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Wie wurdet ihr von euren Eltern gefördert?

20. Mai 2011 um 23:01

Aufgrund der aktuellen Diskussion würde mich interessieren, wie das eure Eltern mit euch gehandhabt haben...
Wie habt ihr es als Kind empfunden? Und wie seht ihr es heute im Rückblick?

LG

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20. Mai 2011 um 23:06


Ich war eher ein durchschnittlicher Schüler, meine Mutter hat mich trotzdem aufs Gymnasium gesteckt und mich sehr sehr stark unter Druck gesetzt.... Jeden Tag lernen, durfte nicht raus, um mich mit Freundinnen zu treffen etc...
Dazu bekam ich noch Geigenunterricht von privat... Jeden Tag nur lernen und üben.... Es war schrecklich....

Irgendwann bin ich da ausgebrochen, hab mich stur gestellt, mit Absicht schlechte Noten geschrieben, damit ich von der Schule geschmissen werde... Ich landete auf der Realschule und meine Mutter schob mich zu meinem Vater ab...


Es war schrecklich.... Klar, man soll seine Kinder fördern, aber niemals unter Druck setzen... Leicht anschubsen, mehr aber bitte nicht....
Ich werde meinem Sohn niemals irgendetwas aufdrängeln.....

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20. Mai 2011 um 23:16

Also
meine Eltern bzw meine Mama, die sich hauptsächlich um uns gekümmert hat, da mein Vater viel gearbeitet hat, hat uns nicht sehr gefördert. Ok, vielleicht im Spiel mit ihr, dadurch dass sie uns vorgesungen und viel vorgelesen hat, das ist ja auch eine Förderung. Aber von Förderung in dem Sinne, dass sie mit uns zum Kinderturnen gegangen oder wir die Möglichkeit hatten Instrumente zu lernen oder verschiedene Sportarten zu testen, kann ich nicht sprechen. Wir haben in einem kleinen Dorf gelebt, die Busverbindungen waren schlecht und wir hatten nur ein Auto dass mein Vater benötigte. Ich hatte eine gute Kindheit, keine Frage, aber ich muss sagen, dass ich oft schon denke, dass meine Mutter sich ruhig mal mit uns in den Bus setzen und in die Stadt oder ins nächste grössere Dorf hätte fahren können. Wollte immer gern Klavier spielen lernen oder diese oder jene Sportart austesten und in jungen Jahren lernt man am besten denke ich. Und genau diese Möglichkeiten möchte ich meinem Sohn offen halten. Wir wohnen in einer kleinen Stadt und wenn er dieses oder jenes ausprobieren möchte werde ich ihn immer unterstützen. Momentan gehen wir "nur" zum Kinderturnen. Ich denke aber auch das reicht aus. Mein Sohn (2 1/2) ist bis 14 Uhr bei einer Tagesmutter und ich möchte ihn in der freien Zeit nicht ständig überall hinschleifen. Aber wenn er etwas grösser ist werden wir ihn sicher zum Fussball und Schwimmen anmelden (wenn er denn Lust hat aber ich denke schon, er ist jetzt schon ein kleiner Fussballer

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20. Mai 2011 um 23:18

Das ist oft so...
wenn in der Familie eine bestimmte Begabung vorliegt, dann müssen alle Kinder da auch einmal durch
Viele Eltern scheinen auch eine gewisse Verantwortung zu tragen, dass der Nachwuchs noch besser wird, als sie es sind/waren
War das bei dir auch so?

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20. Mai 2011 um 23:33


O, das hört sich so traurig an
Ich hoffe, dass du jetzt ein schöneres Leben hast

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20. Mai 2011 um 23:42

Ich freu mich für dich!
Da bin ich erleichtert, möge dein Leben weiter so schön sein
Und nein, blödsein hat nichts mit mangelnder Förderung zu tun!

LG

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21. Mai 2011 um 8:58


Respekt, dass du es trotzdem geschafft hast!!
Hast du mit deinen Eltern keinen Kontakt mehr?

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21. Mai 2011 um 9:00

Und?
Bist du jetzt noch musikalisch aktiv?
Finds toll, wie es bei dir gelaufen ist...unterstützend, aber nicht bestimmend!

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21. Mai 2011 um 10:30


Es ist nie zu spät

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21. Mai 2011 um 10:31
In Antwort auf sunshinedaughter


Respekt, dass du es trotzdem geschafft hast!!
Hast du mit deinen Eltern keinen Kontakt mehr?

Sorry...
hast du ZU deinen Eltern keinen Kontakt mehr

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21. Mai 2011 um 11:49

Gefördert wurde ich da, wo meine Mutter Defizite vermutete..
und das nicht bezogen auf den ganzen Freizeitstress, sondern auf soziale Komepetenzen. Ich war z.B. als Kind unglaublich schüchtern und wurde eine zeitlang in der Klassengemeinschaft auch deutlich ausgegrenzt, ich hatte Schwierigkeiten Freundschaften zu knüpfen und konnte mir nicht mal entfernt vorstellen, was es heißt, eine eigene Meinung zu etwas zu haben.
Also hat meine Mutter wert darauf gelegt, dass ich "einfach mal den Mund aufmache" und lerne die Angst davor zu verlieren, etwas zu sagen. Sie hat mir immer Wege aufgezeigt, wie ich evtl. doch auf andere zugehen kann und sich immer aktiv mit mir auseinandergesetzt. Dazu gehörte auch immer eine gewisse politische Grundbildung und Sensibilität gegenüber mir UND anderen.

In meinen Freizeitaktivitäten hat meine Mutter immer sehr darauf vertraut, dass ich das finde, was mir auch Spaß macht. So habe ich dann über viele Jahre Klavier gespielt. Das habe ich zwar in der Pubertät unterbrochen, weil es auf einmal "gesellschaftsfähigere" Hobbys gab, wie z.B. das Tanzen, dass ich ebenfalls über vier Jahre gemacht habe, aber ich habe es danach wieder aufgenommen und heute mein eigenes Klavier zu Hause. Ich bin definitiv keine Pianistin, aber für meinen Hausgebrauch reicht es

Ich war auch über 4 Jahre sehr aktiv im Schwimmverein, aber irgendwann wurde seitens des Vereins nicht mehr akzeptiert, dass ich keine Wettkämpfe schwimmen möchte, also bin ich ausgetreten. Meine Mutter hat mich nicht gedrängt weiterzumachen.

Ihr war diesbezüglich wichtig, dass ich der jeweils gewählten Aktivität auch eine reelle Chance einräume und nicht nach einer Stunde entnervt das Handtuch werfe, aber sie hat mich nie überstimmt oder gedrängt etwas zu tun.

Und als ich mich schon kurz vor meinem 14. Geburtstag dazu entschlossen habe ein Jahr als Austauschschülerin ins Ausland zu gehen, hat sie mich geduldig unterstützt bis ich das mit 16 endlich auch durfte.

Also, ich bin meiner Mutter sehr dankbar für die Möglichkeiten und auch ihre "Förderung" früher und ich hoffe, ich kann es ähnlich umsetzen. Anregungen geben, aber in erster Linie auf die "innere Stimme" meiner Kinder hören. Und hoffen, dass sie für sich etwas finden, in dem sie selbst aufgehen.


Lg Danielle

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22. Mai 2011 um 15:32

Doch....
ist noch oft bei vielen DAS Anfängerinstrument...

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22. Mai 2011 um 15:41

Ich war im
volleyball und hatte blockflötenunterricht aber das habe ich nur aus spass an der sache gemacht nicht weil meine eltern das verlangten oder so Meine Brüder sind oder waren alle Im Fussballverein weil sie alle drei gerne fussball spieleten oder spielen

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22. Mai 2011 um 16:14


die ersten jahre haben meine eltern mir alles gekauft was ich haben wollte und ich durfte tun und machen was ich wollte...in videos habe ich sogar gesehen wie ich morgens einfach kekse und chips gegessen habe und sie nix gesagt haben...so nach dem motto "sie will es ja" hat meine mutter auch öfter schon gesagt..."was hätte ich den tun sollen sie wollte es doch" ähm naja...erziehung sieht anders aus...naja und dann in der pubertät wurde alles anders weil das geld knapp wurde und das verhältnis war auch sehr schlecht...mir wurde mal nachhilfe gezahlt aber sonst...mein vater wusste manhcmal nicht mal in welcher klasse ich bin. sie wussten nur über noten bescheid wenn ich von selber was erzählt habe. führerschein oder so wurde nix von geschenkt...stattdessen haben sie ne menge schulden gemacht weil sie ein haus gebaut haben in dem meine oma drin wohnt und die hälfte des hauses leer steht! schlau....

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22. Mai 2011 um 17:16


Danke erstmal an euch alle!

Beim Lesen eurer Beiträge ist mir so deutlich geworden, dass man schon an der Art der Förderung die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung feststellen kann! Das ist mir vorher noch gar nicht so bewusst gewesen!!
Auch die Intention der Eltern ist entscheidend für den Verlauf und Erfolg des Kindes...

Ich sitze beruflich am anderen Hebel und bin ständig damit konfrontiert...ich habe Eltern, die viel zu viel Druck auf ihr Kind ausüben und sich wundern, dass sich beim Kind nicht die geringste Lust findet, obwohl es die Fähigkeiten dazu hat...
Kenne aber auch Eltern, die sich nur nach der Lust und Laune des Kindes richten und wenn dieses gerade mal ein Tief hat, wird es abgemeldet...oder es wechselt von einem zum nächsten.....

Ich kämpfe manchmal um Kinder, die aufgrund mangelnden Übens fast keine Fortschritte machen und dadurch keine Erfolgserlebnisse haben...die Motivation sinkt und man versucht alle Methoden und Wege zu gehen, um das Kind zu retten Es wäre viel leichter, wenn die Eltern sich nur ein bisschen mehr darum gekümmert und dem Kind einen kleinen Anstupser gegeben hätten...Ach, ich könnte darüber noch einiges erzählen

Meine Eltern haben uns Musikunterricht ermöglicht...jeder hat erstmal Klavier gespielt und musste auch dranbleiben...Ich wollte immer noch andere Instrumente ausprobieren, durfte aber nicht, da ich dieses richtig spielen sollte...außerdem könnte uns eh keiner hinfahren. Ich sehe es mit gemischten Gefühlen...es war gut und hatte seinen Sinn, aber das Interesse ist geblieben, nur nicht mehr die Zeit dazu, das finde ich schade......nun ja, vielleicht irgendwann später...

Ich fand, die Beschreibung von aufgewachtaufsand sehr interessant, denn Förderung wird in meinem Augen oft zu einseitig gesehen.. .... sie besteht nicht nur darin, dem Kind die Auswahlmöglichkeit zu geben, es zu transportieren, beim Üben zu unterstützen, und bei Anlässen dabei zu sein.....es umschliesst so viel mehr!!

Beispielsweise mit dem Kind auf Kulturveranstaltungen zu gehen oder Sportereignisse zu besuchen, den Zugang zu Bildung ermöglichen...entweder zu Hause unterschiedliche Literatur zu haben oder Bibliotheksbesuche....Gespräch e darüber zu führen, ...dem Kind aber auch Zeit zu lassen sich selbst zu finden, mal nichts zu tun, Naturbegegnungen zulassen, Menschen kennenzulernen ...Ach, es gibt ganz bestimmt noch einiges, was ich nicht aufgeführt habe ...

Ja, worin besteht optimale Förderung?
Wieso will ich das Kind fördern ...damit es gebildet ist? Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung hat? Seine Fähigkeiten entdecken und ausbilden kann? Neues lernt? Sich ausprobiert?......
Wahrscheinlich eine Mischung aus allem...

Mal gucken, wie es bei unserem kleinen Knirpsen laufen wird...

Glückwunsch, wer bis hierhin gelesen hat...konnte mich nicht kürzer fassen...

LG

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22. Mai 2011 um 17:32
In Antwort auf rauchmelder2010


Ich war eher ein durchschnittlicher Schüler, meine Mutter hat mich trotzdem aufs Gymnasium gesteckt und mich sehr sehr stark unter Druck gesetzt.... Jeden Tag lernen, durfte nicht raus, um mich mit Freundinnen zu treffen etc...
Dazu bekam ich noch Geigenunterricht von privat... Jeden Tag nur lernen und üben.... Es war schrecklich....

Irgendwann bin ich da ausgebrochen, hab mich stur gestellt, mit Absicht schlechte Noten geschrieben, damit ich von der Schule geschmissen werde... Ich landete auf der Realschule und meine Mutter schob mich zu meinem Vater ab...


Es war schrecklich.... Klar, man soll seine Kinder fördern, aber niemals unter Druck setzen... Leicht anschubsen, mehr aber bitte nicht....
Ich werde meinem Sohn niemals irgendetwas aufdrängeln.....


Wollte dich deine Mutter als Vorzeigeobjekt erziehen oder wieso hast du so einen Druck bekommen?
Hast du denn jetzt noch VKontakt zu deiner Mutter? Für ein Kind muss das ein gewaltiger Vertrauensbruch sein, wenn die Mutter einen bei Leistungsverweigerung abschiebt....O nein, will gar nicht drüber nachdenken, wie du dich gefühlt haben musst! Hast du den Grund sofort begriffen oder kam das erst später?

LG

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22. Mai 2011 um 17:40

Hast du trotzdem
nie Aufmerksamkeit bekommen? Es fällt mir schwer, das Verhalten deiner Eltern nachzuvollziehen....Diese Gleichgültigkeit....Normalerwe ise ist jeder auf die Leistungen seines Kindes stolz...
Hattest du denn Geschwister?

LG

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22. Mai 2011 um 17:42

Das ist ungerecht...
wenn Geschwister bevorzugt werden...Was wolltest du denn gerne machen als Kind?

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22. Mai 2011 um 17:44

Ich habe auch
irgendwann mal gelesen, dass Geschwisterkinder nicht genau das gleiche machen sollten, eben wegen dem Vergleichen.
Finds aber gut, dass du die Möglichkeit hattest, dich in anderen Gebieten

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22. Mai 2011 um 17:49
In Antwort auf sunshinedaughter

Ich habe auch
irgendwann mal gelesen, dass Geschwisterkinder nicht genau das gleiche machen sollten, eben wegen dem Vergleichen.
Finds aber gut, dass du die Möglichkeit hattest, dich in anderen Gebieten

O nein
vorzeitig abgedrückt...
Wollte schreiben, dass du Glück hattest, indem du dir Aktivitäten frei wählen konntest....denn sonst wäre es für dich sicher sehr schwer gewesen....wenn alles nur auf den Erfolg des Bruders ausgerichtet ist...
Finde es toll, das du dich davon nicht abhalten gelassen hast, trotzdem deine Interessen zu verfolgen!

LG

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22. Mai 2011 um 17:55

Spielst du
jetzt immer noch Geige?
Denkst du, dass es unmöglich ist, erstmal mehreren Tätigkeiten nachzugehen und sich dann auf eines festzulegen?
Es ist klar, dass man es ohne Üben nicht weit bringt, aber man muss doch nicht alles dafür aufgeben...oder wie siehst du das?

LG

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22. Mai 2011 um 17:57

Da hast du natürlich Recht
Leider denken viele, dass sich Spaß und Erfolg ausschließen...

LG

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22. Mai 2011 um 17:58

Das du aufgehört hast?
Aber irgendwann hättest du doch sowieso aufgehört....Oder wollten sie, dass du Musiker wirst?

LG

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22. Mai 2011 um 18:00

Ja, das stimmt
Kurse alleine garantieren noch keine gute Bildung...

LG

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22. Mai 2011 um 18:07

Mensch,
da hast du eine ganz spezielle Förderung erhalten
Hatte mich manchmal schon gefragt, wie du es schaffst, so lange Texte zu schreiben mit 2 Kindern

Mmh...ich kann deine Ansichten nicht ganz teilen....grade in den letzten Jahren wurde viel getan, um auch das Ausprobieren zu ermöglichen...

Ich kann das jetzt nur für den musikalischen Bereich sagen....man kann Instrumente ausleihen, Mietkäufe machen, eine kostenlose Probestunde erhalten...es gibt Kurse in der Musikschule, in denen man die Möglichkeit hat, 5 Instrumente für ein paar Wochen auszuprobieren....das sind einige Möglichkeiten....in denen man sich noch nicht festlegen muss und erst reinschnuppern kann, ohne viel Geld auszugeben...

Aber du hast Recht, oft gibt es Fristen, hohe Unterrichtskosten, die das erschweren..

LG

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22. Mai 2011 um 21:26

Das stimmt
Aber ich muss da grade an eine Kommolitonin von mir denken....Sie hat 6 Kinder und als alle aus dem Haus waren, hat sie ein Studium begonnen! Sie ging da natürlich ganz anders heran als die jüngeren Studenten, aber sie hat es mit Erfolg beendet. Das war wirklich mutig von ihr....

LG

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22. Mai 2011 um 21:29

Garnicht
Ich als altes Ostkind bekam nüschts.
Wir hatten ja auch nüschts

Aber ich lebe noch immer und habe auch so ein paar schlaue Sachen im Kopf

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22. Mai 2011 um 22:04
In Antwort auf peggie_12518047

Garnicht
Ich als altes Ostkind bekam nüschts.
Wir hatten ja auch nüschts

Aber ich lebe noch immer und habe auch so ein paar schlaue Sachen im Kopf

Richtig
du hast dich selbst gefördert

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22. Mai 2011 um 23:17

Du hast wirklich
als Kind 2 Stunden Klavier geübt? Und wieviel Jahre hattest du Unterricht?
Ja, Zwang ist unproduktiv....aber manchmal brauchen Kinder auch einen kleinen Stubser...

LG

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23. Mai 2011 um 11:32

Super gefördert
hej

meine eltern haben mich gefördert, in dem ich keyboard spielen gelernt haeb und später selbstverteidigung. das war super..und generell haben sie mir auch immer bei den hausaufgaben geholfen und mit mir gelernt.=)

schöne grüße

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23. Mai 2011 um 11:34

Ne
aber in unzähligen Ferienlagern

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5. August 2011 um 9:03

Leider nicht Wollte immer Klavier spielen lernen.
Ich wollte schon immer Klavier/Keyboard spielen lernen. Ich bekam von meinen Eltern mit Acht Jahren ein Keyboard zu Weihnachten geschenkt - wusste aber natürlich überhaupt nicht, wie man darauf spielt, wie man Noten liest, etc. Habe aber aus Interesse mir versucht, es selber beizubringen. Ich habe dann mit meinen Freundinnen eine "Band" als Kind gemacht, mit dem Keyborad irgendwie versucht, Melodien zu spielen. Dann auf dem Gymnasium haben wir Noten lesen gelernt.Das habe ich dann sofort versucht, zuhause auf dem Keybord einzusetzten, habe mir Notenbücher ausgeliehen....bald hatten wir dann ein altes Klavier zuhause stehen, darauf habe ich dann weitergeübt. Natürlich nur mit mäßigem Erfolg. Denn ohne jemanden, der es einem beibringt, lernt man nicht viel. Das ist sehr schade gewesen. Ich habe meinen Eltern immer gesagt, dass ich Klavier spielen lernen möchte. Darauf kam nur: "Du machst das doch shcon so, üb weiter." Ja toll....irgendwann - so mit 14 Jahren habe ich dann keine Lust mehr gehabt, mir weiter alles selber beizubringen, da es kaum Erfolg brachte - ich wusste ja immer noch nciht, wie man es "richtig" spielt. Dann habe ich ganz aufgehört. Später, so mit 20 jahren habe ich mir wieder Gedanken darüber gemacht, wollte es unbedingt lernen. Aber da musste ich ja selber dafür zahlen. Und ich bin Studentin, kann mir sowas nciht leisten. Bin jetzt 22 und ich will es immer noch lernen. Schade, schade, dass meine Eltern mich nicht gefördert haben. Obwohl sie deutschlich gesehen und gehört haben, dass ich ein großes Interesse daran hatte und immer noch habe.

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5. August 2011 um 9:12

Ich
bin ja quasi noch ein Nachkriegskind- wir hatten auch nicht viel- aber. wir durften uns frei entfalten, im Sportverein diverse Sportarten ausprobieren- haha, ich weiß noch, dass ich mit 5 in einer Turngruppe "Rhythmische Sportgymnastik" war und diese Stöcke mit den Flatterbändern so dämlich fand- bin dann beim Ballsport hängen geblieben. Instrument hab ich nur Blockflöte als Autodidakt gelernt und etwas Klavierspielen, alles nach Gehör. Und ich durfte als Erste in der Sippe aufs Gymnasium. Da hört es dann auch auf. Ich kann aber nicht sagen, dass ich gerne mehr gefördert worden wäre, meine kindheit und Jugend waren super und auch jetzt ist das Leben gut so, wie es ist

Ich freue mich, wenn meine Kinder sich sportlich betätigen und noch ein, zwei andere Interesse pflegen.

LG

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5. August 2011 um 10:23


Zählt meine Nachhilfe in Deutsch & Mathe auch dazu

Also, war in diversen sportvereinen
Softball, Handball, Fussball,Yiyizu (wird das so geschrieben )

Aber das einzige was ich mehr als 4 monate gemacht habe war Rudern (2jahre) und Basketball (6 jahre )

Aber was ich echt scheiße finde, so im nachhinein..........

Ich habe damals mit meinen besten freundinnen ein tanzgruppe gergündet!
Haben tänze zu Backstreet Boys, NSYNC & Spice Girls gemacht

Da war ich so 13 Haben echt nur bei uns zuhause trainiert aber denkt ihr meine Mama is mal auf die idee zu kommen mich in eine Tanzschule zu stecken oder so

JETZT so im nachhinein denke ich das! früher habe ich nie dran gedacht!

Aber wenn ich doch sehe das meine tochte nur am tanzen und rumzappeln ist, stecke ich sie doch in ne tanzschule............

Najaaaaa, dafür gehe ich jetzt 3x die woche zum Zumba und lasse beim Feiern die sau raus

LG

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5. August 2011 um 10:24
In Antwort auf pippa_12857360


Zählt meine Nachhilfe in Deutsch & Mathe auch dazu

Also, war in diversen sportvereinen
Softball, Handball, Fussball,Yiyizu (wird das so geschrieben )

Aber das einzige was ich mehr als 4 monate gemacht habe war Rudern (2jahre) und Basketball (6 jahre )

Aber was ich echt scheiße finde, so im nachhinein..........

Ich habe damals mit meinen besten freundinnen ein tanzgruppe gergündet!
Haben tänze zu Backstreet Boys, NSYNC & Spice Girls gemacht

Da war ich so 13 Haben echt nur bei uns zuhause trainiert aber denkt ihr meine Mama is mal auf die idee zu kommen mich in eine Tanzschule zu stecken oder so

JETZT so im nachhinein denke ich das! früher habe ich nie dran gedacht!

Aber wenn ich doch sehe das meine tochte nur am tanzen und rumzappeln ist, stecke ich sie doch in ne tanzschule............

Najaaaaa, dafür gehe ich jetzt 3x die woche zum Zumba und lasse beim Feiern die sau raus

LG

Acshoo
Im schwimmverein war ich auch noch bis ich bsilber gemacht habe........

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5. August 2011 um 10:26

Ich durfte machen, was ich wollte
hab ewig im Chor gesungen, Theater gespielt, Judo gemacht und mit 15 angefangen Geige zuspielen.
Ansonsten wollten wir meistens eher raus und draußen rumräubern, am Wochenende zelten und Feuer machen, Pilze suchen, schwimmen. Wir haben auch immer alle viel und gern gelesen, und natürlich auch ferngesehen, soviel wir wollten, das war aber nicht viel

Meine Eltern haben uns einfach die Freiheit gelassen, das zu tun, was uns interessiert hat. Klar gibt es dann auch mal Tage, an denen man keine Lust hat, dann hatten wir auch selbst die Entscheidung, es zu lassen oder trotzdem hinzugehen. Wenn man sich selbst ausgesucht hat, was man machen will und einem das gefällt, hält man auch mal anstrengendere Phasen gut aus.

Heute mache ich nichts mehr davon, aber ich lerne gerade Gitarre spielen, kann im stärksten Regen ein Feuer anmachen, habe immernoch mehr Bauchmuskeln als mein Mann (dank 100 Rumpfbeuge pro Judotraining!) und singe den ganzen Tag mit meinem Sohn. Naja, Profi Violinist bin ich halt nicht geworden, aber ich hab gelernt selbst zu entscheiden, was ich machen will und dass ich vieles kann, wenn ich nur will. Das ist meiner Meinung nach am wichtigsten. Sollte mein Kind irgendwelche enormen Begabungen in einem Bereich aufweisen, werde ich die natürlich fördern, aber ihm auch immer die Möglichkeit lassen, aufzuhören. Ich richte mich da einfach nach den Wünschen meines Kindes, irgendwas zu erzwingen oder durchzusetzen finde ich Quatsch.


Grüße!

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