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Windpockenimpfe?!

4. April 2016 um 9:26

Hallo ihr Lieben, seit Wochen Plage ich mich schon mit der Frage rum, ob eine Impfung gegen Windpocken wirklich notwendig ist. In 1.5 Wochen ist der nächste Termin und da ist diese Impfung mit dabei. Eigentlich finde ich die Impfung nicht notwendig aber ich will auch nichts falsch machen... was haltet ihr davon? Liebe Grüße

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4. April 2016 um 10:09

Ich
Hatte mir vorgenommen, nicht dagegen impfen zu lassen. Dennoch wurde sie geimpft, einfach weil die Ärztin voreilig war, geschadet hat es ihr nicht, aber auffrischen? Falls man das muss, würde ich nicht machen.

Windpocken sind im Kinderalter gut zu bekämpfen deshalb würde ich eig nicht dazu raten, aber wie gesagt das muss jeder selbst entscheiden

Lg

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4. April 2016 um 10:17

Nicht zu vergessen...
Die Komplikationen die es durchaus geben kann und was ist wenn sich das Kind nicht irgendwo ansteckt?
Wie ist das dann später als Erwachsener? Sicher noch schwieriger.

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4. April 2016 um 10:37

Ich
lasse zur Einschulung impfen, wenn er bis dahin keine Windpocken gehabt hat. Der Immunschutz nach durchgemachter Erkrankung ist tendenziell höher und länger anhaltend als nach Impfung. Ich möchte gerne vermeiden, dass meine Kinder Varizellen im Erwachsenenalter bekommen, weil dann das Risiko für Gürtelrose deutlich erhöht ist.

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4. April 2016 um 10:58

Nein
Wenn man Windpocken hatte, ist man immun, die Impfung muss alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Im Normalfall dauert es nicht wochenlang, bis die Pusteln trocken und somit nicht mehr ansteckend sind.

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4. April 2016 um 14:10

Wir haben
Vor ein paar Wochen die erste von 3Impfungen machen lassen. Nun ist die Zeit zum weiter Impfen verstrichen. Die kleine war am Tag des nächsten Termins krank und das hat sich echt lang gezogen. Mal sehen ob wir das Irgendwann nochmal nach hohlen. Ich bin eigentlich nichts fürs Impfen. Die Grundimpfungen wurden gemacht und gut. Ich wurde auch das letzte mal als Baby geimpft und es hat mir nicht geschadet.

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4. April 2016 um 14:13
In Antwort auf ewangeliene

Ich
lasse zur Einschulung impfen, wenn er bis dahin keine Windpocken gehabt hat. Der Immunschutz nach durchgemachter Erkrankung ist tendenziell höher und länger anhaltend als nach Impfung. Ich möchte gerne vermeiden, dass meine Kinder Varizellen im Erwachsenenalter bekommen, weil dann das Risiko für Gürtelrose deutlich erhöht ist.

So mache ich das auch...
...Genau aus dem gleichen Grund.

LG

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4. April 2016 um 14:27

Wir
habens gemachr und ich bereue es nicht.
Während es mir richtig schlecht ging blieb mein Sohn gesund.

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4. April 2016 um 17:56

Ich habe alle Kinder impfen lassen...
und finde das auch eindeutig viel vernünftiger. Gründe (keine Narben, Komplikationen etc.) wurden unten ja schon genannt. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich schon mehrere Mütter erlebt habe, die ihre großen Kinder nicht impfen ließen, aber dann Panik geschoben haben, wenn sie selbst wieder schwanger waren oder ein Neugeborenes hatten Solange es nur um fremde Schwangere/Babys geht, ist es anscheinend nicht so schlimm, gell?

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4. April 2016 um 18:02

Hmmm..
Hab es nicht impfen lassen, bei meinem fa war da nie die rede davon. Wird die in österreich nicht empfohlen??? Weiss das wer? Wann wird die den gemacht?

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4. April 2016 um 23:42

Ich hab mich immer noch nicht entschieden..
...aber ich tendiere eher zu ja.. hab mich nochmal belesen... aber so ganz überzeugt bin ich immer noch nicht

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5. April 2016 um 7:07

Wir
Haben impfen lassen. Ich weiß auch nicht, warum ich durchs Nichtimpfen meiner Kinder andere, die geschwächt sind oder für die so eine Krankheit gefährlich ist, gefährden soll. Meine Kinder sind Gott sei Dank gesund und wenn ich sie impfen lasse, kann ich ändere schützen und mache das auch gerne.


Im Bekanntenkreise meiner Tante ist übrigens ein Familienvater an Windpocken verstorben. Die Symptome bei Erwachsenen sind sehr schwer zu erkennen und dann war es schon zu spät...

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5. April 2016 um 7:10
In Antwort auf queeny57

Ich habe alle Kinder impfen lassen...
und finde das auch eindeutig viel vernünftiger. Gründe (keine Narben, Komplikationen etc.) wurden unten ja schon genannt. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich schon mehrere Mütter erlebt habe, die ihre großen Kinder nicht impfen ließen, aber dann Panik geschoben haben, wenn sie selbst wieder schwanger waren oder ein Neugeborenes hatten Solange es nur um fremde Schwangere/Babys geht, ist es anscheinend nicht so schlimm, gell?

Es hat in diesem Fall einfach medizinisch indizierte Gründe....
....etwas abzuwarten statt gleich zu impfen. Wie gesagt, zum schulantritt werde ichs impfen wenn die Krankheit bis dahin nicht durchlaufen wurde. Und ich bin absolut pro impfen.

Aber in diesem Fall ist das durchmachen der Krankheit wohl besser.

Daa mit den schwangeren.... Hm....theoretisch sollte man sich vor dem schwangerwerden über seinen impfstatus informieren, und ggf erstmal immunisieren. Des weiteren sind denke ich recht viele immun. Diejenigen die keine Immunität haben und schwanger sind - klar ist das blöd. Sehr sogar.

Aber wenn eine Impfung nicht 100% sicher empfohlen wird, und das ist sie in dem Fall nicht, dann impfe ich nicht.

Meine Ärztin, älter und aus der ehemaligen DDR also absolut pro impfen, sieht das übrigens genauso.

LG

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5. April 2016 um 9:11
In Antwort auf marzipancroissant

Wir
Haben impfen lassen. Ich weiß auch nicht, warum ich durchs Nichtimpfen meiner Kinder andere, die geschwächt sind oder für die so eine Krankheit gefährlich ist, gefährden soll. Meine Kinder sind Gott sei Dank gesund und wenn ich sie impfen lasse, kann ich ändere schützen und mache das auch gerne.


Im Bekanntenkreise meiner Tante ist übrigens ein Familienvater an Windpocken verstorben. Die Symptome bei Erwachsenen sind sehr schwer zu erkennen und dann war es schon zu spät...

Ja...
und um meinen Sohn zu schützen, der es bestimmt wie die meisten Männer nicht hinkriegt, sich alle 10 Jahre impfen zu lassen, hoffe ich dass er die Windpocken im Kindesalter bekommt. Wenn nicht, wird er geimpft. Ich bin nun wahrlich kein Impfgegner...

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5. April 2016 um 9:54

Bevor ich die Allgemeinheit schütze
also z.B. Erwachsene, die ihren Impfstatus nicht überprüfen, schütze ich mein Kind. Das kommt an erster Stelle. Und mir ist lieber, es bekommt Windpocken und ist dann immun, als dass es alle 10 Jahre geimpft werden muss und damit auch zu einem Erwachsenen werden würde, den andere angeblich schützen müssen, für den Fall, dass er das Auffrischen vergisst.

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5. April 2016 um 10:42

Beide Kinder sind
geimpft.

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5. April 2016 um 10:57
In Antwort auf 000ashni000

Es hat in diesem Fall einfach medizinisch indizierte Gründe....
....etwas abzuwarten statt gleich zu impfen. Wie gesagt, zum schulantritt werde ichs impfen wenn die Krankheit bis dahin nicht durchlaufen wurde. Und ich bin absolut pro impfen.

Aber in diesem Fall ist das durchmachen der Krankheit wohl besser.

Daa mit den schwangeren.... Hm....theoretisch sollte man sich vor dem schwangerwerden über seinen impfstatus informieren, und ggf erstmal immunisieren. Des weiteren sind denke ich recht viele immun. Diejenigen die keine Immunität haben und schwanger sind - klar ist das blöd. Sehr sogar.

Aber wenn eine Impfung nicht 100% sicher empfohlen wird, und das ist sie in dem Fall nicht, dann impfe ich nicht.

Meine Ärztin, älter und aus der ehemaligen DDR also absolut pro impfen, sieht das übrigens genauso.

LG

Also
Ich wollte erst auch nicht impfen lassen, habe mich dann doch fürs impfen entschieden.
Ich hatte Windpocken und habe überall Narben. Außerdem hat man ein echt hohes Risiko, an Gürtelrose zu erkranken, wenn man Windpocken hatte.
Das möchte ich den Kindern lieber ersparen.
Eine Freundin hatte zeitgleich mit mir die Windpocken und hatte einen schweren Verlauf. Pocken überall, sogar in der Scheide, Jucken und Schmerzen überall, so dass sie sogar kurz im Krankenhaus war.

Also, ja zum Impfen.

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5. April 2016 um 11:04

Impfung zwischen 11 und 15j
So sieht es der Impfplan in CH vor.
Wenn die Krankheit vorher nicht durchgemacht worden ist.

Mein großer hatte sie mit 2j. Alles ganz harmlos.
Wenn die anderen 2 sie nicht bekommen,lass ich sie so mit 12 impfen.

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5. April 2016 um 12:18

Wir reden aber von jetzt....
.....Und nicht von 1980. Heute kann man sich vorher testen lassen und gut. Du ziehst momentan ganz oft Vergleiche, die keine sind, nicht böse gemeint.

Es geht speziell um den Sinn und nutzen dieser Impfung im frühen Kindesalter. Und der ist umstritten.

Ich bin auch absolute impfbefürworterin, aber da in diesem Fall das durchmachen der echten Krankheit im Kindesalter vermutlich besser ist, als impfen....Im Gegensatz zu Röteln, Mumps oder gar Masern.... Warte ich bis zum schulantritt oder sogar bis die Kinder 8 oder 9 sind. Da gehen mir meine Kinder vor, und nicht due Allgemeinheit.

Bis auf das werden sie beide aus überzeugung und zum herdenschutz nach stiko-plan durchgeimpft.

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5. April 2016 um 12:54

Meist?
Das klingt irgendwie übertrieben

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5. April 2016 um 15:02
In Antwort auf pixidust82

Also
Ich wollte erst auch nicht impfen lassen, habe mich dann doch fürs impfen entschieden.
Ich hatte Windpocken und habe überall Narben. Außerdem hat man ein echt hohes Risiko, an Gürtelrose zu erkranken, wenn man Windpocken hatte.
Das möchte ich den Kindern lieber ersparen.
Eine Freundin hatte zeitgleich mit mir die Windpocken und hatte einen schweren Verlauf. Pocken überall, sogar in der Scheide, Jucken und Schmerzen überall, so dass sie sogar kurz im Krankenhaus war.

Also, ja zum Impfen.

Gürtelrose
Hi du,

google doch mal etwas...
Die Windpockenimpfung schützt nicht vor Gürtelrose. Das Virus kann sich auch bei geimpften Personen im Körper festsetzen!
Und es gibt Hinweise darauf, dass gerade die flächendeckende Einführung der Impfung die Erkrankungszahlen der Gürtelrose erhöhen könnte. Die Stiko kommt in ihrer Empfehlung zur Impfung da zu keinem eindeutigen Ergebnis.

Tiri

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5. April 2016 um 17:40

Nein
In unserem Viertel sind 2 kinder trotz Windpockenimpfung erkrankt.
Ausserdem hält die Imofung auch nur 10 jahre lang,
Im Erwachsenenalter magst du nicht, dass sich dein Kind ansteckt.
Die Impfung wird empfohlen, damit die Krankenkassen weniger Ausfälle wegen Kranktagen der Kinder bezahlen müssen.
Die Impfung reicht im Erwachsenenalter auch noch.
Wenn sie zuverlässig vor Gürtelrose schützen wûrde, hätte ich es mir noch überlegt.
LG

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5. April 2016 um 17:42

Aber
Windpicken sind vergleichsweise harmlos, vor allem wenn sie den Nestschutz durch die Mutter haben.
LG

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5. April 2016 um 17:43
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Nein
In unserem Viertel sind 2 kinder trotz Windpockenimpfung erkrankt.
Ausserdem hält die Imofung auch nur 10 jahre lang,
Im Erwachsenenalter magst du nicht, dass sich dein Kind ansteckt.
Die Impfung wird empfohlen, damit die Krankenkassen weniger Ausfälle wegen Kranktagen der Kinder bezahlen müssen.
Die Impfung reicht im Erwachsenenalter auch noch.
Wenn sie zuverlässig vor Gürtelrose schützen wûrde, hätte ich es mir noch überlegt.
LG

Ich wollte
Mich im Erwachsenenalter selbst impfen lassen, hatte aber einen hohen Titter.
LG

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5. April 2016 um 19:35

Wenn du
Es geil findest, dass dein Kind zwei bis drei Wochen schlimmen Juckreiz hat, evtl auch Fieber und Allgemeinsymptome ubd sich quält, klar, dann lass es bleiben. Schön blöd. Was spricht denn gegen die Impfung in deinen Augen?

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5. April 2016 um 19:37
In Antwort auf kaetzchen66

Wenn du
Es geil findest, dass dein Kind zwei bis drei Wochen schlimmen Juckreiz hat, evtl auch Fieber und Allgemeinsymptome ubd sich quält, klar, dann lass es bleiben. Schön blöd. Was spricht denn gegen die Impfung in deinen Augen?

Deine Wortwahl
ist schön blöd.

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5. April 2016 um 19:40
In Antwort auf kaetzchen66

Wenn du
Es geil findest, dass dein Kind zwei bis drei Wochen schlimmen Juckreiz hat, evtl auch Fieber und Allgemeinsymptome ubd sich quält, klar, dann lass es bleiben. Schön blöd. Was spricht denn gegen die Impfung in deinen Augen?

Also so schon mal gar nicht
natürlich kannst du mich fragen was meiner Meinung nach dagegen spricht aber bitte nicht auf die Art und Weise. Ich denke halt dass es vielleicht besser ist, wenn sie sich als Kind ansteckt als erst wenn sie Erwachsen ist Weil sie vielleicht vergisst, die Impfung auffrischen zu lassen. Außerdem finde ich es besser, wenn man Dinge die das Kind betreffen auch mal hinterfragt und nicht alles einfach so hinnimmt. Oder tust du das?

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5. April 2016 um 19:47

Es geht doch
hier um Windpocken. Nicht um Masern oder Röteln. Warum wird jetzt selbst durcheinander geworfen?

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5. April 2016 um 19:57
In Antwort auf tirima

Gürtelrose
Hi du,

google doch mal etwas...
Die Windpockenimpfung schützt nicht vor Gürtelrose. Das Virus kann sich auch bei geimpften Personen im Körper festsetzen!
Und es gibt Hinweise darauf, dass gerade die flächendeckende Einführung der Impfung die Erkrankungszahlen der Gürtelrose erhöhen könnte. Die Stiko kommt in ihrer Empfehlung zur Impfung da zu keinem eindeutigen Ergebnis.

Tiri

Statt
Dr. Google zu befragen, habe ich mit drei Ärzten (2 Kinderärzte und ein Allgemeinmediziner) gesprochen. Ich vertraue denen wirklich. Und wenn sie Gürtelrose bekommen, tja, dann ist es Pech. Ich habe das nach meinem Wissen und Gewissen vernünftigste getan.

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5. April 2016 um 20:09

Ich
Arbeite im medizinischen Bereich und kenne mich hervorragend aus. Und ja, nicht-impfen ist in meinen Augen Dummheit und verantwortungslos. Rational gibt es kein einzig vernünftiges Argument gegen das Impfen. Wisst ihr eigwntlich, wer in der STIKO sitzt? Das sind Profis und nicht irgendwelche Idioten.Auch keine Pharma-Vertretet. Aber bitte, wenn ihr es besser wisst....

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5. April 2016 um 20:25

Hier geht es nicht
um das impfen im Allgemeinen sonder lediglich um die Impfe gegen Windpocken. Alle anderen Impfungen hat mein Kind bisher bekommen. Es ist toll dass du dich gut auskennst und ich finde es wichtig dass du uns mitteilen möchtest was du weißt. Aber das kann man auch in einer höflichen und konstruktiven Weise tun.

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5. April 2016 um 20:45

Genau
aus dem Grund impfe ich, wie nun mehrfach erklärt später. Weil das Risiko für Gürtelrose steigt, je älter man bei der Windpockenerkrankung war. Eine Impfung muß man alle 10 Jahre auffrischen. Machen die wenigsten. Dann bekommt man halt als Erwachsener Windpocken... Ich hatte selber Windpocken mit 13, kann also über den Verlauf durchaus mitreden.

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5. April 2016 um 21:11

Du
Vermittelst den Eindruck, dass ein hohes Risiko besteht, dass die Erkrankung ausbricht, wenn man sich nicht alle 10 Jahre nachimpfen lässt, aber das ist totaler Quatsch. Nach zwei erfolgten Immunisierungen ist das Risiko minimal im Laufe des Lebens an Windpocken zu erkranken. Du streust einfach falsche Informationen, die andere verunsichern. Eine Windpocken-Erkrankung bei im Kindesalter geimpften Menschen ist sehr selten.

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5. April 2016 um 21:18
In Antwort auf kaetzchen66

Du
Vermittelst den Eindruck, dass ein hohes Risiko besteht, dass die Erkrankung ausbricht, wenn man sich nicht alle 10 Jahre nachimpfen lässt, aber das ist totaler Quatsch. Nach zwei erfolgten Immunisierungen ist das Risiko minimal im Laufe des Lebens an Windpocken zu erkranken. Du streust einfach falsche Informationen, die andere verunsichern. Eine Windpocken-Erkrankung bei im Kindesalter geimpften Menschen ist sehr selten.

,
Du hast doch sicherlich Quellen dafür? Ich bin nämlich auch auf dem Wissensstand, dass eine zweimalige Windpockenimpfung nicht umfänglich schützt. Vermutlich fehlen auch Langzeitdaten.

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5. April 2016 um 21:21
In Antwort auf waldmeisterin1

,
Du hast doch sicherlich Quellen dafür? Ich bin nämlich auch auf dem Wissensstand, dass eine zweimalige Windpockenimpfung nicht umfänglich schützt. Vermutlich fehlen auch Langzeitdaten.

Die Windpocken-Antikörper
Sinken im Laufe des Lebens ab, das ist richtig. Übrigens auch nach durchgemachter Infektion. Trotzdem ist die Windpocken-Erkrankung bei Menschen mit 2-facher Immunisierung selten.

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5. April 2016 um 21:25

...
Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr eine Impfempfehlung der Stiko doch die Wahrnehmung und das Denken beeinflusst.
Oft ohne großes Hintergrundwissen.
WP-Impfung wird als sehr wichtig propagiert, Herdenimmunität usw.
Der Impfstoff ist in D seit Jahrzehnten verfügbar. Bis zur offiziellen Impfempfehlung durch die Stiko hat sich kein Mensch über die Gefährdung anderer nen Kopf gemacht. Und weil eine Stiko irgendwann beschlossen hat, dass es aus wirtschaftlichen (!!!!) Gründen sinnvoll ist die Impfung der gesamten Bevölkerung zu empfehlen, ist es plötzlich "moralisch verwerflich", von dem Impfstoff keinen Gebrauch zu machen.
Hm. Warum hat sich denn da niemand vor 20 Jahren Gedanken darum gemacht?

Nicht falsch verstehen, ich finde impfen ist eine höchstpersönliche Entscheidung, bei der es kein "richtig" oder "falsch" gibt. Aber oft macht es Sinn, sich vor einer Entscheidung nochmal gründlich zu fragen, auf welcher Grundlage man diese trifft.
Und mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit oben sind keine Pharmazie-Verschwörungstheorien gemeint. Es ging in der Entscheidung zur Impfempfehlung darum, dass die Kosten einer Impfung niedriger sind als die Kosten, die durch das Durchmachen der Krankheit entstehen.

Tiri

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5. April 2016 um 21:31
In Antwort auf tirima

...
Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr eine Impfempfehlung der Stiko doch die Wahrnehmung und das Denken beeinflusst.
Oft ohne großes Hintergrundwissen.
WP-Impfung wird als sehr wichtig propagiert, Herdenimmunität usw.
Der Impfstoff ist in D seit Jahrzehnten verfügbar. Bis zur offiziellen Impfempfehlung durch die Stiko hat sich kein Mensch über die Gefährdung anderer nen Kopf gemacht. Und weil eine Stiko irgendwann beschlossen hat, dass es aus wirtschaftlichen (!!!!) Gründen sinnvoll ist die Impfung der gesamten Bevölkerung zu empfehlen, ist es plötzlich "moralisch verwerflich", von dem Impfstoff keinen Gebrauch zu machen.
Hm. Warum hat sich denn da niemand vor 20 Jahren Gedanken darum gemacht?

Nicht falsch verstehen, ich finde impfen ist eine höchstpersönliche Entscheidung, bei der es kein "richtig" oder "falsch" gibt. Aber oft macht es Sinn, sich vor einer Entscheidung nochmal gründlich zu fragen, auf welcher Grundlage man diese trifft.
Und mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit oben sind keine Pharmazie-Verschwörungstheorien gemeint. Es ging in der Entscheidung zur Impfempfehlung darum, dass die Kosten einer Impfung niedriger sind als die Kosten, die durch das Durchmachen der Krankheit entstehen.

Tiri

.
Na weil vor 20 Jahren schlichtweg keine Wahlmöglichkeit bestand.
Schwangere Frauen ohne Titer hatten dann bei einer Infektion oftmals einfach Pech, aber das wurde halt als unabwendbares Schicksal gesehen. So wie auch vor Einführung der Rötelnimpfung.
Aus herdenschutztechnischer Sicht macht es aber mit Einführung der Impfung schon Sinn, möglichst viele Individuen geschützt zu wissen ohne Ausbruch, um eben möglichst viele Schwangere ohne Antikörper zu schützen - die es paradoxerweise vielleicht nicht in dem Ausmaß gegeben hätte ohne Einführung der Impfung.

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5. April 2016 um 21:32
In Antwort auf waldmeisterin1

,
Du hast doch sicherlich Quellen dafür? Ich bin nämlich auch auf dem Wissensstand, dass eine zweimalige Windpockenimpfung nicht umfänglich schützt. Vermutlich fehlen auch Langzeitdaten.

Hier
Noch eine Quelle:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/01_13.pdf?__blob=publicationFile

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6. April 2016 um 0:25
In Antwort auf kaetzchen66

Du
Vermittelst den Eindruck, dass ein hohes Risiko besteht, dass die Erkrankung ausbricht, wenn man sich nicht alle 10 Jahre nachimpfen lässt, aber das ist totaler Quatsch. Nach zwei erfolgten Immunisierungen ist das Risiko minimal im Laufe des Lebens an Windpocken zu erkranken. Du streust einfach falsche Informationen, die andere verunsichern. Eine Windpocken-Erkrankung bei im Kindesalter geimpften Menschen ist sehr selten.

Ja klar...
Du musst deine Titer doch sicher regelmäßig kontrollieren lassen, im medizinischen Bereich... Und? Bei mir ist z. B. bei MMR und Hepatitis B nach ziemlich genau 10 Jahren kein Impfschutz mehr vorhanden. Warum sollte das wohl bei Windpocken anders sein? Und natürlich bricht die Krankheit nach 10 Jahren nicht aus, man ist nur irgendwann nicht mehr geschützt. Ich schreibe überhaupt niemandem vor, was und ob er zu impfen hat. Ich werde es nur in diesem einen Fall abweichend von der Stikoempfehlung handhaben.

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6. April 2016 um 13:38

???
Äääh?
Gürtelrose TROTZ durchgemachten Windpocken?
Doch eher WEIL man Windpocken hatte...
Meines Wissens setzt sich das Virus bei der Erstinfektion im Körper fest und kann sich dann reaktivieren. Das ist dann ne Gürtelrose.
Eine "Wiederbegegnung" mit dem Zoster-Virus wirkt sich dann positiv auf das Gürtelrose-Risiko aus. Der Körper muss sich nochmals damit auseinandersetzen (man erkrankt dann wegen der vorhandenen Abwehrkräfte halt nicht mehr) und das Immunsystem kann sich besser wehren, wenn sich das Virus im Körper reaktiviert.
(Eine gute Anzahl an WP-Infektionen verläuft unbemerkt, deswegen haben auch ab und an Menschen ne Gürtelrose, die sich an keine WP-Infektion erinnern können.)

Oder hab ich da komplett was falsch verstanden?

Tiri

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