Home / Forum / Mein Baby / Zutiefst erschreckend

Zutiefst erschreckend

3. August 2016 um 12:32

und auch kein RTL Geschwafel, auch wenns da kam:



http://rtlnext.rtl.de/videos/drei-kinder-sterben-pro-woche-durch-gewalt-und-vernachlaessigung-451867.html

Mehr lesen

3. August 2016 um 13:00

Man will
sich nicht einmischen; was in anderen Familien vorgeht, geht mich nichts an... So eine Einstellung begünstigt natürlich, dass Missbrauch und Gewalt an Kindern so unter den Tisch gekehrt werden kann.
Es ist allerdings auch unglaublich, ab wann Gewalt an Kindern in den Köpfen vieler überhaupt erst Gewalt ist. Merkt man nicht nur hier, sondern auch in der "echten Welt" tagtäglich.
Schrecklich!!!

Gefällt mir

3. August 2016 um 13:13

Ja das ist die Realität
und es ist erschreckend. Aber es gibt auch zahlreiche Vereine, Beratungsstellen, Institutionen, die sich damit befassen, Hilfe anbieten und etwas ändern wollen.
Dass die Öffentlichkeit sich nicht so damit befasst,z.b mittels Postings ist was anderes.
Gegen Tierquälerei kann man vllt leichter vorgehen. ( keine Produkte kaufen mit Tierversuchen, Lebensmittel aus argerechter Haltung, Tiere aus Tierheimen holen usw. ) Tierschutzverbände gehen unter anderem auch gegen große Institutionen vor, da sind die Erfolgaussichten größer, behaupte ich mal, als gegen einzelne Menschen, die man persönlich nicht kennt und die Psyche bzw. die Lebensumstände sind viel komplexer - das lähmt einen und lässt einen denken: was kann ich dagegen schon tun?

Die Frage ist: Was können wir Mitmenschen tun? Wie können wir solche Taten verhindern? Was sollte sich gesetzlich ändern? Wie sollten Beratungs-Hilfstellen anders strukturiert werden, um Misshandlungen frühzeitig zu erkennen bzw. zu verhindern?

Gefällt mir

3. August 2016 um 13:39

Es wäre ja schon mal ein Anfang
diesen Thread zu nutzen, um ein par Punkte und Links zu sammeln was man als einzelner Mensch im Alltag und im Umgang mit anderen Menschen tun kann.

Es ist tatsächlich so und da hast du Recht, dass die Thematik einfach nicht präsent genug ist und unter den vielen anderen Themen die aktuell so brisant ist untergeht.

Vielleicht könnten wir ja versuchen in diesem Thread zu sammeln:

- wie gehe ich vor, wenn ich öffentlich sehe, wie ein Elternteil ihr Kind einen " Klaps" gibt ( z.b auf dem Arm)

-wohin wende ich mich, wenn ich weiß oder vermute,dass in einer Familie ein Kind misshandelt wird

-wann "darf", "muss" ich mich als Fremder einmischen?

- Definition Gewalt

- wie kann ich diese Thematik öffentlich präsenter machen?



Gefällt mir

3. August 2016 um 15:21

Caputschino
schöne Idee!! Ich fang mal an:

1.) wie gehe ich vor, wenn ich öffentlich sehe, wie ein Elternteil ihr Kind einen " Klaps" gibt ( z.b auf dem Arm)

Ich persönlich gehe zu dem betreffenden Menschen und sage, dass ich gerade dieses und jenes beobachtet habe, erkläre, dass ich verstehen kann, wenn man das Gefühl hat, aus der Haut fahren zu müssen und nicht mehr zu können und erkläre, dass es falsch ist, seinem Kind mit körperlicher Züchtigung zu begegnen. Ich hatte schon diverse Reaktionen; von einer überforderten Mama, die mir komplett zusammen gebrochen ist über Diskussionen mit einem Elternpaar, der die ganze Sache extrem unangenehm war, die aber bis dato nicht wussten, dass ein Klaps eben Gewalt ist und tatsächlich gesetzlich verboten ist bishin zu einer Mama, die sich extrem aufregte und angegriffen fühlte. ALLEN empfehle ich, sich im Internet schlau zu machen und erkläre ebenfalls, dass es keine Schande ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

2.) wohin wende ich mich, wenn ich weiß oder vermute,dass in einer Familie ein Kind misshandelt wird

An das Jugendamt der Stadt/des Gebietes; die sind ebenfalls Ansprechpartner, um Gewaltprävention, Erziehungs- und Familienhilfe zu geben oder an die richtigen Stellen zu vermitteln.

3.) wann "darf", "muss" ich mich als Fremder einmischen?

Mir ist völlig egal, ob ich das darf; ich MUSS. Ich werde niemals damit aufhören, mich unbeliebt zu machen, wenn ich dafür auch nur eine Ohrfeige an einem Kind verhindert habe.

4.) Definition Gewalt
Viel zu umfangreich, es gibt physische Gewalt, psychische Gewalt, sexualisierte Gewalt, Gewalt durch Taten, Gewalt durch Unterlassen.....

5.) wie kann ich diese Thematik öffentlich präsenter machen?
Nicht weg schauen, sondern reden, reden, reden...

Gefällt mir

3. August 2016 um 15:50

Das Bild mit den 3 Affen
das ist leider unsere Gesellschaft.
Ich hab das hier gepostet weil unlängst hier wieder sinnlos über die Definition von Gewalt diskutiert wurde.
Da hies es ein Klaps sei ne Lappalie.
Nun denn, ich kenne es selber habs selbst durchlitten, dass es meist eben nicht bei nem Klaps bleibt.
Ich hab schon unzählige Berichte in dieser Art gesehen, auch über Gerichtsmediziner, die jeden Tag mit Fällen von Misshandlung zu tun haben, schlimmstes was mir da seit damals im Gedächtnis geblieben ist, war Baby Brianna.
Ich glaube ihre Leidensgeschichte war auch Auftakt zur Entstehung von schutzlos-wehrlos.
SOWAS DARF NICHT passieren, dass unsere Gesellschaft sowas zulässt.
Nicht zu vergessen auch Fälle wie Lilian Rose Entwistle z.B., ganz repräsentativ für fürchterlich schlimme häusliche Gewalt bis zum äußersten. Auch hier gibt es wenn ich mich recht entsinne eine Foundation, um präventiv zu wirken.
Wichtig ist dass jeder seinen Beitrag leistet, will aber nicht jeder, das fängt schon damit an dass alle meckern wenn U Untersuchungen und ne Hebamme zur Pflicht werden soll, dabei können gerade diese beiden Bereiche sovieles an Präventionsarbeit leisten.

Lg

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:04

Die
Einschätzung kann ich so nicht ganz teilen. In meiner Erfahrung haben Eltern, die in der Öffentlichkeit ihre Kinder klapsen/schlagen/schubsen/usw. die Hemmschwelle verloren und Zuhause geht es um einiges schlimmer ab. Eine Gefahr geht natürlich sowohl von denjenigen aus, die perfekt vertuschen können, aber auch auch von den Eltern, die sich nicht mehr unter Kontrolle haben.
Ich sehe keine Alternative zum einmischen, wenn ich sowas beobachte. Hast du eine?

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:08

An der
Gesetzeslage. Das ist tatsächlich ganz ganz schwierig, ein Kind aus der Familie zu nehmen. Ich bin da zwiegespalten... Natürlich ist der Schutz der Familie immens wichtig; Eltern sollten jede Chance haben und bekommen, sich zu bewähren und zu bessern usw. aber eben NICHT auf dem Rücken des Kindes und das geschieht noch viel zu oft, leider!
Ich hatte Fälle an den Schulen, da hätte ICH persönlich die Kinder niemals wieder zu Mama und Papa gelassen, sondern für den Rest ihres Lebens in Sicherheit in Pflegefamilien untergebracht.

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:18

Alles klar!
Ja, das hatte ich dann falsch verstanden!
Stimme ich dir völlig zu!

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:22

Mein Beitrag bezieht sich
jetzt nicht auf die Gewalt,die Kinder zu Tode kommen lässt, durch welche grauenvolle Art auch immer, sondern auf etwas anderes.
Ich bin ein Mensch der sehr für Zivilcourage ist, schon immer, ich kann und mag nicht wegsehen,wenn jemand in Not ist, es würde an mir nagen und mich nicht zu Ruhe kommen lassen.

Aber ich möchte mal gerne sagen,dass dieses sich Öffnen als Eltern wenn mal Hilfe braucht gar nicht so einfach ist.
Viele wissen ja wie meine großen Kinder sind und was sie haben.
Der Alltag mit ihnen ist wirklich nicht einfach. Mein Sohn hat extreme Tics und Zwänge. Seine Zwänge machen sich durch sehr laute Geräusche bemerkbar. Er provoziert extemst, durch Taten, Schimpfwörter, manchmal denkt man, so ein Touch von Tourette könnte er schon haben.... Und das nicht nur phasenweise oder selten sondern IMMER und JEDEN TAG (wenn seine Medis nicht mehr wirken oder er eben auch mal wie in den Ferien wenig bis keine bekommt ).

Nein unser Sohn wird nicht geschlagen,aber er wird manchmal fester angefasst, oder sagen wir körperlich begrenzt.
Er würde sonst so extreme Austraster bekommen,dass eine Fremd- oder Eigengefährdung nicht ausschließbar ist.
Von der Wohnungseinrichtung mal abgesehen.
In der Schule meines Sohnes handeln Lehrer und Erzieher übrigens ähnlich.

Wir müssen auch mit beiden Kindern öfter sehr knapp angebunden und streng sprechen.

Ich kann mir vorstellen,dass das für viele von euch,würden sie solche Situationen beobachten, schon an den Rand von Misshandlung kommen würde oder es sogar wäre.

Ich weiß auch,dass viele hier Kinder haben die einen speziellen Charakter haben.
Und alle Kinder sind mal schwieriger, das ist normal.

Aber ich behaupte einfach mal, meine sind schon nicht so alltäglich.
Wir haben als Familie z.B das Glück,dass wir schulisch und therapeutisch gut unterstützt werden, dazu gehört auch die Arbeit mit dem JA.
Aber auch hier gibts Tage,da mag man nicht mehr.

Was mir wichtig ist zu sagen, ich lese oft, dann such dir doch Hilfe, oder warum hat sich die Familie nicht gekümmert, warum hat sie niemandem etwas gesagt?
Dazu muss sich vielleicht mal selbst fragen.

Wie viele Threads gab es hier schon zum Thema Gewalt?Und wie viele sind ausgeartet, weil die Reaktionen auf "Ich habe mein Kind gehauen" so extrem waren,dass ich auch keine Lust hätte hier zu schreiben dass ich Hilfe brauche, bzw nach einem Rat zu fragen.
Weil das einem selbst ja nie passieren würde.

Zivilcourage heißt für mich zwar, nicht wegzusehen,aber auch nicht sofort mit Paragraphen und Gesetzen zu kommen.
Oder das Holz für den Scheiterhaufen schon mal zusammen zu tragen.
Und das machen leider dann doch viele.
Jemanden der aus Überzeugung seine Kinder misshandelt wird man so nicht zum Umdenken bringen können.
Eltern denen es auch Überforderung passiert möglicherweise auch abschrecken.

Ich habe ja schon lange Erfahrung mit diversen Therapien, Elterntrainings. Und bei keinem davon wurde wenn das Thema Gewalt zur Ansprache kam,(wie reagiert man wenn man selber nicht mehr kann, wie gehe ich aus diesen Situationen raus, bevor ich die Hand hebe...) gleich die Keule rausgeholt.
Gerade in solchen Praxen sieht man Eltern denen es auch mal sehr mies gehen kann und die wirklich sehr bemüht um ihre Kinder sind.Sie wollen ihren Kindern nicht weh tun.

Mir ist bewusst,dass hier ganz viele wirklich das Beste wollen, bloß die Art wie, finde ich nicht immer okay.
Vielleicht einfach mal ein klein wenig die Art ändern und die Hilfe die man meint auch richtig vermitteln,dann klappts vielleicht auch besser.



Danke

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:28
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Mein Beitrag bezieht sich
jetzt nicht auf die Gewalt,die Kinder zu Tode kommen lässt, durch welche grauenvolle Art auch immer, sondern auf etwas anderes.
Ich bin ein Mensch der sehr für Zivilcourage ist, schon immer, ich kann und mag nicht wegsehen,wenn jemand in Not ist, es würde an mir nagen und mich nicht zu Ruhe kommen lassen.

Aber ich möchte mal gerne sagen,dass dieses sich Öffnen als Eltern wenn mal Hilfe braucht gar nicht so einfach ist.
Viele wissen ja wie meine großen Kinder sind und was sie haben.
Der Alltag mit ihnen ist wirklich nicht einfach. Mein Sohn hat extreme Tics und Zwänge. Seine Zwänge machen sich durch sehr laute Geräusche bemerkbar. Er provoziert extemst, durch Taten, Schimpfwörter, manchmal denkt man, so ein Touch von Tourette könnte er schon haben.... Und das nicht nur phasenweise oder selten sondern IMMER und JEDEN TAG (wenn seine Medis nicht mehr wirken oder er eben auch mal wie in den Ferien wenig bis keine bekommt ).

Nein unser Sohn wird nicht geschlagen,aber er wird manchmal fester angefasst, oder sagen wir körperlich begrenzt.
Er würde sonst so extreme Austraster bekommen,dass eine Fremd- oder Eigengefährdung nicht ausschließbar ist.
Von der Wohnungseinrichtung mal abgesehen.
In der Schule meines Sohnes handeln Lehrer und Erzieher übrigens ähnlich.

Wir müssen auch mit beiden Kindern öfter sehr knapp angebunden und streng sprechen.

Ich kann mir vorstellen,dass das für viele von euch,würden sie solche Situationen beobachten, schon an den Rand von Misshandlung kommen würde oder es sogar wäre.

Ich weiß auch,dass viele hier Kinder haben die einen speziellen Charakter haben.
Und alle Kinder sind mal schwieriger, das ist normal.

Aber ich behaupte einfach mal, meine sind schon nicht so alltäglich.
Wir haben als Familie z.B das Glück,dass wir schulisch und therapeutisch gut unterstützt werden, dazu gehört auch die Arbeit mit dem JA.
Aber auch hier gibts Tage,da mag man nicht mehr.

Was mir wichtig ist zu sagen, ich lese oft, dann such dir doch Hilfe, oder warum hat sich die Familie nicht gekümmert, warum hat sie niemandem etwas gesagt?
Dazu muss sich vielleicht mal selbst fragen.

Wie viele Threads gab es hier schon zum Thema Gewalt?Und wie viele sind ausgeartet, weil die Reaktionen auf "Ich habe mein Kind gehauen" so extrem waren,dass ich auch keine Lust hätte hier zu schreiben dass ich Hilfe brauche, bzw nach einem Rat zu fragen.
Weil das einem selbst ja nie passieren würde.

Zivilcourage heißt für mich zwar, nicht wegzusehen,aber auch nicht sofort mit Paragraphen und Gesetzen zu kommen.
Oder das Holz für den Scheiterhaufen schon mal zusammen zu tragen.
Und das machen leider dann doch viele.
Jemanden der aus Überzeugung seine Kinder misshandelt wird man so nicht zum Umdenken bringen können.
Eltern denen es auch Überforderung passiert möglicherweise auch abschrecken.

Ich habe ja schon lange Erfahrung mit diversen Therapien, Elterntrainings. Und bei keinem davon wurde wenn das Thema Gewalt zur Ansprache kam,(wie reagiert man wenn man selber nicht mehr kann, wie gehe ich aus diesen Situationen raus, bevor ich die Hand hebe...) gleich die Keule rausgeholt.
Gerade in solchen Praxen sieht man Eltern denen es auch mal sehr mies gehen kann und die wirklich sehr bemüht um ihre Kinder sind.Sie wollen ihren Kindern nicht weh tun.

Mir ist bewusst,dass hier ganz viele wirklich das Beste wollen, bloß die Art wie, finde ich nicht immer okay.
Vielleicht einfach mal ein klein wenig die Art ändern und die Hilfe die man meint auch richtig vermitteln,dann klappts vielleicht auch besser.



Danke

Das ist
ein guter Punkt! Es bringt auch in Fällen, in denen es nicht an einer Diagnostik liegt, dass ein Kind auch körperlicher an Dingen gehindert wird, nichts, wenn man mit der Keule kommt oder rumschreit.
Man nimmt doch keine Hilfe von einem Menschen an, der droht und niedermacht; völlig klar!!

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:53

Ich finde das
"Jeder muss handeln" schwierig.

Es gibt Eltern, die ihre Kinder zu Hause noch mehr schlagen, weil sie in der Öffentlichkeit aufgefallen und angesprochen wurden. Daran ist dann in den Augen dieser Leute das Kind Schuld! Daher wäge ich ab, ob ich etwas sage oder nicht.

Manche Situationen sind auch einfach gröber. Ich musste meine 9-Jährige letztens auch fester anpacken, da sie immer abzischte. In diesem Moment war es einfach die einzige Möglichkeit. Hätte man mich da angesprochen, wäre ich wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen.

Mit Meldungen beim JA habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Während beim erhärteten Verdacht auf schweren, mehrfachen sexuellen Missbrauch nichts getan wurde (angeblich hatte das JA nicht einmal die Befugnis, das Kind untersuchen zu lassen!) wurde ein Kind nach meiner Meldung über Vernachlässigung und Schlägen sehr zügig aus der Familie genommen. In letzterem Fall war das JA allerdings schon häufiger involviert.

Ich bin dafür, die Augen offen zu halten und wenn möglich, natürlich einzuschreiten. Aber immer wohlbesonnen und durchdacht. Was nicht heißt, dass man in Gefahrensituationen nicht sofort handeln sollte.

Gefällt mir

3. August 2016 um 16:58
In Antwort auf xwhaea

Ich finde das
"Jeder muss handeln" schwierig.

Es gibt Eltern, die ihre Kinder zu Hause noch mehr schlagen, weil sie in der Öffentlichkeit aufgefallen und angesprochen wurden. Daran ist dann in den Augen dieser Leute das Kind Schuld! Daher wäge ich ab, ob ich etwas sage oder nicht.

Manche Situationen sind auch einfach gröber. Ich musste meine 9-Jährige letztens auch fester anpacken, da sie immer abzischte. In diesem Moment war es einfach die einzige Möglichkeit. Hätte man mich da angesprochen, wäre ich wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen.

Mit Meldungen beim JA habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Während beim erhärteten Verdacht auf schweren, mehrfachen sexuellen Missbrauch nichts getan wurde (angeblich hatte das JA nicht einmal die Befugnis, das Kind untersuchen zu lassen!) wurde ein Kind nach meiner Meldung über Vernachlässigung und Schlägen sehr zügig aus der Familie genommen. In letzterem Fall war das JA allerdings schon häufiger involviert.

Ich bin dafür, die Augen offen zu halten und wenn möglich, natürlich einzuschreiten. Aber immer wohlbesonnen und durchdacht. Was nicht heißt, dass man in Gefahrensituationen nicht sofort handeln sollte.

Zu deinem 3ten Absatz
das mit der Untersuchung der Kinder ist so ne Sache, selbst der Verein Aufschrei ! ist eher gegen solche Untersuchungen, weil diese auch meist gar keinen Aufschluss gegen sexuellen Missbrauch geben, und auch das Kind gegebenenfalls noch mehr demütigen.....

Lg

Gefällt mir

3. August 2016 um 17:02
In Antwort auf rebecca438

Zu deinem 3ten Absatz
das mit der Untersuchung der Kinder ist so ne Sache, selbst der Verein Aufschrei ! ist eher gegen solche Untersuchungen, weil diese auch meist gar keinen Aufschluss gegen sexuellen Missbrauch geben, und auch das Kind gegebenenfalls noch mehr demütigen.....

Lg

Auch nicht psychologisch?
Es wurde nichts unternommen, außer Eltern und Kind zu Hause zu befragen... sorry, aber das kann es nicht sein. Natürlich sagt ein Kind da dass nichts war.

Gefällt mir

3. August 2016 um 17:20
In Antwort auf rebecca438

Zu deinem 3ten Absatz
das mit der Untersuchung der Kinder ist so ne Sache, selbst der Verein Aufschrei ! ist eher gegen solche Untersuchungen, weil diese auch meist gar keinen Aufschluss gegen sexuellen Missbrauch geben, und auch das Kind gegebenenfalls noch mehr demütigen.....

Lg

Das finde ich
ganz fatal, Rebecca.
Natürlich kann eine körperliche Untersuchung bestimmte sexuelle Praktiken nicht ausschließen, aber eine Penetration kann festgestellt werden. Also; kein Befund bedeutet noch lange nicht, dass kein Mißbrauch stattgefunden hat, aber deswegen gar keine Untersuchung zu machen ist nicht richtig...

Gefällt mir

3. August 2016 um 18:54

Die sitzen beide noch
die hatten beide damals in einem zweiten Prozess - nachdem der BGH das 1. Urteil aufhob, weil zu gering - lebenlange Freiheitsstrafen erhalten; der Typ, glaube ich, mit besonderer Schuldschwere.

Die 15 Jahre für die Tussi, die laufen erst irgendwann 2020 oder 2021 aus.

Gefällt mir

3. August 2016 um 19:07

Ja, ich habe mir eure Seite nun genauer angeschaut
schwierig, die Texte zu lesen mit Tränen in den Augen ....

hab euch eine mail geschickt.

Gefällt mir

3. August 2016 um 19:19
In Antwort auf thilda1978

Das finde ich
ganz fatal, Rebecca.
Natürlich kann eine körperliche Untersuchung bestimmte sexuelle Praktiken nicht ausschließen, aber eine Penetration kann festgestellt werden. Also; kein Befund bedeutet noch lange nicht, dass kein Mißbrauch stattgefunden hat, aber deswegen gar keine Untersuchung zu machen ist nicht richtig...

Mir hat die Dame bei Aufschrei gesagt
dass eine solche Untersuchung wirklich sehr, sehr demütigend für das Kind ist, auch haben Ärzte nicht immer die Befugnis sie durchzuführen.
Und ich denke es wird schon nen Grund haben dass das so ist, ich kanns nimmer ganz widergeben aber das was sie mir erzählte ist schlüssig.
Ich habs oben auch falsch formuliert: es geht prinzipiell darum dass die Untersuchung ohne Befund eben nicht aussagt dass es keinen Missbrauch gab. Sprich man soll sich eben nicht auf den nur medizinischen Befund basieren, sondern auch das Gesagte vom Opfer ernst nehmen. UND z.B, Kleinkindern ne sehr schmerzhafte rektale und vaginale Untersuchung möglichst ersparen. Weil sich die Kinder rein psychologisch dabei sofort wieder in die missbrauchs Situation versetzt fühlen.
Aufschrei! wie gesagt plädiert anders zu agieren, kann wirklich nur das wiedergeben was ich damals schon in meinem Thread sagte. Würde auch nie wieder im Leben ein Kind so wie damals untersuchen lassen, das ist unter aller Würde und extrem Schmerzhaft.

Lg

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Ein anderer spielplatzthread
Von: nothingxbutxyou11
neu
3. August 2016 um 18:01
Sin hier kinder mit dem Asperger Syndrom?
Von: threegirls3
neu
3. August 2016 um 16:31
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen