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Zdf- leihmutter...

27. Mai 2014 um 21:31

Wie steht ihr allgemein zu diesem
Thema?
Bin da echt nicjt schlüssig muss ich sagen

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27. Mai 2014 um 21:43


Ich finde es gibt viele Pro und Contras

Wobei ich selber da keine eindeutige Meinung zu habe

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27. Mai 2014 um 21:55


Kommt immer darauf an, aus welcher Sicht man das betrachtet! Für kinderlose Paare mit kinderwunsch wäre das sicher oft der letzte Ausweg.

Ich denke allerdings, dass viele Frauen das dann aus finanziellen Gründen machen müssten. Und dann das Kind abgeben würde sicher vielen das Herz brechen.

Aber ich persönlich denke, dass wir in Deutschland darüber die nächsten Jahre nicht nachdenken brauchen.

Was jedoch unbedingt überdacht werden sollte, ist die Möglichkeit und Legalisierung von Eizellspenden.

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27. Mai 2014 um 22:17

Ich finde es nicht gut...
aber ich weiß nicht, wie weit ich gegangen wäre, wenn ich auf natürlichem Wege keine Kinder hätte bekommen können. Da wäre ich sicher auch sehr verzweifelt gewesen und hätte es vielleicht doch in Erwägung gezogen? Eigentlich hoffe ich, ich hätte mich dann doch damit abgefunden und mir ein anderes Leben ohne eigene Kinder aufgebaut. In meinen Augen gibt es kein "Recht" auf ein eigenes Kind in dem Sinne, dass der Zweck die Mittel heiligt - auch wenn es natürlich sehr traurig ist. Ich persönlich finde diese neuen Möglichkeiten etwas gruselig (kann gar nicht genau sagen, wieso, und das muss natürlich niemand genauso sehen).
Nicht gut finde ich persönlich, wenn jemand aus Job/Selbstverwirklichungsgründen mit dem Kinderkriegen wartet, bis er an die 40 ist, und wenn es dann nicht mehr von alleine klappt, eine Leihmutter einkauft, um dann doch das eine Wunschkind zu bekommen. Das hat für mich irgendwie schon was von einer zeitlich optimierten Katalogbestellung des Wunschobjekts. Etwas anderes ist es in meinen Augen, wenn man sich wirklich über Jahre sehnlichst ein Kind wünscht und sein Leben schon langfristig danach auszurichten bereit war - es aber aus medizinischen Gründen nicht geht. Wobei ich auch da noch einen Unterschied machen würde, ob es mit einer eigenen Eizelle geht oder nicht. Wenn nicht, finde ich, dass man besser ein Kind adoptieren kann.
Und wenn überhaupt Leihmutter, dann würde ich schon sehr genau im Einzelfall hinterfragen, ob ich das dieser Frau gegenüber verantworten kann.

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27. Mai 2014 um 22:38

Ich habe den Beitrag nicht gesehen
weiß also nicht, was genau gemeint ist, von welchen Voraussetzungen und Bedingungen man ausgeht.
Aber ist auch egal, weil ich generell dagegen bin.

Ich kann nachempfinden, dass man sich ein eigenes, leibliches Kind wünscht. Und dass es ziemlich schmerzhaft ist, wenn dieser Wunsch unerfüllt bleibt.

Aber ich denke, nur weil medizinisch irgendwas möglich ist, muss man es nicht auch tun.

Vor allem sehe ich viele Probleme.
Wie macht man das mit der Leihmutterschaft? Schließt man einen Vertrag? Handelt man einen Preis aus?
Ein Mensch als Vertragsgegenstand, für die und die Summe Euro?
Man gibt also ein Kind in Bestellung und zahlt anschließend dafür? Wie für einen Sonnenhut von Otto oder eine Hose von H&M?

Was passiert da eigentlich in Fällen, in denen das Kind behindert ist?
Läuft das dann vertraglich unter Schlechtlieferung oder unter Mangelware? Besteht dann eine Abnahmeverpflichtung des "Bestellers"?

Was wenn das Kind tot ist?
Was geschieht in diesen Fällen mit dem "Kaufpreis"?

Was macht man, wenn die Leihmutter plötzlich das Kind behalten möchte? Ihr Problem, ihr Pech?

Nee, finde ich nicht gut.
Hat für ich irgendwie was von moderner Sklaverei - man kauft einen Menschen, man behandelt einen Menschen wie ein Stück Ware.


Außerdem, es ist ja nicht so, als gäbe es, hier in Deutschland, und erst recht weltweit, zu wenig Kinder, die ein liebevolles Zuhause "suchen".

Wir haben hier soviele Kinder, die in Heimen sitzen. Auch wenn die nicht alle zur Adoption freigegeben sind - viele von ihnen könnten zumindest in Pflegefamilien vermittelt werden, wenn es davon ausreichend gäbe.
Und ältere Kinder, oder gehandicapte, besondere Kinder, die niemand haben möchte.
Und in anderen, ärmeren Ländern sieht es da noch schlimmer aus.

Ich finde, bevor man ein Kind als Neu-Bestellung aufgibt, sollte man sich zuerst an DIESE Kinder erinnern.
Wenn es einem "nur" um das Elternsein geht - Eltern wird man nicht durch Eizelle oder Spermium. Eltern wird man dadurch, dass man die Verantwortung für ein Kind übernimmt, übernehmen will, für es sorgt, für es da ist, ihm Zuneigung und Liebe schenkt.



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