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Wunsch nach Geschwisterkind aber soooo Panik vor Geburt

14. Juni 2015 um 15:02

Hallo!
Mein Sohn ist nun 15 Monate alt. Schon seit einigen Monaten wünschen sich mein Freund und ich sehr ein Geschwisterchen! Am tollsten wäre ein geringer Altersabstand!

Ein paar mal wollten wir schon zu "hibbeln" probieren, doch ich machte immer einen Rückzieher aus Panik. Denn ich brauch nur dran denken, dass es wieder eine Geburt geben wird, und die "Geburt" meines Sohnes war die schlimmste Woche! meines Lebens, und mir läuft es eiskalt den Rücken runter.

Ging es wem genauso? Wie seit ihr mit dieser Angst umgegangen? Habt ihr euch überwinden können?
Ich werd schon langsam verrückt hier, zwischen Kinderwunsch und Furcht
Bitte ganz doll um Hilfe!

PS: Ich möchte nicht ins Detail gehen, was genau so schlimm war, sonst kommt alles in mir wieder hoch. Nur zur Info, es war ein Kaiserschnitt, bei dem es jede Menge Komplikationen und Schmerzen gab. Die depressive Zeit danach war mindestens genauso schlimm.

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14. Juni 2015 um 15:12

Ich habe keine
Lösung für dich, aber verstehe deine Gedanken sehr gut. Obwohl ich nicht mal eine Horrorgeburt hatte bei meinem ersten Kind, hatte ich danach ein richtiges Trauma und Angst noch eines zu bekommen.
Der Wunsch nach einem weiteren Kind war aber stärker, ich muss mir jetzt einfach sagen "Augen zu und durch, irgendwie schaffst du das schon".
Bin jetzt in der 34. SSW und habe immer noch sehr große Angst vor dem Tag, der bald kommt. Andererseits freue ich mich extrem auf unser kleines Baby und würde nichts rückgängig machen!
Alles Gute für dich!

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14. Juni 2015 um 15:22

Gedacht schon
Sogar schon mal gesucht, hab aber nicht wirklich was gefunden ...

Meinst du, dass es ein Trauma sein könnte? Denn so die "typischen" Traumasymptome hab ich gar nicht... nur Angst vor einer Wiederholung!

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14. Juni 2015 um 15:33
In Antwort auf cathy_12677365

Ich habe keine
Lösung für dich, aber verstehe deine Gedanken sehr gut. Obwohl ich nicht mal eine Horrorgeburt hatte bei meinem ersten Kind, hatte ich danach ein richtiges Trauma und Angst noch eines zu bekommen.
Der Wunsch nach einem weiteren Kind war aber stärker, ich muss mir jetzt einfach sagen "Augen zu und durch, irgendwie schaffst du das schon".
Bin jetzt in der 34. SSW und habe immer noch sehr große Angst vor dem Tag, der bald kommt. Andererseits freue ich mich extrem auf unser kleines Baby und würde nichts rückgängig machen!
Alles Gute für dich!

"Augen zu und durch"
Ist ein gutes Motto

Ich denk mir manchmal, dass es schlimmer schon nicht mehr kommen wird... Aber damit fordere ich wahrscheinlich das Schicksal heraus >.<

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14. Juni 2015 um 20:01

Aber
ein Kaiserschnitt wäre in diesem Fall doch ratsam.

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14. Juni 2015 um 21:41

Mir ging es ganz genauso!
Ich musste immer und immer wieder über die Geburt meiner Tochter reden. Ich kam einfach nicht darüber hinweg. Hatten auch vor noch ein Kind zu bekommen, allerdings habe ich es aufgrund dieser Panik vor der Geburt immer in weite ferne gedrängt.
Wurde dann allerdings ungeplant schwanger, mit 28 das erste mal in meinem leben ungeplant schwanger!!!
Die Schwangerschaft war wegen dieser Angst recht schwierig und ich hatte sogar Angst bei der Geburt zu sterben..
Bin zur Akupunktur, beim ersten nicht.
Die Geburt verlief komplikationslos, in 3 Stunden war der kleine da!!
Es war traumhaft, alle Angst war umsonst!!!
Ich weiß jetzt nicht ob dir meine Erfahrung was bringt aber es kann auch positiv laufen! Habe übrigens von sehr vielen Menschen, wie du bestimmt auch schon, gehört das die zweite Geburt sehr viel leichter sein soll als die erste.
Hoffentlich kannst du eine gute entscheidung für euch treffen, alles gute

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14. Juni 2015 um 22:17

12 Wochen später
ist ja schon mal ein sehr guter Anfang

Mir tat jetzt erst 2 Nächte lang die Narbe so weh, dass ich 3 Tage lang nichts geschlafen habe... Lauf FA ist alles in Ordnung... und das nach 15 Monaten

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15. Juni 2015 um 8:09

Hallo
meine tochter kam vor vier jahren unerwartet schwerkrank zur welt. heute ist sie gesund, aber die ersten stunden ihres lebens waren horror und haben mir komplett den boden unter den füssen weggerissen damals. im ersten jahr habe ich die geburt täglich (!) immer und immer wieder gedanklich durchgespielt und bin überhaupt nicht klar gekommen damit.

eigentlich hatte ich immer die fixe vorstellung,zwei kinder mit zwei jahren unterschied zu bekommen. das wäre für mich der idealfall gewesen. als meine tochter eins wurde, wurde mir bewusst, dass ich für diesen plan noch üüüüberhaupt nicht bereit war und irgendwann musste ich für mich feststellen, dass der ideale altersabstand der geschwister nicht ausschlaggebend für die kinderplanung sein sollte. ich sollte ein kind nur dann planen, wenns für MICH stimmt (und meinen mann natürlich, aber der hatte da sehr viel verständnis und überliess mir die entscheidung eigentlich). irgendwann sagte ich mir, dass es nun noch nicht stimmt und ich mit der planung beginnen werde, wenn ich das gefühl habe soweit zu sein. sollte das nie der fall sein, dann ist das halt so und dann ist das auch ok... die entscheidung hat mir damals sehr viel druck genommen und lustigerweise auch etwas mit der geburt meiner tochter abschliessen lassen.

im verlaufe der zeit habe ich mich dann für ein zweites kind entschieden, habe aber bereits im vorfeld mir überlegt, was ich gerne hätte für die geburt. ich habe dann auch eine therapie angefangen, habe mir eine belegshebamme organisiert und wusste, bevor ich schwanger war, wo ich entbinden will. während der schwangerschaft habe ich mich dann mit dem thema hypnobirthing auseinander gesetzt. so konnte ich mir etwas sicherheit aufbauen.

leider hiess es dann gegen die 30 ssw plötzlich, dass man verdacht auf eine schwere krankheit bei meinem sohn hat. auch er lst gesund, der verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. klar war das ein schlag ins gesicht und schlussendlich auch der grund, warum ich mich für einen wks entschieden habe. dennoch glaube ich konnte ich bis zu einem gewissen grad gut mit dem verdacht umgehen, genau weil ich so bewusst an die sache ran gegangen bin und genau wusste, was ich will...

lass dir zeit und überlege dir, unter welchen voraussetzungen du gerne noch ein kind haben würdest. lassen sich diese nicht oder noch nicht umsetzen: lass es sein... alles hat vor und nachteile! setz dich nicht unnötig unter druck...

und hol dir mal eine zweitmeinung zur narbe ein... ich glsube nicht, dass solche schmerzen normal sein können...

p.s. auch wenn ich mich selbst manchmal kneifen könnte dafür: irgendwie spiele ich mit dem gedanken an ein drittes...

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15. Juni 2015 um 17:36
In Antwort auf shisha_12084166

Hallo
meine tochter kam vor vier jahren unerwartet schwerkrank zur welt. heute ist sie gesund, aber die ersten stunden ihres lebens waren horror und haben mir komplett den boden unter den füssen weggerissen damals. im ersten jahr habe ich die geburt täglich (!) immer und immer wieder gedanklich durchgespielt und bin überhaupt nicht klar gekommen damit.

eigentlich hatte ich immer die fixe vorstellung,zwei kinder mit zwei jahren unterschied zu bekommen. das wäre für mich der idealfall gewesen. als meine tochter eins wurde, wurde mir bewusst, dass ich für diesen plan noch üüüüberhaupt nicht bereit war und irgendwann musste ich für mich feststellen, dass der ideale altersabstand der geschwister nicht ausschlaggebend für die kinderplanung sein sollte. ich sollte ein kind nur dann planen, wenns für MICH stimmt (und meinen mann natürlich, aber der hatte da sehr viel verständnis und überliess mir die entscheidung eigentlich). irgendwann sagte ich mir, dass es nun noch nicht stimmt und ich mit der planung beginnen werde, wenn ich das gefühl habe soweit zu sein. sollte das nie der fall sein, dann ist das halt so und dann ist das auch ok... die entscheidung hat mir damals sehr viel druck genommen und lustigerweise auch etwas mit der geburt meiner tochter abschliessen lassen.

im verlaufe der zeit habe ich mich dann für ein zweites kind entschieden, habe aber bereits im vorfeld mir überlegt, was ich gerne hätte für die geburt. ich habe dann auch eine therapie angefangen, habe mir eine belegshebamme organisiert und wusste, bevor ich schwanger war, wo ich entbinden will. während der schwangerschaft habe ich mich dann mit dem thema hypnobirthing auseinander gesetzt. so konnte ich mir etwas sicherheit aufbauen.

leider hiess es dann gegen die 30 ssw plötzlich, dass man verdacht auf eine schwere krankheit bei meinem sohn hat. auch er lst gesund, der verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. klar war das ein schlag ins gesicht und schlussendlich auch der grund, warum ich mich für einen wks entschieden habe. dennoch glaube ich konnte ich bis zu einem gewissen grad gut mit dem verdacht umgehen, genau weil ich so bewusst an die sache ran gegangen bin und genau wusste, was ich will...

lass dir zeit und überlege dir, unter welchen voraussetzungen du gerne noch ein kind haben würdest. lassen sich diese nicht oder noch nicht umsetzen: lass es sein... alles hat vor und nachteile! setz dich nicht unnötig unter druck...

und hol dir mal eine zweitmeinung zur narbe ein... ich glsube nicht, dass solche schmerzen normal sein können...

p.s. auch wenn ich mich selbst manchmal kneifen könnte dafür: irgendwie spiele ich mit dem gedanken an ein drittes...

Oh das tut mir leid dass du bei beiden so viele Ängste durchstehen musstest
Ich glaube, wenn man noch nie in der Situation war, kann man sich in sowas nicht hineinfühlen...

Für meinen Freund und mich waren 2 Jahre auch immer perfekt... ich glaube, ich muss aber auch noch warten... Auch ich muss oft noch in Gedanken das alles durchspielen...

Also laut FA ist der Eisprung ein möglicher Grund für die Schmerzen, denn die Schmerzen tauchen ca 1x im Monat auf, und als ich bei ihr war, hat sie mit US den ES festgestellt ...

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15. Juni 2015 um 17:38

Liebe Mamis
Ich bedanke mich auf jeden Fall für die vielen Antworten!

Wenigstens ist man nicht die einzige, die keine filmreife Hollywood-Geburt hatte, ne?

Ich glaube, ich werde mir noch einige Zeit lassen. Gewiss wird letztendlich doch einen Haufen Mut notwendig sein, um diese Entscheidung zu treffen...

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