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Würdet ihr operieren lassen?

31. Oktober 2009 um 16:20

Hi liebe Mitmütter,

es wäre lieb, wenn ihr euch kurz die Zeit nehmen würdet, euch in mein Problem einzufühlen.

Mein Sohn (6 Monate) kem mit einer glandulären Hypospadie (http://embryology.med.unsw.edu.au/Notes/images/urogen/hypospadia.jpg , LEERZEICHEN entfernen!) auf die Welt.
Die Harnröhre mündet einfach etwas zu weit unten auf der Eichel.

Er hat dadurch keinerlei Beschwerden, kann also normal urinieren.

Der Kinderarzt hat uns den Besuch einer Chirurgin nahegelegt, da die Hypospaie operativ korrigiert werden kann und sollte.
Das OP-Alter liegt zwischen 12 und 18 Monaten.

Er sagt, die OP sei wichtig, um psychischen Schäden vorzubeugen. Einerseits wird mein Sohn eines Tages feststellen, dass sein Penis "anders" ist (und auch andere Kinder im Kindergarten werden das feststellen und ihn möglicherweise hänseln), andererseits geht eine Hypospadie häufig mit einer Krümmung des Penis einher, was sein komplettes späteres Sexualleben negativ beeinflussen kann.

Natürlich möchte ich beides nicht (obwohl erst noch festzustellen ist, ob eine Krümmung überhaupt vorliegt).

Trotzdem mache ich mir Gedanken darüber, ob eine so frühe OP in Ordnung ist. Anscheinend ist in diesem Alter die Korrektur am einfachsten vorzunehmen.
Aber ich möchte eigentlich nicht an dem "besten Stück" meines Sohnes (überhaupt an seinem Körper) herumschnippeln lassen, ohne sein Einverständnis.

Außerdem kann ich schlecht abschätzen, wie ein 12-18 Monate altes Kleinkind so eine OP psychisch wegsteckt. Den Krankenhausaufenthalt, die Schmerzen. Er versteht das doch alles noch gar nicht.


Was würdet ihr machen?

Liebe Grüße
Janine

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31. Oktober 2009 um 16:22

Ich würd es operieren lassen

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31. Oktober 2009 um 16:23
In Antwort auf selen_12087523

Ich würd es operieren lassen

Du meinst also
jetzt und nicht warten bis er alt genug ist um selbst zu entscheiden, bzw. es besser zu verstehen?

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31. Oktober 2009 um 16:25

Du sagst ja zwischen 12-18 Monaten!
Das würd ich in dieser Zeit machen lassen! Die kleinen stecken so einen LKH besuch meist besser weg als wir Eltern!

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31. Oktober 2009 um 16:27
In Antwort auf selen_12087523

Du sagst ja zwischen 12-18 Monaten!
Das würd ich in dieser Zeit machen lassen! Die kleinen stecken so einen LKH besuch meist besser weg als wir Eltern!

Jaja, genau
meinte zwischen 12-18 Monaten.
Ich kann das schlecht beurteilen, war das erste Mal bei meiner Geburt im KH und es war der Horror! Danke für deine Antwort!

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31. Oktober 2009 um 16:31

In wie weit würde es denn sein späteres
sexualleben beeinträchtigen? das wäre ja auch nicht ganz ohne...dann würde ich doch eher das risko eingehen, dass die kinder später hänseln, statt dass dein sohn später probleme mit dem sexualleben hätte. andererseits hat es der arzt euch ja nahegelegt, dass es besser wäre die op machen zu lassen. dann würde ich wieder sagen: macht die op in diesem zeitraum. denn wer weiß, ob es tatsächlich zu einer krümmung kommt. die ärzte werden ihr bestes geben! was sagt denn dein partner dazu?

liebe grüße

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31. Oktober 2009 um 16:42
In Antwort auf senga_12775604

In wie weit würde es denn sein späteres
sexualleben beeinträchtigen? das wäre ja auch nicht ganz ohne...dann würde ich doch eher das risko eingehen, dass die kinder später hänseln, statt dass dein sohn später probleme mit dem sexualleben hätte. andererseits hat es der arzt euch ja nahegelegt, dass es besser wäre die op machen zu lassen. dann würde ich wieder sagen: macht die op in diesem zeitraum. denn wer weiß, ob es tatsächlich zu einer krümmung kommt. die ärzte werden ihr bestes geben! was sagt denn dein partner dazu?

liebe grüße

Die Beeinträchtigung...
...wäre halt aufgrund der Krümmung. Das heißt, es wäre auch eher ein psychisches Problem, da natürlich ein krummer Penis sehr belastend sein kann.
Die Krümmung kann theoretisch jetzt schon festgestellt werden, der Kinderarzt konnte dies jedoch nicht, es wird der Chirurg machen müssen. Für mich sieht soweit alles gerade aus, aber das hat ja nichts zu sagen.

Mein Partner und ich sind uns natürlich einig, dass er keinen krummen Penis haben soll!
Aber wir wollen auch nicht einfach so entscheiden, schließlich ist es der Körper unseres Sohnes. Es ist ja nun nicht so, dass die OP unbedingt gemacht werden MUSS. Sie sollte, sagt der Arzt. Eben aus den genannten Gründen.

Das Hänseln im Kindergarten, genauso nannte es der Arzt, sehe ich übrigens auch nicht als so schlimm an. Erstmal ist ein Kindergartenkind kein Baby mehr, dem man auch erklären kann, dass sein Penis minimal anders aussieht, aber deshalb nicht schlechter ist. Und außerdem glaube ich, dass ein selbstbewusstes, mit Liebe und Rückhalt erzogenes Kind sich nicht unbedingt hänseln lässt.

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31. Oktober 2009 um 17:01

Mhhmmm...
...vielen Dank für den Erfahrungbericht!

Soweit ich weiß, ist der Eingriff bei einer Phimose im Vergleich zur Hypospadie echt relativ harmlos. Nach der OP einer Hypospadie werden die Kleinen, soweit ich das jetzt mitbekommen habe aus Erfahrungsberichten, einige Tage ans Bettchen gefesselt, damit sie sich nicht anfassen oder auf den Bauch drehen können.

Können sich deine Brüder denn wirklich noch daran erinnern? Oder sagen sie nichts, weil sie es nicht mehr wissen?

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31. Oktober 2009 um 17:11

Es geht hier nicht um ein entstelltes Gesicht oder ein drittes Bein wobei die psychische Belastung
vorrauszusehen ist!

Ich wundere mich, dass du das so schwarz-weiß sehen kannst! Aber ich habe ja nach Meinungen gefragt, von daher okay. Nur:

Es geht hier um eine Sache, die MÖGLICHERWEISE zu psychischen Problemen führt.

Und die ebenso auch später noch korrigiert werden kann. Es besteht nicht nur ein Zeitfenster vom 12.-18. Monat. es wird lediglich empfohlen.

Wir als Eltern sehen es als respektlos an, etwas am Körper unseres Sohne ohne sein Einverständnis vornehmen zu lassen, was ihn vielleicht gar nicht gestört hätte. Wie beschrieben, körperlich ist er nicht beeinträchtigt.

Und mal andersrum:
Wer sagt mir denn, dass es seine psychische Entwicklung nicht negativ beeinflusst, wenn er ohne es zu verstehen ein paar Tage mit Schmerzen, irgendwo in der Fremde, an ein Bett gefesselt wird?

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31. Oktober 2009 um 17:36

Neenee, Quark-
das hab ich jetzt nicht bissig gemeint. Also, ich habs gemeint, wie es da steht, aber nicht bissig.

Ich möchte natürlich keine Bestätigung meiner Meinung (die ich ja auch noch nicht habe).

Vielmehr sehe ich das eben als Grauzone ( aus "es ist ein Eingriff, der nicht zu sein hat, also soll mein Kind selbst entscheiden, wenn es alt genug ist" und "ich tue meinem Kind einen Gefallen, wenn ich es jetzt durchführen lasse, da er später vermutlich nicht mehr das Glück hat, die schmerzliche Erfahrung zu vergessen, aber ich habe über ihn bestimmt") Und da wundere ich mich eben, dass man es so einseitig sehen kann. Deshalb das "schwarz-weiß". Wie gesagt, ich habe das nicht bissig gemeint, im Grunde ist es für mich ja wichtig, sowas, mit Begründung, zu hören.

Natürlich wird einer von uns ihn ins KH begleiten, aber das mit dem Fesseln wird sich zumindest nachts wohl nicht vermeiden lassen, da die Kleinen sich nicht auf den Bauch rollen dürfen.

Was bedeutet denn genau: "Ich bin vom Fach"? Nicht dass ich mich hier jetzt schon mit unserer zukünftigen Chirurgin in die Haare kriege^^

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31. Oktober 2009 um 17:40
In Antwort auf bride_12734456

Neenee, Quark-
das hab ich jetzt nicht bissig gemeint. Also, ich habs gemeint, wie es da steht, aber nicht bissig.

Ich möchte natürlich keine Bestätigung meiner Meinung (die ich ja auch noch nicht habe).

Vielmehr sehe ich das eben als Grauzone ( aus "es ist ein Eingriff, der nicht zu sein hat, also soll mein Kind selbst entscheiden, wenn es alt genug ist" und "ich tue meinem Kind einen Gefallen, wenn ich es jetzt durchführen lasse, da er später vermutlich nicht mehr das Glück hat, die schmerzliche Erfahrung zu vergessen, aber ich habe über ihn bestimmt") Und da wundere ich mich eben, dass man es so einseitig sehen kann. Deshalb das "schwarz-weiß". Wie gesagt, ich habe das nicht bissig gemeint, im Grunde ist es für mich ja wichtig, sowas, mit Begründung, zu hören.

Natürlich wird einer von uns ihn ins KH begleiten, aber das mit dem Fesseln wird sich zumindest nachts wohl nicht vermeiden lassen, da die Kleinen sich nicht auf den Bauch rollen dürfen.

Was bedeutet denn genau: "Ich bin vom Fach"? Nicht dass ich mich hier jetzt schon mit unserer zukünftigen Chirurgin in die Haare kriege^^

Korrektur:
Hab mich blöd ausgerdrückt:

Habe natürlich eine "Meinung", jedoch noch keine Lösung, bzw. noch keine Entscheidung gefällt.

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31. Oktober 2009 um 20:17

Ich würde
nicht operieren lassen, es sei denn es liegt eine Krümmung vor, aber ansonsten, bloß weil die Harnröhre weiter unten ist, nööö.
Warum sollten andere Kinder das mitbekommen?


Ich würde es nicht machen.

LG

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31. Oktober 2009 um 20:22
In Antwort auf in'am_11930447

Ich würde
nicht operieren lassen, es sei denn es liegt eine Krümmung vor, aber ansonsten, bloß weil die Harnröhre weiter unten ist, nööö.
Warum sollten andere Kinder das mitbekommen?


Ich würde es nicht machen.

LG

^^ Ich habe mich das auch gefragt,
wieso andere Kinder das mitbekommen sollten.

Aber mein Freund und auch andere Jungs bestätigten mir, dass im Kindergarten wohl auch öfter mal "Penisvergleich" anstünde

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31. Oktober 2009 um 20:23

Mh
ich habe jetzt ganz lange überlegt ob ich schreibe.

MEINE persönlich meinung :

lass es machen. wirklich jetzt, wo er klein ist.
schau, die kinder vergessen sachen, die in den ersten drei lebensjahren passieren schneller, als das was da nach passiert.
klar ist es hart, ihn nach der op zu sehen. die op selber ist hart und die tage/wochen anschließend sind auch nicht einfach.

ich glaube, das krankenhaus wird dich ausführlich beraten, sollte eine krümmung vorliegen.

wie gesagt, MEINE meinung. in ein paar jahren wird er auch nicht verstehen, warum eine solche op sein muß, wenn er weiß es ist mit schmerzen verbunden und mit still liegen und co. meinst du dann sagt er "ja mama, ich will diese op freiwillig"

natürlich kann irgendwann im alter der tag kommen, wo er es selber entscheiden würde und könnte, aber weißt du, was bis dahin alles sein kann?

naja, ich drücke euch die daumen, dass ihr eine entscheidung treffen könnt.

lg
steffi

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1. November 2009 um 19:03

Ja, ich versteh dich schon...
Ich denk irgendwie immer, mein Kleiner ist noch sooo klein, vielleicht wäre die OP besser durchzuführen, wenn man ihm alles erklären könnte.
Von daher finde ich deine Anmerkung dazu, wie Kinder sowas wegstecken sehr interessant, danke.

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3. Januar 2010 um 21:25

OP auf jeden Fall. Der richtige Arzt ist wichtig
Hallo Janine,
wir liegen gerade in der Uniklinik in Düsseldorf. Mein Sohn ist am Dienstag an seiner Hypospadie operiert worden. Wenn Du wissen möchtest was genau auf dich zukommt, dann sag mir bescheid das wir vielleicht telefonien. Denn man kann nicht mal ebend alles zusammenfassen. WICHTIG ist immer, keinen Chirugen sonder einen Urolgen zurate ziehen. Und nimm dir Zeit bei der Wahl. Ich weiss jetzt nicht wo du wohnst. Hier in Düsseldor ist es Professor Albers. SUPER!! Ansonsten soll Krefeld mit Prof. Westermann auch hervorragend sein.
Also wenn du mehr wissen möchtest, dann lass uns Telefonnummern tauschen.
LG Nadine

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3. Januar 2010 um 21:40

Kommt darauf an....
wenn eien Krümmung vorliegt und diese Probleme machen kann, egal in welchen Berreichen, würde ich operieren lassen.

alles anderer fände ich bedenklich. Klar vergleichen Kinder, aber bei einer Harnrohrenverlängerung würde ich keinesfall operieren lassen. Frag doch in diesem Fall den Arzt wie man das äußerlich erkennen kann. Sieh es doch so: manche haben kleine Hoden, manche große Hoden, der Hoden des anderen hängt viel tiefer als der des anderen, der eine hat eine riesen lange Vorhaut, der andere wiederum keine, einer hat einen dicken kurzen, der anderer einen dünnen langen. Da operiert man ja ach nicht Wenn meine Tochter mit 13 Jahren, so wie ich, eine Brust etwas kleiner hat als die andere, werde ich ihr auch keine OP erlauben bzw machen lassen. Wenn es letztendlich nur um die Ästhetik geht, würde ich ihn fragen wenn er in die Pubertät kommt, und selbst entscheiden lassen ob es ihn stört (wenn er es bis dahin übethaupt bemerkt hat)

Finde deine Bedenken aber völlig korrekt. Manch andere eltern lassen einfach schnippeln nur weil ein Arzt meint es müsse sein.

Alles Gute

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3. Januar 2010 um 21:40

Ich muss noch was loswerden
Wenn man das hier alles liest bekommt man ja Angst.
OP war Dienstag. Nach der vierstündigen Op wurde vor dem Aufwachen nochmal lokal betäubt. Dann haben wir abend vorsorglich Schmerzmittel verabreicht( er hat nicht über Schmerzen gklagt.) Und dann haben wir gar nichts mehr egeben, weil er keine Schmerzen hat. Allerdings hat er zwei Katheter, einen durch den Penis, als Harnröhren führung, einen durch die Bauchdecke wodurch der Urin abläuft. Und gefesselt wurde er auch nicht!!!! Wobei er heute schon den ganzen Tag wieder rumgelaufen ist. icht verrückt machen lassen.

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3. Januar 2010 um 21:51

Es gibt leider Dinge, die wir Eltern für die Kinder zu deren Wohl entscheiden müssen...
dazu gehört wohl auch die OP bei Deinem Sohn. Wenn Dir der KA und ein Chirurg dazu raten, es in diesem Alter machen zu lassen solltest Du das auch tun. In dem Alter stecken Kinder OPs viel besser weg, als wenn sie älter sind. Mein Patenkind (Mädchen) hatte z.B. einen Leistenbruch, der auch vor einigen Monaten operiert werden mußte, da war sie ca. 10 Monate alt. Sie hat die OP ganz toll überstanden, nur die Tage danach waren doof, weil sie nicht so durfte wie sie wollte. Sie fing gerade an zu stehen und erste Schritte zu machen und fand das total doof, dass sie das halt für einige Zeit nicht durfte. Ihre Mutter war schon arg froh, als die "Schonfrist" rum war.

Für keinen von uns ist es einfach, sein Kind für eine OP in die Hände anderer Menschen zu geben. Es kann auch immer was passieren, das ist klar und die Gefahr besteht bei jeder Vollnarkose. Aber ich würde mir da mal nicht zu viel Angst machen lassen. Dieser Gefahr warst Du, Dein Kind und jeder Mensch auf dieser Erde schon sooo oft ausgesetzt. Es sterben auch Kinder oder Mütter bei der Geburt, nach Impfungen oder an einer einfachen Kinderkrankheit. Man darf manchmal einfach nicht sooo genau darüber nachdenken.

Meine Große war 3, als sie unter Vollnarkose die Polypen entfernt bekam und man ihr Röhrchen in die Ohren setzte. Ob die Mandeln auch enfernt werden müßten, sollte sich erst unter der OP rausstellen. Sie blieben zum Glück drin. Es waren schlimme und vor allem lange Minuten, bis ich sie auf der Aufwachstation in die Arme nehmen konnte. Ich habe die ganze Zeit nur geheult, aber es war einfach notwendig und heute hat sie kaum noch Beschwerden. Man muß da einfach wirklich Vertrauen in die Ärzte haben.

Ich würde es machen lassen an Deiner Stelle, da die Ärzte schon dazu raten.

LG Ninusch

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3. Januar 2010 um 22:20

Ja würde ich
es klingt zwar grad hart aber ja ich würde es...
und das weil ich weiß das mein kind psychische schaden davon tragen würde...
die männer haben doch schon genug probleme ob der zu klein, du dünn oder sonst was ist...willst du wirklich das dein sohn in der zukunft sich deswegen fertig macht? und dann würde der satz kommen: wieso hast du das nicht weg machen lassen, es ist deine schuld das ich so bin...

es klingt zwar hart, aber spätestens wenn er ein teeny ist kommt es!

wenn jemand meine meinung grad nicht passt, kann ich auch nichts für...so ist meine meinung...

cucu maci

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4. Januar 2010 um 7:07

Huch-
Wer holt denn da meinen Thread aus der Versenkung?!

Nur zur Info, es ist momentan nicht mehr aktuell.
Wir haben zwar keine Entscheidung gefällt, aber dazu muss sowieso erst ein Chirurg "drauf" gucken. Und das wird mit etwa einem Jahr gemacht. Von daher haben wir noch etwas Zeit.

Aber danke für eure Antworten!

Grüße,
Janine

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2. Februar 2010 um 19:39

Ich würde warten bis er es verstehen kann
Hallo Janine

Als Eltern hat man leider das schwere Los Entscheidungen zu treffen

Also ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung raten damit zu warten bis er es verstehen kann was dort mit ihm passiert.
Mein Sohn hatte mit 1 1/2 Jahren eine Leistebruch OP ,(Lübeck Uni) eigentlich sollte damals die Hypospadie mit gemacht werden, aber im letzten Momet habe ich mich anders entschlossen.Ich bin für mich nicht genüged darüber aufgeklärt worden und die Vorstellung das mein Spatz mit nur einem Jahr fixiert wird und das ganze für 10 Tage war zuviel für mich.Mitlerweile hat sich in den Operatiostechniken und in der Pflege danach viel verändert. Was auch von Klinik zu Klinik unterschiedlich ist.
Ich weiß ja nicht von wo Du kommst aber Heidelberg hat einen super ruf. Aaachen sowie Krefeld und auch Hamburg.
Letzten Dienstag wurde mein Sohn (mit Narkoseunverträglichkeit) in Köln Amsterdammerstaße operiert. Die OP hat mit Leistebruch (da er wieder gebrochen war) 4 Stunde gedauert. Hypospadie 2 Grad.Die 5 Tage strammes liegen vergingen relativ schnell, weil Max es verstehe konnte warum. Wie hier auch schon eine Mama geschrieben hat , es gibt viel über dieses Thema zu sagen , vor allem die Ängste die damit verbunden sind. Fals du noch Frage hast , ich beantworte sie dir gerne.
Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen egal für was ihr Euch entscheidet.
Liebe Grüße
Melanie

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2. Februar 2010 um 19:45

Unser Sohn hat eine Fimose
das heißt, die Vorhaut lässt sich nicht zurückschieben.
Der Arzt meinte, dass das meistens kurz vor der Einschulung operativ behandelt wird. Also wenn er schon fünf Jahre alt ist.

Ich würde dir raten, auch mal zu einem anderen Kinderarzt zu gehen und dessen Meinung einholen.

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2. Februar 2010 um 20:17

Mein sohn hat das auch
hey,

mein sohn ole ist 8 monate und hat genau das gleiche und uns wurde nach der geburt geraten die op erst mit 3 jahren durchführen zu lassen.

leider hatte ole fisteln am after und wurde in einer spezialklinik operiert und der oberarzt dort meinte auch dass es gemacht werden muss aber schon mit einem jahr.

demnächst sollen wir uns mal beim urologen vorstellen und dann nochmal bei dem oberarzt, ich hoffe, dass die op gut und ohne probleme verläuft.

eine op macht einen schon fertig, ole war damals bei der ersten op 3 wochen alt und dann bei der zweiten dann 6-7 wochen alt, es war schrecklich für mich aber ganz ehrlig muss ich sagen, wäre er älter gewesen hätte er mehr mitbekommen und hätte die schmerzen bestimmt mehr gespürrt.... weißt du was ich meine?

halt mich auf dem laufenden....

glg betty + ole

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2. Februar 2010 um 20:29

Also mein mann hat/hatte das auch!
nur mal so aus der warte eines betroffenen, der mitreden kann:
bei ihm wurde das erst später gemacht (so mit 3jahren) und er kann sich noch ein wenig daran erinnern. er meint es wäre nicht wirklich schlimm gewesen nur nervig, weil er es nicht richtig verstehen konnte. und er findet, dass wenn er wählen könnte für sein kind würde er es lieber noch früher machen lassen, damit sie davon nichts mitbekommen.
das problem ist nämlich wenn sie es bewusst mitbekommen aber nicht verstehen, kann das belastend für das kind sein. und wenn es das bewusst mitbekommt und eventuell schon eine frühkindliche sexualität hat, sprich schon weiß, dass geschlechtsorgane was anderes sind als arme oder bein, kann es ebenfalls irgendwie belastend sein.
dann lieber gleich so, dass das kind einfach nur merkt: hui ich bin hier im krankenhaus wie spannend und mama ist die ganze zeit da, toll.


ach ja auch aus meiner sicht:
als ich meine mann kennengelernt habe und wir intim wurden, hab ich mich schon gefragt (und dann natürlich ihn) was er an seinem penis für narben hat (sind nicht groß, aber ich hab mir das gute stück ja genau angesehen ). und ich fand es nicht weiter schlimm. ich glaube ich hätte eine anders austretende harnröhre komischer gefunden... keine ahnung wieso.

aber wir beide würden es bei unserem sohn machen lassen und auch bald. ist auch eher ein bauchgefühl, keine handfesten argumente, denn die gibt es für beide seiten.

wie du dich auch immer entscheidest, steh dahinter, das ist das wichtigste!

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2. Februar 2010 um 20:32
In Antwort auf tamera_12699467

Also mein mann hat/hatte das auch!
nur mal so aus der warte eines betroffenen, der mitreden kann:
bei ihm wurde das erst später gemacht (so mit 3jahren) und er kann sich noch ein wenig daran erinnern. er meint es wäre nicht wirklich schlimm gewesen nur nervig, weil er es nicht richtig verstehen konnte. und er findet, dass wenn er wählen könnte für sein kind würde er es lieber noch früher machen lassen, damit sie davon nichts mitbekommen.
das problem ist nämlich wenn sie es bewusst mitbekommen aber nicht verstehen, kann das belastend für das kind sein. und wenn es das bewusst mitbekommt und eventuell schon eine frühkindliche sexualität hat, sprich schon weiß, dass geschlechtsorgane was anderes sind als arme oder bein, kann es ebenfalls irgendwie belastend sein.
dann lieber gleich so, dass das kind einfach nur merkt: hui ich bin hier im krankenhaus wie spannend und mama ist die ganze zeit da, toll.


ach ja auch aus meiner sicht:
als ich meine mann kennengelernt habe und wir intim wurden, hab ich mich schon gefragt (und dann natürlich ihn) was er an seinem penis für narben hat (sind nicht groß, aber ich hab mir das gute stück ja genau angesehen ). und ich fand es nicht weiter schlimm. ich glaube ich hätte eine anders austretende harnröhre komischer gefunden... keine ahnung wieso.

aber wir beide würden es bei unserem sohn machen lassen und auch bald. ist auch eher ein bauchgefühl, keine handfesten argumente, denn die gibt es für beide seiten.

wie du dich auch immer entscheidest, steh dahinter, das ist das wichtigste!

Huch
fehlende und/oder zuviel geratene vokale und/oder konsonanten dürfen getrost gedanklich ergänzt und/oder gestrichen werden

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