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Wutbrief einer Lehrerin!

20. Dezember 2013 um 23:33

Rücksichtslose Rempeleien, respektloser Umgang, Rülpsen in der U-Bahn, keine Lust, sich anzustrengen in einem Wutbrief an die Eltern schildert die Lehrerin Dagmar Biesterfeldt (46) die chaotischen Zustände in der 1. Klasse der Grundschule Neuland (Harburg) und nimmt die Eltern in die Pflicht, ihren Kindern Werte zu vermitteln. Das Schreiben spaltet die Elternschaft.
Eine kleine Dorfschule mit 104 Kindern am Rande Hamburgs, umgeben von Feldern und mit einem eigenen kleinen Streichelzoo die Grundschule Neuland wirkt wie aus dem Bilderbuch. Ausgerechnet hier soll es Probleme mit aggressiven ABC-Schützen geben?
Dagmar Biesterfeldt ist die Klassenlehrerin der 1. Klasse und hat sich in einem fünfseitigen Brief an die Eltern ihrer 24 Schützlinge Luft gemacht. Wir haben ein Problem mit Aggressionen an unserer Schule, sagt sie, und der Brief soll eine Gesprächsgrundlage sein.
Detailliert beschreibt sie das Verhalten ihrer Klasse auf einem Ausflug in die Kunsthalle Anfang Dezember, schildert die Sechs- und Siebenjährigen als desinteressiert und disziplinlos, mit schlechten Manieren und einem Hang zur Fäkalsprache.
Ich habe tagelang überlegt, ob ich den Brief schreiben soll, sagt Dagmar Biesterfeldt, aber ich wollte, dass die Eltern wissen, was in der Schule los ist. Und dass das ein Problem ist, das wir nur gemeinsam in den Griff bekommen.
Schulleiter Frank Böttcher (61) hat den Brief unterschrieben. Ja, wir sind hier eine Idylle, sagt er, aber seit zwei, drei Jahren kippt es. Die Kinder überschreiten Grenzen, verbal und körperlich. Die Schüler sollen sich wohlfühlen an unserer Schule, aber manche fühlen sich bedroht und deshalb müssen wir handeln.
Viele Eltern hätten positiv auf das Schreiben reagiert, sagen die Pädagogin und der Schulleiter. Es gibt aber auch Eltern, die sich den Ton des Briefes verbitten. Silke Gohlke (45), eine der angeschriebenen Mütter, ist empört: Wie kann Frau Biesterfeldt von den Kindern Respekt verlangen und uns Eltern so einen respektlosen Brief schreiben?
Sie ist selbst Lehrerin und räumt ein, dass es in der Klasse ihres Sohnes Probleme mit der Disziplin gibt. Daran sei allerdings das fehlende pädagogische Konzept der Lehrerin schuld und nicht die Kinder: Die Klasse ist bewegungsfreudig, aber keineswegs verhaltensauffällig.

Hier Auszüge aus dem Brief:

Wir waren in der Kunsthalle. Ich habe mich geschämt. Wir haben mit einer Führerin in den Kunsträumen gemalt. Ich habe mich entschuldigt.
Pinsel und Malutensilien werden verteilt und die Klopperei beginnt! Es wird laut, Kinder müssen ihrem Nachbarn ins Gesicht schreien, dass sein Bild doof (das Wort war ein anderes) ist.
Einige werden maulig, geben unpassende Kommentare ab und antworten auf Fragen von Frau G. mit Fäkalsprache.
Wir malen noch einmal auf dem Fußboden der Sammlung eigentlich eine tolle Erfahrung für Kinder. Freud- und anstrengungslose Versuche vieler Kinder, Striche aufs Papier zu bringen.
Endlich stehen alle, da trampeln Kinder mit dreckigen Schuhen über die Bilder! Absichtlich! Am nächsten Tag wird mir ein Kind erklären, dass ihm langweilig war und dass es dann ja wohl klar ist, dass es das tun kann.
Ältere Herrschaften steigen über Butterbrotpapiere, Rucksäcke und Kinder. Den Kindern kommt das nicht einmal komisch vor. Als ich sie auffordere, Platz zu machen, schauen sie mich verständnislos an und essen in Ruhe weiter!
Die Mitschüler werden angeschrien, geboxt, getreten und Rucksäcke umhergeschleudert. Ein älterer Herr bekommt auch einen ab. Eine Entschuldigung ist nicht zu erwarten.
Kinder lassen die Hälfte ihrer Sachen liegen in der Erwartung, dass es ihnen schon jemand hinterhertragen wird.
Es ist für die Kinder nicht einsehbar, dass wir in dem wuseligen Hauptbahnhof dicht zusammenbleiben müssen. Ich komme mir vor wie ein Schweinetreiber.
In der Bahn plötzlich vertraute Geräusche. Rülpsen! Kein Versehen, sondern volle Absicht. Wer kann es am lautesten? Sie denken: Die redet sicher von meinem Nachbarn? Falsch: Gehen Sie davon aus, dass ich auch von Ihrem Kind spreche es gibt nur sehr wenige Ausnahmen!
Sie denken: Wie putzig, das ist ja auch ihr Job? Falsch: Mein Job ist der, Ihre Kinder zum Lernen zu bewegen (...) Nur fehlen den Kindern die Basics dafür!
Die Kinder reagieren schlicht nicht mehr auf ganz normale Hinweise und Äußerungen egal von wem! Eltern, Lehrer, Begleiter oder auch fremde Museumspädagogen stoßen auf taube Ohren.
Von Eltern, die ich auf das aggressive Verhalten ihrer Kinder anspreche, ernte ich mildes Lächeln und Erklärungen dafür (Aha: Mit Erklärungen ist also alles erlaubt weiß bereits das Kind!).
Bekomme ich auch bei fünfmaligem (!) freundlichem und bestimmtem Ansprechen keine Reaktion, werde ich lauter. Sie schreien doch wohl keine Kinder an!? ist die Reaktion der Eltern.
Es geht nur zusammen! Das ist weder ein alleiniges häusliches Problem noch eines, das in der Schule zu lösen ist.
Kinder kommen bereits um 8 Uhr früh gut gefüllt mit einer Stunde Super RTL, gewalttätigen und blutrünstigen Gameboy-Spielen und einem beachtlichen Blutzuckerspiegel in die Schule.
Sie springen mit erhobenen Fäusten wie Ninjakämpfer in die Klasse, semmeln erstmal drei Mitschüler über den Haufen und merken es nicht einmal.
Allen Ernstes: Haben Sie sich das so vorgestellt, als Sie einst Ihren Säugling im Arm hielten? Wollten Sie solche Kinder? Und: Haben Sie das verdient?
In spätestens fünf Jahren rappen Ihre Kinder irgendwas von Respekt. Wie lächerlich!
Ich bin fest entschlossen, mich an die Arbeit zu machen und aus dieser Klasse doch noch mitfühlende, aufmerksame, respektvolle und respektierte Kinder zu machen (....) In der Klasse werden wir in nächster Zeit sehr streng an Werten und aufmerksamem Miteinander arbeiten. (...) Viele müssen erst mal die Erfahrung machen, dass es angenehm ist, sozialverträglich zu handeln.
Kaufen Sie nicht gleich neue Sachen, wenn mal was weg ist. Ihr Kind muss merken, dass es Konsequenzen gibt und es dann halt mal Wasser aus dem Hahn trinken muss, bis es die Trinkflasche wiedergefunden hat.
Lassen Sie Ihre Kinder mal was für Sie tun: Ein Glas Wasser holen oder den Müll rausbringen. Bedanken Sie sich, aber loben Sie nicht oder kommen gar mit einer Gegenleistung.

Was denkt ihr darüber? Ich richte meine Daumen nach oben!

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20. Dezember 2013 um 23:50

Hmm
ich finde diesen Brief ziemlich unprofessionell geschrieben... Sogar ziemlich unverschämt.

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20. Dezember 2013 um 23:53


ich hoffe sehr, dass ich niiiie so einen Brief schreiben muss...

Ich würde sagen, mein Daumen ist oben. Aber ich denke auch, man kann da nie alle Eltern/Kinder über einen Kamm scheren....
Ich verstehe die Wut der Lehrerin nach diesem "Auslug" (habe ich so entnommen), ich finde es gut, dass sie an Werten und dem "Miteinander arbeiten möchte ABER ich hoffe sie sieht es differenziert und beruft aufgrund der Vorkommnisse einen Elternabend ein UND bestellt die Eltern der Kinder (sollten diese nicht erscheinen) nochmal separat zum Gespräch ein.
Ich bin Mutter und Lehrerin und ich finde immer: beide Seiten zu sehen ist gut....beide Seiten zu verstehen noch besser....und beide Seiten akzeptieren oder zumindest tolerieren zu können noch besser.

Wie gesagt, absolut nichts zu bemängeln an diesem Brief (oder Auszug) Und ich denke, einen Lehrerin die so mutig ist, spricht auch mit den Eltern und Kindern persönlich. Ich hoffe es zumindest! Wenn es so ist:

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20. Dezember 2013 um 23:54

Ich glaube
dass ich mich durch diesen Brief in meine Mutterqualitäten angegriffen fühlen würde.

Ich kann es jetzt wirklich nicht genau sagen... Dafür ist mein Sohn noch viel zu klein

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20. Dezember 2013 um 23:57
In Antwort auf sarita_12325271


ich hoffe sehr, dass ich niiiie so einen Brief schreiben muss...

Ich würde sagen, mein Daumen ist oben. Aber ich denke auch, man kann da nie alle Eltern/Kinder über einen Kamm scheren....
Ich verstehe die Wut der Lehrerin nach diesem "Auslug" (habe ich so entnommen), ich finde es gut, dass sie an Werten und dem "Miteinander arbeiten möchte ABER ich hoffe sie sieht es differenziert und beruft aufgrund der Vorkommnisse einen Elternabend ein UND bestellt die Eltern der Kinder (sollten diese nicht erscheinen) nochmal separat zum Gespräch ein.
Ich bin Mutter und Lehrerin und ich finde immer: beide Seiten zu sehen ist gut....beide Seiten zu verstehen noch besser....und beide Seiten akzeptieren oder zumindest tolerieren zu können noch besser.

Wie gesagt, absolut nichts zu bemängeln an diesem Brief (oder Auszug) Und ich denke, einen Lehrerin die so mutig ist, spricht auch mit den Eltern und Kindern persönlich. Ich hoffe es zumindest! Wenn es so ist:

P.S.
Ausflug
nach Miteinander ein "
einer Lehrerin mit R

als Deutschlehrerin darf ich ja kaum sagen "Rechtschreibfehler geschenkt"
ach komm, ich machs trotzdem

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21. Dezember 2013 um 1:15


Ich frage mich, wieviele hier in diesem Thread wirklich Kinder in dem Alter oder gar ältere KInder haben?
Ich finde es nämlich immer sehr witzig, wenn mir Mütter mit Kleinkindern oder gar Babys erzählen wollen, wie man die Kinder erziehen muss, damit sie auch als Frühpubertierende oder Teenager folgsam und brav sind.
Ich msus dann immer leicht schmunzeln, denn irgendwann kommt bei einem älteren Kind die Zeit, bei der alle guten Vorsätze nichts mehr bringen.
Ganz ehrlich, im Gegensatz zur Pubertät ist die Trotzphase ein laues Lüftchen. Da hat man dann ärgere Probleme als "Mein Kind benimmt sich nicht beim Einkaufen" und es wird auch der Punkt kommen, an dem man irgendwie machtlos ist.
Meine Kinder sind zwischen 13 und 1 Jahre alt,

Ich finde aber auch, dass den Jugendlichen von heute viel Unrecht getan wird und sie gar nicht so schlimm sind, wie es immer von ihnen heißt. Man sieht einfach nur immer die, die besonders negativ herausragen. Aber wenn ich an die Freunde, Klassenkameraden meiner Kinder oder junge KollegInnen (Schülerpraktikanten, Azubis) auf der Arbeit denke, da sind die meisten einfahc ganz normal, nicht besonders frech, nicht besonders auffällig, keiner extrem gewaltbereit, keiner irgendwie radikal, keinerextrem faul. ich finde, man sollte das Extreme nicht immer zum Allgemeingültigen machen. Es gibt genauso viele Jugendliche/größere Kinder, die sich "gut benehmen".

Und wie sagte schon Sokrates?
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."


LG Ena

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21. Dezember 2013 um 1:17
In Antwort auf violethills


Ich frage mich, wieviele hier in diesem Thread wirklich Kinder in dem Alter oder gar ältere KInder haben?
Ich finde es nämlich immer sehr witzig, wenn mir Mütter mit Kleinkindern oder gar Babys erzählen wollen, wie man die Kinder erziehen muss, damit sie auch als Frühpubertierende oder Teenager folgsam und brav sind.
Ich msus dann immer leicht schmunzeln, denn irgendwann kommt bei einem älteren Kind die Zeit, bei der alle guten Vorsätze nichts mehr bringen.
Ganz ehrlich, im Gegensatz zur Pubertät ist die Trotzphase ein laues Lüftchen. Da hat man dann ärgere Probleme als "Mein Kind benimmt sich nicht beim Einkaufen" und es wird auch der Punkt kommen, an dem man irgendwie machtlos ist.
Meine Kinder sind zwischen 13 und 1 Jahre alt,

Ich finde aber auch, dass den Jugendlichen von heute viel Unrecht getan wird und sie gar nicht so schlimm sind, wie es immer von ihnen heißt. Man sieht einfach nur immer die, die besonders negativ herausragen. Aber wenn ich an die Freunde, Klassenkameraden meiner Kinder oder junge KollegInnen (Schülerpraktikanten, Azubis) auf der Arbeit denke, da sind die meisten einfahc ganz normal, nicht besonders frech, nicht besonders auffällig, keiner extrem gewaltbereit, keiner irgendwie radikal, keinerextrem faul. ich finde, man sollte das Extreme nicht immer zum Allgemeingültigen machen. Es gibt genauso viele Jugendliche/größere Kinder, die sich "gut benehmen".

Und wie sagte schon Sokrates?
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."


LG Ena

PS
die hervorgebrachten Klagen in dem Brief gab es auch schon zu meiner Schulzeit und das war irgendwann in den 80ern. Da hat sich ja schon meine Mutter so aufgeregt wie manche Userin hier

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21. Dezember 2013 um 2:16

Die kommt schon
etwas sehr negativ daher. Dass ausnahmslos alle Kinder einer Klasse voll daneben sind, wage ich zu bezweifeln.
Lehrer gehören ja meist eher zu den Personen, die sich selber ganz doll lieben und eben auch sich dadurch selber halt am Liebsten reden hören.
Beim Text kann man ja schon lesen, dass sie die Kinder gar nicht respektiert. Vielleicht ist das schon eine ziemlich miese Grundlage für eine Arbeit mit Kindern. Evtl. kommt sie recht herablassend und arrogant rüber und provoziert trotziges Verhalten.
Das mit den Taschen im Museum würde ich auch eher ihrer mangelhaften Organisation zuschreiben.

Recht gebe ich ihr, dass die Medien (TV, Spiele) einfach viel zu Brutal sind und zur Verrohung führen.
Ich hab für diese ganze Brutalität, die überall gezeigt wird absolut kein Verständnis und es ist schwer dem zu entkommen.
Sogar wenn man mit dem Lütten nur mal etwas harmloses im TV anschaut, kommt ganz plötzlich irgenteine brutale Vorschau/Trailer. So schnell kann man manchmal gar nicht reagieren.

Bei so manchem weiteren Fehlverhalten denke ich aber auch, dass einige da viel zu verkrampft sind und ein bischen Humor auch nicht schaden kann.

Alles in allem ist Lehrer sein heutzutage ganz bestimmt nicht einfach, vor allem weil sie da schon sehr eingeschränkt sind im Disziplinieren. Und dann noch die verrücktesten Eltern im Nacken, oh jeh.

Aber ich denke auch, dass die Vermittlung eines respektvollem Umgangs die Grundlage einer guten Erziehung seitens der Eltern ist.

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21. Dezember 2013 um 8:47

Das rülpsen
Finde uch jetzt nicht schlimm, genausowenig muss man ein Kind dann deswegen beleidigen.
Mann sollte Kinder schon anhalten, auf andere Rücksicht zu nehmen, aber auch ist es der Job der Lehrerin, die Kinder darauf vorzubereiten, dass sie am Bahnhof zusammenbleiben und alles aufräumen. In unserer Klasse klappt das, und das ibwohl es eine freie Schule ist.
LG

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21. Dezember 2013 um 8:48

Dieses toben ist normal
Allerdings sollen sie dabei niemanden weh tun.
LG

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21. Dezember 2013 um 9:30

Vor 2000 jahren schon sagte sokrates
Die Jugend wird immer schlimmer, sie haben keinen Respekt vor Erwachsenen etc.

Es ust also nicht nur ein Priblem der heutigen Zeit. Bei mir gibt es keinen Hausarrest, ich will mich ja nicht selbst bestrafen

LG

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21. Dezember 2013 um 9:34

Man kebt vor allem resoekt vor
Kinder kopieren ihr Umfeld.
Klar geht nicht alles, aber Strafen sind nicht ummer produktiv, verstärken eher den Frust.
Viel wichtiger ust für eun Kind zu verstehen warum es etwas nicht darf.
LG

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21. Dezember 2013 um 9:52

Ich bin 33 Jahre alt
Und ich muss ehrlich sagen wir waren früher auch so... Bei uns war es nicht Star Trek sondern die Ninja Turtels usw...

Ich finde dieses Verhalten nicht in Ordnung und würde das bei meinem Sohn nicht dulden, aber die Kinder waren doch im Endeffekt schon immer so....
Und ich finde es unverschämt den Eltern zu unterstellen sie würden sich nicht kümmern...

Mein Sohn hat noch nie irgendwelche Sachen im Fernsehen gesehen wo gekämpft wird, und trotzdem macht er es...

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21. Dezember 2013 um 10:08

Ich seh das echt anders als du..
Hast du Lehramt studiert? Viele dinge sind schnell studiert und in jedem Job wird es immer Menschen geben die es besser gelassen hätten. Diese Aussage finde ich daher sehr respektlos und....ja irgendwie doof.
Um diese Frau unfähig zu schimpfen wissen wir meiner Meinung nach viel zu wenig über sie und die Situation aber Urteile sind ja schnell gefällt.....

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21. Dezember 2013 um 12:58

Das Thema is ja auch sehr Komplex
Da gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß.

Erstmal finde ich den Brief, den die Lehrerin geschrieben hat nicht respektlos. Sie beschreibt was in ihrer Klasse abläuft und beleidigt niemanden. Und anstatt dann, wie von der Lehrerin angeregt,dass Gespräch zu suchen fühlen sich Eltern sofort auf den Schlips getreten. Das eigene Kind is jaaa soooo lieb. Das mag sein, aber in einer Gruppe verhalten sich Kinder nun mal oft anders. Manchmal wäre es nicht schlecht Eltern mal zu zeigen, wie sich das eigene Kind verhält wenn sie nicht anwesend sind.
Dann gibt es noch die extremen auswüchse wo Eltern alle(Erzieherinnen/lehrerinnen) in grund und Bogen klagen wegen z.B einer Schulnote.

Auf der anderen Seite wurde gerade in der Ausbildung von Lehren sehr viele Jahre die pädagogische Seite vernachlässigt. Viele Studenten kommen an eine Schule und sind erstaml geschockt wie die Realität aussieht.Aber das ändert sich ja so langsam.

Ich denke ohne Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien ohne Eitelkeiten wird es einfach nicht funktionieren und Verlierer sind dann die Kinder.

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21. Dezember 2013 um 13:05

BITTE?? LEHRAMT IST EINFACH??
Also wer das behauptet, hat einen zu laufen und macht sich kein Bild davon. Mag sein, dass das Grundschullehramt einfacher ist als die anderen aber der Aufwand ist einfach nur krass. Mein Freund macht grad das 2te Staatsexamen fürs Gymnasium und ich sag euch ehrlich: ich hätte mich da schon längst erhängt! 14 Stunden die Woche unterrichten, zu Hause dann stundenlang diese Stunden vorbereiten, dazu noch das Seminar und die Hausaufgaben dazu ... Er hat nicht mal mehr Zeit, mit mir und dem kleinen für ne halbe Stunde spazieren zu gehen. Sowas wie Hobbys hat er längst abgeschrieben, absolut null Zeit dafür. Und ihr dürft ja nicht vergessen, dass man davor schon mindestens 5 Jahre studiert hat. Letztendlich dauert seine gesamte Ausbildung 7 Jahre (die meisten brauchen schon fürs Studium länger) und ob er dann eine Verbeamtung bekommt, ist ne andere Sache.
Nach all der Plackerei sollen Lehrer dann auch noch den Kindern Benehmen breibringen?? Wie lächerlich! Dafür sind die Eltern da aber viele schieben die einfach nur in die Schule, da werden sie es ja schon lernen ,,, na klar, und wo bleibt die Pflicht der Eltern?? Und sich dann auch noch darüber aufregen, dass die Lehrerin einen unfreundlichen Brief geschrieben hat. Das sind ja sowie die Besten, die auch immer behaupten, sie hätten ja sooo brave Kinder und nein, ihr Kind würde ja nie nicht in der Öffentlichkeit rülpsen . Applaus für diese Eltern, ihre Kinder werden dann im Leben aber so derbe auf die Schnauze fallen, das wissen die aber noch gar nicht.

Vor 30 Jahren war es noch so, dass wenn ein Kind sich daneben benommen hat, hat es vom Lehrer und von den Eltern eins auf den Deckel bekommen und die Sache war gut. Heute ist es bei der gleichen Situation so, dass das Kind ja nix für kann und der Lehrer kriegt eins auf den Deckel. Toll, oder?? Lehrer sollen Kindern was beibringen, sie miterziehen, dürfen aber nicht mal schimpfen und sich schon gar nicht bei den Eltern beschwerden. Woohoo, man wird das eine tolle nächste Generation von Jugendlichen/Studenten/irgendwann selbst Eltern ...

Klar gibt es auch Eltern, die solche Kritik annehmen und daran dann auch arbeiten - aber leider sterben diese irgendwie aus. Was wir schon für tolle herrliche Geschichten von Freunden gehört haben, die auch unterrichten, ihr würdet es nicht glauben. Die Lehrerin ist ja nur an der Grundschule, auf den Gymnasien gibts noch viel bessere Stories. Hoffentlich kriegen die das Benehmen der Kinder noch in den Griff, sonst wirds auf der Sekundarschule noch besser

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21. Dezember 2013 um 13:19
In Antwort auf selene_12148207

BITTE?? LEHRAMT IST EINFACH??
Also wer das behauptet, hat einen zu laufen und macht sich kein Bild davon. Mag sein, dass das Grundschullehramt einfacher ist als die anderen aber der Aufwand ist einfach nur krass. Mein Freund macht grad das 2te Staatsexamen fürs Gymnasium und ich sag euch ehrlich: ich hätte mich da schon längst erhängt! 14 Stunden die Woche unterrichten, zu Hause dann stundenlang diese Stunden vorbereiten, dazu noch das Seminar und die Hausaufgaben dazu ... Er hat nicht mal mehr Zeit, mit mir und dem kleinen für ne halbe Stunde spazieren zu gehen. Sowas wie Hobbys hat er längst abgeschrieben, absolut null Zeit dafür. Und ihr dürft ja nicht vergessen, dass man davor schon mindestens 5 Jahre studiert hat. Letztendlich dauert seine gesamte Ausbildung 7 Jahre (die meisten brauchen schon fürs Studium länger) und ob er dann eine Verbeamtung bekommt, ist ne andere Sache.
Nach all der Plackerei sollen Lehrer dann auch noch den Kindern Benehmen breibringen?? Wie lächerlich! Dafür sind die Eltern da aber viele schieben die einfach nur in die Schule, da werden sie es ja schon lernen ,,, na klar, und wo bleibt die Pflicht der Eltern?? Und sich dann auch noch darüber aufregen, dass die Lehrerin einen unfreundlichen Brief geschrieben hat. Das sind ja sowie die Besten, die auch immer behaupten, sie hätten ja sooo brave Kinder und nein, ihr Kind würde ja nie nicht in der Öffentlichkeit rülpsen . Applaus für diese Eltern, ihre Kinder werden dann im Leben aber so derbe auf die Schnauze fallen, das wissen die aber noch gar nicht.

Vor 30 Jahren war es noch so, dass wenn ein Kind sich daneben benommen hat, hat es vom Lehrer und von den Eltern eins auf den Deckel bekommen und die Sache war gut. Heute ist es bei der gleichen Situation so, dass das Kind ja nix für kann und der Lehrer kriegt eins auf den Deckel. Toll, oder?? Lehrer sollen Kindern was beibringen, sie miterziehen, dürfen aber nicht mal schimpfen und sich schon gar nicht bei den Eltern beschwerden. Woohoo, man wird das eine tolle nächste Generation von Jugendlichen/Studenten/irgendwann selbst Eltern ...

Klar gibt es auch Eltern, die solche Kritik annehmen und daran dann auch arbeiten - aber leider sterben diese irgendwie aus. Was wir schon für tolle herrliche Geschichten von Freunden gehört haben, die auch unterrichten, ihr würdet es nicht glauben. Die Lehrerin ist ja nur an der Grundschule, auf den Gymnasien gibts noch viel bessere Stories. Hoffentlich kriegen die das Benehmen der Kinder noch in den Griff, sonst wirds auf der Sekundarschule noch besser

Das studium ist schon einfacher
Allerdings ist es schwieriger mit grundschüler als z.b. Gymnasiasten zusammenzuarbeiten.
LG

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21. Dezember 2013 um 13:23


Klasse geschrieben.

Das Kind einer kollegin hat so rin aufgrbrezeltes püppchen als lehrerin erwischt, die sich allen ernstes von den kindern erzählen lässt, wie hübsch sie sei. Diese kInder sind dann ihre lieblingsschüler... Manche nehmen sie nicht ernst, wundert es jemanden?
LG

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21. Dezember 2013 um 13:33

Das ist ja echt übel da
Die Virschulklassen sind doch eher für kinder, die eingeschult werden, die aber noch nicht schulreif sind, oder irre ich mich da?
Bei uns wird Vorschule ganz normal im Kiga gemacht.
LG

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21. Dezember 2013 um 14:00


Das ist ziemlich eindimensional gedacht. Wenn man sich als Lehrer dafür selbst auf die Schulter klopfen kann, weil man das nach vielleicht 10 Jahren noch nicht erlebt hat...

An anderen Schularten haben Lehrkräfte mehrere Klassen, und die gleiche Lehrkraft kann eine Klasse haben, die wie die oben beschriebene ist und eine andere, die sich mustergültig verhält- wie erklärst du dir das? Komischerweise klagen auch alle Kollegen über die gleichen Klassen, da kommt es nicht vor, dass die Musterklasse bei einem Lehrer plötzlich zum Sauhaufen mutiert.

Aber wenn schon die Lehrer über Kollegen herziehen, braucht man sich nicht wundern, dass es auch die Allgemeinheit macht. Das geht ja auch so einfach, es hat ja schließlich jeder mal Erfahrungen mit "schlechten" Lehrern gemacht, denn eine schlechte Note hatte jeder mal
Überhaupt ist es heutzutage en vogue, über andere herzuziehen, schuld sind immer die anderen... Man wird es nicht mehr ändern...

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21. Dezember 2013 um 14:09

Das Streitthema unter den Lehrern...
welches ist das schwerste Studium und die härteste Schulart

Meine Meinung: es ist ein Studium und damit nicht immer ein Zuckerschlecken. Aber es gibt schwerer und sicher auch leichtere! Wie schon gesagt wurde, hängt es auch vom Bundesland , Uni, Fächerkombi ab. Bei uns war es so, dass die Hauptfach Germanisten den gleichen Stoff ( bis auf einen Schein) wie die Diplomgermanisten zu erledigen hatten. Dazu kamen aber noch die Nebenfächer, sowie Pädagogik, Psychologie, also die Erziehungswissenschaften ( die man als Oberstufenlehrer nur in abgeschwächter Form im Vergleich zum GS Lehrer studiert)


Was das Unterrichten angeht , habe ich großen Respekt vor allen GS Lehrern. Ich kann meinen Schülern einen Text mit Fragen vorlegen und Sage: da mach mal ( vereinfacht ausgedrückt). Mit den Kleinen geht das nicht, zumindest in den ersten beiden Jahren. Dazu kommt, dass Grundschüler viel ansprechenderes Material brauchen, da muss man malen, basteln, Geschichten um den Lernstoff herum erfinden usw. Was auch immer vergessen wird: in den höheren Jahrgangsstufen ist die Schülerschaft bereits aussortiert ( ich weiß, klingt furchtbar). Aber wenn ich an der Realschule oder am Gymnasium bin, kann ich davon ausgehen, dass meine Schüler alle gewisse Basics haben , sonst wären sie nicht da. In der GS ist die Leistungsspanne riesig. Vom Kind das schon fast liest und schreibt bis zu einem kaum deutsch sprechenden Kind oder einem Kind bei dem später LRS diagnostiziert wird, sitzt da noch alles beisammen und ein und dieselbe Lehrkraft soll für alle einen guten Unterricht machen!

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21. Dezember 2013 um 14:25
In Antwort auf rosy_12119877


Das ist ziemlich eindimensional gedacht. Wenn man sich als Lehrer dafür selbst auf die Schulter klopfen kann, weil man das nach vielleicht 10 Jahren noch nicht erlebt hat...

An anderen Schularten haben Lehrkräfte mehrere Klassen, und die gleiche Lehrkraft kann eine Klasse haben, die wie die oben beschriebene ist und eine andere, die sich mustergültig verhält- wie erklärst du dir das? Komischerweise klagen auch alle Kollegen über die gleichen Klassen, da kommt es nicht vor, dass die Musterklasse bei einem Lehrer plötzlich zum Sauhaufen mutiert.

Aber wenn schon die Lehrer über Kollegen herziehen, braucht man sich nicht wundern, dass es auch die Allgemeinheit macht. Das geht ja auch so einfach, es hat ja schließlich jeder mal Erfahrungen mit "schlechten" Lehrern gemacht, denn eine schlechte Note hatte jeder mal
Überhaupt ist es heutzutage en vogue, über andere herzuziehen, schuld sind immer die anderen... Man wird es nicht mehr ändern...

Wir dind damals
Zum sauhaufen mutiert, wenn wir einen kehrer nicht leiden konnten.
Wir hatten einen Kunstreferendar, der ständig rumgebrüllt hat und strafarbeiten verteilt hat, diese Artvon Pädagogik hat in der Kunst nichts zu suchen, kunst soll Auch spass machen
Da haben sich damals alle abgesprochen, er ist dann leider durch die Prüfung gefallen....

Ein Lehrer sollte freundlich sein, aber schon eine Respektsperson sein.

LG

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21. Dezember 2013 um 14:28
In Antwort auf harlekin24

Das Streitthema unter den Lehrern...
welches ist das schwerste Studium und die härteste Schulart

Meine Meinung: es ist ein Studium und damit nicht immer ein Zuckerschlecken. Aber es gibt schwerer und sicher auch leichtere! Wie schon gesagt wurde, hängt es auch vom Bundesland , Uni, Fächerkombi ab. Bei uns war es so, dass die Hauptfach Germanisten den gleichen Stoff ( bis auf einen Schein) wie die Diplomgermanisten zu erledigen hatten. Dazu kamen aber noch die Nebenfächer, sowie Pädagogik, Psychologie, also die Erziehungswissenschaften ( die man als Oberstufenlehrer nur in abgeschwächter Form im Vergleich zum GS Lehrer studiert)


Was das Unterrichten angeht , habe ich großen Respekt vor allen GS Lehrern. Ich kann meinen Schülern einen Text mit Fragen vorlegen und Sage: da mach mal ( vereinfacht ausgedrückt). Mit den Kleinen geht das nicht, zumindest in den ersten beiden Jahren. Dazu kommt, dass Grundschüler viel ansprechenderes Material brauchen, da muss man malen, basteln, Geschichten um den Lernstoff herum erfinden usw. Was auch immer vergessen wird: in den höheren Jahrgangsstufen ist die Schülerschaft bereits aussortiert ( ich weiß, klingt furchtbar). Aber wenn ich an der Realschule oder am Gymnasium bin, kann ich davon ausgehen, dass meine Schüler alle gewisse Basics haben , sonst wären sie nicht da. In der GS ist die Leistungsspanne riesig. Vom Kind das schon fast liest und schreibt bis zu einem kaum deutsch sprechenden Kind oder einem Kind bei dem später LRS diagnostiziert wird, sitzt da noch alles beisammen und ein und dieselbe Lehrkraft soll für alle einen guten Unterricht machen!


Genau so ist es! Schön geschrieben! Leider sehen es die Wenigsten so reflektiert wie du!

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21. Dezember 2013 um 16:50

Bin ich die einzige, die die lehrerin fast schon llächerlich findet?
Und bissl banane?

Sally hats ausgeschrieben, wie nwle lehrerin der alten schule.

Der Brief löst in mir vieles aus.. Unterm strich hätte sie bei mir Autorität verloren.

Wenn das aktuell ist, bedeutet das, dass die kids nach minimum 3years kindergarten seit 4 monaten im schulbetrieb sind. Ok... Und da sollen sie gut erzogene kids sein, die in ner gruppe und während eines ausfluges manieren eines erwachsenen haben. Ok.

Übrigens, falls man nich weiß, wies mit der erziehung geht, hat sie unten paar Ratschläge. Macht das so und so. Gibts halt wasser aus dem wasserhahn. Und ja nich kaufen, wenns was will. Außerdem möcht sie grad die welt verändern, ratgeber gibts demnächst zu kaufen "alles falsch gemacht, wenn ihr kind zu rappen beginnt".

Ach come on, die kann ich mit dem schreibstil null ernst nehmen. Das sind kinder! Im jahr 2013! Wen wunderts? Der trick ist damit umzugehen und nicht direkt nach nem viertel jahr das handtuch schmeißen, bücher schreiben, erziehungskonzepte verarbeiten und in reha gehen. Soll sie es doch mal mit dem rappen versuchen...

Klar muss man mit den kids reden und klargestellt werden, dass der ausflug danwben war. Aber nen brief vom direx unterschreiben lassen, das 1. Klässler soooo unerzogen sind und sooo schlimm... Sry. ^^

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21. Dezember 2013 um 17:50

Padmaa
Du bist genial...
LG

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21. Dezember 2013 um 17:59
In Antwort auf nesrin_12661922

Bin ich die einzige, die die lehrerin fast schon llächerlich findet?
Und bissl banane?

Sally hats ausgeschrieben, wie nwle lehrerin der alten schule.

Der Brief löst in mir vieles aus.. Unterm strich hätte sie bei mir Autorität verloren.

Wenn das aktuell ist, bedeutet das, dass die kids nach minimum 3years kindergarten seit 4 monaten im schulbetrieb sind. Ok... Und da sollen sie gut erzogene kids sein, die in ner gruppe und während eines ausfluges manieren eines erwachsenen haben. Ok.

Übrigens, falls man nich weiß, wies mit der erziehung geht, hat sie unten paar Ratschläge. Macht das so und so. Gibts halt wasser aus dem wasserhahn. Und ja nich kaufen, wenns was will. Außerdem möcht sie grad die welt verändern, ratgeber gibts demnächst zu kaufen "alles falsch gemacht, wenn ihr kind zu rappen beginnt".

Ach come on, die kann ich mit dem schreibstil null ernst nehmen. Das sind kinder! Im jahr 2013! Wen wunderts? Der trick ist damit umzugehen und nicht direkt nach nem viertel jahr das handtuch schmeißen, bücher schreiben, erziehungskonzepte verarbeiten und in reha gehen. Soll sie es doch mal mit dem rappen versuchen...

Klar muss man mit den kids reden und klargestellt werden, dass der ausflug danwben war. Aber nen brief vom direx unterschreiben lassen, das 1. Klässler soooo unerzogen sind und sooo schlimm... Sry. ^^

Nicht nur du...
Mit Erstklässlern wäre uch woanders hin.
LG

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21. Dezember 2013 um 19:53

Gerade weil es so
Zugeht und mehr als die hàlfte der Zeit drauf geht, die Kibder zu ermahnen ider zu bestrafen, kann ich mittlerweile leute verstehen, die gerne ihre kInder zuuhause unterrichten möchten ider sich nach alternativen Schulen umschauen.

Eine freundin ist Realschullehrerin, hat aber den Job nach 6 monaten an den nagel gehängt, weil sie gemerkt hat, dass es nichts für sie ist.

In der ersten Klasse würde ich andere Ausflüge machen, man weiss doch nach ein paar Minaten, wie manche der Kinder drauf sind.

Viele kinder rasten aber auch wegen der hihen Anforderungen aus, mir fällt auf, dass die kInder auf unserer alternativen Schule um einiges entspannter sind.

LG

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21. Dezember 2013 um 20:00

Das wort disziplin
Kommt mir auch ein bisschen lieblis vor, natürlich hat man rahmenbedingungen, an die man sich halten muss.
Disziplin hat für mich eher einen negativen bEigeschmackt, erinnert mich ehr an die armee und hat mit liebe wenig gemeinsam.
LG

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21. Dezember 2013 um 20:02

Jede schule
Und jede Klasse steht und fällt mit den Lehrern und dem Schulleiter.
LG

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21. Dezember 2013 um 20:05

Und ich
Bin gerade heilfroh das mein kInd an einer alternativen Schule ist und ihr dirt das selbststàndige Lernen richtig Spass macht und sie nicht zum lästigen Pflichterfüller erzogen wird.
Ich merke nur, wenn ich viele Regelschulkinder sehe, dass ihnen das Eigenständige erarbeiten vom lernstoff keinen richtigen sPass macht, dass die Kreativität auch ziemlich darunter leidet.
LG

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21. Dezember 2013 um 20:08


Bin zwar keine Lehrerin aber vollkommen deiner meinung.

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21. Dezember 2013 um 20:12

Kommt auf das bundesland an
In Bayern wird ab der 3. klasse extrem angezigen, die meisten Eltern wollen ihre kinder auf dem Gymnasium sehen, kinder werden gerne erst mit fast 7 eingeschult, die gerade 6 jährigen wurden angebrüllt auf unserer sOrengelschule, wenn sie etwas kangsamer als die 7 Jährigen waren. Es ist da eher der seelische Druck, mit dem die kInder konfrontiert werden.

Die Tochter einer Freundin hatte in der 3. kLasse Stiff in sachkunde, den wir un BW in der 7. klasse im Gymnasium durchgearbeitet haben etc.
LG

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21. Dezember 2013 um 20:14

Das funktiniert
Auf einer bayerischen regelschule leider nicht.
LG

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21. Dezember 2013 um 20:51

Aber oft sind
Die Kinder, die liebevoll erzigen werden, doch viel sozialer.
An unserer juschelpädagogikschule sind zumindest die Kinder recht entspannt und nett, natürlich toben sie auch in den Pausen, aber ehr spielerisch und nicht so, dass sie sich wirklich weh tun.
Bei uns ist es auch kein Problem, wenn Eltern am Unterricht teilnehmen (hospitieren), allerdings haben wir pro Lerngruppe auch 3 Lehrkräfte, so ist es weniger warscheinlich, dass jemand überfordert ist.
LG

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21. Dezember 2013 um 21:01

Noch ein paar zitate
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes.

(Cornelius Gurlitt (1850-1938), Kunsthistoriker)

Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

(Mark Twain (1835-1910), amerik. Schriftsteller)

Ich erziehe meine Tochter antiautoritär, aber sie macht trotzdem nicht, was ich will.
(Nina Hagen, Rocksängerin)

Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
(Maria Montessori)

Wer die Lebenslaufbahn seiner Kinder zu verpfuschen gedenkt, der räume ihnen alle Hindernisse weg.

(Emil Oesch (1894-1974), schweizer. Schriftsteller u. Verleger)

Erziehung ist im wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.

(Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph)

Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild sein, wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes.

(Albert Einstein (1879-1955), dt.-amerik. Physiker)

Kleine Kinder nimmt man an die Hand, große beim Wort.
(F. C. Schiermeyer)

Der erste Schritt beim Lernen ist die Liebe zum Lehrer, und im Verlauf der Zeit wird es gewiss geschehen, dass der Knabe, welcher die Wissenschaften um des Meisters willen zu lieben begonnen hatte, später an dem Meister um der Wissenschaft willen hängt. Denn so wie uns Geschenke meistens und gerade darum sehr lieb sind, weil sie von denjenigen herkommen, die uns besonders teuer sind, empfehlen sich auch die Wissenschaften denjenigen, welchen sie nach ihrem eigenen Urteile noch gar nicht gefallen können, durch die Zuneigung zum Lehrer. Ganz richtig hat darum Isokrates gesagt: "Am meisten lernt der, der gerne lernt"; man lernt aber gerne von denjenigen, die man lieb hat. Es gibt aber einige (Lehrer) von so unliebenswürdigem Wesen, das nicht einmal ihre Frauen sie gerne zu haben vermögen: sie zeigen ein grimmiges Gesicht, ein finsteres Gebaren; sie scheinen voll Zorn, selbst wenn sie gnädig aufgelegt sind; sie können nicht gefällig sprechen, nicht den Lachenden freundlich begegnen. Man könnte wohl meinen, dass sie unter einem unfreundlichen Sterne geboren worden seien.

(Erasmus von Rotterdam (1469-1536), Humanist)

"Aus meiner Schulzeit sind mir nur meine Bildungslücken in Erinnerung geblieben." - Oskar Kokoschka

"Die einzige Zeit in der meine Ausbildung unterbrochen wurde, war meine Schulzeit." - George Bernard Shaw

"Die Schulen, so wie sie heute sind, sind weder den Bedürfnissen des jungen Menschen, noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst." - Maria Montessori, 1939

"Während meines neunjährigen Eingewecktseins an einem Augsburger Realgymnasium gelang es mir nicht, meine Lehrer wesentlich zu fördern." - Bertolt Brecht

"Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen." - Heraklit

"Es gibt nur eine Sache auf der Welt die teurer ist als Bildung: Keine Bildung!" - John F. Kennedy

Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden und seine Tragik, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt aufhört. (Erich Fromm)

Bildung ist, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule lernte, vergessen hat. (Albert Einstein)

Die Arbeit des Erziehers gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.

(Abbas Effendi (1844-1921), arab. Schriftgelehrter)

Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.
(Erich Kästner)

Was nicht in die Wurzel geht, geht nicht in die Krone.

(Friedrich Georg Jünger (1898-1977), Schriftsteller)

"Denken ohne zu lernen ist töricht, Lernen ohne zu denken ist gefährlich." - Laotse

"Lernen kann man stets nur von jenem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt." - Max Brod

"Sage es mir, und ich vergesse es; zeige es mir, und ich erinnere mich; lass es mich tun, und ich behalte es." - Konfuzius

"Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden." - Jean-Jacques Rousseau

"Ruhig und langsam die Natur sich selber helfen lassen und nur sehen, dass die umgebenden Verhältnisse die Arbeit der Natur unterstützen, das ist Erziehung." - Ellen Key

"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel." - Johann Wolfgang von Goethe

Der Schulbetrieb in Deutschland st noch immer so organisiert, als wären alle Mütter den ganzen Tag zu Hause, und als würde im Sommer die ganze Familie zum Einbringen der Ernte gebraucht. (Verf. unbekannt)

Schulbildung ist etwas, das keinem schadet, vorausgesetzt, er macht sich später die Mühe, etwas Ordentliches zu lernen. (Verf. unbekannt)

Ein Kind muss viel lernen, ehe es sich verstellen kann. (Ludwig Wittgenstein)

Der ist der beste Lehrer, der sich nach und nach überflüssig macht.

(George Orwell (1903-50), engl. Schriftsteller)

Ein guter Lehrer hat nur eine Sorge: zu lehren, wie man ohne ihn auskomme.

(André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller)

Ein Klassentreffen ist eine Zusammenkunft von Menschen, die früher einmal gleich alt waren. (Verf. unbekannt)

nach oben

...noch mehr?

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21. Dezember 2013 um 21:08

Ha,
es lohnt sich dich zu warten, bis jemand genau das schreibt, was ich meine. Ich konnte es partout nicht formulieren.

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21. Dezember 2013 um 21:11

Die eltern
Müssen vor allem ein gutes vOrbild sein und die kinder nicht vernachlässigen.
LG

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21. Dezember 2013 um 21:19

Man weiss nicht
Was bei dem Kind im argen liegt.
Ich krnne das kind von 2 Erziehern, die alles zu 150% ig korrekt machen wollen, einer ist besser als der andere, deswegen haben sie sich auch getrennt.
Der Kleine Kerl ist mit 6 noch nicht trocken, dafür muckt er aber nicht mehr auf.
LG

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21. Dezember 2013 um 22:05

Auch hier hat die medaille 2 seiten:
1. ich finde es gut, das sie sich getraut hat diesen Brief zu schreiben um den Eltern deutlich zu machen, wie sich ihre kinder benehmen oder eher nicht benehmen können. denn die grund Erziehung liegt nun mal bei den Eltern, da gibt es keine Diskussion.
es ist echt erschreckend, wie kinder in dem alter sich schon aufführen.
kein Kind in dem alter soll perfekt sein, muss ja auch nicht. aber grund benehmen sollte doch vorhanden sein. zb anderen platz machen, kein rülpsen, mit Schimpfwörtern nur so um sich schmeißen muss auch nicht sein. so einen ausflugwertschätzen wäre toll.
Eltern sollten ihren kindern ganz klar benehmen in der Öffentlichkeit bei bringen und die soziale Kompetenz fördern.
und diese Wegwerfgesellschaft ist teilweise echt furchtbar.

2. eigentlich sollte eine Lehrerin ihre klasse kennen. wenn ich weiß, das meine klasse sich nicht gerade benhemen kann, dann würde ich solche ausflüge gar nicht erst machen. und wenn sie damit nicht gerechnet hat, dann würde ich erstrecht solche ausflüge nicht machen. erst mal klein anfangen. vvielelicht zum nahe gelegenen park gehen oder änliches. raus finden wie die kinder sich da aufführen. mit den kindern klare regeln besprechen vorher und auch beibringen. wenn ich sie einigermaßen soweit habe, sicher gehen kann, das sie sich anständig verhalten, ja dann kann ich auch größere ausflüge gestalten...
denn die Lehrerin ist ja auch für ihre klasse verantwortlich. sie sollte ja den kindern auch beibringen, wie sie sich in einer klasse zu verhalten haben...

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21. Dezember 2013 um 22:18

Ich habe den Thread
nur überflogen...falls ich was wiederhole, überlest es bitte

Ich finde, dass kann man nicht so eindeutig sagen. Fakt ist, beide, sowohl Eltern als auch Lehrer begleiten das Kind mehrere Stunden über den Tag und haben einen bestimmten Einfluss. In der Schule hat auch die Gruppendynamik einen großen Einfluss.

Demzufolge sind beide "Parteien" (mir fällt grad kein anderes Wort ein) an der Erziehung des Kindes beteiligt. Die Eltern tragen aber die größere Verantwortung und haben deswegen mehr in der Hand, in welche Richtung das Kind erzogen wird.

Lehrer und Eltern müssen als Partner agieren. Wenn die Eltern z.B. zu Hause negativ über den Lehrer reden, wird das Kind in der Schule keinen Respekt vor dem Lehrer haben. Also müssen sie den Grundstein legen, damit bei dem Kind die Bereitschaft da ist, sich auf den Lehrer einzulassen.

Es gibt aber auch verschiedene Lehrertypen. Welche, die vor Leidenschaft und Kreativität sprühen und bei denen die Kinder keine Zeit und Muße finden, sich anderweitig zu beschäftigen. Und andere, die sich vielleicht auch viel Mühe geben, aber nicht fähig sind, eine Gruppe zu führen.

Und ich finde, dass dieser Umstand wichtig ist bei der Beurteilung, ob Benehmen wichtig für den Lernerfolg ist. Ein guter Lehrer bekommt es hin, egal welchen Ruchsack das Kind mit sich trägt...das sieht man ja, wenn man Berichte über Brennpunktschulen liest, in denen es Lehrer gibt, die flüchten und Lehrer, die damit klar kommen und bleiben. Andere Lehrer brauchen bestimmte Voraussetzungen erfüllt, damit sie guten Unterricht machen können.

Leichter ist es aber für alle Beteiligten, wenn es für das Kind einen "roten Faden" gibt....ich weiß grad nicht, wie ich es ausdrücken soll...also wenn Eltern und Lehrer die gleiche Schiene fahren und gemeinsam das Kind begleiten.

Ich muss aber noch eins sagen....manchmal denke ich, dass es kein Wunder ist, wenn manche Lehrer Probleme mit Eltern und deren Kinder haben. Wenn man hier liest, wie jeder seine Extrawurst haben will,.... wenn man nicht akzeptieren kann, dass Oma oder sonstwer andere Umgangsweisen haben (ich rede nicht von unangemessen Verhalten, sondern einfach "anders"), wenn nur die eigene Meinung die richtige ist...wie soll denn eine gute Interaktion mit dem Lehrer stattfinden...
Fakt ist, dass von den Lehrern viel abverlangt wird und es auch im Sinne des Kindes gut wäre, wenn die Eltern unterstützen.

Zu diesem Thema finde ich übrigends diesen Bericht ganz spannend...geht zwar nur um die Kompetenz von Lehrern, ist aber informativ..
http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning

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21. Dezember 2013 um 22:23

Ok,
ich hab oben nicht alles gelesen. hab in der Zeitung was dazu gelesen. war nicht soviel. nur ansatzweise...
aber wenn das so ist, dann braucht sie sich echt nicht wundern...

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21. Dezember 2013 um 22:33

Vermutlich
Erwartet sie zu viel von den Kindern.
Ich gehe davon aus, dass ein oaar sich nicht korrekt benommen hatten, und sie war überfordert.
Drillmeister wurden von unserer Klasse damals nicht ernstgenommen, geschätzt wurden Lehrertypen, die Kompetent waren und die Kinder mitreissen konnten, aber auch nicht alles durchgehen liessen, und eine gute Portion Humor besassen.
LG

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21. Dezember 2013 um 23:02

Danke...
ist ja auch so...

denn kinder benehmen sich woanders meistens eh anders als zu hause...
egal ob im positiven oder negativen...

meine Mama ist ja auch Lehrerin und ich Erzieherin. und wir waren uns auch einig, das eben die grund Erziehung bei den Eltern iegt, aber eben auch an der Lehrerin, wie sie ihre klasse führt...

und eigentlich kennen die kinder schon von klein auf, was unrecht ist und was recht...(wenn sie es denn beigebracht bekommen haben).
nur die grenzen testen tun sie eben überall

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