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Wochenbettdepression?

Letzte Nachricht: 13. April 2011 um 17:41
M
minnie_12074627
16.03.11 um 10:04

Ich bin gerade Mutter geworden vor 5 Tagen, schon die Schwangerschaft war eine Hölle für mich.Mein Partner hatte sich keine Infos über eine Schwangerschaft oder Baby geholt, er wollte nicht drüber lesen oder sonstiges, es kam mir so vor, als interessiere es ihm garnicht, er streichelte selten mein Bauch & sagte es seinen Eltern 1 Monat vor dem Et obwohl Er es schon lange wußte, ich meine er ist ja kein Kind mehr, er ist alt genug, wohnt alleine, ich kann das nicht nachvollziehen.In der Schwangerschaft hatte ich angst keine Muttergefühle zu haben, dass ich es nicht lieben könnte, etc.Bei der Geburt war mein Partner nicht dabei, er nahm sich nichtmal frei, obwohl Er es lang genug wußte um dies zutun, was mich jetzt noch ziemlich traurig macht.Ein Tag danach im Krankenhaus war er wie fremd, er nahm Sie nicht in den Arm, er war abweißend zu mir, versprach mir, mit seinen Eltern schnell essen zu gehen & wieder zu kommen & 5 Minuten spaeter sagte er, er komme doch nicht mehr , schreibt aber eine Sms, doch hatte mich vergessen, ich war die ganze Nacht deprimiert & konnte nicht schlafen, auch die 3 Tage im Krankenhaus war ich einfach nur deprimiert, ich habe das Gefühl meine Kleine nicht zu wollen, dass sie mein Leben zerstört, dass ich Sie nicht will, ich gehe nicht gerade liebevoll mit ihr um, wenn ich Sie hoch hebe, ich mache mir schlechte Gedanken, sie hat es ja nicht verdient, dass ich so mit ihr umgehe, ich muss alles selbst machen, bin immer wach für die Kleine, er hat Sie bis heute nicht einmal gewickelt oder mal für 2 Stunden genommen, damit ich mal kurz schlafen kann, ich kann mir das alles einfach nicht erklaeren, ich fange ohne Grund an zu weinen & bin dauerhaft traurig & deprimiert.Ich bin schon gestresst wenn Sie weint & rede sie mit einem lauten Ton an.Stillen tu ich nicht, weil ich schon so vieles gehört habe & auch ehrlich keine lust dazu habe, dass mich jeder in der Öffentlichkeit dumm anschaut, etc.Ich weiß einfach nicht mehr weiter & hoffe, dass ihr mir helfen könnt, ich möchte die kleine nicht hergeben, aber eine andere Seite stößt sie ziemlich ab von mir.

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xena_12491516
17.03.11 um 9:43

Du brauchst Hilfe....
... es ist ganz, ganz schlimm was du gerade durchmachst und unter diesen Umständen ist es kein Wunder wie du dich fühlst. Das wird dir jeder bestätigen können.
Gerade jetzt wo auch du Geborgenheit und Unterstützung suchst, ist dein Partner keine große Stütze für dich.

Schau, ich habe z.B. einen sehr lieben Mann, aber sogar der hat mich mit seinem Verhalten oft enttäuscht nach der Geburt.
Er hat es sicher nicht böse gemeint, aber vielleicht sind eben viele Männer halt so. Du, und auch Babysachen kaufen in der Schwangerschaft, sich informieren usw. War meiner auch nicht so doll dabei. Vorbereitunskurs habe ich auch alleine gemacht. War mir allerdings ganz recht.
Aber man stellt sich das eben doch ganz anders vor. Nicht war?

Um so wichtiger ist, dass du jemanden findest der dich versteht und mit dem du reden kannst.

Vielleicht kannst du dich damit an Pro Familia wenden, die dich zu einem guten Arzt weiterleiten könnten. Bei der Auswahl der Ärzte und Therapeuten sollte man nämlich bedacht sein.

Und - schäme dich bloss nicht dafür. Es ist dumm gesagt- fast normal dass es dir unter den Umständen so schlecht geht. Und es passiert nicht nur dir.

Ich drück dich und wünsche dir das Beste.

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corine_11886865
17.03.11 um 12:45

Da kommt...
...vieles bei dir gerade zusammen, und ich denke auch, dass du ganz dringend Hilfe brauchst. Geh zu deinem Arzt (Haus-/Frauen-...egal) und lass dich überweisen. Die können z.B. in der psychiatrischen Ambulanz schneller einen Termin bekommen als man selbst (weiß ich aus Erfahrung). Und so ein Notfallgespräch tut schon mal gut.
Alles Gute!!!

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mysie_11897804
30.03.11 um 18:24

Hilfe holen
ich kann mich den andern nur anschliessend, du brauchst DRINGEND hilfe. ich bin vor 2.5 monaten mutter geworden und hatte genau die gleichen symptome, obwohl mein mann total für mich da war. ich war dann drei wochen in einer mutter-kind-station mit psychologischer betreuung, geholfen haben mir aber schlussendlich nur antidepressiva mit psychotherapeutischer begleitung. nun geht es mir jeden tag besser und ich habe freude an unsere tochter und geniesse jeden tag mit ihr. hol dir UNBEDINGT hilfe, sonst verschleppst du das und es wird immer schlimmer!!! alles gute und toi toi toi

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careen_12485091
31.03.11 um 11:01

Liebe lydia
Es ist eine große Leistung von dir, dich hier zu öffnen! Das ist bewundernswert.

Ich war auch nach der Geburt meiner Tochter vor 5 1/2 Jahren in der gleichen Situation, und glaub mir: es gibt unzähluge Frauen, die ähnliches ertragen müssen. Für mich war das wichtigste, dass das oft vorkommt, denn dann kommt man sich nicht so einsam vor und kann aufhören, sich zu schämen und Vorwürfe zu machen.

Deine Situation ist schlimm, du wirst von deinem Partner allein gelassen. Mit solchen Erfahrungen muss man ja an der Seele krank werden. Das würde jeder Frau genau so gehen!

Ich schließe mich den anderen an, was Hilfe angeht. Auch ich habe damals tolle Erfahrungen in einer Psychiatrie mit Mutter-Kind-Station gemacht. Ich war mit meiner Tochter 4 1/2 Monate dort, Härtefall nach Selbstmordversuch. Glaub mir, das war die beste Zeit meines Lebens! Ich konnte lernen, meine Tochter zu lieben und richtig zu versorgen, bekam Entlastung durch die Kinderpfleger dort, um mal abzuschalten oder zu schlafen, hatte eine super Therapie und andere Mütter um mich, die mich verstanden. Medikamente habe ich auch bekommen, was übrigens überhaupt nichts schlimmes ist und keineswegs das Bewustsein verändert oder trübt. Dort war der Beginn meines Lebens, es ging immer weiter bergauf. Seit 3 1/2 Jahren bin ich nun depressionsfrei und die glücklichste ubd stolzeste Mama der Welt. Das kannst du auch!

Google doch mal den Verein "Bei aller Liebe", die sind ausschließlicj für Frauen in deiner Situation da. Schirmherr dieses Vereins ist Dr Turmes, der Arzt, der mich damals in der Klinik betreut hat. Ein toller Mensch, der sich auf postpartale Depression spezialisiert hat. Die Klinik war die Psychiatrie in Herten bei Dortmund. Weit weg? Macht nichts, ich bin aus dem Saarland dort hingekommen.

Ich umarme dich herzlich und wünsche dir die Kraft, den Schritt in Richtung Unterstützung zu gehen. Er ist gar nicht so schwer .

Wenn du Fragen hast, schicke mir gerne eine PN, ich würde mich freuen, dir irgendwie helfen zu können.

Die Liebe für dein Kind ist da, 100%! Man muss sie nur auspacken

Liebste Grüße, Lena

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S
sloane_12244853
04.04.11 um 12:22

Wirklich Wochenbettdepression?
Liebe Lydia016,
das ganze klingt für mich nicht unbedingt nach Wochenbettdepression.
Bei euch scheint sich (so wie du es beschreibst) in der Beziehung einiges geändert zu haben mit der Schwangerschaft.
Deine Worte geben mir das Gefühl, dass du selbst das Problem in der Schwangerschaft siehst und deshalb vielleicht deiner Tochter unbewusst Schuld gibst.

Natürlich bist du am Ende deiner Kräfte und sicherlich ungeduldig im Umgang mit ihr. Wie sollte das auch anders sein, wenn du keine fünf Minuten abschalten kannst.

Es wurden dir bereits einige Stellen genannt wo du bestimmt Unterstützung bekommen kannst.
Lass Hilfe zu, denn gerade in der ersten Zeit mit Kind ist Hilfe annehmen sehr wichtig.

Vielleicht ist auch jemand dabei der dir den Rückhalt geben kann den du scheinbar brauchst um einfach mal mit deinem Partner zu reden.
Es scheint als bestände da eine Menge Redebedarf.

Ganz wichtig ist jetzt allerdings, dass du daran denkst, dass dein Partner sich nicht nur von dir distanziert, sondern auch von eurer Tochter.
Der kleinen geht es ein Stück weit wie dir!
Ihr seid beide in der gleichen Situation!
Du solltest versuchen dir das klar zu machen und eher einen Halt in ihr sehen.
Sie braucht dich.

Ich wünsche dir, dass sich alles schnell einpegelt und du die Zeit mit deiner Tochter genießen kannst.

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K
kala_12576938
13.04.11 um 16:27

Ich wünsche dir viel Kraft!
Hallo lydia,
ich habe deinen Beitrag gelesen und wurde selbst traurig, leider kann ich dir keine Tipps geben, aber hoffentlich einbisschen moralische Unterstützung und Beistand
Halt durch, es wird sicherlich bald wieder besser und du wirst deinen Maus über Alles auf der Welt lieben. Alles braucht seine Zeit, halt durch, du schaffst es ganz sicher und hol dir professionelle Hilfe, machmal kann eine Beratung Wunder bewirken!

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T
tyko_12120143
13.04.11 um 17:41

Falun Dafa
Ich bin auch erst Vater geworden und bin so wie du schreibst das gegenteil von deinen man ich habe sehr um meinen Sohn gekümmert so sehr das das meiner frau auch nicht so passte.Ich kann dazu nicht viel sagen zu deiner situation aber ich empfehle dir info www.Falun Dafa.de meditasionspraxis aus China kannst übungen und bücher kostenlos heunterladen das hilft dir bestimmt. Es ist dein Kind und was du ihm gibst an Bahrmherzigkeit und Warme bekommst du und die geselschaft zürück garantiert und mutterilch kann man mit nichts ersetzen egal was du ihm .Ich habe soviel schlechtes getan und habe alles zürück bekommen seit dem ich mich in Falun Dafa nach den Kosmischen eigenschften Wahrhaftigkeit/Bahrmherzigkeit/Nachsicht Kultieviere hat sich mein leben geaendert ich habe erkant das das leben oft leiden bedeutet und wenn man das dursteht erscheint wider licht bestiimt.

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