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Wir haben hier doch einige Hobby- Schreiber und Dichter...

7. Februar 2014 um 10:22

Wie oft schreibt ihr, kommt ihr zum Schreiben? Was ist eure Muse, die längste Zeit, in der ihr einfach nichts geschrieben habt? Was genau schreibt ihr, fiktives, autobiographisches, ... ? Schreibt ihr lieber am PC oder per Hand, wie oft korrigiert ihr es, wann und wo und wie schreibt ihr am Besten.. ? Gibt es wen, der sich für euer Geschriebenes interessiert? Wo bewahrt ihr es auf? Was versucht ihr auszudrücken? Was ist euch wichtig? Berühren euch eure eigenen Texte?

Und:
Wollt ihr hier etwas posten? Natürlich mit dem Wissen, dass es im Netz ist, ... jeder hier lesen kann und was dazu schreiben kann.

Ich werd dann wohl den Anfang machen. Außer wer ist schneller

Liebe Grüße euch!
(Bin heut daheim )

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7. Februar 2014 um 10:35

Also.
Ich schreibe manchmal mehrmals täglich an einer Idee, dann geht das recht flott und wenn mir was Neues einfällt, schreib ich wieder und weiter.
Oft sind aber auch Tage und Wochen dazwischen, weil ich keinen Drang habe, nichts da ist.
Längste Zeit ohne zu schreiben war wohl das 1. Jahr mit meiner Tochter - man könnte meinen, dass da einem ja evtl erst recht was einfällt, so wars aber nicht.

Ich schreibe eher Kurzgeschichten in nem besonderen Aufbau, es hat was von einem Gedicht. Sie sind meist erfunden. Ich trage in jeder Tasche ein Notizbüchlein mit mir, da jede Idee erst einmal darin verfasst wird. Ich liebe es, mit der Hand zu schreiben und tippe es erst später ab. Ich könnte überall schreiben, in der Natur, in der vollbesetzten Bahn, in einem Wartezimmer und im Bett.

Es gibt einige Person, die sich nach wie vor, also schon seit Jahren dafür interessieren und immer nachfragen. Das freut und ehrt mich. Eine ehemalige Lehrerin, meine Mutter und ein besonderer Freund, sind die mir wertvollsten Leser.

Was ich versuche auszudrücken, ist das Leben. Hinter Fassaden zu blicken. Schwierige Situationen aus anderen Perspektiven. Schein und Sein. Schicksäle, unerwartete Freuden, Leid und Trauer. Viele sagen, sie sind negativ, meine Texte. Was ich aber nicht so empfinde. Oberflächlich betrachtet eventuell.

Mir ist es wichtig, andere zum Nachdenken anzuregen und sie irgendwie irgendwo zu berühren.

Ja, hin und wieder lese ich mir alte und neuere Texte durch und wenn ich mich selbst fesseln kann, ist es ein für mich gut geschriebener Text.

Interessant ist, dass es mir schwer fällt, "richtige" Geschichten zu schreiben, mit zusammenhängenden Sätzen, Zeile für Zeile. Weil ich in meinem Schreibstil so gefangen bin und mich sehr wohl fühle.

--

Ich hoffe, es antworten einige. Ich such nach einem Text, den ich posten würde.

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7. Februar 2014 um 10:49

Schreiben...
Gedichte kann ich nur schreiben, wenn es mir echt mies geht ... und da es mir seit Jahren nicht mehr echt mies geht, habe ich auch keine Gedichte mehr geschrieben - zumindest keine guten. Nein, ernsthaft, wenn ich mal versuche, ein positives Gedicht zu schreiben, dauert das ewig lange und wird meist Murks. Wenn ich traurig bin, schreiben sich die Gedichte von selbst...und sie werden toll. Wenn ich sie später lese, erinnere ich mich noch genau an das Gefühl, das ich beim Schreiben hatte. Ich weiß, WO ich es geschrieben habe und auch noch meistens den Tag oder die Uhrzeit. Es ist dann, als hätte ich diesen Augenblick abgespeichert.

Kurzgeschichten verfasse ich auch, in allen erdenklichen Genres, da ich mich da nie festlegen will. Mal ein Krimi, mal was Heiteres, was Trauriges...meist etwas zum Nachdenken. Aber inzwischen auch nicht mehr so oft, mir fehlt einfach die Zeit, die Kinder fordern mich den ganzen Tag (jetzt gerade ist der Große im KiGa und der Kleine spielt, aber auch nur 10 Minuten im Höchstfall) und wenn sie abends schlafen, bin ich zu ko und will einfach schlafen, lesen, fernsehen... Habe aber schon ein paar Kurzgeschichten veröffentlichen können, damals als ich noch wirklich sehr aktiv war und wirklich täglich über mehrere Stunden geschrieben habe.

Und ich hab hier gut 10 bis 12 fertige Romane, die vor sich hin gammeln, weil ich den Arsch nicht hochkriege, sie mal irgendwo einzureichen...mit dem einen hab ich es gemacht und mich bei EINER Agentur beworben, die fanden es erst super und wollten es haben, aber dann meinten sie, dass einige Protagonisten zu ausführlich beschrieben wurden und andere zu wenig...naja, das war vor ca 2 Jahren und seit da an hab ich es nicht mehr versucht. Schreibe hauptsächlich Fantasy...auch einige romantische Komödien. Das war früher mein Ventil. Egal, ob ich total happy, traurig, wütend, nervös oder gelangweilt war, ich konnte es an meinen Figuren auslassen und habe oft zwanzig, dreißig Seiten geschrieben, bis ich wieder ins Real Life zurückkam und bemerkte, dass es schon Nacht war.

Ich habe auch heute noch oft Ideen und Lust zu schreiben...ein neuer Roman schwebt mir seit Wochen im Kopf herum, aber irgendwie scheue ich mich noch davor, anzufangen. Der Kleine schläft so unruhig, wacht oft auf...tagsüber ist das eh nicht drin...hmm...keine Ahnung

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7. Februar 2014 um 10:52

Das ist alt...
Wie dunkel kann das Dunkle werden,
Wenn das Licht bei Tag versiegt?
Wie friedvoll wär es hier auf Erden,
Ohne Waffen, ohne Krieg?

Keine Antwort ohne Frage,
Keine Grenzen ohne Halt,
Keine Wochen ohne Tage,
Keine Bäume ohne Wald.

Wie wärmend wären Sonnenstrahlen,
Wenn der Winter lauer ist?
Wie schmerzvoll wären Liebesqualen,
Wenn man niemanden vermisst?

Keine Schönheit ohne Lachen,
Keine Reue ohne Schuld,
Keinen Traum ohne Erwachen,
Keine Rast ohne Tumult.

Wie lange wird das Schicksal walten,
Wenn mans kennt, bevor mans sieht?
Wie lange Ewigkeit noch halten,
Wenn man sich im Kreise dreht?

Keine Schritte ohne Beine,
Keine Sonne ohne Licht,
Hört man gar nicht, dass ich weine
Seht doch - Ich verliere mich!

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7. Februar 2014 um 10:55

Noch eins
Nacht erhebt sich, tausend Schatten
Greifen, packen, führen mich
Rückwärts zu dem, was wir hatten,
Bilder zeigen mich und dich.

Tausend Schatten, tausend Orte,
Viele Wege unbegangen,
Dutzend ungesagte Worte,
Waren in der Zeit gefangen.

Tausend Schatten, tausend Räume,
Voller Liebe, Ärger, Schmerz,
Stumme Wünsche, tote Träume,
Echo klingt nach meinem Herz.

Tausend Schatten flattern schneller,
Bilder zeigen nur noch mich,
Horizont wird langsam heller,
Tränen trocknet Tageslicht.

Nacht verendet, Tag kann leben,
Schatten, lasst mich nun zurück,
Zeit kann man nicht wiedergeben.
Stirb, Vergangnes - Stück für Stück!


In der Art habe ich an die 500 Stück....

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7. Februar 2014 um 11:08

Hallo
Ich schreibe sehr gerne. Über was? Hmmm... Dinge, die mich beschäftigen. Das kann etwas persönliches sein, oder etwas, das gerade in der Welt passiert. An Gedichten habe ich mich noch nicht versucht.

Aktuell wirke ich bei der KiGa Zeitung mit. Da geht's um pädagogische Themen, aber viel auch um Zusammenfassungen von Feierlichkeiten, Infoveranstaltungen und eben einfach nur Terminbekanntgebungen. Nicht sooo kreativ, aber zur Zeit finde ich einfach null Inspiration.

LG

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7. Februar 2014 um 11:41


Ich schreibe Romane.
Hab aber seit Mitte der Schwangerschaft nicht mehr geschrieben... Die Inspiration und der Antrieb waren von jetzt auf gleich einfach weg
Jetzt hab ich hier einen unvollendeten Roman liegen (am/im PC) und hab nicht die geringste Ahnung, wann ich damit weitermachen kann und eventuell fertig bin.
Mein Sohn ist nun fast 6 Wochen alt und in 2 Wochen muss ich wieder zur Berufsschule und dann werd ich wohl gar keine Zeit mehr haben, bis - jaa, bis ich mit der Ausbildung fertig bin, denn danach möchte ich ein Jahr pausieren und ein 2. Kind bekommen

Eure Gedichte sind übrigens sehr schön

Liebe Grüße

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7. Februar 2014 um 12:20

Gelegentlich.
Das letzte Mal ist lang her und war autobiografischer Art.
Gedichte schreiben kann ich zwar, musste es gezwungenermaßen zu Schulzeiten, aber ohne Herzblut.
Bin eher der Prosa-Typ

Der Mann kann das viel besser. Er hat bis vor einigen Jahren sehr viele Gedichte verfasst, allerdings inhaltlich sehr düster/makaber. Vielleicht darf ich euch mal was zeigen

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7. Februar 2014 um 13:05

Hauptsächlich Fanfictions....^^
Zur Zeit ne "The walking Dead" und "der blutige pfad gottes" Fanfiction. Für eine gute Freundin schreibe ich eine Matt Farnsworth (raaaawr) Kurzgeschichte (siehe auszug) und meine eigene kleine Horrorgeschichte ist auch in der Mache :3

Ich schreib alles nervigerweise am Handy, da fehlender PC und kaputtes Notebook.

Ich schreibe die Geschichten für meine Facebook Freunde die soweit auch immer zufrieden sind :3

Auszug:

Whisper in the woods

Tropf. Tropf. Tropf. Es war kalt und nass. Der Wind pfeifte durch die kaputten Fenster. Überall lagen kaputte, heruntergekommene Möbel rum. Es war dunkel und tropfte durch die Decke. Mitten in dem Chaos lag Sie, auf einem großen Metallbett. In einer alten, abrissreifen Hütte im Wald. Sie kam gerade wieder zu sich, zog die zerflederte Decke hoch um ihren nackten Körper zu bedecken. Es dauerte etwas bis Sie die Orientierung wiederfand. Was machte Sie hier? Wie lange lag sie schon hier? Wie kam Sie hier her? UND WAS ZUR HÖLLE WAR PASSIERT? Sie schaute sich um, wartete bis ihre Augen sich an die Dunkelheit gewohnten. Es war mitten in der Nacht. Sie erinnerte sich nur noch an IHN. Aber er war nirgendwo zu sehen. Sie war völlig alleine hier. Sie legte sich wieder auf die kalte Matratze, zog die Decke bis zum Hals und wartete. Auf Erinnerungsfetzen...auf Gewissheit und wahrscheinlich auch auf ihn. Sie schloss die Augen. So lag Sie noch einige Stunden da und langsam kehrten die Erinnerungen zurück...

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7. Februar 2014 um 13:06


Bunte Welt
um mich herum.
Ich tauche ein
in ein farbiges Grau.
Ich male mir die Sonne
mit einem einzelnen Augenaufschlag
ganz zärtlich
in meinen eigenen Himmel.

Ich puste kaum merklich
und sehr sanft
dunkle und düstere Wolken weg -
doch die weißen sind willkommen!
Auf jeden Fall,
ganz selbstverständlich
Wo seid ihr denn?

Ich lausche geduldig
und leicht amüsiert.
Da,
ich kann es mir ganz deutlich vorstellen.
Lachende Kinder,
fröhliche Menschen,
Musik.

Ich spüre es in mir,
Freude Lebensfreude.

Ein unsichtbares Lächeln
ziert unbemerkbar
mein starres Gesicht.

Ich trage ganz geheimnisvoll
ein Geheimnis mit mir.

Schwarz.

In meinen Ohren hallt deine Stimme.

Durch meine Adern rauscht tobend
mein eigenes Blut und
in meiner Brust schlägt mein kleines Herz unaufhörlich.

Ich fühle mich lebendig,
weißt du,
ich fühle ganz deutlich wie ich lebe.

Also sage mir,
warum es mir genommen wird.

Warum ich nicht meine schweren Lider bewegen möchte,
aus Angst davor, die Klinikwände zu sehen,
die Maschinen zu bemerken
und in dein fürchterlich verfallenes Gesicht starren zu müssen.

Diese Augen,
die mich anschreien.
Rot von den verlorenen Tränen.
Neue Sorgenfalten,
runtergezogene Mundwinkel:
Dein von Schmerz gezeichnetes Gesicht.

Oh bitte, sage mir
War ich das?

Und so behalte ich die schweren Lider zu,
verdränge dein Schluchzen,
konzentriere mich auf deine warme Hand,
die auf meiner liegt.
Spüre deinen Kopf
auf meinem Bauch,
deine Präsenz
und deine Liebe,
an die ich mich verzweifelt klammere.

Ja, das reicht mir und
nein, in dein Gesicht sehen möchte ich nicht.

So dauert es nicht lange
und ich sehe sie wieder.

Meine bunte Welt
um mich herum.
Ich tauche ein
in ein farbiges Grau

Doch mein Bild ist schwach.
Ich bin müde.

Angestrengt male ich mir die Sonne
mit einem einzelnen Augenaufschlag
ganz zärtlich
in meinen eigenen Himmel.

Es verschwimmt.

Und plötzlich weiß ich ganz genau,
dass das das Letzte sein würde,
was ich sehe.

Ich stöhne leise
und in einer einsamen,
sich ewig anfühlenden Sekunde,
in der ich das Gefühl für meinen Körper verlor,
eine angenehme Wärme spürte
und einfach grundlos glücklich war,

sagte ich dir unzählbar oft
unzählbar viele Dinge.

Ich versuche,
deine Hand zu drücken.

Bitte-
fühle es.

Ich gehe jetzt.

Ich liebe dich.

Für immer.

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7. Februar 2014 um 13:15

..
krysam-
als ich deinen text las, fand ich, passte der super zu dir. der trägt irgendwie deine handschrift, hat für mich total gepasst.

spucktuch-
ja, dass du schreibst, das wusst ich noch. ich fand die 2 texte ganz toll. wobei da ein schmerz rauszulesen ist.. mit den schatten hat mir gut gefallen.

karamellbonbonpapier-
ja, dass du schreibst, das wusst ich auch noch du hattest doch mal aus der sicht des kindes geschrieben, oder? das war so herrlich erfrischend. zeiten mit null inspiration sind normal.. kann man nicht immer haben.

tomatenmatsch-
texte dieser art würden mich sehr (!) interessieren. sie versuchen zu analysieren, auch wenn sie auf dem ersten blick keinen sinn ergeben. die schwarze rose fand ich auch echt gut,.. weils so echt und rein ist. so ehrlich. so von ganz tief drin. uh.

nadine-
nimm dir die zeit, bitte! du wirst dem ewig hinterweinen, wenn du ihn nicht zu ende schreibst und irgendwann wirds nicht mehr gehen. um was gehts denn da?

euphe-
ich bin gespannt. welche art von texte schreibt er denn??

chomacmanus-
fanfictions! ah! sehr interessante sparte, davon hab ich vor 1 oder 2 jahren zum ersten mal gehört.. gibts ja extra websites.. eine bekannte hat mir davon erzählt, sie machte das in der twilight geschichte. und noch was, glaube ich. liest sich gut und wie geht das dann weiter, schreibt der andere weiter?

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7. Februar 2014 um 13:16

Ich schreibe auch...
hab allerdings schon länger nicht mehr geschrieben - im Sommer zuletzt.

Ich schreibe unregelmäßig - aber oft überkommt es mich einfach

Gedichte schreiben kann ich nicht so gut - hab ich aber auch schon gemacht. Am liebsten schreibe ich aber Kurzgeschichten ... mein Stil hebt vor allem banale, unscheinbare Dinge durch künstlich übertriebene Beschreibung hervor. Diese Beschreibungen breche ich auch manchmal ab, bevor es zum Höhepunkt kommt... versteht ihr, was ich meine?

Vielleicht poste ich später etwas... mal sehen.



Aber: neben euren Werken fühle ich mich ein bissl klein
Ihr seid echt super!!!! Ich mag sowohl die gereimte Form von Spucktuch, als auch die lockere Form von Honig!!! Einfach toll!!!

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7. Februar 2014 um 15:21

Ja
Viele machen das so, dass aufgeteilt wird und jeder einen Teil schreibt. Das wollte ich auch schon eeeeeewigkeiten mit einer Freundin machen aber sind nie dazu gekommen.

Fanfictiobs sind was tolles und die Community ist waaaaahnsinnig groß. Man kann ja über alle Bereiche schreiben. Ich hab damals mit Fictions über meine damalige Lieblingsband angefangen...

Fanfictions sind der beste Weg die Träume eines Fangirlys etwas realer erscheinen zu lassen^^

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7. Februar 2014 um 15:59


Lyrik war auch nie so meins...
auch wenn ich 2 Semester lang Literaturwissenschaften studiert hab

honig,
in meinem Roman geht es um einen Serienmörder, der durch einen dummen Zufall einen Fehler gemacht hat. Er hinterließ an einem seiner Tatorte einen Beweis für seine Identität. Dieser Beweis wird von einem jungen Stricher gefunden, der den Serienmörder von nun an mit seinem Wissen erpresst. Der Mörder will ihn töten, um sein Geheimnis zu bewahren, aber das -ich nenne es hier mal das Schicksal- sorgt dafür, dass es erst einmal nicht dazu kommt. Die beiden verbringen Zeit miteinander, setzen sich mit der Geschichte des jeweils anderen auseinander, beginnen zu verstehen und verlieben sich schließlich ineinander.
Alles könnte gut sein - der Mörder aufhören zu töten, der Stricher aus seinem "Gefängnis" und der Unfreiheit ausbrechen - doch durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird es kein Happy-End geben. (Das Ende ist der HAMMER ) sehr dramatisch alles.

Ich hab bereits 5 Versionen davon verfasst, meine Lieblingsversion ist aus der Sicht des Mörders in der ersten Person erzählt.
Leider liest man solche Sachen seit der Twiglight-Saga nur noch, was es vermutlich für eventuelle Leser langweilig machen würde und sich nicht gut verkaufen lässt.
Naja.

Aber ich bin beeindruckt von euren Gedichten. Wie tiefsinnig manch eine Zeile herüber kommt....
wirklich toll!!

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8. Februar 2014 um 21:47

Ich liebe dieesen Thread
Wirklich schön, was ihr schreibt.
Sehr interessant, wie unterschiedlich der Stil der Gedichte, insbesondere, ist und sie sind dennoch alle wunderschön.

Ich darf euch was von meinem Mann zeigen, das ist vom Inhalt aber nicht gerade rosa.

Wollte nur fragen, ob überhaupt Interesse an "so etwas" besteht.

Von mir ist leider nicht viel erhalten geblieben.
Das meiste trat ins Datennirvana ein, als der Laptop aufgab

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8. Februar 2014 um 21:58

Na, aber ich bitte drum!

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8. Februar 2014 um 22:04

Nagut
Es ist nicht alles...wutgeladen, hab jetzt mal 2 hervorgekramt.


.Die schönste Droge der Welt


Es hat mir eine Droge just ihr süßes Wesen enthüllt.
Nichts hat mich je mit solch warmem Glück angefüllt.
Einstige Traumgebilde durchlaufen eine Realwerdung,
Mündend in farbenreichen Geflechten der Wahrnehmung.

Fasziniert fragte ich: Sehen wir uns denn bald wieder?
Darauf lächelte sie und schlug sanft die Augen nieder.
Hochgefühl sucht meinen Geist scheinbar zu entleiben,
Denn wahrlich, sie wird fortan an meiner Seite bleiben.

Unkontrolliertes Versinken in kontrolliertem Chaos.
Wunderbare Realität oder gauklerisches Luftschloss?
Egal wer die Antwort kennt: Ich will sie nicht wissen!
Mich interessiert allein das Gefühl nicht zu missen!

Doch habe ich es dann wohl ein wenig übertrieben,
Die Kontrolle verloren und mich an ihr aufgerieben.
Unwillentlich wurde jenes zarte Gefühl zerrissen
Und sich an seiner Aufrechterhaltung festgebissen.

Dämonisches Suchtverhalten in mir entflammte.
Mutierte zu dem, was ich allzeitig verdammte:
Ein paranoider Junkie, der nach noch mehr giert.
Als letzte Rettung wurde Zwangsentzug definiert.

Alles in mir schrie: Verlust! Raserei wurde wichtig.
Doch letztlich sah ich ein: Dieser Pfad ist richtig.
Denn, wenn man sie nicht mehr genießen kann,
was nützt diese schönste Droge der Welt dann?

Der Moment da sie hier war wurde doch genossen.
Warum hab ich aber doch eine Träne vergossen?
Ists nicht vielmehr Traurigkeit, die mich aufreibt
Weil scheinbar nur noch diese Leere mir bleibt?!

Aber was solls... Leere füllt sich auch wieder an.
Denn das hat sie noch immer irgendwie getan.
Im Verlust sie verteufeln - Welch wirre Wirrung.
Nun der Blick geradeaus. Gewachsene Erfahrung.

Treibe im Fluss der Zeit ins Irgendwann
bis ich sie wieder in Händen halten kann.
Seis flüchtig. Seis lang. Ich werde dein.
Nur wirds dann wohl eine andere sein.




Und:




.Weiß Befrackt


Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch den Irrentrakt
Weiß befrackt, wutbepackt!

Einen Wärter am Kragen gepackt
Schickte ihn auf die Reise. Nackt
Von den anderen dafür versackt
Nun bin ich noch fester verpackt
Diese Weste unschön mich zwackt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutbepackt!


Ihr Hass mich mit Spritzen bekriegt
Bis mein Lächeln zunehmend versiegt
mein Kopf vor und zurück sich wiegt
Das Schicksal dort auf dem Boden liegt
Sich über mich vor Lachen biegt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutgepackt!

Die Lebewelt um mich wird abstrakt
Zu meinem Körper keinen Kontakt
Vor und zurück; immer im Takt
Ein halber Meter; ganz exakt
Lebe ich nur noch abgeha(c)kt?

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wanke durch den Todestrakt
Weiß befrackt, Wut: eingepackt!

Nach der langen Zeit doch betagt
Von schmerzenden Ideen geplagt
Doch bin ich keineswegs verzagt
Noch hat der Tod es nicht gewagt
Habe aber schon den Weg erfragt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich baumle durch den Todestrakt
Rot befrackt, Wut: weggepackt!


Er hat auch ein wunderwunderschönes Liebesgedicht geschrieben, das such ich noch.
Aber es war nicht für mich

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8. Februar 2014 um 22:06
In Antwort auf euphemisma

Nagut
Es ist nicht alles...wutgeladen, hab jetzt mal 2 hervorgekramt.


.Die schönste Droge der Welt


Es hat mir eine Droge just ihr süßes Wesen enthüllt.
Nichts hat mich je mit solch warmem Glück angefüllt.
Einstige Traumgebilde durchlaufen eine Realwerdung,
Mündend in farbenreichen Geflechten der Wahrnehmung.

Fasziniert fragte ich: Sehen wir uns denn bald wieder?
Darauf lächelte sie und schlug sanft die Augen nieder.
Hochgefühl sucht meinen Geist scheinbar zu entleiben,
Denn wahrlich, sie wird fortan an meiner Seite bleiben.

Unkontrolliertes Versinken in kontrolliertem Chaos.
Wunderbare Realität oder gauklerisches Luftschloss?
Egal wer die Antwort kennt: Ich will sie nicht wissen!
Mich interessiert allein das Gefühl nicht zu missen!

Doch habe ich es dann wohl ein wenig übertrieben,
Die Kontrolle verloren und mich an ihr aufgerieben.
Unwillentlich wurde jenes zarte Gefühl zerrissen
Und sich an seiner Aufrechterhaltung festgebissen.

Dämonisches Suchtverhalten in mir entflammte.
Mutierte zu dem, was ich allzeitig verdammte:
Ein paranoider Junkie, der nach noch mehr giert.
Als letzte Rettung wurde Zwangsentzug definiert.

Alles in mir schrie: Verlust! Raserei wurde wichtig.
Doch letztlich sah ich ein: Dieser Pfad ist richtig.
Denn, wenn man sie nicht mehr genießen kann,
was nützt diese schönste Droge der Welt dann?

Der Moment da sie hier war wurde doch genossen.
Warum hab ich aber doch eine Träne vergossen?
Ists nicht vielmehr Traurigkeit, die mich aufreibt
Weil scheinbar nur noch diese Leere mir bleibt?!

Aber was solls... Leere füllt sich auch wieder an.
Denn das hat sie noch immer irgendwie getan.
Im Verlust sie verteufeln - Welch wirre Wirrung.
Nun der Blick geradeaus. Gewachsene Erfahrung.

Treibe im Fluss der Zeit ins Irgendwann
bis ich sie wieder in Händen halten kann.
Seis flüchtig. Seis lang. Ich werde dein.
Nur wirds dann wohl eine andere sein.




Und:




.Weiß Befrackt


Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch den Irrentrakt
Weiß befrackt, wutbepackt!

Einen Wärter am Kragen gepackt
Schickte ihn auf die Reise. Nackt
Von den anderen dafür versackt
Nun bin ich noch fester verpackt
Diese Weste unschön mich zwackt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutbepackt!


Ihr Hass mich mit Spritzen bekriegt
Bis mein Lächeln zunehmend versiegt
mein Kopf vor und zurück sich wiegt
Das Schicksal dort auf dem Boden liegt
Sich über mich vor Lachen biegt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutgepackt!

Die Lebewelt um mich wird abstrakt
Zu meinem Körper keinen Kontakt
Vor und zurück; immer im Takt
Ein halber Meter; ganz exakt
Lebe ich nur noch abgeha(c)kt?

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wanke durch den Todestrakt
Weiß befrackt, Wut: eingepackt!

Nach der langen Zeit doch betagt
Von schmerzenden Ideen geplagt
Doch bin ich keineswegs verzagt
Noch hat der Tod es nicht gewagt
Habe aber schon den Weg erfragt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich baumle durch den Todestrakt
Rot befrackt, Wut: weggepackt!


Er hat auch ein wunderwunderschönes Liebesgedicht geschrieben, das such ich noch.
Aber es war nicht für mich


sehr schön!!

dann sag ihm, er soll dir eines zum Valentinstag schreiben

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8. Februar 2014 um 22:07
In Antwort auf euphemisma

Nagut
Es ist nicht alles...wutgeladen, hab jetzt mal 2 hervorgekramt.


.Die schönste Droge der Welt


Es hat mir eine Droge just ihr süßes Wesen enthüllt.
Nichts hat mich je mit solch warmem Glück angefüllt.
Einstige Traumgebilde durchlaufen eine Realwerdung,
Mündend in farbenreichen Geflechten der Wahrnehmung.

Fasziniert fragte ich: Sehen wir uns denn bald wieder?
Darauf lächelte sie und schlug sanft die Augen nieder.
Hochgefühl sucht meinen Geist scheinbar zu entleiben,
Denn wahrlich, sie wird fortan an meiner Seite bleiben.

Unkontrolliertes Versinken in kontrolliertem Chaos.
Wunderbare Realität oder gauklerisches Luftschloss?
Egal wer die Antwort kennt: Ich will sie nicht wissen!
Mich interessiert allein das Gefühl nicht zu missen!

Doch habe ich es dann wohl ein wenig übertrieben,
Die Kontrolle verloren und mich an ihr aufgerieben.
Unwillentlich wurde jenes zarte Gefühl zerrissen
Und sich an seiner Aufrechterhaltung festgebissen.

Dämonisches Suchtverhalten in mir entflammte.
Mutierte zu dem, was ich allzeitig verdammte:
Ein paranoider Junkie, der nach noch mehr giert.
Als letzte Rettung wurde Zwangsentzug definiert.

Alles in mir schrie: Verlust! Raserei wurde wichtig.
Doch letztlich sah ich ein: Dieser Pfad ist richtig.
Denn, wenn man sie nicht mehr genießen kann,
was nützt diese schönste Droge der Welt dann?

Der Moment da sie hier war wurde doch genossen.
Warum hab ich aber doch eine Träne vergossen?
Ists nicht vielmehr Traurigkeit, die mich aufreibt
Weil scheinbar nur noch diese Leere mir bleibt?!

Aber was solls... Leere füllt sich auch wieder an.
Denn das hat sie noch immer irgendwie getan.
Im Verlust sie verteufeln - Welch wirre Wirrung.
Nun der Blick geradeaus. Gewachsene Erfahrung.

Treibe im Fluss der Zeit ins Irgendwann
bis ich sie wieder in Händen halten kann.
Seis flüchtig. Seis lang. Ich werde dein.
Nur wirds dann wohl eine andere sein.




Und:




.Weiß Befrackt


Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch den Irrentrakt
Weiß befrackt, wutbepackt!

Einen Wärter am Kragen gepackt
Schickte ihn auf die Reise. Nackt
Von den anderen dafür versackt
Nun bin ich noch fester verpackt
Diese Weste unschön mich zwackt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutbepackt!


Ihr Hass mich mit Spritzen bekriegt
Bis mein Lächeln zunehmend versiegt
mein Kopf vor und zurück sich wiegt
Das Schicksal dort auf dem Boden liegt
Sich über mich vor Lachen biegt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wandle durch meines Wahnes Trakt
Weiß befrackt, wutgepackt!

Die Lebewelt um mich wird abstrakt
Zu meinem Körper keinen Kontakt
Vor und zurück; immer im Takt
Ein halber Meter; ganz exakt
Lebe ich nur noch abgeha(c)kt?

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich wanke durch den Todestrakt
Weiß befrackt, Wut: eingepackt!

Nach der langen Zeit doch betagt
Von schmerzenden Ideen geplagt
Doch bin ich keineswegs verzagt
Noch hat der Tod es nicht gewagt
Habe aber schon den Weg erfragt

Weiß befrackt, wutzerhackt!
Ich baumle durch den Todestrakt
Rot befrackt, Wut: weggepackt!


Er hat auch ein wunderwunderschönes Liebesgedicht geschrieben, das such ich noch.
Aber es war nicht für mich


das mit dem Todestrakt klingt so.... düster
was hat es zu bedeuten, weißt du das?

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8. Februar 2014 um 22:14
In Antwort auf chau_12164621


das mit dem Todestrakt klingt so.... düster
was hat es zu bedeuten, weißt du das?

Lebenshass,
Weltenfrust.
Er war ca 19, als er das schrieb.
Einfach aus der Emotion heraus, wenn man ihn heute fragt, kann er selbst das nicht wirklich interpretieren.
Aber er hatte definitiv sehr lange keine schöne Zeit.
Wurde ausgegrenzt, als sonderling abgestempelt, hat sich unwert gefühlt und eine nahezu unbändige Wut entwickelt.
Diese spiegelt sich in den Texten.

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8. Februar 2014 um 22:15
In Antwort auf chau_12164621


sehr schön!!

dann sag ihm, er soll dir eines zum Valentinstag schreiben

Wünsch ich mir seit 3 Jahren
Daür fehlt uns gerade beiden die Zeit

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8. Februar 2014 um 22:16
In Antwort auf euphemisma

Lebenshass,
Weltenfrust.
Er war ca 19, als er das schrieb.
Einfach aus der Emotion heraus, wenn man ihn heute fragt, kann er selbst das nicht wirklich interpretieren.
Aber er hatte definitiv sehr lange keine schöne Zeit.
Wurde ausgegrenzt, als sonderling abgestempelt, hat sich unwert gefühlt und eine nahezu unbändige Wut entwickelt.
Diese spiegelt sich in den Texten.


ich verstehe... das erklärt es.
ein sehr interessanter Stil auf jeden Fall!

Und saaaaag ihm, er soll ein Gedicht für DICH schreiben

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