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Zwangsstörrung bei freundin

6. Februar 2015 um 21:11 Letzte Antwort: 7. Februar 2015 um 15:36

Hallo,
Ich lese seit einiger zeit still mit. Jetzt brauche ich euren rat. Es geht um eine sehr liebe freundin von mir die an einer Zwangsstörung leidet. Und zwar ist es so das sie noch studiert, und nach eigenen aussagen sitzt sie zum teil 5 stunden an dingen die erst monate später durchgenommen werden. Also zu der normalen arbeit die in einem studium üblich ist, liest sie noch 2-5 stunden. Sie studiert pedagogik. Sie ist sehr klug und müsste nicht so viel lesen, es ist eben die zwangsstörung die sie dazu bringt. Jetzt zu meinem problem: jedes mal wenn wir uns verabreden, oder ich vorschlage etwas zu unternehmen blockt sie entweder gleich ab, oder kurz vorher. Manchmal lässt sie mich auch so stehen und geht weil ihr einfällt das sie noch lernen muss. Mich würde das nichtmal so arg stören wenn ich nicht ausserhalb wohnen würde. Ich habe kein auto während sie mehr als zentral wohnt. Deshalb ist das für mich sehr frustrierend. Ich habe nicht mehr unbegrenz zeit, eben weil ich noch ein kind habe und wenn ich mal ein paar stunden auftreiben kann kommt sowas. Oder ich habe einen babysitter für morgen bestellt und sie lässt mich nach 30 min. Stehen.
Das dilemma ist einfach das ich sowas hasse, sie aber nichts dafür kann. Sie schämt sich selbst für ihre krankheit, und tut mir einfach nur leid. Ich versuche ihr zu helfen und zeige meinen frust auch nicht offen, da ich weiss das sie es selbst nicht gut findet. Ich fühle mich richtig mies weil ich insgeheim unglaublich sauer auf sie bin. Auf der einen seite habe ich sie sehr sehr gerne, und unternehme gerne mal was mit ihr, auf der anderen seite bin ich so wütend wenn wieder eine absage kommt. Was mach ich denn jetzt?

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6. Februar 2015 um 21:31

Also, auch wenn
deine Freundin da echt unter zwängen, extremen Versagens Ängsten oder sowas leidet ist es ok, dass du sauer und frustriert bist ständig so stehen gelassen zu werden. und auch wenn da eecht eine psychische Krankheit dahinter steckt, ist es ok, wenn du ihr das auch mitteilst, und ihr im gleichen Zug Hilfe anbietest. ich weiß ja nun nicht genau wie schlimm das ganze ist, aber deine Freundin scheibt Schinken darüber zu leiden, und wenn ich das richtig verstehe unternimmt sie bisher nichts dagegen. wenn dem so ist, würde ich ihr schon mal sagen, wie es dir damit geht. auch ausdrücken, dass du verstehst, dass sie dich nicht verletzen möchte, aber dass es eben trotzdem sehr anstrengend für dich ist. wie es ihr damit geht, und ob es nicht sinnvoll wäre, wenn sie psychologische Hilfe in Anspruch nähme, und dass du sie dabei gerne unterstützt...gerade bei psychischen Problemen ist zwar zum einen wichtig, dass man die Person unterstützt, aber zum anderen auch, dass man klar macht, dass es so nicht weitergeht..und eben nicht alles toleriert und runterschluckt, weil der andere das ja nur aufgrund seines krankheitsbildes macht. da muss man schon auch den Spiegel vorhalten...aber eben auf unterstützende Art und Weise...damit der Person eben auch klar wird, dass sie wirklich etwas dagegen tun muss, und das auch ihr Umfeld das wahrnimmt...also, ich würde da nicht allen Frust runterschlucken. wenn sie eine echt gute Freundin ist, dann rede offen mit ihr, biete ihr Hilfe an (z.b. bei der Suche nach dem Therapeuten) aber mache ihr auch klar, dass das so für dich nicht klappt. LG, knallhamster

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6. Februar 2015 um 21:57
In Antwort auf re_11976650

Also, auch wenn
deine Freundin da echt unter zwängen, extremen Versagens Ängsten oder sowas leidet ist es ok, dass du sauer und frustriert bist ständig so stehen gelassen zu werden. und auch wenn da eecht eine psychische Krankheit dahinter steckt, ist es ok, wenn du ihr das auch mitteilst, und ihr im gleichen Zug Hilfe anbietest. ich weiß ja nun nicht genau wie schlimm das ganze ist, aber deine Freundin scheibt Schinken darüber zu leiden, und wenn ich das richtig verstehe unternimmt sie bisher nichts dagegen. wenn dem so ist, würde ich ihr schon mal sagen, wie es dir damit geht. auch ausdrücken, dass du verstehst, dass sie dich nicht verletzen möchte, aber dass es eben trotzdem sehr anstrengend für dich ist. wie es ihr damit geht, und ob es nicht sinnvoll wäre, wenn sie psychologische Hilfe in Anspruch nähme, und dass du sie dabei gerne unterstützt...gerade bei psychischen Problemen ist zwar zum einen wichtig, dass man die Person unterstützt, aber zum anderen auch, dass man klar macht, dass es so nicht weitergeht..und eben nicht alles toleriert und runterschluckt, weil der andere das ja nur aufgrund seines krankheitsbildes macht. da muss man schon auch den Spiegel vorhalten...aber eben auf unterstützende Art und Weise...damit der Person eben auch klar wird, dass sie wirklich etwas dagegen tun muss, und das auch ihr Umfeld das wahrnimmt...also, ich würde da nicht allen Frust runterschlucken. wenn sie eine echt gute Freundin ist, dann rede offen mit ihr, biete ihr Hilfe an (z.b. bei der Suche nach dem Therapeuten) aber mache ihr auch klar, dass das so für dich nicht klappt. LG, knallhamster

"scheint schon"
darunter zu leiden, nicht "scheibt Schinken" ...oh man...mist Handy^^

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6. Februar 2015 um 22:16
In Antwort auf re_11976650

Also, auch wenn
deine Freundin da echt unter zwängen, extremen Versagens Ängsten oder sowas leidet ist es ok, dass du sauer und frustriert bist ständig so stehen gelassen zu werden. und auch wenn da eecht eine psychische Krankheit dahinter steckt, ist es ok, wenn du ihr das auch mitteilst, und ihr im gleichen Zug Hilfe anbietest. ich weiß ja nun nicht genau wie schlimm das ganze ist, aber deine Freundin scheibt Schinken darüber zu leiden, und wenn ich das richtig verstehe unternimmt sie bisher nichts dagegen. wenn dem so ist, würde ich ihr schon mal sagen, wie es dir damit geht. auch ausdrücken, dass du verstehst, dass sie dich nicht verletzen möchte, aber dass es eben trotzdem sehr anstrengend für dich ist. wie es ihr damit geht, und ob es nicht sinnvoll wäre, wenn sie psychologische Hilfe in Anspruch nähme, und dass du sie dabei gerne unterstützt...gerade bei psychischen Problemen ist zwar zum einen wichtig, dass man die Person unterstützt, aber zum anderen auch, dass man klar macht, dass es so nicht weitergeht..und eben nicht alles toleriert und runterschluckt, weil der andere das ja nur aufgrund seines krankheitsbildes macht. da muss man schon auch den Spiegel vorhalten...aber eben auf unterstützende Art und Weise...damit der Person eben auch klar wird, dass sie wirklich etwas dagegen tun muss, und das auch ihr Umfeld das wahrnimmt...also, ich würde da nicht allen Frust runterschlucken. wenn sie eine echt gute Freundin ist, dann rede offen mit ihr, biete ihr Hilfe an (z.b. bei der Suche nach dem Therapeuten) aber mache ihr auch klar, dass das so für dich nicht klappt. LG, knallhamster

Danke
Meine freundin ist in therapie und das schon seit einiger zeit. Wir reden nicht oft darüber,weil sie das nicht so gerne möchte. Ich biete ihr allerdings häufiger an das sie mit
Mir über alles reden kann. Ich bin mir nicht 100% sicher aber ich denke seit sie in theraphie ist hat sich das ganze sogar verschlimmert. Ich kenne sie schon recht lange, und hab eher eine negative veränderung gesehen. Ich bin eigentlich ein sehr offener mensch der auch bescheid sagt wenn mir etwas nicht passt. Nur habe ich bei meiner freundin angst das es dadurch nur schlimmer wird. Sie hat nicht viele freunde und ist sehr sensibel. Ich will sie nicht verletzen und es auf gar keinen fall schlimmer machen. Natürlich könnte ich einfach aufhören sie zum rausgehen zu animieren, und den kontakt einschrenken, nur will ich auch nicht das sie völlig vereinsamt. Sie ist eine wirklich tolle, liebe person ich weiss nur nicht wie es weitergehen soll.

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7. Februar 2015 um 0:04

Es
Ist nur ein zwang. Sie fühlt sich "dumm" und bekommt ein schlechtes gewissen wenn sie nicht lernt. Das ist so schlimm das sie anfängt zu zittern und sich minderwertig fühlt. Selbst wenn sie dann lernt ist es nie genug. Das bezieht sich nicht nur auf ihr studium sondern vieles. Sie ist ständig unter druck. Selbst wenn sie 24 stunden lernen würde wäre es nicht genug in ihren augen.

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7. Februar 2015 um 8:08

Wäre es denkbar
dass sie in einer gewissen Regelmässigkeit zu euch zum Abendessen kommt? Dass du versuchst, so den Kontakt zu halten, sie zum rausgehen zu animieren etc. ohne dass du dir ein Bein ausreissen musst dafür? Die Treffen im Zentrum könnten ja zusätzlich stattfinden... Oder ist es völlig undenkbar, dass sie den Weg auf sich nimmt?

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7. Februar 2015 um 12:29
In Antwort auf shisha_12084166

Wäre es denkbar
dass sie in einer gewissen Regelmässigkeit zu euch zum Abendessen kommt? Dass du versuchst, so den Kontakt zu halten, sie zum rausgehen zu animieren etc. ohne dass du dir ein Bein ausreissen musst dafür? Die Treffen im Zentrum könnten ja zusätzlich stattfinden... Oder ist es völlig undenkbar, dass sie den Weg auf sich nimmt?

Das
Haben wir schon versucht. Einige male hat es geklappt, aber nach einer weile hat sie nur noch ihren lernwahn gesehen. Ich habe auch angeboten zuhause bei ihr zusammen zu kochen, das wollte sie nicht.

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7. Februar 2015 um 14:00

Stimmt es wirklich?
Oder ist es nur vorgeschoben?
Hatte ich früher als Ausrede hergenomnen, wenn ich keine Lust auf bestimmte Jungs hatte.
LG

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7. Februar 2015 um 15:36
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Stimmt es wirklich?
Oder ist es nur vorgeschoben?
Hatte ich früher als Ausrede hergenomnen, wenn ich keine Lust auf bestimmte Jungs hatte.
LG

Das stimmt wirklich
Sie ist kein mensch der soetwas vorschieben würde, und ich sehe sie recht häufig in der städtischen bibliotek sitzen und lesen. Ich arbeite dort 2 mal die woche, und dann ist sie von früh bist spät dort und liest. Ich kenne auch einige ihrer freunde die das gleiche problem mit ihr haben. Es war schon zu schulzeiten sehr heftig als sie nach der schule freiwillig in der schule geblieben ist um zu lernen oder in den pausen. Damals haben wir gedacht sie wolle einfach mit dem lernen fertig werden damit sie das nicht zuhause machen muss.

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