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Wir lassen uns scheiden, viele fragen wegen kinder

30. Juni 2012 um 17:00

Grüß Gott.

Mein Mann und ich lassen uns scheiden.Wir haben uns letzte Woche getrennt , wohnen aber noch zusammen, da das alles ja nicht von heute auf morgen geht
Ich schätze mal das ich mir einen Anwalt nehmen muss, da wir auch auf keinen gemeinsamen Nenner kommen was unsere Kinder und den Unterhalt betrifft.
Unsere Kinder sind, 7,4 , 2 und frisch geschlüpft 2 Wochen alt.Wir haben ein Haus mit Garten in dem ich gerne mit den Kindern wohnen bleiben möchte, da stellt sich aber mein Mann quer, er möchte es verkaufen .Das Haus gehört uns beiden und ich bin strikt gegen den Hausverkauf.
Was passiert denn dann wenn ich dort wohnen bleiben will, mein Mann will es aber verkaufen?
Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, beide möchten allerdings das alleinige beantragen.
Ich könnte ewig weiter aufzählen.
Bin einfach am Ende

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30. Juni 2012 um 17:05

Ach ja
Wie sieht das im Trennungsjahr mit Unterhalt für mich aus?

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30. Juni 2012 um 17:12

Und wenn ich ihn nicht auszahlen kann?
Er will nicht das ich drin wohnen bleibe und ich will nicht das er es verkauft

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30. Juni 2012 um 17:15

Das trennungsjahr beginnt ja jetzt erst
aber er muss den Kindern doch auch nach der Scheidung Unterhalt zahlen?Wie soll ich das sonst schaffen?

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30. Juni 2012 um 17:20

Ja das werd ich schon machen ohne anwalt gehts leider
Nicht

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30. Juni 2012 um 17:26

Will er sich denn auch scheiden lassen?
oder hast du die scheidung eingereicht?

hört sich an, als ob die hausverkaufidee nur eine taktik ist, und er damit einfach verhindern will, dass du den letzten schritt vollziehst.
nach dem motto, denk ja nicht dass es dir nach der scheidung gut geht und du alleine hier wohnen bleiben kannst.

ich denke bei solch hohen werten ist ein anwalt notwendig. wegen der kinder und dem umgang könnt ihr auch einfach beim jugendamt eine regelung schrifltich fixieren lassen.

ist das haus denn schon abgezahlt und zu welchen teilen gehört es dir?

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30. Juni 2012 um 17:32
In Antwort auf staubkorn

Will er sich denn auch scheiden lassen?
oder hast du die scheidung eingereicht?

hört sich an, als ob die hausverkaufidee nur eine taktik ist, und er damit einfach verhindern will, dass du den letzten schritt vollziehst.
nach dem motto, denk ja nicht dass es dir nach der scheidung gut geht und du alleine hier wohnen bleiben kannst.

ich denke bei solch hohen werten ist ein anwalt notwendig. wegen der kinder und dem umgang könnt ihr auch einfach beim jugendamt eine regelung schrifltich fixieren lassen.

ist das haus denn schon abgezahlt und zu welchen teilen gehört es dir?

Ja die scheidung wollen wir beide.
Das Haus ist auch abbezahlt und gehört uns 50/50

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30. Juni 2012 um 17:40
In Antwort auf louffefee

Ja die scheidung wollen wir beide.
Das Haus ist auch abbezahlt und gehört uns 50/50

Also hat jeder die hälfte des kaufbetrages abgetragen oder?
ihr lebt in einer zugewinngemeinschaft und habt keinen ehevertrag?

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30. Juni 2012 um 17:44

Hypothek
aufnehmen auf deine haelfte und ihn damit auszahlen.

Koenntest du eine hypothek bedienen?

Koennen deine eltern dir evtl. helfen?

Das haus unbedingt schaetzen lassen vor verkauf.

Wenn du ihn irgendwie auszahlen kannst, kann er dir nicht verbieten dort wohnen zu bleiben!

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30. Juni 2012 um 17:45
In Antwort auf staubkorn

Also hat jeder die hälfte des kaufbetrages abgetragen oder?
ihr lebt in einer zugewinngemeinschaft und habt keinen ehevertrag?

Ja genau
jeder hat genau die Hälfte beigetragen und es besreht kein Ehevertrag

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30. Juni 2012 um 17:50
In Antwort auf louffefee

Ja genau
jeder hat genau die Hälfte beigetragen und es besreht kein Ehevertrag

Schau mal hier:
Hier steht eigentlich alles was ich auch schreiben würde schon drin:

Kann nach Trennung / Scheidung einer der Eheleute verlangen, dass das gemeinsame Eigenheim verkauft wird?

Grundsätzlich gilt: Während des ersten Trennungsjahres besteht keine Pflicht, das gemeinsame Eigenheim aufzugeben. Denn während des ersten Trennungsjahres ist keiner der Ehegatten verpflichtet, etwas zu unternehmen, das die Trennung der Eheleute zementiert.

Erst nach dem Trennungsjahr, spätestens aber nach der Scheidung, kann jeder Ehegatte verlangen, dass das Eigenheim verkauft wird.

Sind beide Eheleute Miteigentümer, kann das Eigenheim natürlich nur dann verkauft werden, wenn beide Eheleute dem Verkauf zustimmen. Nach Ablauf des Trennungsjahres hat aber jeder Ehegatte die Möglichkeit, vom anderen Ehegatten diese Zustimmung zu verlangen. Falls der andere Ehegatte sich weigert, kann diese Zustimmung notfalls sogar eingeklagt werden.

Derjenige Ehegatte, der das Eigenheim gegen den Widerstand des anderen Ehegatten verkaufen will, kann auch beim Amtsgericht eine sogenannte Teilungsversteigerung betreiben. "Teilungsversteigerung" deshalb, weil mit dieser Versteigerung das Miteigentum geteilt wird. Allerdings ist diese Variante die schlechteste von allen, denn bekanntlich erzielt man bei einer Versteigerung oft nur wenigerl als den wirklichen Wert. Die Eheleute sollten deshalb immer einen gemeinsamen Verkauf vornehmen. Wie gesagt: nach einem Jahr Trennung darf sich der anderer Ehegatte ohnehin nicht mehr dagegen wehren.

Übrigens kann der Verkauf des Hauses auch verlangt werden, wenn der Verkauf nur mit Verlust verbunden ist. Denn derjenige Ehegatte, der verkaufen will, muss nicht solange warten, bis die Preise wieder anheben. Etwas anderes gilt höchstens in krassen Ausnahmefällen, wenn der Wunsch des Ehegatten, hier und jetzt zu verkaufen, nur den Sinn haben kann, den anderen zu schädigen.


Quelle:
http://www.scheidung-online.de/scheidung_hausverkauf.htm


Und hier ist es auch noch gut dargestellt:

http://www.rechtsanwaeltin-luchtenberg.de/Das_gemeinsame_Haus_nach_Trennung_und_Scheidung

LG

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30. Juni 2012 um 17:53
In Antwort auf staubkorn

Schau mal hier:
Hier steht eigentlich alles was ich auch schreiben würde schon drin:

Kann nach Trennung / Scheidung einer der Eheleute verlangen, dass das gemeinsame Eigenheim verkauft wird?

Grundsätzlich gilt: Während des ersten Trennungsjahres besteht keine Pflicht, das gemeinsame Eigenheim aufzugeben. Denn während des ersten Trennungsjahres ist keiner der Ehegatten verpflichtet, etwas zu unternehmen, das die Trennung der Eheleute zementiert.

Erst nach dem Trennungsjahr, spätestens aber nach der Scheidung, kann jeder Ehegatte verlangen, dass das Eigenheim verkauft wird.

Sind beide Eheleute Miteigentümer, kann das Eigenheim natürlich nur dann verkauft werden, wenn beide Eheleute dem Verkauf zustimmen. Nach Ablauf des Trennungsjahres hat aber jeder Ehegatte die Möglichkeit, vom anderen Ehegatten diese Zustimmung zu verlangen. Falls der andere Ehegatte sich weigert, kann diese Zustimmung notfalls sogar eingeklagt werden.

Derjenige Ehegatte, der das Eigenheim gegen den Widerstand des anderen Ehegatten verkaufen will, kann auch beim Amtsgericht eine sogenannte Teilungsversteigerung betreiben. "Teilungsversteigerung" deshalb, weil mit dieser Versteigerung das Miteigentum geteilt wird. Allerdings ist diese Variante die schlechteste von allen, denn bekanntlich erzielt man bei einer Versteigerung oft nur wenigerl als den wirklichen Wert. Die Eheleute sollten deshalb immer einen gemeinsamen Verkauf vornehmen. Wie gesagt: nach einem Jahr Trennung darf sich der anderer Ehegatte ohnehin nicht mehr dagegen wehren.

Übrigens kann der Verkauf des Hauses auch verlangt werden, wenn der Verkauf nur mit Verlust verbunden ist. Denn derjenige Ehegatte, der verkaufen will, muss nicht solange warten, bis die Preise wieder anheben. Etwas anderes gilt höchstens in krassen Ausnahmefällen, wenn der Wunsch des Ehegatten, hier und jetzt zu verkaufen, nur den Sinn haben kann, den anderen zu schädigen.


Quelle:
http://www.scheidung-online.de/scheidung_hausverkauf.htm


Und hier ist es auch noch gut dargestellt:

http://www.rechtsanwaeltin-luchtenberg.de/Das_gemeinsame_Haus_nach_Trennung_und_Scheidung

LG

Also
ist es eine frage dessen ob er wirklich deine zustimmung gerichtlich einklagen würde und eine zwangsversteigerung in kauf nehmen würde.

im grunde kannst du dich also schon dagegen stemmen, aber er hat auch seine möglichkeiten, auch wenn sie mit verlusten verbunden sind.
du müsstest als alleineigentümerin ihn die ausgleichsumme auszahlen. könntest du das denn?

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30. Juni 2012 um 17:57

Zum unterhalt
er ist verpflichtet dir und den kindern nach der düsseldorfer tabelle unterhalt zu zahlen.
der trennungsunterhalt bis zu scheidung ist höher als der scheidungsunterhalt.

nach der familienrechtsreform 2007 bist du nach vollendung des 3. lebensjahres des kindes verpflichtet zu arbeiten und für deinen lebensunterhalt selbst aufzukommen.
schaffst du das nicht, bist du in der beweislast, warum du es nicht schaffst einer arbeit nachzugehen.

er muss für 4 kinder unterhalt zahlen. Er hat einen selbstbehalt von ca. 1.000 Euro.

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30. Juni 2012 um 19:29
In Antwort auf staubkorn

Zum unterhalt
er ist verpflichtet dir und den kindern nach der düsseldorfer tabelle unterhalt zu zahlen.
der trennungsunterhalt bis zu scheidung ist höher als der scheidungsunterhalt.

nach der familienrechtsreform 2007 bist du nach vollendung des 3. lebensjahres des kindes verpflichtet zu arbeiten und für deinen lebensunterhalt selbst aufzukommen.
schaffst du das nicht, bist du in der beweislast, warum du es nicht schaffst einer arbeit nachzugehen.

er muss für 4 kinder unterhalt zahlen. Er hat einen selbstbehalt von ca. 1.000 Euro.

Huhu!
SOLLTEN alle 4 Kinder bei ihr bleiben, müsste er das tun. Doch der Herr müsste eine ganze Menge verdienen, um überhaupt den Unterhalt für die Kinder zahlen zu können. Es müssen ja erst die Kinder finanziell bedient werden, bevor die Ex dran ist.

LG

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30. Juni 2012 um 19:51
In Antwort auf ceres_12369844

Huhu!
SOLLTEN alle 4 Kinder bei ihr bleiben, müsste er das tun. Doch der Herr müsste eine ganze Menge verdienen, um überhaupt den Unterhalt für die Kinder zahlen zu können. Es müssen ja erst die Kinder finanziell bedient werden, bevor die Ex dran ist.

LG

Er verdient gut
ist selbstständig

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1. Juli 2012 um 12:06

Finanziell bin ich total von meinem mann abhängig
vor 4 Jahren als unser Sohn geboren wurde entschieden wir uns das ich zuhause bleibe bis die Familienplanung abgeschlossen ist und das jüngste in den Kiga kommt.
Heute bereue ich diese Entscheidung sehr.
Ich kann meinen Mann nicht auszahlen von was denn?Er verdient sehr gut und für ihn wäre es ein leichtes sich eine Wohnung zu mieten aber für mich und die Kinder wäre das sehr schwer.1. mit 4 Kindern eine Wohnung finden die auch noch bezahlbar ist?

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1. Juli 2012 um 16:48
In Antwort auf staubkorn

Also
ist es eine frage dessen ob er wirklich deine zustimmung gerichtlich einklagen würde und eine zwangsversteigerung in kauf nehmen würde.

im grunde kannst du dich also schon dagegen stemmen, aber er hat auch seine möglichkeiten, auch wenn sie mit verlusten verbunden sind.
du müsstest als alleineigentümerin ihn die ausgleichsumme auszahlen. könntest du das denn?

Ich hab keine rücklagen mehr hab ja alles damals ins haus
gesteckt.

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