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Zum Thema"Schreien lassen"

20. April 2017 um 23:48

http://www.stillkinder.de/brief-eines-babys-das-schlafen-lernen-musste/

Vielleicht überdenken hier einige ihre Meinung dazu...
Und geben es weiter.

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21. April 2017 um 10:34

Rebecca, ich glaube du sagst etwas ganz wichtiges. Nämlich, dass es existenziell ist Kinder bedürfnisorientiert großzuziehen. Und als Eltern zu erkennen, wenn das Kind vielleicht die (extreme) Nähe als unangenehm empfindet. Und eben, dass man auch seine eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen verliert. Im Zweifelsfall schadet 3 Minuten schreien weniger als Eltern, die aus Überforderung etwas tun, was schlimme Folgen haben kann. 
Dennoch halte ich dieses besagte Buch  für Schund. Man sollte viel individueller mit dem Problem umgehen. Und es ist ein Unterschied zwischen einmal 5 Min durch atmen und systematisch schreien lassen. Das sollte man nicht von der Hand weisen.
Mein Sohn hat auch sehr lange Abends stundenlang geschrien. Und brauchte bis zum dritten Geburtstag Einschlafbegleitung. Wir haben ihn nie schreien lassen. Kam ich an meine Grenzen, war mein Mann dran und umgekehrt. Ich ganz persönlich könnte mein Kind nicht einfach brüllen lassen. Mein Mutterherz wäre vermutlich zersprungen. Und zum anderen möchte ich mein Kind nicht ignorieren. Das mache ich auch jetzt mit 5 nicht. Ich ignoriere ja andere Menschen auch nicht und die sind mir wesentlich weniger wichtig als mein Sohn 

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21. April 2017 um 11:46
In Antwort auf tritratrullala2010

http://www.stillkinder.de/brief-eines-babys-das-schlafen-lernen-musste/

Vielleicht überdenken hier einige ihre Meinung dazu...
Und geben es weiter.

Der Text treibt mir die Tränen in die Augen! 

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21. April 2017 um 11:50

"Jedes Kind kann schlafen lernen" als Hilfe für verzweifelte Junkies? Das würde doch alleine schon daran scheitern, dass man sich so ein Buch kaufen muss - 20 Euro sind viel Geld, von denen man sich auch ein wenig Stoff kaufen könnte. selbst wenn man das Buch besitzt - lesen und verstehen sollte man das auch... und das geht nicht, wenn man sichständig zwischen Rausch und Entzug befindet.

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21. April 2017 um 11:57

Aber die Beispiele, die du nun nennst, passen doch gar nicht auf das Thema hier. Drogensüchtige oder Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben in der Regel ein wesentlich größeres Problem als ein schreiendes Baby. Und im Fall der kleinen Klara hat die Mutter sie nicht getötet, weil sie ein Schreibaby war, sondern weil sie selbst krank war. Aber wir reden hier ja über "durchschnittliche" Eltern, die im Grunde genommen das beste für ihr Kind wollen.
Deinen Beispielen ist aber mit einem Buch nicht geholfen. Und für alle anderen, sollte es wirklich andere Lösungswege geben, als dieses Buch. Wie du es schon schreibst, fände ich Besuche vom Jugendamt oder verpflichtende Familienhebammen auch eine super Sache. Aber da ist natürlich auch wieder die Frage der Umsetzbarkeit. Zumal auch viele Familien, in denen am Ende was passiert, schon bekannt sind beim örtlichen Jugendamt und diese dennoch irgendwann durchs Raster fallen... leider.
 

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21. April 2017 um 20:26

also es gibt ja schon einige Städte, wo nach jeder Geburt einmalig das Jugendamt die Eltern besucht. Ist ja theoretisch ein guter Anfang, nur glaube ich, dass wahre Probleme nciht mit einem Besuch zu erkennen sind und vieles sich auch erst im Laufe der Zeit entwickelt.
Wobei ja nun eher die Zustimmen, die nix zu befürchten haben, als die anderen.

Zu deinen Beispielen jetzt nochmal. Also z.B die Alleinerziehenden sind ja dennoch (gehen wir jetzt wirklich vom Normalfall aus) gesunde, vernünftige Menschen, die merken, wenn sie an ihre Grenzen kommen und die merken, falls sie Hilfe bracuhen. Sei es eben in Form eines Buches, einer Erziehungsberatung oder eben eines 5 Minütigen Verlassens der Wohnung/des Zimmers. Und natürlich ist das keine Garantie dafür, dass diese Person ihrem Kind niemals etwas antuen könnte, aber ich glaube ehrlich gesagt, dass diese Eltern, die besonders bei schutzlos-wehrlos beschrieben werden, ganz einfach eine besondere Spezies sind, die wirklich wirklich psychisch krank ist (Vllt nciht direkt diagnostiziert, aber dennoch).
und liebe Rebecca, was deine Mutter mit dir gemacht hat (du hattest es ja schonmal geschrieben), muss ich sagen, dass es für mich schon etwas krankhaftes hat. Mich wundert es, dass du mit ihr Kontakt hast, das war ja weitaus mehr als ein "erzieherischer Klapps" und selbst den finde ich unverzeihlich. Respekt an dich, dass du das verzeihen kannst.

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21. April 2017 um 20:50

Also ich habe meine kinder nicht in den schlaf weinen lassen, das ist nicht meine Erziehungsmethode.
aber bei diesem text da schüttels mich, sorry. das ist so pathetisch und gefühlsbetont. Als ob diese art von schlafen lernen so schrecklich und traumatisierend wäre.  Wenn es das wäre dann muesste ja auch die eingewoehnungszeit schrecklich fuer das kind sein. Denn da könnte das.kind ja auch denken: o warum geht mama weg und laesst mich bei dieser frau alleine und warum geht.sie weg, wenn ich das.doch garn nicht will und  weine. 

 

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21. April 2017 um 21:00
In Antwort auf caputschino

Also ich habe meine kinder nicht in den schlaf weinen lassen, das ist nicht meine Erziehungsmethode.
aber bei diesem text da schüttels mich, sorry. das ist so pathetisch und gefühlsbetont. Als ob diese art von schlafen lernen so schrecklich und traumatisierend wäre.  Wenn es das wäre dann muesste ja auch die eingewoehnungszeit schrecklich fuer das kind sein. Denn da könnte das.kind ja auch denken: o warum geht mama weg und laesst mich bei dieser frau alleine und warum geht.sie weg, wenn ich das.doch garn nicht will und  weine. 

 

Über die Wortwahl im Text lässt sich streiten.

Natürlich ist es schrecklich und traumatisierend für ein Baby,wenn es von seinen Eltern ignoriert wird.

Das kann man doch nicht mit der Eingewöhnung in der Kita vergleichen 

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21. April 2017 um 21:07

Im Endeffekt wissen die meisten, dass es absolut nicht gut ist sein Baby weinen zu lassen! Das sagt uns der Verstand und der Mutterinstinkt! Jedoch sind viele einfach "bequemer" als andere, das ist meine Meinung dazu. 

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