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Zicken-Alarm, Wie umgehen mit bockigem Kleinkind???

22. April 2010 um 12:35

Lotte ist seit März zwei Jahre alt und ich stelle fest sie kommt in ihre erste "Pupertät". Von jetzt auf gleich dreht sie völlig ab, schreit und weint ganz entsetzlich. Meist gibt es nur kleine Auslöser, die mich und auch sie in die völlige Verzweiflung treiben

- Sie möchte nicht an- bzw ausgezogen werden
- sie darf nicht nur Wurst essen, sondern auch das Brot dazu
- sie will laufen, wenn ich sie trage, sie möchte getragen werden, wenn sie läuft
- sie heult wenn andere Kinder aufm Spielplatz "ihre" Rutsche runter rutschen
- sie weint, wenn Bobbycar nicht mit in die Kita darf

und so könnte ich ewig weiter machen

ich muss sagen Lotte ist prinzipiell ein recht liebes, pflegeleichtes Kind. Aber wenn sie was nicht möchte, dann möchte sie nicht. Was sie bisher mit konsequenter Nichtbeachtung und Standfestigkeit durchgezogen hat. Und mit gutzureden hat meist auch alles geklappt, schlussendlich.
Aber jetzt ist sie so mega empfindlich geworden und sobald was nicht nach ihrer Pfeife tanzt wird so gebockt.

Wie verhalte ich mich denn nun richtig in so ner Situation? Sie in Ruhe ausbocken lassen, aber konsequent bleiben? Obwohl Konsequenz schon wieder den nächsten Ausfall vorprogrammiert
Trösten? Hat sie meist kein Bock drauf...
Sie gewähren lassen und nachgeben?

Ich hab auch Angst sie tut sich mal weh und Lotte tut mir so leid in ihrer Verzweiflung ...


Helft mir mal.........

Janine

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22. April 2010 um 13:27

Unterschiedlich
und ich weiß auch nicht was richtig ist.

Meine Missy ist auch 2 Jahr udn hat Ähnliches auch ab und an.

Wie unten schon gesagt wurde: wenn sie lieber die einen als die anderen Socken anziehen möchte, ok. Gestern hat sie von mir vom Sport so Schweißbänder gefunden und sich an die Beine gezogen und wollte unbedingt damit schlafen und in die Kita, meinetwegen.

Wenn irgendetwas sein muss kündige ich das auch vorher an und ziehe es dann auch durch. Also zum Einen bei gefährlichen Situationen oder wenn man nach Hause muss etc.

An- und Ausziehen: möchte sie selbst machen, dann lasse ich sie. Wenn sie dann sauer wird weil es nicht klappt helfe ich ihr doch unter Geschrei oder wir üben dann parallel beim Stofftier.

Ich muss sagen, dass ich es extrem wichtig finde sich selbst zu überlgen was man vorschreibt und wenn Dinge wirklich wichtig sind auch dabei zu bleiben und bocken zu lassen. In manchen Fällen denke ich aber, dass man auch nachgeben kann oder einen Kompromiss finden: "Du kannst jetzt noch einmal Rutschen, einmal Schaukeln udn dann müssen wir los". In dem Fall glaube ich auch, dass man ruhig auch zugeben kann, wenn man mit seiner Anweisung vielleicht doch zu streng war.

Trotz allem sollten die Kinder natürlich lernen, dass Du konsequent bis, sowohl positiv als auch negativ. Ich meine in manchen Situationen arbeitet man (also zumindest ich) ja auch mal mit Belohnungen, da muss man sich dann auch dran halten.


Das mit dem "Besitz": über das Thema unterhalten wir uns immer wieder: "alle Kinder dürfen bei uns im Garten die Spielgeräte benutzen usw." Dennoch gibt es immer wieder Streit, aber das kann man dann besprechen.

Kuschltiere/Bobby Car etc. mitnehmen wollen: das klappt meist auch über Erklärungen, "die müssen sich jetzt ausruhen udn warten auf Dich" etc.


Sie möchte auch nur den Käse essen, sie weiß, dass das Brot auch gegessen werden muss. Also erst futtert sie den Käse udn möchte dann noch mehr, gibt es aber nur wenn sie das Brot isst. Nach 100 Versuchen hat sie es kapiert.

Bei uns ist aber momentan recht entspannt... Nur eine Situation die ich schwierig finde: wenn sie beim Turnen oder so nicht bei den Gruppenspielen mitmachen will udn extra das Gegenteil macht.

Liebe Grüße und viel Erfolg!

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