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Wieso macht stillen anscheinend die Kinder weniger dick

19. März 2008 um 12:05

Frage steht ja oben....

Dass die Hebammen das behaupten, weiß ich ja. Aber denen nehm ich sowieso nix ab



Aber ich habe auch oft gelesen, dass die Flaschenmilch die Kinder später eher dick macht, als das Stillen. und dass Stillbabys noch so dick werden können während des Stillens - das geht alles wieder weg.

Und wieso nicht bei den Flaschenkindern???

Und was ist jetzt die wissenschaftliche Erklärung dafür, dass die Flaschenkinder angeblich mehr fettzellen entwickeln, wenn sie zu viel trinken, während Stillbabys zwar genauso dick werden, wenn sie nach Bedarf trinken, aber später dann dünn sind???

Versteh ich nicht!

Klar - in der Flschenmilch ist Stärke - aber das ist keine Erklärung?
Mein SOhn hat auch nach dem Stillen ab 2 Monaten die Flasche bekommen, war ziemlich moppelig als Baby ist ist jetzt total dünne und lang!

Kennt sich da jemand aus???

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19. März 2008 um 12:58

Versuch...
Hi,

also erstmal stimme ich dir zu - finde die Erklärungen, die da kursieren, auch alles andere als logisch. Ich grüble schon länger darüber nach, eingefallen ist mir nur dies:

Beim Stillen ist das natürliche Nahrungsangebot begrenzt, während du Flaschen in jeder Menge füttern kannst. Dann ist die Gefahr auch größer, jedes Meckern als Hunger zu interpretieren und die Flasche zu geben. (Mumi wäre längst "alle".) So kann man sich sicherlich in einen Teufelskreis des Immer-weiter-Fütterns und Zunehmens hineinbringen. Das ist dein auch kein "Trinken nach bedarf" mehr, weil du den Bedarf sozusagen künstlich in die Höhe treiben kannst (ich hoffe, ich drücke mich halbwegs verständlich aus).

Dass "dicke" Stillbabys später IMMER dünn werden, "dicke" Flaschenbabys aber nicht, halte ich (in dieser Form) für ein (Heb-)Ammenmärchen.

Tiny (3 Flaschenkinder, die alle eher zu dünn sind als zu dick)

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19. März 2008 um 13:08

Hmmm
schau mal da:

http://www.mamiblog.de/schon-gewust/schon-gewust-s-tillen-schutzt-vor-fettpolsterchen/

Das ist mein Blog, da habe ich das Thema mal aufgegriffen.

www.mamiblog.de

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19. März 2008 um 13:10

Hallo,
die wissenschaftliche Erklärung ist ganz einfach. MuMi und PRE erhalten keine Stärke, diese kann sich folglich nicht in den Fettzellen einlagern, so dass diese viel schneller verbrannt werden, wenn die Kinder aktiv werden (krabbeln, laufen).
Meine Söhne waren mit vier Monaten supermoppelig, Adrian wog mit 4 Mo und 4 Tagen 8110g (er kam zwei Wochen zu früh...), Julian ist ab einem Jahr superdünn gewesen.
Später sind gestillte Kinder wissenschaftlichen Studien zufolge weniger dick. Auch wenn Dein Kind dünn ist, sagt das nichts aus. (Es bekommen ja schließlich auch nicht alle Raucher
Lungenkrebs...)

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19. März 2008 um 13:39
In Antwort auf ileana_11882034

Hallo,
die wissenschaftliche Erklärung ist ganz einfach. MuMi und PRE erhalten keine Stärke, diese kann sich folglich nicht in den Fettzellen einlagern, so dass diese viel schneller verbrannt werden, wenn die Kinder aktiv werden (krabbeln, laufen).
Meine Söhne waren mit vier Monaten supermoppelig, Adrian wog mit 4 Mo und 4 Tagen 8110g (er kam zwei Wochen zu früh...), Julian ist ab einem Jahr superdünn gewesen.
Später sind gestillte Kinder wissenschaftlichen Studien zufolge weniger dick. Auch wenn Dein Kind dünn ist, sagt das nichts aus. (Es bekommen ja schließlich auch nicht alle Raucher
Lungenkrebs...)

@ilona *dummfrag*
Stärke lagert sich in den Fettzellen ein? Geht das denn? Ich dachte, da lagert sich nur Fett ein? Und dann ist es doch egal, ob das Fett aus Pre- oder sonstwas für einer Milch stammt?

*neugierig* Tiny

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19. März 2008 um 15:13
In Antwort auf birgit_11892245

@ilona *dummfrag*
Stärke lagert sich in den Fettzellen ein? Geht das denn? Ich dachte, da lagert sich nur Fett ein? Und dann ist es doch egal, ob das Fett aus Pre- oder sonstwas für einer Milch stammt?

*neugierig* Tiny

@Tiny
Gut gefragt,Tini!
...denn wie Tiny richtig bemerkt, lagert sich Stärke sicherlich nicht in den Fettzellen ab - das wäre ein biochemisches Novum!
*gg*

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19. März 2008 um 15:24
In Antwort auf birgit_11892245

Versuch...
Hi,

also erstmal stimme ich dir zu - finde die Erklärungen, die da kursieren, auch alles andere als logisch. Ich grüble schon länger darüber nach, eingefallen ist mir nur dies:

Beim Stillen ist das natürliche Nahrungsangebot begrenzt, während du Flaschen in jeder Menge füttern kannst. Dann ist die Gefahr auch größer, jedes Meckern als Hunger zu interpretieren und die Flasche zu geben. (Mumi wäre längst "alle".) So kann man sich sicherlich in einen Teufelskreis des Immer-weiter-Fütterns und Zunehmens hineinbringen. Das ist dein auch kein "Trinken nach bedarf" mehr, weil du den Bedarf sozusagen künstlich in die Höhe treiben kannst (ich hoffe, ich drücke mich halbwegs verständlich aus).

Dass "dicke" Stillbabys später IMMER dünn werden, "dicke" Flaschenbabys aber nicht, halte ich (in dieser Form) für ein (Heb-)Ammenmärchen.

Tiny (3 Flaschenkinder, die alle eher zu dünn sind als zu dick)

*lol*
(Heb-)Ammenmärchen muss ich mir merken!
beim ersten Kind glaubt man ja noch an alles, was die Hebamme sagt
Aber bei den Hebammen gibt es echt viel Spreu und wenig Weizen! -leider!
meine Hebamme im Krankenhaus war suuuuuperspitze,
die in den GVKs hatten alle keine eigenen kinder
In der Theorie wollte ich mein Kind auch 6 Monate stillen, es im Tragetuch rumtragen und bei mir im Bett schlafen lassen
In der Praxis ging nichts von all dem!

Hach ja!

...

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19. März 2008 um 15:44

Wer will kann's hier nachlesen
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007-/0626/004_dickekinder.jsp#pbild2

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19. März 2008 um 15:55
In Antwort auf shisha_12749198

Wer will kann's hier nachlesen
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007-/0626/004_dickekinder.jsp#pbild2

Siehe da,
da steht er ja auch, der einzige Faktor, den ich ernst nehmen kann (siehe unten): Beim Füttern aus der Flasche ist es einfacher, die Sättigungsgrenze zu überschreiten. Alles andere sind Spekulationen, mal sehen, was in 10 Jahren davon noch übrig ist. Dem Fettwerden des Babys können Flaschenmamas einfach vorbeugen, indem sie vernünftig füttern: Wenn das Baby satt ist, wird nichts mehr mit Nachdruck "eingefüllt", und wenn das Baby rummeckert, denke man auch an andere Faktoren als den Hunger.

Tiny

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19. März 2008 um 16:01
In Antwort auf birgit_11892245

Siehe da,
da steht er ja auch, der einzige Faktor, den ich ernst nehmen kann (siehe unten): Beim Füttern aus der Flasche ist es einfacher, die Sättigungsgrenze zu überschreiten. Alles andere sind Spekulationen, mal sehen, was in 10 Jahren davon noch übrig ist. Dem Fettwerden des Babys können Flaschenmamas einfach vorbeugen, indem sie vernünftig füttern: Wenn das Baby satt ist, wird nichts mehr mit Nachdruck "eingefüllt", und wenn das Baby rummeckert, denke man auch an andere Faktoren als den Hunger.

Tiny

Ehm,
ich wuerde sagen der artikel basiert sich auf fundierten wisschenschaftlichen erkenntnissen.

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19. März 2008 um 21:29

Ihr kennt mich ja schon *grins*, und deshalb
wisst ihr, dass ich das Argument "die Konzerne machen, dass wir..." (natürlich aus Profitgeilheit) nicht unterstützen kann. Wozu hat man einen Kopf zum Denken?

Ich kann es keinem Unternehmer übelnehmen, wenn er versucht, sein Produkt an den Mann (das Baby) zu bringen, und SCHÄDLICH ist die 2-er Milch ja nicht per se (zumindest wesentlich weniger SCHÄDLICH als bunter Süßkram, den uns die Konzerne ja auch andrehen...) Dazu kommt dann noch die Anti-Kuhmilch-Hysterie, und schon hast du einen Markt für Pulvermilch (und trinkfertige Produkte ähnlicher Couleur) jenseits des 1. Geburtstags.

Ich denke, die wichtigste Rolle beim Körpergewicht spielt die genetische Disposition. Ich zum Beispiel kann Süßkram essen ohne Ende und habe trotzdem einen BMI von 21, mein armer Mann muss sich dauernd beherrschen (ich koche gern, zu allem Überfluss ). Wer entsprechend veranlagt ist, wird ganz sicher irgendwann Probleme mit dem Gewicht bekommen; wenn dann von einer wohlmeindenden Mutter schon im Babyalter dauernd Milch reingefüllt wird bis zur Oberkante, dann gehts eben eher los. Ich weiß nicht, wie oft ich schon hier ins Forum geschrieben hat, dass es nicht sein kann, dass ein 6 Wochen altes Baby von der pre- oder gar 1-er Milch "nicht mehr satt" wird. Das reden den Müttern aber weniger "die Konzerne" ein als ihre Mütter und Großeltern, die vielleicht noch Hungerzeiten miterlebt haben und bei denen das Sattwerden eine entsprechend große Rolle spielt.

Also: Niemand wird von Konzernen gezwungen, sein baby zu überfüttern. Das ist alles hausgemacht!

Tiny

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19. März 2008 um 22:04

...und dabei unsachlich werden,
ne, Loreley? Es sind genug gefährliche Dinge legal möglich, vom Saufen übers Fressen bis zum Autofahren. JAA, ich lege durchaus Wert darauf, dass mir der Staat nicht alles vorschreibt, was für mich gut oder schlecht ist, sondern mir auch Bewegungsfreiheit zum Denken lässt. Hättest du denn tatsächlich lieber für alles potenziell Gefährliche Vorschriften und Gesetze? Dann müsste zum Beispiel der Verkauf von Alkohol und Süßigkeiten (von Zigaretten ganz zu schweigen) sofort verboten werden, Autos sowieso, und vom Fahrrad kann man auch fallen. Nee du, ich lasse mich nicht so furchtbar gern bevormunden. Und dazu, mich nicht totzusaufen, obwohl ich es darf, dazu reichen zumindest MEINE grauen Zellen.

Tiny

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19. März 2008 um 22:05
In Antwort auf shisha_12749198

Ehm,
ich wuerde sagen der artikel basiert sich auf fundierten wisschenschaftlichen erkenntnissen.

Na hoffentlich...
kannst du das beurteilen.

Tiny

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19. März 2008 um 22:28
In Antwort auf birgit_11892245

Na hoffentlich...
kannst du das beurteilen.

Tiny

Du kommst
arrogant rueber, finde ich...
obesitas kommt in erster linie durch de-naturierte
lebensgewohnheiten und die beginnt mit flaschenmilch.
fettleibigkeit gehoert zu den wohlstandskrankheiten.

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19. März 2008 um 23:50

@loreley: wenn dir die sachlichen Argumente ausgehen,
kommst du so (weiß ich ja schon). Ich habe wenigstens das studiert (und, tatsächlich, darüber promoviert), wovon ich dann schwafle, das ist doch zumindest ein guter Anfang, nicht? Ich hoffe, du bist nicht von Minderwertigkeitskomplexen geplagt *grins, jetzt werde ich auch unsachlich, will ich eigentlich nicht, also Schluss damit* Naja, dann sorg dich mal weiter um das Wohl deiner Mitmenschen, die du von allerlei befreien willst, nur zu ihrem Besten natürlich. Ich für mein Teil finde, Deutschland verfügt über genügend Verbote und Gebote.


Gute Nacht

Tiny

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19. März 2008 um 23:52

Hä,
muss ich das jetzt verstehen? Für dieses Level fehlt mir dann wohl der Nerv.

Tiny (die sich sehr über kompetente Lehrer in den Schulen ihrer Kinder freut! was ist bitte daran schlecht? Verquer...)

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20. März 2008 um 14:04

Na jetzt habe ich ja zigtausend Erklärungen
Manchen sind sogar richtig gut - vielen Dank!

Aber das mit den Konzernen versteh ich nicht?
Die 2er Milch ist doch viel billiger als die Pre oder gar die HA...da mü0ten uns die "Konzerne" ja eher vormachen, dass jedes Kind , das nicht gestillt wird, die HA-Milch braucht.

Und dass nur ungestillte Jungs dick werden halte ich auch für ne gewagte These!

@kathi: Das mit der Anlage der Fettzellen überzeugt doch am meisten...andererseits komisch, dass schwer verwertbare Kohlenhydrate angeblich als Baby schlechter sind und weniger dick machen und dann im Erwachsenenalter ist es genau umgekehrt und man soll die Kohlenhydrate meiden, die schnell ins Blut gehen!

Dass in der Mumi ein Enzym ist, das ein Sättigungsgefühl hervorruft, ist ja interessant
Also wie geht das von statten? Enzyme spalten eigentlich Proteine in Aminosäuren, was wird da gehemmt?? Muss ja irgendein "Fress-Transmitter" sein Oder?
Sehr Interessant!

@Loreley:Meiner hatte auch ne Trinkschwäche Hab 2 Monate abgepumpt, hab ihn zwar immer angelegt, aber der hat dann nach ner dreiviertelstunde Stillen gerade mal 5g zugenommen Nach dem 3. Monate hat er nur noch Industriemilch bekommen - und er ernährt sich jetzt für einen 2,5 jährigen extrem ausgewogen. denke, dass da v.a. auch die Zeit nach den Gläschen wichtig ist
meiner ist auch von Schokolade und Fruchtzwergen mehr begeistert, als von nem Wurstbrot mit Gurke, aber ersteres bekommt er eher selten.

Viele Kinder sind am Nachmittag nach der Kita z.B. quengelig, weil sie Hunger haben und werden dann mit keksen, Lutschern, Milchschnitten(kennt meiner gar nicht) beruhigt. Überhaupt werden quenelige Kinder oft mit Süßigkeiten beruhigt.
meine freundin hat ihren Sohn inzwischen so auf Süßigkeiten konditioniert, dass der Gemüse und Obst nicht mal mehr anguckt
der ist zwar ganz dünne, aber bleich wie der Tod, viel müde und aggressiv und wird zu allem Überfluss von Mama auch noch mittels Fernseher ruhiggehalten!


Veranlagung zum Dick-werden spielt sicher auch ne Rolle, aber Intelligenz ist ja auch vererbbar und man hat die Schulen noch nicht abgeschafft!

Hoffe, dass mein Kleiner jetzt nicht zu viele Fettzellen durch die 1er und 2er Milch abbekommen hat.
Aber viel Bewegung und gesundes essen macht ja letztendlich nicht dick.

Ich glaube (ist vielleicht auch ne freche Behauptung), dass dicke Kinder oft auch von eher faulen Eltern sind. Oder von Eltern , die wenig Zeit haben.
So nach dem Motto: Ich hatte selbst nen anstrengenden tag, wieso soll ich jetzt noch auf den Spielplatz und zum Kinderturnen und was kochen?

"Hier! Ne Milchschnitte und nen Pudding, dazu nen "kindersaft"(mit extra viel Traubenzucker), Glotze an und ich hab meine Ruhe!"

Naja -"Eure" sind ja noch kleiner
Aber ich wollte mich schon mal fürs 2 Kind schlauer machen!

Vielen Dank allen!

@Tiny: Fand trotz Zickerei deine Argumentation Weltklasse!

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21. März 2008 um 16:17

Ich bezweifle
doch sehr,dass die Ernährung im ersten Jahr darüber entscheidet ob man später mal dick wird oder nicht. Ich denke das ist Veranlagung und die Art und Weise wie man das als Kind von seinen Eltern vorgelebt bekommt.

lg
Evy

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