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Würde mich asozial fühlen

18. März 2011 um 11:07

Brauch da mal ne Meinung von euch...

Ich bin seit ca. einem 3/4 Jahr arbeitslos. Ich bin arbeitslos geworden weil mein AG in Insolvenz ging.
Habe immer gearbeitet seit meiner Ausbildung! Manchmal sogar in 2 Jobs gleichzeitig!

Finde einfach keinen Job! Mein Sohn (3 Jahre) wird durch eine Tagesmutter betreut, an 3 Tagen in der Woche, aber niemand will mich einstellen für diese 3 Tage
Ich will wirklich arbeiten, aber es ist echt schwer für diese Zeiten was zu finden!

Als ich noch arbeitete haben mein Partner und ich beschlossen es Ende diesen Jahres mit dem zweiten Kind
zu versuchen. Wollte nich das der altersunterschied zu groß ist!

Wenn ich bis Ende des Jahres immernoch nix habe, würde ich mich voll schlecht fühlen wieder schwanger zu werden!!!
ich würde mich asozial fühlen... nach dem Motto:

"Kein Job, aber hauptsache wieder schwanger!"

Seht ihr das genauso???

LG purestar

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18. März 2011 um 11:23


das hast du echt lieb geschrieben!

Vielen Dank!

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18. März 2011 um 12:13

Ich finde auch
dass du den Kinderwunsch nicht vom Arbeitsplatz abhängig machen solltest.
Arbeitslos kann jeder werden. Das ist keine Schande!
Viele definieren ihren Wert nur über ihren Job und wenn der weg ist, sind sie nichts mehr.
Das ist doch schlimm.
Arbeiten gehört zum Leben aber wird bestimmt nie mein ganzes Leben bestimmen.

Wenn ihr ein 2ten Kind wollt, dann lasst euch nicht abhalten.

lg sannie

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18. März 2011 um 13:24

Ja scheint typisch deutsch zu sein.
Ich bin seit 5 Jahren zu Hause, habe in der Zeit meine beiden Kinder bekommen und werde auch wieder arbeiten gehen aber nicht bevor die Kleine 3 ist oder wenn dann abends.
Ist mir persönlich einfach wichtig. Meine Große kam mit 3 in die Kita und das war ausreichend.

So, wenn man nun Bekannte trifft, dann wird zuerst gefragt "Na, gehst du arbeiten?"Das kommt noch vor dem obligatorischen "Wie gehts?"

Ist doch komisch oder?
Mich interessiert doch das Befinden der Person und nicht was sie tut. Klar, das kann auch spannend sein aber nicht im ersten Satz.

Tja, schon seltsam diese Mentalität hier.

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18. März 2011 um 13:33

Hm naja....
nur weil du arbeitslos geworden bist u einen zweiten Kinderwunsch verspürst,bist du nicht gleich assozial!
Allerdings ist das Einkommen schon eine langfristige Frage bei weiteren Kindern,denn alles Geld was man anfangs erhält nach so einer Geburt ist zeitlich begrenzt wie jede weiss (ausser Kindergeld )...so und dann sollte man schon wissen wie es weiter geht!
Deshalb denke ich,ist vorsorgen schon schlauer in dem Fall.....
Ich habe vor 1 Jahren wieder angefangen zu arbeiten,d.h.keinen festen Vertag sondern befristet mit Aussicht auf Festanstellung......auch wir wünschen uns ein 2.Kind unser Sohn wird nä.Monat 3 Jahre jung......allerdings warte ich damit bis ich einen festen Vertag in der Hand halte......sonst fange ich wieder von vorne an.......was ich damit sagen will ist,du musst dir deine eigenen Ziele setzen.....mir gehts bei und mit 2 Kindern besser,wenn ich weiss,wie es danach weiter geht,wenn die Elternzeit vorbei ist......wenn du sagst.....ich kann danach gut von der Arge leben u erneut auf Jobsuche gehen.......mach das.......sonst würde ich erstmal den Kinderwunsch hintenan stellen......zumal es doch so u so keinen optimalen Geschwisterabstand gibt,oder?

LG Aunts

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18. März 2011 um 21:04

Huhu
ich weiß ja nicht ob und was du gelernt hast oder was dir spaß machen würde,aber ich weiß das zum BSP in altenheimen fast immer beschäftigungs-mitarbeiter!also menschen die mit den alten leuten reden,spieln und spazieren gehen.wenn das was für dich wäre,dann erkundige dich doch mal nach einer weiterbildung zur Präsenzkraft.

ich schließe mich übrigens der eminung an das ihr nur ein 2. kind planen solltet wenn ihr mit dem geld auskommt oder einiger maaßen unabhängig leben könnt.
wir habens auch so gemacht!und ich bin froh drüber,auch wenn der altersunterschied jetzt größer wird....mit 2 kids was finden ist noch schwerer

carina

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18. März 2011 um 21:09


Hallo Purestar,

ich steckte genau in der selben Situation. Ich wurde nach der Elternzeit entlassen da es bei m einem Arbeitgeber Wirtschaftlich auch Berg ab ging. Ich habe auch zig Bewerbungen geschrieben, aber in meinem Beruf bekommst du nicht so schnell eine Stelle, wenn du nicht bereit bist regelmäßig unbezahlte Überstunden zu machen Ich bin dann aber trotzdem Schwanger geworden und habe eine Qualifizierung zur Kindertagespflege gemacht damit ich nach der Elternzeit mit Nummer2 wieder arbeiten kann und zwar so wie ich es will!!!!

Lg
die Suppe

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21. März 2011 um 15:26

@ all
Da ich immer arbeiten gegangen bin, bin ich nich scharf drauf von Soz,hilfe zu leben! möchte ich nich...

Ich kann NUR an diesen 3 Tagen arbeiten und eben nur vormittags. da ich am nachmittag niemanden zum aufpassen habe. mit der Tagesmutter kann man da nich reden, denn sie hat ja ne feste Zahl an Kindern die sie am Tag betreuen darf.
Und sie is ausgebucht!

War Altenpflegehelferin und da findet man so gut wie nix wenn man nicht am Nachmittag/Abend arbeiten kann! Habs schon oft versucht! Sehe mich jetzt auch schon länger in anderen Berufen um!

Ja mein Partner arbeitet und wir kommen jetzt mit meinem ALG schon klar.

Danke fürs antworten!!!

LG

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21. März 2011 um 16:48

@ florina
mein Sohn geht ab Sommer in KIGA...
Aber auch nich bis Abends 21 Uhr, so wie man in den meisten Pflegeheimen Schicht hat. Und wenn mein Freund bis 20Uhr arbeiten muß haben wir eben niemanden zum aufpassen.
Ich hab da leider nich die Möglichkeit flexibler zu sein, sonst hätte ich schon was gefunden!

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