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Www.uebersstillen.org

18. Februar 2010 um 14:58

Hi, ich habe eine interessante Seite gefunden, die alle mit Schlafproblemen der Kinder mal lesen sollten. Was haltet ihr davon ? Meine Kleine ist 4 Monate und ich empfinde es NICHT als Problem, dass ich sie in den Schlaf stille, sie mit bei mir im/ am Bett liegt ( Stillbett ) und sie nicht "durchschläft" im klassischen Sinn. Da ich stille finde ich es normal, dass sich auch nachts der Hunger bei Ihr meldet, also stille ich so alle 2-3 Stunden, je nachdem wie sie will, da gibt es kein immer gleiches Schema. Anders würden es meine Brüste ja auch nicht aushalten oder sich die Milchmenge reduzieren. Im Bett schläft sie so von 20.30 Uhr bis 9.30 Uhr morgens, ohne richtig wach zu werden. Auch das Stillen erledigen wir im Halbschlaf, wickeln muß ich dank bester Pampers nicht. Ich hoffe das bleibt so! Denn auch wenn ich nachts über ihren Schlaf wache und sie immer nah bei mir hab, muß ich sagen: ich hab in meinem Leben noch nie so viel geschlafen wie jetzt...
In den ersten 8 Wochen hab ich sie abends in den Schlaf gewiegt und sie hat auf meiner Brust geschlafen, später konnte ich sie neben mich legen und nun ins Stillbettchen legen. Alles ergab sich automatisch und mit der Zeit...ich hab das nie als PROBLEM empfunden. Ich hoffe das es so weiter geht und sie irgendwann ganz allein, ohne stillen in ihrem eigenem Bett einschlafen wird, aber ich lasse ihr (und mir ) Zeit.
Ich versuche es einfach nicht als Problem zu sehen, dass ich nun ein Baby hab, dass einfach viel Nähe und Körperkontakt braucht und versuche nicht, daran rumzubasteln. So geht es bei uns ohne Streß und Schreien ab....und ich genieße die Zeit in der ich mich sooooo intensiv um ein kleines Baby kümmern darf. Sie wird nämlich schnell vorbei sein..
Liebe Grüße
Lucky

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19. Februar 2010 um 9:29

Hallo Schildmaid
meine Tochter hat einen allgemeinen 2-3 Stunden R. beim Stillen, egal ob tags oder nachts. Sie trinkt halt lieber weniger, dafür öfter. Ich konnte mir vor meinem Kind niemals vorstellen zu stillen. Selbst am Anfang der Schwangerschaft hatte ich noch Probleme bei dem Gedanken als "Säugetier" zu fungieren....
Tja und nun muß ich sagen ich bin sooo froh dass es klappt und dass wir ( meine Kleine und ich ) so ein gutes Team sind. Ich denke auch, dass ich auch deshalb genug Milch habe um voll zu stillen, da sie gerade nachts NICHT stundenlang ohne Hunger schläft und durch ihr oftes Saugen die Milchbildung anregt.
Wir sind beide sehr glücklich, so aneinandergekuschelt zu liegen und wenn sie dann in ihrem Stillbettchen schläft, kann ich selbst auch sehr gut schlafen. Ich merke auch, wie sie von selbst immer mehr "losläßt" weil es tagsüber ja nun mehr zu erforschen gibt. Wenn sie "mobiler" ist, wird sie auch nicht mehr so an mir dranhängen. Aber so die ersten Wochen ??? Ich denke immer: sie kommt aus dem Paradies: immer warm, geborgen, immer satt, immer schön geschaukelt, immer mit dabei, immer ganz nah - 9 Monate ( !!!!) in meinem Bauch. Dann die brutale Welt: laut , kalt, Hunger, Angst, ...
Klar braucht sie die Nähe der Mutter. Wenn vergangende Generationen ihren Kindern das nicht geben konnten, wir können es doch- jedenfalls die meisten von uns. Wir haben uns bewußt für die Zeit mit Kind entschieden, sind zu haus und versorgt, haben alles.... ich denke den kurzen Augenblick in unserem Leben können wir uns ganz dem Kind widmen. Klar die Umstellung von Zweisamkeit und Berufstätigkeit, Liebesnächten und Freiheit zu 24 Stunden Kindumsorgung sind brutal und auch ich hab die ersten ( auch noch trüben Winterwochen ) mit dem Babyblues gekämpft. Aber : ES WIRD BESSER !! Ich denke man sollte nicht zu viel an seinem Kind und dessen (natürlichem) Verhalten rumdocktern, sondern darauf vertrauen, dass alles richtig ist, wie es ist. Dass man nix falsch macht, nur weil das Kind schreit, wenn es allein ist und man es dann eben nicht allein läßt.
Aber ich denke das muß jeder für sich selbst entscheiden. Kind UND Mutter ( und Vater ) müssen sich wohl fühlen.
Wie die Nächte nach dem Stillen werden , darauf bin ich gespannt. Wie der Umzug ins größere Kinderbettchen wird... Es soll am Anfang auf alle Fälle dann auch direkt an meinem Bett stehen. Und irgendwann ist es dann Zeit fürs Kinderzimmer... Aber in unserer Geschwindigkeit. Ohne Druck.
Liebe Grüße

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19. Februar 2010 um 9:42
In Antwort auf laryn_12938654

Hallo Schildmaid
meine Tochter hat einen allgemeinen 2-3 Stunden R. beim Stillen, egal ob tags oder nachts. Sie trinkt halt lieber weniger, dafür öfter. Ich konnte mir vor meinem Kind niemals vorstellen zu stillen. Selbst am Anfang der Schwangerschaft hatte ich noch Probleme bei dem Gedanken als "Säugetier" zu fungieren....
Tja und nun muß ich sagen ich bin sooo froh dass es klappt und dass wir ( meine Kleine und ich ) so ein gutes Team sind. Ich denke auch, dass ich auch deshalb genug Milch habe um voll zu stillen, da sie gerade nachts NICHT stundenlang ohne Hunger schläft und durch ihr oftes Saugen die Milchbildung anregt.
Wir sind beide sehr glücklich, so aneinandergekuschelt zu liegen und wenn sie dann in ihrem Stillbettchen schläft, kann ich selbst auch sehr gut schlafen. Ich merke auch, wie sie von selbst immer mehr "losläßt" weil es tagsüber ja nun mehr zu erforschen gibt. Wenn sie "mobiler" ist, wird sie auch nicht mehr so an mir dranhängen. Aber so die ersten Wochen ??? Ich denke immer: sie kommt aus dem Paradies: immer warm, geborgen, immer satt, immer schön geschaukelt, immer mit dabei, immer ganz nah - 9 Monate ( !!!!) in meinem Bauch. Dann die brutale Welt: laut , kalt, Hunger, Angst, ...
Klar braucht sie die Nähe der Mutter. Wenn vergangende Generationen ihren Kindern das nicht geben konnten, wir können es doch- jedenfalls die meisten von uns. Wir haben uns bewußt für die Zeit mit Kind entschieden, sind zu haus und versorgt, haben alles.... ich denke den kurzen Augenblick in unserem Leben können wir uns ganz dem Kind widmen. Klar die Umstellung von Zweisamkeit und Berufstätigkeit, Liebesnächten und Freiheit zu 24 Stunden Kindumsorgung sind brutal und auch ich hab die ersten ( auch noch trüben Winterwochen ) mit dem Babyblues gekämpft. Aber : ES WIRD BESSER !! Ich denke man sollte nicht zu viel an seinem Kind und dessen (natürlichem) Verhalten rumdocktern, sondern darauf vertrauen, dass alles richtig ist, wie es ist. Dass man nix falsch macht, nur weil das Kind schreit, wenn es allein ist und man es dann eben nicht allein läßt.
Aber ich denke das muß jeder für sich selbst entscheiden. Kind UND Mutter ( und Vater ) müssen sich wohl fühlen.
Wie die Nächte nach dem Stillen werden , darauf bin ich gespannt. Wie der Umzug ins größere Kinderbettchen wird... Es soll am Anfang auf alle Fälle dann auch direkt an meinem Bett stehen. Und irgendwann ist es dann Zeit fürs Kinderzimmer... Aber in unserer Geschwindigkeit. Ohne Druck.
Liebe Grüße

Nachtrag:
was mir noch einfällt:
was viele vielleicht als Problem empfinden ist, dass ich dadurch , dass ich abends mit ihr gemeinsam zum stillen ins Bett gehe, und wir dann gemeinsam gekuschelt unsere Zeit brauchen bis sie tief schläft, mich natürlich selbst nach einem festen Zeitplan richten muß.
Gegen halb acht beginnt unser Abendritual mit: Kind wird Bettfertig gemacht, Mamma macht sich bettfertig, im Wohnzimmer noch zu bestimmten Kinderliedern tanzen....dann gegen spätestens halb neun hoch ins Bett.
Stillen, kuscheln, schlafen.
Da ich da eine gewisse Routine fürs Kind einführen will, gibt es zur Zeit keine Ausnahmen. Ich schaue also auch, dass Freizeitaktivitäten und Besuche dem angepaßt werden. Unsere Freunde wissen das, das ich mit dem Baby gegen acht zu haus sein sollte, und dass ich abends wenn wir Besuch haben trotzdem mein Abendprogramm absolvieren muß. Ich finde es gerade in den ersten Monaten wichtig, dass der feste Tagesablauf da ist, um die innere Uhr von Kind aufs Schlafen zu programmieren, und es funktioniert. Wir haben da zur Zeit null Probleme mit dem Einschlafen, "durchschlafen", usw... Wie gesagt, ich denke dass man sich für ein paar Monate ganz seinem Kind widmen sollte, da der feste Tagesablauf super wichtig ist. Mein Partner steht da voll hinter mir und unsere Freunde haben Verständnis ( sie haben keine Kinder ) dass nun halt einiges anders ist. Es gibt den Mittagsschlaf vom Kind usw... Ich denke wenn meine Tochter Routine und Vertrauen hat, dann kann das Abendritual verkürzt werden und ich kann auch wieder Abends "normal" agieren, wenn sie im Bett ist. Ich denke ( hoffe ??) das das funktionieren wird.
Grüßle

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