ich weiß was meine Rechte, aber auch Pflichten sind.
Desweiteren es ist eine KANN Situation, ich will daher nicht zu viel ins Detail gehen. Daher denkt euch euren Teil und gebt bitte ernstgemeinte Ratschläge, denn mir ist dieses Thema sehr wichtig!
Eventuell mache ich mir auch zu viele Gedanken und er wird sich gar nicht interessieren oder alles wird super, wer weiß?
Aber mir geht es um Meinungen von Müttern, Vätern, aber auch in erster Linie Kindern(sind wir ja schliesslich alle)!

Folgendes...

Wie gesagt ich befinde mich momentan noch in der Schwangerschaft (31.SW) und der Termin rückt näher.
Nun war ich in der Schwangerschaft ohne Partner, was mich persönlich nicht stört. Doch nun werde ich bald ein Kind in meinen Armen halten, was es gilt zu beschützen und der potentielle Vater, ist weder der zuverlässigste, noch ehrlichste. Er hat mich selbst schlecht behandelt und daher habe ich mich von ihm distanziert.

Nun möchte ich aber meinem Kind eine gute Kindheit bereiten und stelle mir immer wieder diese Frage, soll ich ihn in das Leben meines Kindes lassen?
Ich weiß er wird wahrscheinlich nicht der Beste Vater sein und unserem Kind kein gutes Weltbild bieten. Aber er wird sich sicherlich die Liebe, vorallem wenn das Kind álter ist erschleichen wollen. 
Daher hier bitte euren Rat zu abgeben. Ich kann mutmaßen, dass er mit der Pszche meines noch ungeborenen Kindes spielen wird und es wahrscheinlich unter psychischen Störungen leiden wird. 
Aber genauso ist es wichtig, dass Kinder selber Erfahrungen machen sollten und sich selbst ein Bild, allein für die Identitätsfindung machen sollten.
Ich habe nun Angst a) mein Kind möglichen psychischen Gefahren auszusetzen, die es durch den Umgang mit ihm bekommen könnte oder b) mein Kind in einer Identitätsfindungskrise stecken würde, weil ich den Kindsvater verschweige und somit mein Kind bewusst anlügen würde. 
Was von beiden schlimmer ist, ich weiß es nicht!
Fest steht es raubt mir beides den Verstand!

Ich weiß es sind Eventualitäten die auftreten könnten! Eine Garantie kann mir niemand geben, aber mal so pauschal an die Allgemeinheit gefragt, was würdet ihr schlimmer finden?
Belogen zu werden oder einen Vater zu haben, der euch psychisch kaputt macht?
 

Es wird schwer werden den Umgang zu verhindern wenn der Vater diesen Einklagen will und gewinnt. Eigentlich unmöglich. Wenn ein Gericht ihn nicht für psychisch Krank ansieht hast du keine chancen das zu unterbinden. Und das ist auch richtig so.
Zu deiner Frage: Stell sie mal um. Wie wichtig ist eine Mutter? Beantworte diese Frage, dann weißt du wie wichtig ein Vater ist. 
Würde ich das Kind anlügen? Nein. Ich würde dem Vater die chance geben es zu versuchen und je nach umgang würde ich das weiter so behalten. Sollte es indizen geben dass er eine Gefahr für das Baby ist, würde ich das dem Jugendamt mitteilen.
Im übrigen Manipulierst du dein Kind mindestens so sehr wie du es deinem Ex vorhälst, wenn du es anlügst. Dessen solltest du dir bewusst sein. Ich Frage mich auch wie du deinem Kind erklären willst das du den Kontakt zu seinem Vater unterbindest. Irgendwann wird das wohl mal zur Sprache kommen. Letztendlich wirkt es nämlich so als würdest du aus Bitterkeit oder Rache handeln, da du ja wirklich keine Beweise hast das er ein schlechter Vater ist/war. So spielst du deinem Ex in die Hände und schneidest dir selbst ins Fleisch. Wenn es hingegen gute Gründe gibt, ist das etwas anderes.

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28. Februar 2018 um 18:15

Wie wichtig ist der Vater? Genau so wichtig wie die Mutter.  Ohne den Mann wärst du keine Mutter geworden. Ist zwar blöd wenn er ein Arsch ist aber gehen wir mal vom normalen Fall aus das er sich kümmern möchte hat er nicht nur Pflichten sondern auch Rechte! Finde es immer ganz schlimm wenn jemand sagt zahlen kann er aber es sehen geschweige denn mal mitnehmen nicht. 

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1. März 2018 um 16:26
In Antwort auf cmamaj

Wie wichtig ist der Vater? Genau so wichtig wie die Mutter.  Ohne den Mann wärst du keine Mutter geworden. Ist zwar blöd wenn er ein Arsch ist aber gehen wir mal vom normalen Fall aus das er sich kümmern möchte hat er nicht nur Pflichten sondern auch Rechte! Finde es immer ganz schlimm wenn jemand sagt zahlen kann er aber es sehen geschweige denn mal mitnehmen nicht. 

Also, so evolutionsbiologisch ist ein Vater mitnichten so wichtig wie eine Mutter. Es ist unser Gerechtskeitsdenken, das es so sieht.
Und wenn er psychisch krank ist, wirst Du trotzdem wenig machen können. Es gibt begleiteten Umgang, aber der kostet Geld und wird darum immer nur temporär gemacht, mit dem Ziel zu alleinigem Umgang.
Ganz ehrlich, ich würde versuchen, es rauszuzögern, so lange es geht. Von einem Status, der erstmal herrscht, wirst Du nie wieder wegkommen. Von dem her sind Chancen nichts, was man bei "klappt nicht so gut" wieder zurücknehmen kann.

Fairerweise muß man natürlich immer aus dem Blickwinkel des Kindes überlegen, ob der Mann dem Kind gut tun würde. Wenn er es nicht tut, kannst Du nichts dagegen tun. Wenn er es aber tut, ist er eine Bereicherung für das Kind.

Aber siehe oben, sobald er den Kontakt möchte, bekommt er ihn eh, drum sind Deine Gedanken meiner Meinung nach komplett unnötig. Man muß nur bedenken, daß es grundsätzlich kein Zurück gibt bei allem, dem man mal zugestimmt hat.
 

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2. März 2018 um 1:09
In Antwort auf cadi78

Also, so evolutionsbiologisch ist ein Vater mitnichten so wichtig wie eine Mutter. Es ist unser Gerechtskeitsdenken, das es so sieht.
Und wenn er psychisch krank ist, wirst Du trotzdem wenig machen können. Es gibt begleiteten Umgang, aber der kostet Geld und wird darum immer nur temporär gemacht, mit dem Ziel zu alleinigem Umgang.
Ganz ehrlich, ich würde versuchen, es rauszuzögern, so lange es geht. Von einem Status, der erstmal herrscht, wirst Du nie wieder wegkommen. Von dem her sind Chancen nichts, was man bei "klappt nicht so gut" wieder zurücknehmen kann.

Fairerweise muß man natürlich immer aus dem Blickwinkel des Kindes überlegen, ob der Mann dem Kind gut tun würde. Wenn er es nicht tut, kannst Du nichts dagegen tun. Wenn er es aber tut, ist er eine Bereicherung für das Kind.

Aber siehe oben, sobald er den Kontakt möchte, bekommt er ihn eh, drum sind Deine Gedanken meiner Meinung nach komplett unnötig. Man muß nur bedenken, daß es grundsätzlich kein Zurück gibt bei allem, dem man mal zugestimmt hat.
 

Die erklärung würde ich jetzt aber gerne hören. Inwiefern sind Mütter da wichtiger? Es gibt sogar Fälle in denen Männer stillen konnten. Und ohne Schwimmerchen nützt dir eine Gebärmutter auch nichts. 

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2. März 2018 um 16:58
In Antwort auf bella171903

Die erklärung würde ich jetzt aber gerne hören. Inwiefern sind Mütter da wichtiger? Es gibt sogar Fälle in denen Männer stillen konnten. Und ohne Schwimmerchen nützt dir eine Gebärmutter auch nichts. 

In meinen Augen fängt das schon damit an, dass ein Mann kein Kind austragen kann. Gut, ist von Mutter Natur so eingerichtet und nicht zu ändern. Aber dann hat der Mann wenigstens Anteil an der Schwangerschaft zu nehmen, seine Frau zu schützen, sie zu umsorgen und alles dafür zu tun, dass es ihr und dem ungeborenen Kind gut geht. Tut er das nicht, weil er sie allein lässt, die Frau zur Abtreibung drängen will, psychisch unter Druck setzt, gewalttätig ist oder sich null für ihre Gesundheit und die des Kindes einsetzt, dann ist er auch kein guter Vater. Zumindest nicht für dieses Kind. Vatersein beginnt mit der Schwangerschaft, so wie Muttersein ebenso damit beginnt. Frau nimmt doch auch Rücksicht auf das werdende Leben, geht zum Arzt, raucht nicht, trinkt keinen Alkohol und achtet auf gesunde Ernährung/bestimmte Vitamine. Nur weil der Mann nicht schwanger sein kann, muss er nicht rücksichtslos sein oder desinteressiert an seinem ungeborenen Kind. Er hat genauso Rücksicht zu nehmen, um dem Kind einen guten Start ins Leben zu bieten. 

Sperma durch einen rund herum eigennützigen Orgasmus in einer Frau zu verteilen macht keinen Mann zu einem guten Vater! 

Und die TE berichtet bereits, dass ihr Ex sie psychisch fertig macht. Ein guter Vater würde das niemals tun, weil er weiß, dass es damit auch seinem Ungeborenen schlecht geht. Immerhin sind Mutter und Kind bis zur Geburt eine Einheit, die man nicht voneinander trennen kann. Das Kind bekommt sämtlichen Stress und alle Stresshormone ab und kann sich nicht mal dagegen wehren. 

Evolutionsbiologisch braucht es für die Aufzucht der Jungen keinen Vater. Das regeln die Mütter, Großmütter, Schwestern und Tanten selbst. Noch heute ist das bei einer Vielzahl von Säugetieren so. 

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Frühere Diskussionen
Frage zu Elterngeld/Elternzeit
Von: nina_12347151
neu
1. März 2018 um 13:20
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