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Zahlen wir genug Steuern?

15. Januar 2015 um 7:59

Hallo zusammen,

Frage steht oben.
Was denkt ihr? Bitte mit Begründung.

Lg
Pupsigel

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15. Januar 2015 um 15:57

Wenn ich mir mein Gehaltszettel angucke
JA, definitiv! Von den anderen Steuern ganz zu schweigen.

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15. Januar 2015 um 21:37

Ich für meinen Teil
finde, dass ich bzw. auch mein Mann genug Steuern zahlen.
Ich bin ein absoluter Gegner des Ehegattensplittings, von dem wir als zwei arbeitende Ehegatten nicht viel haben.
Ich bin für einen kinderabhängigen Steuersatz.
Nur diejenigen, die ein oder mehrere Kinder in unter 18 bzw. in Ausbildung ohne eigene Einkünfte versorgen müssen, sollten Steuervorteile genießen. Nicht ihr Leben lang, aber eben in der Zeit, in der Kinder im Haushalt wohnen bzw. finanziell unterstützt werden müssen infolge von Ausbildung oder Studium.

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16. Januar 2015 um 6:10

Falsche frage....
Ich denke das ist die falsche Frage, denn jeder Arbeitnehmer wird mit "JA" antworten.
Man sollt eher Fragen:

"Werden unserer Steuergelder sinnvoll verwedent?"

Hier ist die Antwort ein dickes NEIN!
Viel zu viele Steuerverschwendungen! Und dafür geht der kleine Mann arbeiten.

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16. Januar 2015 um 7:21


du hast die erdoberflächennutzungsgebühr vergessen

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16. Januar 2015 um 7:34

@schoolkidmum
Dann geh ich jetzt mal in die Ecke und schäme mich. Nur warum eigentlich?
Ich bin Mutter eines Kindes, studiere und erhalte Bafög sowie ab und an andere soz. Leistungen. Steuern zahle ich in einem seeehr geringen Umfang. Die Mehrwertsteuer halt und ein bisschen Lohnsteuer, aber das ist kaum der Rede wert.

Was soll die alleinerziehende Mutter mit pflegebedürftigem Kind sagen, die für ihr Kind da sein will?
Was soll die machen, die grad die 100. Bewerbung abschickt und evtl. nach der Elternzeit keinen Job findet?

Es gibt so viele Gründe, längerfristig nicht arbeiten gehen zu können. Die meisten müssen sich überhaupt nicht schämen. Schwarze Schafe gibt es natürlich, aber das ist bestimmt nicht der Hauptanteil.

Schämen müssen sich die, die sich zu unrecht Leistungen erschleichen und deshalb nicht arbeiten müssen!

Wäre schön, wenn du vor dem abschicken noch mal über deine Statements nachdenken würdest. Alle über einen Kamm scheren geht halt einfach nicht!

Zur eigentlichen Frage: Ich zahle aktuell nicht viel, mehr könnte ich aber auch nicht abgeben. Allerdings wird sich das spätestens dann ändern, wenn ich fertig bin und eine Arbeitsstelle gefunden habe
Dann werde ich mich über die Ungerechtigkeit, dass viele große Unternehmen so viele Vergünstigungen erhalten ärgern. Denn als kleiner Arbeitnehmer hat man da fast keine Möglichkeit.

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16. Januar 2015 um 8:14

Ja, definitiv
ich finde schon, dass wir hier in Deutschland mehr als genügend Steuern zahlen.

Das Zahlen von Steuern beschränkt sich ja nicht auf die unmittelbar "erkennbaren", ersichtlichen Steuern.
Klar, Lohnsteuer und Einkommenssteuer kennen die Meisten. Aber da hört es doch lange nicht auf.
Dazu kommen bei vielen Kirchensteuer; Kapitalertragssteuern.
Grundsteuer ist von vielen zu entrichten - eigentlich fast von allen; die mit eigenen Immobilien zahlen diese für Haus oder Eigentumswohnung; bei denen, die zur Miete wohnen, wird in aller Regel der Vermieter die Grundsteuer auf sie umlegen.

Bei jedem normalen Einkauf zahlt man Mehrwertsteuer.
Bei bestimmten Produkten zahlt man - wenn auch nur mittelbar über die Preisgestaltung von Hersteller/Produzent - (für) Steuern, z.B. beim Bier, Branntweinen, Schaumweinen.
Bei Kaffee und Salz fallen Steuern an
Nicht zu vergessen die Getränkesteuer.

Beim Tanken fällt Mineralölsteuer an.
Beim Heizen, beim Nutzen von Strom hält der Staat die Hand auf und kassiert Energiesteuer.

Sehr viele haben ein Auto - und zahlen Kfz-Steuern.
Die mit Hund dürfen auch für diesen löhnen.

Ja, ich finde schon, dass wir genug Steuern zahlen.
Dass wir sogar zu viel Steuern zahlen.

Denn was hier schon angesprochen wurde - das Thema Steuerverschwendung (durch Bund, Ländern, Kommunen). Solange es der Staat, solange Politiker es für normal halten, öffentliche Gelder, die ja auch zu erheblichem Teil eben Steuern sind, zum Fenster raus zu schmeißen, in unsinnigen Projekten (Berliner Flughafen, Hamburger Elbphilharmonie, um mal zwei aktuelle zu nennen) zu vernichten, und sich selbst durch Diätenerhöhungen und großzügige Handhabungen bei Politiker- und Beamtenpensionen zu bedienen, SOLANGE scheint ja offenbar mehr als genügend Geld da zu sein.

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16. Januar 2015 um 8:24


Wir sind ein Sozialstaat, und ich persönlich finde das auch gut so. Und ich denke auch, dass es grundsätzlich jedem selbst überlassen sein sollte, wie viele Kinder er hat oder ob eine Frau (oder meinetwegen auch ein Mann) sich für ein Hausfrauen (Hausmann) Dasein entscheidet.
Nur weil Menschen, die nicht arbeiten keine Lohnsteuer entrichten, heißt das ja nicht, dass bei denen nicht trotzdem Steuerzahlungen anfallen.

Außerdem werden hier in Deutschland jährlich Millionen und Abermillionen öffentliche Gelder verschwendet, in irgendwelche unsinnigen prestigeträchtigen Projekten von irgendwelchen größenwahnsinnigen Politikern, die den Bezug zur Realität vollkommen verloren haben versenkt - da macht das bisschen "fehlende" Lohnsteuer von den "arbeitslosen Hausfrauen" den Kohl jetzt echt nicht fett.

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16. Januar 2015 um 9:24

Was soll denn der Mist jetzt?
Warum kommst du jetzt wieder mit der Schiene hier?
Hast du echt nichts anderes zu tun als jeden der was sagt was dir nicht passt, in eine rechte Ecke zu drängen?

Du scheinst ja echt nichts anderes zu tun tun haben, als jeden gleich als braun abzustempeln.

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16. Januar 2015 um 12:39

Hmm,
wenn ich bedenke, dass ich überwiegend mehrwehrtsteuerreduzierte Nahrungsmittel kaufe, dafür aber 1 Jahr Elterngeld erhalten habe, dabei kostenfrei krankenversichert war, ich regelmäßig in subventionierten öffentlichen Verkehrsmitteln über von der Stadt in Stand gehaltene Straßen fahre, und nun mein Kind in die Kita bringe und dabei nur einen kleinen Teil der tatsächlich anfallenden Betreuungskosten als Kitagebühr zu entrichten habe, denke ich mir, dass der Staat mit mir vielleicht nicht unbedingt "Gewinn" macht.

Und ich könnte mir vorstellen, dass die Rechnung bei einigen, die hier lamentieren, auch eher so aussieht, dass sie als Familie an den Nettoflüssen gesehen eher Subventionierte denn Einzahler sind.

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16. Januar 2015 um 14:19
In Antwort auf waldmeisterin1

Hmm,
wenn ich bedenke, dass ich überwiegend mehrwehrtsteuerreduzierte Nahrungsmittel kaufe, dafür aber 1 Jahr Elterngeld erhalten habe, dabei kostenfrei krankenversichert war, ich regelmäßig in subventionierten öffentlichen Verkehrsmitteln über von der Stadt in Stand gehaltene Straßen fahre, und nun mein Kind in die Kita bringe und dabei nur einen kleinen Teil der tatsächlich anfallenden Betreuungskosten als Kitagebühr zu entrichten habe, denke ich mir, dass der Staat mit mir vielleicht nicht unbedingt "Gewinn" macht.

Und ich könnte mir vorstellen, dass die Rechnung bei einigen, die hier lamentieren, auch eher so aussieht, dass sie als Familie an den Nettoflüssen gesehen eher Subventionierte denn Einzahler sind.

Dass Familien gefördert werden,
geschieht aber im Interesse aller Bürger. Man denke nur an die Rente und so....

Was du ansprichst im Hinblick auf Elterngeld, beitragsfreie Krankenversicherung, Kitagebühren, das sind Dinge, die deine Kinder nachher locker wieder reinwirtschaften bzw. du ja auch schon vorgeleistet hast und nach den Kindererziehungszeiten wieder bringst.
Es ist im Interesse des Gemeinwesens, dass es eben Subventionierte gibt und Subventionierer. Ein "gerechtes" System, bei dem jeder das erhält, was er einzahlt, wird es nie geben. Aber einige Sozialleistungen für Familien müsste es gar nicht geben, wenn das Lohnsteuersystem anders wäre.
Und ganz ehrlich: Trüffel fallen unter 7% MwSt., aber für Windeln zahlt man den vollen Satz....
Die reduzierte Mehrwertsteuer soll die Bürger bei den Dingen des alltäglichen Bedarfs entlasten, nur komisch, dass manche Dinge da nicht dazu zählen...

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16. Januar 2015 um 14:24

Ich verstehe das mit der Kirchensteuer nicht.
Von dem Geld wird so viel Wichtiges bezahlt.
Was gibt es denn bei euch in der Gemeinde für Angebote?
Ich bin mir sicher- einige.
Sicher auch etwa s für Mütter, für Alte und Kranke, vielleicht für Süchtige....für Jugendliche eine Jungschar o.ä.
All das würde wegfallen, wenn sich viele Menschen entschieden keine Kirchensteuer mehr zu zahlen.

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16. Januar 2015 um 18:21
In Antwort auf pupsigel

Ich verstehe das mit der Kirchensteuer nicht.
Von dem Geld wird so viel Wichtiges bezahlt.
Was gibt es denn bei euch in der Gemeinde für Angebote?
Ich bin mir sicher- einige.
Sicher auch etwa s für Mütter, für Alte und Kranke, vielleicht für Süchtige....für Jugendliche eine Jungschar o.ä.
All das würde wegfallen, wenn sich viele Menschen entschieden keine Kirchensteuer mehr zu zahlen.

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Ich denke der Hauptkritikpunkt ist der, dass die gezahlten Kirchensteuergelder oft nicht da eingesetzt werden, wo man es meint. Konfessionelle Krankenhäuser oder Kindergärten werden z.B. zu über 90% vom Staat getragen, die Kirche gibt noch ein paar Prozente an Geldern dazu und das Ganze nennt sich dann kirchliche Einrichtung.
Kirchentag, Bischofsgehälter etc. zahlt auch der Staat.
Die Gemeinde hat hier auch Angebote für Familien, die kosten dann aber was. Ich finde solche Angebote sollten für Kirchensteuerzahlende umsonst sein.

Wo geht also das ganze Geld hin?

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