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Würdet ihr ein Pflegekind aufnehmen?

16. Juli 2014 um 18:45

Bzw. wisst ihr wie euer Partner dazu stehen würde?

Mir ging geistert das nun seit einiger Zeit durch den Kopf, dass ich diesen Weg später gehen würde, wenn unser Haus fertig ist.
Habt ihr schonmal ernsthaft darüber nachgedacht ?

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16. Juli 2014 um 18:54


wir ziehen nächstes jahr in ein großes haus mit zwei zimmern mehr, als wir eigentlich brauchen. sobald sohni groß genug ist, möchte ich ein pflegekind aufnehmen. mein mann findet die idee schön und steht hinter meinem wunsch, anderen kindern helfen zu wollen, denen es nicht so gut geht.

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16. Juli 2014 um 19:00

Ja!
Hätte ich das geld und die möglichkeit, dann auf jeden fall!
So viele ich kann. Wollte ich auch immer machen... Nur leider verläuft mein leben nicht wie geplant und ich glaube ich werde nie die möglichkeit haben.
Für meinen partner wäre es nichts...

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16. Juli 2014 um 19:33

Jein
Also nach langem hin und her haben wir nun beide akzeptiert, dass ich wohl nicht schwanger werde. Wenn dann würden wir ein Langzeitpflegekind bei uns aufnehmen, also eines mit Aussicht auf Adoption etc.
Nachdem ich nun behandlungstechnisch schon so vieles auf mich genommen habe es aber dennoch nicht klappt, würde es mir sonst das Herz zerreißen, müsste ich es wieder abgeben.

Aber ich glaube es würde an unseren Berufen scheitern, er lässt sich demnächst beim Bund verpflichten und ich gehe im 3-Schicht-System arbeiten

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16. Juli 2014 um 19:58

Hey ich finde es ne tolle sache...
Ich könnte mir die Verantwortung für mich zwar nicht vorstellen aber meine Schwester hat zwei Geschwister Mädchen (5&7) und meine Mutter hat zwei Geschwister (Junge 14(geistig etwas zurück geblieben) & Mädchen 11). Sie kommen damit gut zurecht und wenn man weiss was die Kinder davor durchmachen mussten ist es das beste was es für die Kinder gibt. Es sind auch ganz liebe Kinder die sich auch super mit meinem Sohn verstehen. Könnte sie mir mittlerweile nicht mehr weg denken. Finde auf jeden Fall das man vor guten Pflegeeltern echt respekt haben sollte

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16. Juli 2014 um 20:05
In Antwort auf unkorrekt13

Hey ich finde es ne tolle sache...
Ich könnte mir die Verantwortung für mich zwar nicht vorstellen aber meine Schwester hat zwei Geschwister Mädchen (5&7) und meine Mutter hat zwei Geschwister (Junge 14(geistig etwas zurück geblieben) & Mädchen 11). Sie kommen damit gut zurecht und wenn man weiss was die Kinder davor durchmachen mussten ist es das beste was es für die Kinder gibt. Es sind auch ganz liebe Kinder die sich auch super mit meinem Sohn verstehen. Könnte sie mir mittlerweile nicht mehr weg denken. Finde auf jeden Fall das man vor guten Pflegeeltern echt respekt haben sollte

Das was afterworkuserin
geschrieben hat kann ich leider nur zustimmen. Also mit der rückführung und den eltern. Es muss nicht so sein. Bei meiner schwester und meiner mutter ist das noch recht angenehm aber kenne es von bekannten meiner mutter leider auch anders. Also so wie afterwork sagt

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16. Juli 2014 um 20:10

Ich finde es toll und kenne auch eine Pflegefamilie
Ich weiß allerdings nicht, ob ich es könnte. Da bin ich ganz ehrlich. Ich liebe Kinder, keine Frage aber ein Fremdes aufziehen. Gerade weil ich eigene habe und weiß, wie stark die Bindung zum eigenen Kind ist, kann ich mir das nicht vorstellen.
Eine Freundin von mir überlegt das zu machen aber ich Motive bzw. die ihres Freundes
Sie haben schon ein Kind, sie will ein Zweites, er aber nicht. panik wg. Geld usw. Dabei haben sie gute Jobs,. ein abbezahltes Haus. Naja, jetzt SEIN Argument. Pflegekind bringt Kohle und meine Freundin hätte ihr Zweites.

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16. Juli 2014 um 20:25
In Antwort auf sannie79

Ich finde es toll und kenne auch eine Pflegefamilie
Ich weiß allerdings nicht, ob ich es könnte. Da bin ich ganz ehrlich. Ich liebe Kinder, keine Frage aber ein Fremdes aufziehen. Gerade weil ich eigene habe und weiß, wie stark die Bindung zum eigenen Kind ist, kann ich mir das nicht vorstellen.
Eine Freundin von mir überlegt das zu machen aber ich Motive bzw. die ihres Freundes
Sie haben schon ein Kind, sie will ein Zweites, er aber nicht. panik wg. Geld usw. Dabei haben sie gute Jobs,. ein abbezahltes Haus. Naja, jetzt SEIN Argument. Pflegekind bringt Kohle und meine Freundin hätte ihr Zweites.

Auf
der Infoseite steht aber, dass mein ein Pflegekind nur bekommt, wenn man auch unabhängig von den Förderungen eines finanzieren könnte.
Also so einfach wäre das nicht. Finde das Motiv schon recht merkürdig

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16. Juli 2014 um 20:30

Ja
das was du schreibst würde mich auch abhalten. Dennoch gibt es ja auch Kinder , die du für immer bei dir auf nimmst. Eine Freundin meiner Mutter hat sogar zwei leibliche Geschwister direkt als Säugling zu sich genommen.

Wahrscheinlich könnte ich selbst es auch nur unter diesen Umständen. Der Hintergedanke dieses Kind dann eventuell doch wieder rückzuführen zu müssen nein. Ich könnte den Eltern nicht mehr vertrauen.

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16. Juli 2014 um 20:37

Nein
Würde ich nicht. Weil ich selbst ein Pflegekind war und die Jugendamtbesuche schrecklich waren. Ich wurde Jahre damit belastet und brauch dadurch davon Abstand.

Aber Hut ab vor allen die das machen bzw tun würden.

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16. Juli 2014 um 20:38

.
Wir haben viele Jahre darüber nachgedacht und haben dann ein Pflegekind aufgenommen.

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16. Juli 2014 um 21:06

.
Erst einmal bekommt Du einen Fragebogen. Dort wird nach Deiner Vergangenheit gefragt, Deiner Intention ein Pflegekind aufzunehmen, Deiner finanziellen Situation. Diesen Fragebogen schickst Du zusammen mit einem Bild von Dir und Deiner Familie, einen polizeilichen Führungszeugnis, und einem Gesundheitszeugnis welches Dir eine körperliche und geistige Unversehrtheit bescheinigt dem Jugendamt oder dem Träger, welcher für die Auswahl der Pflegeeltern zuständig ist. Dann kommen zwei Mitarbeiter des Trägers, wie in unserem Fall, Deine Räumlichkeiten besichtigen. Du musst dem Pflegekind ein eigenes Kinderzimmer zur Verfügung stellen können. Weiterhin wird bei diesem Besuch der Fragebogen durchgesprochen und da werden wirklich persönliche Fragen gestellt auf die Du zu antworten hast. Bist Du dann als "tauglich" eingestuft worden, erhälst Du eine Einladung zu einem Seminar zur Qualifizierung von Pflegeeltern. Hast Du dieses Seminar "bestanden" erfolgt ein Abschlussgespräch. Hier werden auch unter anderem noch einmal die "Wünsche" betreffend des Pflegekindes besprochen. Ist es Dir egal ob Junge oder Mädchen, welche Nationalität, körperlich eingeschränkt, usw. Der Altersunterschied, falls Du eigene Kinder hast, sollte zum jüngsten Deiner Kinder 3 Jahre betragen. Das Pflegekind darf niemals älter sein, als die eigenen Kinder, immer jünger!

Und dann wartest Du auf den Anruf.

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16. Juli 2014 um 21:11
In Antwort auf sannie79

Ich finde es toll und kenne auch eine Pflegefamilie
Ich weiß allerdings nicht, ob ich es könnte. Da bin ich ganz ehrlich. Ich liebe Kinder, keine Frage aber ein Fremdes aufziehen. Gerade weil ich eigene habe und weiß, wie stark die Bindung zum eigenen Kind ist, kann ich mir das nicht vorstellen.
Eine Freundin von mir überlegt das zu machen aber ich Motive bzw. die ihres Freundes
Sie haben schon ein Kind, sie will ein Zweites, er aber nicht. panik wg. Geld usw. Dabei haben sie gute Jobs,. ein abbezahltes Haus. Naja, jetzt SEIN Argument. Pflegekind bringt Kohle und meine Freundin hätte ihr Zweites.

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Ein Pflegekind bringt kein Geld. Du erhälst lediglich einen Anerkennungspauschale und die ist dafür, was Du 24h am Tag leistest, nun ja, gelinde gesagt, nichts! Bei uns wäre das ein Stundenlohn von 0,27 EURO die Stunde gewesen. Alles andere ist für das Pflegekind, also Kleidung, Verpflegung, Spielzeug, Versicherung etc.

Ein Pflegekind bringt also keine Kohle. Es bringt jede Menge Verantwortung mit sich und viel Einsatz. Und ein Pflegekind wird auch nie das eigene Kind sein, weil Pflegeeltern lediglich die alltäglichen Sachen entscheiden dürfen, alles andere entscheidet das Jugendamt und die leibliche Familie.

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16. Juli 2014 um 21:17
In Antwort auf sannie79

Ich finde es toll und kenne auch eine Pflegefamilie
Ich weiß allerdings nicht, ob ich es könnte. Da bin ich ganz ehrlich. Ich liebe Kinder, keine Frage aber ein Fremdes aufziehen. Gerade weil ich eigene habe und weiß, wie stark die Bindung zum eigenen Kind ist, kann ich mir das nicht vorstellen.
Eine Freundin von mir überlegt das zu machen aber ich Motive bzw. die ihres Freundes
Sie haben schon ein Kind, sie will ein Zweites, er aber nicht. panik wg. Geld usw. Dabei haben sie gute Jobs,. ein abbezahltes Haus. Naja, jetzt SEIN Argument. Pflegekind bringt Kohle und meine Freundin hätte ihr Zweites.

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Genau diese Einstellung: Pflegekind bringt Kohle und meine Freundin hätte ihr Zweites, ist so was von disqualifizierend.

Solche Sätze ärgern mich enorm. Was denkt der sich, was ein Kind, was in Pflege kommt, schon alles hinter sich hat? Das ist doch keine Sache, mit der man KOHLE verdienen kann.

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16. Juli 2014 um 21:29
In Antwort auf 000tanja000

Nein
Würde ich nicht. Weil ich selbst ein Pflegekind war und die Jugendamtbesuche schrecklich waren. Ich wurde Jahre damit belastet und brauch dadurch davon Abstand.

Aber Hut ab vor allen die das machen bzw tun würden.


Aber ging es dir dann nicht evtl besser in der Pflegefamilie ?

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16. Juli 2014 um 21:32
In Antwort auf sergei_12058308

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Ein Pflegekind bringt kein Geld. Du erhälst lediglich einen Anerkennungspauschale und die ist dafür, was Du 24h am Tag leistest, nun ja, gelinde gesagt, nichts! Bei uns wäre das ein Stundenlohn von 0,27 EURO die Stunde gewesen. Alles andere ist für das Pflegekind, also Kleidung, Verpflegung, Spielzeug, Versicherung etc.

Ein Pflegekind bringt also keine Kohle. Es bringt jede Menge Verantwortung mit sich und viel Einsatz. Und ein Pflegekind wird auch nie das eigene Kind sein, weil Pflegeeltern lediglich die alltäglichen Sachen entscheiden dürfen, alles andere entscheidet das Jugendamt und die leibliche Familie.

Ist
das auch bei Dauerpflege so ? Also das das Jugendamt da mitentscheidet ist für mich verständlich. Aber auch die Eltern ?

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16. Juli 2014 um 21:53
In Antwort auf lise3109


Aber ging es dir dann nicht evtl besser in der Pflegefamilie ?

Doch
auf jeden Fall ging es mir dort besser und ich bin meiner Pflegefamilie sehr dankbar.

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16. Juli 2014 um 22:28


Ja würden wir.
Überlegen, dass derzeit auch recht konkret.
Wir haben eine Adoptivtochter und würden gerne noch ein Kind haben.
Da man uns vom Jugendamt wenig Hoffnung macht noch ein Kind zu adoptieren, ist eben die Überlegung , dass wir ein Pflegekind aufnehmen möchten und dadurch eben ein Kind ein neues Zuhause geben möchten.

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17. Juli 2014 um 7:21

Nein
das wäre mir zuviel Verantwortung.....ich gehe lieber 6 Std arbeiten komm nach HAuse und gut ist. Aber Hut ab an alle die sich auf frende KInder mit etvl hartem Schicksal zu kämpfen haben. Das ist bestimmt nicht einfach

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17. Juli 2014 um 8:22


Ich arbeite im Pflegekinderdienst und bin sehr dankbar, dass es immer wieder Familien gibt, die sich dazu bereit erklären, Kinder bei sich aufzunehmen.
Mein Mann und ich könnten uns auch gut vorstellen, später mal Pflegekinder aufzunehmen. Noch fehlt uns aber der Platz und unser Sohn ist noch sehr klein. Da möchte ich erstmal ihm die Aufmerksamkeit die er braucht zukommen lassen.

Ein Pflegekind bedeutet in vielen Fällen viel Arbeit. Vor allem der Kontakt zu den leiblichen Eltern ist nicht zu unterschätzen und kann zu einer enormen Belastungen für das Pflegekind, einen selber und die ganze Familie werden.
Aber es gibt natürlich auch die Fälle in denen gar kein oder aber sehr guter Kontakt zu der Herkunftsfamilie besteht. Das ist auch möglich!

Ich denke, es ist sehr wichtig, dass man sich vorher darüber klar wird, wo die eigenen Grenzen liegen, was man bereit ist zu geben und wie sehr man sich auf ein Kind, mit seiner Geschichte und den Problemen, die es mitbringt, einlassen kann.

Achso, und wie unten schon erwähnt: Ich finde, Kohle machen, kann man mit einem Pflegekind wirklich nicht.

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17. Juli 2014 um 8:52
In Antwort auf lise3109

Ist
das auch bei Dauerpflege so ? Also das das Jugendamt da mitentscheidet ist für mich verständlich. Aber auch die Eltern ?

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So ist es auch bei der Dauerpflege. Das Sorgerecht geht nicht an Dich über sondern verbleibt entweder bei den Eltern oder geht an das Jugendamt. Somit muss Du eben Dinge wie Impfungen, Taufe etc. mit den Eltern oder dem Jugendamt abklären. Möchtest Du übers Wochenende weg fahren oder in den Urlaub, muss Du dies vorher dem Jugendamt mitteilen. Du darrst nicht einfach so ein paar Tage mit dem Kind verreisen. Du wirst eben zu jeder Zeit merken, dass das Kind eben nicht Dein Kind ist.

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17. Juli 2014 um 10:18

Auf jeden Fall...
würden wir das machen. Nur, weil ich jetzt schon weiß, dass wir uns emotional sehr binden würden, käme für uns keine Kurzzeitpflege in Betracht, sondern nur ein Kind, dass auf Dauer bei uns bleibt.

Ich finde es sehr wichtig, den Kindern, die aus "Problemfamilien" stammen, zu ermöglichen, in Liebe aufzuwachsen.

Ich denke aber, dass das nur Leute machen sollten, die bereit sind, keinen Unterschied zwischen leiblichen und nicht leiblichen Kindern zu machen. Ich kenne jemanden, der immer wieder betont "mein Pflegkind" sagt, das finde ich unter aller S*u.

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17. Juli 2014 um 12:24
In Antwort auf sergei_12058308

.
Erst einmal bekommt Du einen Fragebogen. Dort wird nach Deiner Vergangenheit gefragt, Deiner Intention ein Pflegekind aufzunehmen, Deiner finanziellen Situation. Diesen Fragebogen schickst Du zusammen mit einem Bild von Dir und Deiner Familie, einen polizeilichen Führungszeugnis, und einem Gesundheitszeugnis welches Dir eine körperliche und geistige Unversehrtheit bescheinigt dem Jugendamt oder dem Träger, welcher für die Auswahl der Pflegeeltern zuständig ist. Dann kommen zwei Mitarbeiter des Trägers, wie in unserem Fall, Deine Räumlichkeiten besichtigen. Du musst dem Pflegekind ein eigenes Kinderzimmer zur Verfügung stellen können. Weiterhin wird bei diesem Besuch der Fragebogen durchgesprochen und da werden wirklich persönliche Fragen gestellt auf die Du zu antworten hast. Bist Du dann als "tauglich" eingestuft worden, erhälst Du eine Einladung zu einem Seminar zur Qualifizierung von Pflegeeltern. Hast Du dieses Seminar "bestanden" erfolgt ein Abschlussgespräch. Hier werden auch unter anderem noch einmal die "Wünsche" betreffend des Pflegekindes besprochen. Ist es Dir egal ob Junge oder Mädchen, welche Nationalität, körperlich eingeschränkt, usw. Der Altersunterschied, falls Du eigene Kinder hast, sollte zum jüngsten Deiner Kinder 3 Jahre betragen. Das Pflegekind darf niemals älter sein, als die eigenen Kinder, immer jünger!

Und dann wartest Du auf den Anruf.

Also so kenne ich das auch...
Außer mit dem alter. Mein Bruder ist 10 und die Pflegekinder 11&14 und das war kein Problem...

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17. Juli 2014 um 12:24
In Antwort auf sergei_12058308

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Erst einmal bekommt Du einen Fragebogen. Dort wird nach Deiner Vergangenheit gefragt, Deiner Intention ein Pflegekind aufzunehmen, Deiner finanziellen Situation. Diesen Fragebogen schickst Du zusammen mit einem Bild von Dir und Deiner Familie, einen polizeilichen Führungszeugnis, und einem Gesundheitszeugnis welches Dir eine körperliche und geistige Unversehrtheit bescheinigt dem Jugendamt oder dem Träger, welcher für die Auswahl der Pflegeeltern zuständig ist. Dann kommen zwei Mitarbeiter des Trägers, wie in unserem Fall, Deine Räumlichkeiten besichtigen. Du musst dem Pflegekind ein eigenes Kinderzimmer zur Verfügung stellen können. Weiterhin wird bei diesem Besuch der Fragebogen durchgesprochen und da werden wirklich persönliche Fragen gestellt auf die Du zu antworten hast. Bist Du dann als "tauglich" eingestuft worden, erhälst Du eine Einladung zu einem Seminar zur Qualifizierung von Pflegeeltern. Hast Du dieses Seminar "bestanden" erfolgt ein Abschlussgespräch. Hier werden auch unter anderem noch einmal die "Wünsche" betreffend des Pflegekindes besprochen. Ist es Dir egal ob Junge oder Mädchen, welche Nationalität, körperlich eingeschränkt, usw. Der Altersunterschied, falls Du eigene Kinder hast, sollte zum jüngsten Deiner Kinder 3 Jahre betragen. Das Pflegekind darf niemals älter sein, als die eigenen Kinder, immer jünger!

Und dann wartest Du auf den Anruf.

Also so kenne ich das auch...
Außer mit dem alter. Mein Bruder ist 10 und die Pflegekinder 11&14 und das war kein Problem...

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17. Juli 2014 um 12:39

.
Diese Option gibt es nicht. Ein Pflegekind kann man nicht adoptieren. Es mag seltene Einzelausnahmen geben aber generell wird dieses Kind kein Adoptivkind sondern immer ein Pflegekind bleiben. Es sei denn, es ist Volljährig und kann selbst entscheiden.

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17. Juli 2014 um 12:42
In Antwort auf froifroi

Auf jeden Fall...
würden wir das machen. Nur, weil ich jetzt schon weiß, dass wir uns emotional sehr binden würden, käme für uns keine Kurzzeitpflege in Betracht, sondern nur ein Kind, dass auf Dauer bei uns bleibt.

Ich finde es sehr wichtig, den Kindern, die aus "Problemfamilien" stammen, zu ermöglichen, in Liebe aufzuwachsen.

Ich denke aber, dass das nur Leute machen sollten, die bereit sind, keinen Unterschied zwischen leiblichen und nicht leiblichen Kindern zu machen. Ich kenne jemanden, der immer wieder betont "mein Pflegkind" sagt, das finde ich unter aller S*u.

..
Wir hatten uns auch auf eine Dauerpflegschaft beworben und wurden ausschließlich dafür geschult und es wurde uns versichert, dass wir auch nur ein Kind in Dauerpflege bekommen. Was nicht bedeutet, dass dieses Kind dann für immer bleibt aber zumindest für einen längeren Zeitraum. Bei uns stellte sich dann später heraus, dass es nur eine Bereitsschaftspflege war, also entgegen dem, wofür wir geschult worden sind. Nach acht Monaten bei uns erhielten wir Nachmittags einen Anruf, dass die Kleine am nächsten Tag abgeholt wird und zurück zu ihrer leiblichen Mutter geht.

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17. Juli 2014 um 13:18
In Antwort auf sergei_12058308

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Diese Option gibt es nicht. Ein Pflegekind kann man nicht adoptieren. Es mag seltene Einzelausnahmen geben aber generell wird dieses Kind kein Adoptivkind sondern immer ein Pflegekind bleiben. Es sei denn, es ist Volljährig und kann selbst entscheiden.

Adoption
Die Option gibt es schon. Habe selbst schon einige Fälle erlebt, in denen die leiblichen Eltern das Kind nach einigen Jahren in der Pflegefamilie zur Adoption freigeben.

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17. Juli 2014 um 14:16
In Antwort auf hikari2604

Adoption
Die Option gibt es schon. Habe selbst schon einige Fälle erlebt, in denen die leiblichen Eltern das Kind nach einigen Jahren in der Pflegefamilie zur Adoption freigeben.

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Das dies passiert ist aber nicht die Regel und kommt einfach nur ganz selten vor. Deswegen sagt man Pflegeeltern auch nicht, das mal diese Option bestehen würde, denn in den meisten Fällen ist es eben anders. Also eine generelle Option besteht eben nicht. Es kann sein, dass dies mal passiert aber wie gesägt, kann man nicht von einer generellen Option sprechen.

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