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Wochenbett/Coronazeit/Schwiegermutter

30. November 2020 um 18:16 Letzte Antwort: 2. Dezember 2020 um 10:58

Hallo Zusammen, 

wo soll ich anfangen. Ich möchte mal gerne eure Meinungen hören, da mich meine Situation sehr belastet. 

In ca. 3 Wochen soll unsere Kleine auf die Welt kommen. Zur familieren Situation. Am liebsten würde ich den Kontakt zu der Familie meines Partners abbrechen. Es lief leider einiges in der Vergangenheit schief und seine Mutter ist eine Narzistin. Das schlimmste für mich ist, dass sie mir schon jetzt rein redet. Ich entscheide mich für eine Windelmarke und sie akzeptiert es nicht und ist beleidigt, wenn ich nicht die Marke kaufe die sie für richtig hält.
Die ganzen Monate hat meine Schwangerschaft nicht interessiert bzw. hat sie nicht gefragt wie es der Kleinen geht oder was wir brauchen können und jetzt 3 Wochen vorher ist man beleidigt, wenn ich zu ihr sage wir haben schon alles uns würden Gutscheine oder Geld helfen. Ich halte persönlich auch nichts von ihrem Erziehungsstil, die anderen Enkel werden halt vor den Fernseher gesetzt, als Beispiel am Rande. Und es kam auch schon der Spruch sie erzieht ihre Enkel wie sie möchte. 

Mir macht ihre Art Angst. Ich habe das Gefühl seine Mutter reißt mir meine Tochter, wenn sie da ist ist aus den Armen, obwohl ich eig. weiss, dass das Quatsch ist, denn wir sind ja die Eltern. 

Zum Thema Wochenbett. Ich weiss, dass seine Familie sich wie Löwen auf die Kleine stürzen werden und ich auf jegliche Unverständlichkeit treffen werde, wenn ich die ersten Wochen keinen Besuch haben möchte. Ich möchte einfach mein Kind schützen bzgl. des Coronavirus und ich weiss ja auch noch gar nicht wie es mir geht. Meine Hebamme sagte, wenn Besuch kommt, dann nur einzeln (vlt. die Omas) und dann nur mit Maske u das Kind nicht auf den Arm geben. 

Dann würde ja noch das Thema Weihnachten vor der Tür stehen ( falls sie vor Weihnachten kommt). Ich möchte zu Hause bleiben. Kann ich das von meinem Partner verlangen, dass er die Feiertage auch zu Hause bei uns bleibt? 

Und worüber ich mir auch noch Gedanken mache. Im Januar und Februar haben alle Familiemitglieder seinerseits Geburtstag. Ich möchte die Kleine ungern zu Geburtagen mit vielen Leuten mitnehmen. Sie ist doch noch so schutzlos. 

Ich stelle mir die Zeit nach der Geburt sehr einsam vor. Die ersten vier Wochen ist mein Partner in Elternzeit aber danach? 
Er kann ja weiterhin jeden besuchen, seinen Eltern ect. Sein Leben geht weiter wie zuvor. 
Aber ich bleibe alleine und habe hier niemanden.
(Ich möchte stillen)
Wenn meine Mutter mit helfen würde zb. im Haushalt bzw. MICH besucht sieht sie ja automatisch ihre Enkelin. Der Onkel meines Partners wohnt gegenüber, das würde bedeuten es gäbe gleich Streit, da meine Mutter mehr vorbei kommen darf wie die Schwiegermutter. Andererseits habe ich ja zu meiner Mutter ein ganz anderes intimes Verhältnis wie zur Schwiegermutter. Vor meiner Schwiegermutter würde ich nie stillen. Wisst ihr was ich meine? Wie seht ihr das? 

Jetzt habe ich sehr viel geschrieben und ich hoffe, dass ihr mir ein paar Ratschläge geben und mir ein bisschen die Angst nehmen könnt. 

Vielen lieben Dank im Voraus. 

Liebe Grüße 
Denise


 

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30. November 2020 um 22:52

Schicke mir eine private Nachricht Falls du daruber sprechen magst. Habe das Gefühl als ich gerade von meine schwiemu gelesen hatte 🤣

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2. Dezember 2020 um 10:58
In Antwort auf

Hallo Zusammen, 

wo soll ich anfangen. Ich möchte mal gerne eure Meinungen hören, da mich meine Situation sehr belastet. 

In ca. 3 Wochen soll unsere Kleine auf die Welt kommen. Zur familieren Situation. Am liebsten würde ich den Kontakt zu der Familie meines Partners abbrechen. Es lief leider einiges in der Vergangenheit schief und seine Mutter ist eine Narzistin. Das schlimmste für mich ist, dass sie mir schon jetzt rein redet. Ich entscheide mich für eine Windelmarke und sie akzeptiert es nicht und ist beleidigt, wenn ich nicht die Marke kaufe die sie für richtig hält.
Die ganzen Monate hat meine Schwangerschaft nicht interessiert bzw. hat sie nicht gefragt wie es der Kleinen geht oder was wir brauchen können und jetzt 3 Wochen vorher ist man beleidigt, wenn ich zu ihr sage wir haben schon alles uns würden Gutscheine oder Geld helfen. Ich halte persönlich auch nichts von ihrem Erziehungsstil, die anderen Enkel werden halt vor den Fernseher gesetzt, als Beispiel am Rande. Und es kam auch schon der Spruch sie erzieht ihre Enkel wie sie möchte. 

Mir macht ihre Art Angst. Ich habe das Gefühl seine Mutter reißt mir meine Tochter, wenn sie da ist ist aus den Armen, obwohl ich eig. weiss, dass das Quatsch ist, denn wir sind ja die Eltern. 

Zum Thema Wochenbett. Ich weiss, dass seine Familie sich wie Löwen auf die Kleine stürzen werden und ich auf jegliche Unverständlichkeit treffen werde, wenn ich die ersten Wochen keinen Besuch haben möchte. Ich möchte einfach mein Kind schützen bzgl. des Coronavirus und ich weiss ja auch noch gar nicht wie es mir geht. Meine Hebamme sagte, wenn Besuch kommt, dann nur einzeln (vlt. die Omas) und dann nur mit Maske u das Kind nicht auf den Arm geben. 

Dann würde ja noch das Thema Weihnachten vor der Tür stehen ( falls sie vor Weihnachten kommt). Ich möchte zu Hause bleiben. Kann ich das von meinem Partner verlangen, dass er die Feiertage auch zu Hause bei uns bleibt? 

Und worüber ich mir auch noch Gedanken mache. Im Januar und Februar haben alle Familiemitglieder seinerseits Geburtstag. Ich möchte die Kleine ungern zu Geburtagen mit vielen Leuten mitnehmen. Sie ist doch noch so schutzlos. 

Ich stelle mir die Zeit nach der Geburt sehr einsam vor. Die ersten vier Wochen ist mein Partner in Elternzeit aber danach? 
Er kann ja weiterhin jeden besuchen, seinen Eltern ect. Sein Leben geht weiter wie zuvor. 
Aber ich bleibe alleine und habe hier niemanden.
(Ich möchte stillen)
Wenn meine Mutter mit helfen würde zb. im Haushalt bzw. MICH besucht sieht sie ja automatisch ihre Enkelin. Der Onkel meines Partners wohnt gegenüber, das würde bedeuten es gäbe gleich Streit, da meine Mutter mehr vorbei kommen darf wie die Schwiegermutter. Andererseits habe ich ja zu meiner Mutter ein ganz anderes intimes Verhältnis wie zur Schwiegermutter. Vor meiner Schwiegermutter würde ich nie stillen. Wisst ihr was ich meine? Wie seht ihr das? 

Jetzt habe ich sehr viel geschrieben und ich hoffe, dass ihr mir ein paar Ratschläge geben und mir ein bisschen die Angst nehmen könnt. 

Vielen lieben Dank im Voraus. 

Liebe Grüße 
Denise


 

Wieso stellst du dir die Zeit einsam vor? Es liegt doch an dir, nicht nur mit der Kleinen dann zu Hause zu hocken, sondern unter Leute zu kommen. Aber du schreibst doch selbst, dass du die ersten Wochen niemanden empfangen möchtest und am liebsten Weihnachten schon allein verbringen willst. Dann jammere doch nicht wegen eventueller Einsamkeit. Das liegt doch nun wirklich an dir, das entsprechend zu ändern (auch trotz Corona, man muss ja nicht 10 Leute gleichzeitig treffen...).

Außerdem liest es sich so, als ob du deine Schwiegerfamilie auf Teufel komm raus meiden möchtest, weil du sie nicht magst. Ob deine Schwiegermutter wirklich so schrecklich ist, wie du sie dahinstellst, kann man schlecht beurteilen. Wirklich schlimme Situationen hast du ja nun nicht geschildert, sondern in meinen Augen ist ihr Verhalten nunmal normales Verhalten einer aufgeregten, vorfreudigen Oma.

Du wirkst ziemlich kompliziert, wenn ich ehrlich bin und machst es dir irgendwie selbst unnötig schwer...

Was sagt dein Partner dazu?

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