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Wo bekomm ich hilfe??

10. August 2011 um 19:22

hallo,ich brauch dringend einen rat von euch,wo ich mir hilfe suchen kann,denn langsam sind alle reserven aufgebraucht.ich hatte hier ja schon öfters geschrieben,dass mein kind nur auf dem arm schläft auch nachts,sie braucht ununterbrochen aufmerksamkeit,kann sich höchstens 10-15 minuten allein beschäftigen,ich muss immer präsent sein.jetzt denkt ihr wahrscheinlich,naja so schlimm kann nicht sein,wenn die dauernd hier rumhängt,ganz einfach mein laptop steht auf einer anrichte,die ,wenn ich stehe,genau die richtige höhe hat um zu schreiebn,also steh ich hier,kind im mobywrap und schaukel sie hin und her,damit sie schläft.
bei anderen menschen kann sie nicht schlafen,das heißt,ich kann sie nicht ab und zu für einige stunden weggeben,auserdem wüsste ich gar nicht wohin,bin allein erziehend und bekomm null unterstützung von der familie(krankheitsbedingt).ich weiß,dass man da wahrscheinlich nicht viel machen kann und man da durch muss,es irgendwann besser wird,hut ab an die frauen,die das schaffen,ich gehöre nicht dazu.ich bin einfach nur noch fertig,aggressiv,launisch,unko nzentriert...so kenn ich mich nicht.ich weiß manchmal nicht mehr wie die einfachsten worte geschrieben werden(wie man sicher merkt),ich vergesse das bügeleisen abzuschalten,welches datum ist...keine ahnung,ich kann keinen klaren gedanken mehr fassen und bin extrem vergesslich,frag mich nicht was ich gestern gemacht hab, ich könnte es nicht beantworten
am schlimmsten ist einfach dieses aggressive,ich bin eigentlich total gelassen,streßresistent,aber zur zeit könnte ich an die decke gehen,wegen kleinigkeiten,keine ahnung,die flasche geht nicht sofort auf oder mir fällt was runter, ich bin dann auf hundertachtzig.wenn dann meine tochter nicht einschläft oder weint,ich könnte durchdrehen,ich würde ihr nie was tun,aber ich bin dann so geladen,dabei weiß ich doch das sie das nichtmit absicht macht.
früher hab ich nie viel geweint,und zur zeit könnt ich nur noch heulen,wie jetzt zum beispiel,ich hab angst das es langsam richtung depressionen geht.als ich heute mit meiner hebamme gesprochen hab,hab ich nur noch geweint,weil ich nicht mehr weiter weiß.morgen werd ich auch den kinderarzt anrufen,vllt kann der mir sagen,an wen ich mich wenden kann.aber ich komm mir so blöd vor,was soll ich dem denn sagen??ich mein sie schreit gott sei dank nicht mehr soviel,das hat sich seit einigen wochen gebessert,also ist sie kein schreibaby mehr,mein problem kommt mir irgendwie auch so nichtig vor,wenn ich bedenk,dass andere kinder stundenlang am tag schreien,meine braucht halt nur aufmerksamkeit,eigentlich nicht zu viel verlangt,aber ich kann das so nicht mehr.
es tut mir leid,wenn ich euch hier jetzt so voll quatsche,aber ich trau mich gar nicht wirklich,dass freunden zu erzählen,klar wissen die,dass es mir nicht blendent geht,aber ich vermeide das thema,wenn ich sie mal sehe.auch aus dem grund,das ich das gefühl hab,mir glaubt keiner und die denken ich übertreib,da meine maus einfach jeden anlacht,immer gut drauf ist und sich prima amüsiert ABER eben nur,wenn ich daneben steh um sie zu bespaßen.
ich hab das gefühl ich schreib wirres zeug,aber das musste ich mir gerade mal von der seele reden oder schreiben.
vllt wisst ihr ja wo ich hin kann um mir/uns hilfe zu holen.
rieselchen oder das,was davon übrig ist

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10. August 2011 um 19:35


wie alt ist sie denn?

bei uns gibt es ein programm von der evangelischen familienbildungsstätte namens "wellcome", da arbeiten frauen ehrenamtlich und besuchen mütter zuhause, wenn sie hilfe brauchen! gehen mit dem kind spazieren, helfen ein bisschen im haushalt, quatschen mit dir...

schau doch mal, obs sowas bei euch gibt. das wäre vielleicht schon mal eine kleine hilfe.

liebe grüße und alles gute!

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10. August 2011 um 19:38

Ohh Schnecke
also ich weiß nicht, was dir einen Anlaufstelle sagen oder was diese Leute machen könnten. Sie können dein Kind nicht ruhigstellen oder dich! Sie können auch nicht mehr Energie in die hineinpumpen. Wie auch??

Mein Rat ist noch einmal ein Kraftakt, aber du bekommst das hin, versprochen. Um dieses zu schaffen, hol dir ne Freundin zu dir, die einfach anwesend ist. Es braucht dir keine auf anstrengende Art zu helfen.

Also, so wie ich das herauslese ist das anstrengende an der Situation, dass du keinen Schlaf bekommst, weil deine Kurze nur mit Schütteln und Tragen schlät.

Ratschlag:
Am Abend, wenn es zum Nachtschlaf geht, lege sie, wenn sie eingeschlafen ist in ihr Bett. Wenn sie weint, bleibe daneben und gib ihr den Schnulli. Sprich ruhig mit ihr. Ich weiß, sie wird brüllen, das wirst du nicht verhindern. Aber nicht beirren lassen. "Komm Mäuschen, alles gut. Mama ist hier!" Und die Wange streicheln. (Mit dem Zeigefinger den Schnuller festhalten mit Daumen über die Wange)
Das wird dauern. Es kann sich auch um Std. handeln (also bei meiner Großen waren es am ersten Tag 2 Std. Gebrüll und "Komm Mäuschen, Mama ist da...SCHHHHHHH!"
Deine Maus wird einschlafen, glaube mir. Und da kommt deine Freundin ins Spiel. Ihr werdet auch Schlafen gehen, aber wenn die Kleine wieder wach wird, gemeinsam wieder aufstehen. Sie muss für dich präsent sein um dir psychisch Kraft zu geben. Das hilft, ehrlich.
Am zweiten Tag wird es schon ein klein wenig weniger werden. Sie darf auf deinem Arm einschlafen, aber dann hinlegen. Es wird wieder Gebrüll geben, aber auch diese kleinen Wesen merken sich Abläufe.
Immer das gleich machen. Vlt hast du auch ein Lied, was du ihr vorsingst, dann sing das in Schleife.....
Am dritten Tag wird es schon besser sein.
Bei uns waren es dann noch 45 min.
Nach einer Woche hatte sie es verstanden und hat weitergeschlafen und kam normal zum Trinken und schlief dann weiter.
Ab da sah ich auch nimmer aus, wie eine Leiche

Kopf hoch und anfangen sie umzugewöhnen!

LG
Carmen mit Sophia und Leander

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10. August 2011 um 19:50
In Antwort auf reene_12237672


wie alt ist sie denn?

bei uns gibt es ein programm von der evangelischen familienbildungsstätte namens "wellcome", da arbeiten frauen ehrenamtlich und besuchen mütter zuhause, wenn sie hilfe brauchen! gehen mit dem kind spazieren, helfen ein bisschen im haushalt, quatschen mit dir...

schau doch mal, obs sowas bei euch gibt. das wäre vielleicht schon mal eine kleine hilfe.

liebe grüße und alles gute!


sie ist heute 20 wochen und seit dem sie 10 tage alt ist geht das so,davor hat sie immer und überall geschlafen,egal wo ich sie hingelegt hab

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10. August 2011 um 19:57


ich hasse feste termine,erstens weil ich sie gerne vergesse und dann,weil ich nie zur richtigen zeit loskomm,denn jeder tag ist anders,es gibt für nichts feste zeiten,ich bemüh mich sehr eine struktur in den tag zu bringen,aber das juckt sie nicht...

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10. August 2011 um 20:02
In Antwort auf ryanne_12875438

Ohh Schnecke
also ich weiß nicht, was dir einen Anlaufstelle sagen oder was diese Leute machen könnten. Sie können dein Kind nicht ruhigstellen oder dich! Sie können auch nicht mehr Energie in die hineinpumpen. Wie auch??

Mein Rat ist noch einmal ein Kraftakt, aber du bekommst das hin, versprochen. Um dieses zu schaffen, hol dir ne Freundin zu dir, die einfach anwesend ist. Es braucht dir keine auf anstrengende Art zu helfen.

Also, so wie ich das herauslese ist das anstrengende an der Situation, dass du keinen Schlaf bekommst, weil deine Kurze nur mit Schütteln und Tragen schlät.

Ratschlag:
Am Abend, wenn es zum Nachtschlaf geht, lege sie, wenn sie eingeschlafen ist in ihr Bett. Wenn sie weint, bleibe daneben und gib ihr den Schnulli. Sprich ruhig mit ihr. Ich weiß, sie wird brüllen, das wirst du nicht verhindern. Aber nicht beirren lassen. "Komm Mäuschen, alles gut. Mama ist hier!" Und die Wange streicheln. (Mit dem Zeigefinger den Schnuller festhalten mit Daumen über die Wange)
Das wird dauern. Es kann sich auch um Std. handeln (also bei meiner Großen waren es am ersten Tag 2 Std. Gebrüll und "Komm Mäuschen, Mama ist da...SCHHHHHHH!"
Deine Maus wird einschlafen, glaube mir. Und da kommt deine Freundin ins Spiel. Ihr werdet auch Schlafen gehen, aber wenn die Kleine wieder wach wird, gemeinsam wieder aufstehen. Sie muss für dich präsent sein um dir psychisch Kraft zu geben. Das hilft, ehrlich.
Am zweiten Tag wird es schon ein klein wenig weniger werden. Sie darf auf deinem Arm einschlafen, aber dann hinlegen. Es wird wieder Gebrüll geben, aber auch diese kleinen Wesen merken sich Abläufe.
Immer das gleich machen. Vlt hast du auch ein Lied, was du ihr vorsingst, dann sing das in Schleife.....
Am dritten Tag wird es schon besser sein.
Bei uns waren es dann noch 45 min.
Nach einer Woche hatte sie es verstanden und hat weitergeschlafen und kam normal zum Trinken und schlief dann weiter.
Ab da sah ich auch nimmer aus, wie eine Leiche

Kopf hoch und anfangen sie umzugewöhnen!

LG
Carmen mit Sophia und Leander


wenn ich sie weglege schreit sie so sehr,das sie sich dabei immer wieder spuckt und sich dann daran verschluckt.
das kann ich einfach nicht über mich bringen sie so liegen zu lassen

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11. August 2011 um 9:28


danke,danke,danke.....
ganz lieb von euch,dass ihr mir helfen wollt.
und als hätte meine maus was gemerkt,denn wir hatten eine tolle nacht
ich weiß nicht wann ich das letzte mal so gut geschlafen hab,sie war nach dem stillen meistens sehr zufrieden und ist schnell wieder eingeschlafen.
trotzdem werd ich morgen zum kinderarzt und mich um weitere hilfe kümmern,da ich nicht glaube,dass es die regel wird,dass sie so schläft,aber es ist ein anfang,der mir heute ganz viel kraft gibt.
es tat gut sich einfach mal auszuheulen.
also nochmal ein dickes danke an euch
rieselchen,derren augenringe schon ein wenig kleiner sind

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