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Wunsch-Kaiserschnitt vs. Vaginalgeburt: Was ist besser, schlimmer, schmerzfreier, sinnvoller?

22. Februar 2016 um 14:19

Ich bin das zweite Mal schwanger und überlege seit Ewigkeiten, die wie Geburt aussehen soll. Beim ersten Kind hatte ich einen Not-Kaiserschnitt wegen schwerer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung). Dazu eine Vollnarkose wegen HELLP-Syndrom. Das ganze 5 Wochen zu früh. Ich hatte also keine Wahl. Und auch keine Erfahrungen. Geblieben ist nach all den Jahren ein besonderes Geburtsdatum, auf das mein Kind und ich heute stolz sind.

Ob ich jetzt die Wahl haben werde wird sich zeigen. Noch sind es einige Wochen hin bis zum ET. Die momentanen Tests deuten nicht auf eine erneute Schwangerschaftsvergiftung hin, das kann sich aber leider noch ändern.

Ich überlege nun ob ich per Wunschkaiserschnitt am Wunschtermin entbinde oder ob ich es mit einer natürlichen Geburt probiere. Die Risiken einer OP sind mir natürlich bekannt. Allerdings schwebt mir etwas anderes im Kopf umher: Geburtsverletzungen. Meine Überlegungen gehen dahin, dass ich mir denke "Warum solltest du dir die Vagina, den Damm und möglicherweise die Blase (Inkontinenz!) kaputt machen, wenn du eh schon eine fette Narbe am Bauch hast? Dann lasse ich meine Genitalien in Ruhe und lass mir eben den Bauch ein zweites Mal aufschneiden." Andererseits denke ich an die Schmerzen und Einschränkungen NACH der OP. Die sind nicht ohne. Und das locker 14 Tage lang. Dann überkommen mich wieder Panik und Horrorvisionen vor den Wehen und der natürlichen Geburt, die ja nun auch nicht ohne sein sollen. Und so ein dicker Dammriss oder -schnitt tut ja nun sicher auch weh, damit hat man bestimmt auch locker 14 Tage "Freude".

Könnt ihr mir mal Licht ins Dunkel bringen? Wie schlimm sind Geburtsverletzungen wirklich? Wie doll tun Wehen wirklich weh? Und ist das die ganze Zeit ab Wehe 1 bis zur kompletten Ausscheidung des Kindes? Oder tun nur die Presswehen so enorm weh? Wie lange leidet man unter einem Dammriss oder -schnitt? Kann man da vernünftig auf die Toilette, laufen und sitzen? Tut der Muttermund noch lange nach der Geburt weh? (Mir tut bereits bei der monatlichen Periode der Muttermund die ersten Tage sehr weh). Gibt sich eine geburtsbedingte Inkontinenz wieder? Gibt es andere Geburtsverletzungen, die echt blöd sind und die man mit einem KS umschifft?

Ich finde das Thema schrecklich und habe das Gefühl, ich soll mich zwischen Pest und Cholera entscheiden

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22. Februar 2016 um 14:35

Ich habe Freitag erst entbunden
spontan und die Schmerzen sind noch ziemlich im Kopf. Es ist mein 3. Kind, alle 3 kamen natürlich, ohne Schmerzmittel, ohne Verletzungen!!! Und alle Kinder waren zwischen 3500- 3900g

Wehen tun weh, es ist schon kaum auszuhalten, aber dein Körper arbeitet doch mit dir und nicht gegen dich.

Da sind Hormone, die dir helfen, Atemtechniken, dein Partner (?) eine gute Hebamme...

Ich bin immer pro spontane Geburt, verteufle aber den KS nicht. Ein WunschKS ist für mich jedoch selten nachvollziehbar.


Gut, dass du dich mit beiden auseinandersetzt.
Alles Gute

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22. Februar 2016 um 14:46

Kann nur von mir sprechen
Zwei spontane Geburten, die erste mit PDA, Wehentropf und Zange, die zweite komplett natürlich, ohne Medikamente, im Geburtspool.
Bei der ersten würde ein Dammschnitt gemacht, ohne es mir vorher zu sagen, das finde ich scheisse. Reißen heilt wohl besser als schneiden. Der Dammschnitt wurde zu eng genäht, das war lange schmerzhaft.
Der Riss wurde von einer Hebamme super genäht, mein Problem.
Inkontinenz hatte ich nie. Nur mal während der Schwangerschaft, heftig genießt und patsch, Unterhose nass. Doof das

Die erste Geburt war irgendwie schade. Ich fühlte mich des Erlebnisses beraubt, meinen Sohn zu gebären.
Und die Zweite war das Beste, was ich je gemacht habe. Es wird so oft gesagt, es gebe keine positiven Geburten. Das stimmt nicht. Ich hatte eine wunderbare Geburt und einige meiner Freundinnen auch.
Es kommt viel auf die Selbstbestimmung an, finde ich. Dass Du weißt, was kommen kann, und was Du dann willst. Dass Du Deinem Körper und Deinen Entscheidungen vertraust. dir und dem Baby.

Die wunderbare Geburt fand in einem Geburtshaus statt. Ich hatte vorher einen Geburtsplan geschrieben, den ich bei Ankunft der Hebamme gab. Der fing an mit: nur positive und unterstützende Sprache. Gaaaaanz wichtig. Nichts à la: das ist aber langsam, oder so. Nein. Nur positiv! Sprache ist total wichtig, finde ich.
Also, dann stand da drin, dass ich keine vaginalen Untersuchungen wollte, nur ein Mal bei Ankunft, um zu wissen, wo ich dran bin. Und so lief es dann auch.

Wehen tun weh. Aber ich fand immer wieder neue Positionen, wie sie erträglich waren. Positive Bilder im Kopf halfen auch. Ich bin immer wieder in Gedanken an meinen Lieblingsort gegangen. Das half.

So richtig heftig weh taten dann die Presswehen. Aber da war ich im Wasser, und es war so eine irre Efahrung. Mich da frei bewegen zu können, alle möglichen Positionen einzunehmen, die ohne Wasser nie möglich wären.
Und als mein Sohn dann raus kam, habe ich ihn aus dem Wasser geholt. Es war unbeschreiblich. Es ist das Beste, das ich je getan habe.
Wir sind ein paar Stunden nach der Geburt Nachhause gegangen. Alles gut. Der Riss brannte beim Pipi machen, da helfen Lavendelsitzbäder total.

Ich will keine Kinder mehr. Aber irgendwie würde ich gerne noch mal so eine Geburt erleben
So, sorry für langen Text. Habe versucht mich kurz zu fassen.

Informiere Dich. Höre in Dich hinein. Und dann treffe eine informierte und vor allem selbst bestimmte Antwort!!

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22. Februar 2016 um 14:53

Puh, also
ich hatte eingeleitete Wehen, die sollen angeblich schlimmer sein als normale. Ich fand die Eröffnungswehen sehr schmerzhaft. Habe dann auch Lachgas bekommen, was super geholfen hat. Die Presswehen fand ich gar nicht schmerzhaft. Das war mehr Druck, vergleichbar mit Stuhlgang . Ich hatte einen Dammriss ersten Grades, einen Scheidenriss und einen Labienriss. Alles drei in Wehenpausen und ein kurzer heftiger Schmerz. Das Nähen hinterher tat nicht weh. Die Heilung dauerte 3-4 Tage. Es hat beim Wasserlassen gebrannt, ich hab dann immer Wasser aus einer Karaffe über die Vulva geschüttet, das ging. Leider hatte ich Krampfadern in der Schamlippe - die taten übelst weh und sehr lange. Die hatten aber nix mit der Geburt zu tun. Stressinkontinent war ich etwa 6-7 Monate, danach alles wie vorher. Sex ging schon nach sieben Wochen wieder. Mein Fazit: Es war schmerzhaft, aber ich werds beim zweiten wieder vaginal versuchen.

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22. Februar 2016 um 15:08

Ich hatte zwei
geplante Kaiserschnitte und kann echt nicht meckern. Die liefen beide sehr glatt, ich hatte nur drei bzw zwei Tage Schmerzen, nach 3 Tagen war ich wieder daheim und war auch nicht wochenlang eingeschränkt.
Aber am Ende musst du es sowieso selbst entscheiden.

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22. Februar 2016 um 15:38

Unsere Große kam damals per Not-KS mit Vollnarkose...
Das war alles, aber nicht angenehm, und die Folgen davon trage ich noch heute mit mir rum... Denn man hat damals die Wunde zu fest vernäht, sodass die Hautschichten teilweise miteinander verwachsen sind. Dazu sind massive Verwachsungen entstanden, die teils den Darm und teils die Blase erwischt haben... Schmerzen gehören quasi zum Programm. Korrektur eher sinnfrei, denn die Verwachsungen kommen wieder.

Unsere zweite Tochter kam im Dezember vaginal nach Einleitung zur Welt.

Und das war ein himmelweiter Unterschied, denn schon die gesamte Schwangerschaft verlief ohne nervige Untersuchungen beim Arzt, während ich in der ersten alle 2 Wochen zum Arzt musste. Da hat was nicht gepasst, da war was nicht ok, etc.
Letztlich empfand ich die zweite Schwangerschaft als so viel angenehmer, weil ich viel mehr auf mich vertraut habe. Und auch Hebammen hatte, die sowohl mir und meinen Fähigkeiten vertraut haben, als auch mein Trauma der ersten Geburt bedacht und beachtet haben. Sie sind so einfühlsam auf mich eingegangen, zu jedem Zeitpunkt, waren immer da. Das ist meiner Meinung nach wirklich das Wichtigste, dass man jemanden an seiner Seite hat, der einen in jeder Situation uneingeschränkt ernst nimmt und sich für einen einsetzt. Das hat meine Hebamme gemacht, als ich dann doch in die Klinik musste und nicht im Geburtshaus entbinden durfte. Sie hat nach meinem und ihrem Gefühl teilweise sogar gewartet, damit die Ärzte nicht doch noch auf die Idee kommen, einen Kaiserschnitt zu machen, weil es nicht schnell genug geht. Ich wurde um 10.20 Uhr eingeleitet, um 20.26 Uhr war die Kleine da. Die einzige Unterstützung, bei der sie ein Verweigern dann doch nicht mehr mit sich vereinbaren konnte, war die Saugglocke. Und das war ok. Für die PDA habe ich mich aus freien Stücken entschieden, weil ich bemerkt habe, dass ich zu sehr verkrampfe und ohne nur gegen uns arbeiten würde. All das tat unwahrscheinlich gut, einfach auch aus dem Grund heraus, dass ich sehr viele Ängste im Zuge dieser Geburt überwunden habe, ohne dass man mich gezwungen hat.
Es gab einen Scheiden- und Labienriss (durch die Saugglocke), aber das war ok. Hat die erste Zeit ein wenig gebrannt, danach war es nur noch Kopfsache. Ich bin bereits 3 Stunden nach der Geburt wieder aufgestanden (trotz PDA), und einen Tag später sind wir nach Hause. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, auch wenn die Klinik da wenig begeistert war

Stünde bei uns ein drittes auf dem Plan, dann auf jeden Fall wieder vaginal und mit Beleghebamme.

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22. Februar 2016 um 15:41

Zwei
Spontangeburten. Eine ohne, eine mit PDA. Beide eingeleitet. Während der Eröffnungswehen denke ich immer kurz an Selbstmord und Kaiserschnitt, aber dann geht's. PDA fand ich sehr hilfreich. Beim ersten hatte ich eine Epi, beim zweiten einen Riss. Ich war beim Nähen immer so abgelenkt, dass das nicht weiter schlimm war und bin auch direkt nach der Geburt aufgestanden. Sitzen ging auch ;-P Beckenboden ist nicht mehr so dolle, aber die wesentlichen Dinge funktionieren noch... Einen Kaiserschnitt würde ich nicht ohne Not machen lassen. Sich jetzt zusätzlich noch die Bauchdecken ruinieren... nö... Das eine tut halt dabei weh, das andere hinterher

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22. Februar 2016 um 15:53

...
Hi du,

du kannst über beide Geburtsmethoden sehr positives und sehr negatives hören - aber hilft dir das wirklich weiter in deiner Entscheidung?
Passieren kann immer was, auch Schmerzen wirst du haben, egal wofür du dich entscheidest.
Hör doch mal in dich rein und frag dich nach deinen Prioritäten. Was ist dir wichtiger: die (vermeintliche) Sicherheit einer planbaren OP? Oder das (vielleicht) schöne und unvergessliche Erlebnis einer natürlichen Geburt?
Sichere Zahlen was denn nun insgesamt "besser" ist wirst du nicht bekommen, weder in einem Frauenforum noch von Fachleuten. Weil das Kriterium "besser" eben von dir selbst und den Prioritäten abhängt, die du hast.

Aus meinen Erfahrungen kann ich dir vorschlagen - egal wie du dich entscheidest, leiste dir eine Beleghebamme. Die kennt dich vorher, kann dich ggfs auch zu genau dieser Frage beraten, und es gibt soooo viel mehr Sicherheit, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen kennt und die Wünsche respektiert.
Im Krankenhaus geht die Individualität, das Eingehen auf die Bedürfnisse der einzelnen Frau (zum Teil naturgemäß) verloren. Da ist es super, jemanden zu haben der dich dabei unterstützt.

Tiri

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22. Februar 2016 um 16:13
In Antwort auf tirima

...
Hi du,

du kannst über beide Geburtsmethoden sehr positives und sehr negatives hören - aber hilft dir das wirklich weiter in deiner Entscheidung?
Passieren kann immer was, auch Schmerzen wirst du haben, egal wofür du dich entscheidest.
Hör doch mal in dich rein und frag dich nach deinen Prioritäten. Was ist dir wichtiger: die (vermeintliche) Sicherheit einer planbaren OP? Oder das (vielleicht) schöne und unvergessliche Erlebnis einer natürlichen Geburt?
Sichere Zahlen was denn nun insgesamt "besser" ist wirst du nicht bekommen, weder in einem Frauenforum noch von Fachleuten. Weil das Kriterium "besser" eben von dir selbst und den Prioritäten abhängt, die du hast.

Aus meinen Erfahrungen kann ich dir vorschlagen - egal wie du dich entscheidest, leiste dir eine Beleghebamme. Die kennt dich vorher, kann dich ggfs auch zu genau dieser Frage beraten, und es gibt soooo viel mehr Sicherheit, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen kennt und die Wünsche respektiert.
Im Krankenhaus geht die Individualität, das Eingehen auf die Bedürfnisse der einzelnen Frau (zum Teil naturgemäß) verloren. Da ist es super, jemanden zu haben der dich dabei unterstützt.

Tiri

@ Tiri
Prinzipiell gebe ich dir zu deinem Absatz absolut Recht, ABER... ich habe das Gefühl "zu schwimmen", bin gar nicht fähig eine Entscheidung zu treffen. Ich halte beides - Vaginalgeburt und WKS - für gut und sinnvoll, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ängsten. Keiner dieser Schwerpunkte und Ängste überwiegt oder unterliegt, alles wiegt gleich schwer. Ich habe keine Prioritäten.

Ich habe ja schon ein Kind und nur die Erfahrung eines Not-KS gemacht. Wehen kenne ich gar nicht. Ich bin also nicht mehr so ganz unbedarft wie beim ersten Kind. Damals habe ich nie über einen KS nachgedacht, ich hatte die Vaginalgeburt auf dem Schirm und mich darauf vorbereitet, dafür also Himbeerblätter-Tee getrunken, viel Leinsamen gegessen (zum Schleimen) und meinen Damm massiert. Und dann kam alles anders, urplötzlich, unvorbereitet und Wochen zu früh. Da bin ich total unbedarft rangegangen, ich wusste ja nicht, was mich erwartet, wie es sein wird, wie die Schmerzen und Einschränkungen sein werden. Ich fühlte mich wie eine 12 Jährige vor dem ersten Kuss - neugierig, aber ohne Plan.

Nun ja, und mit dem Wissen wie ein KS abläuft, wie er weh tut und einschränkt habe ich jetzt das Gefühl nicht mehr so unbedarft zu sein. Jetzt geht es nicht mehr um den ersten Kuss, sondern darum, weitere Küsse ausschließlich positiv zu gestalten. Und darin tue ich mich unglaublich schwer. Mal bin ich für WKS und völlig überzeugt, dann verwerfe ich den Gedanken wieder und sage, dass ich eine Spontangeburt will... bis ich wieder in Panik gerate und sage, dass der WKS doch besser ist. Und so drehe ich mich, von links nach rechts und wieder zurück

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22. Februar 2016 um 16:25
In Antwort auf fusselbine1

@ Tiri
Prinzipiell gebe ich dir zu deinem Absatz absolut Recht, ABER... ich habe das Gefühl "zu schwimmen", bin gar nicht fähig eine Entscheidung zu treffen. Ich halte beides - Vaginalgeburt und WKS - für gut und sinnvoll, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ängsten. Keiner dieser Schwerpunkte und Ängste überwiegt oder unterliegt, alles wiegt gleich schwer. Ich habe keine Prioritäten.

Ich habe ja schon ein Kind und nur die Erfahrung eines Not-KS gemacht. Wehen kenne ich gar nicht. Ich bin also nicht mehr so ganz unbedarft wie beim ersten Kind. Damals habe ich nie über einen KS nachgedacht, ich hatte die Vaginalgeburt auf dem Schirm und mich darauf vorbereitet, dafür also Himbeerblätter-Tee getrunken, viel Leinsamen gegessen (zum Schleimen) und meinen Damm massiert. Und dann kam alles anders, urplötzlich, unvorbereitet und Wochen zu früh. Da bin ich total unbedarft rangegangen, ich wusste ja nicht, was mich erwartet, wie es sein wird, wie die Schmerzen und Einschränkungen sein werden. Ich fühlte mich wie eine 12 Jährige vor dem ersten Kuss - neugierig, aber ohne Plan.

Nun ja, und mit dem Wissen wie ein KS abläuft, wie er weh tut und einschränkt habe ich jetzt das Gefühl nicht mehr so unbedarft zu sein. Jetzt geht es nicht mehr um den ersten Kuss, sondern darum, weitere Küsse ausschließlich positiv zu gestalten. Und darin tue ich mich unglaublich schwer. Mal bin ich für WKS und völlig überzeugt, dann verwerfe ich den Gedanken wieder und sage, dass ich eine Spontangeburt will... bis ich wieder in Panik gerate und sage, dass der WKS doch besser ist. Und so drehe ich mich, von links nach rechts und wieder zurück

Ein kurzer Einwand meinerseits:
Dieses kleine Menschlein, das Du dann zur Welt bringen wirst Sieh doch die Geburt dieses kleinen Menschlein ebenfalls wie einen "ersten Kuss". Denn schließlich hast Du das noch nie zuvor erlebt, auch wenn Du "eine Geburt" schonmal erlebt hast. Diese Geburt dieses kleinen Menschlein ist Euer "erster Kuss" auf dieser Erde.

DIESE Geburt hast Du so noch nie erlebt. Ich kann Deine Ängste voll verstehen, ich hatte sie ebenfalls. Und doch kam der Punkt, an dem ich gesagt habe: Diese Geburt ist wieder meine erste Geburt. Denn es ist ein anderer Mensch, der da geboren wird. Mit seinen ganz eigenen Erfahrungen, die er machen muss. Hör auf Dein Bauchgefühl, denn in Deinem Bauch wohnt dieser kleine Mensch, und er gibt Dir Signale, wie er geboren werden möchte. Wozu er in der Lage sein wird.

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22. Februar 2016 um 16:48

Fusselbine
Ich hatte in meiner 1.SS genau das gleiche wie du! HELLP, Notkaiserschnitt mit Vollnarkose in der 35. SSW. Ich fande den Kaiserschnitt trotzdem so 'komplikationslos' dass ich mich letztes Jahr bei meiner 2. Tochter für einen Wunschkaiserschnitt entschieden habe und habe es, auch wenn ich erst angst hatte da es doch anders war, nicht bereut! Alles ist wunderbar gelaufen, ich war durch die Spinale ja wach und habe alles miterlebt. Ich bin aktuell wieder schwanger und habe überhaupt keine Angst vorm Kaiserschnitt und der Zeit danach!

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22. Februar 2016 um 16:59

Andersrum
Denk mal andersrum: Was ist besser für dein Kind? Ich lese hier immer nur, DU hast Angst vor Verletzungen, etc. Denkst du vielleicht auch mal daran, was die bessere Lösung für dein Kind ist?

Und was die Verletzungen angeht. Eine vaginale Geburt verursacht nicht zwangsläufig bleibende Schäden. Aber ich hab da sowieso meine eigene Eingstellung. Ich frag mich immer, wieso Frauen überhaupt schwanger werden, wenn sie sich nicht mal eine Geburt, wie die Natur sie vorsieht, zutrauen. (Wenn medizinische Gründe dagegen sprechen, ist das natürlich etwas anderes.)

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22. Februar 2016 um 17:02

Ich hatte einen WKS
Und konnte mir auch nie was anderes vorstellen.

Ich wüsste nicht, warum ich mich auf so viele Unsicherheiten und Variablen einlassen sollte.
Wie lange wird es dauern? Wird alles gut? Wie fühlen sich Wehenschmerzen an, wird es die ganze Zeit höllisch wehtun? Wird mein Kind stecken bleiben, Sauerstoff Verlust erleiden, mit der Saugglocke oder Zange verletzt werden? Werde ich mich in meinem empfindlcihesten Bereich stark oder leicht( fand die Vorstellung ekelhaft) verletzen?

Diese Fragen kann niemand beantworten.
Ja ja, bla bla, alle sagen einem immer,"meist geht ja alles gut"...Aber sorry, das ist mir für mich und meinem Kind nicht genug.

Ein primärer KS ist absehbar, es kann so wenig schiefgehen, alles läuft nach Plan...was kann da heute schon passieren? Paar Tage Kopfweh wegen der Spinalen? Etwas Wundschmerz ( den kenne ich und daher war mir der bekannte Schmerz viel lieber). Das alles heilt und hat zu 99,9% keine schlimmen Folgen oder Konsequenzen für Mutter&Kind.

Meine Entscheidung war klar.
Ich bekomme immer nen Horror wenn Frauen die Geburt wie einen Selbsterfahrung strip darstellen...So Worte wie "Geburts-Erlebnis" und "unglaubliche Erfahrung" bringen mich zum Schäfern echt.

Für mich ist wichtig, dass das Kind da irgendwie heile raus kommt und ich auch...

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22. Februar 2016 um 17:07
In Antwort auf aureliaborealis

Andersrum
Denk mal andersrum: Was ist besser für dein Kind? Ich lese hier immer nur, DU hast Angst vor Verletzungen, etc. Denkst du vielleicht auch mal daran, was die bessere Lösung für dein Kind ist?

Und was die Verletzungen angeht. Eine vaginale Geburt verursacht nicht zwangsläufig bleibende Schäden. Aber ich hab da sowieso meine eigene Eingstellung. Ich frag mich immer, wieso Frauen überhaupt schwanger werden, wenn sie sich nicht mal eine Geburt, wie die Natur sie vorsieht, zutrauen. (Wenn medizinische Gründe dagegen sprechen, ist das natürlich etwas anderes.)

Na
ich werde schwanger, weil ich ein Kind möchte. Verrückt was? Die Schwangerschaft und Geburt finde ich eher unbedeutend. Das sind ein paar Monate/Tage/Stunden. Das Kind behalte ich idealerweise lebenslänglich...

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22. Februar 2016 um 17:09

Hey
Also ich habe keinerlei Erfahrung mit nem wks und bin auch eher ein Gegner davon.
Ich habe meinen Sohn spontan entbunden und hatte nur eine kleine schürfwunde, weil er aufgrund seines Gewichts ein bisschen "hängen geblieben" ist.
Er wog aber auch über 4.5 kg
Von der ersten wehe bis er da War dauerte es 3,5 Stunden.
Inkontinenz hat meistens eher was damit zu tun ob man die rückbildung macht oder nicht und nicht ob per ks oder spontan entbunden wurde.
Die schmerzen sind auszuhalten während der wehen und notfalls kannst du immer noch eine pda wählen.
Außerdem hast du den größten und meisten Schmerz hinter dir sobald dein Kind da ist bei einem ks kommt es erst wenn du dein Kind schon im arm hälst.
Ich würde immer wieder spontan entbinden es sei denn es ist medizinisch ein ks notwendig.
Dieses Erlebnis ist einfach unglaublich und sollte man meiner Meinung nach nicht mit "Absicht" verpassen.
Ich lege es dir wirklich nahe es spontan zu versuchen und dein kind nicht holen zu lassen.
Klar ein ks ist besser zu planen aber ich würde keine 3 bis 5 Tage im kh hocken wollen wenn mein erstes Kind zu hause ist. Außerdem hätte ich angst das mein Kind geholt wird obwohl es noch nicht so weit ist und dann eventuelle Probleme mit der Anpassung hat.
Letztendlich musst du entscheiden.
Liebe grüße

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22. Februar 2016 um 17:16
In Antwort auf vanessaworth

Ich hatte einen WKS
Und konnte mir auch nie was anderes vorstellen.

Ich wüsste nicht, warum ich mich auf so viele Unsicherheiten und Variablen einlassen sollte.
Wie lange wird es dauern? Wird alles gut? Wie fühlen sich Wehenschmerzen an, wird es die ganze Zeit höllisch wehtun? Wird mein Kind stecken bleiben, Sauerstoff Verlust erleiden, mit der Saugglocke oder Zange verletzt werden? Werde ich mich in meinem empfindlcihesten Bereich stark oder leicht( fand die Vorstellung ekelhaft) verletzen?

Diese Fragen kann niemand beantworten.
Ja ja, bla bla, alle sagen einem immer,"meist geht ja alles gut"...Aber sorry, das ist mir für mich und meinem Kind nicht genug.

Ein primärer KS ist absehbar, es kann so wenig schiefgehen, alles läuft nach Plan...was kann da heute schon passieren? Paar Tage Kopfweh wegen der Spinalen? Etwas Wundschmerz ( den kenne ich und daher war mir der bekannte Schmerz viel lieber). Das alles heilt und hat zu 99,9% keine schlimmen Folgen oder Konsequenzen für Mutter&Kind.

Meine Entscheidung war klar.
Ich bekomme immer nen Horror wenn Frauen die Geburt wie einen Selbsterfahrung strip darstellen...So Worte wie "Geburts-Erlebnis" und "unglaubliche Erfahrung" bringen mich zum Schäfern echt.

Für mich ist wichtig, dass das Kind da irgendwie heile raus kommt und ich auch...

Oje
Ich sag sowas normalerweise nicht, aber du tust mir echt leid, wenn du so trotzig deine Standpunkt vertreten musst.

Eine natürliche Geburt IST ein unglaubliches Erlebnis und wenn sie komplikationslos ist, hat sie durchaus das Potenzial, das schönste Erlebnis des Lebens zu werden. Ich hatte so eine Traumgeburt und würde mich NIE freiwillig auf einen Kaiserschnitt einlassen - auf eine offene Bauchwunde, die dein Baby auf die Welt befördert, bevor es überhaupt bereit dazu ist.

Was kann schon passieren beim Kaiserschnitt? In meinem persönlichen Umfeld hatten ALLE die einen Kaiserschnit hatten, anschließend massive Probleme mit der Wundheilung bis hin zu korrigierenden weiteren Operationen.

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22. Februar 2016 um 17:21

Bei
Vier Kindern habe ich keine Geburtsverletzungen davongetragen, zumindest keine, die von alleine entstanden sind.
Bei meinem ersten Kind gab es einen Dammschnitt (der nicht wirklich notwendig war), aber das wird ja heute eh nicht mehr so gemacht. Ist auch schon ne ganze Weile her. Die Verletzung damals war kaum schmerzhaft danach und ist gut abgeheilt. Ich denke fast nie mehr daran.
Bei vier spontan entbundenen Kindern hat sich alles wieder auf den Normalzustand zurückentwickelt, der Beckenboden ist auch top.
Ich würde lieber noch ein fünftes Kind spontan gebären als einen KS zu haben, ich hab einfach viel zu viel Angst vor OP's.

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22. Februar 2016 um 17:24

Beim ks
Kann ich nicht mitreden. Hatte zwei eingeleitete vaginale Geburten.
Bei der ersten bin ich böse gerissen und es hat Wochen geschmerzt, Monate lang schmerzvoll beim Toilettengang und nach 7 Monaten auch schmerzfrei beim intimen Part (kann aber auch mit dem stillen zusammenhängen, den Hormonen)
Trotzdem war ich beim 2. Kind voll pro vaginale Geburt.
Das 2. Kind war größer und viel schwerer als das erste und ich bin viel weniger stark gerissen. Das lag daran, dass das Gewebe bereits so stark gedehnt wurde. Die neue Naht hat überhaupt nicht geschmerzt und paar Tage nach der Geburt ging es mir super.

Das Erlebnis einmal so krass an seine Grenzen gekommen zu sein ist erschreckend und unbezahlbar zugleich.
Wenn du schmerzempfindlicher bist, lass dir gleich ne pda legen. Ich habs beim 2. so gemacht weil ich unter der ersten Geburt gar keine Kraft mehr hatte. So wurde die 2. einfach nur toll.
Und das Gefühl dieses nasse kleine wunder auf dem Bauch zu haben ist einfach nur toll!!!!

Entscheide aus dem Bauch heraus. Gehts dir gut- versuch es! Hast du bedenken. ... mach den WKS.

Alles Gute! Glaub an dich!

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22. Februar 2016 um 17:34
In Antwort auf aureliaborealis

Oje
Ich sag sowas normalerweise nicht, aber du tust mir echt leid, wenn du so trotzig deine Standpunkt vertreten musst.

Eine natürliche Geburt IST ein unglaubliches Erlebnis und wenn sie komplikationslos ist, hat sie durchaus das Potenzial, das schönste Erlebnis des Lebens zu werden. Ich hatte so eine Traumgeburt und würde mich NIE freiwillig auf einen Kaiserschnitt einlassen - auf eine offene Bauchwunde, die dein Baby auf die Welt befördert, bevor es überhaupt bereit dazu ist.

Was kann schon passieren beim Kaiserschnitt? In meinem persönlichen Umfeld hatten ALLE die einen Kaiserschnit hatten, anschließend massive Probleme mit der Wundheilung bis hin zu korrigierenden weiteren Operationen.

Also
zumindest sollte es nicht trotzig rüberkommen. Ich muss mich hier dafür ja weder verteidigen noch sonstwas.
Warum auch, kann ja jeder machen, was er möchte!

Die TE hat nach unseren Gedanken und Ängsten gefragt:

Für MICH war es klar und das ist eben eine persönliche Entscheidung.
Ich habe einen Heidenrespekt vor jeder Frau, die sich das zutraut und macht! Was aber lange noch nicht heisst, dass ich das auch mache oder gutheissen muss.

Eine Geburt ist natürlich was Sensationelles, aufgrund des Ereignisses an sich, aber eine Geburt ist für mich nicht nur vaginal, auch ich und meine Tochter hatten eine "Geburt" und für mich war sie, so wie es war, auch sensationell. Weil alles so lief, wie es sollte. Ich wüsste nichts beneidenswertes, dass ich meine Tochter da unten durch quetschen müsste. Mir fällt einfach wirklich kein guter Grund dafür ein. Das meine ich keinesfalls provokativ, sondern total ernst.

Mir ist aber klar, dass meine Meinung da extrem ist, aber hey ist ja meine

Eine Geburt ist auch nicht mehr das, wie vor ein paar Mio Jahren. Der Mensch lief noch nicht so aufrecht, das Becken war somit breiter, das Gehirn nicht so weit entwickelt, daher der Kopf kleiner....
Damals war die Geburt wohl einfacher. In der Tierwelt gibts selten Geburtskomplikationen, wenn dann im normalen Bereich, um die natürliche Selektion walten zu lassen und die Population zu regulieren. Paar Tote gibts da immer, das ist klar.
Aber der Mensch hat sich eben verändert, und dadurch ist die Geburt viel schwieriger geworden.
Eine total tolle Geburt, wo alles klappt und man keine Verletzungen hat, ist ja eine Seltenheit. Nicht umsonst wird hier immer stolz gepostet, dass alles super war und man nur ne Schramme hat. Wäre das der Normalfall, wäre da ja niemand so besonders stolz drauf. Es ist heut ja eher ganz normal, dass man verletzt wird, es werden präventiv Dammschnitte gemacht, weil man davon ausgeht, dass es reissen wird....
Das kann man jetzt natürlich sicher wieder auf die bösen Krankenhäuser und geldgeilen Ärzte schieben, aber die evolutionäre Erklärung liegt eigentlich da auf dem Präsentierteller...

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22. Februar 2016 um 17:45

Nein, Du musst Dich nicht "zwischen Pest und Cholera entscheiden.
Höre nur auf Dich und übernimm die Verantwortung für Deine Entscheidung. Du wirst das richtige tun!
Ich hatte eine sekundäre Sectio nach Geburtsstillstand bei meiner ersten Tochter. Bei der zweiten war klar, dass ich das nicht nochmal erleben will, weshalb sie per WKS zur Welt kam.

Nach der Geburt gehen die Diskussionen dann weiter: Stillen oder Flasche? Eigenes Bett oder Familienbett? Beikost ab 4, 6 oder 8 Monaten? Gläschen oder selber kochen?

Wenn Frau sich da nicht auf sich selbst verlässt und Verantwortung übernimmt, ist sie schnell verunsichert....

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22. Februar 2016 um 17:49
In Antwort auf aureliaborealis

Andersrum
Denk mal andersrum: Was ist besser für dein Kind? Ich lese hier immer nur, DU hast Angst vor Verletzungen, etc. Denkst du vielleicht auch mal daran, was die bessere Lösung für dein Kind ist?

Und was die Verletzungen angeht. Eine vaginale Geburt verursacht nicht zwangsläufig bleibende Schäden. Aber ich hab da sowieso meine eigene Eingstellung. Ich frag mich immer, wieso Frauen überhaupt schwanger werden, wenn sie sich nicht mal eine Geburt, wie die Natur sie vorsieht, zutrauen. (Wenn medizinische Gründe dagegen sprechen, ist das natürlich etwas anderes.)

Naja
Also für mein Kind damals war der KS besser als eine frühzeitig eingeleitete Geburt. Mein Unterleib war überhaupt nicht geburtsreif, mein Blutdruck aber in schwindelerregender Höhe.

Ich glaube nicht, dass ein KS irgendwie schädlich fürs Kind ist. Meine Tochter hatte damals - obwohl Wochen zu früh geboren - keinerlei Anpassungsprobleme. Wir brauchten auch keinen Brutkasten. Ich hab sie nach fünf Tagen Krankenhaus mit nach Hause genommen.

Und ich bekomme kein Kind wegen der Geburt, sonders des Kindes wegen.

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22. Februar 2016 um 17:58

Ich hatte eine geplanten ks
und es tat nur die ersten 2-3 tage richtig weh, wenn ich mich ungünstig bewegt hab oder niesen/husten musste. nach ner woche hab ich schon ganz normal meinen haushalt gemacht, klar vorsichtiger , aber ich brauchte nur die ersten 2 tage im kh schmerzmittel. sonst war das nach dem ks gut auszuhalten.
zur spontangeburt kann ich nichts sagen...

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22. Februar 2016 um 18:21
In Antwort auf neelasssim

Unsere Große kam damals per Not-KS mit Vollnarkose...
Das war alles, aber nicht angenehm, und die Folgen davon trage ich noch heute mit mir rum... Denn man hat damals die Wunde zu fest vernäht, sodass die Hautschichten teilweise miteinander verwachsen sind. Dazu sind massive Verwachsungen entstanden, die teils den Darm und teils die Blase erwischt haben... Schmerzen gehören quasi zum Programm. Korrektur eher sinnfrei, denn die Verwachsungen kommen wieder.

Unsere zweite Tochter kam im Dezember vaginal nach Einleitung zur Welt.

Und das war ein himmelweiter Unterschied, denn schon die gesamte Schwangerschaft verlief ohne nervige Untersuchungen beim Arzt, während ich in der ersten alle 2 Wochen zum Arzt musste. Da hat was nicht gepasst, da war was nicht ok, etc.
Letztlich empfand ich die zweite Schwangerschaft als so viel angenehmer, weil ich viel mehr auf mich vertraut habe. Und auch Hebammen hatte, die sowohl mir und meinen Fähigkeiten vertraut haben, als auch mein Trauma der ersten Geburt bedacht und beachtet haben. Sie sind so einfühlsam auf mich eingegangen, zu jedem Zeitpunkt, waren immer da. Das ist meiner Meinung nach wirklich das Wichtigste, dass man jemanden an seiner Seite hat, der einen in jeder Situation uneingeschränkt ernst nimmt und sich für einen einsetzt. Das hat meine Hebamme gemacht, als ich dann doch in die Klinik musste und nicht im Geburtshaus entbinden durfte. Sie hat nach meinem und ihrem Gefühl teilweise sogar gewartet, damit die Ärzte nicht doch noch auf die Idee kommen, einen Kaiserschnitt zu machen, weil es nicht schnell genug geht. Ich wurde um 10.20 Uhr eingeleitet, um 20.26 Uhr war die Kleine da. Die einzige Unterstützung, bei der sie ein Verweigern dann doch nicht mehr mit sich vereinbaren konnte, war die Saugglocke. Und das war ok. Für die PDA habe ich mich aus freien Stücken entschieden, weil ich bemerkt habe, dass ich zu sehr verkrampfe und ohne nur gegen uns arbeiten würde. All das tat unwahrscheinlich gut, einfach auch aus dem Grund heraus, dass ich sehr viele Ängste im Zuge dieser Geburt überwunden habe, ohne dass man mich gezwungen hat.
Es gab einen Scheiden- und Labienriss (durch die Saugglocke), aber das war ok. Hat die erste Zeit ein wenig gebrannt, danach war es nur noch Kopfsache. Ich bin bereits 3 Stunden nach der Geburt wieder aufgestanden (trotz PDA), und einen Tag später sind wir nach Hause. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, auch wenn die Klinik da wenig begeistert war

Stünde bei uns ein drittes auf dem Plan, dann auf jeden Fall wieder vaginal und mit Beleghebamme.

.
Wie schön, dass alles so gut lief, neesalim!

@TE: Du könntest auch eine spontane Geburt mit großzügiger Indikation zum Kaiserschnitt, wenns nicht rund läuft, mit dem Krankenhaus absprechen.

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22. Februar 2016 um 18:25
In Antwort auf vanessaworth

Ich hatte einen WKS
Und konnte mir auch nie was anderes vorstellen.

Ich wüsste nicht, warum ich mich auf so viele Unsicherheiten und Variablen einlassen sollte.
Wie lange wird es dauern? Wird alles gut? Wie fühlen sich Wehenschmerzen an, wird es die ganze Zeit höllisch wehtun? Wird mein Kind stecken bleiben, Sauerstoff Verlust erleiden, mit der Saugglocke oder Zange verletzt werden? Werde ich mich in meinem empfindlcihesten Bereich stark oder leicht( fand die Vorstellung ekelhaft) verletzen?

Diese Fragen kann niemand beantworten.
Ja ja, bla bla, alle sagen einem immer,"meist geht ja alles gut"...Aber sorry, das ist mir für mich und meinem Kind nicht genug.

Ein primärer KS ist absehbar, es kann so wenig schiefgehen, alles läuft nach Plan...was kann da heute schon passieren? Paar Tage Kopfweh wegen der Spinalen? Etwas Wundschmerz ( den kenne ich und daher war mir der bekannte Schmerz viel lieber). Das alles heilt und hat zu 99,9% keine schlimmen Folgen oder Konsequenzen für Mutter&Kind.

Meine Entscheidung war klar.
Ich bekomme immer nen Horror wenn Frauen die Geburt wie einen Selbsterfahrung strip darstellen...So Worte wie "Geburts-Erlebnis" und "unglaubliche Erfahrung" bringen mich zum Schäfern echt.

Für mich ist wichtig, dass das Kind da irgendwie heile raus kommt und ich auch...

Vanessaworth
Was soll das denn. Du kannst nicht wissen, wie eine natürliche Geburt ist, also warum so urteilend? Ich erlaube mir auch kein Urteil über die Erfahrung eines Kaiserschnitts. Bisher verlief diese Diskussion bedchreibend, das heißt, verschiedene Frauen beschrieben ihr Geburtserlebnis. Und dann kommst Du mit so bescheuerten Aussagen. Schade.

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22. Februar 2016 um 18:42

Ich hatte
einen Kaiserschnitt 2008 wegen HELLP und 2,5 Jahre später eine Spontangeburt.

...würde ich noch ein Drittes Kind bekommen und könnte ich entscheiden, auf welchem Wege - ich würde mich für die Spontangeburt entscheiden.

Ich habe schon öfter mal in verschiedenen Threads meine Erlebnisse beschrieben. Wenn es Dich interessiert, kannst Du es z.B. hier nachlesen:
http://forum.gofeminin.de/forum/bebeestla/__f173401_bebeestla-Nach-Kaiserschnitt-beim-1-Kind-Spontangeburt-beim-2-Kind.html

Ich wünsche Dir alles Gute. Und egal, wie Du dich entscheidest - Du hast hinterher in jedem Fall ein kleines Wunder geboren!

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22. Februar 2016 um 18:42

Ich hatte beides
eine Op und eine lange Geburt mit Verletzungen, 2 Labienrisse komplett und Dammriss 2. Grades......nie wieder würde ich eine Op machen....die Geburt war anstrengend, mein Sohn wog 5050 Gramm KU 37,5.....und trotzdem war es die schönste Geburt. Sie war absolut selbstbestimmt(da zuhause und keiner Eingriff weils nicht nötig war) und ich eben schon nach einem Tag komplett Schmerzfrei war bzw ich nie Schmerzen hatte. Der Dammriss zwickte mal hier und da, aber er war für mich ein Dreck gegen mein Wundschmerz am Bauch....Laufen und wieder abliegen waren sehr Schmerzhaft

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22. Februar 2016 um 18:55

Ich hatte beides
Mein großer kam per KS, allerdings ungeplant.
Der KS hat Nachteile, die du ja schon kennst. Wundschmerz ect. Ich habe zudem noch ein paar Kleinigkeiten mitgenommen. Taube Stellen, teilweise bleiben sie so. Zudem Fand ich das Gefühl der durchtrennten/unbrauchbaren Bauchmuskeln so schlimm (also rein subjektiv).

Mein zweites Kind kam zum Glück noch schnell vaginal zur Welt, bevor es eingeleitet werden sollte und vermutlich ein KS gemacht worden wäre.
Ich bin heil froh.
Im Gegensatz zu dir hatte ich aber auch Probleme den ersten KS anzunehmen. Wir waren damals nicht akut in Gefahr, sein Kopf war einfach zu groß und somit habe ich mich irgendwie unfähig gefühlt (totaler Quatsch, aber die Hormone halt... )

Da mein zweites Kind auch groß war (4080g, 55cm, 36,5cm KU) kann ich auch was zu dem Thema Geburtsverletzungen sagen.
Also weh tun die auch! Aber: in meinem Fall nicht so lange wie die KS-Wehwehchen. Ich konnte schneller wieder laufen und mich einigermaßen bewegen. Sitzen ging ganz gut, man sollte sich nur erstmal nicht auf einen Stuhl fallen lassen.
Toilette ist kein Problem wenn du einfach einen Behälter mit Wasser dabei hast und wärend dem Pipi machen quasi gleich wegspülst. Sonst brennt es eben in der Wunde.

Alles in allem war ich nach der Vaginalgeburt deutlich schneller fit.

Nun zu den Schmerzen. Ja Wehen tun weh. Aber das gute daran ist, dass die nicht ewig andauern. Anfangs kann es gut sein, dass du noch 20 oder 10 min Pause zwischen den Wehen hast. Dann tut es für 1-2 min richtig weh, vielleicht mit bösen Bauchkrämpfen vergleichbar, und dann ist es wieder weg als wäre nie was gewesen.
Natürlich kommen dann ein paar Stunden mit häufigeren Wehen und die sind nicht immer schön, aber du entwickelst da auch eine Kraft, die du selbst nicht von dir kennst und kannst mit deinem Partner zusammen ein extremes Erlebnis erleben, dass so nicht wieder kommt.
Die Presswehen erkläre ich gerne wie kotzen nur weiter unten Also der Muskel (in dem Fall die Gebärmutter) zieht sich eben zusammen und du kannst nichts dagegen machen außer mitzudrücken. Der Druck ist dann eigentlich größer als der Schmerz.

Die Schmerzen zusammengefasst kann ich sagen, eine Geburt würde ich wieder mitmachen, Weißheitszähne ziehen nicht! Es sind ein paar Stunden, mehr nicht.

Ich würde dir raten, gehe in dein Wunschkrankenhaus und lass dir alle Optionen in einem Geburtsplanungsgespräch erklären. Du kannst dort auch angeben, dass du z.B. möglichst keinen Dammschnitt willst (wird eh kaum noch gemacht) oder unbedingt eine PDA oder fragen ab wann sie einen KS machen würden.
Ich wurde damals zu einer Voruntersuchung ins KH geschickt um zu klären, ob bsp. die Plazenta über der Narbe liegt oder sonst irgendwas gegen eine normale Geburt spricht.

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22. Februar 2016 um 19:12

Huhu
Was mich ein bisschen "stört" ist, dass du in deine Erwägungen nur deine Vor- und Nachteile einbeziehst und nicht so die deines Ungeborenen.

Ich kann aber verstehen, dass man in der heutigen Zwit abwägt, welche Geburt man vorzieht. Gerade, wenn man bereits eine Sectio hatte.

Ich bin für eine normale Geburt! Das mal vorweg. Das ist einfach mein persönliches Empfinden und für mich das Natürlichste.

Wunschdatum würde ich in meine Erwägungen überhaupt nicht einbeziehen, finde ich echt unwichtig.

Risiko fürs Kind ist an sich bei einem Kaiserschnitt geringer, gerade was Sauerstoffmangel angeht. Aber es gibt auch Vorteiöe bei einer natürlichen Geburt. Abgesehen von einer Einleitung gibt das Kind den Startschuss. Es ist darauf vorbereitet und wird nicht plötzlich "rausgerissen". Die Bakterien, die das Kind im Geburtskanal abbekommt, sind auch gut und wichtig. Und durch den Druck auf den Kopf werden irgendwelche Neuronen aktiviert habe ich mal gelesen Stillen fällt auch oft leichter.
Was die Schmerzen angeht - das ist einfach bei jedem anders. Ich hab mit einigen gesprochen, die beides hatten und die Meinungen sind total unterschiedlich ausgefallen, was das Schmerzempfinden bei Kaiserschnitt und natürlicher Geburt anging.

Klar kann der Damm reißen oder deine Kaiserschnittnarbe eitern. Es gibt bei beidem mögliche Komplikationen. Das weiß man nur vorher nie.

Hör auf dein Gefühl, aber denke vielleicht wirklich über eine spontane Geburt nach. <3 Wenn du das Kind auf die Brust gelegt bekommst, diese Glücksgefühle. Das ist unbezahlbar wirklich! <3

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22. Februar 2016 um 19:42

Microbirth
Kennt hier jemand den Dokumentarfilm 'microbirth'?
microbirth.com
Es geht um einen Aspekt, der in der Diskussion um Spontangeburt oder Kaiserschnitt meist nicht beachtet wird. unser Körper ist ein Mikrokosmos. Der erste Kontakt, den ein Baby normalerweise mit Bakterien hat, ist um Geburtskanal. Ein wichtiger erster Kontakt, der bei einem Kaiserschnitt nicht stattfindet.
Deshalb haben Wissenschaftler in den USA ein Projekt gestartet, in dem sie das Gesicht des Babys mit einem Tuch streichen, das mit dem Scheisenmilieu der Mutter in Berührung war. Um den Kindern einen besseren gesundheitlichen Start zu geben.
Ich fand den Film total spannend.

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22. Februar 2016 um 20:03

Huhu ich hatte beim ersten Kind auch eine Präeklampsie
Eine mittelschwere, habe in der 36. Ssw spontan nach Einleitung entbunden - aber frag nicht wie... Puls über 150, Blutdruck 270 zu 180 und resistent gegen jegliche versuche zu senken. Dazu hatte ich fast 39 Fieber. Also frag nicht nach Sonnenschein... Mein Glück war, dass die Präeklampsie siCh im kkh quasi unter Beobachtung entwickelt hat und eine wirklich nette oä die Zeichen richtig gedeutet hat und gegen ihren Kollegen beim Chef durchgesetzt hat einzuleiten. Der Kollege war der überzeugung, ich schaffe es nicht und man sollte versuchen den Blutdruck weiter zu senken. Der Chefarzt segnete einen Kompromiss ab. Einleitung mit dem drittel er normalen Portion Gel. Hat gereicht. 2 h jnd 45 min nach blasenaprengung durch den Chefarzt (etwa 6 Stunden nach dem gel) war sie da.

Ich hatte eine pda. Man hat auch nicht lange mit mir diskutiert. Ich hatte die Papiere ja vorbereitet und man hat sie gesetzt. Der Anästhesist hat mir am nächsten Tag erzählt, dasssie an dem abend gegen mich gewettet haben. Ich sah so schlimm aus, niemand konnte dich vorszellen, dass es ohne ks ausgeht. Der op stand für mich bereit. Ich wusste das auch. Meine Schwester hatte auch zwei ks wegen hellp und ich hatte das die ganze zeit vor augen.

Was soll ich sagen. Die Geburt war schwer. Sie wehen kamen schnell hintereinander, sie presswehen dauerten 1, 5 Stunden da sternengucker. Aber es ging sich gut aus. Nur ein winziger schnitt, mit 2 stichen genäht, der schon zur nachKontrolle kaum Sicht- oder spürbar war und den man im kkh vor der zweiten Entbindung keine zwri Jahre später nicht finden konnte.

Aber: ich war mindestens 12 Wochen richtig fertig. Ich war 14 Tage im kkh, da sich meine Werte nicht einpendelten. Danach habe ich sicher ei e Woche mehr gelegen, als irgendwas anderes getan. Wenn ich das Kind gewickelt habe, musste ich mich setzen...

Ich bin mir nicht sicher, ob nicht ein ks einen oder zwei Tage vorher - bevor die wette so im Keller waren - nicht besser gewesen wäre.

Die zweite Geburt war knapp gesundem zustand. Ich wurde seit der 29. Ssw wegen einiger Hellp-Marker wöchentlich vom Chefarzt untersucht. Als sich eine Verschlechterung abzeichnete, sollte eingeleitet werden. Es war die 39 ssw und das kind kam vor lauter Schreck von selbst ich kam am nächsten Morgen zur hebamme zum einleiten und der Mumu war bei 4 cm 2 h 15 min nach der ersten schmerzhaften wehe war er da. Auch über 1.5 Stunden presswehen, wieder rein sternengucker. Keine hilfsmittel, keine Verletzungen. Habe nur etwas arg Blut verloren.

Ich war fit! Mir ging es super. Ich war nach 3-4 Tagen erholt jnd rosig. Konnte alles machen und mir ging es gut.

Der Unterschied zwischen einer geburt in krankem und in gesundem Zustand ist unglaublich groß!

Die Geschlechtsorgane haben auch nicht gelitten. Sieht alles genau so aus wie vorher und fühlt sich auch genau so an. Ob sich da was tut, liegt generell am Bindegewebe und muskeltraining. Dax erste wird schon in der ss strapaziert, das zweite kann man ja selbst beeinflussen.

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22. Februar 2016 um 20:15

Ich
hab die anderen antworten jetzt nicht gelesen... (schon zu viele ) und kann dir nur meine erfahrung berichten... ich hab beide jungs spontan entbunden... beim ersten war alles sehr bilderbuchmäßig und hab auch von den ersten wehen bis er da war etwa 5std gebraucht, also recht flott... und vor allem anfangs waren die wehen lange gut auszuhalten... sie werden natürlich stärker und ich will dir nix vormachen, kinder kriegen tut nunmal weh aber wenn die presswehen losgehen weißt du ja dass du es gleich gechafft hast (soweit alles normal verläuft)... geburtsverletzungen hatte ich keine... auch beim zweiten nicht... da hatte ich etwa 5einhalb std gebraucht... es wurde eingeleitet und zuvor sah es noch nach geplantem ks aus weil er sich von sl nochmal quer gelegt hatte aber am stichtag sich wie durch ein wunder nochmal richtig drehte... einleitung dann gemacht damit er nicht nochmal auf doofe ideen kommt... und ich war sehr froh darüber spontan entbinden zu dürfen... eine inkontinenz kannst du auch ohne spontangeburt bekommen da die beckenbodenmusk. ja schon in der ss sehr beansprucht wird... also rückbildungskurse sind das a und o!!! und sie sind wenn überhaupt normal nur vorrübergehend... und gegen starke schmerzen während der geburt gibts ja auch möglichkeiten... und ich finde man ist auch richtig stolz hinterher auf die eigene leistung die man da gebracht hat... war zumindest bei mir so!

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22. Februar 2016 um 20:26
In Antwort auf vanessaworth

Also
zumindest sollte es nicht trotzig rüberkommen. Ich muss mich hier dafür ja weder verteidigen noch sonstwas.
Warum auch, kann ja jeder machen, was er möchte!

Die TE hat nach unseren Gedanken und Ängsten gefragt:

Für MICH war es klar und das ist eben eine persönliche Entscheidung.
Ich habe einen Heidenrespekt vor jeder Frau, die sich das zutraut und macht! Was aber lange noch nicht heisst, dass ich das auch mache oder gutheissen muss.

Eine Geburt ist natürlich was Sensationelles, aufgrund des Ereignisses an sich, aber eine Geburt ist für mich nicht nur vaginal, auch ich und meine Tochter hatten eine "Geburt" und für mich war sie, so wie es war, auch sensationell. Weil alles so lief, wie es sollte. Ich wüsste nichts beneidenswertes, dass ich meine Tochter da unten durch quetschen müsste. Mir fällt einfach wirklich kein guter Grund dafür ein. Das meine ich keinesfalls provokativ, sondern total ernst.

Mir ist aber klar, dass meine Meinung da extrem ist, aber hey ist ja meine

Eine Geburt ist auch nicht mehr das, wie vor ein paar Mio Jahren. Der Mensch lief noch nicht so aufrecht, das Becken war somit breiter, das Gehirn nicht so weit entwickelt, daher der Kopf kleiner....
Damals war die Geburt wohl einfacher. In der Tierwelt gibts selten Geburtskomplikationen, wenn dann im normalen Bereich, um die natürliche Selektion walten zu lassen und die Population zu regulieren. Paar Tote gibts da immer, das ist klar.
Aber der Mensch hat sich eben verändert, und dadurch ist die Geburt viel schwieriger geworden.
Eine total tolle Geburt, wo alles klappt und man keine Verletzungen hat, ist ja eine Seltenheit. Nicht umsonst wird hier immer stolz gepostet, dass alles super war und man nur ne Schramme hat. Wäre das der Normalfall, wäre da ja niemand so besonders stolz drauf. Es ist heut ja eher ganz normal, dass man verletzt wird, es werden präventiv Dammschnitte gemacht, weil man davon ausgeht, dass es reissen wird....
Das kann man jetzt natürlich sicher wieder auf die bösen Krankenhäuser und geldgeilen Ärzte schieben, aber die evolutionäre Erklärung liegt eigentlich da auf dem Präsentierteller...


Erstmal danke, dass du dich nicht gleich persönlich angegriffen fühlst. Du bist damit eine Seltenheit hier im Forum. Und ich habe ja auch gesagt, dass ich zu diesem Thema eben meine Einstellung habe. Mir war schon klar, dass sich hier wieder viele angegriffen fühlen werden.

Womit ich dir nicht recht gebe, ist, dass eine natürlich Geburt ohne Verletzungen eine Seltenheit ist. Diese gibt es noch zuhauf. Vielleicht aber nicht in einer Gesellschaft, in der Ängste rund um die Themen Geburt und Babys künstlich geschürt werden, sei es von Krankenhäusern, die mit dem Kaiserschnitt besser verdienen, Ärzten, die auf diese Weise ihre Zeit besser einteilen können, der Wirtschaft, die überflüssige Produkte verkaufen wollen. Man muss schon sehr gefestigt sein, um sich dem allen zu widersetzen. Ich verteufle den Kaiserschnitt auch auf keinen Fall. Es ist ein medizinisches Wunder. Noch vor 100 Jahren sind viele Frauen und Kinder bei der Geburt gestorben, weil sie diese Möglichkeit nicht hatten. Für mich ist es allerdings immer die letzte Möglichkeit, wenn eine natürliche Geburt nicht oder nur unter erheblichen Risiken möglich ist.

Es ist wohl auch eine Einstellungssache. Wenn man entspannt an die Sache rangeht, hat man auch eine gute Chance, dass alles gut geht und die Geburt tatsächlich auch mit den ganzen Schmerzen, Verletzungen und allem ein traumhaftes Erlebnis sein kann.

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22. Februar 2016 um 21:02

Hallo
Ich hatte keinen Kaiserschnitt deshalb kann ich da nichts dazu sagen.

Ich hatte 4 spontan Geburten.
Hatte nur bei 2 Geburten Verletzungen .
2 mal gar nichts mir ging es gut hatte keine schmerzen danach.
Bin auch nicht Inkontinent.
Natürlich hat man die geburtschmerzen aber die sind schnell vergessen.

Ich hätte eher vor einem ks angst.

Lg

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22. Februar 2016 um 21:14
In Antwort auf aureliaborealis


Erstmal danke, dass du dich nicht gleich persönlich angegriffen fühlst. Du bist damit eine Seltenheit hier im Forum. Und ich habe ja auch gesagt, dass ich zu diesem Thema eben meine Einstellung habe. Mir war schon klar, dass sich hier wieder viele angegriffen fühlen werden.

Womit ich dir nicht recht gebe, ist, dass eine natürlich Geburt ohne Verletzungen eine Seltenheit ist. Diese gibt es noch zuhauf. Vielleicht aber nicht in einer Gesellschaft, in der Ängste rund um die Themen Geburt und Babys künstlich geschürt werden, sei es von Krankenhäusern, die mit dem Kaiserschnitt besser verdienen, Ärzten, die auf diese Weise ihre Zeit besser einteilen können, der Wirtschaft, die überflüssige Produkte verkaufen wollen. Man muss schon sehr gefestigt sein, um sich dem allen zu widersetzen. Ich verteufle den Kaiserschnitt auch auf keinen Fall. Es ist ein medizinisches Wunder. Noch vor 100 Jahren sind viele Frauen und Kinder bei der Geburt gestorben, weil sie diese Möglichkeit nicht hatten. Für mich ist es allerdings immer die letzte Möglichkeit, wenn eine natürliche Geburt nicht oder nur unter erheblichen Risiken möglich ist.

Es ist wohl auch eine Einstellungssache. Wenn man entspannt an die Sache rangeht, hat man auch eine gute Chance, dass alles gut geht und die Geburt tatsächlich auch mit den ganzen Schmerzen, Verletzungen und allem ein traumhaftes Erlebnis sein kann.

Aurelia

Ebenso danke. Wie gesagt, nichts lag mir ferner als zu diskutieren oder provozieren, dann kann ich mich ja auch kurz erklären.

Deine Beiträge sind voller " WENN man sich drauf einlässt", "WENN wir nicht in einer anderen Gesellschaft...", " KANN es ein gutes Erlebnis werden", "vielleicht" und "meistens" ( sorry, frei zitiert).
Mir konnte niemand ne tolle Geburt garantieren, so einfach ist das.(oder auch nur Probleme eingrenzen)
Genau da liegt mein Problem...es war mir einfach nicht sicher genug.
Der KS war rational vernünftiger und hinterher war ich sehr zufrieden damit. Ich hatte vorher schon mit mir abgeklärt, dass eine eiternde KS Narbe am Bauch mir sichtlich weniger ausmachen wird, als eine Verletzung 1. Grades da unten. Ich tagelang Kopfweh riskieren wegen einer doofen PDA...war mir lieber als unbekannte Zeit lang unbekannte Schmerzen zu haben. Passiert ist nichts davon. Mir ging es Klasse.
Ich denke da irgendwie nicht emotional.

Weiter oben schreibt jemand anders, ich verurteile eine natürliche Geburt. Mensch, bitte les nochmal. Das habe ich nicht geschrieben noch denke ich das. Ich ziehe echt den Hut vor sowas, ich bin da zu feige zu.
Und das ist mein gutes Recht.

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22. Februar 2016 um 22:13

Hall
ich hatte nur eine Spontan Geburt. Und ich empfand sie (im Nachhinein ) als wunderschön.. am Anfang waren die Wehen gut aushaltbar. Ich fand die Eröffnungswehen dann sehr schmerzhaft..ca 3std... ich sagte zu meinem Mann (in den Wehen) von einer Skala von 1-10.. 15!.. Es tut also sau weh.. die Presswehen empfand ich als garnicht so schmerzhaft.. es brannte nur sehr stark durch die Dehnung. Wie eine Vorrednerin schon sagte.. ich war danach unsagbar stolz.. und der Schmerz ist tatsächlich schnell vergessen.. Es ist das schönste Erlebnis meines Lebens! Achso ich hatte 2 Labienrisse die ich nicht mal gespürt habe.. und mir schnell keine Probleme mehr bereitet haben. Alles Gute

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22. Februar 2016 um 22:14
In Antwort auf fusselbine1

@ Tiri
Prinzipiell gebe ich dir zu deinem Absatz absolut Recht, ABER... ich habe das Gefühl "zu schwimmen", bin gar nicht fähig eine Entscheidung zu treffen. Ich halte beides - Vaginalgeburt und WKS - für gut und sinnvoll, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ängsten. Keiner dieser Schwerpunkte und Ängste überwiegt oder unterliegt, alles wiegt gleich schwer. Ich habe keine Prioritäten.

Ich habe ja schon ein Kind und nur die Erfahrung eines Not-KS gemacht. Wehen kenne ich gar nicht. Ich bin also nicht mehr so ganz unbedarft wie beim ersten Kind. Damals habe ich nie über einen KS nachgedacht, ich hatte die Vaginalgeburt auf dem Schirm und mich darauf vorbereitet, dafür also Himbeerblätter-Tee getrunken, viel Leinsamen gegessen (zum Schleimen) und meinen Damm massiert. Und dann kam alles anders, urplötzlich, unvorbereitet und Wochen zu früh. Da bin ich total unbedarft rangegangen, ich wusste ja nicht, was mich erwartet, wie es sein wird, wie die Schmerzen und Einschränkungen sein werden. Ich fühlte mich wie eine 12 Jährige vor dem ersten Kuss - neugierig, aber ohne Plan.

Nun ja, und mit dem Wissen wie ein KS abläuft, wie er weh tut und einschränkt habe ich jetzt das Gefühl nicht mehr so unbedarft zu sein. Jetzt geht es nicht mehr um den ersten Kuss, sondern darum, weitere Küsse ausschließlich positiv zu gestalten. Und darin tue ich mich unglaublich schwer. Mal bin ich für WKS und völlig überzeugt, dann verwerfe ich den Gedanken wieder und sage, dass ich eine Spontangeburt will... bis ich wieder in Panik gerate und sage, dass der WKS doch besser ist. Und so drehe ich mich, von links nach rechts und wieder zurück

...
Hey du,

ich denke Neelassim hat es gut getroffen, genau das Gleiche was sie schreibt ging mir im Endeffekt auch durch den Kopf, als ich deinen Beitrag gelesen hab.
Du schreibst, du hättest quasi deinen ersten Kuss schon hinter dir, bist nicht mehr ganz so unbedarft.
Das stimmt in meinen Augen nicht so recht.
Jede Geburt ist ein einmaliges Erlebnis, und selbst unter identischen Voraussetzungen kann eine zweite Geburt völlig anders verlaufen und sich anfühlen wie die erste. Wählst du wieder einen KS, kann der sich für dich im Nachhinein als eine schlechte Entscheidung entpuppen, weil es Komplikationen gibt die du beim ersten KS nicht hattest.
Wählst du den Versuch einer natürlichen Geburt, kann es sein, dass du genau das später bereust.

"Es geht darum weitere Küsse möglichst positiv zu gestalten", hast du geschrieben. Vielleicht ist gerade das der Punkt - es liegt schlicht nicht in deiner Hand, für ein positives Geburtserlebnis zu sorgen, indem du die eine oder andere Geburtsmethode wählst. Im Endeffekt entscheidet der individuelle Verlauf der Geburt, ob du später tolle oder ungute Erinnerungen haben wirst, NICHT die Geburtsmethode.

Hast du dir schon mal den perfekten Ablauf einer vaginalen Geburt und eines KS im Kopf durchgespielt und dir bewusst gemacht, was dabei jeweils passieren/nicht passieren dürfte, damit du die Geburt als positives oder nicht so tolles Erlebnis in Erinnerung behälst? Vielleicht verrät dir das noch etwas mehr über deine "Prioritäten".
Und wie weit bist du denn überhaupt, kannst du dir es leisten die Entscheidung einfach noch ein paar Wochen nach hinten zu schieben?
Kannst du mal mit einer/deiner Hebamme darüber sprechen?

Ich persönlich bin der Meinung, dass die moderne Medizin uns oft vor Entscheidungen stellt, die einen Menschen überfordern. Weil man die komplette Tragweite nicht überblicken/erfassen kann. Ich glaube, dass ich dann besser damit fahre, auf die Natur zu vertrauen und Dingen den Lauf zu lassen der "so vorgesehen" ist. Falls etwas schief geht, war es dann auch einfach so gewollt.
Aber das ist eine sehr persönliche Haltung, mit der bestimmt nicht jeder was anfangen kann...

Tiri

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23. Februar 2016 um 7:41

Da mir...
...Erfahrungswerte fehlen, kann ich dir nur von meiner Spontangeburt berichten.
Ich fand es überwältigend! Vom Blasensprung, bis die Kleine da war dauerte es etwa 16 Std und die Geburt an sich war regelrecht berauschend.
Ich weiß ganz sicher, dass ich das nochmals erlesenen möchte, am liebsten sogar zu Hause beim nächsten Mal!

Gerissen bin ich schon, hatte einen Dammriss und einen Labienriss, was ich beides nicht gemerkt habe und auch im Nachhinein keinerlei Probleme bereitet hat.
Ich war sogar erstaunt wie schnell ich wieder top fit war, die Maus kam spät Abends, danach bin ich ins Bett und den morgen danach fühlte ich mich wie immer.
10 Tage nach Geburt saß ich wieder auf meinem Pferd und inkontinent bin ich auch nicht

Ich würde es an deiner Stelle versuchen, wenn medizinisch nichts dagegen spricht, die Erfahrung ist einmalig.

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23. Februar 2016 um 8:12

Ich
habe 2 mal spontan entbunden . das ganz bewusst ohne Schmerzmittel und auch sehr schnell. wehen zu veratmen ging bis mumu 8 cm sehr gut. ab da einfach krass. nach 2 presswehen beide da. starke Schmerzen danach könnte wochenlang nicht richtig sitzen beim laufen dachte ich mir fällt unten alles raus... beim 3. entschied ich mich für einen wks und es War ein Traum. ich hatte durch die vorherige Geburt ein geburtstrauma und wäre nicht mehr in der Lage gewesen normal zu entbinden. der ks War toll das Team War toll der mann dürfte die Nabelschnur durch schneiden und kam sofort auf meine brust. kamen dann in Kreißsaal da habe ich direkt gestillt. hatten ein FamilienZimmern ,mein Mann War Tag und Nacht da . der kleine lag die ganze zeit auf meinen busen. nicht einmal War ne Schwester drin. am nächsten aufgestanden schmerzen hab ich mir weitaus schlimmer vorgestellt. Fazit ich bin froh beides erlebt zu haben jedoch konnte ich den wks weitaus mehr genießen

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23. Februar 2016 um 9:32

Ich hatte beides
Meine große kam spontan,nach 23 Stunden wehen (wobei ich das als nicht schlimm empfand) sehr schmerzhaft empfand ich nur den Übergang von eröffnungswehen zu presswehen der bei mir sehr schnell war. Verletzungen hatte ich kaum welche (zwei ganz kleine Risse an scheide und labie ) ich war ziemlich schnell wieder fit, bin 4 Stunden nach der Geburt heim. Mein Sohn kam leider per sekundärer Sectio und das ist gar kein Vergleich. das hinterher war viel Schmerzhafter und ich brauchte viel länger um fit zu werden. wobei ich schnell aufgestanden bin, damit ich zu meinem Sohn in die Klinik verlegt werden kann und zu ihm kann. Ich würde den ks nie freiwillig wählen, auch wenn ich froh bin, dass es die Möglichkeit gibt. Wenn ich könnte dann immer wieder spontan!

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23. Februar 2016 um 10:42

Hey
Warum denkst du, dass eine natürliche Geburt so etwas schreckliches ist? Du rechnest ja schon mit einem Dammriss usw.

Ich hatte (wie viele andere Frauen auch) überhaupt keine Geburtsverletzungen. Wie lange die Geburt dauert ist relativ unerheblich, je nach dem, wie du dich dabei fühlst. Wenn du dich freust und dich nicht aus Angst verspannst, sondern deinen Körper machen lässt, was Frauenkörper seit Jahrtausenden (ohne Schmerzmittel, PDA, usw) tun, dann kann eine Geburt ein ganz wunderschönes Erlebnis sein. Abgesehen davon geht es ja auch nicht nur darum, was für dich besser/einfacher ist, sondern vielleicht solltest du auch daran denken, welche Art der Geburt für dein Kind besser ist. Kannst ja mal googeln.

Es gibt auch wirklich viele schöne Geburtsvideos auf Youtube, unter schmerzfreie Geburt, Hausgeburt, hypnobirthing, usw.

Und vielleicht interessiert dich ja eines dieser Bücher, die total super sind:

"Selbstbestimmte Geburt" von Ina May Gaskin

"Meisterin der Geburt" von Jobina Schenk

"Hypnobirthing" von Marie F. Mongan


Auch mit HELLP usw kann man eine schöne, natürliche, schmerzarme Geburt haben. Besonders, wenn man sich dementsprechend vorbereitet.
Bei Fragen kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Liebe Grüße

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23. Februar 2016 um 10:47

...
Eine natürliche Geburt ist ohne Zweifel äusserst schmerzhaft, dennoch möchte ich das Gefühl als das Baby dann endlich rauspfluscht, niemals nie missen. Das ist doch was anderes als wenn es weggetragen wird und du musst erst nochmal schick gemacht werden.
Ich hatte drei natürliche Geburt, nicht bei einer gerissen, dass genäht werden musste

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23. Februar 2016 um 10:55

Sinnvoll ist beides
Denn dein Baby muss ja irgendwie wieder raus.

Ich hatte einen Notkaiserschnitt nach fast 48 Stunden Wehen und eine vaginale Geburt mit Dammriss 4 Grades unter dem Noruvirus.

Beides macht Schmerzen!

Kaiserschnitt hat mein erstes Baby gerettet- aber die abschließenden Schmerzen und das Bedauern waren heftig.

Vaginale Geburt war heftig, aber ich war sehr stolz und hab es mega genossen meine Kleine abschließend bei mir zu haben.

Vom Dammschnitt habe ich jetzt nach zwei Jahren immer noch Schmerzen. ...aber das ist nicht normal.

Die dritte Geburt würde ich gerne wieder natürlich haben. Es ist zwar schlimm, aber vom Gefühl her für mich besser.

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23. Februar 2016 um 11:14

Hmmm...
Ich hatte eine natürliche geburt. Im nachhinein betrachtet war sie schön. Bei mir musste zwar mit saugglocke nachgeholfen werden und mein kleiner hatte anpassungsschwierigkeiten, aber es ging alles gut. Hatte einen leichten damm- und labienriss, hat mir aber nicht lang schmerzen bereitet. Natürlich ist eine geburt schmerzhaft, aber das weiss man vorher. Auch bei einem kaiserschnitt hat man schmerzen danach.

Ich bin jetzt wieder frisch schwanger und ich möchte wieder normal entbinden, wenn ein kaiserschnitt nicht medizinisch notwendig ist.

Natürlich muss das jeder für sich entscheiden, aber freiwillig würde ich keinen kaiserschnitt wollen.

lg

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23. Februar 2016 um 11:55

Ich hatte
Ss-Diabetes und noch ein paar Baustellen - wäre also entweder am ET eingeleitet worden oder geplanter KS
Da meine Ss schon aus soviel Angst, Sorgen und unschönen Dingen bestand habe ich mich für den KS entschieden
Ich hatte einfach Angst, dass etwas ungeplantes bei der Einleitung passiert (klar kann bei einem KS auch passieren) und es dann ein NotKS unter Vollnarkose wird

Für mich war der geplante KS die beste Lösung - vor allem psychisch
Hatte danach keinerlei Probleme
Und auch jetzt in der erneuten Ss ein Jahr später ist alles gut

Ich wünsche dir eine schöne Geburt - egal auf welchem Wege sie stattfindet

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23. Februar 2016 um 12:07

Ich hatte beides
und fand die Kaiserschnitte besser. Ich hatte 2 geplante KS, und eine vaginale Geburt.
Ich finde eine Wunde am Bauch angenehmer, als die vaginalen Geburtsverletzungen. Auch sind die Ksnähte besser und schneller verheilt. Und emptional empfand die Kaiserschnitte auch schöner.

LG.

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23. Februar 2016 um 12:26

Der letzte abschnitt könnte
ich sein....das Nähen war die Hölle....meine Hebamme war sehhrrr genau....und sagte das die Spritze mehr wehtut als der Stich...ich habe auch nur noch eine Kerbe in der Schamlippen und der FA sagte 8 Wochen später genau das gleiche....

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23. Februar 2016 um 14:12

Wunschkaiserschnitt
Ich habe drei: Saugglocke, Notkaiserschnitt und beim letzten Wunschkaiserschnitt. Für mich war es eine super Entscheidung. Die Narbe ist viel besser geworden und ich hatte definitiv weniger Beschwerden als bei der Saugglocke und Notkaiserschnitt!

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23. Februar 2016 um 15:49

Danke
Ich danke euch erstmal für die zahlreichen Antworten. Ich werde jetzt alles mal in Ruhe lesen und versuchen nachzufühlen.

Termin ist im Juni. Also zum Glück noch etwas hin.

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