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Wissen nicht ob es der richtige Weg ist

5. November 2014 um 15:20

Hallo Ihr Lieben,

wie die Überschrift schon sagt weiß ich nicht ob es richtig wäre.
Ich habe vorletzte Woche erfahren, dass ich in der 35 Woche Schwanger bin, erstmal ein Schock den ich habe nichts davon gemerkt. Nun habe ich allerdings folgendes Problem; ich bin Alleinverdienerin, da mein Lebensgefährte aus gesundheitlichen Gründen weder Arbeiten darf noch kann, wir haben eine gemeinsame 5 jährige Tochter und einen 2 jährigen Hund. Vor kurzem ein kleines Häuschen gekauft, das für unsere Familie ausreichend ist. Aber jetzt wo noch ein Brüderchen im Anmarsch ist, wird es zu klein, weil kein Platz für 2.tes Kinderzimmer und wir haben auch keine Möglichkeit an oder umzubauen.Zudem habe ich erst einen neuen Job angenommen und bin noch in der Probezeit.. Leider haben wir auch keinerlei Schwiegereltern die uns Unterstützen könnten, nun sind wir am Überlegen, ob wir unseren Sohn zur Adoption freigeben sollen um Ihm ein vernünftiges Aufwachsen zu ermöglichen, da wir es beim besten willen nicht schaffen würden.
Ich bin mir nur nicht sicher ob es für uns alle das richtige ist, den der Gedanke meinen kleinen nicht oder nur selten zu sehen macht mir schon jetzt zu schaffen, was würdet Ihr machen?

LG Drachen

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5. November 2014 um 16:26


Setzt dich mit dem Jugendamt deiner Stadt zusammen.
Dort werden euch alle Möglichkeiten genannt.

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5. November 2014 um 17:33
In Antwort auf kleene0907


Setzt dich mit dem Jugendamt deiner Stadt zusammen.
Dort werden euch alle Möglichkeiten genannt.

Danke für die Antwort
Ja da haben wir morgen einen Termin, aber ich weiß nicht ob ich es schaffe die richtige Entscheidung zu treffen.

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6. November 2014 um 10:29
In Antwort auf neriah_12089545

Danke für die Antwort
Ja da haben wir morgen einen Termin, aber ich weiß nicht ob ich es schaffe die richtige Entscheidung zu treffen.

...
Nach der geburt hast du noch mindestens 8 Wochen Zeit.
Früher kannst du eh nicht in eine Adoption einwilligen.
Also selbst wenn du dein kind abgibst kannst du in den 8 wochen deine entscheidung revidieren.

Wir haben ne Adoptivtochter , mittlerweile 4,5 Jahre alt, seit sie ein tag alt ist.
Wir machen Fotos und schreiben der leiblichen mutter briefe im namen von unserer tochter

das geben wir dann beim jugendamt ab. Da kann es sich die mutter abholen.
Wir schreiben was sie kann , gerne macht etc.
Bei uns ist es eine halboffene Adoption gewesen.

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6. November 2014 um 20:15

Ich würde mich immer für das Kind entscheiden!
Hallo!

Bitte, bitte überlege es dir - eine Adoption, ob halboffen oder nicht, erscheint dir gerade vielleicht wie eine Lösung, kann aber im schlimmsten Fall zu einem langen Leidensweg führen.
Du hast doch schon eine Tochter und weisst, wie sich Mutterliebe anfühlt...und der Moment, wenn man sein Kind zum ersten Mal in den Armen hält.Stell dir vor, wie du deinen Sohn abgibst.Kannst du das wirklich?Ist es das Wert?

Dass sich die Kinder ein Zimmer teilen würden - das ist doch kein Grund, sein Kind abzugeben!Später kann man immer noch um- oder anbauen!

Probezeit, neuer Job - du bist in allen Hinsichten geschützt!

"Arbeitnehmerinnen müssen nicht befürchten, allein aufgrund ihrer Schwangerschaft ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Mit dem besonderen Kündigungsschutz des Mutterschutzgesetzes soll der Arbeitnehmerin der Arbeitsplatz als wirtschaftliche Existenzgrundlage erhalten bleiben. Sie soll zugleich vor den psychischen Belastungen, die mit dem Verlust ihres Arbeitplatzes verbunden wären, geschützt werden. Daher enthält 9 Mutterschutzgesetz (MuSchG) ein ausdrückliches Kündigungsverbot für den Arbeitgeber. Dies gilt für alle Arten von Kündigungen, wie ordentlicher Kündigung, außerordentlicher Kündigung oder Änderungskündigung.

Der Kündigungsschutz besteht während der gesamten Schwangerschaft und dauert darüber hinaus bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung. Wird im Anschluss an die Mutterschutzfrist nach der Entbindung Elternzeit in Anspruch genommen, so besteht weiterhin ein Kündigungsschutz, und zwar aufgrund der Regelungen des 18 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG).

Während der Probezeit besteht grundsätzlich der Kündigungsschutz und einer schwangeren Arbeitnehmerin darf nicht gekündigt werden."

Dein Mann kann sich um euren Sohn kümmern!Spare an anderer Stelle: Wenn du nicht stillst oder pumpst oder Zwiemilch gibst, kannst du sechs Wochen nach der Geburt wieder arbeiten gehen.In anderen Ländern ist das die Normalität.

Bitte kämpfe für euch!

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